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 Sonnwendfeier

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Elena Gilbert

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BeitragThema: Re: Sonnwendfeier   Fr 08 Jan 2016, 21:27

Egal was Elen aufzählte, um Damon abzuschrecken, es schien ihn nur noch mehr anzustacheln. Elena imponierte das durchaus, wobei sie nicht ganz sicher war, ob Damon tatsächlich ein Abendessen mit Tante Jenna überstehen würde. So neugierig wie die bei ihrem ersten Aufeinandertreffen gewesen war, würde sie Damon vermutlich ein Loch in den Bauch fragen und Elena würde vor Scham im Boden versinken. Besser also, sie schoben dieses Familienessen noch eine Weile vor sich her. Dann schon lieber romantische Abende, wobei Elena nicht gerade der Typ für großen Kitsch war. Kaum aus der Dusche raus wurde Damon wieder ein bisschen anzüglicher und Elena knall rot. Deswegen drehte sie sich nun auch um und wickelte sich in ihr eigenes Handtuch, Damon musste ja nicht immer all ihre Gedanken lesen können. Kaum war sie halbwegs trocken, kam Damon auch schon von hinten und schmiegte sich wieder an sie. Ein bisschen fragte Elena sich ja schon, wie das werden sollte wenn sie wieder im Alltag waren, denn jetzt konnten sie kaum mal fünf Minuten die Finger voneinander lassen. Gerade weil das so war, kuschelte Elena sich in Damons Arme und schmunzelte wieder. "Wir wollen ja auf keinen Fall stinkend ins Bett!", stimmte sie schmunzelnd zu. Ob sie wirklich heute nochmal duschen würden war fraglich, aber auf jeden Fall hatte auch Elena ihren Spaß gehabt und auf das Angebot mit der Massagedusche oder der unschlagbar bequemen Badewanne bei den Salvatores würde sie sicher noch zurück kommen.

Ein paar letzte Küsse gab es noch, dann zogen sich aber beide an und es ging raus zum Reitstall. Nun freute sich Elena doch auf die frische Luft und auch auf die Pferde. Dank Damon bekam sie wieder ihren Dancer und inzwischen war Elena schon geübter im richten der Pferde. Beim Sattel gab es aber doch noch ein bisschen Hilfe von Damon. Überhaupt hatte er scheinbar immer ein Auge auf sie und sorgte für einen reibungslosen Ablauf. Ohne ihn wäre das sicherlich nicht so leicht... Letztendlich saßen beide auf ihren Pferden und es ging los. Dieses Mal schien Damon schon ein wesentlich schwierigeres Pferd zu haben, denn der Fuchs tänzelte gleich ein bisschen, als sein Reiter zu schwungvoll den Plan für den Ausritt verkündete. Elena wusste nicht so recht, wie damit umzugehen war, Damon schien das weniger zu beunruhigen. "Meinst du denn das geht mit deinem Pferd?", fragte sie Damon. Der konnte das besser einschätzen, aber sie wollte auch keinen Unfall provozieren. "Am liebsten zum Wildgehege!!", entschied sie dann. Den Wasserfall konnten sie auch ein anderes mal besuchen und einen See hatten sie Zuhause.
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Damon Salvatore

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BeitragThema: Re: Sonnwendfeier   Sa 09 Jan 2016, 10:45

„Och sicher... mit dem Pferd geht alles, nicht wahr Dicker?“ fragte Damon das Pferd, tätschelte ihm schwungvoll den Hals, worauf es gleich wieder einen Satz machte. Aber Damon grinste sich nur eins ab und blieb locker darauf sitzen. Der Fuchs schien sich gerne aufzuregen einfach um des Aufregens Willen. Er stand hoch im Blut und Damon genoss die Herausforderung, auch wenn es seltsam aussah, wie das Pferd immer wieder hüpfte und tänzelte. Er schien es gar nicht böse zu meinen, sondern war eher wie Damon selbst ein kleiner Macho und Angeber und vermutlich sogar richtig zuverlässig wenn er den richtigen Reiter gefunden hatte.
Elena entschied sich für das Wildgehege mit den Bisons. „Na gut Pocahontas, dann nichts wie hin“, nickte Damon und trabte den Wallach an, als sie auf einen weichen Wiesenweg kamen. Kaum konnte der Vollblüter sich bewegen, ging es ihm besser. Er bewegte sich geschmeidig und ging freudig vorwärts. Damon sah sich immer wieder zu Elena um, denn Dancer machte seine auch gut, nur hatte er nicht ganz so lange Beine und so viele Vollblut Gene. Schließlich holte er aber auf und trabte neben ihm her. „Galopp?“ fragte Damon, denn der Weg war lang, überschaubar und ging leicht bergauf. Also wagten sie es und die beiden Pferde genossen die Strecke. Sie machten sich lang und jagten dahin, ohne Kopflos zu werden. Damon gefiel das selbst und als Elena gleichauf mit ihm galoppierte, nahm er ihre Hand und so galoppierten sie ein ganze Stück Händchenhaltend nebeneinander. Erst als die Galoppstrecke endete ließen sie die schnaubenden Pferde wieder im Schritt gehen. Damons Pferd hielt davon aber wenig. Er trippelte wieder mehr herum, schüttelte den Kopf ungeduldig und machte immer wieder lustige Hüpfer. Wieder grinste sich Damon eins. „Ich mag den Kerl“, sagte er laut und tätschelte dem Pferd den Hintern worauf es wieder einen Satz machte. Auch egal. Elena saß hingegen sehr zufrieden auf ihrem Palomino, der sich offenbar nur seinen Teil dazu dachte. „Ihr zwei amüsiert euch hoffentlich gut?“ Damon fand nach wie vor, dass die beiden ein schönes Bild abgaben.
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Elena Gilbert

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BeitragThema: Re: Sonnwendfeier   Sa 09 Jan 2016, 17:13

Während des ganzen Ausrittes tänzelte Damons Pferd immer wieder oder es machte einen Freudensprung. Elena war ziemlich froh, dass Dancer sich davon nicht anstecken ließ, aber Damon machte das scheinbar Spaß. Jedenfalls saß er mit einem breiten Grinsen im Sattel und tätschelte den Fuchs sogar noch. Elena schüttelte schmunzelnd den Kopf, irgendwie passten die beiden ja zusammen. "Was hast du denen nur gesagt was du für ein Pferd haben willst...?" Beim letzten Mal waren sie da scheinbar auf Nummer sicher gegangen und hatten ihm ja ein ganz braves Pferd gegeben. Dieses Mal sah das aber ganz anders aus. Elena tätschelte Dancers Hals, während Damon mit seinem Fuchs über den Weg hüpfte. Dann ließen sie die Pferde noch ein bisschen laufen und Elena genoss den Wind um die Nase. Damon wurde wieder ein bisschen übermütig und nahm sogar im Galopp ihre Hand, aber weil der Fuchs scheinbar nun endlich sein Tempo gehen durfte, ging es gut. Gemeinsam kamen sie schon kurze Zeit später am Wildgehege an und auch dort musste Damons Fuchs sich erst mal aufplustern. "Das ist aber ein kleiner Angeber!", stellte Elena lachend fest, während sie am Zaun entlang ritten. Auch die Bisons und anderen Wildtiere machten große Augen angesichts der Besucher. Dancer schien schon ein paar Mal hier gewesen zu sein, denn ihn ließ das alles ziemlich kalt. Nachdem sie eine Runde um das Gehege gedreht hatten, ging es wieder zurück zum Stall. Auf dem Heimweg wurde Damons Pferd gleich noch ein bisschen munterer, wirkte dabei aber höchst zufrieden. Offenbar war das ein Reiter nach seinem Geschmack.

Am Hof angekommen versorgten sie beide ihre Pferde und so langsam bekam auch Elena ein bisschen Routine im Pferde putzen. Zum Abschied gab es noch eine große Karotte und natürlich bedankten sie sich für den spontanen Ausritt. Weil sie do pflegeleicht waren, wurden Elena und Damon gleich wieder eingeladen wiedermal zu kommen, aber das musste man ihnen wohl nicht zwei Mal sagen. Scherzend und lachend gingen sie zurück zum Auto, wo sie bereits erwartet wurden. "Na wen haben wir denn da?!"  Rebekah lehnte an der Fahrerseite von Damons Wagen und hatte ein Knie abgewinkelt, so dass der Fuß gegen die Türe drückte. Mit ihren Absätzen war das für den Lack nicht sonderlich gesund. "Man könnte meinen du hast versucht dich vor mir zu verstecken" Elena wurde gar nicht beachtet, denn die war ja das Spielzeug von Klaus. Rebekah hatte ganz andere Pläne, denn sie hatte noch eine offene Rechnung mit Damon. Sie stieß sich ab und rutschte dabei ganz ausversehen mit dem Absatz über den Lack. "Ups.... das lackiert dir bestimmt jemand!", tat sie ganz unschuldig. "Also ... zu dir oder zu mir?" Sie grinste und man hätte meinen können, dass es ein unmoralisches Angebot war. Das böse Funkeln in ihren Augen verriet aber, dass es für Damon deutlich weniger amüsant werden würde als beim letzten Mal....
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Damon Salvatore

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BeitragThema: Re: Sonnwendfeier   Sa 09 Jan 2016, 23:20

„Ich habe gesagt, dass ich keine Schlaftablette haben möchte, sondern eine Herausforderung“, antwortete Damon und die hatte er bekommen. Wobei er das Pferd mochte und das merkte man ihm auch an. Ebenso wenig wie er war das Tier angepasst, aber eigentlich meinte es auch der Wallach nicht böse. Gut er war kein … Wallach im Gegenteil, aber der Charakter war ähnlich. Am Wildgehege wurde es wieder etwas lustiger, aber Damon blieb grinsend auf dem Pferd sitzen und so kamen sie sicher wieder am Reithof an, wo sie die Tiere noch verwöhnten und sich verabschiedeten. Ja und eigentlich hätten sie sich nun wieder in aller Ruhe der Dusche, kulinarischen Genüssen und weiteren Vergnügungen zuwenden können, wenn da nicht dieses blonde Gift namens Rebekah an seinem Auto gestanden hätte und sein Camaro hatte bereits leiden müssen. Damon verzog schmerzhaft das Gesicht bei dem Geräusch und auch bei dem Anblick. Das sah nicht gut aus für den Lack. Noch dazu das bösartige und hintertriebene Funkeln in Rebekahs Augen, da war Vorsicht angesagt. Wäre Damon alleine gewesen, wäre er sorgloser und leichtsinniger gewesen, aber Elena war nun mal dabei und er musste sich zusammen reißen.
Er legte den Kopf schief und sah Rebekah abschätzend an. „Lack ist die Idee. Such dir einen schönen Kosmetik Laden, lass dir die Klauen neu lackieren und hab einen schönen Nachmittag.“ Damon zückte einen 50 Dollar Schein und drückte ihn ihr in die Hand. „Ich würde vorschlagen, du fährst danach wieder zu DIR und legst mal die Füße hoch.“ Damon öffnete die Beifahrertür um Elena einsteigen zu lassen. Er wollte hier keine Sekunde länger bleiben als notwendig, denn er wusste wozu Rebekah fähig war. Oder vielmehr wozu die ganze verrückte Familie Mikaelson fähig waren. Die hatten doch alle einen sitzen. Ob sie es wagen würde Elena anzugehen war die Frage denn Klaus hatte an sich deutlich gemacht, dass Elena für jeden außer ihm verbotenes Terrain war und soweit Damon das mitbekommen hatte, hatten sie wenigstens vor Klaus Respekt. Rebekah war aber vermutlich kreativ genug um ihm anderweitig übel zuzusetzen. „Komm Elena, fahren wir“, bat Damon ruhig und hielt ihr immer noch die Türe auf.
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BeitragThema: Re: Sonnwendfeier   So 10 Jan 2016, 14:21

Der Tag war ein voller Erfolg und heute hatte auch Damon einen riesen Spaß im Sattel. Elena bewunderte das durchaus, denn so begrenzt wie ihre Erfahrung mit Pferden war, war der Fuchs für sie schon ganz schön schwierig. Damon zeigte aber, dass er trotz der langen Pause ein geübter Reiter war und so kamen sie unfallfrei wieder zum Stall. Die gute Laune hätte sicher dafür gesorgt, dass sie heute noch so einiges unternommen hätten. Damon wäre wohl am liebsten wieder duschen gegangen und vielleicht hätte Elena sich sogar darauf eingelassen. Sicherlich wäre ihnen so einiges eingefallen und sie freute sich jetzt schon darauf, doch schon am Parkplatz wurden sie abgefangen. Elena blieb ziemlich unsicher neben Damon stehen und hätte sich vermutlich am liebsten in Luft aufgelöst. Warum tauchten diese Vampire immer genau dann auf, wenn man sie am wenigsten brauchen konnte? Abgesehen davon, dass man zumindest diese Sorte Vampir nie brauchen konnte! Letztendlich tat sie einfach was Damon sagte und ließ sich auf den Beifahrersitz verfrachten. Doch Rebekah stand immer noch auf der anderen Seite und Elena glaubte kaum, dass sie einfach so zulassen würde, dass Damon wegfuhr. Der schien aber so tun zu wollen, als wäre die Blondine gar nicht da. Und dann musste Elena beobachten, wie die Urvampirin Damon einfach schnappte und ihm das Genick brach. Elena erstarrte regelrecht auf dem Sitz, aber was sollte sie tun? Rebekah öffnete mit einem süffisanten Grinsen die Fahrertüre. "Sei doch so nett und fahr das Auto zurück ... Damon wäre bestimmt sauer auf mich, wenn ich es hier stehen lasse!" sie zwinkerte und dann schleifte sie ihn einfach zu ihrem Auto.
Im Nachhinein hätte Elena sich selbst schlagen können. Warum hatte sie nichts getan? Sie hatte einfach nur dagesessen wie festgewachsen und sich nicht gerührt. Als Rebekah vom Parktplatz fuhr, löste sie sich aber so langsam aus der Schreckstarre. Im ersten Impuls wollte sie hinterher fahren, aber das hätte wohl nicht all zu viel gebracht. Also setzte sie sich schließlich hinter das Steuer und fuhr dann zu Stefan, hoffentlich konnte er weiterhelfen.

Daheim angekommen hatte Rebekah ihren unfreiwilligen Gast auf einen Stuhl gesetzt und vielleicht nicht ganz so gastfreundlich mit Eisenkrautfesseln angebunden. War witziger.... Und saß sie mit einem Glas Wein auf dem Sessel gegenüber und wartete, bis er wieder zu Bewusstsein kam. "Weißt du ... eigentlich ist es ja echt amüsant ... du hättest Schauspieler werden sollen!" Damit meinte sie natürlich Damons Einsatz für Elenas Befreiung. "Die Sache ist nur, ich bin verdammt nachtragend!" Rebekah ließ sich doch nicht einfach so austricksen, so weit kam es noch... "Also, was machen wir da jetzt?!" Sie grinste wieder ein bisschen.
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BeitragThema: Re: Sonnwendfeier   So 10 Jan 2016, 19:52

Das Letzte was Damon sah war Elena auf dem Beifahrersitz. Dann gingen die Lichter dank Rebekah aus. Und das Erste was er sah, als er wieder sah, war Rebekah... wie konnte ein Tag nur so gut beginnen und so übel enden? Damon kam langsam zu sich und gerade weil er Rebekah sah, hatte das wohl auch keine Eile. Aber leider war da der Schmerz an Händen und Füßen dort wo die Eisenkrautfesseln ihm ins Fleisch schnitten. Sie ließ echt nichts aus. Damon sackte immer wieder zusammen, bis er halbwegs klar denken und auch wieder reden konnte. „Schauspieler? Gerne.. schick mir das Drehbuch. Ich lese es mir durch wenn ich mal Zeit habe“, nuschelte er und kippte mit dem Kinn erst einmal wieder auf die Brust. Doch nun kam er schneller wieder zu sich. „Elena... wo ist sie?“ fragte er und nun schwang doch etwas Sorge mit. Wo war eigentlich Fußpilz Klaus, wenn man ihn brauchte? Er war im Mikaelson Anwesen, das konnte er erkennen, aber sonst schien niemand hier zu sein. Während Rebekah mal nicht quakte lauschte Damon ins Haus und hörte niemand sonst. Er war also alleine mit Rebekah und sie erzählte etwas davon, dass sie nachtragend war. Na das konnte ja ein Spaß werden. Aber ganz egal wie... er musste sicher stellen, dass Elena nichts geschah.
„Nachtragend? Ehrlich...kann ich mir gar nicht vorstellen“, flötete Damon und versuchte so gut wie möglich den Schmerz zu ignorieren. Für Elena konnte er das … irgendwie. Rebekah waren Menschen keinen Silberling wert. Nicht mal weil sie sie als Beute sah, sondern weil sie die Urvampire zu denen sie zweifelsfrei gehörte, als die Krönung der Schöpfung ansah und das war eine so gefährliche Kombination, dass Damon das sicher nicht leichtsinnig ignorieren würde. Die Frage sie sie ihm letztlich stellte hätte daher auch von ihm stammen können. Ja was machten sie da jetzt? „Weißt du, du könntest mich einfach laufen lassen, dir das mit dem Nagelstudio nochmals überlegen, ich vergesse das mit dem Kratzer im Lack und erwähne dich das nächste Mal positiv bei deinem großen Bruder. Deal?“ fragte Damon und grinste so schräg wie es nur unter diesen Umständen ging. Die Chance, dass sie darauf einging waren gering, aber im Moment fiel ihm nichts besseres ein.

Stefan hatte gerade einen Eintrag in sein Tagebuch geschrieben und die Sache mit dem Notar geregelt. Der Vertrag war fertig. Elena musste nur noch unterschreiben und dann würde ihr das Salvatore Anwesen gehören. Das wiederum würde mehr Sicherheit hier für sie bedeuten. Doch noch ehe er weiter darüber nachdenken konnte, kam Elena mit Damons Wagen vorgefahren. Er hatte die Tür geöffnet noch ehe sie klopfen konnte. Stefan wusste, dass sie an den See gefahren waren, aber Elena wirkte nicht sonderlich entspannt. „Elena!“ sagte er überrascht und ließ sie ins Haus. „Ist etwas passiert?“ fragte Stefan und ahnte Schreckliches. Es kam durchaus häufiger vor, dass Damon sich in Schwierigkeiten brachte. Da hatte sein Bruder ein echtes Talent dafür.
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BeitragThema: Re: Sonnwendfeier   So 10 Jan 2016, 20:39

Wirklich ernst nahm Damon das nicht, aber dafür würde die Blondine schon noch sorgen. Erstens war ihr im Moment langweilig, weil sie hier nicht wirklich was zu tun hatte. Zweitens hatte Damon sie zum Narren gehalten und das konnte Rebekah so gar nicht leiden. Drittens hatte er sie einfach durch dieses unwürdige Menschending ersetzt und das ging ja mal gar nicht. Und viertens .... ja viertens brauchte sie eigentlich keinen Grund, um jemanden mal ein bisschen zu quälen. Damon hatte sicherlich schon genug angestellt um das zu verdienen. Weil er einfach nicht so richtig wach werden wollte, trat sie ihm mal 'sanft' vors Schienbein. "Stell dich nicht so an ... das bisschen Genickbruch!" Männer ... immer eine große Klappe und dann?! Aber schlafendes Spielzeug war langweilig. Als er dann endlich wieder bei Bewusstsein war, fragte er natürlich zuerst nach seiner Schlampe. Rebekah verdrehte theatralisch die Augen. "Wenn du Glück hast, hat sie dein Auto einfach gegen einen Baum gefahren!", Menschen machten ja so schnell mal einen Fehler, vor allem wenn sie unter Stress standen. "Wenn du Pech hast, liegt sie samt Auto irgendwo in einem Graben ... aber keine Sorge, den Camaro restauriert dir schon irgendwer!" Und das Mädchen war ja wohl egal! Von ihrer Sorte gab es tausende.  Ein bisschen neugierig war Rebekah aber doch, ganz so selbstbewusst wie sie gerne wäre war sie schließlich nicht. "Aber jetzt verrate doch mal.... was ist so toll an ihr? Schmeckt sie so besonders gut?", fragte Rebekah mit einem teuflischen Grinsen. "Oder versuchst du einfach nur meinen Bruder zu ärgern?" Manch einer stand ja auf Nahtoderfahrungen... Richtige Antworten auf ihre Fragen bekam Rebekah allerdings nicht, was sie so langsam verärgerte. "Ach ... meinst du meine Nägel wären nicht sowieso schon perfekt?" Sie zog die Augenbrauen hoch und ging dann langsam um ihn herum. Man hätte meinen können sie wollte ihn streicheln, dabei hinterließ sie aber lange und nicht gerade oberflächliche Kratzer an seinen Unterarmen und an seinem Hals. Mal sehen wie vorlaut er noch war, wenn er nicht mehr so viel Blut in den Adern hatte...

 

Elena stand immer noch unter Strom, weil sie sich gar nicht vorstellen wollte was Rebekah mit Damon anstellte. Deswegen war sie auch ziemlich zügig zurück nach Mystic Falls zurück gefahren, vielleicht hatte sie dabei auch einen Blitzer erwischt? War jetzt auch egal, schließlich mussten sie doch Damon helfen. Zum Glück kam Stefan ihr gleich entgegen, denn scheinbar ahnte er schon, dass irgendwas nicht stimmte. "Rebekah ist aufgetaucht ..... sie hat Damon mitgenommen!", erzählte Elena aufgelöst. "Ich weiß nicht wohin .... ich weiß auch nicht warum, aber wir müssen ihm helfen!" Erwartungsvoll als müsste Stefan auf jeden Fall die ultimative Lösung haben sah sie ihn an.
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BeitragThema: Re: Sonnwendfeier   So 10 Jan 2016, 21:10

„Kannst du nicht laufen? Hier sitze ich?“ brummte er als sie ihn gegen das Schienbein trat. Natürlich tat auch das einem Vampir weh! „Es mag dir entgangen sein, aber wir Vampire... Normalo Vampire wohlgemerkt, sie das bei eurer Special Edition ist, weiß ich nicht, aber unsere Nervenbahnen funktionieren normal und empfinden auch Schmerz. Keine Ahnung ob diese Info bei deinen blonden Synapsen durchkomme.“ Japp Damon war nicht eingeschüchtert. Er hatte schon zu viel Schmerz erlitten um sich sogleich davon beeindrucken zu lassen. Angefangen vom Bürgerkrieg bis hin zu den Versuchen im Labor der Augustine. Da musste sich Rebekah schon was anderes einfallen lassen.
Ihre Augen Verdreherei war auch kein schöner Anblick. Sie erinnerte ihn an den Animations Film 'The corpse bride'. Ein wenig zumindest... die verdrehten da auch ständig die Augen und sahen gruselig aus. „Im Gegensatz zu dir kann Elena Auto fahren“, murrte Damon, aber immerhin klang es nicht so, als ob sie Elena etwas getan hatte und an einen Unfall glaubte Damon nicht. Elena schien eine umsichtige Fahrerin zu sein. Statt dessen verzog er nun das Gesicht und verdrehte ebenfalls die Augen. Ja! Er konnte das auch. „Ständig denkst du dass jemand irgendwas für mich erledigen würde. Den Lack auffrischen, den Wagen restaurieren... hast du keine Freunde? Probiers mal auf Fcebook, da findest selbst du welche.“ Hey er gab ihr hier auch noch echt wertvolle Überlebenstipps für 21 Jahrhundert. Das musste Rebekah doch wohl honorieren.
Das mit Elena schien Rebekah wirklich nachzugehen, aber genau darüber wollte Damon eigentlich so gar nicht mit ihr sprechen. Darum überging er diese Frage einfach. „Um Stefan zu ärgern müsste ich mir gerade schon etwas anderes einfallen lassen. Bedauere dich da enttäuschen zu müssen.“ Eigentlich wollte er auch Stefan da heraus halten.
Und wie viele Frauen hatte auch Rebekah ein Talent dafür ihm die Worte im Mund herum zu drehen. „Ich habe nicht gesagt, dass deine Nägel nicht perfekt sind. Ich dachte nur, dass Thema Lack interessiert dich so sehr, dass du Gleichgesinnte treffen solltest.“ Herrje... wie verdreht konnten Gehirnwindungen eigentlich sein?
Sie streichelte ihm über die Haut und hinterließ blutige Striemen. Es brannte leicht und war nicht angenehm, aber Damon ließ sich nichts anmerken.

Mit sichtlich bestürztem Blick hörte Stefan zu was Elena zu sagen hatte. Rebekah war nie gut.... ebenso wenig wie Katherine. Hörte das eigentlich nie auf. Elena stand fast schon neben sich und Stefan schob sie zum Sofa wo sie ein Glas Wasser und er ein Glas Bourbon bekam. „Setz dich erst einmal“, bat er und merkte durchaus wie viel Hoffnung in ihrem Blick lag und diese beruhte ausschließlich auf ihm. „War noch jemand bei Rebekah? Oder war sie alleine?“ fragte Stefan um selbst einmal den Überblick zu bekommen. Dabei zog er aber auch den Vertrag vom Wohnzimmertisch. Je schneller sie hier in Sicherheit waren, umso besser. „Elena ich habe hier etwas vorbereitet. Würdest du das bitte unterschreiben? Dann kommt niemand ohne deine Erlaubnis in dieses Haus.“ War ein erster wichtiger Schritt und auch wichtig wenn sie Damon befreiten und Rebekah dann erneut auf dumme Gedanken kam. „Wir werden ihn schon finden und befreien.“ Hoffte Stefan, denn ihren verhuschten Blick konnte er kaum ertragen.
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BeitragThema: Re: Sonnwendfeier   Mo 11 Jan 2016, 14:52

"Och süß, du denkst das wären Schmerzen!", machte Rebekah als hätte sie gerade einen kleinen Welpen vor sich, der sich selbst in den Schwanz biss. Ob Damon das auch konnte? Gut, Themawechsel. Bei den Schmerzen waren sie noch lange nicht angekommen, aber weil Rebekah so langsam ungeduldig wurde, konnte sich das schnell ändern. Wenn der Stolz mal angekratzt war, konnte das schon gefährlich werden. Dieses böse Glitzern trat wieder in ihre Augen, als Damon über seine herzallerliebste Elena und ihre Künste als Fahrerin sprach. "Was sie nicht so alles kann die kleine Elena...", machte Rebekah. Dieses Mädchen ging ihr gehörig auf die Nerven. Schlimm genug, dass Klaus so einen Aufstand um sie machte und es ihr verboten war dem Mädchen was anzutun, jetzt rannte auch noch Damon hinter der Tussi her als sei sie was ganz besonderes. So hübsch war sie ja wohl auch nicht. "Was meinst du ... was macht die tolle Autofahrerin, wenn die Bremsleitungen plötzlich nicht mehr funktionieren? Könnte ja sein, dass die jemand aus Versehen zerschnitten hat..." Ups, tja, sowas passierte. Und leider hatten Menschen nicht allzu gute Chancen, wenn das Auto erst wieder vor einem Baum bremste. "Mach dir nichts draus. Sie hätte ja eh bei einem Autounfall sterben sollen. So hat es jetzt eben nur ein bisschen länger gedauert!" Hätte Stefan sie nicht aus dem verdammten See gezogen, hätten sie dieses Problem nun gar nicht. "Ach und an deiner Stelle würde ich mich von Klaus fernhalten ... der wird nicht so begeistert sein und schließlich war es ja dein Auto... sowas Dummes aber auch!" Im Nachhinein bereute Rebekah es, dass sie die Bremsleitungen nicht wirklich durchtrennt hatte. Vielleicht wäre sie damit ja durchgekommen. Klaus hätte Damon sicher getötet ehe der irgendwas verraten konnte. Naja...

Was die Freunde anging hatte Damon einen wunden Punkt getroffen, aber sie versuchte sich nichts anmerken zu lassen. Viel lieber ging sie da auf die Sache mit dem Bruder ein. "Ich sagte MEIN Bruder, aber macht ja nichts. Wenn wir schon von Stefan sprechen..." Rebekah stützte sich auf Damons Stuhllehne ab und beugte sich zu ihm nach vorne. "Meinst du nicht er sieht aus, als wäre er ein bisschen verknallt in deine Elena?" sie grinste und zog eine Augenbraue hoch. "Ich meine ... so wie er sie beim Cheerleadertraining immer anschaut!" Rebekah zuckte unschuldig mit den Schultern. "Und dann noch die Sache in der Umkleide... das hat sie dir doch sicher erzählt?!" Und drehte sie sich um und ging erst mal ein Glas Wein holen, so langsam wurde die Sache amüsant.

 

Elena ließ sich ins Haus und zum Sofa schieben. Dort nahm sie das Glas, sah es aber an als wüsste sie überhaupt nicht, was man damit anstellen sollte. "Sie war alleine!", berichtete sie Stefan schließlich. "Wir waren Reiten und als wir zurück zum Parkplatz sind, stand sie schon an Damons Wagen. Keine Ahnung, wie sie uns gefunden hat!", erzählte Elena und trank dann doch mal einen Schluck. "Was meinst du, wo sie ihn hingebracht hat? Wie finden wir ihn?", fragte sie gleich weiter, denn das war ja mal der erste Schritt. "Die wird ihn bestimmt nicht einfach hergeben .... meinst du ich soll Klaus anrufen?" Schließlich hatte der doch gesagt sie konnte sich melden, wenn sie irgendwas brauchte?! Stefan hatte noch ein ganz anderes Anliegen, für das Elena nun eigentlich keinen Kopf hatte. "Was ist das?", fragte sie und griff dann nach dem Papier. Etwas überrascht war sie nun doch, denn scheinbar wollten die Brüder ihr tatsächlich das Haus überschreiben. "Das kann ich nicht unterschreiben, das ist doch euer Haus!", sagte sie dann aber. Dabei schob Elena den Vertrag wieder zu Stefan.
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BeitragThema: Re: Sonnwendfeier   Mo 11 Jan 2016, 19:30

Schmerzen waren für einen Vampir etwas subjektives. Man bekam als Vampir einfach ein andere Verhältnis dazu. Aber das bösartige Funkeln in Rebekahs Augen gefiel ihm gar nicht. Offenbar gefiel es der Urvampirin gar nicht wenn er über Elena sprach. Also gut, dass konnte er lassen. Musste ja nicht sein. Sie erzählte dann süffisant grinsend was sie mit seinem Auto angeblich getan hätte und somit Elena. Für einen Moment wurde Damon tatsächlich etwas flau in der Magengegend. Aber er dachte einen Moment lang darüber nach und ihm fielen gleich zwei gute Gründe ein, warum sie es eben nicht getan hatte. Erstens würde sie sich nicht Klaus widersetzen. Wenn Klaus ihn hier fand und Elena etwas passiert war, würde er eins und eins zusammenzählen. Und zweitens war Rebekah dermaßen gemein veranlagt, dass sie Elenas Unfall mit eigenen Augen hätte sehen wollen. Dementsprechend zuckte Damon nur mit den Schultern. Wenn er sich nun die Blöße gab und echte Bedenken äußerte würde es Rebekah nur bestätigen.
Dass ihr die Bemerkung über die Freunde nicht gefiel merkte er auch und schon lenkte sie auf Stefan um. Damon glaubte auch davon kein Wort, aber immerhin gab er sich etwas Mühe nun geschockt zu wirken. „Nein!“ machte er erschrocken. „Erzähl mal was war denn da?“ wollte er scheinbar neugierig wissen. Na dann sollte sie mal erzählen die gute Rebekah. „Ich habs mir ja gleich gedacht, dass da was dran ist... so wie er sie anschaut... anschmachtet... trifft es wohl eher.“ Nun stieg Damon auf Rebekahs Masche ein, auch wenn er nur so tat. Vielleicht war das der Schlüssel so hier heraus zu kommen. Als sie abdampfte um sich einen Wein zu holen rief Damon ihr nach: „Oh wenn du Wein holst... meinst du du könntest mit einen mitbringen? Zu zweit trinken macht doch viel mehr Spaß und so plaudert es sich auch besser.“ Einen Versuch war es wert. Probehalber ruckelte er auch an den Fesseln, aber so biss sich das Eisenkraut nur noch weiter ins Fleisch. Blöde Idee. „Vielleicht könntest du bei der Gelegenheit diese Fesseln abnehmen? Immerhin kennen wir uns doch schon richtig gut“, plapperte Damon hoffnungsvoll weiter.


„Doch, das kannst du unterschreiben“, bat Stefan hartnäckig, weil das ihnen allen half. Elena war aber völlig verstört und Stefan wollte sie erst ein wenig beruhigen, auch wenn das alles wirklich besorgniserregend war, denn Rebekah war unberechenbar, hatte wenig Selbstbewusstsein, aber ein hohes Geltungsbedürfnis. Alles in allem eine gefährliche Kombination. Auch Stefan lebt schon lange genug um das einzuschätzen. „Wenn das Haus dir gehört, kannst du uns herein bitten und wir werden hier auch sicher sein. Im Moment könnte Katherine, Rebekah und Co einfach hier herein marschieren. Du hilfst also auch uns.“ Das nannte man wohl eine Win Win Situation. „Bitte unterschreibe es... beziehungsweise, gib mir eine Minute um hinaus zu gehen... es ist nämlich wirklich alles andere als angenehm wenn man als Vampir in einem Haus ist in das man nicht eingeladen wurde.“ Das sollte Elena wohl wissen.
„Vielleicht sollten wir mit Klaus noch warten“, meinte Stefan und verschwieg, dass er in seiner dunkelsten Zeit mit Klaus dick befreundet gewesen war. Es würde Elena nur noch mehr verstören, aber eines Tages würde er es ihr sagen. „Wir versuchen es erst einmal beim Mikaelson Anwesen und ich versuche mit ihr zu reden. Du solltest dich erst einmal im Hintergrund halten.“ Stefan wollte etwas versuchen....
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BeitragThema: Re: Sonnwendfeier   Mo 11 Jan 2016, 21:45

Leider reagierte Damon nicht wie erwünscht. Eigentlich hatte Rebekah angenommen, dass er nun panisch werden würde, stattdessen zuckte er aber nur mit den Schultern. Das war echt frustrierend. Vielleicht sollte sie ihn einfach ausbluten lassen und sich eine neue Beschäftigung suchen. Einen Moment lang glaubte sie dann doch, er würde auf ihre Falschaussagen anspringen, aber Damon tat es viel zu übertrieben. Sein geheucheltes Interesse war fast noch ärgerlicher als wenn er gar nicht reagierte. "Bitte ... ich wollte dich ja nur vor einer Enttäuschung bewahren. Aber wenn du drauf stehst ... kannst den beiden ja mal nen Dreier vorschlagen!!" Diese Gemeinheit klang aber schon fast freudlos, weil Damon sich nicht von ihr Ärgern ließ. Rebekah füllte sich also ein Glas mit dem teuren Wein von Klaus und nahm erst mal einen großen Schluck. Weil Damon sie darum bat, füllte sie ein zweites Glas und stellte es vor ihm auf den Tisch. Mehr tat sie aber nicht. "Nein... ich finde die stehen dir gut, solltest du öfter tragen!", sagte sie zu den Fesseln. Der war noch so dreist und versuchte abzuhauen, den Stress wollte sie sich nicht geben. "So viel Spaß wie es ja macht mit dir zu plaudern, aber ich fürchte... ich habe auch nicht den ganzen Tag Zeit!" Mit diesen Worten stand Rebekah wieder auf und ging zu einem Tisch, wo ein Messer lag. "Ich hab mir gedacht, du willst sicher noch ein Weilchen hier bleiben!", stellte sie dann fest. Ohne Vorwarnung verpasste sie Damon einen Schnitt am Hals. Nicht so tief, dass er durch die Halsschlagader ausbluten würde, aber doch so tief, dass er schon in kurzer Zeit viel Blut verlieren würde. "Und weil Klaus beim letzten Mal nicht so viel Blut von Elena bekommen hat, weil du ja der Meinung warst den Helden spielen zu müssen, ist es ja nur fair, wenn du uns jetzt was von deinem da lässt!" Gut ja, das war unbrauchbar und verteilte sich nun auch nur auf Damons Hemd, aber hier ging es ja ums Prinzip. Rebekah wuschelte ihm einmal durchs Haar und verschwand dann einfach aus dem Zimmer. "Ich lass mir jetzt die Nägel machen... komm dann in ein paar Stunden wieder!", verkündete sie im Weggehen.

 

Eigentlich hatte Stefan ja recht mit dem was er sagte und so langsam sickerte das auch zu Elena durch. Deswegen nickte sie und griff nach dem Stift, den er ihr hingelegt hatte. Allerdings hatte Stefan gleich noch einen Einwand und so wartete Elena, bis Stefan draußen war, ehe sie den Vertrag unterschrieb. Dass es tatsächlich gleich wirkte konnte sie sich zwar vorstellen, aber im Moment hatte sie keine Ruhe um darüber nachzudenken. Deswegen ging sie nun auch gleich zur Türe, damit er wieder rein konnte. "Bitte komm doch rein!", kaum im Wohnzimmer, wollte Elena natürlich, dass es weiter ging. Klaus sollte sie also nicht anrufen und da verließ sie sich einfach mal auf Stefan. Überhaupt war Elena im Moment einfach nur froh, dass er da war. "Bist du dir sicher? Nicht, dass sie dir auch noch was tut!", fragte sie nach aber einen anderen Plan gab es im Moment ja nicht. Also nickte sie Stefan leicht zu. "Fahren wir?" Sie wollte am liebsten keine Sekunde vergeuden, wer konnte schon wissen was Rebekah mit Damon anstellte...
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BeitragThema: Re: Sonnwendfeier   Di 12 Jan 2016, 20:34

Damon merkte dass seine List aufging, sie begann sich zu langweilen und schlug absurde Ideen vor wie einen Dreier mit Elena und Stefan. Damon schüttelte sich nur angewidert. Nein, da wollte er nicht darüber nachdenken. Dem Wunsch nach einem Glas Wein kam Rebekah nach, mehr aber auch nicht. Da stand nun der gute Tropfen und er kam nicht dran! „Ha ha sehr witzig!“ beschwerte sich Damon, der das gar nicht lustig fand. Rebekah scheinbar auch nicht, denn nun fiel ihr ein, dass sie nicht den ganzen Tag Zeit hatte. „Dann sollte man sich keine Gäste einladen“, belehrte sie Damon. Das war durchaus unhöflich.
Unhöflich waren auch die Fesseln, aber Rebekah dachte nicht daran etwas dagegen zu unternehmen. Danke aber auch! Stattdessen ging sie und holte ein Messer. Damon verzog das Gesicht, denn Schnitzereien am eigenen Körper gefielen ihm auch nicht. Aber er wurde nicht gefragt und – zack - hatte er einen schmerzhaften Schnitt am Hals beigefügt bekommen. Damon zog die Luft ein und dann lief das warm Blut über seinen Hals und durchnässte das Hemd an der Brust. Er horchte in sich hinein, wie schlimm es war. Nicht so schlimm, aber schlimm genug, dass es lange genug dauerte bis sich die Wunde wieder schloss. Gelernt war scheinbar gelernt. Rebekah wusste wohl was sie tat. Diese verabschiedete sich nun aber um ins Nagelstudio zu gehen. Na endlich! Aber so richtig freuen konnte Damon sich nicht. Im schwanden wegen des Blutverlusts ein wenig die Sinne und sein Kinn sackte auf sein Brustbein.

Endlich ließ Elena sich darauf ein zu unterzeichnen. Stefan flitzte also raus und wurde sogleich wieder herein gebeten. „Gut gemacht“, lobte er Elena weil er wusste wie wichtig Lob und Zuversicht für das verängstigte Mädchen waren. „Ich schicke dir die Nummer von Klaus rüber, falls mir etwas passiert, rufst du ihn an. Ich denke aber nicht“, meinte Stefan und erzählte nicht mehr. Er war nicht nur einst Klaus´ Freund gewesen, sondern war auch eine Zeit lang mit Rebekah zusammen gewesen. Darum glaubte Stefan nicht, dass sie ihm etwas tat und so verrückt das klang... wirklich hassen tat er sie auch nicht, denn er hatte im Gegensatz zu vielen anderen die Gelegenheit gehabt hinter ihre Fassade zu blicken.
„Ok, fahren wir.“ Stefan wollte auch los und so setzten sie sich in sein Auto und fuhren zum Anwesen der Mikaelsons.

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Elena Gilbert

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BeitragThema: Re: Sonnwendfeier   Di 12 Jan 2016, 21:16

Für Elena waren Stefans Worte nicht gerade beruhigend, denn wenn sie am Ende beide Salvatore Brüder aus Rebekahs Gewalt retten musste, wurde es nicht unbedingt einfacher. Kurz überlegte Elena, ob sie vorher nicht noch bei Bonnie, Caroline oder sogar Tyler melden sollte, die könnten ihnen schließlich helfen. Elena entschied aber, dass sie ihre Freunde nicht unnötig mit reinziehen wollte, nicht dass Rebekah das nächste Mal einen von ihnen tyrannisieren. Sollten Stefan und sie nicht weiter kommen, konnten sie die Anderen immer noch anrufen. "Woher hast du die Handynummer von Klaus?", wollte Elena wissen, speicherte sie dann aber brav ab und schnappte sich ihre Jacke. Hauptsache sie konnten schnell los. "Was soll ich machen?", fragte sie Stefan auf der Fahrt. Immerhin schien er ja irgendeinen Plan zu haben und den wollte sie nicht durchkreuzen. Trotzdem war Elena ein bisschen unwohl bei dem Gedanken nun freiwillig ins Anwesen der Mikaelsons zu fahren. Ihre Erfahrungen dort waren schließlich nicht die Besten. "Kann ich denn irgendwas tun? Ich meine... wie lässt sich Rebekah denn umstimmen?" Austricksen konnten sie die so viel stärkere Vampirin vermutlich eh nicht, also mussten Überredungskünste oder ein verlockendes Gegenangebot her. "Du machst aber nichts Dummes oder?", fragte Elena Stefan zur Sicherheit noch. Nicht, dass er vorhatte sich auszuliefern oder Ähnliches, das würde sie nämlich nicht wirklich weiterbringen...

 

Rebekah hatte einen netten Nachmittag verbracht und nach Nagelstudio und Shoppingtour beschlossen wieder nach ihrem unfreiwilligen Gast zu sehen. Eigentlich hatte sie Damon gemocht, weil er fürsorglich war und sie angehimmelt hatte. Dass all das aber nur ein Schauspiel war, hatte sie ziemlich verärgert. Mit einem Blutbeutel kehrte sie schließlich ins Zimmer zurück, wo Damon erwartungsgemäß immer noch auf seinem Stuhl saß. Inzwischen war die Wunde wieder zu, aber das Blut auf seinem Hemd und dem Teppich zeigte, dass er ordentlich was verloren hatte. Gut so. Rebekah grinste und tippte ihm mit dem Finger auf die Stirn, um den Kopf anzuheben. "Na, machen wir ein Nickerchen?" Dass er entkräftet war, konnte man Damon ansehen. "Du hast ja gar nichts von meinem guten Wein getrunken...", stellte Rebekah fest und schnappte sich das Glas dann eh selbst. "Macht nichts, ich hab dir was besseres mitgebracht!" Die Blondine riss den Beutel auf, damit Damon das Blut riechen konnte. Es war Elenas Blut und sie gespannt, ob er es erkennen würde. Vielleicht hatte er ja schon mal genascht...

Ehe sie weitermachen konnte, fuhr allerdings ein Auto vor und Rebekah sah aus dem Fenster. Wenn es Klaus war, sollte sie den Beutel nämlich besser verschwinden lassen... Es war allerdings viel besser. "Na sieh mal an, wen haben wir denn da?! Den kleinen Bruder und die Angebetete. Sicher, dass da nichts läuft?" Sie sah nochmal zu Damon und legte dann aber den Beutel weg, um nach unten zu gehen und die Türe zu öffnen, nun war Rebekah gespannt.
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BeitragThema: Re: Sonnwendfeier   Mi 13 Jan 2016, 20:43

„Halte dir deine Freunde nah und deine Feinde näher“, zitierte Stefan einen bekannten Spruch. Besser man wusste ein wenig über seine Feinde Bescheid. Die Telefonnummer zum Beispiel, nach der Elena jetzt fragte. Hoffentlich stellte sie das zufrieden. Die beiden brachen nun aber eh auf und es wurde schnell klar, dass Elena nicht einfach nur Beifahrerin sein wollte. Stefan fuhrt los und machte sich daran Elenas Fragen zu beantworten. „Ich mache nichts Dummes, nein... das überlasse ich für gewöhnlich meinem Bruder.“ Ok das war nicht nett, aber so war es doch. Damon zog das Chaos regelrecht an. Das war wirklich nicht normal.
„Halte dich im Hintergrund und provoziere Rebekah nicht“, bat er, denn Rebekah verlor rasch die Beherrschung. Elena dagegen war ein eher ruhiger und geduldiger Mensch, der sich ohnehin selten einmischte. Letztlich darum durfte sie jetzt auch mit. Stefan vertraute auf Elenas Vernunft. „Wenn sie sich auf mich einlässt und Damon gehen lässt, verschwindest du mit ihm. Mir wird sie nichts tun.“ Na toll....ob sich Elena darauf einlassen würde? Stefan beschloss eines zuzugeben. „Wir waren früher befreundet und … wir haben uns nur auseinander gelebt. Kein großes Drama also. Sie wird mir nicht gleich an die Gurgel gehen.“ Genau genommen hatten sie sich aus den Augen verloren, weil Stefan sich von Klaus abgewandt hatte und dieser wiederum hatte nichts anderes zu tun als seine Schwester für mehr als 60 Jahre einzusargen und trocken zu legen. Aber dafür konnte Stefan ja schließlich nichts. Erfahren hatte er das selbst erst vor wenigen Wochen. Wie Elena nun aber darauf reagierte, dass er mit Rebekah befreundet gewesen war, wusste er nicht.

Damon erwachte tatsächlich erst wieder als Rebekah ihn antippte, aber sein Blick blieb gläsern und die Stimme verwaschen. „Wieder da? Hab dich schon vermisst“, nuschelte er und bekam alles nur wie durch dicke Watte mit. Mann ey, die Alte konnte echt nerven!
Dann wurde er aber schlagartig wach, nämlich als er Blut roch. Elenas Blut! Damon konnte es mühelos riechen. Frisch, rein und jung. Ausgetrocknet wie er war kannte die Gier gerade keine Grenzen. Zwar hätte er Elena nie gebissen, aber dieses Blut zu sehen und zu riechen war mehr als verlockend. Sofort zeigten sich die Äderchen in Damons Gesicht und es war deutlich dass er eben doch ein durstiger Vampir war. „Woher hast du das?“ fragte er kehlig und riss trotz der Schmerzen an den Fesseln. Nun kam die Sorge hinzu, dass sie es Elena abgenommen hatte. Daran dass Klaus womöglich hier Blut von Elena gebunkert hatte, daran dachte er nicht.
Was dann geschah hatte Damon nicht erwartet. Stefan und Elena waren hier? Oh Mann, war die Kavallerie eingetroffen? Warum brachte dieser Volltrottel eines Bruders Elena mit? Rebekah war scheinbar ebenso neugierig und schwirrte ab um die Türe zu öffnen.

Stefan klingelte am Anwesen der Mikaelsons und deutete Elena ein Stück weit hinter ihm zu bleiben. Rasch hörte er Schritte und Rebekah öffnete. „Hallo Rebekah“, sagte Stefan ruhig und nicht unfreundlich. Er lächelte auf unverbindliche Art und sah wohl wirklich aus wie der nette Junge von neben an. „Kann ich einen Moment mit dir reden?“ fragte er höflich und genau das würde er auch bleiben, wenn alles glatt lief. Rebekah war nicht durch und durch bösartig, sie hatte nur verdammt viel Pech im Leben gehabt und auf der Suche nach Anerkennung und Freunden. Vielleicht konnte Stefan ihr ein wenig davon geben. Er hatte jedenfalls nicht vor sie direkt anzugreifen. Diplomatie war ihm eh lieber.
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BeitragThema: Re: Sonnwendfeier   Mi 13 Jan 2016, 21:43

Noch zweifelte Elena ein bisschen an Stefans Plänen, weil er nicht wirkte als hätte er das so richtig durchgedacht. Dass Damon sonst aber für die Dummheiten zuständig war glaubte sie ihm aufs Wort, denn das passte zu allen Erzählungen und ihren eigenen Erfahrungen. Zwar konnte Damon nicht immer etwas dafür, aber in der wenigen Zeit die sie nun zusammen verbracht hatten war ja schon einiges passiert. Vermutlich sollte Elena sich darauf einstellen, dass es mit Damon zumindest nie langweilig wurde. Stefan verlangte, dass sie sich eher im Hintergrund hielt und weil sie vor Rebekah durchaus großen Respekt hatte, ließ Elena sich auch gerne darauf ein. Sie würden schon sehen, was passierte. Je näher sie dem Anwesen der Mikaelsons kamen, desto dummer kam Elena die Idee aber vor. Niemand wusste wo sie waren und gegen einen Urvampir konnten sie auch gemeinsam nichts ausrichten. Deswegen entschied sie sich zumindest noch Bonnie eine SMS zu schreiben, damit sie jemand suchen kam, wenn sie sich nicht mehr meldete. Stefans nächste Anweisung ließ Elena wieder aufhorchen. "Aber wir können dich doch nicht alleine dort lassen!", stellte Elena gleich fest. Wer konnte schon wissen was Rebekah mit Stefan anstellte.... "Wir nehmen dich auf jeden Fall wieder mit!", verlangte sie noch, doch da lieferte Stefan eine Erklärung für sein Vorhaben. Die Art wie er 'befreundet' betonte verriet schon, dass damit nicht nur gemeinsam Eis essen gemeint war. Elena überraschte das doch sehr, denn sie hatte Rebekah bisher nicht gerade von ihrer liebevollen Seite kennen gelernt. Immerhin schien es aber, als hätte es zumindest keinen Streit gegeben und natürlich fragte Elena sich, ob die beiden ein Interesse daran hatten diese Beziehung wieder aufleben zu lassen. Sie persönlich wäre davon nicht gerade begeistert....

Was Rebekah oben mit dem Blut machte, konnte Elena nicht wissen. Sie sah auch nicht, dass die Blondine ehe sie den Raum verließ nochmal den Finger hinein tauchte und genüsslich abschleckte, um Damon zu ärgern. Sehr wohl bemerkte Elena aber, dass Stefan deutlich flacher atmete, als die Türe geöffnet wurde. Der Grund dafür blieb ihr aber verborgen. Rebekah sah ihre beiden Besucher abschätzend an und grinste dann. "Na, hast du das Auto heil gelassen? Oder sind noch ein paar Kratzer dazu gekommen?" Weil sie sofort wieder zu Stefan sah, wollte sie darauf wohl gar keine Antwort haben. "Reden? Na dann schieß los!" Elena und Stefan wechselten einen kurzen Blick, dann trat er ein bisschen näher an die Türe heran. "Seit du wieder hier bist, hatten wir keine Gelegenheit zu reden .... ich dachte, es gibt einiges zu klären ... zwischen uns!", setzte er an und es war wohl deutlich worauf er abzielte. Elena hoffte nur inständig, dass Stefan nur ein guter Schauspieler war. Rebekah schien skeptisch und schwieg eine Weile, doch irgendwas schien sie umzustimmen. "Und die hast du mitgebracht weil?", wollte sie dann aber wissen und Stefan kam in Erklärungsnot. "Wir uns Sorgen machen um Damon!", antwortete er dann aber ehrlich. Rebekah lachte bitter und nickte dann schließlich. "Treppe hoch und gleich links.... wurde eh gerade langweilig!", sagte sie schließlich, dann drehte sie sich um und ging in den Salon. Mit Glück fiel Damon seine Angebetete nun einfach an und das Problem war gelöst. Wenn nicht, dann hatte sie wenigstens in Zukunft auch noch etwas zu tun. Elena wechselte einen unsicheren Blick mit Stefan, doch der nickte und folgte dann der Blondine.

Elena dagegen hechtete die Treppe hinauf und platzte in den Raum, wo sie Damon auf einem Stuhl entdeckte. "Die ist doch vollkommen irre!", stellte sie dabei fest, dachte natürlich nicht daran, dass Rebekah das vermutlich hören konnte. Dann stürzte sie aber auf Damon zu, ohne über das ganze Blut nachzudenken und versuchte die Fesseln zu lösen.
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BeitragThema: Re: Sonnwendfeier   Do 14 Jan 2016, 14:25

Zum Glück fragte Elena nicht genauer nach wie 'gut' Stefan Rebekah kannte. War wohl auch besser so. „Ich denke auch dass ich wieder mit euch gehe, aber falls nicht... mach dir keine Gedanken. Wir werden sehen.“ Stefan hoffte inständig, dass seine Rechnung aufging. Kaum öffnete Rebekah, giftelte sie wieder los. Das hatte sie früher auch nicht getan. Schade drum. Stefan hatte immer gefunden, dass sie von allen Mikaelsons noch am ehesten eine faire Chance verdient hatte. „Ich möchte einfach mit dir reden, über vergangene Zeiten, hier über die High School, denn leider haben wir keine Klassen gemeinsam. Aber ich dachte du bietest mit einen Kaffee an und wir machen es uns irgendwo gemütlich.“ Soweit seine stille Hoffnung. Dann würde er ja sehen ob von der netten Rebekah von früher noch etwas übrig war. Was es noch zu klären gab, wusste Stefan nicht genau. Wenn dann musste sie es wohl mit ihrem eigenen Bruder klären. „Elena ist dabei, weil ich gehofft habe, dass sie mit Damon schon einmal nachhause gehen kann.“ Stefan redete nicht um den heißen Brei herum. Früher hatte er ehrlich mit ihr umgehen können, es blieb abzuwarten, ob das jetzt auch noch möglich war. Seine Rechnung schien aufzugehen, denn sie sagte ihr wo Elena Damon finden konnte, während sie Stefan in den Salon bat. Schick war es hier und Stefan sah sich bewundernd um. „Dann habt ihr vor hier eine Weile zu bleiben?“ fragte er und blieb einfach mal bei Rebekah. „Welche Fächer hast du belegt? Willst du danach aufs College?“ fragte er, denn er glaubte dass Rebekah dieses Vergnügen noch fehlte.

Damon kam leidlich zu sich und der Geruch von Elenas Blut vermischte sich mit ihrem Eigengeruch. Er hatte immer noch die Fratze eines Vampirs und riss an den Fesseln. Elena löste sie ihm und Damon stürzte sich auf den Blutbeutel mit Elenas Blut. Jetzt gab es für den ausgetrockneten Vampir kein Halten mehr und er trank den Beutel in Rekordgeschwindigkeit leer. Danach sah er schwer atmend Elena an. Sein Gesicht normalisierte sich langsam wieder. „Dir graut es auch vor gar nichts, oder wie?“ fragte er Elena, weil sie nicht gleich schreiend davon gerannt war. Seine Adern hörten auf zu brennen und das hatte er ihrem Blut zu verdanken. „Das … war dein Blut was die Irre hier hatte.“ Besser sie wusste das.
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BeitragThema: Re: Sonnwendfeier   Do 14 Jan 2016, 21:32

Rebekahs Blick und auch ihre Worte waren für Elena nicht gerade beruhigend. Eigentlich hätte sie Stefan lieber davon abgehalten ins Haus zu gehen, wer konnte schon wissen in welche Gefahr er sich da begab. Andererseits war das vermutlich die einzige Chance um Damon zu retten und dass sie zu dem nicht sonderlich freundlich war, konnte Elena sich schon denken. Stefan war ehrlicher als sie erwartet hatte, aber Elena mischte sich nicht ein. Offenbar kannte er Rebekah besser als sie, also konnte er wohl auch besser abschätzen was richtig war. Immerhin ließ sie beide ins Haus und so konnte Elena endlich zu Damon. Im Nachhinein betrachtet war es wohl leichtsinnig einfach nach oben zu rennen, schließlich hätte dort ja alles auf sie warten können. Aber  Elena konnte nicht anders. Stefan ahnte ungefähr, was mit Damon war schließlich konnte er auch das getrocknete Blut riechen. Aber in dem Fall setzte er darauf, dass Damon Elena auch heute niemals etwas antun konnte. Das Risiko wenn Stefan selbst hoch ging wäre wohl größer gewesen, denn seine Selbstbeherrschung beim Thema Blut war nicht besonders gut.

Elena stürmte ins Zimmer und löste die Fesseln, ohne groß über etwas nachzudenken. Ihr einziger Gedanke war, dass sie hier möglichst schnell wieder raus mussten und das ging nun mal nicht, solange Damon an einen Stuhl gefesselt war. Erst danach fiel ihr auf, dass Damon ganz anders aussah. Seine Augen waren dunkel, die Adern darunter traten deutlich hervor und Elena erschreckte sich doch ein bisschen, als sie seinen Gesichtsausdruck bemerkte. Deswegen blieb sie auch erst ein bisschen verunsichert stehen, als Damon sich auf den Beutel stürzte. Das Blut war in kürzester Zeit weg und Elena konnte immer noch nur dastehen und ihn anstarren. Nachdem er den Blutbeutel intus hatte, normalisierte Damons Gesichtsausdruck sich wieder. "Wegrennen bringt ja eh nicht viel...", antwortete sie unsicher. Was hätte sie denn auch sonst tun sollen? "Wie... geht es dir?", fragte sie dann aber doch immer noch mit Sicherheitsabstand. Inzwischen wusste Elena zwar einiges über Vampire, aber solche Situationen einzuschätzen fiel ihr noch schwer. Dass Damon ihr dabei erklärte, dass es ihr Blut gewesen war was er getrunken hatte, machte das nicht gerade einfacher. "Das ... also .... das ist nicht gut oder?" Elena wusste definitiv nicht, wie sie damit umgehen sollte. Aber immerhin stand Damon noch auf seinen zwei Beinen, also hatten sie schlimmeres hoffentlich verhindert.
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BeitragThema: Re: Sonnwendfeier   Fr 15 Jan 2016, 21:33

Damon merkte wie erschrocken Elena war und wich ihr aus. Es war ganz gut, dass gerade etwas Distanz zwischen ihnen war. Was sollte er tun? Sich entschuldigen? Das war er nun mal … ein Vampir. Die tranken Blut und wenn man sie ausbluten ließ, rieben die Adern widerlich wie Sandpapier aneinander, dass man schier verrückt wurde und nur durch den Konsum von Blut normalisierte sich das wieder. Da konnte man nichts schön reden oder verheimlichen. Darum sah sie Damon eher genauso erschrocken an, wie sie ihn. „Nein, weg rennen bringt nichts“, gab Damon zu, aber genau genommen bestand auch keine Gefahr für Elena. Er fühlte sich dennoch schäbig, dass er es so gierig getrunken hatte. Unschlüssig legte er den Beutel weg, blieb aber auf Distanz. „Jetzt.... geht es mir besser“, antwortete Damon stockend. Er hatte wahnsinnige Angst Elena jetzt zu verlieren und die Angst machte es schwer sinnvolle Gedanken, geschweige denn Worte zu fassen. „Und nein... das ist nicht gut.“ Damon rang um seine Fassung. Er sah furchtbar aus. Sein Hemd war blutig, er sah zerzaust aus und er hatte Elena bis ins Mark erschüttert.
„Es tut mir Leid.... dass du das mitansehen musst.“ Das war auch so, auch wenn es nichts entschuldigte. Blut unter Vampiren auszutauschen war etwas sehr intimes. Mindestens so intim wie Sex. Aber das konnte er so nicht sagen. Damon wusste ja, dass Elena ihn zwar attraktiv fand, aber nicht so forsch war und sich an ihn heran schmiss. Wenn er das jetzt so deutlich sagte, würde sie noch mehr Angst vor ihm haben. „Du musst keine Angst haben... ich werde dir nichts tun.“ Nein, das lag Damon fern, zumal er jetzt wieder Herr seiner Sinne war. „Wenn der Spuk vorbei … sollten wir …. du … ich gehen.“ Herrje er wagte es nicht Elena zu bitten mit ihm zu gehen. „Ich werde dir nicht folgen, wenn du das nicht möchtest.“ Das war er ihr schuldig, denn er wollte ihr sicher nicht noch mehr Angst machen. „Ich würde nur gerne gehen“, gab Damon zu. Man konnte ja nie wissen wie lange es dauerte, bis Rebekah wieder ihre Meinung änderte.
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BeitragThema: Re: Sonnwendfeier   Fr 15 Jan 2016, 23:19

Die Situation war scheinbar für beide nicht gerade angenehm und Elena wusste einfach nicht, wie sie sich verhalten sollte. Beim nächsten Mal würde sie Damon vielleicht nicht um Selbstverteidigung, sondern lieber um Nachhilfe in Sachen Vampirverhalten bitten. So viele Vampire wie Elena in ihrem Freundeskreis hatte, sollte sie wohl besser wissen was zu tun war. Damon fehlte Blut, das war offensichtlich und Elena stellte sich vor, dass es ähnlich war wie bei einem Mensch, wenn er kein Wasser hatte. Die Frage war nur, wie viel Blut Damon brauchte. Wenn der Beutel ihm reichte war ja alles in bester Ordnung, wenn nicht... dann war sie der größere Blutbeutel. So viel hatte Elena inzwischen gelernt. Damon bestätigte zwar, dass es nicht gut war, dass er ihr Blut getrunken hatte, aber er erklärte nicht warum oder was das nun bedeutete. Deswegen sah Elena ihn einfach nur ein bisschen hilflos an, hoffte darauf, dass er doch noch etwas sagen würde und wusste doch nicht was sie tun konnte, um ihm zu helfen. Damon Entschuldigte sich nun aber erstmal und versicherte ihr, dass sie keine Angst haben musste. Sah sie wirklich so erschreckt aus? Vermutlich... Elena nickte leicht, weil sie nicht wusste was sie sagen wollte. Vor Damon hatte sie definitiv keine Angst, aber die Gesamtsituation war ihr doch irgendwie unheimlich, weshalb sie Damon nur zustimmen konnte: Nichts wie weg hier!
"Ich will auch nicht hier bleiben!", sagte Elena deswegen sofort. Irgendwie schien es so, als wolle Damon nicht gemeinsam mit ihr gehen. Ob das irgendwas mit dem Blut zu tun hatte? Elena war unsicher, traute sich aber auch nicht zu fragen. "Brauchst du... Zeit für dich?", fragte sie deswegen als nächstes und kam sich dabei doch ziemlich unbrauchbar vor. "Ich meine .... ich habe keine Ahnung was ich tun kann um dir zu helfen... was brauchst du?" In diesem Haus fühlte Elena sich eindeutig unwohl und je schneller sie hier weg waren desto besser. Sie wollte die Situation mit Damon aber auch nicht falsch einschützen, das konnte schließlich ebenfalls gefährlich sein. Bonnie hatte sie durchaus vor einigen Dingen gewarnt. Dabei fiel Elena aber noch etwas ein. "Stefan ist noch unten.... wir können ihn nicht einfach hier lassen!" Am Ende landete er auch noch auf dem Stuhl und wer konnte schon wissen auf welche Gedanken Rebekah dann kam. Die hatte offenbar nicht mitbekommen, dass Folter illegal war. "Ich weiß nur nicht, ob sie ihn einfach wieder gehen lässt!", glaubte Elena nun eher nicht, vor allem nicht wenn sie Damon mitnehmen wollten. Außer natürlich Stefan drückte irgendeinen wir-sind-doch-alte-Freunde-Knopf ... oder sowas in die Art. Elena bezweifelte aber, dass sowas bei Rebekah funktionierte.
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BeitragThema: Re: Sonnwendfeier   Sa 16 Jan 2016, 10:49

Elenas Nicken wirkte wenig überzeugt. Dies würde zweifelsfrei als einer jener Momente in die Geschichte eingehen, in denen sich Damon dachte, dass es besser wäre, wenn Elena ohne ihn leben würde. Aber dann gäbe es immer noch Klaus und Rebekah und und und... es gab ja bekanntlich immer noch einen größeren Fisch im Becken.
Elena wirkte verschüchtert und sah ihn mit diesem Blick an der Steine erweichen konnte. Damon merkte dass er sich nicht einfach verdrücken konnte. Helfen konnte sie ihm nicht, aber Damon wollte Elena nicht so niedergeschlagen sehen. „Es geht mir wieder gut... ich wünschte nur es wäre nicht dein Blut gewesen, das mir dabei geholfen hätte.“ Damons Stimme wurde weicher. „Ich fühle mich schäbig es einfach so getrunken zu haben.“ Das traf es einigermaßen. Was es wirklich mit dem Trinken von Blut auf sich hatte, würde er ihr mal in einer ruhigen Minute erklären. „Du tust schon genug für mich, Elena.“ Damon trat an sie heran und küsste sie sanft. Das war zwar nicht so richtig angebracht in dieser Situation, aber damit konnte er am ehesten ausdrücken war er fühlte. „Wir sollten gehen“, stimmte er ihr zu und nahm ihre Hand. Ihre Bedenken wegen Stefan teilte er aber nicht ganz. Er würde schon wissen was er da tat. Aber davon würde er sich selbst überzeugen. „Sehen wir mal nach ihm.“ Damon nahm Elenas Hand und ging mit ihr nach unten. Zu ihrer Überraschung standen Stefan und Rebekah friedlich mit einem Kaffeebecher in der Hand in der Küche. Es sah aus wie zwei Teenager die sich unterhielten. „Dann sehen wir uns später im Grill?“ fragte Stefan und auch das klang wie bei einer normalen Verabredung zwischen jungen Leuten. Stefan versuchte es eben auch hier diplomatisch. Rebekah sah nur kurz zu Damon und Elena und nickte Stefan zu. „Kommt, gehen wir.“ Stefan ging mit beiden hinaus zu ihrem Auto.
„Und was wird das jetzt? Tust du dich mit diesem hirnlosen Ding zusammen?“ fragte Damon ungehalten.
„Nein, aber ich will wissen was in ihr vor geht. Wie sonst können wir sie in den Griff bekommen?“ stellte Stefan an beide die Gegenfrage.
„Man könnte diesen Weißeichenpflock suchen und sie damit spicken. Problem gelöst!“ Damon sah das pragmatisch.
„Und bis wir diesen haben?“ Stefan wusste nicht mal ob er es tun würde, wenn er den Pflock hätte. Rebekah war für Klaus ein Spielball und einfach eine verunsicherte Persönlichkeit. Er sah es nicht ganz so hoffnungslos.
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BeitragThema: Re: Sonnwendfeier   Sa 16 Jan 2016, 15:31

Es war ziemlich offensichtlich, dass die beiden sich in dieser Situation nicht besonders wohl fühlten und zumindest Elena wusste einfach nicht was jetzt richtig war. Sie erlebte Damon zum ersten Mal so unsicher und das war kein gutes Gefühl, aber Elena konnte nichts dagegen tun. Immerhin brachte er aber zum Ausdruck wo das Problem lag. Nur brachte Elena das nicht wirklich weiter... Klar war es kein sonderlich angenehmer Gedanke, dass Damon sich von ihrem Blut ernäherte. Aber Klaus hatte es ihr eh schon abgenommen. "Lieber es hilft dir als dass es irgendwelche Monster erschafft, die nur tun was Klaus will!" Man sollte ja immer das Positive sehen und das war ja positiv... irgendwie. Elena nahm sich auf jeden Fall vor später Stefan zu fragen, was es bedeutete wenn ein Vampir das Blut eines bestimmten Menschen trank. Schließlich musste Damon doch ständig Blut trinken, nur war es eben zum ersten Mal ihres gewesen. Immerhin machte Damon aber deutlich, dass sie nichts falsch gemacht hatte und so beruhigte Elena der Kuss ein wenig, auch wenn es in dieser Situation trotzdem seltsam war. Irgendwann würden sie wohl darüber sprechen müssen, aber nicht jetzt und nicht hier, denn bei den Mikaelsons fühlte Elena sich grundsätzlich unwohl. Deswegen war sie nun auch froh als Damon sie an der Hand nahm und sie gemeinsam nach unten gingen. Er sah zwar nicht aus als mache er sich große Sorgen um Stefan, aber letztendlich gingen sie trotzdem nachsehen.
Sowohl Elena als auch Damon trauten ihren Augen nicht, als sie sahen wie Stefan und Rebekah in der Küche standen und sich scheinbar bestens unterhielten. Sogar eine Verabredung sprang dabei raus. Bis sie draußen waren, sagte Elena gar nichts dazu. Aber natürlich wollte auch sie gerne wissen, was dahinter steckte. Auf sie machte es allerdings den Eindruck als wäre Stefans Idee die bessere. "Vielleicht hat er recht. Wenn wir es schaffen Rebekah zu besänftigen wird das nicht gerade schaden!" Dann war wenigstens nicht die ganze Familie gegen sie aufgebracht. Die Frage war nur wie sie das hinbekamen. "Ich will nur nicht, dass du dich in Gefahr bringst!", sagte sie nochmal zu Stefan, auch wenn sie das vorhin schon gesagt hatte. Nun war sie aber neugierig. "Was ist das für ein Pflock?"
Stefan war erstmal froh, dass er Damon und Elena wieder da raus bekommen hatte und irgendwie war es sogar nett gewesen Rebekah wieder zu sehen. Nun mussten sie aber hier weg und deswegen sah Stefan prüfend zu seinem Bruder, ehe er sich hinters Steuer setzte. "Wie geht's dir? Musst du erstmal ... weg?", fragte er, denn auch Stefan machte sich Sorgen um Elena, auch wenn er sicher war Damon würde ihr nichts tun. Wie viel sie bisher über Vampire wusste konnte er auch nicht einschätzen, deswegen drückte Stefan sich erst vorsichtig aus. Er würde aber auf jeden Fall auf Elena aufpassen, sollte Damon erst nach Blut suchen müssen. Stefans Blutbeutel wollte der ältere Salvatore ja normalerweise nicht...
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BeitragThema: Re: Sonnwendfeier   Sa 16 Jan 2016, 16:55

„Du siehst wohl echt in allem das Positive, oder?“ fragte Damon, denn so konnte wohl auch wirklich nur Elena denken. Sie gingen nach unten und konnten dann ohne weiteres mir nichts dir nichts verschwinden. Warum also die ganze Aufregung? Diese Urvampire sollte mal einer verstehen. Am Auto ging das verbale Rätsel raten weiter. „Rebekah zu besänftigen ist jedenfalls besser als sie zur Feindin zu haben“, sagte Stefan und überlegte kurz. „Sie wurde von ihrem eigenen Bruder mehrmals verraten, war nur das Mittel zum Zweck und war über 70 Jahre in einen Sarg gesperrt worden. Sie will nur irgendwo dazu gehören. Allerdings muss sie erst einmal lernen dass man das nicht durch Manipulation und Gewalt erreicht. Wir werden sehen, ob sie dazu in der Lage ist“, überlegte Stefan laut, schien aber gewillt zu sein, ihr dabei zu helfen.
„Dieser Pflock stammt von einer bestimmten Eiche, die so alt ist, dass es sie damals bei er Entstehung der Urvampire schon gab. Eine Hexe nutzte das Holz damals um ein Ritual zu vollziehen das aus den Menschen die sie waren Vampire machte und nur dieser Pflock kann einen Urvampir töten... wobei töten auch nicht das richtige Wort ist. Sie versteinern praktisch.... sehen aus wie eine reglose, tote Mumie bis wieder jemand den Pflock entfernt.“ Stefan hatte all das auch erst einmal herausfinden müssen und so ganz verstand er es immer noch nicht.
„Wisst ihr was, ihr zwei Hübschen... ja ich laufe heim und ihr unterhaltet euch noch ein wenig“, mischte Damon sich plötzlich ein. Er küsste Elena nochmals und war verschwunden. Ein wenig Blut war keine schlechte Idee. Er würde zweifelsfrei ruhiger werden, wenn er etwas mehr intus hatte.
Stefan sah Damon noch nach und fuhr dann mit Elena ebenfalls nachhause. „Damon wollte nicht, dass du das mitansiehst. Kommst du klar?“ fragte er sie besorgt. Besorgt war er auch wegen Damon, weil er endlich seinen Bruder von früher wieder erkannte, seit er mit Elena beisammen war.

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BeitragThema: Re: Sonnwendfeier   Sa 16 Jan 2016, 17:27

Draußen am Auto wurde Damon plötzlich still, aber dafür erzählte Stefan so einiges. Zum Beispiel was er über Rebekah dachte und das machte Elena nachdenklich. Sicherlich hatte ihr Verhalten einen Grund, sympathisch war sie ihr deswegen trotzdem nicht, aber Stefan schien durchaus Verständnis für die Blondine zu haben. Nun fragte Elena sich langsam doch, was früher zwischen den beiden abgelaufen war. Immerhin bekam sie eine Erklärung dafür wie man einen Urvampir unschädlich machte und das war doch mal ein Anfang. Verschrumpelt und erstarrt wären ihr die Urvampire irgendwie lieber... "Und ich rate jetzt einfach mal.... so einen Pflock kann man nicht einfach im Baumarkt kaufen?", schön wärs! Trotzdem musste es ja irgendeine Möglichkeit geben an sowas ranzukommen und zumindest Elena wäre es schon mal bedeutend wohler, wenn sie so einen Pflock hätten. Vielleicht ließ sich der Gedanke ja weiter führen, aber nun wollten sie lieber schnell hier weg und deswegen öffnete Elena schon eine Autotüre. Damon entschied jedoch, dass er nicht mitkommen wollte und Elena sah ihm ein bisschen perplex nach. "Ist er in Ordnung?", wollte sie von Stefan wissen. Er schien nicht sauer auf sie zu sein und doch war es komisch zwischen ihnen. Nach dem Reiten war noch alles gut gewesen und jetzt wusste Elena nicht so recht, wie sie sich verhalten war. Immerhin war aber Stefan noch da und so fuhren sie erstmal zum Anwesen der Salvatores.
Stefan schien sich ebenfalls Sorgen zu machen, aber eher um sie. "Das... ja, ich denke schon. Ich verstehe es nur nicht richtig!", gestand Elena. Sie setzten sich gemeinsam ins Wohnzimmer und Stefan brachte ihr ausnahmsweise auch ein Glas Bourbon. Elena nippte aber eher vorsichtig, denn das Zeug brannte verdammt in der Kehle. "Was hat sie mit ihm gemacht?", wollte Elena zuerst wissen. Damons Hemd war vollkommen mit Blut durchtränkt gewesen. "Und was hat es mit dem Blut auf sich? Rebekah.... hat ihm einen Beutel mit meinem Blut gegeben!" Auch für Elena war das eine komische Vorstellung, aber wenn Damon sich so benahm musste ja mehr dahinter stecken.
Es gab aber noch mehr was sie von Stefan wissen wollte und wo sie schon mal so ungestört waren... Immerhin waren sie Freunde. "Woher weißt du so viel über die Mikaelsons? Was war da zwischen euch?" Das war durchaus eine sehr private Frage, aber Elena musste es einfach wissen. Sie sah auf ihr Glas und ließ die Flüssigkeit darin hin und her schwappen. "Meinst du, sie wird Damon nochmal auflauern?", immerhin war sie auch heute aus heiterem Himmel aufgetaucht und auch wenn Elena so langsam anfing zu begreifen, dass es mit Damon nie langweilig wurde... auf solche Überraschungen konnte sie aber trotzdem gut verzichten. "Tut mir leid ... ich frag dir ja ein Loch in den Bauch!", stellte Elena selbst ein bisschen verlegen fest, aber in manchen Situationen fiel es ihr leichter mit Stefan zu sprechen als Damon direkt zu fragen.
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BeitragThema: Re: Sonnwendfeier   Sa 16 Jan 2016, 22:05

„Richtig.... so einen Pflock kriegt man nicht so einfach“, gab Stefan zu und fuhr mit Elena nachhause. „Wir wissen aber, dass die Urvampire hier in der Nähe von Mystic Falls gesiedelt haben. Denkst du wir können uns mit Bonnie darüber unterhalten. An sich ziehe ich ungern jemand mit hinein, aber womöglich liegt die Lösung näher als wir denken.“ Stefan würde diese Entscheidung Elena überlassen denn sie kannte Bonnie viel besser als er selbst. Jetzt schien Elena auch wieder etwas gefasster zu sein und sie konnten in aller Ruhe über alles reden, was ganz sicher auch eine gut und vermutlich längst überflüssige Sache war. Natürlich machte sie sich Sorgen um Damon und das berührte Stefan durchaus. „Er ist ok... er steckt das weg.“ Wobei es auch bei Damon gut wäre, wenn er sich jemand anvertrauen würde. Ob er bei Elena schon so weit war, wusste Stefan nicht. „Gib ihm jetzt ein wenig Leine und versuche nachher mit ihm zu reden“, riet Stefan daher und versorgte Elena zuhause erst einmal mit Bourbon. Stefan setzte sich neben Elena. Eben weil sie Freunde waren hoffte er, ehrlich mit ihr reden zu können auch wenn er jetzt schon wusste, dass ihr einiges ganz und gar nicht gefallen würde. Zumindest dann wenn er ihre Fragen aufrichtig beantwortete. „Ich denke sie hat ihn mit den Eisenkrautfesseln zugesetzt und dann einen Schnitt verpasst.“ Es war ein Klacks das als Vampir wegzustecken. Es war eher die Bösartigkeit mit der das getan wurde, die auch Damon zusetzen konnte.
Stefan trank selbst erst einmal vom Bourbon, dann beantwortete er die Frage nach dem Blut: „Wenn ein Vampir das Blut eines anderen Vampirs, oder eines Menschen trinkt, der ihm etwas bedeutet... ist das sehr intim. Ungefähr wie Sex, weil man ein Teil des anderen so bekommt. Man tut es als Vampir eigentlich nicht, wenn es einem nicht sehr ernst ist.“ Klang komisch, war aber so. „Und ich weiß so viel über die Mikaelsons Elena...weil ich mit Klaus und Rebekah befreundet war... eng befreundet.“ Stefan ließ sich Zeit, aber man merkte dass es ihm nicht leicht fiel das zuzugeben. „Ich habe eine dunkle Seite, Elena... die schlimmer ist als alles, was Damon je getan hat. Ich kann kein Menschenblut trinken, weil ich sonst zum Ripper werde. Nur wenn ich beim Tierblut bleibe oder höchstens ganz kleine Mengen Menschenblut trinke, dann bin ich der, den du kennst. Bitte frage mich jetzt nicht, was ein Ripper ist....ich erkläre es dir wenn du das alles ein Weilchen weißt und merke dass du damit klar kommst. Ich bin seit über 60 Jahren keiner mehr... du brauchst dir also keine Sorge machen. Ich habs im Griff.“ Damit konnte er sie hoffentlich etwas beruhigen. Ob er wegen Rebekah endgültige Entwarnung geben konnte, da war auch Stefan überfragt. „Schwer zu sagen... ich werde versuchen ein wenig an sie heran zu kommen. Dann sehen wir weiter.“ Stefan schmunzelte ein wenig über Elena, aber das war ein anerkennendes Schmunzeln. „Frag ruhig weiter... ich freue mich... wenn du versuchst all das zu verstehen. Also, weitere Fragen?“ ermutigte er sie sogar, denn das tat er nicht nur für Elena, das tat er auch für seinen Bruder.
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Elena Gilbert

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BeitragThema: Re: Sonnwendfeier   Sa 16 Jan 2016, 22:51

Endlich mal ein paar Fragen loszuwerden tat Elena gut und auch wenn sie hoffte, dass Damon schnell wieder auftauchen würde, genoss sie es einfach hier mit Stefan zu sitzen und zu reden. Wie auch früher schon oft saßen sie dicht nebeneinander auf dem Sofa, Elena hatte die Beine angezogen und sich zu Stefan gedreht, um ihm zuzuhören. Scheinbar hatte auch er schon darüber nachgedacht, wie man die Urvampire loswerden konnte und Elena fand die Idee gar nicht so abwegig. "Ich denke schon, dass wir Bonnie fragen können. Ein paar Nachforschungen können sicher nicht schaden und was wir dann machen sieht man ja!" Sie wollte zwar lieber nicht, dass Bonnie direkt mit Klaus und Rebekah in Kontakt kam, aber darum ging es jetzt ja auch noch nicht. "Vielleicht steht in den Büchern ihrer Familie ja etwas darüber. Die Bennett Hexen scheinen sich schon lange mit Vampiren auseinander zu setzen!", gab Elena zu bedenken. Da musste ja irgendwas dabei sein.
Was Damon anging machte Stefan sich keine großen Sorgen und auch wenn sie nicht ganz beruhigt war half das Elena. Zumindest körperlich schien es Damon schnell wieder gut zu gehen und alles andere konnten sie wohl erst sehen, wenn er wieder da war. Stefans Tipp nahm sie mit einem dankbaren Lächeln entgegen, denn manches Mal wusste Elena noch nicht so richtig wie sie mit Damon umgehen sollte. "Was ist mit dir, wie geht es dir damit?", fragte Elena als nächstes, denn auch Stefan hatte das bestimmt sehr zugesetzt, er machte sich ja schließlich Sorgen um seinen Bruder.
Als nächstes wurde die Frage nach dem Blut beantwortet und auch das war für Elena eine neue Information. Dass Blut so eine intime Sache war hatte sie nicht erwartet und nun verstand sie auch, warum Damon so komisch reagiert hatte. Andererseits war sie froh, wenn es nur das war. Der ein oder andere Vampirfilm hatte da schließlich Vorstellungen hinterlassen, die nicht so ganz der Wahrheit entsprachen. "Aber er hat das Blut doch gebraucht oder? Ist es dann nicht egal von wem das Blut kommt?", fragte Elena durchaus mit dem Gedanken im Hinterkopf wie sie sich verhalten konnte, wenn sowas irgendwann nochmal passierte. Sie wollte schließlich nicht immer nur hilflos daneben stehen.
Am meisten schockte Stefan mit der Geschichte, die er über seine eigene Vergangenheit erzählte. Was er sagte konnte Elena kaum glauben, denn sie hatte Stefan als liebenswürdigen und hilfsbereiten Freund kennen gelernt. Andererseits war auch er ein Vampir und das durfte man wohl nicht unterschätzen. Eins musste sie aber feststellen: "Ich mache mir keine Sorgen ... ich vertraue dir!" Denn vor Stefan hatte sie sicher keine Angst, er hatte ihr nie einen Grund dazu gegeben. Auch dass er irgendwann mal mit Rebekah und Klaus befreundet war änderte daran nichts. "Wie hast du sie kennen gelernt?", wollte Elena wissen. "Und wie hat diese Freundschaft geendet?" Wenn sie zu weit ging, würde Stefan schon bremsen.
Er bestärkte sie aber nur darin weitere Fragen zu stellen und so nutzte Elena die Gelegenheit. "Wenn du dich von Tierblut ernähren kannst.... warum machen das nicht mehr Vampire so?" Damon schien sich immerhin nicht für diese Variante zu entscheiden, was Elena doch zu denken gab. Es gab aber noch eine zweite Sache, die Elena wissen wollte: "Wie wird man ein Vampir?"
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