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 Second Life, Second Chance

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Damon Salvatore

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BeitragThema: Re: Second Life, Second Chance   Do 10 Sep 2015, 21:53

Damon saß da und hörte zu. Elena wurde lockerer in seiner Gegenwart. Das lag natürlich zum einen an der Manipulation und zum anderen...? Nun vermutlich gab es nichts 'Anderes'. Er wollte sich keine Hoffnungen machen. Was sie erzählte klang nach einer ganz normalen Kindheit und Damon lächelte freudlos. Da war eigentlich nicht das was er hatte hören wollen. Leider.... Sie klang reiselustig, wie auch schon seine Elena, aber welches junge Mädchen war das nicht? Ebenso wie reiten. Aber offenbar war nie so eine mutige und einfühlsame Reiterin aus ihr geworden, sie aus seiner Frau. „Wohin würdest du gerne reisen? Warst Du schon einmal in Hilton Head?“ fragte Damon und schätzte mal, dass er sich die letzte Frage hätte sparen können. Sein Herz zog sich aber schmerzhaft zusammen, als er an die wunderschönen Tage dachte, die er mit Elena dort verbracht hatte. Er verbot es sich meist überhaupt nur daran zu denken weil es ihm zu sehr zusetzte.
Im Gegensatz zu Damon, lächelte Elena aufrichtig, als sie mit ihm ihre Erinnerungen teilte. Was ihm gar nicht gefiel war, dass es sich gut anfühlte ihr bei ihr zu sitzen. So etwas hatte er auch nicht mehr getan, seit seine Frau gestorben war. Nachdenklich starrte er für einen Moment vor sich hin und sah Elena erst wieder an, als sie Fragen an ihn richtete. Ihre Fragen wiederum waren direkt, so wie er es auch von seiner Elena gewohnt war. Frauen heute waren aber auch selbstbewusst. Das machte die Sache oft nicht einfacher!
Er räusperte sich und rutschte unbequem hin und her. „Weil du mich an jemand erinnerst...“, sagte er und holte tief Luft, dennoch brachte er den Satz nicht zu Ende. Aber für einen Moment sah man in seinen Augen wohl die Qualen die Damon litt. Warum gab er nicht einfach auf? Die Frage war leicht zu beantworten: Weil er tief in seinem Herzen noch immer ein kleines Stückchen weit an das Geschwafel der Hexe glaubte, die besagte, dass es für Elena einen winzigen Funken Hoffnung gab und letztendlich auch wegen Stefan... vielleicht …. möglicherweise...eventuell.
„Ich bin herum gereist“, fuhr er fort und presste die Lippen zusammen. „Ich bin hier in Mystic Falls geboren und habe es vor lange Zeit verlassen. Vermutlich bleibe ich nicht lange.“ Damon stand plötzlich auf, weil ihm das hier zu eng wurde. Es war unheimlich, wie ähnlich sie seiner geliebten Elena sah. Damon starrte einen Moment lang auf ihre Lippen... ein Kuss würde ihm sicher alles verraten, aber es war Blödsinn.... es konnte einfach nicht sein. Hin und her gerissen sah er Elena an und wurde tatsächlich unsicher...
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Elena Gilbert

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BeitragThema: Re: Second Life, Second Chance   Do 10 Sep 2015, 22:32

Je mehr sie erzählte, desto schweigsamer wurde Damon und so langsam verwirrte das Elena ein bisschen. Warum wollte er das alles wissen, wenn er dann nur dasaß und sie ansah als wäre sie ein verletztes Reh. Aus irgendeinem Grund erzählte Elena trotzdem immer weiter, um auf die Fragen zu antworten. Ein Stück weit tat es ihr auch selbst gut über diese Dinge zu sprechen. Nach dem Tot ihrer Eltern konnte sie sich so endlich wieder positive Ereignisse ins Gedächtnis rufen, denn genau so wollte sie sich an ihre Eltern erinnern. Es gab so viele glückliche Erinnerungen an ihre Kindheit, die wollte sie nicht vergessen. Für die Reisen schien Damon sich mehr zu interessieren und so überlegte Elena ein bisschen. "Ich würde mir gerne mal Europa ansehen, Städte wie Rom, Paris oder Barcelona", antwortete sie dann. "Und ich will gerne mal auf eine Insel" Dafür gab es wohl keine logische Erklärung, aber in Elenas Vorstellung waren das lohnende Reiseziele. Einen Versuch war es also wert. Damons nächste Frage war spezifischer, aber Hilton Head kannte sie tatsächlich. "Ja wir waren einmal dort. Allerdings nur für ein paar Tage. Dort könnte man sicherlich noch viel länger Urlaub machen!", antwortete Elena dann. Ehe sie sich aber in ihren eigenen Erinnerungen verlieren konnte, fiel ihr etwas in Damons Gesicht aus. Irgendwas schien sich zu verändern und für einen Moment glaubte Elena doch hinter seine Fassade sehen zu können. Der Moment war jedoch so kurz, dass sie nicht ganz sicher war.
Als sie wiederum anfing Fragen zu stellen, wurde Damon eher unruhig, rutschte hin und er, antwortete dann aber doch. Sie erinnerte ihn also an jemanden? Elena erwartete, dass er darauf näher einging und scheinbar war das auch sein Plan, doch dann brach Damon mitten im Satz ab. Als sie ihm nun in die Augen sah, lief es Elena kalt den Rücken runter. Da war ein Schmerz in seinem Blick, den Elena sich kaum ausmalen konnte. Deswegen wagte sie es auch nicht weiter nachzufragen. Beinahe hätte sie nach seiner Hand gegriffen, einfach nur um diese Qualen wieder aus seinem Blick zu verdrängen. Doch das brachte sie nicht über sich, weshalb Elena einfach nur seinem Blick stand hielt. "Warum...?", bleibst du nicht lange, wollte Elena eigentlich fragen, doch da war Damon schon aufgesprungen. Ganz plötzlich schien er noch unruhiger, was sie sich aber nicht richtig erklären konnte. "Willst du schon gehen?", fragte sie. Erst jetzt merkte Elena wieder, dass dieser Mann einfach in ihrem Zimmer aufgetaucht war. Zu ihrer Überraschung machte ihr das aber keine Angst, ganz im Gegenteil. Sie verspürte den Wunsch ihn vielleicht wieder zu sehen. "In der Schule sehen wir uns wohl eher nicht...?", fragte Elena in der Hoffnung, dass er vielleicht doch nicht so viel älter als Stefan war und sie ihn so auch in der Schule nochmal genauer unter die Lupe nehmen konnte. Anderenfalls hatte sie dort aber wohl auch die Chance Stefan genauer über seinen Bruder auszuquetschen, denn da gab es eindeutig viele offene Fragen.
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Damon Salvatore

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BeitragThema: Re: Second Life, Second Chance   Fr 11 Sep 2015, 11:33

Europa wollte sie sehen, Rom, Paris und Barcelona. Na ja welches junge Mädchen wollte das nicht? Aber so ähnlich hatte auch seine Frau damals geantwortet. Damon holte tief Luft, weil er keine Ahnung hatte, was das hier sollte. Auch wenn sie schon einmal in Hilton Head gewesen war, hatte sie keine besondere Erinnerung daran. Wieder ein Punkt mehr, wie abwegig es war, dass er hier Parallelen sehen wollte. Auf eine Insel wollte sie auch irgendwann mal. Er auch, aber nur mit seiner Elena.
Seine Fragen behagten ihm nicht und er stand auf. An sein Leben wollte er nicht erinnert werden. Auch nicht an seinen Tod. Es war vorbei! Er konnte den Schmerz in seinem Blick nicht verbergen und fühlte sich ertappt, als Elena ihn so eindringlich ansah. Warum? Was sollte er hier schon wollen? Damon schüttelte nur den Kopf, erneut unfähig zu sagen wo der Schuh drückte. Wie auch? Sie konnte ihm nicht helfen. Aber sie erkannte seine Absichten, ja er wollte gehen. Schlagartig fühlte er sich fehl am Platz. Was wenn das einfach eine miese Laune der Natur war, dass sie aussah wie Elena? Damon war ein unberechenbarer Vampir, aber ihr konnte und wollte er nichts antun. Im Gegenteil er wollte sie gern beschützen, aber so wie das aussah, war das gar nicht notwendig.
„Ja, es ist besser wenn ich gehe“, antwortete Damon nur knapp und ging an ihr vorbei ans Fenster. Er sah Elena lieber nicht mehr an. Zu viel Angst hatte er, dass er dann doch nicht gehen würde. Er lachte nur verbittert. „Nein, aus diesem Alter bin ich raus“, sagte er, denn in der Schule würde man ihn wohl nicht antreffen.
„Machs gut, Elena“, wünschte er noch, dann sprang er aus dem Fenster, auf das Vordach und von da nach unten. Damon war so in Gedanken versunken, dass er nicht einmal merkte, dass er vergessen hatte, Elena zu manipulieren. Unten stand noch sein Dummerchen von Bruder. „Gabs was Interessantes zu sehen?“ fragte Damon belanglos und ging an ihm vorbei, als sei er gar nicht da. „Du gehst nachhause und räumst auf... ich such mir ne Bar und nen willigen Blutbeutel.“ Das war ein Befehl, keine Mitteilung. Er stiefelte zu seinem Wagen und düste davon. Stefan konnte laufen, das war gesund.
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