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 Sonnwendfeier

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AutorNachricht
Damon Salvatore

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BeitragThema: Re: Sonnwendfeier   Mi 16 Dez 2015, 21:00

Dass es Elena nicht passte, was Klaus hier abzog, war klar. Klar war aber auch, dass sie gar nichts dagegen tun konnten. Als Damon dann den Zahnstocher abbekam wurde Elena von der Angst gepackt. Sie willigte ein um Klaus los zu werden. Das schaffte sie auch und Damon sah ihm nach, zupfte sich aber eher gelangweilt den Zahnstocher heraus. „Prima, nun darf ich auch noch den Kaffee für Mr Größenwahn bezahlen.“ Die kleine Wunde verheilte schnell wieder. Damon hatte sie praktisch schon wieder vergessen, als Elena sich noch Sorgen machte. „Nein, ist alles schon wieder gut.“ Damon sah Elena betroffen an. Sie sollte so etwas nicht erleben und mitmachen müssen. Das war grausam. Elena aber das Gegenteil von grausam. Sie war liebenswert und warmherzig.
„Du hättest wenigstens einen neuen Cadillac oder ein Penthouse in New York als Gegenleistung fordern können“, beschwerte er sich aber schon wieder und nun kam auch endlich das Frühstück.
„Elena... ich wollte nicht dass das passiert... wir müssen zusehen, dass wir eine Lösung finden, wie auch immer die aussieht. Katherine dürfte sich von Klaus einschüchtern lassen, aber das ist keine Garantie, dass sie nicht doch eine Gelegenheit ergreift, wenn sie diese sieht. Und glaub mir... darin ist sie richtig gut.“ Wenn Katherine etwas war, dann das! Weil Elena immer noch nicht ihr Frühstück anrührte, stupste Damon sie liebevoll an. „Na komm, versuche ein wenig zu essen“, bat er sie liebevoll und da war er wieder, der Damon von früher, der sich um Elena sorgte und ihr die Sterne vom Himmel holte, wenn er konnte. Er überlegte fieberhaft, wie er diesen Tag ein wenig besser für sie machen konnte. Aber hier in Mystic Falls wollte er noch nicht darauf vertrauen, dass es Katherine freie Zone war. So recht fiel ihm hier nichts ein und zum Reiten wollte er sie noch nicht wieder einladen, da Elena den Zusammenstoß mit dem Vampirjäger sicher noch nicht verdaut hatte. Konnte man ihr auch nicht verdenken. „Kann ich etwas für dich tun? Oder gibt es etwas, was du gerne tun möchtest?“ fragte er in der Hoffnung Elena irgendwie ein wenig helfen zu können.
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Elena Gilbert

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BeitragThema: Re: Sonnwendfeier   Mi 16 Dez 2015, 21:38

Zu Elenas Erleichterung verschwand Klaus nun schnell wieder, denn egal wie freundlich er tat, Elena fühlte sich mehr als nur ein bisschen unwohl in seiner Nähe. Jetzt machte sie sich vor allem Sorgen um Damon, schließlich hatte Klaus ihn verletzt und für einen Menschen wäre das mit Sicherheit lebensbedrohlich geworden. Während Elena noch überlegte was jetzt zu tun war, ärgerte Damon sich lediglich über die Rechnung. Vollkommen entgeistert sah Elena ihn an. Gut ja, der Einstich war tatsächlich schon verheilt, aber an Kaffee konnte sie nun trotzdem nicht denken. Damon versicherte, dass es ihm gut ging, aber Elena musste sich selbst davon überzeugen weshalb sie vorsichtig mit den Fingern über seinen Hals strich. Aber da war tatsächlich nichts mehr, also beruhigte auch Elena sich wieder ein bisschen. Zwischen lauter Vampiren zu leben war echt nervenaufreibend!
Mit seinem nächsten Satz brachte er Elena zumindest kurz zum Schmunzeln. An solche Dinge konnte sie definitiv nicht denken, während solch ein Psychopat neben ihr saß. "Was soll ich denn mit solchen Sachen?!" Die brachten sie nun auch nicht weiter. Vielleicht hätte sie sich einen Bodyguard wünschen sollen ... oder eine Kugelsichere Weste oder sowas. Das war schon deutlich hilfreicher. Scheinbar machte sich aber auch Damon noch immer Sorgen und deswegen sah Elena ihn mit nachdenklichem Blick an. "Du glaubst also nicht, dass Klaus sie im Griff hat?!" Elena wollte nicht so genau darüber nachdenken, was Klaus mit Katherine vorhatte. Aber da es hier ganz offensichtlich um ihr Leben ging, hatte sie wohl keine andere Wahl. "Dann solltest du mir zeigen, wie ich mich gegen die wehren kann!", entschied Elena. Sie konnte sich von dieser Verrückten doch nicht so einschüchtern lassen. "Wir wollten Eisenkraut in ein Pfefferspray füllen und ... du könntest mir zeigen, wie man einen solchen Dolch benutzt...." Das alles würde sie vielleicht nicht retten, aber dann hatte Elena wenigstens das Gefühl irgendwas tun zu können.
Weil Damon sie liebevoll dazu aufforderte, begann Elena tatsächlich zu essen. Mit leerem Magen konnte man schließlich auch nicht viel ausrichten. Inzwischen machte Damon sich wohl wirklich Sorgen um sie und so versuchte Elena sich an einem Lächeln, um ihn zu beruhigen. Er konnte ja schließlich auch nichts dafür. Auf seine Frage hin, hatte Elena tatsächlich eine Idee. "Können wir gemeinsam zum See fahren?", fragte sie Damon. Das Wasser hatte sie schon immer gemocht und vielleicht konnte sie auch heute dort ihre Sorgen zumindest eine Weile lang vergessen.
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Damon Salvatore

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BeitragThema: Re: Sonnwendfeier   Do 17 Dez 2015, 16:44

Damon musste sich zusammenreißen, damit er nicht anfing zu schnurren, als Elena ihm mit den Fingern über den Hals strich. So konnte sie ruhig weitermachen. „Sieht bitte mal genau nach, ob wirklich alles wieder in Ordnung ist“, bat er gurrend, aber das Funkeln in den Augen verriet ihn wohl. Da vergaß er glatt für einen Moment Klaus und allen Ärger.
Leider gab sie sich wenig später wieder entrüstet, wegen Klaus` Angebot. „Was soll er damit?“ stellte Damon die Gegenfrage. „Klaus hat genug Kohle, er nimmt sich dein Blut. Also lass ihn auch bluten, wenn auch nur finanziell.“ War doch ganz einfach, fand Damon, aber es war Elenas Entscheidung und er in dieser Hinsicht nicht sehr starrsinnig. Konnte ja jeder machen, wie er wollte. Leider machte hier auch so ziemlich jeder was er wollte. Katherine zum Beispiel. „Klaus wird sie in den Griff bekommen, aber dazu muss er sie erst einmal finden. Sie läuft vor ihm weg seit sie ein Vampir ist. Er hat sie verwandelt. Katherine wollte Klaus, als sie noch ein Mensch war. Blöd nur, dass der sie nicht wollte. Dafür aber Elijah, sein Bruder. Klaus wollte sie töten, weil sie nervte, was ich in dem Fall sogar verstehen konnte, aber da hatte Elijah schon ihr sein Blut gegeben. Und nun nervt sie immer noch. Sie wird sich also auch von ihm nicht leicht fassen lassen und bis dahin ist sie eine Gefahr. Aber sie hängt am Leben, denke nicht dass sie dir auflauert. Nur wenn sie die Gelegenheit wittert... wird sie sie nicht ungenutzt verstreichen lassen.“ Lieber schenkte er Elena reinen Wein ein, als sie in Unwissenheit zu lassen.
Elena aß immerhin und Damon aß mit... in der Hoffnung, dass sie so noch mehr aß. In Gesellschaft schmeckte es doch immer besser. „Wir kümmern uns also um deine Selbstverteidigung. Gute Idee!“ Damon war ganz ihrer Meinung und es hieß ja auch, dass sie Zeit mit ihm verbrachte. Das wiederum freute ihn. Ihre nächste Idee gefiel ihm aber noch besser. „Aber sicher fahre ich mit dir zum See.“ Damon klang als habe er einen Sechser im Lotto. See... Selbstverteidigung...Bikini und Sonnenöl (das ja irgendwer aufbringen musste) und am Abend laue Lagerfeuerabende. Er war im Himmel! „Was brauchst du noch? Wir sollten ein paar Lebensmittel mitnehmen. So gut gefüllt war der Kühlschrank das letzte mal nicht.“ Sofort begann Damon Pläne zu schmieden.
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BeitragThema: Re: Sonnwendfeier   Do 17 Dez 2015, 17:50

Beinahe wäre sie darauf reingefallen, schließlich hatte Elena sich immer noch nicht so ganz daran gewöhnt, dass Damons Verletzungen einfach heilten als sei da nichts gewesen. Dann aber bemerkte sie sein Grinsen und erkannte den wahren Hintergrund seiner Worte. "Ernsthaft? Selbst jetzt hast du noch Zeit für anzügliche Bemerkungen?", fragte Elena, schüttelte dann aber schmunzelnd den Kopf. Das war einfach typisch Damon und genau diese Art brachte sie ja immer wieder zum Lachen. Elena verzichtete allerdings darauf seinen Hals weiter zu untersuchen. Stattdessen unterhielten sie sich lieber über das Angebot von Klaus, von dem Elena so gar nicht überzeugt war. "Was sind denn Hybriden? Und warum braucht er dazu mein Blut?", wollte sie erstmal wissen. Wenn er ihr Blut verwenden würde um ... Krankheiten zu heilen oder so, dann stand dem ja tatsächlich nichts entgegen und es wäre nicht weiter verwerflich daraus einen Vorteil zu gewinnen. Wenn das Blut nun aber für irgendwas verwendet wurde, was Elena keinesfalls unterstützen wollte -und leider fürchtete sie, dass dem genau so war- hätte sie ein schlechtes Gewissen, wenn sie dadurch noch einen Vorteil für sich raus schlagen würde. Also lieber kein neues Auto....
Was Damon dann noch über Katherine erzählte war nicht sehr vielversprechend. Offenbar konnte das Problem noch lange nicht als gelöst betrachtet werden, aber das wäre ja mal wieder zu einfach gewesen. Wozu war dieser uralte Supervampir denn gut? "Also wäre es wohl besser ihr keine Gelegenheit zu bieten!", schlussfolgerte Elena. Die Frage war nur, wie sie das hinbekam, denn sie konnte sich nicht ewig in ihrem Zimmer verstecken. Für heute war ja aber Damon bei ihr und damit fühlte Elena sich ziemlich sicher. Deshalb ließ sie das Thema Katherine für heute fallen und widmete sich lieber dem Frühstück, das war trotz allem sehr lecker. Schon früher hatte Damon sie dazu gebracht mehr zu essen, indem er einfach mitgemacht hatte. Obwohl Elena sich nicht mehr daran erinnerte funktionierte das auch heute noch.
Mit ihren Plänen schien Damon einverstanden zu sein, weshalb Elena wieder leicht lächelte. "Willst du damit sagen, dass wir nicht richtig einkaufen?", neckte Elena ein bisschen, stimmte dann aber zu. "Wir gehen einfach kurz ein paar Sachen besorgen und dann zum See!" Eine große Sache brauchten sie daraus ja nicht zu machen, ein paar kleine Snacks würden schon reichen. Nachdem sie also fertig gegessen hatten, wurde noch bezahlt -auch der Kaffee von Klaus- und dann ging es auf in den Supermarkt. "Was willst du denn haben?", fragte Elena und griff dabei schon mal nach einer Packung Kekse, das ging schließlich immer.
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BeitragThema: Re: Sonnwendfeier   Fr 18 Dez 2015, 17:38

„Natürlich!“ erwiderte Damon seelenruhig aber immer noch grinsend. „Wenn ich mal keine anzüglichen Bemerkungen von mir gebe, bin ich tot.“ So war er nun mal. Das war wahrscheinlich genetisch veranlagt und da konnte man wenig dagegen tun. Sonderlich schlimm fand Elena das offenbar auch nicht, denn sie schmunzelte ja noch. Das Thema würde trotzdem schnell wieder unerfreulicher, weil sie von ihm einen wikipedia gerechten Vortrag über Hybriden forderte. Na schön: „Hybriden sind sinnlose Mischwesen. Halb Vampir, halb Werwolf. Das gute für den Werwolf ist, sie müssen sich nicht mehr zwangsweise bei Vollmond in einen Wauwau verwandeln, sondern nur noch wenn sie es möchten. Das Gute für den Vampir ist... ja das weiß ich nun auch nicht so genau. Sie brauchen immer noch einen Sonnenschutz und damit meine ich keine schmierige Creme mit Lichtschutzfaktor 12. Ich glaube sie brauchen kaum Blut... ein ordentliches Müsli am Morgen und glutenfreie Ernährung reicht. Jedenfalls kann Klausi sein Rudel offenbar nur mit deinem Blut erschaffen und diese Hybriden Vampwuffs sind ihm dann hörig. So etwas möchte man scheinbar, wenn man sonst keine Freunde hat.“ Was Klaus damit vor hatte, wusste Damon nicht, ebenso wenig warum das nur mit Elenas Blut klappte. „Mehr weiß ich auch nicht.... vielleicht laden wir Klaus mal zum Tee ein und verstecken vorher die Zahnstocher. Womöglich ist er dann gesprächiger.“ Na ja … Damon brannte selbst noch nicht gerade für diese Vorstellung. Weil es auch für Katherine keine Entwarnung gab, konnte Damon nur sagen: „Nein, wäre mir auch lieber, ihr keinen Anlass zu bieten.“ Danach wurde das Frühstück beendet und man einigte sich schnell darauf, dass sie einkaufen gingen. Kekse waren ein Anfang. Damon wollte auch noch Chips und dann rannte er recht zielgerichtet zwischen den Regalen herum. Er wollte Elena mit einigen italienischen Köstlichkeiten überraschen, legte zum Abschluss noch guten Rotwein dazu und verschwand dann mit ihr richtig Kasse. „Lass mich dann mal machen.“ Mehr sagte er nicht, aber bisher hatte ihr immer geschmeckt was er gekocht hatte und ein wenig konnte er das ja durchaus. Auch wenn es so gar nicht so seinem Machoimage passte, kochte Damon gerne, vor allem für Elena. Der Einkauf war schnell erledigt und die paar Sachen zuhause geholt und schon waren sie auf dem Weg. Damon war zufrieden, weil Elena es war und weil er hoffte ihr so ein wenig helfen zu können zur Ruhe zu kommen. Hoffentlich kam dieses Mal nicht wieder was dazwischen und auch auf eine hyperaktische Caroline mit ihrer dämlichen Karaokeshow konnte er verzichten. „Ich hoffe du hast deinen Bikini dabei?“ fragte Damon und wackelte mit den Augenbrauen. Kurz hatte er überlegt, ob er seine Badehose vergessen sollte. Aber Elena war immer so leicht geschockt, also hatte er sie eingepackt.
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BeitragThema: Re: Sonnwendfeier   Fr 18 Dez 2015, 19:19

Das mit den Bemerkungen würde Elena sich merken. Dann wusste sie auf jeden Fall, wenn es so richtig übel aussah und für den Notfall sollte es vielleicht reichen ein bisschen mit dem Hintern zu wackeln und damit wieder ein paar anzügliche Bemerkungen zu provozieren. Erstmal dachte Elena nun aber über die Hybriden nach, denn das gefiel ihr nicht so richtig. "Das heißt, er muss die Werwölfe töten, um sie zu Mischwesen zu machen und aus lauter Dankbarkeit tun sie dann, was er von ihnen will?" Zum einen klang das ja irgendwie nach einem Vorteil für die Wölfe, zumindest weil Elena wusste, dass die Verwandlung nichts besonders Schönes war. Andererseits war es definitiv die Hölle das zu tun was Klaus wollte, also.... Elena kam nicht recht zu einem Ergebnis. Scheinbar hatte sie fürs Erste aber eh keine Wahl, denn Klaus würde sich das Blut so oder so holen. Besser also sie kooperierte jetzt, damit niemand mehr verletzt wurde. So konnten sie eventuell auch herausfinden was es mit den Hybriden auf sich hatte und dann sah man weiter. Ehe sie Katherine nicht los waren, sollten sie sich besser darum kümmern, denn augenscheinlich war sie die größere Gefahr. Für heute hatte Elena aber genug von all den Problemen, denn das konnte einem wirklich Angst machen. Lieber wollte sie den Tag ein bisschen genießen und Damon hatte scheinbar den selben Plan, denn schon kurze Zeit später standen sie gemeinsam im Supermarkt.
So schnell wie er einkaufte konnte Elena gar nicht gucken. Offenbar hatte Damon aber einen Plan und deswegen quatschte sie nicht rein, sondern ließ ihn einfach mal machen und dackelte brav hinterher. Das mit der Rollenverteilung war bei ihnen eben ein bisschen anders gelagert, aber Elena war im Grunde genommen froh, dass Damon nicht so altmodisch war wie man es bei einem Mann seines Alters vielleicht erwarten könnte. Ob er früher auch schon so gewesen war? Nachdem sie noch die Badesachen geholt hatten, waren sie dann schließlich am See. Schon als sie aus dem Auto ausstiegen, atmete Elena einmal tief durch. Das Wasser hatte sie schon immer entspannt und das hatte sich auch nicht geändert. "Schon drunter!", erklärte Elena mit einem Zwinkern und grinste dabei. Sie schnappte sich ihre Tasche und die Decke, während Damon den Proviant mitbrachte. Sie suchten sich einen Platz direkt am See, lange warten wollte Elena nun aber nicht. "Erstmal Schwimmen?", fragte sie, wartete aber gar nicht erst auf eine Antwort. Stattdessen zog sie sich ihr T-Shirt über den Kopf und schälte sich aus der Hose. Beides landete auf dem Boden und schon flitzte sie los. "Na hob ... oder brauchst du eine Extraeinladung?", fragte sie mit einem Blick zu Damon, ehe sie dann auch schon mit den Füßen im Wasser stand. Das war zwar nicht auf Badewannentemperatur, aber zumindest nicht eiskalt.
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BeitragThema: Re: Sonnwendfeier   Fr 18 Dez 2015, 22:26

„Ich weiß nicht mal, ob er sie dazu töten muss“, Damon zuckte die Schultern und eigentlich war es ihm auch pupsegal. „Sie scheinen dann jedenfalls sehr anhänglich zu sein.“ Könnte man vielleicht auch mit Hundekuchen und ein paar Leckerli erreichen, aber das war nicht sein Problem. Das Einkaufen auch nicht und so waren sie schnell auf der Straße. Seine Bikini Frage wurde verblüffenderweise sehr selbstbewusst von Elena beantwortet. Sie hatte ihn schon an. Damon grinste höchst zufrieden. Am See überraschte sie ihn gleich nochmal und letzte einen Blitzstart hin. So schnell guckte nicht mal ein Vampir, da war sie schon im Wasser. Für den Moment genoss Damon aber einfach nur die Aussicht, die Elena im Bikini bot. Ihre Figur war perfekt wie eh und je, die Haut etwas bräuner als früher, aber das stand ihr. Wie gerne würde er sie im Arm halten wie früher... dann aber verfinsterte sich sein Blick kurz, denn da war die Narbe an ihrem Oberschenkel.. sie war noch da. Damon sah nicht finster drein, weil es ein kleiner Makel war, sondern weil er daran dachte, welche Qualen Elena damals erlebt hatte. Dann war aber Schluss und Damon befreite sich von der Vergangenheit, zog sich bis auf die Badehose aus und folgte ihr in den See.
Es war ein warmer Sommertag. Nicht brüllend heiß, sondern so dass man es gut aushielt. Der See war erfrischend, aber es fiel einem aus lauter Kälte nichts ab. Damon schwamm zu Elena und grinste sich eins. Sie war einfach ein Hingucker. Damals wie heute. „Hab gehört es gibt hier Unterwasser Schnappschildkröten. Bleib also lieber in meiner Nähe, damit dir nichts passiert.“ Unter Wasser zwickte er sie sanft am Arm. „Oh ich glaube, da war schon eine!“ Eigentlich wollte er sie nur dazu bringen, bei ihm ein wenig auf Tuchfühlung zu gehen. Aber noch schien sie nicht so weit. „Was ist... wollen wir mal testen, ob ein Vampir schwimmen kann?“ fragte er, denn ob sie es glauben würde oder nicht, es war das erste Mal, dass er wieder schwamm, seit sie damals ein letztes Mal in ihrem See an der Lakeview Ranch geschwommen waren. „So lange ich ein Vampir bin, bin ich noch nie in einem See oder Meer geschwommen. „Vampire mögen Wasser nicht sonderlich gerne“, gab er zu.... Frauen standen doch angeblich auf Männer die kleine Schwächen zugeben konnten.
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BeitragThema: Re: Sonnwendfeier   Fr 18 Dez 2015, 22:56

Das Thema Hybriden schien Damon ziemlich kalt zu lassen, was Elena ein bisschen verunsicherte. Sie musste einfach darüber nachdenken, was ihr Blut bewirkte und das Schicksal von anderen ließ sie nicht kalt. Dass Damon da ein bisschen anders tickte war nichts Neues und wiedermal zeigte sich, dass er zwei ganz unterschiedliche Seiten hatte. Weil sie für heute aber eh schon genug hatte, fragte Elena nicht weiter nach, sondern ließ das Thema einfach fallen. Ein bisschen beschäftigte es sie jedoch schon noch und sicherlich hatten sie nicht das letzte Mal darüber gesprochen.
Als sie am See ankamen, waren diese Sorgen aber schnell vergessen. Elena ließ ihre Sachen einfach fallen und sprang ins Wasser. Sie waren eigentlich immer viel mit der Clique aus der Schule hier. Einfach weil der See im Sommer der Lieblingstreffpunkt der Teenager war, weil man sicher hier gut beschäftigen konnte und weil einen hier niemand störte. Mit Matt war sie auch häufiger am See gewesen, aber auch diese Gedanken schob sie nun lieber bei Seite. Seit der Sonnwendfeier hatte er ihr wieder häufiger geschrieben. Elena erinnerte sich daran, dass sie sich an diesem Abend gut verstanden und herum gealbert hatten. Scheinbar hatte der Alkohol da ein paar Blockaden abgebaut, aber ihre Meinung änderte das nicht. Matt war immer noch ihr bester Freund, aber sie liebte ihn nicht mehr.
Weil Damon es nun endlich ins Wasser geschafft hatte, wurde Elena von diesen Gedanken abgelenkt und so lachte sie schnell wieder. Damon war immer noch auf Flirtkurs und im Grunde genommen war Elena nicht ganz abgeneigt. Bisher hatte sie ihn nur einmal richtig geküsst, aber den Kuss hatte sie nicht vergessen. Seit dem war viel passiert und sie hatten keine Zeit mehr gehabt sich näher kennen zu lernen. Nun waren ihnen aber hoffentlich ein paar ungestörte Momente vergönnt, denn Elena wollte gerne herausfinden was da zwischen ihnen war. "Schnappschildkröten?", wiederholte Elena mit hochgezogenen Augenbrauen und wich dann kichernd zur Seite aus, als Damon gleich mal zuschnappte. "Dann pass mal auf, dass die dich nicht erwischen .... da gibt es schließlich mehr Anhängsel zu erwischen...", antwortete Elena frech. Ja ha, das mit den zweideutigen Anspielungen konnte sie auch! Damons nächsten Worte überraschten sie dann aber ziemlich. "Du warst nie schwimmen?", das konnte Elena sich kaum vorstellen. "Warum nicht?" Vampire und Wasser passten in ihren Augen gut zusammen. Sprach doch nichts dagegen oder? Dann aber grinste Elena wieder. "Soll ich dir Schwimmflügel besorgen?", neckte sie Damon, schwamm dann rückwärts weg und bespritzte ihn mit Wasser. "Na los, zeig mal wie schnell so ein Vampir im Wasser ist!", forderte sie ihn auf. Dabei war Elena durchaus bewusst, dass er schneller sein würde als sie. Aber vielleicht war es ihr ja gar nicht so unrecht, wenn Damon sie erwischte.
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BeitragThema: Re: Sonnwendfeier   Sa 19 Dez 2015, 09:58

„Oh, du machst dir Sorgen um meine Anhängsel?“ fragte Damon wieder überrascht, dass Elena einmal mehr Selbstbewusstsein bewies. So kannte er sie bisher gar nicht. Zumindest nicht in dieser Zeit. Früher hatte sie durchaus ein wenig Selbstbewusstsein gehabt, als sie sich kennen gelernt hatten und später auch wieder, nachdem sie das Trauma der Entführung überwunden hatte. In dieser Zeit hatte sie bisher traurig und unsicher gewirkt.... oder betrunken. Da gefiel ihm dieser Zustand am Besten, musste er zugeben.
Dass er nicht schwimmen war hatte eher nostalgische Gründe. „Keine Ahnung... war so eine Elena und Damon Sache“, gab er zu und sah an ihr vorbei. „Wir hatten einen See am Haus mit einem Steg. Wir waren dort oft schwimmen und ein Strand an der Ostküste könnte auch einige aufregende Sachen erzählen. Ohne Elena... wollte ich einfach nicht das tun, wo wir oft zusammen Spaß hatten.“ Damon war in vielerlei Hinsicht tiefgründiger und verletzter als er es nach außen hin zugab. Aber das hatte bisher nur eine Person je wirklich erkannt. Elena...
„Irgendwer hat mal behauptet, Vampire würden fließendes Wasser nicht mögen. Glück für mich, dass das ein See ist. Ich kann es dir wirklich nicht sagen, ob etwas dran ist.“ Am Meer war nie wieder im Wasser gewesen und in einen Fluss sprang er auch relativ selten. Oder eher auch gar nicht. Das hatte als Letztes wohl Stefan getan... so weit Damon wusste, hatte sein Bruder Elena nach dem Autounfall gerettet. Ob sie das wusste?
Jetzt schwamm er aber erst einmal nur hinter Elena her. Und das tat er in normaler Geschwindigkeit. Es fühlte sich angenehm an das Wasser wieder einmal an seinem Körper entlang strömen zu fühlen. Bannewanne und Dusche mochte er zwar auch, aber es war nicht das Gleiche wie dieser See. Darum holte er Elena langsam ein und blinzelte unschuldig. „Na, habe ich mein Seepferdchen verdient?“ fragte er und paddelte eher gemütlich neben ihr her. Das Wasser war weich und nicht so sehr kalt wenn man erst einmal drin war. Sie sollten das wirklich öfters machen.
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BeitragThema: Re: Sonnwendfeier   Sa 19 Dez 2015, 15:17

Mit den anzüglichen Kommentaren hatte Elena zwar nicht so viel Routine wie Damon, aber wenn es darum ging ein bisschen Spaß zu haben, konnte sie auch ganz schön frech werden. "Willst du damit sagen da gibt es nicht viel worum man sich Sorgen machen muss?", ärgerte sie Damon gleich weiter. War zwar immer riskant einen Mann mit seiner empfindlichsten Stelle zu necken, aber das musste er jetzt ab können. Trotzdem brachte Elena sich lieber in Sicherheit, indem sie ein paar Züge schwamm .... man konnte ja nicht wissen. Der See war hier noch eher flach, so dass Elena stehen konnte, auch wenn ihr das Wasser dann bis zu den Schultern ging.
Dann allerdings wurde das Thema ein bisschen ernster, denn Damon erzählte von früher und natürlich hörte Elena ihm aufmerksam zu. Dass er immer noch darunter litt konnte sie in seinen Augen sehen und nun war sie fast ein bisschen unsicher, ob es eine gute Idee gewesen war hierher zu kommen. Ständig wurde Damon durch sie an seine Vergangenheit erinnert und das tat Elena ein bisschen leid. Mit dem Schwimmen war es wohl wie mit den Pferden. Beides hatte Damon mit seiner Frau verbunden und beides hatte er aufgegeben, als er sie verloren hatte. Elena sagte nicht viel dazu, doch ihr Blick zeigte, dass sie sehr wohl verstand, wie es ihm damit ging. "Dann wird es Zeit, dass du wieder ein bisschen Spaß hast!", antwortete Elena um ihm zu zeigen, dass es in Ordnung war weiter zu machen. Damon sollte sich nicht länger von der Vergangenheit runter ziehen lassen und wenn sie ihm dabei helfen konnte, dann wollte sie es gerne tun.
Als nächstes wurde dann wirklich getestet, ob ein Vampir schwimmen konnte. Damon schien da aber nicht so sicher zu sein, scheinbar verlernte man schwimmen allerdings nicht. "Sag bescheid bevor du absaufst, dann versuch ich mich als Rettungsschwimmer!", bot Elena schmunzelnd an, ehe sie ein Stückchen durch den See schwammen. Jeder ging ein bisschen seinen Gedanken nach, aber dann wollte Damon scheinbar gelobt werden. Elena sah ihn grinsend an. "Fürs Seepferdchen muss man auch tauchen!", erinnerte sie ihn. Schon im nächsten Moment hing sie auf Damons Rücken und drückte ihn leicht unter Wasser ... so gut das mit dem Fliegengewicht eben ging. "Wir haben nur leider keine Ringe, die du hoch holen könntest!", meinte sie bedauernd und dachte gar nicht daran wieder los zu lassen. "Aber ich denke wenn du es schaffst mich zum Ufer zu bringen, können wir die Prüfung als bestanden ansehen!", schlug Elena grinsend vor. Davon hatten sie ja dann irgendwie beide was.
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BeitragThema: Re: Sonnwendfeier   Sa 19 Dez 2015, 18:58

Das schwierige und traurige Thema ließen sie absaufen... aber im positiven Sinne. Sie machte ihm mit Worten klar, dass es an der Zeit war etwas zu ändern. In Elenas Blick lag Verständnis dafür, aber sie tat das einzig Richtige. Sie machte ihm klar, dass er weitermachen musste und auch Spaß haben konnte. Sie konnte ja nicht wissen, dass das mit ihr eben nur möglich war, weil sie sie war. Für Damon trat es langsam in den Hintergrund, ob sie nun die Elena von früher war oder nicht. SIE war einfach Elena für ihn, das Mädchen in das er sich Stück für Stück neu verliebte und wogegen er nichts tun konnte und auch nicht wollte.
Elena machte sich frech weiter über seine Anhängsel lustig und diesmal spritzte Damon Wasser in ihre Richtung. „Da ist genug. Willst du mal nachsehen?“ Ok Scherzfrage wollte sie ziemlich sicher nicht, aber Damon musste ja irgendwie kontern. Dann schwammen sie los und Damon überlegte kurz ob seine schauspielerischen Qualifikationen genügten um das ertrinkende Opfer zu mimen. Wohl eher nicht. Aber gegen ein wenig Mund zu Mund Beatmung hätte er gar nichts einzuwenden. „Gibt es eine Chance auf Mund zu Mund Beatmung, ohne zu ertrinken?“ fragte er probehalber. Man durfte ja keine Chance ungenutzt lassen. Elena hatte aber ganz andere Pläne, sie schwamm ihm auf den Rücken und tauchte ihn unter. Der Vampir hätte sich leicht dagegen wehren können, aber statt dessen beschloss er zu testen wie weit ein Vampir unter Wasser gehen konnte. Damon tauchte unter und weiter Richtung Grund. Falls Elena nicht mitkommen wollte, musste sie bloß los lassen. Sonderlich tief war der See auch nicht. Nach wenigen Metern erreichte Damon den Grund und stieß sich nun mit entsprechender Vampirkraft ab und schoss wie eine Rakete wieder noch oben. So hatte Elena nun wohl ihren ganz persönlichen Flipper. Wieder oben in Ufernähe angekommen rieb Damon sich das Wasser aus den Augen und sah Elena an. „Mund zu Mund Beatmung, oder reicht es nur fürs Seepferdchen?“ fragte er verschmitzt.
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BeitragThema: Re: Sonnwendfeier   Sa 19 Dez 2015, 19:54

Scheinbar war Elenas Verhalten nicht falsch, denn Damon fand sein Lächeln wieder und sie alberten weiter herum. Dann erwischte er sie aber doch und Elena machte einen Rückzieher. "Wäre bei dem kalten Wasser sicher nicht vorteilhaft!", redete sie sich raus. Ganz so mutig war sie dann doch nicht auch wenn Elena eingestehen musste, dass Damon sie eindeutig nicht kalt ließ. Mit nacktem Oberkörper und nassen Haaren .... war nicht gerade eine Beleidigung für die Augen! Zum Glück rannten hier nicht all zu viele andere Mädchen herum, auf Konkurrenz konnte Elena nämlich gut verzichten. Lieber testete sie Damons Schwimmfähigkeiten, doch der hatte scheinbar ganz andere Gedanken. "Du könntest dich als freiwilliges Übungsobjekt beim nächsten Erstehilfekurs melden!", schlug Elena nicht ganz ernst gemeint vor. Das wäre mal was anderes als die blöde Gummipuppe, aber ob Damon mit den Teilnehmern so glücklich wäre....? Vermutlich eher nicht. Elena grinste bei der Vorstellung doch ein bisschen. Wie Damon auf der Matte lag und sich von einem Teenie nach dem anderen auf die Brust drücken ließ .... war ja vielleicht eine alternative Karriere.
Nun bewies er aber erst, dass Vampire durchaus tauchen konnten. Es schien ihm überhaupt keine Mühe zu machen Elena mitzuziehen, weshalb die auch nicht losließ. Elena war sowieso eine Wasserratte, staunte dann aber nicht schlecht als Damon schnell wie ein Hai wieder zur Oberfläche schoss. Das wäre einen Mensch so sicherlich nicht möglich gewesen. Wieder an der Oberfläche strich Elena sich das Wasser aus dem Gesicht und lachte dann wieder freudig. "ich würde sagen Vampire sind offiziell wassertauglich!", verkündete sie dann. Untergegangen war er nicht und Farbe war auch nicht abgeblättert, außerdem schien Damon Spaß zu haben und das war doch die Hauptsache.
Was die Beatmung anging ließ er auch nicht locker und Elena war tatsächlich versucht ihn zu küssen, einfach weil es sich beim letzten Mal so gut angefühlt hatte. Es war ein vertrautes Gefühl gewesen, das sie gerne wieder haben wollte. Andererseits war die Situation auch so schon kompliziert genug gewesen. Deswegen bekam Damon einen Kuss auf die Wange und ein Lächeln. "Ein Seepferdchen mit Auszeichnung!", verkündete sie dann. Einen Moment lang blieb sie aber noch so dicht bei Damon stehen und sah ihn an, weil sie es mochte wie es in solchen Momenten in seinen Augen glitzerte. Ob sie es doch einfach tun sollte?
"Hattest du noch irgendwas von Essen gesagt?", lenkte Elena dann selbst wieder ab. Wie schaffte er es nur, dass sie sich fühlte wie ein kleines Mädchen, das zum ersten Mal mit einem Fremden sprach! Sie war doch kein verknallter Teenager ... oder doch?
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BeitragThema: Re: Sonnwendfeier   Sa 19 Dez 2015, 20:51

Ne, auch wahr … bei dem 'kalten' Wasser war da sicher nicht mehr viel zu sehen und so ein schöner Anblick war das ja auch nicht. Folglich war es besser so. Elena witzelte lieber weiter und wollte ihm der Allgemeinheit beim Erste Hilfe Kurs anbieten. „Na vielen Dank auch!“ schnaufte Damon. „Da darf jeder mal, oder wie?“ Nein so war er wirklich nicht gepolt. Aber Elena fand die Vorstellung scheinbar recht amüsant. „Will besser gar nicht wissen, was du gerade denkst“, grummelte Damon. Wieder an der Wasseroberfläche wurde er grinsend von Elena als wassertauglich abgestempelt. „Hiermit hat du deinen ganz persönlichen Flipper. Soll ich auch noch so lustige Geräusche machen?“ bot er an. Viel Publikum hatten sie zwar nicht, nur zwei alte Männer weit entfernt beim Angeln, aber zum Affen machen würde er sich eben nur für Elena. Aber das musste er nicht. Stadt der erhofften Mund zu Mund Beatmung gab es nur Lob und ein Küsschen auf die Wange. Eigentlich schade, aber seine Augen funkelten dennoch, weil er sich wohl fühlte. Eigentlich hätte er jetzt... ne doch nicht. Kurz neigte er sich aber nach vorne als wollte er Elena küssen. Doch er tat es nicht. Da war wieder etwas Unsicherheit in ihren Augen und er wollte sie damit nicht überfallen. Damon hatte das Gefühl, dass sie diese Sicherheit brauchte bestimmen zu können was geschah. Zu viele schlimme Dinge in ihrem Leben waren schon passiert und die Zustimmung dazu hatte Elena ziemlich sicher nicht gegeben. Sie sprach nun eh vom Essen und Damon hatte sich vorgenommen sie in dieser Hinsicht zu verwöhnen. „Dann will ich mal zur Raubtierfütterung schreiten. Gib mir eine halbe Stunde, dann kannst du dir den Bauch voll schlagen“, versprach Damon und er versprach sicher nicht zu viel. Sie stapften ans Ufer und als Elena kurz weg rutschte, war Damon gleich da um ihre Hand zu ergreifen. „Vorsicht... ich hätte gerne etwas von diesem Wochenende... in der Notaufnahme zu sitzen gehört nicht zum Unterhaltungsprogramm.“ Nein, darauf konnte er verzichten. Nass und triefend sah Elena einfach sexy aus und er sah sie immer wieder mit diesem Grinsen an, während sie sich abtrocknete. Als sie den Rücken trocknete verrenkte sich Elena ein wenig und auch jetzt war Damon sofort zur Stelle. „Darf ich?“ fragte er, doch da nahm er schon ihr kuschelweiches Handtuch und rubbelte sie sanft trocken.
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BeitragThema: Re: Sonnwendfeier   Sa 19 Dez 2015, 21:26

Von dieser Idee war Damon nicht all zu begeistert, aber darüber war Elena eigentlich ganz froh. So langsam entdeckte sie, dass hinter seiner Fassade und dem ganzen Machogehabe ein ganz anderer Mann steckte. Ein Mann, der sich nicht oft zeigte, den sie aber mit jeder Begegnung ein bisschen mehr mochte. Heute war wieder so ein Tag, an dem sie sich wünschte die Zeit anhalten zu können. Wenn Sie so zusammen waren, dann fühlte Elena sich einfach nur rundum wohl und genau das war in letzter Zeit zu kurz gekommen. Trotzdem hielt sie irgendwas davon ab Damon nun einfach zu küssen, auch wenn sie es eigentlich gerne getan hätte. "Wenn du dann auch noch durch einen Reifen springst....?!" Wenn schon denn schon, aber das würden sie heute wohl eher nicht mehr ausprobieren. Für einen Moment schien es so, als wollten sie beide nicht weiter gehen und dann beugte Damon sich ein Stück zu ihr. Elena spürte, wie ihr Herz ein bisschen schneller schlug und wie es in ihrem Bauch kribbelte, aber mehr passierte nicht. Trotzdem war dieser Moment so intensiv, dass Elena einen Moment brauchte sich wieder auf ihr Gespräch zu konzentrieren. Manchmal fragte sie sich, ob das so ein Vampirding war, denn was Damon mit ihr machte war definitiv nicht normal. So hatte sie sich bei Matt nie gefühlt...
Nun sollte es aber etwas zu essen geben, also verließen sie gemeinsam das Wasser. Immer noch ein bisschen abgelenkt, war Elena unachtsam und rutschte deshalb auf den nassen Steinen auf. Sicherlich wäre sie ziemlich unsanft gelandet, hätte Damon sie nicht schon im selben Moment festgehalten. "So schnell geh ich auch nicht kaputt...", verteidigte Elena sich, war aber trotzdem froh um Damons Hilfe. Anderenfalls wäre das ganz schön peinlich geworden! An ihrem Platz schnappte sie sich ihr Handtuch, um sich abzutrocknen. Sonst wurde das vielleicht doch zu kalt. "Kann ich dir denn was helfen?", wollte sie wissen, doch scheinbar dachte Damon längst nicht mehr ans Essen. Immer wieder grinste er sie an und Elena wurde fast ein bisschen rot. "Was ist? Hab ich Algen in den Haaren?", fragte sie amüsiert und ließ sich dann das Handtuch abnehmen. Unweigerlich kamen sie sich dabei wieder näher und erneut meldeten sich die Schmetterlinge in ihrem Bauch. Anfangs genoss sie es einfach nur seine Berührungen zu spüren, doch dann hielt sie es einfach nicht mehr aus. Was hatte sie schon zu verlieren?
Elena drehte sich also zu Damon um und stellte sich auf die Zehenspitzen, ehe sie den Kopf schief legte und ihn küsste. Sofort stellte sich wieder dieses Gefühl ein und ihr wurden die Knie weich. Trotzdem schmiegte sie sich ein bisschen näher an Damon und bewegte leicht ihre Lippen auf seinen, die immer noch kühl waren von ihrem kleinen Tauchgang.
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BeitragThema: Re: Sonnwendfeier   Sa 19 Dez 2015, 22:26

„Na wir wollen mal nicht übertreiben“, erwiderte Damon als nun auch noch der Sprung durch den Reifen gefordert wurde. Als er sich kurz nach vorne beugte, merkte Damon schon, wie etwas an Elena sich veränderte. Wollte sie eigentlich doch ein wenig mehr... war sie nur schüchtern, oder brauchte sie einfach Zeit? Eben weil er nichts überstürzten wollte, wartete Damon. Damit hatte er früher ja auch Erfolg gehabt. „Nicht? Das ist gut, wenn du nicht so leicht kaputt gehst. Beruhigt mich“, stellte Damon fest, denn später oder spätestens morgen hatten sie Nahkampftraining geplant. Da konnte es schon etwas rauer zugehen. Hoffentlich konnte sie damit umgehen. „Wenn du helfen willst, finden wir schon was für dich... du kannst es aber auch einfach nur genießen einen Privatkoch zu haben.“ Damon freute sich wenn sie bei ihm war. Ob sie nun half oder nicht. Hauptsache sie war da. Aber gerade hatte er anderes im Sinn und küsste sie dann doch nicht. Immerhin half er Elena beim abtrocknen. Für einen Augenblick herrschte Schweigen, dann drehte Elena sich um und tat etwas womit Damon nicht gerechnet hatte: Sie küsste ihn. Damon legte seine Arme mitsamt dem Handtuch um sie. Ihre Lippen waren kühl und schmeckten frisch und als sie sich an ihn schmiegte, fühlte er überdeutlich ihren schlanken, kühlen und noch etwas nassen Körper. Diese ganze Kombination ließ seine Magengegend kribbeln und jede Faser von Damon saugte auf, was Elena ihm schenkte. Es war wieder ein vorsichtiger Kuss, aber er ging von ihr aus und Damon bewegte seine Lippen leicht auf ihren. Er tat es sicher, aber nicht forsch und hielt sie dabei ihm Arm. Durch das große Handtuch waren sie wie ein einem angenehmen Kokon vereint und Damon ließ den Kuss intensiver werden. Sein Arm lag um ihre Schulterblätter und die Hand streichelte sanft Elenas kühle Schulter. Dann hob er sie sanft hoch und trug sie zum Haus. Die Kleider konnten sie später auch noch holen. Wer sollte die hier schon klauen? Es ging Damon nur darum sie ein Weilchen länger nah bei sich zu haben, denn ihrer beider Haut wurde wieder wärmer und fühlte sich in dieser Kombination schon richtig heiß an. Damon konnte die Augen nicht von Elena lassen. Aber sein Blick wurde ruhiger und nicht aufgeregter. Er würde diese Situation nicht ausnutzen. „Zieh dich an... aber nicht zu viel und wenn du dann willst... kannst du in der Küche helfen“, flüsterte Damon das nun wieder verführerisch, was sich selbstverständlich aufs Essen beziehen sollte... oder auch nicht.
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BeitragThema: Re: Sonnwendfeier   So 20 Dez 2015, 09:37

Wie schnell sich die Welt verändern konnte merkte Elena, als sie so dicht vor Damon stand. Bis vor kurzem hatte sie sich Sorgen gemacht, weil Katherine sie umbringen wollte, Klaus mit ihrem Blut Hybriden züchtete und die Situation mit Matt ziemlich krampfig war. Aber jetzt? Jetzt dachte sie nur noch an Damons blaue Augen und die Wärme, die von seinem Körper ausging. Wie auch immer er das machte, dass sie so vollkommen fasziniert war von ihm, Elena wehrte sich nicht dagegen. Es fühlte sich gut an und genau deswegen wollte sie ihn nun auch küssen. Anfangs war sie vorsichtig, doch dann spürte sie wie Damon den Kuss erwiderte und sie fester in seine Arme zog. Elenas Hände wanderten in seinen Nacken und sie streichelte durch sein Haar, als der Kuss intensiver wurde. Sie hatte das Gefühl zu schweben .... was sie im nächsten Moment auch tat. Lachend hielt Elena sich fest, als Damon sie einfach hoch hob. Weil es sich so gut angefühlt hatte, küsste sie ihn gleich nochmal, dieses Mal schon sicherer und ein bisschen verspielter. Dann aber ließ sie ihn erstmal auf den Weg achten, nicht dass sie beide noch hinfielen. Die Nähe zu ihm genoss Elena trotzdem in vollen Zügen, so dass ihre Finger leicht seinen Nacken kraulten und das Lächeln in ihrem Gesicht gar nicht mehr verschwinden wollte. Am liebsten hätte sie ihn gar nicht mehr losgelassen, aber im Haus setzte Damon sie dann doch wieder ab, damit sie gemeinsam kochen konnten. Weil Elenas Magen schon ein bisschen knurrte, war das wohl auch das Richtige.
Immer noch sah Damon sie beinahe unentwegt an und Elena merkte, wie friedlich seine Augen plötzlich wirkten. Meistens trugen sie diesen kleinen Schmerz in sich, waren rastlos oder einfach undurchdringlich. Wenn er lachte wurde das alles von dem Funkeln überdeckt, das Elena so liebte. Doch nun war all das weg und hätte sie ihn besser gekannt, Elena hätte darauf gewettet das er in diesem Moment all seinen Schmerz vergessen konnte. "Geht klar Chef!", antwortete sie auf seine Anweisungen und ging dann zur Treppe, nicht ohne sich nochmal umzudrehen. Oben schlüpfte sie aus den nassen Sachen und hängte den Bikini zum Trocknen auf, ehe sie in ein hellblaues Sommerkleid schlüpfte. Das dürfte auch für Damon nicht zu viel Stoff sein.... Die nassen Haare bürstete sie, ließ sie dann aber einfach trocknen, war ja warm genug.
Unten werkelte Damon schon in der Küche, scheinbar kannte er sich nach seinem letzten Besuch schon bestens aus. "Also, was hat der Chefkoch denn vorgesehen?", fragte Elena, denn noch hatte sie nicht durchschaut was Damon kochen wollte. Weil es bisher aber immer hervorragend geschmeckt hatte, ließ sie ihn aber auch einfach mal machen. Trotzdem war sie nun neugierig und sah sich ganz genau an, was da in den Töpfen war. "Wo hast du das eigentlich gelernt?", wollte Elena wissen. Solange er keine Aufgabe für ihn hatte begnügte sie sich mal damit direkt neben ihm zu stehen und ihn zu beobachten ... war nämlich durchaus ein netter Anblick.
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BeitragThema: Re: Sonnwendfeier   So 20 Dez 2015, 21:51

Ihre Hand in seinem Nacken war der Himmel für Damon. Es fühlte sich vertraut und zärtlich an. Er schmiegte sich an sie und küsste sie sanft, bis Elena frecher wurde. Dann wurde auch seine Zunge und seine Lippen verspielt. Er lachte selbst glücklich, denn auch ihr Lachen war Musik in seinen Ohren. Wie hatte er das vermisst! Ihre Blicke begegneten sich mehrmals und Damon hätte nicht glücklicher sein können, als er es im Moment war. Elena war bei ihm, mehr oder weniger in Sicherheit und sie hatten Zeit für sich. Die Wärme ihres Körpers schien ihn völlig zu durchströmen und Haut an Haut mit ihr zu sein war etwas Besonderes für den Vampir. Es war kein Sex, aber in vielerlei Hinsicht auch sehr intim. So nah jedenfalls dass Damon rundum zufrieden war.
Trotz allem Glück brachte er sie sicher und ohne Stolpern zur Hütte. Dort setzte er sie ab, was ihm nicht leicht fiel. Damon hätte Elena für immer festgehalten, wenn das möglich wäre. Mit einem 'Geht klar Chef' verschwand sie die Treppe hoch und auch Damon sah ihr nach, bis sie oben war und er oben die Schritte hörte. Aber auch jetzt hörte er nicht auf zu grinsen, so glücklich war er. Damon zog sich Jeans und T-Shirt an, warf sich fachmännisch ein Kochtuch über die Schulter und begann in Vampirgeschwindigkeit das Gemüse für die Minestrone zu schnibbeln. Danach half auch alle Vampirgeschwindigkeit nicht mehr weiter. Köcheln musste es nun mal ein Weilchen. Darum kümmerte er sich als nächstes um die Hauptspeise: Tagliatelle mit Sahne Lachs Soße. Der Lachs wurde angebraten und die Soße machte er natürlich selbst. Immer wenn er gerade nichts zu tun hatte kümmerte er sich noch um die Nachspeise. Hier war Zitronencreme geplant. Doch schnell kam Elena zurück und Damon drehte sich zu ihr um und pfiff leise. „Nicht zu viel und nicht zu wenig Stoff!“ Das blaue Kleid an Elena war der Hingucker. Damon nahm sie intuitiv wieder in den Arm und gab ihr einen Kuss. Kein verlangender, kein verspielter, einfach ein Kuss als Dankeschön, dass sie da war. So hatte er es früher oft gemacht, aber daran dachte er gerade nicht. Damon folgte einfach seinem Gefühl. „Der Chefkoch hat heute zu bieten: Minestone, dann als Hauptgang Tagliatelle mit Lachs und danach... wenn noch etwas rein passt Zitronencreme.“ Und ja, er war schone ein wenig stolz ihr das anbieten zu können. „Ich kann das... weil ich in den Siebzigern des vergangenen Jahrhunderts mit der ausklingenden Hippie Welle als viele italienische Einwanderer hierher kamen so einen Anflug von Nostalgie hatte und mehr über meine Wurzeln wissen wollte. Folglich auch über das Essen. Und auch wenn es Vampire nicht dringend brauchen, wir essen dennoch gerne“, erklärte er ein wenig aufgekratzt, weil er so glücklich war. „Magst du all das? Wenn nicht, kann ich auch etwas anderes machen“, bot er sofort an. Elena sollte es schmecken und sie sollte sich wohl fühlen.
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BeitragThema: Re: Sonnwendfeier   So 20 Dez 2015, 22:38

Es war wirklich verrückt wie einfach es war glücklich zu sein, aber im Moment genoss Elena einfach nur dieses Gefühl. Inzwischen wusste sie ja, wie schnell so ein Augenblick vorbei sein konnte und dann bereute man es, wenn einem das Glück nicht bewusst war. Trotzdem ging Elena nun erstmal nach oben, damit sie sich etwas anziehen konnte. Obwohl es fast schade war, weil es ein schönes Gefühl war Damon so Haut an Haut zu spüren, aber dazu gab es ja vielleicht mal wieder die Gelegenheit. Weil sie ihre Erinnerungen nicht hatte, war Elena viel unbefangener was Berührungen anging als früher nach ihrer Entführung. In diesem zweiten Leben hatte sie zwar auch noch nicht viel Erfahrung, war aber unbefangen und durchaus auch ein bisschen neugierig. Man wurde schließlich nicht jeden Tag von einem so gut aussehenden Mann bekocht....
Weil es schon gut roch, beeilte Elena sich wieder nach unten zu kommen. Eigentlich war sie ja nur ein paar Minuten weg gewesen und trotzdem köchelte und brodelte es schon überall. Sonst wäre dafür sicherlich ein ganzes Team von Köchen notwendig gewesen. So ein Vampir hatte eindeutig viele Vorteile.... Ehe Elena aber in die Töpfe sehen konnte, wurde sie erstmal von Damon begutachtet. Er tat, als wäre sie fertig für den Laufsteg und Elena wurde ein bisschen rot. "Hör auf damit!", sagte sie lachend und erwiderte dann aber nur zu gerne den Kuss. Auch wenn es eine leichte Berührung war, ließ sie die Schmetterlinge gleich wieder flattern und so stellte Elena sich auf die Zehenspitzen, um noch einen Nachschlag zu bekommen.
Dann aber wurde ihr das Menü vorgestellt und Elena staunte nicht schlecht. Weil all das schon in den Töpfen köchelte, nahm Damon sie eindeutig auch nicht auf den Arm. Mit so einem Menü hatte sie definitiv nicht gerechnet. "Wow!", machte Elena und drängelte sich frech zum Herd vor, um mal genauer nachzusehen. "Da muss doch bestimmt mal jemand probieren oder?" Sie grinste Damon an und schnappte sich dann einen Löffel, um ihn in den Topf mit der Soße zu stecken. Warten war nicht gerade Elenas Stärke.... "Maaan ist das gut!", stellte sie fest. Dass Damon kochen konnte hatte er schon mehrmals bewiesen, aber damit legte er schon noch mal eine Schippe drauf. Seine Erklärung für die Kochkünste interessierte Elena natürlich, weshalb sie ihn wieder aufmerksam ansah und dabei versuchte nicht all zu sehr im Weg rum zu stehen. "Warst du mal ein Hippie?", wollte sie wissen. In der Zeit wäre das schließlich kein Wunder gewesen, heute brachte es Elena jedoch zum Lachen. Passte irgendwie nicht so richtig zu Damons heutigem Image....
Wie besorgt er darum war alles richtig zu machen zeigte sein Angebot, auch nochmal etwas anderes zu kochen. Darauf schüttelte Elena aber den Kopf und zog Damon nochmal zu sich runter, um ihn erneut zu küssen. Sie hätte sich schließlich auch über Tiefkühlpizza gefreut. "Dir ist aber klar, dass es unklug ist die Messlatte gleich zu Beginn so hoch zu hängen oder?" Wenn er das anfing, würde er es öfter mal machen müssen! Elena stibitzte sich was vom Nachtisch und grinste dann wieder. "Wobei du das wohl nicht so oft machen solltest .... sonst werde ich am Ende noch kugelrund!" Nun ließ sie Damon aber weiter machen und deckte lieber den Tisch, immerhin das konnte sie ja.
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BeitragThema: Re: Sonnwendfeier   Mo 21 Dez 2015, 18:49

„Kann ich nicht... ist wohl auch genetisch veranlagt“, grinste Damon als er ihr Komplimente machte und schlichtweg angetan war von ihrer Erscheinung. Dann durfte man ihm das ja wohl auch anmerken, aber es gefiel ihm auch, dass sie so schüchtern reagierte. Das passte einfach zu ihr. Ihr Lachen und der Kuss passten einfach dazu. Neugierig eroberte sie dann die Küche und Damon ließ Elena einfach mal machen. „So ein Vorkoster hat noch niemand geschadet“, stellte er fest, doch da bemerkte sie schon wie gut das schmeckte. „Dann hab ich scheinbar deinen Geschmack getroffen.“ Natürlich wusste Damon, dass er das einigermaßen gut konnte, aber letztendlich musste es Elena schmecken, sonst war es kein Erfolg.
Er lehnte sich neben sie und ließ die Sachen köcheln, mehr gab es eh nicht mehr zu tun. „Ein richtiger Hippie war ich nicht. Lange Haare stehen mir nicht so gut.“ Richtig lange Haare hatte er auch noch nie gehabt. „Aber ich habe in dieser Zeit eben einiges … ausprobiert.“ War ja an sich klar dass damit nicht nur die gute italienische Küche gemeint war. „Du findest die Messlatte zu hoch?“ fragte Damon mit einer Spur Großspurigkeit. „Dann warte mal ab, bis ich dich zum Candle Light Dinner einlade.“ Er konnte durchaus auch noch eins drauf legen. „Wer kann der kann.“ Damon war sich da ganz sicher, es zu können. Elena begann den Tisch zu decken und er grinste dabei. „Du wirst nicht kugelrund. Gleich im Anschluss gibt’s noch ein Work Out für angehende Vampirjäger. Da hast du gar keine Zeit Speck anzusetzen.“ Sollte ja schließlich nicht gemütlich werden hier am Lake House... wenn dan erst Abends... vor dem Kamin und in der Kuscheldecke.
Dann war das Essen fertig und Damon gestellte erst einmal die Minestrone auf den Tisch. Es duftete nach Gemüse und Kräutern und er goss Elena etwas in den Teller. Nicht zu viel, denn sie sollte ja bis zum letzten Gang durchhalten. „Guten Appetit“, wünschte er und goss noch Rotwein ein, ehe er es sich auch gemütlich machte. „Verrate mir mal lieber, warum du nicht kochen kannst? Lernen das die Mädchen heutzutage nicht mehr? Oder werdet ihr nach der Nabelschnur direkt mit Mäc Pom und Burger Fritze verlinkt?“ Heute konnte man ja wirklich nie wissen.
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BeitragThema: Re: Sonnwendfeier   Mo 21 Dez 2015, 20:38

Dass Damon ein kleiner Charmeur war wusste Elena ja schon. Im Grunde genommen gefiel ihr das aber, welches Mädchen wollte schließlich keine Komplimente haben? Deswegen freute sie sich einfach darüber und inspizierte das Essen. Damon machte wirklich Eindruck mit seinen Kochkünsten, vermutlich gerade weil Elena das nicht sonderlich gut konnte. Nur Luft und Liebe war eben doch nicht ausreichend... zumindest nicht für ihren Magen. "Ja ich würde sagen du triffst meinen Geschmack ziemlich gut!", antwortete Elena und grinste, weil ihre Worte durchaus zweideutig gemeint waren. Konnte schließlich nicht nur Damon Komplimente machen. Weil sie noch ein bisschen aufs Essen warten musste, quetschte sie Damon aber noch ein bisschen über seine Vergangenheit aus. Sie faszinierte es sich vorzustellen, was er alles schon erlebt hatte. Elena selbst kannte das alles nur aus Geschichtsbüchern, da sollte man doch die Gelegenheit ergreifen, wenn jemand aus erster Hand berichten konnte, wie es wirklich war. Mit langen Haaren konnte sie sich Damon aber tatsächlich nicht vorstellen. Dafür aber mit Blümchenhemd und Birkenstocks! Bei seiner Andeutung lachte Elena wieder, vermutlich wollte sie gar nicht so genau wissen was er so alles ausprobiert hatte. Irgendwann würde sie noch ein paar mehr Geschichten aus dieser Zeit aus ihm heraus kitzeln, nun hatte Elena aber Hunger. Damon kündigte jedoch gleich an, dass er noch viel mehr zu bieten hatte. "Na wenn das so ist... darauf bin ich natürlich schon sehr gespannt!" Elena hatte so gar nichts dagegen, wenn das hier nicht ihr letztes gemeinsames Essen war.
Kaum hatte sie den Tisch gedeckt und sich gesetzt, verkündete Damon was heute noch auf dem Programm stand. Elena machte große Augen und ein gespielt entsetztes Gesicht. "Wie bitte? Ich dachte wir legen uns noch ein bisschen in die Sonne und...." Naja jedenfalls irgendwas entspannendes wobei sie sich nicht blamierte. Damon hatte zwar recht, sie hatte ihn ja selbst um den Selbstverteidigungskurs gebeten, aber wäre heute nicht ein bisschen Zeit für Entspannung? "Wir haben noch Liegestühle im Schuppen...", versuchte sie Damon zu überreden. Kaum war ihr Teller gefüllt, schnappte Elena sich ihren Löffel und folgte Damons Aufforderung: Sie ließ es sich schmecken. "Ich weiß eigentlich auch nicht .... Meine Mum hat immer gekocht, in der Schule haben wir die Mensa.... gab wohl nie die Notwendigkeit zu kochen. Deswegen habe ich es nicht gelernt!" Ein anderer Grund dafür fiel Elena nicht ein. "Jeder muss eine Sache haben, die er nicht kann!", verkündete sie dann, um dieses nicht vorhandene Talent herunter zu spielen. "Was ist das bei dir?", wollte sie wissen. In irgendwas musste auch Damon schlecht sein.
Kaum war die Suppe aufgegessen, servierte Damon die Nudeln mit Lachs und Elena schwebte geradezu davon. Das würde er nun häufiger machen müssen. "Hätte ich gewusst, dass es so gut schmeckt, hätte ich schon früher nach einem Italiener gesucht!", neckte sie Damon grinsend. Er hatte zwar nur italienische Vorfahren, aber das zählte trotzdem noch.
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BeitragThema: Re: Sonnwendfeier   Mo 21 Dez 2015, 21:38

„Aha, ich treffe deinen Geschmack also ziemlich gut?“ fragte Damon und zog eine Augenbraue hoch. Er tat näher an Elena heran, so dass er links und rechts neben ihr die Hände an die Anrichte stützen konnte und sie ihm so nicht auskam. „Du meinen übrigens auch“, raunte er ihr zu und küsste sie wieder verspielt. Dann rückte er abrupt wieder ab, goss die Nudeln ab als sei nichts gewesen. Sollte sie nur mal träumen...
Er richtete alles her und im gefiel die Herausforderung. „Du darfst mich gern beim Wort nehmen. Ich weiß schon was gut ist...“ Und damit war nicht nur die Küche gemeint, aber vielleicht würde das auch Elena noch merken. Immerhin die Suppe schien schon mal gut anzukommen. Seine weiteren Pläne für den heutigen Tag eher nicht. Das Problem war nur, dass Damon Elena gegenüber noch nie sonderlich durchsetzungsstark gewesen war. Ein Blick aus ihren braunen Augen und er Riss Gebirge für sie ein, versetzte diese oder strich sie in der Farbe, die Elena gerade gefiel. „Aber morgen bist du fällig... dann wird trainiert... und nachher ist der Sonnenstuhl nur erlaubt, wenn ich auch den Bikini wieder sehen darf. Den vermisste ich nämlich jetzt schon.“ Damon zirpte eindeutig schwer verliebt herum. Aber dieses Haut an Haut Gefühl und diesen Anblick wollte er so schnell wie möglich wiederholen.
Zunächst aber saßen sie da und löffelten die Minestrone. Warum sie nicht kochen konnte erklärte sich dann auch. Es hatte einfach noch keine Notwendigkeit dafür gegeben und die jungen Frauen von heute lernten das scheinbar nicht mehr automatisch bei Muttern. „Machst du Witze?“ schnappte er bei ihrer Frage, die Damon nicht behagte. Seiner Meinung nach war er in vielen Dingen nicht gut. Aber das zugeben konnte er nicht... noch nicht, nicht einfach so. „Ich bin immer gut... der Beste sozusagen. Wirst du schon noch merken“, erwiderte er lieber im großspurigen Tonfall und servierte den Hauptgang, der auch gut ankam. „Nach 'einem' Italiener? Na ich hoffe doch nicht, nach irgendeinem, sondern nach mir“, warf er ein, denn irgendjemand hatte Elena nicht verdient. Er übrigens auch nicht. „Wie sähe dein Traumprinz denn aus... also du könntest nun einfach sagen: So wie du. Aber ich würde es schon gerne etwas genauer wissen.“ So, nun war er aber mal gespannt. Da vergaß er glatt selbst den Lachs und die Tagliatelle.

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BeitragThema: Re: Sonnwendfeier   Mo 21 Dez 2015, 22:50

Wenn er das noch ein paar Mal mit ihr machte, riskierte Damon eindeutig einen Herzinfarkt. Elena spürte ganz deutlich, wie ihr die Knie weich wurden als er ihr so nahe kam. In Damons Augen konnte man definitiv ertrinken, wenn man zu lange hinein sah ... wegschauen war Elena aber auch nicht möglich. Stattdessen hielt sie sich ein bisschen an seinem Shirt fest -nur zur Sicherheit- und erwiderte den Kuss. Verdammt, das könnte sie noch eine ganze Weile lang so weiter machen, aber dann würde das leckere Essen verkochen .... was für ein Dilemma! Damon schien die Entscheidung nicht so schwer zu fallen, denn als wäre nichts gewesen wendete er sich wieder den Nudeln zu. Elena brauchte noch einen Moment um Luft zu holen und tapste dann zum Esstisch. Dafür musste sie sich eindeutig eine Revanche einfallen lassen! Damon war aber scheinbar noch lange nicht fertig, denn er machte noch mehr Andeutungen und wenn Elena ehrlich war, dann freute sie sich schon auf die Umsetzung dieser Ideen.
Die Pläne für den heutigen Tag gefielen ihr allerdings weniger, weil sie viel zu faul und gleich auch vollgefuttert war, um sich heute noch gegen einen Vampir zu verteidigen. Eigentlich hatte sie mit mehr Gegenwehr von Damon gerechnet, weil er bisher sein Vorhaben immer sehr zielstrebig durchgezogen hatte, aber in diesem Fall gab er schnell nach. Elena grinste zufrieden und ging auch auf seine Forderungen ein. "Ich denke darüber können wir verhandeln .... aber für mich muss da auch was drin sein!", forderte sie. Immerhin durfte auch Damon faul auf der Liege liegen und dabei noch den Bikini bewundern, da sollte auch was für sie drin sein. Da das Training trotzdem wichtig war, nahm Elena sich fest vor das am nächsten Tag durch zu ziehen. Ging ja schließlich um ihre Sicherheit.
Auf ihre nächste Frage hin war Damon aber nicht gewillt eine ehrliche Antwort zu geben. Stattdessen musste er gleich nochmal betonen, dass er grundsätzlich in allem der Beste war. Elena nahm es mit Humor. Dafür gab es nun Lachsnudeln und die schmeckten ihr besonders gut. Ihre letzte Frage brachte Damon dazu sie nach ihrem Traummann zu fragen, was Elena erstmal ein bisschen ratlos machte. "So genau habe ich darüber noch nicht nachgedacht....", schließlich konnte man sich den Wunschkandidaten nicht backen lassen. Trotzdem wollte sie ihm darauf eine ernstere Antwort geben. "Er sollte ehrlich sein, jemand auf den man sich verlassen kann. Jemand mit dem man Lachen und Spaß haben kann. Ich glaube, wenn man in der Gegenwart eines anderen Menschen einfach man selbst sein kann, dann ist derjenige der Richtige.", antwortete Elena ein bisschen nachdenklich. Ob so jemand überhaupt existierte stand allerdings in den Sternen.
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BeitragThema: Re: Sonnwendfeier   Di 22 Dez 2015, 18:37

Aha da fuhr aber jemand ganz gewaltig auf ihn ab. Damon merkte es, als er Elena 'einkesselte' und sich ihre Blicke regelrecht fesselten und sie in sein Hemd griff. So wie sie den Kuss erwiderte, wäre hier noch lange nicht Schuss gewesen, glaubte Damon im Gefühl zu haben. Weil er ihr aber Zeit geben wollte … und auch wusste dass es besser war, Elena von selbst auf ihn zukommen lassen, beendete er dieses kleine Intermezzo als es gerade am Schönsten war. Frei nach dem Motto: Willst du was gelten, mach dich rar.
Außerdem wartete das leckere Essen und das kam richtig gut an wie Damon zu seiner Erleichterung feststellte. Auch die Verhandlungen zum weiteren Tagesverlauf waren in vollem Gange und Elena forderte auch etwas 'für sich'. „Du kriegst leckeres Happie happie. Dann kriegst du mich in Badehose... wenn du willst gebe ich noch etwas Schokosoße auf mich drauf und du darfst sie dir holen. Wäre dass dann genug 'drin für dich'?“ fragte Damon verschmitzt, wohl wissend, dass das letzte Angebot eins too much für Elena war und sie sicher nicht so wild und freizügig war um darauf einzugehen. Damon ärgerte sie nur einfach auch mal gerne.
Das Gestichel schlug Elena aber offenbar nicht auf den Magen und der Teller mit Lachsnudeln wurde geleert. Damon blieb aber noch sitzen, das Dessert konnte noch einen Moment warten, oder sie nahmen die Zitronencreme einfach mit nach draußen. Seine Frage schien es dann aber doch in sich zu haben. Elena nahm sie ernst, während Damon mit einer Scherzantwort gerechnet hatte. Damon hörte ihr zu und … ob er es wollte oder nicht, er verglich ihre Antwort mit sich selbst. Konnte man sich auf ihn verlassen? Eigentlich nicht, außer man hieß Elena. Konnte man mit ihm lachen? Eigentlich auch nicht, außer man hieß Elena. Konnte er ehrlich sein? Nein, eher nicht, außer zu Elena. Konnte man einfach die Person sein, die man war bei ihm? Nun er konnte das jedenfalls nur MIT Elena. Leider jedoch sah sie ihn nicht an, als sie antwortete. Darum wollte Damon danach die Stimmung wieder auflockern und nicht zu ernst werden lassen. „Hey... immerhin hast du schon einen ehrlichen, zuverlässigen Vampir, mit dem man lachen kann. Ob man mit mir Spaß haben kann, findest du am Besten bei Gelegenheit mal raus.“ Und wieder wackelte er mit den Augenbrauen, ehe er grinsend anbot: „Soll ich schon mal die Schokosoße holen?“
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BeitragThema: Re: Sonnwendfeier   Di 22 Dez 2015, 23:14

Vielleicht wäre es klüger gewesen Damon nicht so deutlich zu zeigen, dass er sie komplett in der Hand hatte. Aber so war es nun mal und eigentlich konnte Elena gar nichts dagegen tun. Wenn er sie so ansah und dabei noch dieses schiefe Grinsen im Gesicht hatte konnte sie einfach nicht mehr klar denken. Er hatte allerdings deutlich mehr Selbstbeherrschung als Elena und beendete den Kuss dann einfach wieder. Elena sah ihm einen Moment lang nach, dann verschwand sie aber aus der Küche ehe sich noch etwas Falsches machte. Das Essen war eine gute Ablenkung und außerdem schmeckte es wunderbar, deswegen kam Elena schnell wieder auf andere Gedanken. Zumindest so lange, bis sie Pläne für später machten und Damon irgendwas von Badehose und Schokosoße erzählte. Aber Elena spielte mit und machte ein nachdenkliches Gesicht, tippte sich mit dem Finger ans Kinn und sah zur Decke. "Ich weiß ja nicht, Schokosoße in der Sonne gibt so eine unregelmäßige Bräune....", gab sie dann zu bedenken, hatte aber scheinbar schwer damit zu kämpfen ernst zu bleiben. "...mach Sonnencreme daraus und verteil sie auf meinem Rücken, dann bin ich dabei!", meinte Elena grinsend. Handeln konnte sie also auch schon und in dem Fall war Elena ziemlich sicher, dass Damon auf ihre Forderungen eingehen würde. Für ihn war das ja auch nicht gerade eine Strafe. Inzwischen hatten sie auch den Hauptgang verspeist. Elena lehnte sich zurück und hielt sich mit beiden Händen den Bauch, weil sie nun wirklich satt war. "Ich fürchte, du musst mich nach draußen rollen, ich kann nicht mehr laufen...", scherzte sie dann, wobei Elena demonstrativ alle Viere von sich streckte.
Damons nächste Frage wurde von ihr dann aber sehr ernst beantwortet, weil es ihrer Meinung nach eine wichtige Frage war. Erst als sie fertig war sah sie Damon wieder an und nun bemerkte sie auch, dass er nachdenklicher geworden war. Auch sie musste nun darüber nachdenken, ob Damon diesen Vorstellungen entsprach. In vielen Punkten eindeutig ja, denn sie fühlte sich bei ihm immer frei, konnte lachen und ihre Sorgen vergessen. Sie brauchte sich nicht zu verstellen. Alles andere würde die Zeit zeigen. Trotzdem lächelte Elena nun auch. "Stimmt ... da hatte ich ziemlich Glück!", stellte sie fest. Damon war definitiv schon zu einem wichtigen Menschen in dieser verrückten Welt geworden. "Danke... dass du für mich da bist!", sagte sie dann nochmal aufrichtig und lächelte dabei ehrlich. Nun war allerdings auch Elena neugierig. "Was ist mit dir? Wie sollte deine Traumfrau sein?", wollte sie von Damon wissen, schließlich hatte er dazu noch nichts gesagt.
Nun sollte es aber endlich in die Sonne gehen und deswegen grinste Elena erneut. "Du holst den Nachtisch und ich den Bikini, dann treffen wir uns draußen!" Das war doch ein guter Deal.
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BeitragThema: Re: Sonnwendfeier   Mi 23 Dez 2015, 10:37

Gerade als Damon schon dachte, sein Schokosoßentraum würde wahr werden, begann Elena über die unregelmäßige Bräune zu referieren. Damon verdrehte die Augen – war wohl nix. Aber ein klitzekleines Happy End gab es dann noch. Er würde Elena eincremen dürfen. War ja auch schon was. „Na das mach ich doch gern“, freute sich Damon jetzt schon. Alles was ihm Elena näher brachte war willkommen. Er lachte aber, als sie sich den Bauch hielt... der nebenbei bemerkt, immer noch flach war. „Kein Problem, ich rolle ich auch nach draußen. So schwach bin ich auch nicht. Vielleicht kann ich dich auch tragen.“ Elena übertrieb ein wenig. Das war ja wohl klar.
Danach wurden beide etwas nachdenklicher, wegen Damons Frage. Er war froh darum, dass sie die Frage so ernst beantwortet hatte. Trotzdem fragte sich natürlich auch Damon ob er diesen Erwartungen auch nur im Entferntesten entsprach. Wenn er es sich eingestand, dann war sein Ego nicht so haushoch, wie er es gerne vorgab. Elena setzte aber noch eins drauf, als sie sich bei ihm bedankte. Da war es um den Vampir geschehen. Noch nie hatte sich jemand seit er ein Vampir war für irgendwas bedankt. Erst recht nicht dafür, dass er da war. In seinen blauen Augen brannte etwas... Tränen na toll. Damon blinzelte es weg und nickte, unfähig für den Moment etwas zu sagen. Stattdessen griff er kurz nach Elenas Hand und drückte sie. Er würde für immer für sie da sein, das stand außer Frage. Selbst wenn sie nichts mehr mit ihm zu tun haben wollte, würde er aus der Ferne auf sie aufpassen.
Wie so oft konnte Damon in solchen Momenten nichts passendes sagen. „Ich hätte keine Zwiebeln schneiden sollen.“ Blöd nur, dass in dem Gericht gar keine Zwiebeln drin waren und selbst wenn, störte das einen Vampir wenig. Ihre Frage beantwortete er kurz und knapp: „Da sitzt sie.“ Mehr hatte er dazu nicht zu sagen. Er liebte Elena, DIESE Elena und war gespannt darauf, was noch kommen würde. Darum ließ er sich anstandslos herum kommandieren. Statt die Liegen zu suchen, nahm er lieber eine Decke mit raus. Das war doch viel bequemer und da passten sie beide drauf. Die Zitronencreme hatte er auch dabei. Musste nur noch Jeans und T-Shirt verschwinden und schon war auch er wieder badetauglich. Damon setzte sich auf die Decke und wartete auf Elena. Nachdenklich starrte er auf den See... dachte aber immer noch an ihren Dank und liebte Elena dafür schon wieder ein Stückchen mehr. Falls das überhaupt möglich war...


Zuletzt von Damon Salvatore am Mi 23 Dez 2015, 23:17 bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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Sonnwendfeier
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