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 Sonnwendfeier

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AutorNachricht
Elena Gilbert

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BeitragThema: Re: Sonnwendfeier   Mi 23 Dez 2015, 19:51

Auch auf dieses Angebot würde Elena glatt eingehen, denn immerhin hatte Damon sie vorhin schon vom Ufer zum Haus getragen. Sie musste zugeben, dass sich das ziemlich gut angefühlt hatte und sie nicht unbedingt etwas dagegen hätte nochmal in seinen Armen zu liegen. Das sprach sie nun aber nicht so deutlich aus, man würde ja sehen was die nächste Zeit brachte. Im Moment jedenfalls fühlte es sich verdammt gut an Zeit mit ihm zu verbringen, weshalb sie das auch in Zukunft noch öfter machen würden. Scheinbar wurde das auch langsam zum Thema, denn Elena antwortete sehr ernsthaft auf Damons Frage und auch ihn brachte das wohl zum Nachdenken. Zu gerne hätte Elena gefragt, was das zwischen ihnen eigentlich war. Noch immer hatte sie ein bisschen die Angst, dass Damon nur seiner Vergangenheit nachjagte und sie nicht ihretwegen mochte sondern auf Grund der Ähnlichkeit zu seiner Frau. In den letzten Tagen war das allerdings weniger geworden, denn er hatte nicht mehr so viel von früher erzählt und eher versucht sie kennen zu lernen. Aber waren sie deswegen nun zusammen? Oder war das eher was unverfängliches? Immerhin wusste sie von Stefan, dass Damon ein ziemlicher Schürzenjäger war. Verdammt .... das war ganz schön kompliziert!
Letztendlich sprach Elena nichts davon aus, dafür sagte sie aber etwas anderes und scheinbar berührte sie Damon damit sehr. Manch einer hätte solche Worte wohl mit einem netten Lächeln abgenickt, aber in Damons Gesicht war deutlich zu erkennen, dass ihm diese Worte sehr nahe gingen. Deswegen lächelte Elena nun und einen Moment lang sahen sie sich einfach nur an, ehe Damon nach ihrer Hand griff. Niemals hätte sie erwartet, dass so ein simpler Satz reichte um ihm die Tränen in die Augen zu treiben. Zugeben wollte Damon das aber scheinbar nicht und deswegen schmunzelte Elena nun wieder ein bisschen. Als er seine Stimme wieder gefunden hatte, antwortete er auf ihre nächste Frage. Unter anderen Umständen hätte sie diese Antwort für einen weiteren Flirt gehalten, aber Damons Blick verriet, dass es ihm absolut ernst war. Ganz konnte sie all diese Gefühle noch nicht erwidern, aber sie war auf dem besten Weg da hin. Deswegen lehnte Elena sich nun auch über den Tisch und küsste Damon, schon deutlich zärtlicher und liebevoller als vorhin.
Dann aber ging es nach draußen. Elena machte noch einen Abstecher nach oben, um ihren Bikini wieder anzuziehen. Hatte sie ja versprochen. Dazu noch zwei Gläser und eine Flasche Limonade und schon ging sie nach draußen zu Damon, der sich auf eine Decke gesetzt hatte. Er wirkte allerdings immer noch sehr nachdenklich, doch Elena hielt das für ein gutes Zeichen. Er versuchte nicht mehr seine Fassade aufrecht zu erhalten, sondern zeigte wie er wirklich war und das gefiel Elena sehr gut. Deswegen setzte sie sich jetzt neben ihn und stellte die Gläser ab. "Hier in diesem See habe ich das Schwimmen gelernt!", erzählte sie dann einfach um das Thema zu wechseln. "Mein Vater hat es mir beigebracht!"
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Damon Salvatore

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BeitragThema: Re: Sonnwendfeier   Mi 23 Dez 2015, 22:25

Was Elena alles durch den Kopf ging, konnte Damon nicht ahnen. Hätte er es geahnt, wäre ihm ganz warm geworden ums Herz, wobei es ihm auch so dort schon warm wurde. Es war so lange her, dass ihn jemand um seiner Selbst Willen, dass es ihn jetzt wie ein Hammerschlag traf. Elena holte mit einer fast schon unverschämten Leichtigkeit den alten Damon wieder heraus. Sie sahen sich an und brauchten keine Worte. Damon hatte keine Ahnung, wie er so lange ohne diese Frau hatte leben können. Vielleicht war da immer dieser Funken Hoffnung gewesen, der ihn hatte weiter machen lassen.
Als sie ihn jetzt küsste, war es wieder ein wenig anders. Zärtlicher und liebevoller, so als ob sie sich nochmals bedanken wollte. Damon erwiderte genauso verliebt den Kuss und fragte sich, was Elena zu dieser Änderung bewogen hatte. Hatte er irgendwas gesagt oder getan? Wenn ja wusste er es nicht mehr. Denn das er für sie da war, war für den Vampir selbstverständlich.
Damon sah auf den See hinaus, als Elena nun wieder im Bikini auf ihn zukam und noch Limonade dabei hatte. Er lächelte und deutete auf den leeren Platz neben sich. Die Zitronencreme hatte er auch nicht vergessen. Elena sah wieder bezaubernd aus, hatte sich aber für einen Themenwechsel entschieden. „Wie alt warst du damals?“ fragte Damon und falls Klaus ihr die ganze Kindheit als Illusion vorgegaukelt hatte, sollte er sich besser mal warm anziehen. Das wäre das gemeinste was man tun konnte. „Ich habe es Stefan in einem ähnlichen See beigebracht und ich lernte es von einem ehemaligen Sklaven, da war ich ungefähr fünf“, erzählte auch Damon etwas. Er musste ausgesehen haben wie ein unfähiger Frosch.
„Was ist? Soll ich dich eincremen?“ bot er an und sah Elena mit diesem offenen Blick an. Natürlich berührte er sie gerne, aber er wollte ihr auch einfach etwas Gutes tun, ohne Befangenheit aufzubauen. „Du kannst mich auch eincremen. Is zwar nicht nötig, aber auch Vampir Haut mag Wellness. Darum bade ich auch jeden zweiten Tag. Wobei ich natürlich täglich dusche. Mindestens einmal.“ Warum erzählte er das eigentlich. War er wirklich so verknallt? Vermutlich schon. „Weißt du was sie uns als Kinder drauf geklatscht haben, wenn wir einen Sonnenbrand hatten? Honig... kannst du dir das vorstellen. Ich musste stundenlang rum stehen, damit ich die Möbel nicht klebrig mache und danach war im Zuber am Schrubben wie ein Irrer.“ Andere Zeiten, andere Sitten....
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BeitragThema: Re: Sonnwendfeier   Mi 23 Dez 2015, 23:05

Als sie nun wieder draußen am See saßen, wusste Elena erst nicht recht wie sie weiter machen sollten. Beim Essen war das Gespräch doch ein bisschen ernster geworden, doch sie hielt es für klüger das erstmal auf sich beruhen zu lassen und wieder unverfänglichere Themen anzuschneiden. Vermutlich mussten sich die Ereignisse dieses Wochenendes erstmal setzen, ehe sie beide wirklich begreifen konnten was passiert war. Für Damon waren die Gefühle zwar nicht neu, aber lange verborgen. Elena dagegen erinnerte sich überhaupt nicht daran schon mal so gefühlt zu haben, deswegen war es für sie fast ein bisschen überwältigend. Was sie Damon erzählte war zwar irgendwie belanglos, aber trotzdem etwas privates von sich, was sie ihm erzählen konnte. Über seine Frage musste sie kurz nachdenken. "So sechs Jahre vielleicht?", eventuell auch schon ein bisschen früher, so genau erinnerte sie sich nicht. Erst durch Damon musste sie allerdings darüber nachdenken, ob das überhaupt richtig war oder eben doch nur diese falsche Geschichte, die ihr irgendjemand in den Kopf gesetzt hatte. "Meinst du.... meinst du wirklich all diese Erinnerungen sind nicht echt?", fragte Elena deswegen ein bisschen kleinlaut. Inzwischen wollte sie ihm ja irgendwie glauben, aber es war schwer alles aufzugeben woran sie sich erinnerte. Schließlich machte sie das doch aus .... Wer war sie denn, wenn sie dieses Leben eigentlich gar nicht geführt hatte?
Damon erzählte was über seine eigenen Erinnerungen und die unterschieden sich gar nicht so sehr von ihren. Deswegen sah Elena ihn neugierig an. "Erzählst du mir etwas aus deiner Kindheit?", fragte sie, denn dafür interessierte sie sich doch sehr. Im Moment tat sie sich noch schwer damit sich vorzustellen, wie das Leben damals ausgesehen hatte und vielleicht tat es Damon ja sogar gut sich mit seiner Vergangenheit auseinander zu setzen.
Damon wechselte aber gleich nochmal das Thema und kam auf ihre Abmachung von vorhin zurück. Eigentlich wollte Elena sich schon umdrehen, damit er seiner Aufgabe nachkommen konnte, aber da quatschte er sich um Kopf und Kragen. Elena sah ihn blinzelnd an, als er nun ausführlich erklärte wie er wann welche Körperhygiene betrieb. "Im Protokoll wird vermerkt, dass du ein sehr reinlicher Vampir bist!", bemerkte sie schmunzelnd. Man konnte meinen er war ziemlich aufgeregt und irgendwie passte das so gar nicht zu der sonst so makellosen Fassade, aber es machte Damon deutlich menschlicher, was eindeutig etwas Positives war. Deswegen legte sie sich nun auch einfach auf den Bauch, strich sich die Haare über eine Schulter nach vorne und machte Damon damit Platz zum Eincremen. Dabei hoffte sie noch auf die Geschichte aus seiner Kindheit und tatsächlich erzählte er was. "Honig?", fragte Elena, die sich das nicht so recht vorstellen konnte. "Und das hat geholfen? Hat das nicht ziemlich viele Tiere angezogen?" Sie würde sich nun lieber nicht mit Honig einschmieren lassen...
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BeitragThema: Re: Sonnwendfeier   Do 24 Dez 2015, 14:05

„Sechs Jahre, dann warst du schon immer sportlich“, lächelte Damon und sah Elena an. Sie sollte ihre Erinnerungen haben und sie sollten echt sein. Alles andere war grausam... aber leider bestand durchaus die Möglichkeit, dass es genauso war. Damon konnte es nicht schönreden und anlügen kam auch nicht in Frage. „Ich weiß es nicht Elena... ich hoffe nicht. Vielleicht hat Klaus einen anderen Trick angewandt, ich wünsche es dir.“ Mehr konnte er nicht sagen, aber dieser Wunsch war ehrlich gemeint. Lieber sollte es nicht 'seine' Elena sein, als dass Klaus ihr das wirklich angetan hatte. Leider jedoch bestand genau diese Gefahr. „Wir werden es heraus finden, aber du darfst nicht vergessen, dass es eine Menge Personen gibt die dich hier und jetzt wirklich gern haben. Jenny, Jeremy, Stefan, Caroline, Bonnie, selbst Matt das Milchbrötchen und ein Vampir mit Reinlichkeitzertifikat. Das alles kann Klaus nicht manipulieren und ändern, das ist einfach so.“ Das durfte Elena nie vergessen, denn es war sicher wichtig für sie. Wichtig war für ihn hingegen auch, dass Elena frecher und selbstbewusster wurde. Sie konterte ihm schlagfertig und schien ihm immer mehr zu vertrauen. „Langsam wirst du ganz schön frech... und das gefällt mir.“ Sollte sie ruhig wissen und Damon grinste.
Als er sie nun eincremen durfte nahm er etwas Creme und begann Elenas Rücken sanft zu massieren, damit die Creme gut einzog und sie sich einfach wohlfühlen konnte. Dabei kam er auch ihrer Aufforderung nach und erzählte. „Geholfen hat Honig. Keine Angst, ehe Tiere kamen, durfte ich in den Zuber.“ Es war ja nur darum gegangen, dass der Honig in die Haut einzog. „Ich rede von einer Stunde und nicht von Tagen, in denen ich den Honig drauf hatte. Außerdem bekam ich nur schwer einen Sonnenbrand. Nur zwei mal um genau zu sein. Stefan häufiger.“ Womit er auch ihrer Frage nachkam. „Ich habe auch damals schon oft etwas in der Küche gemacht. Stefan wollte immer Pfannkuchen. Die mochte Vater aber nicht. Er brauchte immer Fleisch. Darum habe ich die für Stefan immer in der Küche selbst gemacht. Unsere Haushälterin hat mir gezeigt wie das geht. Einmal sind Stefan und ich davon gelaufen. Wir liefen in den Wald. Er war vier und ich elf. Wir haben ein Lagerfeuer gemacht und uns Maiskolben geröstet... leider hat Guiseppe uns dann doch gefunden. War nicht lustig...“, stellte er fest, während er Elena immer noch verwöhnte. Oder war sie schon eingeschlafen. Vorsichtig lugte er nach vorne zu ihrem Gesicht. „Schläfst du schon?“ fragte Damon leise, denn wenn, dann wollte er sie nicht wecken.
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BeitragThema: Re: Sonnwendfeier   Do 24 Dez 2015, 15:10

Scheinbar hatte auch Damon schon häufiger darüber nachgedacht, wie das alles funktionierte. War ihm ja nicht zu verdenken, schließlich ging es um seine Frau. Elena entschied, dass sie nicht mehr länger im ungewissen leben wollte. Wenn sie Klaus das nächste Mal begegnete -und eigentlich hoffte sie ja, dass es nicht all zu schnell passierte- dann fragte sie ihn einfach direkt danach. Vielleicht war es ja so einfach und sie bekam von ihm eine Antwort. Dann wussten sie wenigstens bescheid. Allerdings war Elena sich nicht so ganz sicher, ob sie die Erinnerungen an dieses alte Leben überhaupt zurück haben wollte. Zwar schien sie mit Damon sehr glücklich gewesen zu sein, doch er hatte auch einiges erwähnt, woran sie sich lieber nicht erinnern wollte. All das ließ sich nun aber nicht klären und deswegen schob sie diese Gedanken wieder zur Seite, was ihr dank Damons Worten auch gelang. Sie hatte ihre Freunde und sie hatte ihn, damit würde schon alles gut werden. Deswegen lächelte Elena nun wieder und lehnte sich leicht an Damons Seite. Irgendwie hatte sie immer gedacht ihr Leben sei ganz normal, fast schon ein bisschen langweilig und dann ... stand alles auf dem Kopf. So schnell konnte das gehen...
Um wieder ein bisschen lockerer zu werden wechselten sie dann aber das Thema und Elena stichelte ein bisschen. Scheinbar machte Damon das aber nichts aus, denn er grinste auch schon wieder über beide Backen. Deswegen drehte Elena sich schließlich auch um, ehe Damon loslegen konnte. Sie spürte, wie er die Creme über ihre Schultern verteilt und verdammt, Damon konnte eindeutig nicht nur kochen. Elena hätte beinahe angefangen zu schnurren, während er ihren Rücken massierte. Ziemlich schnell machte sie deshalb auch die Augen zu, weil es sich so besser genießen ließ, während sie Damons Geschichte lauschte. "Hattet ihr damals schon fließendes Wasser?", wollte Elena wissen, weil Damon vom Zuber sprach. Eine Zeit vor Elektrizität und warmem Wasser war für sie nur schwer vorstellbar. Wie er von Stefan erzählte zeigte, dass sie damals eine wesentlich bessere Beziehung hatten. "Die Pfannkuchen will ich auch mal probieren!", murmelte Elena schmunzelnd. Dass es ziemlich Ärger gegeben hatte, als sie gemeinsam weg liefen konnte Elena sich gut vorstellen. Bisher hatte sie noch nicht viel Gutes von Giuseppe gehört "Du hast dich damals sehr um Stefan gekümmert oder?", wollte sie wissen. Warum die beiden heute ihre Schwierigkeiten miteinander hatten wusste Elena ja, aber vielleicht gab es ja einen Weg ihre Beziehung wieder ein bisschen zu verbessern. "Seid ihr schon als Kinder geritten?", wollte sie wissen, denn die Pferde waren scheinbar ein wichtiger Teil seiner Vergangenheit. "Seid ihr damals zur Schule gegangen?" Je mehr Damon erzählte, desto mehr Fragen kamen Elena. Während er erzählte war sie allerdings ganz ruhig, weshalb er wohl auch dachte sie sei eingeschlafen. Elena lächelte und öffnete die Augen wieder. "Noch nicht eingeschlafen .... sollen wir tauschen?", bot sie an, auch wenn Elena nichts dagegen hätte, wenn Damon noch eine ganze Weile lang weiter machen würde.
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BeitragThema: Re: Sonnwendfeier   Fr 25 Dez 2015, 10:36

Eigentlich hätte es Damon schon gereicht, dass Elena sich an ihn lehnte und sie gemeinsam am See saßen, aber es gab noch einiges zu erzählen und Elena einzucremen. Und das tat er mit voller Hingabe, jedoch ohne irgendwann aufdringlich zu werden. Er merkte, dass es ihr gut tat, also machte er einfach weiter. „Ja, wir hatten fließendes Wasser. Aber nur in der Waschküche. Dort stand auch der Zuber. Alles war damals noch nicht ganz so modern wie heute.“ Aber so schlecht war es auch nicht gewesen, zumindest dann nicht, manchmal wünschte er sich diese etwas einfachere Zeit durchaus zurück. Mit vielem Luxus der Neuzeit konnte Damon wenig anfangen. Er fuhr einen dreißig Jahre alten Wagen, sein Zimmer hatte zwar einen Flatscreen und er besaß ein Smart Phone, aber mehr brauchte er nicht. War ja auch egal... darum ging es jetzt nicht.
„Die Pfannkuchen wirst du morgen früh kennen lernen“, versprach er ihr. Heute nicht mehr. Irgendwann war schließlich jeder Bach voll. Sie merkte, dass damals zwischen Stefan und ihm etwas anders gewesen sein musste und Damon nickte etwas befangen was Elena aber nicht sah, da sie auf dem Bauch lag. „Ich mich um ihn... er sich um mich. Ich war froh als ich kein Einzelkind mehr war. Aber sieben Jahre Altersunterschied machten es am Anfang nicht leicht, etwas mit ihm anzufangen. Erst als er so drei, vier Jahre alt war. Ich lernte ihm schwimmen und auch reiten. Aber bei Letzterem war Vater nicht so begeistert... er wollte nicht, dass Stefan etwas geschah. Bei mir war es ihm egal. Was ich gut so fand.“ Damon hatte Guiseppe nie nah gestanden.
„Ich bin als Kind schon viel geritten. Ich war lieber im Stall bei den Stallburschen als im Haus beim Hauslehrer. Was deine nächste Frage beantwortet. Es gab damals hier zu wenige Kinder, als dann eine Schule sich rentiert hätte. Außerdem bekamen nur die Weißen Bildung.“ Die meisten Schwarzen waren damals Sklaven gewesen.
Als er schon dachte, Elena sei eingeschlafen meldete sie sich zu Wort. Weil sie es aber augenscheinlich sehr genoss schwindelte Damon ein wenig. „Ist noch nicht richtig eingezogen... Moment noch.“ Damit machte er weiter und gab unbemerkt noch ein wenig Creme dazu, damit es sich auch wirklich rentierte. „Pferde waren also eher mein Ding. Das erste Mal das Stefan sich in Pferdestärken verliebte war der Tag an dem er seinen roten Flitze sah.“ Der rote Porsche begleitete Stefan wohl auch schon an die vierzig Jahre oder länger. „Stefan war vorsichtiger und eher darauf bedacht, das zu tun, was Vater wollte. Ich hingegen... du weißt ja, ein schwarzes Schaf braucht jede Familie.“ Er hatte es Guiseppe einfach nie recht machen können. So war das nun mal.
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BeitragThema: Re: Sonnwendfeier   Fr 25 Dez 2015, 11:23

Inzwischen wusste Elena ja, dass Damons Familie damals sehr reich war und eher zur Oberschicht gehört hatte. War also kein Wunder, dass sie schon recht früh gewissen Luxus hatten. Zumindest damals war fließendes Wasser eindeutig Luxus, heute wohl eher normal. "Hast du damals schon gerne gebadet?", wollte Elena wissen. Damon hatte schon häufiger erwähnt, dass er sich gerne mal ins Wasser legte, auch wenn das heute wohl ein bisschen einfacher war. Zumindest ihrer Meinung nach hatte Damon sich gut an die Neuzeit angepasst, auch wenn man manchmal doch noch merkte, dass er in anderen Umständen aufgewachsen war. Er unterschied sich von den Jungs heutzutage, was Elena durchaus gefiel. Zumindest das blaue Auto -das Elena sehr gefiel- zeigte allerdings, dass Damon auch heute noch einiges aus der Vergangenheit zu schätzen wusste.
Wenn es Morgen schon zum Frühstück Pfannkuchen geben sollte, mussten sie wohl wirklich eine Sporteinheit einlegen. Elena jedenfalls würde das wohl nicht schaden, weshalb sie sich nicht davor drücken wollte. Als sie über Stefan sprachen veränderte sich Damons Tonfall. Auch wenn Elena ihn nicht sehen konnte spürte sie, dass ihn diese Sache belastete. "Windeln wechseln ist also nicht so dein Ding?", scherzte Elena, um die Stimmung wieder ein bisschen aufzulockern. Insgeheim entschied sie aber jetzt schon, dass sie bald mal mit beiden Salvatore Brüdern irgendwo hinfahren sollte. Vielleicht half ihnen das ja sich wieder ein bisschen näher zu kommen und die Vergangenheit endlich wieder zu begraben. Damons Erzählungen offenbarten allerdings, dass er schon früher schwierige Beziehungen gehabt hatte, vor allem zu seinem Vater. Egal wie oft er erwähnte, dass ihm das egal sei. Elena merkte, dass es ihn sogar heute noch belastete. Sie war sich nur nicht sicher, ob sie etwas dazu sagen sollte.
"Stefans Auto ist auch echt cool!!", stimmte Elena zu. Ihren waren Pferde zwar lieber, aber Stefans roter Flitzer war etwas besonderes. Damon massierte fleißig weiter und Elena ließ ihn machen, denn offenbar brachte ihn das ja zum Reden. So viel hatte er ihr noch nie über seine Vergangenheit berichtet und Elena war gespannt darauf, was es noch zu berichten gab. Als Damon aber nochmal auf seinen Vater zu sprechen kam, drehte sie sich doch wieder zu ihm um. Elena setzte sich auf und sah Damon direkt an. "Du hattest es damals nicht leicht oder?", fragte sie dann. Zwar hatte er noch nie genau erzählt, wie die Beziehung zu seinem Vater ausgesehen hatte, aber Elena vermutete bereits jetzt, dass es nicht nur darum ging, dass Stefan bevorzugt worden war. Damon war irgendwie anders und vermutlich auch kein Vorzeigesohn. Aber jedes Kind wollte von seinen Eltern geliebt werden.
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BeitragThema: Re: Sonnwendfeier   Fr 25 Dez 2015, 22:11

„Ja, alles was mit Wasser zu tun hatte, fand ich schon immer gut“, gab Damon zu denn daran war ja nichts Falsches. „Wann immer es möglich war, gehörte der Zuber mir.“ Er grinste dabei, aber das war als Kind zweifelsfrei ein Highlight für ihn gewesen. Bei ihrer nächsten Feststellung schmunzelte Damon. „Nein, Windeln wechseln war wirklich nicht mein Ding. Aber zum Glück werden sie ja irgendwann größer.“ Stefan war ja auch noch brauchbar geworden,... bis Katherine in ihr Leben getreten war. Jetzt schien die Kluft, die es zwischen ihnen gab unüberwindbar groß, auch wenn Stefan es versuchte, wie Damon in letzter Zeit immer wieder bemerkte. Im Moment jedoch war noch nicht an Fried-Freude-Eierkuchen zu denken.
„Dir gefällt Stefans Flitzer? Ich bitte dich... du weißt was man über Porsche Fahrer sagt. Sie kaufen sich so was wenn im Bett nichts mehr läuft um ihr Ego aufzupolieren. Gut möglich, dass das auch bei Stefan der Grund ist“, stichelte er ein wenig, weil er einfach der Meinung war, das sehr viel bessere, amerikanische Fahrzeug zu haben. Das hatte Klasse!
Klasse fand er auch, wie Elena unter seinen Händen entspannte und überhaupt wie sie sich anfühlte. Ihre Haut war weich und makellos und die Muskeln darunter geschmeidig. So wie er es in Erinnerung hatte. Aber auch die Narbe war noch da... was weitere Fragen aufwarf. Weil sie sich aber umdrehte konnte er sich damit auch nicht länger befassen. Ob er es damals nicht leicht gehabt hatte? Damon sah Elena nachdenklich an. „Ich weiß es nicht“, gab Damon zu und blieb grüblerisch. „Es waren damals andere Zeiten. Nichts war damals einfach. Aber es war auch nicht alles schlecht. Es war einfach anders.“ Was sonst sollte er auch sagen? Ihr Mitleid wollte er ohnehin nicht. „Elena... du weißt... und das werden wir auch heraus finden, wie wichtig einem die Vergangenheit ist. Aber sie darf nicht unsere Zukunft kontrollieren. Egal wer ich damals war und was geschehen ist nun bin ich hier... und entweder kommt man mit mir klar oder nicht.“ Er war kaum in der Lage sich zu ändern. Für Elena ein wenig, ja, aber auch nur hin zum Damon von früher. „Was ist? Steht dein Angebot noch?“ fragte Damon und wanzte sich auf den Bauch. Mal sehen ob Elena auch massieren konnte. „Und nun bin ich dran mit Fragen stellen.“ Gleiches Recht für alle, oder? „Was ist dein Lieblingssport? Was ist in deiner Kindheit total schief gelaufen und was richtig gut?“ So und wenn sie nun noch massieren konnte, würde das jetzt richtig interessant werden.
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BeitragThema: Re: Sonnwendfeier   Fr 25 Dez 2015, 23:36

Das Thema Stefan war nach wie vor eher schwierig, weshalb Elena nicht weiter nachfragte. Damon stichelte wieder ein bisschen und sie alberten herum, aber das war es auch schon. Viel mehr bekam Elena nicht aus ihm heraus, aber vermutlich war das auch zu viel verlangt, immerhin sprachen sie zum ersten Mal so offen miteinander. Zumindest über längere Zeit, denn bisher waren es eher kurze Momente gewesen, in denen Damon sich geöffnet hatte. "Ich finde das Auto hat trotzdem was!", stichelte Elena, weil sie genau wusste, dass Damon sich darüber ärgern würde. Elena besaß lange nicht die selbe Leidenschaft für Autos wie die Salvatores. Hauptsache die Dinger brachten sie von einem Ort zum Anderen. "Und was bei Stefan im Bett los ist weiß ich nicht..." Interessierte sie eigentlich auch nicht wirklich. Caroline war da wohl eher die richtige Ansprechpartnerin. Als beste Freundin wusste Elena natürlich, dass die Blondine Stefan ein bisschen mehr mochte.
Das Gespräch wurde aber schnell wieder ernster und Damon fand genau die richtigen Worte. So sollte Elena das wohl auch sehen, denn egal welche Vergangenheit nun zu ihr gehörte, ihr Leben war jetzt und das war auch gut so. Vielleicht sollten sie also beide aufhören zurück zu sehen und sich mehr auf die Zukunft konzentrieren. Deswegen lächelte Elena nun wieder sanft. Egal ob sie nun eine gemeinsame Vergangenheit hatten, in ihrer näheren Zukunft sollte Damon nicht fehlen. "Was willst du unbedingt noch machen?", wollte Elena deshalb wissen. Er lebte schon über hundert Jahre, aber vielleicht gab es ja noch irgendeinen Traum, den er bisher immer vor sich her geschoben hatte. Gespannt sah Elena ihn an.
Nun wollte aber auch Damon massiert werden und natürlich würde Elena nun keinen Rückzieher machen. Sie gab ein bisschen Sonnencreme auf ihre Hände -auch wenn Vampire sowas nicht brauchten- und verteilte sie erst über Damons Schultern und dann über den ganzen Rücken, ehe sie mit leichten Druck die Muskeln massierte. Weil sie Damon heute vermutlich schon ein Loch in den Bauch gefragt hatte, war er nun mal dran mit Fragen stellen. Zuerst dachte Elena über den Sport nach. Hatte sie sowas? "In der Schule mach ich bei den Cheerleadern mit .... aber eigentlich ist das eine bescheuerte Sportart!" Eigentlich machte Elena da auch nur noch mit, weil ihre Freundinnen alle dabei waren. "Ansonsten, ich mag Leichtathletik ... zuschauen, nicht selbst machen ... weil es abwechslungsreich ist. Und erst vor kurzem habe ich festgestellt, dass ich gerne reite!" Das hatte Damon ihr gezeigt und dafür war sie wirklich dankbar, auch wenn es nun schon ein bisschen länger her war, dass sie gemeinsam ausreiten waren.
Seine nächste Frage war schon ein bisschen schwieriger, aber noch antwortete Elena eher oberflächlich. "Schief gegangen ist ganz offenbar der Kochunterricht .... das hat nicht so sehr gefruchtet!", bemerkte sie lachend. Aber das wusste Damon eigentlich ja schon. Aber was war richtig gut gelaufen? Darüber dachte Elena nach, während sie weiter Damons Rücken durchknetete. "Weihnachten!", antwortete sie dann schließlich. "Wir hatten immer perfekte Weihnachten .... mein Dad hat am Tag zuvor den Baum gekauft, wir haben ihn gemeinsam aufgestellt. Jeremy und ich haben ihn zusammen geschmückt. Immer mit den gleichen Anhängern und doch sah er jedes Mal anders aus. Und wir hatten diese uralten Stohsterne, aber die gehören irgendwie dazu!" Elena wollte sich gar nicht vorstellen wie Weihnachten ohne ihre Eltern werden würde.
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BeitragThema: Re: Sonnwendfeier   Sa 26 Dez 2015, 11:21

„Ja, eine abgelaufene TÜV Plakette“, kommentierte Damon, als Elena meinte, Stefans Auto habe etwas. Dass sie nicht wusste was bei Stefan im Bett los war, beruhigte Damon, aber das Gefühl hatte er auch nicht gehabt, dass die beiden was am Laufen hatten. Aufmerksam und leicht eifersüchtig wurde Damon dennoch gerne mal. „Ist vermutlich wie bei dem Auto... es läuft einfach nicht mehr so richtig.“ Eins musste er da einfach noch drauf setzten ehe es ohnehin wieder ernsthafter wurde, aber Damon merkte dass das nötig war. Er musste Elena an sich heran lassen, wenn er wollte, dass sie etwas für ihn empfand. Und wer wenn nicht Elena hatte das Zeug dazu, ihn zu verstehen? Wenn sie seine Elena von damals war... ja dann war das ein unverhofftes Glück, aber sie wäre dennoch auch eine neue Elena, denn es war viel Zeit vergangen und auch wenn Elena das nicht so sah, die Dinge hatten sich geändert. Tja und wenn sie es doch nicht war und Klaus einen anderen faulen Zauber gewirkt hatte, dann war sie auch ein Mensch mit einer eigenen Geschichte. Irgendwie lief es also aufs Gleiche hinaus. Sie mussten einander neu kennen lernen.
„Was ich noch machen will?“ fragte Damon etwas ratlos. „Keine Ahnung.... ich mache seit 160 Jahren nichts konkretes außer Bourbon trinken.... nachsehen was mein Bruder für Dummheiten macht und wo es gerade ein eine Party gibt.“ Nichts worauf man stolz sein konnte. Seit er Elena verloren hatte, hatte sein Leben jede Richtung verloren. Eigentlich wollte er nur wieder mit Elena zusammen sein und sehen was dann geschah. Dass er aber wieder ein braver Kerl mit Haus am See und einer fleißigen Ärztin an der Seite werden würde, konnte er sich nicht vorstellen. Zu viel war geschehen.
Er war nun dran mit massieren und ließ sich das nur zu gerne gefallen. Elena machte das richtig gut. Anfangs etwas zaghaft, aber sehr angenehm. „Go Timberwolves Go!“ Damon zappelte sogar auf der Decke liegend ein paar Cheerleading Figuren nach, blieb dann aber wieder reglos wie eine gestrandete Flunder liegen. Als sie das mit der Leichtathletik sagte grinste Damon und hob den Kopf um sie verschmitzt anzusehen. „Zuschauen, so so... weil man da die Jungs in Muscle Shirt und Shorts bewundern kann?“ Konnte ja sein dass ihr das gefiel. Ob er sich auch mal sportlich betätigen sollte? „Möchtest du mal wieder zum Reitstall?“ fragte Damon und wollte sie gleichzeitig nicht drängen. Dass ihr das mit dem Vampirjäger zugesetzt hatte, wusste er ja.
Als sie über Weihnachten sprach, merkte er regelrecht, wie es Elenas Herz zusammenzog. Das erste Weihnachten ohne ihre Eltern würde schlimm werden. Darum drehte er sich jetzt auch zu ihr um und sah sie verständnisvoll an. „Wir könnten uns diese Weihnachten überlegen wie wir es machen. Wenn du es traditionell möchtest... kaufe ich einen riesigen Baum, wir holen die alten Strohsterne und laden alle ein. Oder aber ich packe dich ein, wir fliegen in die Karibik und verbringen Weihnachten am Strand. Die alten Strohsterne, kannst du dort von mir aus schwimmen lassen“, grinste er verwegen. Fest stand, er würde alles tun, um Elena dieses Weihnachten zu erleichtern. Dabei war ihm gar nicht aufgefallen, dass er stets vom WIR sprach und es für ihn sonnenklar war, dass sie auch dann noch zusammen sein würden.
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BeitragThema: Re: Sonnwendfeier   Sa 26 Dez 2015, 21:45

Sticheleien zwischen Geschwistern waren wohl normal, aber bei den Salvatores war das schon etwas besonderes. Weil sie Stefan aber mochte, musste Elena ihn ein bisschen verteidigen, weshalb sie an seiner Stelle zurück stichelte. "Sag mal ... ist dein Auto nicht noch älter als Stefans?", wollte sie deswegen wissen. Damon hatte ja gerade ausführlich erklärt was es bedeutete so ein altes Auto zu haben. Was also sagte das über ihn aus? Elena grinste also wieder frech, aber eigentlich nur weil sie Damon ein bisschen damit aufziehen wollte. An Stefan war schließlich nichts verkehrt. Auch wenn sie das eigentlich gar nicht wollte, musste sie unweigerlich daran denken, wie das wohl in Damons Bett lief .... und schon wurde sie wieder ein bisschen rot, ehe sie schnell wieder das Thema wechselte. Was hatte er nur mit ihr gemacht?
Damon hatte aber scheinbar nichts, was er noch vorhatte. Eventuell lag das daran, dass er bereits über 100 Jahre Zeit gehabt hatte. Doch Elena hatte den leisen Verdacht, dass dem nicht so war. Damon hatte seine Träume aufgegeben. "Es ist nie zu spät das noch zu ändern!", stellte Elena dann aber fest. Er konnte doch nicht Jahr um Jahr leben, ohne irgendwas zu tun. Zumindest sie als junges Mädchen, das ein Leben voller Pläne vor sich sah war das unverständlich. "Gibt es nicht einen Beruf, den du schon immer mal erlernen wolltest? Eine Reise, die du machen willst? Einen Berg besteigen? Übers Meer segeln?", man konnte so vieles tun, für irgendwas musste Damon sich doch auch begeistern können. "Du könntest ein Buch schreiben ... oder eine Bar eröffnen!" Elena lachte leise, weil sie sich das sogar vorstellen konnte.
Über Elenas sportliche Interessen machte Damon sich eher ein bisschen lustig, aber Dank seiner Cheerleader Aufführung musste auch Elena lachen. "NEIN, einfach weil es interessante Sportarten sind!", verteidigte sie sich. Aber ja, diese Sportler waren wohl ansehnlicher als Sumoringer. "Was ist mit dir? Welche Sportarten interessieren dich?", wollte Elena wissen und natürlich hatte sie gleich ein paar Vermutungen. "Fußball? Oder nein, Motorsport? Oder doch eher Damenbeachvolleyball?" Das vermutete sie nun weniger wegen der Sportart, sondern eher wegen den Outfits der Sportlerinnen! Während sie weiter seinen Rücken massierte, nickte sie auf Damons nächste Frage. "Ja ... ich würde gerne mal wieder reiten gehen!" Mal abgesehen von der Begegnung mit dem Jäger hatte es ihr ja großen Spaß gemacht und sowas würde ihnen hoffentlich kein zweites Mal passieren.
Damons letzte Frage ließ Elena ein bisschen in Erinnerungen versinken, aber auch daraus holte er sie wieder zurück. Damon schmiedete Pläne für die nächste Weihnachtsfeier und Elena schmunzelte ein bisschen. Bis dahin war es noch ein gutes halbes Jahr, aber scheinbar schien das für ihn jetzt schon klar zu sein. Ganz so sicher war Elena sich nicht was die Zukunft anging, aber es tat ihr gut, dass er ihr diese Sicherheit gab. Damon war jemand auf den sie sich verlassen konnte. "Karibik klingt verlockend!", gab Elena zu, ehe sie sich neben ihn legte, so dass sie halb auf seiner Brust lag, die Arme verschränken und ihn ansehen konnte. "Aber ich will Jeremy nicht alleine lassen. Also lieber der große Tannenbaum ... und die Karibik vielleicht zu Silvester?", fragte sie mit einem Lächeln. Ob es wirklich so kommen würde wusste sie nicht, aber das Pläne schmieden tat ihr gut.
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Damon Salvatore

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BeitragThema: Re: Sonnwendfeier   So 27 Dez 2015, 16:17

„Nein“, Damon klang schon zu Beginn dieser Antwort gut gelaunt, denn da war Elena auf dem Holzweg. „Stefans Porsche oder um genau zu seine ein 356B Karman Coupe ist Baujahr 1963 und meins ist ein Chevy Camaro Convertible aus dem Jahr 1969.“ Doch allein dass Damon das so genau wusste zeigte ja schon, wie sehr ihm das Thema interessierte. Auch Stefans Auto. Eigentlich würde er gerne einmal wieder mit seinem Bruder über diese Autos fachsimpeln. Über das was im Schlafzimmer seines Bruder geschah eher nicht. Elena wurde aber ein wenig rot und für einen Moment hörte er ihr Blut rauschen. Dann beruhigte sie sich wieder. Der Vampir fragte sich trotzdem woran sie eben gedacht hatte.
Die Fragen die Elena ihm stellte waren Damon unbehaglich. Im Grunde wollte er vieles davon, aber er wollte das nicht alleine erleben. Er wollte mit Stefan Reisen unternehmen, oder und auch mit Elena. Studieren, nein das war nichts für ihn, aber eine Bar eröffnen das könnte er sich vorstellen. Wenn er einen Freund hätte, würde er auch gerne einmal wieder Football spielen. Aber all das schien er alleine nicht zu schaffen und er war inzwischen zu lange Einzelgänger um überhaupt auch nur noch daran zu denken, sich an andere zu wenden. „Das eine oder andere davon vielleicht“, antwortete er jetzt nur ausweichend, denn wie hätte er all das in Worte fassen können. Jammern tat er nicht und Mitleid wollte er nicht. „Football oder Rugby mag ich ganz gern. Aktiv... beim Damenbeachvolleyball bin ich eher passiv. Ist aber auch schön.“ Damon grinste wieder selbstsicher, damit tat er sich einfach leichter.
Als Elena aber zugab, dass sie gerne wieder reiten würde war Damon hingegen sofort dabei. Es machte ja auch ihm Spaß. So hatten sie beide was davon. „Dann machen wir das morgen. Ich rufe nachher gleich an und melde uns an.“ Da war er sofort dabei und man konnte durchaus darauf schließen, dass er auch froh war, jemand zu haben, mit dem er das unternehmen konnte. Ob er sich das selbst eingestand, war fraglich. Die Weihnachtspläne waren auch noch fraglich, aber Elena schloss ihn aus ihren Planungen nicht aus. Als sie nun halb auf seiner Brust lag und die Arme auf ihm verschränkte, hätte er ihr auch gleich eine eigene Insel in der Karibik gekauft, so glücklich war er, dass sie sich ihm von sich aus so näherte. Damon legt entspannt die Hand auf ihre Schulter und streichelte sie dort. „Dann machen wir an Weihnachten wichteln mit den Kleinen... damit sind Jer und Ste gemeint... und danach verdrücken wir zwei uns in die Karibik und schauen dort, was der Rum macht.“ Das wäre zumindest Damons Wunschvorstellung.
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Elena Gilbert

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BeitragThema: Re: Sonnwendfeier   So 27 Dez 2015, 18:32

Wie Elena feststellen musste, hatte sie mit den Autos unrecht. Damons Grinsen verriet allerdings, dass er trotzdem Spaß daran hatte und Elena hatte damit wohl eine versteckte Leidenschaft entdeckt. Sie erinnerte sich daran, dass nicht weit von hier in ein paar Wochen eine Oldtimer-Ausstellung stattfinden sollte. Sicherlich würde sie Damon damit eine Freude machen und vielleicht kam ja sogar Stefan mit. Wenn sie wieder in Mystic Falls waren, würde sie sich auf jeden Fall genauer informieren, das könnte eine gelungene Überraschung werden. Allerdings war es dann wohl notwendig selbst ein bisschen was über Autos zu wissen, sonst konnte sie so gar nicht mitreden.
Ihre nächsten Fragen schienen Damon weniger zu gefallen, denn Elena spürte wie er sich verspannte und auch seine Antwort war eher knapp. Warum dem so war konnte sie nicht wirklich durchschauen. Vielleicht hatte er Pläne, die er ihr nicht verraten wollte. Im Grunde genommen ging es sie ja auch nichts an. Oder aber Damon hatte tatsächlich alle Träume aufgegeben und lebte nur noch in den Tag hinein. Dann hoffte Elena für ihn, dass er wieder etwas finden würde wofür er sich begeistern konnte. Für den Moment sagte sie allerdings nichts mehr dazu, lieber sprachen sie über interessante Sportarten und alberten ein bisschen herum. "Und dabei würdest du sicher gut aussehen im Bikini!", bemerkte Elena grinsend, wenn auch nicht ganz ernst gemeint. "Du warst noch nie bei den Spielen der Schulmannschaft!", stellte Elena fest und das obwohl Stefan mitspielte. Wenn er Football mochte, könnte das ja interessant für ihn sein. "So schlecht sind sie gar nicht, vielleicht gefällt es dir ja!", meinte Elena, die ganz offensichtlich versuchte Damon aus seinem Schneckenhaus zu locken. Vielleicht gab es ja einen Posten als Co-Trainer oder sowas. Da er kein Schüler war, konnte er leider nicht mitspielen.
Das Reiten schien ihn aber noch sehr viel mehr zu begeistern, weshalb Elena leise lachte, als Damon sofort vorschlug morgen einen Ausritt zu machen. Dagegen hatte sie allerdings nichts einzuwenden, weshalb sie leicht nickte. "Ja, mach das!" Dann musste sie schon nicht den ganzen Tag irgendwelche Selbstverteidigungsübungen machen ... das würde nämlich sicherlich anstrengend werden. Weihnachten zu planen war weniger anstrengend, wenn auch nicht ganz einfach für Elena, weil es mit vielen Erinnerungen verbunden war. Damon verstand sich aber darin sie aufzumuntern und auch die Nähe zu ihm beruhigte sie auf seltsame Art und Weiße, weshalb sie die Gelegenheit nutze um sich ein bisschen anzukuscheln. "Da hat wohl jemand zu viel über Piraten gelesen!", bemerkte sie lachend, als Damon gleich an Rum dachte. "Kannst du Segeln?", wollte Elena wissen. Ein oder zwei Tage auf einem Boot zu verbringen konnte sicher Spaß machen, nur hatte Elena keine Ahnung wie sowas ging.
Die Stunden vergingen und so verschwand auch langsam die Sonne am Horizont. Elena hatte dieser friedliche Tag sichtlich gut getan und Damon wirkte auch nicht gerade unglücklich. Nun wurde es aber langsam kühl, weshalb Elena ihn fragend ansah. "Wir sollten vielleicht langsam rein gehen ehe wir hier draußen noch festwachsen!", bemerkte sie lächelnd.
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BeitragThema: Re: Sonnwendfeier   So 27 Dez 2015, 21:41

Das Gestichel ging noch ein Weilchen weiter und Damon tat das gut. „Dann tauschen wir, du kriegst meine Badehose und ich deinen Bikini“, schlug er vor und tat für einen Moment so als wollte er seine Hose ausziehen. Tat es aber nicht, weil Elena das ziemlich sicher in die Flucht schlagen würde. Ob sie überhaupt schon mal mit einem Jungen geschlafen hatte? Bitte nicht mit Matt.... das war ja so als ob sie mit einem Teletubbi...nein besser nicht weiter drüber nachdenken.
Football war da schon sehr viel männlicher. „Ich kann es mir ja mal anschauen“, lenkte Damon ein. Ein wenig scheute er sich ja schon davor wie der Papi auf der Tribüne zu sitzen und Stefan anzufeuern. Nachher bekam der noch nen Schock und verschoss den Ball.
Reiten war also ausgemacht und Damon würde sich anschließend darum kümmern. Elena lümmelte weiter unbefangen auf ihm herum und wollte offenbar unter die Piraten gehen. „Sicher kann ich es. Habs zwar noch nie gemacht, aber wie schwer kann das schon sein?“ fragte Damon. Ein Boot mit Mast und Segel dran. Das sollte man doch wohl hinbekommen.
Als es Elena später etwas kühl wurde, nickte Damon sofort und ging mit ihr nach drinnen. Zuerst rief er im Reitstall an und reservierte für den morgigen Tag Starlight Dancer für Elena und ein Pferd für sich. Glücklich darüber dass das sogar ohne Manipulation gekappt hatte, informierte er sie: „Dancer hat morgen nur für dich Zeit.“ Er schürte den Kamin da hier am See im Sommer die Abende etwas frischer wurde und er nicht wollte, dass Elena fror. „Hast du noch Hunger?“ fragte er wieder fürsorglich. Im Elena betüddeln war er einfach unschlagbar. Blieb eigentlich nur noch die eine Frage für heute Nacht zu klären. Wo würde er schlafen? Hoffentlich würde das nicht wieder die Matratze vor dem Bett werden. Um seine Chancen diesbezüglich zu verbessern schlich sich Damon ein wenig näher an Elena heran und gab ihr einen Kuss. „Hast du dir schon Gedanken gemacht... wo ich heute Nacht schlafe?“ fragte er verführerisch und zwirbelte ihren Haare zwischen seinen Fingern. Seine Gedanken jedenfalls kreisten permanent darum.
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BeitragThema: Re: Sonnwendfeier   So 27 Dez 2015, 22:35

"Hör auf mit dem Blödsinn!", wehte Elena lachend ab, während sie Damons Hände von seiner Hose weg schob. Sollte mal schön jeder anbehalten was ihm gehörte. "Du kannst es wohl gar nicht erwarten deine Hose loszuwerden!", bemerkte sie schmunzelnd, aber weil Damon dabei nie aufdringlich war, bekam er jetzt sogar noch einen Kuss. Zwar hielt Elena ihn Dank der ein oder anderen Geschichte immer noch für einen Schürzenjäger, aber Damon hatte sich ihr nicht aufgedrängt und wie sagte man so schön? Girls like the bad boys! Immerhin ließ er sich von ihr bequatschen mal zu einem Footballspiel zu kommen. Elena würde sich sehr darüber freuen, wenn Damon sich mit ihren Freunden verstand, aber das war wohl ein sehr hohes Ziel. Es schien schwer für ihn zu sein, sein Leben so sehr zu ändern. Doch Elena rechnete es ihm hoch an, dass er es für sie versuchen wollte. Immerhin bekam er dafür ja auch was, zum Beispiel eine Segeltour mit Elena. Scheinbar war er ja auch überzeugt davon sowas zu können. "Entschuldige, ich vergaß, dass du ja alles kannst!", bemerkte sie lachend. Allerdings würde sie sich doch lieber versichern, ob er dazu in der Lage war so ein Boot zu fahren. Sie konnte zwar gut schwimmen, aber Schiffbruch wollte sie trotzdem nicht erleiden. "Du wärst sicher nicht der erste möchtegern Kapitän, der sein Schiff versenkt!", neckte Elena grinsend. Der Versuch war trotzdem verlockend und vielleicht bekamen sie ja tatsächlich die Chance dazu. Bis Weihnachten war es allerdings noch eine Weile, deswegen mussten nun keine genaueren Pläne gemacht werden.
Deswegen gingen sie nun auch ins Haus, wo Elena die Sachen aufräumte, während Damon tatsächlich im Reitstall anrief. Ob er dieses Mal wohl ein schnelleres Pferd bekommen würde? "Das ist schön", Elena freute sich wirklich auf das Reiten, denn obwohl sie es noch nicht all zu oft gemacht hatte, war es ihr schon jetzt wichtig. Bei Damons nächster Frage schüttelte sie den Kopf, denn sie hatte definitiv schon genug gegessen. "Was ist mit dir?" So ganz hatte Elena immer noch nicht begriffen, wie viel Blut so ein Vampir brauchte und sie wusste auch nicht, wann Damon das letzte Mal getrunken hatte. Noch wagte sie es aber nicht ihn nach solchen Dingen zu fragen, weil es doch ein kleines bisschen abschreckend war...
Scheinbar beschäftigten Damons Gedanken sich auch mit etwas ganz anderem... Elena schmunzelte, als er sie näher an sich zog und erwiderte auch den Kuss spielerisch. "Ich glaube das Sofa soll ziemlich bequem sein....", antwortete sie frech, während sie direkt in seine blauen Augen sah. "Aber ... vielleicht habe ich auch noch ein bisschen Platz in meinem Bett!" Wenn er schon so nett ankam, konnte sie das ja durchaus für sich nutzen! Elena schmunzelte wieder und klaute sich einen zweiten Kuss, ehe sie mit den Fingerspitzen durch Damons Haar fuhr. "Dafür musst du mich aber mindestens die Treppe hoch tragen!", forderte sie schmunzelnd, gespannt darauf ob Damon auf diese Forderung eingehen würde.
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BeitragThema: Re: Sonnwendfeier   So 27 Dez 2015, 23:18

„Du weißt ja nicht was dir entgeht!“ behauptete Damon lachend, als er gebeten wurde, die Hose anzubehalten. Er musste einfach ein wenig derbe Scherze reißen, aber Elena entgegnete ihm bereits mit einer ordentlichen Portion Humor. Das Football Spiel hatte sie ihm somit auch schon aufgeschwatzt, doch Damon fiel durchaus auf wie sie das machte. Sie wollte dass er Wurzeln schlug, oder zumindest die Wurzel die ihn mit Stefan verbanden neu entdeckte. Elena lachte auch als er seine Kapitäns Künste anpries. „Na wie schwer kann das schon sein?“ fragte er und traute sich das wirklich zu. „Das Einzige, was ich regelmäßig versenkte ist der Bourbon.“ Ja da sprach einer der sich auskannte.
Die Sache mit dem Ausritt war geritzt und Damon hoffte insgeheim auch auf ein schnelleres Pferd. Hunger hatte Elena auch nicht, sah ihn aber an wie ein Eichhörnchen das weiß, dass gleich die Schlange kommt. Mit lockerem Griff holte er eine Blutkonserve aus dem Kühlschrank und zuzeltzte daran herum wie ein Kind mit einem Trinkbeutel Capri Sonne. „Alles gut, siehst du.“ War es ja auch. Es schmeckte Damon zwar nicht, erfüllte aber seinen Zweck.
Seine Frage wurde erst einmal so beantwortet, wie es ihm ganz und gar nicht gefiel. „Das Sofa? Letztes Mal hatte ich es zumindest schon mal in dein Zimmer geschafft!“ schnaubte Damon, ehe Elenas Kuss ihn besänftigte. Aha Stopp... sie meinte es ja gar nicht so. Bett... Hoch tragen... Platz frei. Damons Synapsen kapierten es langsam. Dazu noch ein Kuss und schon hellte seine Miene sich wieder auf. Sie fuhr durch Damons Haare und dieser lehnte sich ein Stück weiter an sie. Er liebte es wenn sie so frech war wie jetzt. Deshalb lächelte er Elena an und nahm sie gleichzeitig in den Arm um sie in ihr Zimmer zu tragen. Das war nicht weiter schwer, denn sie war leicht. Wieder war da wieder diese Nähe weil sie beide nur ihre Badebekleidung trugen. Haut an Haut und die Wärme des einen ging auf den anderen über. Der Vampir legte sie vorsichtig auf ihr Bett und fletzte sich neben sie. „Bitte Miss Gilbert, geliefert wie bestellt ins eigene Bettchen.“ Damon streichelte leicht über ihren Arm, damit keine Distanz aufkam. „Also erzähl mal, hat dir dieser Tag gefallen? Ach ja und wenn du willst besorge ich für morgen ein Tretboot... zum Üben...“ Das war zwar kein Segelboot, aber Schwimmen konnte es auch. Hoffentlich.
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BeitragThema: Re: Sonnwendfeier   So 27 Dez 2015, 23:50

Es war ja durchaus nicht ausgeschlossen, dass sie irgendwann entdeckte was Damon da noch zu bieten hatte. Heute aber war der Zeitpunkt noch nicht gekommen und eigentlich glaubte Elena, dass Damon das verstehen würde. Ein bisschen herum albern konnten sie ja aber trotzdem, denn diese humorvolle Art miteinander umzugehen tat beiden gut. Trotz allem war Damon von sich selbst noch so überzeugt, dass er sich vermutlich gleich auf ein Segelboot schwingen würde. Elena schmunzelte darüber und sah ihn lächelnd an. "Ich bin sicher Alkohol am Steuer ist auch auf Schiffen verboten!", erinnerte sie Damon zur Sicherheit noch, aber so eine Regel würde den Vampir vermutlich auch nicht davon abhalten. Elena freute sich jedoch jetzt schon auf solche kleinen Trips mit Damon, denn das sie ihr gut taten zeigte schon dieser Tag. Sie hatte heute wieder viel Kraft getankt, die sie in nächster Zeit wohl auch brauchen konnte. Dabei würde mit Sicherheit auch der Ausritt helfen, denn das hatte Elena schon die letzten Male dabei geholfen abzuschalten.
Selbst als ein bisschen Befangenheit aufkam, weil Elena nicht sicher war wie sie mit dem Thema Blut umgehen sollte, wusste Damon das schnell zu klären. Wie er den Blutbeutel hier rein geschmuggelt hatte wusste Elena zwar nicht, aber es war definitiv vorausschauend und so musste sie sich darum wohl auch keine Sorgen mehr machen. Ein bisschen verlegen lächelte sie Damon trotzdem an, weil es vermutlich doof war daraus so eine große Sache zu machen. Er hatte das scheinbar voll im Griff.
Ihren nächsten Worte trafen wie erwartet auf wenig Begeisterung, weshalb Damon auch gleich protestierte. Elena lachte darüber und gab dann doch zu erkennen, dass sie ihn auch heute Nacht gerne bei sich haben wollte. Hätte Damon bisher nicht so deutlich gezeigt, dass er sie zu nichts drängen wollte, hätte Elena das vielleicht nicht getan. So aber hatte sie keine Bedenken und allein war sie zur Zeit sowieso nur ungern. Deswegen küsste sie Damon gleich nochmal und lachte dann leise, als er sie einfach hochhob. An ihn gekuschelt ließ sie sich die Treppe hoch tragen, was Dank Vampir auch keine Mühe machte. Manchmal war das ja schon ziemlich praktisch... Auf ihrem Bett liegend, kuschelte Elena sich gleich wieder in seine Arme, weil Damons Haut so schön warm war und es sich gut anfühlte ihm so nahe zu sein. Die Streicheleinheit war ebenfalls sehr willkommen, da konnte man ja nur gut schlafen. "Ich denke du hast dir einen Schlafplatz wirklich verdient!", stellte Elena fest, ehe sie wieder in die blauen Augen sah. Wie auch immer Damon das gemacht hatte, in seiner Nähe fühlte sie sich einfach wohl, weshalb sie nun wohl auch ein bisschen anhänglich war. "Der Tag war sehr schön. Das habe ich wirklich gebraucht!", antwortete Elena dann leise, ehe sie Damon zärtlich küsste. Dafür war sie ihm sehr dankbar und das sollte er ruhig auch spüren. "Und Tretbootfahren wäre wohl die sicherere Variante!" Zumal sie auf dem See nicht all zu weit raus fahren konnte. Elena legte den Kopf leicht schief und sah Damon dann neugierig an. "Was ist mit dir? Hat dir der Tag auch gefallen?", wollte sie natürlich wissen.
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BeitragThema: Re: Sonnwendfeier   Mo 28 Dez 2015, 10:31

„Alkohol hilft einem auch nicht beim Navigieren“, berichtete Damon äußerst fachkundig. Er würde sich das mit dem Segeln bei Gelegenheit mal anschauen. Seit hunderten von Jahren segelten Menschen und die meisten davon waren sicher dümmer als er. Folglich konnte es nicht schwer sein. Wenn Elena das wollte, würde er das schon hinbekommen. Wie auch früher versuchte er also wieder ihr die Sterne vom Himmel zu holen.
Allerdings kam Verlegenheit auf wegen dem Blut, aber dazu bestand nach Damons Ansicht kein Grund. Er hatte es voll und ganz im Griff. Sein kurzer Protest wurde von Elena mit einem Kuss beendet und nun schwebte er auf Wolke Sieben. Es war nicht mal so, dass er sofort an Sex mit Elena dachte. Natürlich fand er sie attraktiv, aber vor allem wollte er ihr nahe sein und deshalb bei ihr schlafen. Nicht gleich mit ihr...
Das verstand offenbar auch Elena, denn schon als er sie hinauf trug kuschelte sie sich an ihn. Sie schien diese Nähe genauso zu brauchen wie Damon, nur sagte es keiner von beiden nicht laut, was auch nicht notwendig war. Diese Nähe endete auch im Bett nicht und Damon zog einfach die Decke über sie beide, ehe sich noch auf die Idee kam wieder mehr anzuziehen. Dabei kraulte er sie leicht weiter und genoss das Gefühl ihrer seidigen Haut an seiner. Immerhin sagte sie, er habe sich diesen Schlafplatz verdient. „Dann bin ich der Gewinner des Tages“, schmunzelte Damon gleich in den nächsten Kuss hinein, den er ihr gab. Sie war wirklich sein Hauptgewinn. „Warte mal den morgigen Tag ab. Wir machen Triathlon a la Elena. Reiten, Kampfkunst, Tretboot fahren.“ Der nächste Kuss ging wieder von ihr aus und Damon wagte es ihr über die Seite zu streicheln, entlang der Rippenbögen. Ein wenig neugierig war er dann ja doch...
„Tretboot fahren ist extrem sicher“, nickte Damon mit ernster Miene. „Bei dieser Sportart sind in den letzten hundert Jahren 1,5 Personen ums Leben gekommen. Einer erlitt einen Herzinfarkt aus lauter Entspannung und der andere … halbe Todesfall wurde von einem Hai gefressen, als er schwimmen ging. Der zählt also nicht richtig. Da konnte das Tretboot nichts dafür. So gesehen der Herzinfarkt auch nicht... der Typ saß ja nur zufällig im Tretboot.“ Damon redete mal wieder....
Er schwieg aber wieder, als Elena sich wieder ein Stückchen auf ihn legte und wurde auch wieder ernsthafter. „Mir hat der Tag sehr gefallen. Sehr sogar...“, gab Damon zu und schien noch etwas sagen zu wollen. Er hatte Angst sie mit seinen Gefühlen zu überfallen. Elena brauchte Zeit und die würde er ihr geben. Damon sah ihr in die neugierigen Augen und lächelte selbst schräg. „Was ist? Du überlegst doch schon, was man hier noch alles anstellen kann.“ Ob er mit dieser Vermutung nahe lag wusste er nicht, aber so wie sie aussah ging ihr einiges durch den Kopf.
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BeitragThema: Re: Sonnwendfeier   Mo 28 Dez 2015, 21:41

Wenn Elena heute Morgen gefragt worden wäre, wie dieser Tag wohl enden würde, dann hätte sie sicher einiges geantwortet, aber nichts davon hätte auch nur Ähnlichkeit mit der Realität. Hier mit Damon zu liegen und zu kuscheln war nichts womit sie gerechnet hatte, aber es fühlte sich einfach nur gut an. Scheinbar sah das auch Damon so, denn er zog die Decke über sie beide und verhinderte damit jede Distanz. Elena kam das gerade recht, denn seine Wärme tat ihr gut. Offenbar gefiel ihm sein Preis und so gab es gleich noch ein paar Küsse. Elena merkte endlich wieder wie leicht man sich fühlen konnte, wenn die Schmetterlinge im Bauch flatterten. "Triathlon auf la Elena? ", wiederholte sie schmunzelnd. Aber die Pläne für dem morgigen Tag gefielen ihr schon mal sehr gut. Blieb nur zu hoffen, dass alles so lief wie sie es sich vorstellten .
Als nächstes begann Damon über die Sicherheit von Tretbooten zu philosophieren und Elena begann schon wieder zu lachen. "Merkst du eigentlich überhaupt, was du da redest? ", fragte sie ihn schmunzelnd und nutzte dann wohl die einzige Möglichkeit um Damon zum Schweigen zu bringen : einen Kuss. Ihr war schon aufgefallen , dass er immer anfing zu plappern, wenn er aufgeregt oder besonders glücklich war. "Ich war auch so schon für die Idee, du musst mich nicht erst überreden! ", verkündete sie dann.
Als nächstes wurde das Gespräch wieder ein bisschen ernsthafter. Eigentlich hätte Elena gar nicht zu fragen brauchen, denn sie konnte Damon ansehen wie glücklich er war. Trotzdem tat es gut das auch so von ihm zu hören. Elena lächelte selbst sehr glücklich und hatte dann aber doch das Gefühl Damon könnte ihr irgendwas verschweigen. "Was wolltet du noch sagen?", fragte sie deshalb in der Hoffnung ihm doch noch etwas zu entlocken.
Statt zu antworten lenkte Damon aber lieber ab und unterstellte ihr andere Absichten. Elena schmunzelte und spürte dabei nur zu deutlich, wie seine Hand ihre Seite streichelte, was eine angenehme Gänsehaut hinterließ. "Ich hab nur gerade gedacht, dass ich eigentlich der Meinung war zu der Sorte Mädchen zu gehören, die nicht so schnell einen Kerl mit ins Bett nehmen!", stellte sie fest. Elena grinste ein bisschen und drehte sich dann auf den Rücken.
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BeitragThema: Re: Sonnwendfeier   Di 29 Dez 2015, 12:36

„Ja, Triathlon a la Elena.“ Damon fand dass das gut passte. „Du musst dich verteidigen können, du möchtest gerne reiten und weil du so risikofreudig bist und auf Adrenalin stehst, möchtest du auch noch Tretboot fahren“, erklärte Damon und hoffte ebenso wie Elena, dass es so lief wie sie das wollten, ohne Katherine, Rebekah oder Klaus Intermezzo. Dieses Wochenende sollte einfach mal nur ihnen gehören.
Ihr Kuss brachte den Vampir dann mal dazu einen Moment lang die Klappe zu halten. Das funktionierte aber eben auch nur so lange bis der Kuss endete. „Na ich rede eben... das tun Menschen um sich zu verständigen.“ War doch logisch, oder? Unter einer Decke gab es zwar auch andere Formen der Kommunikation aber Elena wollte das scheinbar jetzt noch nicht. Für Damn war das ok, er war ersten Warten gewohnt und zweitens war das hier schon großartig für ihn. „Ach so“, stellte er dann aber doch verblüfft fest, als Elena sagte, sie sei schon längst von der Tretbootfahrt überzeugt. „Das ist mir klar, dass du kein solches Mädchen bist“, meinte er und nahm sie nun in den Arm als sie sich auf den Rücken drehte. „Um ehrlich zu sein, ich wäre enttäuscht wenn du jeden daher gelaufenen Kerl ins Bett holen würdest. Ich bin ein ganz Braver... siehst du? Ich benehme mich vorbildlich, bin stubenrein und mache sogar das Bad sauber.“ Mann, klang das langweilig! Weil sie ihn nun aber schon aufforderte Fragen zu stellen, stutzte er noch einen Moment lang. „Ich wollte fragen ob du ….also ob du schon einmal einen Jungen … Matt bei dir im Bett hattest?“ fragte Damon überraschend unsicher. Aber er wollte wissen, ob Elena überhaupt schon Erfahrungen hatte und falls ja, ob wirklich der langweilige Matt derjenige Welche gewesen war. Falls ja... na ja dann hatte sie bis jetzt sicher noch nicht allzu Spannendes erlebt. Erstens war er ein Mensch... ha! Schon mal Pech gehabt. Zweitens sah er nicht besonders gut aus... ha! Nochmal Pech gehabt. Und drittens war er sicher todlangweilig, auch im Bett... ha und schon wieder Pech gehabt. Da wäre Sex mit ihm sicher eine regelrechte Offenbarung für sie... na ja jedenfalls dann wenn es irgendwann dazu kommen sollte und das stand ja noch in den Sternen. Eigentlich ging es ihn nichts an aber uneigentlich war Damon neugierig.
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BeitragThema: Re: Sonnwendfeier   Di 29 Dez 2015, 20:46

Lachend sah Elena Damon wieder an. "Klar, ich bin ein richtiger Adrenalinjunkie!", verkündete sie.  An sich war Elena ja wirklich ein Mensch, der nicht allzu viele Risiken einging. Schon gar nicht zum Spaß. Aber wenn man bedachte in wie viele Lebensgefährliche Situationen sie sich in letzter Zeit brachte, ließ sich das wohl in Frage stellen. Allein die Beziehung zu einem Vampir -und in Elenas Fall waren es gleich mehrere- konnte schon als Risikosportart betrachtet werden. Änderte aber nichts daran, dass Elena die Nähe zu Damon und ihr heutiges Gekuschele sehr genoss, vollkommen egal was er war. Ein kleines bisschen auf Abstand ging sie allerdings, als das Gespräch auch ihr Liebesleben kam.  Nicht aber, weil sie sich von Damon entfernen wollte, sondern weil es sich so gut anfühlte zu spüren, wie er gleich wieder die Nähe zu ihr suchte. Dementsprechend lächelte Elena auch gleich wieder, als Damon sie in seine Arme zog, nur weil sie sich auf den Rücken drehte. "Dann bin ich ja froh dich nicht enttäuscht zu haben!", gab sie ein bisschen sarkastisch zurück und musste dann aber doch lachen. Damon war ein ganz ein braver ... irgendwie stimmte das ja. Er hatte in keiner Weiße versucht die Situation auszunutzen oder sich ihr aufgedrängt. Es war zweifelsfrei so, dass er seine verstorbene Frau selbst nach all den Jahren noch liebte und eindeutig vermisste, dass hatte Elena gleich zu Beginn ihrer Bekanntschaft gelernt. Andererseits erfüllte er auch das klassische Klischee eines Casanova und von Stefan wusste Elena, dass es in Damons Leben nicht gerade wenig Bettgeschichten gegeben hatte.  Passte also alles nicht so richtig zusammen.  Nun wuschelte sie ihm aber durch die Haare, wie einem kleinen Hund der gerade das Kommando 'Sitz' gelernt hatte. "Ich will lieber nicht so genau wissen wie viele Kerben in deinem Bettpfosten sind!" Im Grunde genommen machte ihr das nichts aus, Damon konnte selbst entscheiden wie er sein Leben führte. Aber wenn man schon mal beim Thema war...

Scheinbar wollte aber auch Damon dahingehend noch ein bisschen was wissen und weil sie ihn ermuntert hatte zu fragen, wollte Elena auch antworten.  "Ja hatte ich!", antwortete sie deshalb wahrheitsgemäß und damit war nicht gemeint, dass Matt auf der Matratze vor ihrem Bett übernachtet hatte, so wie Damon das machen musste. Das brauchte Elena aber wohl nicht extra zu sagen. Matt und sie waren eine Weile zusammen gewesen und sie bereute es auch nicht, dass er ihr Erster gewesen war. "Aber wenn dich das beruhigt, es war nur der eine!", versicherte sie ihm. Warum Damon sich wohl so sehr dafür interessierte? "Wieso? Hast du Angst vor dem Vergleich?", neckte Elena ihn ein bisschen, wohl wissend, dass Männer bei dem Thema empfindlich waren.  Bisher konnte sie noch nicht sagen, ob Damon sich an sowas störte, aber sie würde es wohl bald herausfinden.
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BeitragThema: Re: Sonnwendfeier   Di 29 Dez 2015, 21:41

„Na wenn du ein Adrenalin Junkie bist, dann ist Tretboofahren ja direkt das richtige für dich“, meinte Damon und konnte sich ein Grinsen nicht verkneifen. Zur Not konnte Elena das auch noch mit 80 machen. Sie genoss die Nähe auch als er sie in den Arm nahm, weil sie sich auf den Rücken drehte. Das 'Bett-Erfahrung' Thema wurde nicht so todernst wie befürchtet. „Ich schlage nur Kerben in mein Bett so lange ich keine ernsten Absichten habe... gerade habe ich die aber und so kannst du dir sehr sicher sein, dass ich keine Kerben mehr hinzufüge.“ Damon war treu wie ein Hund, wenn er 'sein' Mädchen hatte. Deshalb fügte er leise hinzu. „Und du wirst nie eine Kerbe für mich sein.“ da konnte Elena sich ganz sicher sein. Dafür durfte sie ihm auch durch die Haare wuscheln. Deshalb streichelte er an ihrem Arm auch weiter.
Ja und dann platzte eine kleine Granate. Elena hatte also tatsächlich mit Matt geschnackelt. Konnte das wahr sein? Und gleich foppte Elena ihn auch noch damit. Das hatte Damon nicht auf dem Radar gehabt, aber irgendwie amüsierte es ihn. „Ob ich was?“ fragte er und tat verblüfft. „Ich bitte dich... ich scheue doch nicht den Vergleich!“ Niemals. Wieso auch? Matt war ein Mensch, der konnte nur einmal... schlief ziemlich sicher danach ein und das wars. Aber eine Frau hatte gern ein wenig länger Vergnügen. Und er war ein Vampir... sozusagen der Garant für ein sehr langes Vergnügen. Na die würde vielleicht Augen machen, wenn nach dem ersten Schuss noch lange nicht Schluss war. Aber das ihr nun zu erklären oder wieder wild vor sich hin zu plappern, das schaffte nicht mal Damon. „Ich vergleiche mich doch nicht mit einem zweitklassigen Quarterback. Das ist ja so, als ob ich den Mount Everest mit nem Maulwurfhügel vergleichen würde. Oder den Ozean mit einer Badewanne. Oder einen Diamanten mit einem Kiesel. Oder einen Löwen mit einer Perserkatze.“ So diese Vergleiche sagten doch wohl alles, wenn auch etwas subtil. Elena würde schon sehen. Aber nicht heute. Jetzt hatte er eh vor sie zappeln zu lassen. So lange Elena nicht von selbst ankam, würde er eben im Zölibat leben. Ging auch mal für ein Weilchen. Miss Gilbert sollte mal schön staunen.War ja wohl klar, dass er der Mount Everest, der Löwe, der Diamant und der Ozean war... hach ja.... er war schon ein echt toller Hecht... nur dann war da dieser kleine Funken Sorge, dass Elena vielleicht auch mit einem Kiesel in der Badewanne zufrieden war und dabei gerne zum Fenster raus sah und eine Katze beobachtete, die über einen Maulwurfhügel schlich.
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BeitragThema: Re: Sonnwendfeier   Mi 30 Dez 2015, 14:08

Mit einem Grinsen im Gesicht knuffte sie Damon in die Seite. "Sei nicht so frech!", schimpfte sie natürlich nicht ganz ernst gemeint. So ein Langweiler war sie ja wohl auch nicht, aber das man als Mensch nur schwer mit einem Vampir mithalten konnte verstand sich wohl von selbst. Klar also, dass Elena bei manchen Dingen ein bisschen vorsichtiger war, die Damon einfach auf die leichte Schulter nahm. Wenn der irgendwo auf dem Ozean mit dem Segelboot unterging, würde er vermutlich einfach zum nächsten Ufer schwimmen und sich dabei nicht mal anstrengen. Zumindest hatte Elena so langsam das Gefühl, dass es für Vampire kaum körperliche Anstrengung gab. Sie witzelten zwar immer noch ein bisschen herum , aber der Inhalt ihres Gesprächs wurde wieder ein bisschen ernster. Obwohl Elena nicht direkt gefragt hatte, schien Damon intuitiv zu wissen, was er sagen musste. Deswegen schmiegte sie sich nun  auch wieder mit einem Lächeln an ihn. Er hatte ihr bisher nie einen Grund gegeben an seiner Ehrlichkeit zu zweifeln, aber bei einem Typen wie Damon wusste man ja nie. Deswegen tat es gut zu hören, dass sie nicht einfach nur die nächste Bettgeschichte war. Das hätte auch nicht zu seinem Verhalten gepasst, denn dann würden sie nun vermutlich nicht aneinander gekuschelt im Bett liegen und sich unterhalten.  Seine geflüsterten Worte waren die Krönung und so streichelte Elena wieder über seine Wange, ehe sie Damon nochmal zärtlich küsste. Dabei musste sie feststellen, dass sie das den ganzen Tag tun konnte, denn jedes Mal wenn sie sich so nahe waren, flatterte es wieder in ihrem Bauch.

Ein bisschen erschreckt sah Damon dann aber doch aus, als sie ihm gestand, dass Matt schon vor ihm da gewesen war.  An sich war das ja nicht weiter verwunderlich, denn sie waren beide im passenden Alter und schon länger zusammen gewesen, aber dass Damon nicht allzu viel von Matt hielt wusste inzwischen sogar Elena.  Als sie Damon dann noch ein bisschen ärgerte, wurde aber gleich ordentlich protestiert. Elena konnte darüber lachen. "Dein Selbstvertrauen ist wohl auch nicht gerade zu kurz geraten!", stellte sie fest und ließ sich dabei vielleicht ein bisschen von seiner Vorstellung blenden, denn wie es wirklich in ihm aussah wusste sie nicht. Trotzdem bekam Damon noch einen Kuss, ehe Elena ihren Kopf an seine Schulter legte, inzwischen war es schließlich richtig spät. "Lass uns schlafen, morgen haben wir schließlich viel vor!"
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BeitragThema: Re: Sonnwendfeier   Mi 30 Dez 2015, 19:52

„Wo bitte bin ich frech?“ fragte Damon und lachte, als Elena ihn knuffte. „Ich koche, ich creme, ich putze...eigentlich fehlt mir nur der Heiligenschein.“ War doch so. Er war der fleischgewordene Schwiegermuttertraum. Weil er für Elena aber offenbar auch kein Albtraum war, kuschelte sie sich näher an ihn und er legte nur zu gerne die Arme um sie. Er konnte ihren Herzschlag und die Wärme ihres Körpers spüren und er liebte dieses Gefühl der Nähe. Dass sie keine einfache Bettgeschichte für ihn war, war für Damon von Anfang klar gewesen. Sie hatte etwas anderes verdient. Genau genommen sogar etwas besseres als ihn, aber nun hatte der Lauf der Dinge sie zusammen geführt und Damon konnte ohnehin nicht einfach gehen. Wenn er ihr helfen konnte würde er bleiben und selbst wenn nicht... dann blieb er auch. Ihm ging es wie ihr, auch wenn er das nicht so genau wissen konnte. In Damons Eingeweiden flatterte ein ganzer Schwarm Schmetterlinge. So verliebt und jugendlich hatte er sich schon seit 140 Jahren nicht mehr gefühlt und selbst damals war Elena daran 'Schuld' gewesen. Nur sie schien diese Gefühle in ihm wach rufen zu können.
„Sehr richtig, mein Selbstvertrauen ist nicht zu kurz geraten. Wie übrigens andere Dinge auch nicht. Aber du willst ja nicht nachsehen!“ Und schon ging es frotzelnd wieder weiter. Damon musste aber schon selbst lachen. Sein Selbstvertrauen war eigentlich gar nicht so gut. Vor allem wenn es um Elena ging zweifelte er oft, weil er nicht wusste, ob er gut genug war. Eigentlich nicht... aber zugeben konnte er es nicht. Schon gar nicht, wenn der Vergleich mit Matt im Raum stand. Aber was wollte Elena? Schlafen....Damon sah sie an und knipste das Licht aus. „Ihr Wunsch sei mir Befehl“, erwiderte er gutmütig wie eh und je wenn Elena etwas sagte. Aber nur weil das Licht aus war, hielt er noch lange nicht die Klappe. „Wie wars denn mit … Mighty Matt?“ fragte er plötzlich. Nun wollte Damon es schon genauer wissen, auch wenn es ich nicht gehörte das zu fragen. So Vieles was Spass machte, gehörte sich nicht. „Ich meine... er sieht recht muskulös und etwas ungelenk aus aus. „Außerdem dachte ich, er gehört zu den Freaks die sagen, ohne Trauschein wird nicht gepimpert. Würde ja zu ihm passen. Is ja auch so ein Braver. Fast so brav wie ich.... fast aber auch nur.“ Von Elena war nichts mehr zu hören. „Was ist? Bist du schon eingeschlafen?“ fragte er, was er durchaus verstehen konnte. Matt war ja auch ein eher einschläferndes Thema.
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Elena Gilbert

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BeitragThema: Re: Sonnwendfeier   Mi 30 Dez 2015, 20:47

Auch wenn sie die ganze Zeit nur am herum albern waren, brachte sie das näher zusammen. Obwohl sie sich noch nicht lange kannten, hatten sie schon über viele ernste Themen gesprochen und das tat auch Elena sehr gut. Mit ihren Freunden besprach sie zwar vieles, aber eben nicht alles. Damon jedoch war auf dem besten Wege dazu ihr Vertrauen zu gewinnen, denn sie ließ sich schon jetzt in vielen Dingen mehr auf ihn ein als auf viele andere. Seine größte Stärke war wohl, dass er sie zum Lachen bringen konnte, so wie jetzt. "Bei Gelegenheit bastel ich dir einen!", versprach Elena, weil Damon meinte er hätte einen Heiligenschein verdient. Ganz so ein Engel war er vermutlich eher nicht, aber zumindest für Elena hatte er den Tag gerettet. Wäre Damon nicht gewesen, hätte Klaus sie vielleicht immer noch in seinem Haus eingesperrt. Oder schlimmer noch: Katherine hätte Hackfleisch aus ihr gemacht. So oder so könnte es ohne Damon im Moment wohl nur schlechter aussehen, weshalb Elena es auch sehr genoss sich so an ihn zu kuscheln. Konnte ja keiner wissen, wie lange sie so ungestört waren, irgendwas schien immer zu passieren.

Mit seiner nächsten Aussage trieb Damon die zweideutigen Anspielungen mal wieder auf die Spitze. Er musste -zum Wiederholten Male- betonen, dass bei ihm nichts zu kurz geraten war und so langsam wurde Elena ja doch ein bisschen neugierig. Musste ja schließlich einen Grund haben.... "Weißt du, dass man sowas Überkompensation nennt?", fragte sie Damon. Wenn er schon damit anfing musste er ja auch damit rechnen, dass sie ihn aufzog, sowas war ja praktisch eine Steilvorlage. Dabei beließ sie es aber noch nicht. Elena drehte sich wieder ein bisschen auf die Seite, damit sie Damon ansehen konnte und streichelte mit der Hand über seine Brust und seinen Bauch. "Fühlt dein kleiner Freund sich vernachlässigt?", fragte sie dann nicht ganz ohne zweideutigen Unterton. Wollte sie doch mal sehen wie brav Damon wirklich war.

Kaum hatte Elena darum gebeten zu schlafen, war das Licht auch schon aus. Das musste man ihm schon lassen. Elena musste eigentlich nur an einen Wunsch denken und schon war er unterwegs. Sie kuschelte sich neben ihm zurecht und hatte gerade die Augen zugemacht, als Damon weiter plapperte und das nicht gerade harmlos. Im ersten Moment glaubte Elena sich verhört zu haben. "Du willst jetzt wirklich wissen, wie es ist mit Matt zu schlafen?", fragte sie und lachte dann doch ein bisschen. "Also wenn du dich so sehr für ihn interessierst.... ich kann euch ja mal bekannt machen!" Gut das war jetzt nicht so wirklich ernst gemeint, fest stand aber definitiv, dass Damon sich darüber aufregen würde ... und Elena grinste jetzt schon. Wo sie gerade schon dabei war: "Ja, so ein muskulöser Quarterback hat seine Vorteile und nein, ungelenkig ist er nicht!" Damit er nun aber nicht aus dem Bett sprang, bekam Damon nun einen sehr verführerischen Kuss. Eigentlich wollte Elena nämlich nicht über Matt reden, der war zumindest beziehungstechnisch Vergangenheit. Vielleicht lag neben ihr ja schon die Zukunft!
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