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 Vorsicht bissig

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Elena Gilbert

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BeitragThema: Re: Vorsicht bissig   Di 23 Feb 2016, 20:14

Auf Carolines Worte hin lächelte Elena, denn so ein Mädelsabend wäre genau das Richtige. Sie hatte lange nichts mit ihren Freundinnen unternommen und einfach mal mit den Mädels zu quatschen würde ihnen allen gut tun. "Das machen wir!", stimmte sie deswegen zu. Dass es Caroline zusetzte war offensichtlich, aber das war ja auch nur verständlich. Stefan bedeutete ihr viel, das wusste Elena. Außerdem war beiden klar, dass Stefan nicht dieser Ripper sein wollte, dass er irgendwann schrecklich darunter leiden würde. Deswegen stand auch fest, dass sie Stefan helfen würden, egal was es kostete. Was Caroline sagte, ließ Elena wieder lächeln. Stefan war auch für sie ein wirklich guter Freund und sie wollte ihn keinesfalls verlieren. Elena glaubte zwar trotzdem, dass Caroline und Damon mehr bewirken konnten, aber trotzdem wollte sie tun was sie konnte, um Stefan zurück zu holen. 
Wie genau sie das schaffen wollten war noch unklar, weil es viel zu bedenken gab. Damon hatte allerdings ziemlich genaue Vorstellung, vor allem wenn es um Klaus ging. Sie waren sich wohl alle einig, dass man dem Urvampir besser aus dem Weg gehen sollte. Die Frage war nur, ob da möglich war. Wenn nicht, dann war es immer noch besser, wenn er Elena entführte als wenn er Damon einen Kopf kürzer machte. Fand zumindest Elena! Es lohnte sich aber nicht darüber zu streiten, solange sie überhaupt nicht wussten, ob Klaus bei Stefan war. 
Nun wollte Elena aber erstmal wissen wie sie Stefan zurück bekommen konnten und weil Damon das ja scheinbar schon mal mitgemacht hatte, waren alle Blicke auf ihn gerichtet. Erstmal druckste der aber herum und wollte nicht so recht raus mit der Sprache. Als es um Blondinen ging befürchtete Elena schon, dass er nun Rebekah erwähnen würde. Das würde Caroline nämlich sicher nicht gefallen. Die Geschichte ging aber in eine ganz andere Richtung, denn Damon berichtete von einer alten Freundin und Elena kräuselte die Stirn. "Er hat diese Lexi nie erwähnt!", musste sie feststellen. Wenn sie so gut befreundet waren, hätte man ja damit rechnen können. Damons nächste Worte machten sie aber hellhörig. "Persönliche Differenzen?", hackte Elena nach. "Was heißt das?" Nur weil Damon sie nicht leiden konnte hieß das schließlich noch lange nicht, dass diese Lexi nicht hilfreich sein konnte. "Wo habt ihr sie zum letzten Mal gesehen?", fragte Elena. "Hat sie sich mit Stefan gestritten?", wollte Caroline wissen. "Warum haben sie sich nicht mehr getroffen?", fragend sahen die beiden Mädchen zu Damon, weil es da einiges gab was noch fraglich war. "Sie sollte ja zu finden sein .... so schwer ist das doch nicht!" Zur Not sollte Bonnie einen Suchzauber ausführen, das hatte doch immer irgendwie funktioniert. Nun musste Damon aber erstmal antworten, dann konnten sie entscheiden was als nächstes passierte. Damons Idee stieß nämlich auf keine große Begeisterung. "Ich würde lieber nicht warten, bis wir einen ganzen Berg an Leichen wegräumen müssen...", bemerkte Elena. Je früher sie Stefan erwischten desto besser.
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Damon Salvatore

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BeitragThema: Re: Vorsicht bissig   Di 23 Feb 2016, 21:17

„Ja ich freu mich!“ Caroline klatschte einmal glücklich in die Hände und hoffte, dass es bald so weit war. Aber zuvor gar es einiges zu bewältigen. Elena lächelte und Caroline wusste einfach dass auch ihre Freundin wichtig war für den Vampir.
Wegen Klaus gab es keine Diskussionen mehr, worüber Damon schon mal froh war. Wie das genau lief blieb eh abzuwarten. Die Sache mit Stefans BF Lexi warf jedoch viele Fragen auf. Die meisten davon passten Damon nicht und er kräuselte die Nase, wie immer wenn ihm etwas gar nicht passte und er genau genommen auch nicht weiter drüber reden wollte. „Lexi taucht dann auf wann es ihr passt und NEIIIIIN ich habe nicht ihre Nummer“, stellte Damon schon mal klar, ehe jemand auf die Idee kam danach zu fragen. Sie würde ihn eh als erste Amtshandlung blockieren. „Lexi und ich ….. also wir …. wir hatten mal … eine Nacht in New York zusammen. Ich wollte ihr aber nur …. eins reinwürgen weil sie mich davon abgehalten hatte Stefan nach Europa zu folgen wo mein Bruder in Nordafrika uuuuuunbedingt Krankenwagen fahren musste. Lexi behauptete ich wäre schlecht für ihn. Keine Ahnung warum ich auf das blonde Gift gehört habe... ist dir eigentlich schon mal aufgefallen, dass Blond nie gut für mich ist? Die blonde Mini Klaus Barbie, der blonde Care Bär, die blonde BF Stefan Lexi.“ Das sprach doch für sich! Nur weil Elena ihn immer noch wie ein herausfordernder und langsam stinksauerer Beichtpfarrer ansah rückte er noch restlich mit der Sprache raus. „Na jedenfalls wie gesagt eine Nacht in New York auf dem Dach einer Bar... kurz vor Sonnenaufgang verließ ich sie und sperrte sie aus, in der Hoffnung darauf ein wenig Original Vampirasche zu bekommen. Hat nicht geklappt und nun … sind wir eben keine BF´s.“ War ja nicht so, dass Damon dem nachtrauerte. „So toll war sie übrigens nicht“, informierte er Elena nur zur Sicherheit. „Auf einer Skala von 1 bis 10 war sie höchstens eine 3.“ Dass Elena das so genau gar nicht wissen wollte kam ihm nicht in den Sinn.

„Und iiiiiich habe sie seit dieser Nacht nie wieder gesehen.“ Neeee da war auch heute kein Bedarf. „Ich weiß aber, dass Stefan und sie in den Neunzigern in New York noch zu Bon Jovi abgerockt haben und nackt von der Freiheitsstatue gesprungen sind.“ Der Vampir gluckste, weil er sich seinen Bruder gar nicht so ausgeflippt vorstellen konnte.
Aber die beiden hatten immer noch nicht genug Fragen gestellt. „Ist das hier ein Verhör?“ fragte Damon genervt und verdrehte die Augen. „Ich bin gerade fast gestorben.... gebt mir mal ne Pause!“ jammerte er drauf los aber weil sie ihn beide schon ansahen wie die hungrigen Geier antwortete er. „Ich habe keine Ahnung, wann und ob sie sich danach gesehen haben. Ich hatte Besseres zu tun als Stefan nach der blonden Giftspritze zu fragen. Wir brauchen sie doch nicht. Wir kommen doch auch wunderbar ohne sie zurecht.“ Genau genommen kamen sie gerade gar nicht zurecht. Stefan war ein Ripper. Aber viiiiiielleicht fiel diese Umstand den beiden ja nicht gleich auf. „Und ob sie sich gestritten haben weiß ich auch nicht. Ich bin doch nicht deren Babysitter. Ruf Bon Jovi an, vielleicht weiß der was“, riet er Caroline. Und Elena hatte etwas dagegen sich auf die Medien bei der Stefan Suche zu verlassen. „Dann weiß ich auch nicht...“, murrte er, denn hellsehen konnte er nun mal nicht. „Ist nun der Kaffee endlich fertig“, versuchte Damon mal wieder vom Thema abzulenken.
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Elena Gilbert

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BeitragThema: Re: Vorsicht bissig   Mi 24 Feb 2016, 13:05

Schon von weitem konnte Elena an Damons Gesichtsausdruck ablesen, dass er lieber nicht über Lexi reden wollte. Bei ihm war nicht schwer zu erraten, dass es dann wohl ein eher unangenehmes Gespräch werden würde und Elena ahnte jetzt schon, dass ihr dieses Thema genauso wenig gefallen würde. Wie recht sie damit hatte stellte sich schnell heraus. Natürlich gab es eine Bettgeschichte. Naja, oder Dachgeschichte. Jedenfalls hatte Damon was mit Lexi und das spielte Caroline natürlich in die Karte. "War ja zu erwarten!", stellte sie besserwisserisch fest. Elena hatte es zwar auch erwartet, sagte das aber nicht noch extra. "Stefan muss die Nummer aber haben, vielleicht hat er sie irgendwo aufgeschrieben!", meinte Elena, um das Gespräch sachlich zu halten. Sie wollte zwar nicht Stefans Sachen durchwühlen, aber vielleicht wusste Damon ja schon, wo Stefan sowas aufschrieb. Das mit der Sachlichkeit war aber spätestens dann vorbei, als Damon sich über Blondinen ausließ. "Vielleicht sollte dich das ja mal zum Nachdenken bringen!!", schimpfte Caroline und es war deutlich spürbar, dass sie so langsam brodelte. Elena fand den Kommentar auch ziemlich unpassend. Sie störte sich aber viel mehr an anderen Dingen. "Du wolltest sie auf einem Dach zurück lassen, damit sie verbrennt??????", fragte sie nun doch ein bisschen schockiert. Das war schließlich nicht gerade nett, vor allem nicht, wenn man gerade.... Was das anging überließ Damon auch nicht besonders viel der Fantasie und so langsam knirschte Elena mit den Zähnen. "Willst du mir vielleicht auch noch sagen welche Farbe ihre Unterwäsche hatte?!" Und NEIN, Elena wollte nicht wirklich eine Antwort auf diese Frage.
Damon versuchte zwar ein bisschen Mitleid zu erregen, aber dafür war es nun doch ein bisschen spät, weshalb die beiden Mädchen ihn ziemlich unbeeindruckt ansahen. Was er noch sagte half aber nicht wirklich weiter und Elena zweifelte daran, ob sie Lexi suchen sollten. "Wenn wir sie finden, haben wir wohl eine 50/50 Chance. Entweder sie hilft uns Stefan zu finden oder sie macht Damon einen Kopf kürzer!", stellte Elena fest und Caroline grinste vergnügt. "Ich könnte mit beidem gut leben!" Wobei wohl schwer zu sagen war welche Variante ihr lieber war. Damon war auch nicht der Meinung, dass man diese ehemalige beste Freundin suchen sollte und so langsam gab auch Elena auf. 
"Also ... was sollen wir dann deiner Meinung nach machen? Warten, bis sie einen neuen Massenmörder in den Nachrichten präsentieren und dann die Leichen besichtigen?", viel mehr hatte Damon nämlich noch nicht vorgeschlagen. "Und wie genau bringt uns das Stefan zurück?" Elena konnte gut und gerne darauf verzichten Leichen zu betrachten.
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BeitragThema: Re: Vorsicht bissig   Mi 24 Feb 2016, 21:50

Damon verzog das Gesicht und äffte Caroline nach: „Das war ja zu erwarten.“ Jaaaaaa er war der Schlimmste der Schlimmen und Caroline Forbes wusste alles. Das machte hier echt keinen Spaß. Wenigstens kommentierte es Elena nicht... noch nicht. War ja nicht so dass Damon stolz drauf war. Er machte nur oft Sachen die sich im nachhinein als wenig schlau herausstellte. Elena dachte offenbar lieber darüber nach wo man die Nummer finden konnte. „Keine Ahnung.... aber gab es in den Neunzigern überhaupt schon Handys?“ fragte Damon und zog wieder die Nase kraus. Ja doch irgendwann um den Zeitpunkt schon. Nur wer behielt schon so lange die gleiche Nummer? „Ich empfehle Stefans Tagebücher von 1990 bis 2000. Ihr findet sich rechts oben im Regel und mich findet ihr unten in meinem Haus und meinem Bourbonregal.“ Er schien nicht vor zu haben zu helfen und manövrierte sich langsam wieder in den Arschlosch Modus.... vor allem aber weil ihn doch ein wenig das schlechte Gewissen plagte und er nicht wusste wie er aus der Nummer wieder raus kam.
Die Sache wurde aber nicht besser und Elena war empört, als sie hörte was Damon mit Lexi vorgehabt hatte. „Ja aber sie darf mich jahrelang von meinem Bruder fern halten und mit einreden wie schlecht ich für ihn war?“ Mann ey... das war nicht fair. Elena war jetzt richtig pampig und fand damit in Damon jemand der nur zu gerne darauf einging. „Sie hatte gar keine an“, raunte er Elena zu. War nun mal damals in den Siebzigern so gewesen. Nach den wilden hemmungslosen Sechzigern hatte sich so mancher schwer getan mit Unterwäsche. Die zwickte und engte ein. Diesen Kurzvortrag über die textilen Vorlieben der Amerikaner zu jener Zeit behielt Damon aber wohlweislich für sich.
Die beiden Damen überlegten dann gemeinsam ob es nun Sinn machte Lexi zu suchen oder nicht und Damon winkte ihnen liebenswert zu. „Hey, ich bin noch da und kann euch hören“, trällerte er vergnügt, ehe sie weiter über ihn sprachen als sei er nicht da. Tja und als er dann wieder Beachtung fand, bekam er Fragen um die Ohren geballert die er auch nicht beantworten konnte. „Die Idee mit den Medien ist doch gut!“ verteidigte er sich halbherzig. Dafür hatte er eine Antwort auf die andere Frage. „Na was schon? Wir stecken ihn in den Keller, trocknen ihn aus und bauen ihn mit Bambi Blut langsam wieder auf. Ende gut, alles gut.“ Damon schien guter Dinge, dass das funktionieren konnte. Aber Caroline und Elena sahen ihn an wie Teletubbis auf Dope. „Na schön... wir fahren nun zu uns... ich suche Lexis Telefonnummer und ihr plant schon mal meine Beerdigung.“ DAS war echt nicht schön.... gerade war er dem Tod von der Schippe gesprungen und nun sollte er diesen anrufen und darum bitten doch nochmal mit der Sense vorbei zu kommen? Blöde Idee!
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BeitragThema: Re: Vorsicht bissig   Do 25 Feb 2016, 17:31

So langsam kippte die Stimmung, was wohl alle merkten, was sich aber scheinbar nicht verhindern ließ. Die Idee mit dem Handy blieb bestehen und Caroline verteidigte sie auch, während Elena langsam still wurde. "Wenn sie seine beste Freundin ist, dann werden sie sich nicht das letzte Mal in den 90ern gesehen haben. Sie werden mit Sicherheit hin und wieder Kontakt gehabt haben!" So und dann würden sie Lexi auch irgendwie finden, glaubte jedenfalls die Blondine. "Und niemand hier liest in Stefans Tagebüchern!" Sowas machte man nämlich nicht und zumindest die Mädels wussten das auch. Caroline wurde langsam zickig und Elena wusste einfach nicht mehr, was sie denken sollte. Gerade hatte ihr der Gedanke Damon zu verlieren gerade vollkommen den Boden unter den Füßen weggerissen. Davon hatte sie sich sicherlich noch nicht erholt. Jetzt zu erfahren, dass er einfach so die beste Freundin seines Bruders verbrennen lassen wollte war doch auch recht schwer zu verdauen und weil Damon nun scheinbar wieder voll im Macho-Modus war, wurde die Stimmung nicht besser. Er verteidigte sich und Elena konnte nur verächtlich schnauben. Das durfte ja wohl nicht sein ernst sein. "Klar, dass ist natürlich eine plausible Erklärung!", antwortete Elena voller Sarkasmus. Wieso machte er sowas? Und wieso konnte er nicht einsehen, dass es falsch war? Dass Damon durchaus wusste worum es ging, aber eben nicht in der Lage war es vor Caroline zuzugeben konnte Elena in dem Moment sehen. 
Damons Feinfühligkeit war inzwischen aber auch auf dem Gefrierpunkt und so landete er noch einen Spruch weit unter der Gürtellinie. Damit verbesserte er seine Lage nicht wirklich und Elena hatte nun endgültig genug. "Macht doch was ihr wollt, ich hab genug für heute!", schimpfte sie schließlich, schnappte sich ihren Tee und eine Tüte Kekse und verließ den Raum. Caroline gab natürlich Damon die Schuld und drückte das auch gleich mit Blicken aus. Auch mit Damons Plänen war sie nicht sonderlich zufrieden, was Caroline natürlich auch gleich zum Ausdruck brachte. "Bevor du ihn austrocknen kannst, musst du Stefan erstmal schnappen!", stellte die Blondine fest. "Glaubst du etwa er setzt sich neben die Leichen, trinkt Kaffee und wartet bis du ankommst?" Wenn es so leicht wäre bräuchten sie Damon erst gar nicht. So wenig sie ihn auch leiden konnte, Caroline wusste durchaus, dass Damons Erfahrung mit den Aussetzern seines Bruders von Nutzen sein konnte. Scheinbar war er ja aber gar nicht sooo vertraut damit, wenn Lexi es immer wieder geregelt hatte. "Fest steht wir müssen Stefan von der Straße holen, ehe er zu viele Menschen erwischt!", Caroline bemühte sich zumindest das ganze halbwegs sachlich anzugehen. "Wo war er damals mit Klaus unterwegs? Gibt es eine Stadt, eine Bar ... irgendwas wo sie gerne zusammen hingehen?", fragte sie weiter. Vielleicht schafften sie es Stefan zu finden bevor jemand sterben musste. Ihr wäre das auf jeden Fall lieber. Weil sie aber auch wusste, dass Damon und Elena wohl ein bisschen Gesprächsbedarf hatten, schnappte Caroline sich ihre Jacke. "Ich werde in den Grill fahren und .... vielleicht steckt er ja noch irgendwo!" Rumsitzen und nichts tun war nämlich unerträglich.
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BeitragThema: Re: Vorsicht bissig   Fr 26 Feb 2016, 21:44

„Zeit bedeutet für einen Vampir nicht das Gleiche wie für einen Menschen. Wenn sie sich in den Neunzigern zuletzt gesehen haben, dann wäre das für einen Menschen auch nichts anderes als wenn er erst vor einem halben Jahr zuletzt diese Person gesehen hätte.“ Weil Vampire unendlich viel Zeit hatten – theoretisch -  ließ man sich da gerne etwas Zeit. Voller Inbrunst verteidigte Caroline auch Stefans Tagebücher und Damon grinste breit: „Also ich lese die schon“, plapperte er fröhlich weiter, obwohl Caroline gerade das Gegenteil behauptete. Erwartungsgemäß hatte auch Elena wenig Verständnis für sein Handeln. Damon fand nur einfach gerade nicht den Rückwärtsgang. Wie auch? Nun waren alle voll in Fahrt.
Erst als Elena wütend mit Keksen und Tee verschwand besann sich Damon ein wenig... ein wenig aber eben nicht genug, denn Caroline war ja noch da! Sie kläffte weiter, aber es war nicht ganz sinnfrei was sie sagte und so brummte Damon nur ein wenig herum und wartete einen Ticken zu lange, ehe er doch noch reagierte. Das tat er aber auch erst, als Caroline die Jacke an hatte und schon fast weg war... was kein Verlust wäre. „Na gut, Blondie.... ich vermute sie sind nach New Orleans gefahren.“ Damon gefiel es nicht, aber es war eben so. „Klaus und seine Sippe stammen von dort und Klaus und Stefan haben sich auch früher oft dort aufgehalten. Dort ist die Stimmung gut, es gibt Fassweise Bourbon und wenn ein paar Touristen am Abend fehlen und in die Sümpfe oder in den Mississippi fallen, dann fällt das kaum auf.“ Ja ha Damon hatte Erfahrung. Abwartend schielte er ums Eck zu Elena und jubilierte: „Auf fahren wir nach Bourbon City!!!!“  Mit Elena alleine wäre das ja noch ein Spaß aber mit Care Bär? Eher eine Qual. Vielleicht wurde er sie wenigstens nochmals für einen Moment los. Super vertraut hakte er sich nun wie der beste Kumpel überhaupt bei Caroline ein und riet ihr, indem er sie umdrehte und zur Haustür lief. „Ich schlage vor, du gehst nun nochmal nachhause, packst deinen pinken Hello Kitty Koffer, packst dir gute Laufschuhe und der kleine Schwarze für den Abend ein und dann... falls ich dich nicht vergesse, holen wir dich in sagen wir einer Stunde ab. Bis daaaaaa-haaaaann!“ Zack und schon schubste er Caroline zur Haustür raus. So, das wäre geschafft.
Nun war Elena dran, Damon schlenderte zu ihr und setzte sich neben sie aufs Sofa. Ungeniert mopste er einen ihrer Kekse, tunkte diesen in ihren Tee und sah sie dann treuherzig an. „Es ging nicht anders.... ich kann doch kein handzahmes Schmusekätzchen sein, wenn Caroline hier ist...wenn sich das herum spricht.... nicht auszudenken.“ Damon verdrehte die Augen.
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BeitragThema: Re: Vorsicht bissig   Sa 27 Feb 2016, 19:57

Inzwischen brannte die Blondine mit ihren Blicken Löcher in den Vampir, aber das schien Damon auch nicht aufzuhalten. Wenn Stefan wieder da war, würde sie mit ihm mal ein ernstes Wörtchen reden müssen, denn diese Verwandschaft war unerträglich. Leider musste Caroline aber zugeben, dass sie Damon wohl brauchte um Stefan zu finden. Wenn ihm dabei aber als Lockvogel für Klaus oder bei einer ähnlich passenden Aufgabe etwas zustoßen sollte .... tja, dann war das eben so. Elena würde schon einen Neuen finden und Stefan war ohne diesen Vollidioten eh besser dran. Immerhin gäbe es das Problem ohne Damon gar nicht. Jetzt aber mussten sie zusammen arbeiten und deswegen machte Caroline den ersten sinnvollen Vorschlag des Tages. Von Damon kam tatsächlich eine halbwegs brauchbare Antwort und so formte sich langsam ein Plan. New Orleans also.... Caroline wusste nicht recht, was sie davon halten sollte. Wenn die Mikaelsons von dort stammten war Klaus eindeutig im Vorteil und sicher hatte er dort auch einige seiner Hybriden abgestellt. Leider hatten sie aber keine Wahl und deswegen ließ Caroline sich mehr oder weniger begeistert nach draußen begleiten. "Wenn ihr nicht kommt fahre ich alleine .... ich werde sicher nicht zuschauen wie Stefan sich zugrunde richtet .... und das alles nur wegen dir!" Und ja, das war ihr Ernst. Damon hatte seinen Bruder in diese Situation gebracht und er war es ihm verdammt nochmal schuldig Stefan da auch wieder raus zu holen.
Elena hatte sich wieder ein bisschen beruhigt, merkte aber selbst, dass heute einfach zu viel passiert war. Das alles zu verdauen brauchte seine Zeit, aber die hatte sie eigentlich nie. Wenn Damon dann noch den Macho raushängen ließ war das Chaos perfekt und Elena genervt. Sie liebte diesen Mann, aber manchmal gab es Momente, da konnte sie durchaus verstehen, dass Caroline und Bonnie ihn so gar nicht leiden konnten. Mit einem Ohr hatte sie zugehört was die Vampire in der Küche geplant hatten. So ganz überzeugt war sie davon zwar nicht, aber es war wenigstens ein Anfang. Als Damon zu ihr kam rechnete Elena eigentlich damit, dass sie über einiges reden würden. Stattdessen schnappte er sich einen Keks, setzte den Dackelblick auf und war wohl der Meinung, dass damit alles wieder gut war. Für den Dackelblick war es aber sowas von zu spät und deswegen zog der dieses Mal so gar nicht. Stattdessen zog Elena eine Augenbraue hoch. "Wirklich? Deine größte Sorge ist was Caroline von dir denken könnte?" Das war eindeutig ein Eigentor. "Um sie loszuwerden musst du dir aber was neues einfallen lassen!" Elena befürchtete aber, dass Damon kreativ genug wäre. Noch glaubte Elena aber fest daran, dass Damon Caroline nie etwas antun würde, eben weil sie beste Freundinnen waren. Aber wenn er das sogar der besten Freundin seines Bruders antat....
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Damon Salvatore

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BeitragThema: Re: Vorsicht bissig   So 28 Feb 2016, 12:48

„Funktioniert nicht, hm?“ fragte Damon und grinste schief, weil Caroline ihn anstarrte, als könnte sie ihn durch Blicke pulverisieren. Nachdem dieser staring contest unentschieden ausging, bläffte Caroline lieber wieder los. Damon blieb unbeeindruckt und grinste weiter schräg. „Daran bin ich gewöhnt, ich bin immer an allem Schuld.“ War ja ne Tatsache. Wer wars? Damon wars! Das war seit frühester Kindheit schon so gewesen. Er hatte sich daran gewöhnt und es hatte sich abgenutzt. Dabei betraf es ihn innerlich in diesem Fall durchaus. Damon wusste dass es Stefan schlecht ging und dass sein Bruder es für ihn getan hatte. Diesmal wollte er es ihm auf jeden Fall danach sagen dass er ihm dafür dankte und dass Stefan es erfuhr wie sehr Damon das beeindruckte. Doch das würde NUR Stefan erfahren und nicht die giftige Caroline.
Caroline verdampfte für den Moment und Damon ging zu Elena und den Keksen. Leider zog diese Masche heute aber gar nicht. Damon hörte auf auszusehen wie ein Pekinese dem man schon wieder auf die Nase gehauen hatte und schüttelte leicht den Kopf. „Nein.... aber Caroline hat so ein loses Mundwerk. Alles was man ihr anvertraut kann man ebenso gut an die Boulevard Presse verkaufen.“ In Sachen Geheimhaltung gab es da eindeutig Verbesserungspotential. Elena war wirklich verärgert und Damon wusste nicht, wie er sie wieder für sich gewinnen konnte. Das alles nervte ihn gewaltig. Unzufrieden stieß er die Luft aus und starrte an die Decke. „Oh da gäbe es Möglichkeiten Caroline los zu werden“, überlegte er laut und sah dann Elena von der Seite her an weil er ahnte, dass sie an Lexi dachte und das was er ihr beinahe angetan hatte. „Aber ich glaube ich muss sie gar nicht los werden. Wenn wir Stefan wieder haben verschwinden die beiden sicher erst einmal auf einen Honeymoon oder sperren sich zumindest für einige Zeit im Schlafzimmer ein und wir werden die Musik sehr laut drehen müssen.“ Damit war wohl klar, dass er Caroline nichts tun würde. Damon wusste durchaus, dass er es sich dann auch mit Elena ein für alle mal verdorben hätte. „Ich werde mich benehmen... ich werde ein regelrecht langweiliger Vampir sein, wenn wir nach New Orleans fahren, ok?“ Damon setzte zwar nicht mehr den Dackelblick auf, aber er sah Elena aufrichtig an.
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BeitragThema: Re: Vorsicht bissig   So 28 Feb 2016, 15:58

Als die Türe ins Schloss fiel atmete Elena erleichtert auf. Wenigstens konnten Caroline und Damon sich dann nicht mehr an die Gurgel gehen. Wenn das mal passieren sollte wusste Elena wirklich nicht, was sie tun sollte. Vermutlich einfach alle stehen lassen und sich verdrücken! Elena musste dringend dafür sorgen, dass ein paar mehr NORMALE Menschen in ihrem Umfeld waren. Die Frage war nur wo man sowas noch finden konnte, denn scheinbar bestand halb Mystic Falls aus übernatürlichen Wesen. Als Damon zu ihr kam war Elena wirklich ein bisschen ratlos. Nach allem was heute passiert war hätte sie sich am liebsten einfach mit ihm in ihr Bett gekuschelt und ihn die nächsten drei Tage nicht mehr losgelassen. Elena war unendlich froh darüber ihn nicht verloren zu haben und eigentlich wollte sie Damon genau das sagen, aber nun brachte sie es einfach nicht über die Lippen. Die Situation hatte sich schlagartig so verändert, dass Elena selbst nicht wusste wie sie sich verhalten sollte. Am liebsten hätte sie Damon mal kräftig geschüttelt, damit er zur Vernunft kam und ihr mal ehrlich sagte was in ihn vorging. Darauf konnte sie aber wohl lange warten... 
Als Damon sich neben sie setzte zeigte sie, dass er über ganz andere Sachen nachdachte als sie. "Keine Sorge, es besteht keine Gefahr, dass meine Freunde irgendwann anfangen könnten dich zu mögen!" Elena hatte zwar immer wieder versucht Bonnie und Caroline davon zu überzeugen, dass Damon ein anderer war als sie dachten. Doch der schaffte es ihre Bemühungen mit wenigen Worten zu Nichte zu machen, denn scheinbar war ihm das Macho-Image wichtiger. Irgendwann würde Elena sich wohl damit abfinden müssen. Statt sie ernst zu nehmen, phantasierte er nun aber wirklich darüber wie er Caroline los werden könnte und Elena wäre am liebsten explodiert. "Na dann ist ja alles gut!" Elena stellte die Kekse weg, ehe sie Damon noch damit bewerfen konnte. Der Sarkasmus sollte genug sein. Denn wenn Damon Caroline duldete, weil sie hoffentlich einfach mit Stefan in dessen Zimmer verschwinden würde. Wollte er dafür jetzt auch noch gelobt werden? Wirklich sehr nobel dem Bruder eine Freundin zu gönnen!
Noch viel erstaunlicher war es für Elena, dass Stefan seinem Bruder deswegen nicht Böse war. Sie hatte immer das Gefühl gehabt, dass Stefan vom schlechten Gewissen geplagt wurde und natürlich wusste sie auch, dass es an Katherine und Elenas Tod lag. Aber trotzdem konnte er sowas doch nicht einfach hinnehmen! Erst bei Damons letztem Satz sah Elena ihn wieder an, nur wusste sie nicht was sie darauf antworten sollte. "Auf einen mordenden Vampir mehr oder weniger kommt es dort ja scheinbar nicht mehr an!", antwortete sie. Elena merkte aber selbst, dass Damon sich Mühe gab und sie gerade ziemlich zickig war. "Der Einzige vor dem du deine Taten rechtfertigen musst bist du selbst. Wenn du danach noch in den Spiegel schauen kannst, dann tue was du willst!" Den Konsequenzen sollte er sich aber bewusst sein. Elena beendete das Thema damit, weil sie sowieso zu keiner Lösung kamen und versuchte es auf einer sachlichen Ebene. "Was versprecht ihr euch davon heute Nacht noch nach New Orleans zu fahren? Ist das nicht viel zu gefährlich?"
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BeitragThema: Re: Vorsicht bissig   So 28 Feb 2016, 20:18

„Na da bin ich aber erleichtert“, murmelte Damon, weil Elena ihm sagte, dass es keine Gefahr gäbe dass ihn jemand aus Elenas Freundeskreis mögen würde. Hauptsache sie mochte ihn. Aber statt dass nun zwischen ihnen ein wenig Frieden einkehrte explodierte Elena wieder und stellte die Kekse weg. „Was ist denn jetzt schon wieder?“ Damon verstand rein gar nichts. Was hatte er jetzt wieder Falsches gesagt. Wenn das wieder eines dieser Kommunikationsprobleme war, die grundsätzlich zwischen Männlein und Weiblein dann sollte Damon doch mal Kommunikationswissenschaften studieren. Vielleicht würde das helfen. Elena zickte und pampte und schien Suaheli zu sprechen. Damon wurde langsam zum Fragezeichen. „Was denn jetzt? Ich dachte ihr wollte nicht hier sitzen und warten bis die Medien von Stefan berichten. Und plötzlich isses zu gefährlich Nachts nach New Orleans zu fahren?“ fragte Damon in der Hoffnung heraus zu finden wo er falsch abgebogen war. „Erstens sind es 800 Kilometer nach New Orleans. Wir sind also frühestens zum Frühstück da. Zweitens... du bist mit zwei Vampiren in New Orleans. Was soll da schon passieren?“ fragte Damon unbesorgt.
Damon riss sich nun mehr zusammen, sonst wurde das nichts. „Morgen werden wir versuchen Stefan ausfindig zu machen und versuchen alleine mit ihm zu reden.“ So war der Plan zu Beginn. Damon hoffte, dass Klaus darin nur ein Spiel sah und das Ganze schon wieder überdrüssig war. Das ging bei dem Urvampir ja bekanntlich sehr schnell. Weil Damon aber immer noch nicht wusste was nun wieder das Problem war sah er zu Elena und sagte erst einmal nichts mehr. Er wusste dass er alles verbockt hatte und er wusste auch, dass Worte nun nichts verbessern würde. Der Vampir tat sich schwer damit Fehler einzugestehen weil er eh der Meinung war ein abgrundtief böser Mensch zu sein sein. Aber Elena weckte andere Seiten in sich. Diese brachen manchmal heraus... und manchmal ging auch eine Lawine auf ihn nieder. So wie heute.
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BeitragThema: Re: Vorsicht bissig   So 28 Feb 2016, 20:56

Scheinbar hatte Damon inzwischen begriffen, dass dieses Gespräch in die falsche Richtung ging. Elena wusste das ja auch, sie konnte es nur nicht abstellen. Es war, als würden die Gedanken einfach so kommen und sie musste jeden einzelnen davon aussprechen, ehe sie überhaupt begreifen konnte was sie tat. Warum das so war konnte Elena selbst nicht erklären, aber sie wünschte sich einfach nur noch, dass dieser Tag enden würde. Abgesehen von der Tatsache, dass Damon gerade so überlebt hatte war heute absolut nichts gutes passiert. Am Morgen war sie wirklich noch sehr glücklich gewesen, hatte sich auf den Tag gefreut, aber das war nun alles vorbei. Elena wollte die Augen zumachen, einschlafen und nochmal von vorne anfangen, aber das passierte ganz sicher nicht. 
Stattdessen fragte Damon nur immer wieder wo denn nun das Problem lag und Elena hätte nur zu gerne darauf geantwortet. Aber ein konkretes Problem gab es ja eigentlich nicht, es war einfach die gesamte Situation mit der sie gerade vollkommen überfordert war. Dann aber gab Damon ihr doch Anlass zu antworten und mit einem Schlag war Elena auf den Füßen. "Was da schon passieren soll?", aufgebracht sah sie Damon an, während sie nach den richtigen Worten suchte. Dabei fing sie an durchs Wohnzimmer zu laufen und sich mit einer Hand durchs Haar zu fahren. "Ich weiß auch nicht.... vielleicht wird einer von euch entführt, aufgeschlitzt, gebissen, verbrannt ... oder einfach gleich zum Ripper?" Das Dasein als Vampir machte einen eindeutig nicht unangreifbar wie Elena gelernt hatte. Einige dieser Dinge hatte sie nämlich schon miterlebt.
Am anderen Ende des Zimmers blieb Elena stehen. "Ist schließlich total ungefährlich einen Urvampir zu folgen. Wie nett die sind wissen wir ja. Vor allem, wenn sie gerade aus deinem Bruder einen Massenmörder gemacht haben." Elena konnte nicht verhindern, dass ihr eine Träne über die Wange lief. "Wenn Klaus Spaß daran hätte, könnte er uns einfach so alles wegnehmen" Das war ihr heute Mittag schmerzlich bewusst geworden, als Damon beinahe einfach so gestorben wäre. Nur langsam drehte Elena sich wieder um, blinzelte um die Tränen loszuwerden und sah dann wider zu Damon. "Ich will das alles nicht!" Sie wollte nicht jeden Tag Angst haben müssen, dass mit einem Schlag alles vorbei sein konnte. "Ich will, dass es so bleibt wie es war!" Und dass hieß Damon durfte nicht sterben, Stefan musste er selbst bleiben und ihre Freunde sollten nicht ständig streiten!
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BeitragThema: Re: Vorsicht bissig   Mo 29 Feb 2016, 19:34

Da war er nun über 170 Jahre alt und verstand die Frauen immer noch nicht. Elena war ungefähr so entspannt wie ein Tiger auf der Pirsch, wenn die Beute schon im Fokus war. Sie stand auf, lief herum, fuhr sich durch die Haare und fauchte wütend herum. Na gut, … vielleicht war sie auch eher ein Tiger der befürchtete man könne ihm die Beute wieder weg nehmen. Was sie bewegte erfuhr Damon dann aber doch noch. Natürlich war ihm klar dass das alles passieren konnte. Aber sein ganzes Leben lang passierten Dinge die ihm nicht passten und dennoch geschahen sie. Elena hatte auch schon furchtbare Dinge erlebt, aber sie lebte noch nicht so lange wie Damon. Dieser war nur schon vollkommen abgestumpft. Dass das nicht gut war wusste er, aber auch hier war Damon unfähig etwas dagegen zu tun. Elena wurde ironisch, aber auch das konnte man ihr nicht verdenken und mehr als mit sonst jemand hatte Damon Geduld mit ihr. Oder auch sehr viel Mitgefühl, denn das kam ganz von selbst als bei Elena die ersten Tränen rollten. Damon sah sie nachdenklich an und ging langsam auf sie zu.
Jetzt wurde es nur leider kompliziert, denn er wollte ihr nichts versprechen was nicht in seiner Hand lag. „Elena,“ sagte er leise und langsam und stand jetzt direkt vor ihr. „Das ist unser Leben... die Risiken und Gefahren lauern überall. Manchmal bin ich dran Schuld dass etwas passiert.... weil ich ein Talent dafür habe, manchmal kann ich nichts dafür.“ Da konnte man nichts schön reden. Damon sah sie aber liebevoll an. „Ich bin nun mal so... ich kann versuchen mich zusammen zu reißen, aber ich werde kein anderer werden.“ Damon hatte gedacht, dass Elena ihn lieben würde, weil er eben er war. Aber vielleicht war das doch zu viel verlangt. „Ich bin nicht mehr der nette Junge von nebenan. Ich war zu lange alleine, wurde zu oft abgelehnt und nun bin ich der den du kennst“, sagte Damon aber es fiel ihm sehr schwer es zuzugeben. Sich nach so langer Zeit zu ändern war schwer bis unmöglich. „Für dich will ich versuchen ein wenig … vorsichtiger zu werden... weil ich dich liebe.... aber diese Liebe darf dich nicht zerstören.“ Wieder überlegte er, ob sie nicht besser ohne ihn dran war. „Sei vorsichtig... aber ich werde es auch sein“, flüsterte er und versuchte Elena in die Arme zu nehmen. Das tat er aber vorsichtig und ohne sie zu zwingen. Wenn sie es nicht wollte konnte sie sich leicht seinem Griff entwinden. „Mir gefällt es auch nicht, dich in Gefahr zu wissen, Elena. Ich würde mir nie verzeihen wenn dir etwas passiert und das durch meine Schuld.“ Und das war wohl eine zu hundert Prozent ehrliche Aussage.
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Elena Gilbert

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BeitragThema: Re: Vorsicht bissig   Mo 29 Feb 2016, 21:03

So langsam wurde wohl deutlich, dass Elena im Moment einfach nur vollkommen überfordert war. Es lag nicht an den Einzelheiten, sondern einfach an der Gesamtheit der Ereignisse. Am liebsten hätte sie sich ihren Teddy geschnappt und sich die Decke über den Kopf gezogen, aber dann hätte Damon sie wohl endgültig ausgelacht und besser wurde davon auch nichts. Im Moment fühlte Elena sich aber wieder wie ein Kleinkind, dass einfach nur hören wollte, dass alles wieder gut wurde. So wie Damon im Moment drauf war rechnete Elena eigentlich schon mit dem nächsten sarkastischen Spruch. Doch der kam nicht. Stattdessen veränderte sich etwas in Damons Blick und er stand auf, um zu ihr zu kommen. Elena blieb ruhig stehen, weil sie absolut nicht wusste was jetzt kam und weil sie auch nicht gewusst hätte, wohin sie gehen sollte. Einen Moment lang glaube sie auch in Damons Blick dieses Gefühl des verloren-seins zu sehen. Anders als sie konnte er die ganze Sache aber deutlich pragmatischer betrachten und so brachte er auch Elena dazu ein wenig ruhiger zu werden. 
Was sie aber überraschte war die Tatsache, dass Damon all das auf sich bezog. Also natürlich hatte es mit ihm zu tun, aber Elena gab ihm keine Schuld. Gut, das mit Lexi war jetzt nicht gerade eine Tat mit der man angeben konnte, aber ändern ließ es sich eh nicht und Damon hatte wohl schon schlimmeres getan. Für die Sache mit dem Werwolfbiss konnte er aber nun wirklich nichts, das hätte schließlich jeden treffen können. Wenn sie auf jemanden wütend war dann wohl auf Klaus, der diese Situation schamlos ausgenutzt hatte. Irgendwie mussten sie den doch noch loswerden, aber nun mussten sie erst Stefan zurück holen. Damon versprach ihr nicht das Blaue vom Himmel, aber das wäre auch nicht richtig gewesen. Elena wusste selbst, dass sie eine solche Sicherheit niemals haben konnte und da war es ihr auch lieber einen Partner an der Seite zu haben, der alles realistisch sah.
Als Damon sie nun endlich in den Arm nahm, atmete Elena erleichtert durch und kuschelte sich enger an ihn. Einen Moment lang musste sie einfach wieder dieses Gefühl der Geborgenheit auf sich wirken lassen. "Ich will nicht, dass du dich änderst!", sagte sie dann leise. "Aber ich will dich nicht verlieren ... das verkrafte ich nicht!" Auf schmerzliche Weiße war ihr das heute bewusst geworden. Elena löste die Umarmung so weit, dass sie Damon ansehen konnte. "Ich liebe dich nicht gerade wegen den ganzen Problemen .... aber ich liebe dich eben trotzdem und zwar mit allen Ecken und Kanten!" Damon war nicht perfekt, aber das war sie eindeutig auch nicht. Scheinbar ging es Damon aber genauso und deswegen lächelte Elena jetzt sogar zaghaft. "Wäre es sehr schlimm, wenn ich erst morgen fahren will?" Natürlich wollte Elena Stefan finden, aber jetzt im Moment bauchte sie einfach einen kleinen Moment Ruhe und das am besten gemeinsam mit Damon.
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Damon Salvatore

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BeitragThema: Re: Vorsicht bissig   Mo 29 Feb 2016, 21:28

Im Grunde seines Herzens wusste Damon, dass all das für jeden zu viel war. Vor allem Elenas Welt hatte sich mehr als einmal drastisch seit dem Tod ihrer Eltern verändert und Damon sollte eigentlich für sie da sein und versuchen ihr Halt und Zuversicht zu geben. Doch genau das konnte er nicht. Weil er größtenteils für das Jetzige Chaos verantwortlich war. Das tat ihm von Herzen Leid, aber aber jetzt nicht zu ändern. Damon konnte jetzt nur so gut wie möglich für sie da sein und versuchen in Zukunft ein wenig mehr Bedacht an den Tag zu legen. Wäre er nicht so gierig nach frischem Blut, wäre er nicht im Wald auf dem Trimm Dich Pfad gewesen... sportliche Ertüchtigung interessierte einen Vampir bekanntlich wenig. Wäre er nicht auf dem Trimm Dich Pfad gewesen, wäre er dem Warwolf nie begegnet. Wäre er dem Werwolf nicht begegnet wäre er nicht gebissen worden. Hätte hätte Nahrungskette.... blöder Mist aber auch.
Als er sie in den Arm nahm stieß Elena ihm immerhin nicht von sich. Im Gegenteil, wie so oft stellte Damon fest, dass sie wieder ruhiger wurde. Darum bleib er so lange so stehen wie es ihr gefiel und erst als sie den Kopf hob um ihn anzusehen lockerte er die Umarmung etwas. Ihr Blick ging ihm zu Herzen. Hätte sie ihn jetzt gebeten ein vegetarischer Vampir zu werden der sich nur noch von Konserven ernährte, er hätte ja gesagt. Nein, für sie musste er einfach wieder ein wenig mehr der Damon von früher werden, denn es tat so gut sie das sagen zu hören. Es tat gut ihre Worte zu hören und so angenommen zu werden wie er war. Ein paar Änderungen wären trotzdem von Vorteil wie Damon selbst wusste. Dass sie ihn nicht verlieren wollte war auch für Damon neu, weil er erst wieder lernen musste wieder so wichtig für jemand zu sein. „Es ist gut das zu wissen“, nuschelte er mal wieder unfähig alles in Worte zu fassen was er gerade empfand. Ihr Wunsch war nachvollziehbar und auch Damon hatte nichts gegen ein wenig Ruhe. Zumal es wenig Sinn machte die ganze Nacht auf Biegen und Brechen aufs Gas Pedal zu drücken. Damon riss sich zusammen und entschied: „Weißt du was.... du gehst nun ins Bett, ich buche drei Tickets für uns am Morgen. Dort nehmen wir einen Leihwagen. So verlieren wir im Grunde keine Zeit.“ Das war die Idee...dass er dennoch zwei Tickets in der ersten Klasse und nur ein Ticket für die Holzklasse buchen würde. Nur das sagte er Elena nicht gleich. Am Flughafen würde sich dann 'plötzlich' heraus stellen, dass eben nur noch diese Plätze frei waren. Problem gelöst....
„Also Hopp Hopp ins Bett... die heiße Milch mit Honig und Vampir kommt gleich“, versprach er Elena und war selbst auch froh heute nicht mehr fort zu müssen. „Keine Sorge, Care Bär verständige ich auch noch eben.“ Ihre Chaos Drossel musste ja Bescheid wissen.
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BeitragThema: Re: Vorsicht bissig   Di 01 März 2016, 20:11

Für einen Moment konnte Elena tatsächlich alles vergessen was passiert war und ein bisschen Ruhe finden. Aber das war eben nur ein einziger Moment und dann wurde ihr schnell wieder klar, dass sich die Realität nicht verdrängen ließ. Trotzdem tat es gut, dass Damon ihr Anliegen offenbar verstehen konnte. Er sagte zu, dass sie heute nicht mehr losfahren mussten. Das Flugzeug war sicher sowieso praktischer und sie würden nicht viel später ankommen. Elena lächelte dankbar und nickte dann leicht. Ein bisschen kuscheln im Bett hörte ich sehr verlockend an und deswegen brachte Elena keine Einwände. Nur eine Anmerkung hatte sie noch. "Caroline verständige ich lieber selbst..." Sonst gab das am Ende noch mehr Streit und das war ja wirklich nicht nötig.
Während Damon in die Küche ging, griff Elena also nach dem Handy, um ihre beste Freundin anzurufen. Begeistert war Caroline ganz sicher nicht, denn sie wollte Stefan so schnell wie möglich zurück haben. Elena konnte das nur zu gut verstehen. Aber letztendlich ließ Caroline sich mit der Idee ein Flugzeug zu nehmen überzeugen, denn sie würden nicht viel Zeit verlieren. Trotzdem hatte Elena ein schlechtes Gewissen, weil sie Caroline nun alleine ließ. Sicher könnte auch sie ein bisschen Beistand brauchen, doch im Moment wäre Elena einfach nicht in der Lage dazu. Deswegen hoffte sie inständig, dass Liz vielleicht da war, um ihre Tochter ein bisschen zu beruhigen .... was auch immer Caroline ihr erzählte.
Nun endlich ging Elena nach oben, schlüpfte noch in ein paar bequeme Sachen und setzte sich dann auf ihr Bett. Weil Damon noch in der Küche werkelte, schlug sie ihr Tagebuch auf und versuchte die Erlebnisse des Tages festzuhalten. Das half ihr sonst auch immer und heute war es um so wichtiger, um die Ereignisse zu verarbeiten. Erst als sie Damon auf der Treppe hörte, klappte sie das Buch zu und schlüpfte unter die Decke. Allerdings schlug sie die Decke auf der anderen Seite auf, damit Damon sich ebenfalls auf das bett setzen konnte.
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BeitragThema: Re: Vorsicht bissig   Di 01 März 2016, 20:52

„Na gut... dann muss ich mich bis morgen gedulden, ehe ich wieder mit meinen blonden Giftzwerg streiten kann.“ Damon plapperte drauf los, verstummte aber wieder weil ihm schnell klar war, dass diese Art von Humor hier und heute nicht gefragt war. Brav tätigte er den Anruf bei der Fluggesellschaft und buchte ihre Tickets und in New Orleans den Leihwagen. Und schwuppsdiwupps würden sie morgen die Bourbon Street entlang schlendern. War doch klasse! So, weniger Klasse war die Stimmung hier. Da war man wieder unter den Lebenden und schon hatte man wieder einen Sack voller Probleme. Ob das jedem passierte? Oder nur chronisch wenn man Damon Salvatore hieß?
Weil er wusste, dass er einiges gut zu machen hatte scrollte er in seinem Handy rauf und runter. Nein er hatte keine Nummer von Lexi. Aber er hatte die des Barkeepers... auf dessen Dach das fragwürdige Techtelmechtel satt gefunden hatte. Auch dieser zürnte ihm deswegen, aber einen Versuch war es wert. Damon smste ihm sein Anliegen und dann hieß es abwarten
Schließlich ging er die Treppe zu Elenas Zimmer hoch und trat reumütig ein. Sie saß recht verloren in ihrem Bett und ihnen beiden war wohl klar, dass das heute keine Nacht mit quietschenden Lattenrost werden würde. Sie hatten wirklich andere Probleme. „Na?“ fragte er kleinlaut, aber weil sie einladend die Bettdecke aufgeschlagen hatte, zog er seine Schuhe aus und legte sich zu Elena, nahm sie auch sofort so in den Arm, dass sie sich an seine Brust lehnen konnte. „Da hast du dir einen schönen Blödmann als Freund ausgesucht“, stellte er fest und küsste ihre Schläfe. Er konnte sich nicht um 360 Grad drehen, aber etwas musste sich ändern, wenn er mit Elena zusammenbleiben wollte. „Wir kriegen das irgendwie wieder hin. Ich sag nicht, dass es paradiesische Zustände werden. Ich sag nur, dass wir da irgendwie gemeinsam mit Stefan heraus kommen. Ok?“ Man hörte ihm das schlechte gewissen deutlich an, aber mehr war nun nicht drin. „Kann ich irgendwas für dich tun?“ fragte er vorsichtig. Elena sah immer noch aus als würde sie gleich in Tränen ausbrechen.
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BeitragThema: Re: Vorsicht bissig   Di 01 März 2016, 21:27

Immerhin war wenigstens Damons Humor nicht verloren gegangen, auch wenn Elena im Moment nicht mitlachen konnte. Allerdings merkte er wohl schnell, dass damit heute nicht viel zu machen war und so wurde die Stimmung wieder ernster. Caroline akzeptierte die Entscheidung mehr oder weniger und Damon sorgte für heiße Getränkte. Dass er dabei noch versuchte begangene Fehler wieder gut zu machen konnte Elena nicht wissen, aber es hätte ihm bestimmt ein paar Pluspunkte eingebracht. Immerhin der Flug war gebucht und in New Orleans würden sie schon irgendwie zurecht kommen. Elena hatte schon einiges von dieser Stadt gehört und wäre sicher auch gerne mal hingefahren, aber lieber unter anderen Umständen. Wobei, vielleicht schafften sie es ja sogar noch ein bisschen was von der Stadt zu sehen, wenn sie Stefan erstmal wieder hatten. Gut, Elena wusste selbst, dass diese Hoffnung vermutlich dämlich war. So leicht würde es sicher nicht werden, aber träumen war ja noch erlaubt. 
Als Damon wieder kam stand ihm das schlechte Gewissen ins Gesicht geschrieben und beinahe hätte Elena geschmunzelt. In solchen Momenten wirkte er wie ein kleiner Hund, der mit dreckigen Pfoten aufs Bett gehüpft war. Am liebsten wollte sie ihm dann den Kopf tätscheln und ihm den Bauch kraulen. Aber das ließ sie nun lieber bleiben. Stattdessen kuschelte sie sich in Damons Arm, als er sich zu ihr ins Bett legte. Einen Moment lang saßen sie einfach so aneinander gekuschelt auf dem Bett, doch Damon brach die Stille und nun schmunzelte Elena ein bisschen. "Gleich und gleich gesellt sich gern!", stellte sie fest. Damon hatte zwar unbestreitbar mehr als nur eine Leiche im Keller, aber dass Elena ziemlich gut darin war sich in Gefahr zu bringen war auch nicht zu leugnen. Von daher schenkten sie sich wohl nicht viel. 
Elena wusste selbst, dass es schwierig werden würde. Andererseits war doch immer irgendwas schwierig und solange man nicht alleine war, ließ sich das schon irgendwie lösen. Trotzdem tat es sehr gut das von Damon zu hören und deswegen sah Elena ihn nun auch wieder an. Er hatte ihr Halt gegeben, nachdem sie ihre Eltern verloren hatte und dafür war Elena auch heute noch dankbar. Sie nickte und lächelte sogar leicht. "Ja, wir holen Stefan wieder zurück!" Egal wie viel Mühe Damon sich gab das Arschloch zu markieren. Elena wusste, dass sein Bruder ihm sehr wichtig war und dass Damon ihn genauso wieder finden wollte wie Caroline oder auch Elena. Bei seiner letzten Frage schmunzelte Elena ein wenig. "Küss mich!", antwortete sie flüsternd, ehe sie ihre Lippen auf die von Damon legte. Im Moment wollte sie einfach nur wissen, dass er für sie da war und sie gemeinsam versuchen würden das Problem zu lösen. Über die Sache mit Lexi konnten sie auch noch ein anderes Mal streiten....
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BeitragThema: Re: Vorsicht bissig   Mi 02 März 2016, 21:09

Es war Erleichterung pur die Damon durchströmte, als Elena sich an ihn kuschelte. Er beherrschte nicht nur den Dackelblick, er litt auch wie ein Hund, wenn Elena ihn ablehnte. Längst brauchte er seine Elena so wie er sie früher gebraucht hatte. Ob sie sich nun daran erinnerte oder nicht. Damon wusste was sein Herz ihm sagte. „Na, na ...“, machte Damon weil sie sagte, Gleich und Gleich gesellt sich gern. So dusselig wie er war Elena seiner Meinung nach noch lange nicht. Elena geriet zwar selbst auch oft in brenzlige Situationen, aber sie war nur selten für diese verantwortlich. Damon aber eben schon, doch nun war das Kind in den Brunnen gefallen. Beziehungsweise Stefan in die Ripper Falle getappt. Fürs Erste kehrte jetzt aber wieder Frieden bei den beiden ein.
Elena teilte seine Hoffnung, dass sie Stefan retten konnten. Damon war sich tatsächlich relativ sicher seinen Bruder retten zu können, denn bisher war er auch noch nie ein Ripper geblieben. Die Frage war nur zu welchem Preis. Stefan litt unter seinen Opfern selbst am Meisten. Die Reue überkam ihm sobald er kein Ripper mehr war und dann wog die Last schwer.
Weniger schwer war das was Elena jetzt von Damon forderte. Einen Kuss. Sie legte ihre Lippen auf seine und Damon küsste sie langsam und zärtlich. Auch wenn der Kuss lange andauerte, lag keinerlei Forderung darin. Damon hielt Elena nur im Arm und dachte selbst nach. „Ich hoffe auch, dass wir Stefan schnell finden... auch jetzt sage ich etwas gemeines... es geht mir nicht um die Opfer, sondern um meinen Bruder. Er leidet sobald er kein Ripper mehr ist unendlich wenn er begreift was er getan hat. Er leidet mehr als sonst ein Vampir, eben weil er eigentlich so ein gutes Herz hat. Ich habe Angst, dass es ihn eines Tages zerstören könnte.“ So nun war es raus und Damon stellte fest, dass es manchmal wirklich gut war solches Wissen zu teilen und sich nicht alleine damit zu quälen. Elena mochte Stefan... Caroline mochte Stefan... Lexi mochte Stefan und er mochte ihn eben auch... Ihn leiden zu sehen war für jeden von ihnen furchtbar.
„Versuch jetzt ein wenig zu schlafen. Ich rühre mich hier nicht weg, ich lasse mich nicht beißen, ich verspreche dir Pfannkuchen zum Frühstück.“ Mit diesen Worten hoffte er Elena genug zu beruhigen damit sie ein wenig Schlaf bekommen konnte. Schon morgen könnte es gut möglich sein, dass sie alle ihre Kraft und auch einen wachen Verstand gebrauchen konnten. Damon küsste nochmals Elenas weiche Lippen und drückte sie leicht an sich.
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BeitragThema: Re: Vorsicht bissig   Do 03 März 2016, 21:04

Auch Elena war wirklich froh darüber, dass sie nun einfach wieder an Damon kuscheln konnte. Da sah die Welt gleich wieder viel besser aus, auch wenn die Probleme dadurch nicht kleiner wurden. Gemeinsam hatte man es viel leichter und gerade nach diesem turbulenten Tag wurde es Elena um so bewusste. Deswegen konnte sie auch gut nachvollziehen, warum Dmaon sich solche Sorgen um Stefan machte. Elena ging es ebenfalls so, aber Stefan war nicht ihr Bruder und sie hatte das auch noch nie durchmachen müssen. Damon wusste schon ungefähr was auf sie zukam und das machte es nicht gerade leichter. Seine Angst war daher wirklich verständlich. "Es wird sicher nicht leicht werden...", stimmte Elena zu. Deswegen war es auch wichtig, dass sie Stefan so schnell wie möglich fanden. Je mehr Menschen er tötete, desto schlimmer würde es hinterher für ihn werden, auch wenn prinzipiell jede Leiche eine zu viel war. "Aber gerade jetzt hat er so viele Menschen, die für ihn da sind und die ihm etwas bedeuten. Er hat seine Freunde, er hat Caroline und er hat vor allem dich!", sagte Elena leise. Dabei verschränkte sie ihre Finger mit Damons und lächelte aufmunternd. "Das wird ihn auffangen und es wird ihm helfen wieder er selbst zu sein!" Das schlechte Gewissen konnten sie ihm zwar nicht nehmen, aber sie konnten ihm helfen wieder ins Leben zurück zu kehren und das eben nicht als Ripper sondern als der Vampir, der er eigentlich war. "Und als nächstes überlegen wir uns was um die Mikaelsons loszuwerden!" So konnte das nämlich nicht weiter gehen!
Weil es nun aber spät war und sie morgen sicher einen anstrengenden Tag hatten, beschloss Damon, dass Elena nun schlafen musste. Sie schmunzelte ein wenig und sah ihn dann nochmal an, ehe sie ihren gute Nacht Kuss bekam. Es war wirklich tröstlich zu wissen, dass er nun hier bei ihr war und zumindest heute Nacht würde Damon es auch nicht schaffen sich unbemerkt raus zu schleichen, Elena würde ihn nämlich nicht gehen lassen! Deswegen kuschelte sie sich nun auch mit ihm in den Kissen zurecht, rückte dabei aber keinen Zentimeter von ihm ab. "Du solltest auch ein bisschen schlafen, du wirst deine Kräfte morgen brauchen!", sagte Elena leise. Weil sie aber selbst bemerkte, dass Damons Gedanken noch mit Stefan und vermutlich auch dem Biss heute beschäftigt waren, versuchte sie ihn abzulenken. "Erzählst du mir noch irgendwas von früher?", bat sie ihn. Vielleicht kam er dadurch auf andere Gedanken und kam selbst auch zur Ruhe. "Irgendwas schönes!" fügte sie noch hinzu, weil Elena ja wusste, dass Damon genügend negative Erinnerungen hatte, die in der jetzigen Situation nicht helfen würden.
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BeitragThema: Re: Vorsicht bissig   Fr 04 März 2016, 16:38

„Leicht war es noch nie“, murmelte Damon und küsste Elena auf die Schläfe. Vampir sein war nicht leicht... Ripper sein noch schlimmer. Damon war noch nie ein Ripper gewesen. Er war kein Heiliger, aber er hatte sich unter Kontrolle... es sei denn er war wütend, oder man ärgerte ihn, oder es geschah etwas unvorhersehbares. Aber sonst hatte er sich ganz gut im Griff.
Elena verschränkte die Finger mit ihm. Sie wollte ihn beruhigen aber im Grunde war Damon noch immer sauer auf sich selbst, weil er Stefan in diese Bredouille erst gebracht hatte. Er hätte es verhindern können. „Da hat er was“, brummte er darum als Elena sagte, Stefan sei nicht allein und habe sie drei … immerhin. Elena hatte große Hoffnungen und Damon wollte sie ihr nicht gleich nehmen. Aber den Ripper wieder aus Stefan heraus zu bekommen war alles andere als einfach. Und als wäre das nicht schon genug für die Task Force 'Ripper' hatte Elena gleich den nächsten Plan. Wir werden die Mikaelsons los... Damon wollte darüber jetzt noch gar nicht nachdenken. Immer schön eins nach dem anderen. „Irgendwann werden wir auch die los.“ Damon hatte das ja auch vor... aber da gingen ihm gerade die Ideen aus. Er musste wirklich eine fähige Hexe finden und das am Besten schon gestern.
Elena kuschelte sich mit Damon zurecht und er hoffte ihr ein wenig ruhigen Schlaf zu ermöglichen. Ob er selbst Schlaf finden würde stand in den Sternen. Ihrer Bitte wollte er aber gerne nachkommen. „Ich kann dir erzählen, wie ich Stefan das Schwimmen beigebracht habe“, bot er mit einem kleinen Lächeln an und zupfte die Decke um Elena ein wenig zurecht, damit sie auch schön eingepackt war. „Er wollte es unbedingt lernen, aber er brachte die Beine und die Arme einfach nicht in Einklang. Entweder er ruderte vorne dann vergaß er die Beine, oder er paddelte hinten und vergaß vorne die Arme. Ich zeigte ihm die Bewegung immer wieder, legte ihn mit im Wasser auf die Unterarme und ließ ihn die Bewegungen machen. Irgendwann wurde er faul, merkte aber, dass sobald ich ihn hielt, der sehr lange schwimmen konnte. Ich lief im See da auf und ab wo ich noch stehen konnte. Er bemühte sich mehr recht als schlecht, weil er sich auf mich verließ. Ich merkte das und sah auch, dass er die Bewegungen langsam beherrschte... trotzdem der alte Faulpelz. Immer wieder nahm ich die Arme etwas weiter runter, so dass er einige Züge schwamm. Das merkte er aber vor lauter Gequassel nicht. Er hatte immer so viel zu erzählen. Irgendwann nahm ich die Hände nicht nur weg, ich blieb auch stehen. Stefan schwamm aber weiter. Er merkte es erst als ich schon bestimmt zehn Meter hinter ihm war. Erst dann schnallte er es und ersoff fast vor lauter Überraschung. Ich zog ihn nochmals raus, stellte ihn auf die Füße und sagte er solle neben mir her schwimmen. Und siehe da... nun hatte er es kapiert.“ Damit beendete Damon seine kleine Anekdote und sah zu Elena. Sonderlich spannend war es nicht und vermutlich war sie darüber eingeschlafen. So hätte er aber immerhin sein Ziel erreicht.
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BeitragThema: Re: Vorsicht bissig   Fr 04 März 2016, 19:01

Dass Damon noch sehr angespannt war merkte Elena natürlich. Sie konnte es nur zu gut verstehen, aber im Moment konnte sie leider nichts dagegen tun außer für ihn da zu sein. Allerdings freute sie es auch zu sehen, dass Damon endlich zugeben konnte wie wichtig Stefan für ihn war. Als sie sich kennen gelernt hatten, war die Stimmung zwischen den Brüdern ziemlich unterkühlt und Damon hatte Stefan bei jeder Gelegenheit auflaufen lassen. Mit der Zeit war es besser geworden und irgendwie hatten sie sich zumindest soweit zusammen gerauft, dass es keinen Streit gab. Nun aber merkte Elena tatsächlich, dass Damon für seinen kleinen Bruder mehr Verantwortung übernehmen wollte und das freute Elena, auch wenn die Situation wirklich schlimm war. Nun aber wurde Elena wirklich müde und während Damon erzählte, fielen ihr schon langsam die Augen zu. Trotzdem hörte sie zu, wie er von Stefan und seinen ersten Schwimmversuchen erzählte. Das hörte sich an als sei vor dem Tod von Damons Frau wirklich alles anders gewesen sei. Ob Stefan sich wirklich so blöd angestellt hatte konnte Elena nicht nachprüfen, aber sie konnte sich gut vorstellen wie die beiden im Wasser herum geplantscht hatten. Zumindest für Elena schien das wirklich eine schöne Erinnerung zu sein und deswegen lächelte sie schließlich auch. "Das hört sich nach einer glücklichen Zeit an!", stellte sie flüsternd fest, ehe Elena nun endgültig die Augen zufielen. Zu ihrer eigenen Erleichterung träumte sie aber nicht davon, wie Damon beinahe gestorben wäre oder wie Stefan zum Ripper wurde. Sie träumte davon, wie die beiden versuchten in einem See zu schwimmen und wie Stefan immer mal wieder gerettet werden musste.
Deswegen konnte Elena glücklicherweise relativ ruhig schlafen. Am nächsten Morgen erwachte sie trotzdem schon relativ früh. Die blinzelte leicht und bemerkte dann, dass sie immer noch eingekuschelt in Damons Arme lag. Mit einem leichten Lächeln streckte sie sich ein bisschen und versuchte mal vorsichtig festzustellen, ob der Vampir schon wach war. "Guten Morgen!", flüsterte sie und küsste seinen Mundwinkel. Aber Damon sah immer noch sehr erschöpft aus und deswegen legte sich schnell ein bisschen Sorge in Elenas Blick. "Konntest du auch ein bisschen schlafen?", fragte sie, streichelte dabei mit den Fingern durch sein Haar und versuchte sich dabei an einem Lächeln. Sie wollte gerne für Damon da sein und es für ihn leichter machen, aber an der momentanen Situation konnte sie nichts ändern. Sie konnte nur hoffen, dass es schnell besser werden würde.
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BeitragThema: Re: Vorsicht bissig   Fr 04 März 2016, 21:17

Sonderlich spannend war seine Geschichte wohl nicht, aber immerhin erfüllte sie ihren Zweck und schläferte Elena ein. Damon schmunzelte nur noch schräg: „Na ja … glücklich wohl nicht für die Enten, Frösche und Fische die ständig vor uns flüchten mussten.“ Ob sie das noch hörte wusste er nicht, denn als er Elena ansah schien sie tief und fest zu schlafen. Bei ihm dauerte es wesentlich länger bis er schlief. Damon ging so Vieles durch den Kopf. Sein Werwolfbiss einerseits, Stefans Verwandlung in eine Ripper andererseits...und die Schwierigkeiten auf die sie zwangsläufig treffen würden. Nicht nur Klaus... selbst wenn dieser Stefan einfach so herausrücken würde, dann hatten sie immer noch einen Ripper Vampir an der Backe, den sie irgendwie wieder zurück auf Werkseinstellung bringen mussten.
Irgendwann in den frühen Morgenstunden schlief dann aber auch Damon und wurde erst wach als er Elenas Kuss auf seinem Mundwinkel spürte. Er blinzelte und sah sie noch etwas verschlafen an. Scheinbar hatten sie sich die ganze Nacht kein bisschen bewegt. Ihr Kraulen in den Haaren tat gut und so lächelte er leicht. „Ja … und du?“ fragte er und streckte sich leicht, um sie dann an der Wange zu streicheln. Wie konnte eine Frau nur so schön sein? Damon verliebte sich offenbar jeden Morgen neu in sie.
Eigentlich hätte man sich nun so richtig schön wachkuscheln können, aber da flog unten die Türe auf und schon am energischen Schritt hörten sie dass es Caroline war. „Oh nein... die Kavallerie ist da“, brummte Damon und zog die Decke über sie beide. Keine Sekunde zu früh, denn Caroline stand ungefragt in der Tür. „Ich glaub ich spinne!“ Sie marschierte zum Bett und riss die Decke weg. „In drei Stunden geht unser Flugzeug und ihr liegt noch im Bett?“ fragte sie aufgebracht?
Damon verdrehte die Augen. „Wir brauchen dreißig Minuten zum Flughafen. Selbst wenn wir die Warteschlange erwischen sind wir spätestens in einer Stunde am Gate und das Boarding beginnt frühestens eine halbe Stunde vor Abflug. Wenn überhaupt. Also wo ist dein Problem Forbes?“ Damon schnaufte entrüstet.
„Mein Problem? DU bist mein Problem. Lass nur einen Stau auf der Autobahn sein, oder einer Terrorwarnung am Flughafen. Und dann?“ fragte sie aber Damon gab nur noch grunzende Laute von sich, stand auf und ging ins Bad und diesmal machte er die Türe hinter sich zu. Zum Glück hatte er sich vorgenommen, dass es heute nur um Stefan gehen sollte und dass Caroline ihn nicht auf die Palme bringen würde.
Caroline setzte sich aber zu Elena aufs Bett und sah sie bedauernd an. „Ich will doch nur, dass es Stefan bald wieder gut geht.“ Und sie wollte die Reise organisieren und das hatte sie nun nicht gekonnt. War ja kein Wunder wenn es nun schief ging.
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BeitragThema: Re: Vorsicht bissig   Fr 04 März 2016, 22:01

Tatsächlich wachte Damon erst auf, als Elena ihn küsste. Im ersten Moment bereute sie es aber beinahe, denn er sah nicht aus als hätte er viel Schlaf abbekommen. Lieber hätte Elena ihn noch eine Weile schlafen lassen, aber die Wahl hatten sie leider nicht. Der Flug würde nicht auf sie warten und natürlich wollte sie Stefan auch so schnell wie möglich zurück holen. Trotzdem war die Versuchung groß die Realität einfach noch ein bisschen aufzuschieben. "Ja ich auch ... hab von Enten und Fröschen geträumt!", berichtete sie schmunzelnd. Gut ja, vielleicht war auch noch ein halb nackter Damon dabei gewesen, aber das gehörte jetzt nicht hier her. Elena streckte sich nochmal und sah dann einmal kurz zum Wecker, aber ein bisschen Zeit hatten sie noch. Einen Moment lang sah Damon sie direkt an und Elena musste einfach Lächeln, weil sein Blick so viel sagte. Alles hätte so leicht sein können, aber... 
Weil Elena Caroline nicht so früh hören konnte wie Damon, war sie durchaus überrascht als die Blondine plötzlich durchs Zimmer fegte. Vermutlich hatte sie ja recht, aber war es wirklich nötig ihr die Decke zu klauen? Weil Damon und Caroline gleich wieder Gift versprühten, vergrub Elena sich in ihrem Kissen und wartete einfach ab, bis Ruhe war. Irgendwann grunzte es neben ihr und dann hörte sie Damons Schritte Richtung Bad. Dass die Türe geschlossen wurde war Elena nur recht und so setzte sie sich nun auch auf. "Schon gut Caroline .... ich versteh das!" Ihre Freundin sah nicht so aus als hätte sie auch nur eine ruhige Minute gehabt und Elena fühlte natürlich sehr mit Caroline mit. Deswegen umarmte sie ihre Freundin auch kurz, ehe sie aufstand um sich anzuziehen.
Nachdem alle fertig waren und die wichtigsten Sachen für ein paar Tage gepackt waren, ging es los. Im Auto knabberte Elena noch an einem Brötchen. Sie hatten all ihr Gepäck in Rucksäcken verstaut, die sie ins Handgepäck mitnehmen konnten, dann verbrauchten sie keine Zeit an der Gepäckausgabe. Nur mit den vorsorglich mitgenommenen Blutbeuteln könnte es schwierig werden, aber sowas lösten Vampire ja recht schnell. Weil Caroline Dampf machte und das auch beim Flughafenpersonal saßen sie kurze Zeit später im Flugzeug. Die Blondine schnappte sich als erstes einen Platz in der ersten Klasse, denn natürlich unterstellte sie Damon, dass er die Tickets absichtlich so gebucht hatte. Tja, Pech gehabt. So leicht würde Damon sie nicht loswerden. "Wenn du auch erste Klasse fliegen willst, musst du dir eben jemanden weg manipulieren!" Sogar Elena verzichtete darauf moralische Einwände zu äußern, stattdessen setzte sie sich einfach hin. Sie würden wohl noch schlimmeres tun als jemanden in die Touristenklasse zu verfrachten. "Also ... so weit so gut. Aber was machen wir denn, wenn wir in New Orleans angekommen sind?", fragte Elena als nächstes, denn zumindest sie hatte so weit noch nicht gedacht.
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BeitragThema: Re: Vorsicht bissig   Sa 05 März 2016, 11:10

„Von Fröschen und Enten? … War sicher aufregend“, schmunzelte Damon ehe sie noch einen kurzen Moment ungestört waren. Dann brach das Unheil in Form von Caroline Forbes über sie her. Damon ignorierte das Übel so gut es ging, flüchtete dann aber ins Bad.
Als er wieder heraus kam war Elena angezogen und Damon bestand darauf, dass sie wenigstens zum Salvatore Haus fuhren, damit er in seiner eigenen Kleidung auf Reisen gehen konnte. Als das alles in Rucksäcken verstaut war sahen sie endgültig aus wie College Studenten auf einem Rucksacktripp. Im Flugzeug ging Damons Rechnung so gar nicht auf. Caroline setzte sich auf seinen Platz und Damon warf ihr böse Blicke zu. Elena sagte aber keinen Pieps und das passte ihm noch viel weniger. Gut dann waren sie beide ab jetzt Schuld an dem was er tat. Er hätte sich einfach brav neben Elena gesetzt und Tomatensaft geschlurft. Aber so...
Ratzfatz hatte er die Sitze hinter Elena und Caroline evakuiert, war kurz mit der einen Flugbegleitung in der Toilette verschwunden und zufrieden grinsend wieder aufgetaucht. Zum Glück trugen sie alle eh Halstücher, so dass niemand den Biss sah. Wieder auf dem Platz bestellte er sich die ganze first class Speisekarte rauf und runter und nervte das Personal bis aufs Blut, denn der Flug dauerte nur eine knappe Stunde. Da bestellte man normalerweise einfach gar nichts! Auch nicht in der ersten Klasse. Mit den Erdnüssen bewarf er die vor ihm sitzende Caroline, trank Bourbon und bestellte immer wieder Tomatensaft für die beiden Mädchen, die schnell nicht mehr wussten wohin damit. Auf seinem Flatscreen vor sich ließ er die Simpsons in nonstopschleife laufen drehte die Lautsprecher seines Kopfhörers voll auf. Er stopfte sich die nicht in die Ohren, sondern hängte sie immer wieder über Carolines Lehne, damit er ihr feines Vampirgehört damit traktierte. Die Schwimmweste wurde unter dem Sitz heraus geholte und auf seine Tauglichkeit überprüft. Zu guter Letzt bließ er noch heimlich die Kotztüte auf und ließ sie mit einem lauten Knall platzen, so das kurzzeitig Panik im Flugzeug ausbrach. Dann landeten sie endlich und Damon verließ etwas besser gelaunt das Flugzeug. Weder Carolines Flüche noch die Blicke des Personals juckten ihn.
Weil sie kein Gepäck hatten waren sie schnell in der Ankunftshalle und machten sich dort auf den Weg zur den Auto Vermietern. Doch noch ehe er durch die Halle durch war, wischte etwas an ihm vorbei, berührte ihn kurz an der Hand und schon stand sein Körper in Flammen. Refelxartig flüchtete Damon sich in den Schatten einer Ecke. Ein Blick auf die Hand bestätigte seine Vermutung, sein Tageslichtring war weg. Wie hatte das passieren können? Als er wieder aufsah, blickte er direkt in ein sehr bekanntes Gesicht.
„Willkommen in New Orleans!“ sagte die Person.
„Hallo Lexi...“, schnaufte Damon genervt.
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BeitragThema: Re: Vorsicht bissig   Sa 05 März 2016, 15:26

Von vorne herein war ja klar gewesen, dass diese Reise nicht besonders einfach werden würde. Ein netter Wochenendtrip sah anders aus. Im Flugzeug begann das Theater schon mit den Sitzplätzen, aber Elena versuchte einfach keine große Sache daraus zu machen. Das sollte sie schnell bereuen!!!!! Schon kurze Zeit später wünschte Elena sich sie hätte sich einfach den Platz in der Holzklasse genommen und die Vampire hier sitzen lassen. Sicherlich wäre der Flug dann deutlich angenehmer gewesen. So aber war es kaum auszuhalten. Damon provozierte nach allen Regeln der Kunst und hatte damit durchaus Erfolg. Das Kabinenpersonal blieb erstaunlich freundlich, musste dazu aber ganz offensichtlich alles an Selbstbeherrschung aufbringen was vorhanden war. Elena bewunderte sie trotzdem, denn ihre Geduld war spätestens in dem Moment aufgebraucht als Damon mit einer Stewardesse in der Toilette verschwand. Gings noch? Mit knirschenden Zähnen sah sie ihn an, als er mit diesem dümmlichen Grinsen zurück kam. Leider war das erst der Anfang und irgendwann war Elena wirklich kurz davor zu explodieren. Caroline hielt sich da weniger zurück, sie schimpfte lautstark hinter Damon her, was wohl für die Meisten Fluggäste verständlich war. Immerhin hatte sich seine Laune durch diese Kindergartenaktion ein bisschen gebessert. War ja auch was wert. Dafür hatte er es nun aber mit zwei sehr entnervten Begleiterinnen zu tun und das war sicher auch nicht zu Damons Vorteil.
"Auf dem Rückflug setze ich mich sicher nicht in das selbe Flugzeug wie dieser Vollidiot!", knurrte Caroline und Elena nahm sich im Stillen vor lieber nach Hause zu laufen als sowas nochmal mitzumachen. Wäre das hier ein Urlaub, wäre Elena gleich wieder heim geflogen. Aber es ging um Stefan und für ihn mussten sie sich zusammen reißen. Mancher vielleicht mehr als andere.... "Wir sollten am Kiosk eine Zeitung mitnehmen. Wenn schon irgendwas vorgefallen ist haben sie bestimmt darüber geschrieben!", schlug Elena vor und Caroline nickte leicht. "Anderenfalls finden wir erstmal raus wo Klaus wohnt, den kennt man hier in der Stadt schließlich!" Wo Klaus war musste ja auch Stefan sein. Ehe sie es aber bis zum Autoverleih schafften, roch es plötzlich verbrannt und im nächsten Moment war Damon weg. Elena brauchte ein bisschen länger, ehe sie ihn ein Stück entfernt im Schatten stehen sah. "Was ist denn jetzt schon wieder?!", stöhnte sie entfernt, weil sie von dem Theater nun wirklich genug hatte. Nun tauchte aber eine blonde Frau auf und als Damon ihren Namen nannte, horchten beide Mädchen auf. Das war also Lexi????
Caroline löste sich zuerst wieder aus ihrer Starre. "Lexi? Wie Stefans beste Freundin Lexi?", fragte sie zur Sicherheit nach und wirkte dann doch irgendwie erleichter. "Oh man das ist ja super!!! Wir brauchen deine Hilfe!" Dass sie Damon offenbar genauso wenig leiden konnte wie Caroline war da das Tüpfelchen auf dem i. Elena war da aber ein bisschen skeptischer. "Wie hast du uns gefunden?" Und warum hatte sie überhaupt nach ihnen gesucht? Elenas Blick ging fragend zu Damon, aber der sah nun noch weniger begeistert aus. "Ich bin übrigens Elena und das ist meine Freundin Caroline!", stellte sie bei der Gelegenheit noch vor.
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