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 Letzte Momente

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Elena Gilbert

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BeitragThema: Letzte Momente   Sa 26 März 2016, 21:27

Sie hatten alles versucht, um Stefan wieder zurück zu holen, um den Ripper zu besiegen. Es war schwer gewesen und es hatte Rückfälle gegeben doch dann .... war Klaus aufgetaucht und hatte Stefan einfach die Erinnerung an die letzten Wochen genommen. Damit hatte sicher niemand gerechnet. Eigentlich war es die einfachste Lösung, aber Klaus hatte noch nie einfach so geholfen und irgendwie war es fast ein bisschen unheimlich, dass Stefan nun einfach so wieder er selbst war als wäre nie etwas geschehen. So richtig wussten sie auch nicht, wie weit dem zu trauen war. Vielleicht hatte Klaus ja dafür gesorgt, dass die Manipulation plötzlich endete und dann war der Ripper wieder da. Wäre wohl eher ungünstig, wenn Stefan da gerade mitten im Klassenzimmer oder im Grill saß. Deswegen entschieden sie sich auf Nummer sicher zu gehen. Damon fuhr mit Stefan zurück nach Mystic Falls und machte dabei einen Brüder-Vampir-Anti-Ripper-Camping-Ausflug. Dann würde er schon sehen, ob Stefan wirklich wieder er selbst war und sicherlich tat es den beiden auch gut wiedermal Zeit miteinander zu verbringen. Das schien nämlich der einzige Vorteil dieser Ripper Sache zu sein: Damon und Stefan waren sich doch wieder ein bisschen näher gekommen und ihnen wurde scheinbar klar, dass sie sich doch irgendwie brauchten. Deswegen stimmte Elena und nach ein bisschen Überzeugungsarbeit auch Caroline dem Trip zu. Die Blondine stieß zwar noch ein paar wüste Drohungen aus, was sie Damon so alles antun würde, wenn er nicht ordentlich auf Stefan aufpasste, aber schließlich stiegen die beiden Mädchen in einen Flieger. 
Die letzte Woche waren nur langsam vergangen. Der Alltag war eingekehrt und beinahe war es seltsam für Elena, weil so gar nichts passierte. Keine Vampire, keine Hexen, keine Werwölfe.... also da waren sie natürlich schon, aber es gab keine Zwischenfälle. Beinahe ... langweilig. Naja, das wäre es vielleicht gewesen wäre Caroline nicht da. Die Blondine verbrachte keine Stunde ohne sich Sorgen um Stefan zu machen und weil die Salvatore Brüder nur wenig von sich hören ließen wurde das auch nicht gerade besser. Elena machte sich zwar auch Sorgen, versuchte aber das nicht ganz so zu zeigen. Damon würde das schon hinbekommen und hoffentlich bald mit Stefan hier auftauchen. Bis dahin mussten sie eben warten...
Acht Tage war es nun her, dass sie New Orleans verlassen hatten. So langsam wurde Caroline wirklich unruhig und Elena war froh, als sie heute aus der Schule nach Hause zurück kehrte. Jeremy war bei irgendwelchen Freunden und Jenna bei Alaric, so dass Elena erstmal ihre Ruhe hatte. Der Rucksack landete auf dem Boden, die Schuhe irgendwo daneben und die Jacke über einem Stuhl. Elena ging nach oben und ließ im Bad das Wasser an, um die Badewanne zu füllen, ehe sie in ihrem Zimmer aus der Jeans schlüpfte und ihr Shirt auszog.
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Damon Salvatore

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BeitragThema: Re: Letzte Momente   Sa 26 März 2016, 22:13

„Wir sind wieder da- ha!“ jubelte Damon als er die Türe zum Salvatore Anwesen öffnete.
„Damon, es ist niemand hier“, korrigierte ihn Stefan, aber der jüngere Salvatore lächelte. Die letzte Woche hatte ihm gut getan und er hatte sich an Damons Gequatsche gewöhnt.
„Das weiß ich, aber das Haus ist auch jemand.“ Damon grinste und warf die Reisetasche in die Ecke. Auch wenn ihm der Bruder Tripp gut getan hatte, er hatte Elena sehr vermisst. Er war nicht der Typ der stundenlang telefonierte oder ständig den Mond anheulte wenn die Liebste nicht da war, aber jetzt vermisste er sie wirklich.
Die Brüder hatten sich Zeit gelassen mit der Heimfahrt. Sie hatten einige wirklich gute Bars besucht, ein Footballspiel, ein Rock Konzert und einmal auch eine Striptease Bar. Nichts war passiert... Stefan hatte niemand angefallen, außer hin und wieder im Wald ein Eichhörnchen. Damon hatte keine der Ladies interessant gefunden. Lustig war es trotzdem gewesen. Letztendlich waren sie sich wieder ein ganzes Stück näher gekommen. Nicht dass sie wieder waren wie früher als Menschen. Damon hatte immer wieder gestichelt, weil Stefan an seinem Tierblut festhielt, aber er hatte seinen Bruder zu nichts gedrängt. Stefan war wirklich wieder er selbst und ließ sich mehr oder weniger von Damons Partystimmung mitreißen. Manchmal hatte er aber sogar gelacht...
Jetzt stand aber nicht mehr länger Stefan im Zentrum seines Interesses. Damon wollte zu Elena. „Ich bin dann mal wieder weg. Grüß mir deine blonde Barbie“, sagte Damon noch, der ebenfalls erwartete, dass Stefan heute noch zu seiner Freundin ging. „Und vergiss nicht zu erwähnen, wie vorbildlich dein großer Bruder auf dich aufgepasst hat.“ Besser Caroline wusste das... wenn er sie das nächste mal wieder auf die Palme jagte.
Damon holte seinen Autoschlüssel und fuhr zu Elena. Sicher war sie schon aus der Schule zuhause und er wollte sie überraschen. Weil ihr Fenster offenstand nahm er an, dass sie erstens da war und zweitens ihn gerne sehen würde. Warum sonst ließ man das Fenster auf? Also sprang er hinein und hörte sie im Bad. Da kam er ja wohl gerade rechtzeitig. Sofort erschien dieses schräge Grinsen auf seinem Gesicht. Elena kam gerade wieder aus dem Bad und zog sich aus. „Naaaaaa, hast du mich vermisst?“ fragte er und man konnte die blauen Augen blitzen sehen.
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Elena Gilbert

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BeitragThema: Re: Letzte Momente   Sa 26 März 2016, 22:37

Natürlich war auch Elena gespannt darauf, was in der letzten Woche passiert war. Aber sie wollte definitiv keine Klette sein und sie wusste, dass Stefan und Damon die Zeit für sich brauchten. So schwer es also war, Elena blieb geduldig und wartete ab. Irgendwann würden sie ja hoffentlich wieder auftauchen und sie vertraute Damon ja schließlich .... meistens. In dem Fall würde er aber hoffentlich nichts riskieren und wenn Damon dann wieder da war, konnte sie ihm ja all die Fragen stellen. Heute aber war sie froh den Schultag überstanden zu haben. Kaum hatte sie das Wasser angestellt, piepste aber das Handy. Eine SMS von Jenna, die sich immer noch um die Gilbertkinder kümmerte. Hallo Elena. Ich würde gerne über Nacht bei Alaric bleiben. Kommt ihr zurecht? Sollte irgendwas sein ruf an, dann komm ich sofort! Jenna Elena schmunzelte darüber. Manchmal schien es fast als hätte Jenna ein schlechtes Gewissen, wenn sie auch mal ihrem eigenen Glück nachging und dabei gönnte Elena ihr das von ganzem Herzen. Mit Alaric schien ihre Tante wirklich glücklich zu sein und Elena war nun wirklich alt genug um auch mal über Nacht alleine zu sein. 
Als sie in ihr Zimmer zurück ging musste Elena aber feststellen, dass sie wohl doch nicht so allein sein würde. Gerade als sie sich das Shirt über den Kopf gezogen hatte, entdeckte sie Damon. Er stand in ihrem Zimmer als sei er nie weg gewesen und grinste, dass Elena schon wieder die Knie weich wurden. Da war es ihr auch vollkommen egal, dass er sich einfach so in ihr Zimmer geschlichen hatte. "Damon!", stellte sie lachend fest und im nächsten Moment schlang sie auch schon ihre Arme um seinen Hals. Eigentlich war es ja 'nur' eine Woche gewesen, aber sie hatte ihn trotzdem sehr vermisst. Seit sie zusammen waren, waren sie nie für längere Zeit getrennt gewesen und Elena musste feststellen, dass ihr eine Woche schon mehr als genug war. Deswegen bekam Damon nun auch einen ordentlichen Begrüßungskuss, denn darauf hatten sie schließlich auch verzichten müssen. 
"Seit wann seid ihr zurück?", wollte sie wissen und ganz automatisch musste Elena ihren Freund einmal genauer ansehen .... nur um sicher zu gehen, dass alles noch dran war. "Wo ist Stefan? Und wie geht es ihm? Ging alles gut?", das waren jetzt vielleicht ein paar Fragen zuviel für den Anfang. Aber Damon war ein Vampir, der musste mit sowas umgehen können. Elena lächelte wieder und schien ihn gar nicht mehr loslassen zu wollen. Da war ihr auch egal, dass sie nur Unterwäsche anhatte .... das kannte Damon sowieso schon. "Eigentlich wollte ich gerade Bade gehen....", meinte Elena und grinste, weil Damons Augen funkelten wie bei einem kleinen Jungen, der gleich sein Geburtstagsgeschenk auspacken durfte. "Kommst du mit?"
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Damon Salvatore

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BeitragThema: Re: Letzte Momente   So 27 März 2016, 11:14

Na das war doch mal eine Begrüßung. Elena fiel ihm sofort um den Hals und gab ihm einen Kuss der sich gewaschen hatte. Er nahm Elena ebenfalls sofort in seine Arme und hatte nicht vor sie so schnell wieder gehen zu lassen. Damon musste zugeben, dass er sie vermisst hatte auch wenn er Stefan gegenüber den gutgelaunten Party Bruder gespielt hatte. Mal ganz davon abgesehen, dass Elena in Unterwäsche ein sehr erfreulicher Anblick war und es sich gut anfühlte über ihre seidige Haut zu streicheln. Damon grinste zwar schief, aber er freute sich wirklich und küsste Elena gleich nochmals. Es sollte aber noch besser werden, weil er eine Einladung kam mit ins Bad zu kommen... ok das würde sie nicht sagen, wenn sie ihn nicht wirklich vermisst hätte.
„Wir sind seid ungefähr fünf Minuten zurück“, antwortete Damon ehe Elena ihn eingehend betrachtete. „Was ist? Keine Sorge, ich habe mir keine unanständigen Tattoos machen lassen und auch keine Piercings an Stellen an denen du auch ein Mitspracherecht hast.“ Wieder wackelte er frech mit den Augenbrauen. Sie fragte weiter und Damon versuchte so gut es ging auf die Schnelle zu antworten. „Stefan geht es gut. Er hatte außer Eichhörnchen nichts im Kopf.... na ja und Caroline. Zu ihr ist er jetzt auch gleich gefahren.“ Das würde hoffentlich auch Elena beruhigen. „Weißt du was, ich komme mit ins Blubberbad und erzähle dir alles“, sprachs und marschierte ins Bad, wo auch schnell Damon im Adamskostüm dastand und in die Wanne stieg. Er wartete noch bis auch Elena bei ihm war und erzählte dann vom Footballspiel, vom Rock Konzert und in einer kurzen Zusammenfassung von den Bars...Letzteres nur nicht zu detailliert. Er erzählte nicht, dass Stefan einmal die Jukebox angeworfen hat und 'Dead or alive' von Bon Jovi lautstark hatte, weil er so betrunken war. Er hatte Elena halb auf seine Brust gezogen während er erzählte und erwähnte besser auch kurz die Striptease Bar. „Und um zu testen wie er auf …. andere Reize reagierte, war ich mit Stefan in einer Striptease Bar.“ Damon machte eine künstlerische Pause. „Keine Reaktion...“, verkündete er stolz. „Also wirklich keine... keine Blutgelüste und nichts. Er smste nur ständig Caroline während mindestens zehn Girls um ihn tanzten.“ Er hatte schon geschaut. Mehr aber auch nicht. Jetzt war er ja wieder da. „Und wie ist es dir ergangen? Warst du nachts wach gelegen und hast mich vermisst?“ fragte er und küsste ihre Schläfe.
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BeitragThema: Re: Letzte Momente   So 27 März 2016, 15:19

Selbst Elena hatte nicht gedacht, dass sie Damon schon nach so kurzer Zeit vermissen würde. Aber als er sie nun in den Arm nahm merkte sie gleich, dass ihr dieses Gefühl sehr gefehlt hatte. Deswegen kuschelte sie sich in Damons Arme und genoss jeden seiner Küsse. Dass sie dabei nur Unterwäsche trug störte so gar nicht. Natürlich freute sie sich auch darüber, dass Damon offenbar gleich als erstes zu ihr gekommen war. Nur zur Sicherheit untersuchte Elena ihn auf Verletzungen, aber da war nichts und weil Damon gleich wieder Scherze machte, lachte auch Elena. "Zu schade aber auch!", scherzte sie und nein, das war nicht ernst gemeint. Damons Körper war ziemlich gut so wie er war!! Damit er auch gar nicht auf dumme Gedanken kam, küsste Elena ihren Freund nochmal. "Sieht aus als sei wirklich alles gut gegangen!", stellte sie beinahe ein bisschen überrascht fest. Trotzdem grinste sie nun wieder. "Wo hätte ich denn ein Mitspracherecht?", wenn er schon mit dem Thema anfing.... 
Was Stefan anging konnte Damon seine Freundin wirklich ein bisschen beruhigen. Wie auch immer das funktioniert hatte, scheinbar ging es Stefan wieder gut und dafür war Elena unendlich dankbar. Trotzdem war es gut, dass die beiden Brüder ein bisschen Zeit miteinander verbracht hatten. Elena wollte auch alles ganz genau wissen, aber ehe sie fragen konnte bot Damon schon an zu erzählen. Das ganze in die Badewanne zu verlagern war auch Elena recht und so schlüpfte sie auch noch aus ihrer Unterwäsche und setzte sich dann vor Damon in die Wanne, wo sie sich an seine Brust kuschelte. "Caroline wird ziemlich erleichtert sein, dass Stefan wieder hier ist .... noch ein paar Tage länger und ich hätte sie irgendwo einsperren müssen!", verriet Elena schmunzelnd. Sowas hörte Damon sicher gerne, er war schließlich nicht gerade ein Fan von Caroline. 
Anschließend berichtete Damon von ihrem Männerausflug und natürlich hörte Elena aufmerksam zu. "Klingt als hättet ihr eine Menge Spaß gehabt!", stellte sie fest und lächelte wieder. Natürlich freute Elena sich darüber, denn sie wusste ja wie sehr die Brüder sich eigentlich mochten. Damons letzte Geschichte war allerdings besonders interessant, weshalb Elena auch gleich ein bisschen hellhörig wurde. "DAS solltet ihr Caroline vielleicht lieber nicht erzählen!", bemerkte Elena schmunzelnd. Sie war nun auch nicht gerade begeistert davon, aber sowas war schließlich nicht verboten. In diesem Punkt vertraute Elena Damon auch voll und ganz, denn sie wusste er würde sie nicht betrügen. Trotzdem war die Vorstellung wie Damon von zehn halbnackten Frauen angebaggert wurde nicht besonders prickelnd. Da wurde Elena gleich noch ein bisschen anschmiegsamer. 
"Die Woche war eigentlich ganz normal .... fast schon langweilig. Keine übernatürlichen Zwischenfälle!", erzählte Elena mit einem Schmunzeln. Ohne ihren Lieblingschaoten war das Leben einfach nicht so spannend. "Nachts wars aber besonders langweilig!", flüsterte sie dann noch, ehe Damon den nächsten Kuss bekam.
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BeitragThema: Re: Letzte Momente   So 27 März 2016, 20:02

Insgeheim freute sich Damon wie verrückt, dass Elena sich so freute ihn wieder zu sehen und sich gleich an ihn drückte ohne jeden Zweifel. Dabei wusste sie ja aus erster Hand was alles in New Orleans passiert war. „Schade?“ fragte Damon und zog diesmal nur eine Augenbraue hoch. Er wusste, dass Elena es nicht ernst meinte, aber es machte Spaß sich etwas zu foppen. „Du hättest überall ein Mitspracherecht. Gehört eh alles dir“, lachte Damon und hatte nicht vor irgendwelche Verschönerungsarbeiten an sich vornehmen zu lassen.
Das Gespräch wurde in die Wanne verlagert, was Damon nur Recht war. So war noch mehr Hautkontakt möglich und diesen hatte er einfach vermisst. Immer noch raubte ihm die Nähe zu Elena den Atem und er fühlte sich so wohl wie selten zuvor in seinem Leben. Er lachte leise, als Elena meinte sie hätte andernfalls Caroline bald einsperren müssen. „Können wir auch so machen. Wir könnten einen Caroline freien Wochentag einrichten. Dann hätten wir alle einmal in der Woche unsere Ruhe.“ Er vor allem, aber Damon ahnte, dass diese Idee wenig Chance auf Umsetzung hatte. „Es war nicht genauso wie früher, aber ich glaube wir hatten beide unseren Spaß. War jedenfalls nicht die schlechteste Idee, die ich je hatte“, stimmte er Elena zu und man konnte hören, dass Damon das erleichterte. Die Sache mit dem Striptease Club sollten sie also für sich behalten? Schade eigentlich. „Warum denn? Du kommst doch auch damit klar und Stefan war mindestens so brav wie ich.“ Zugegeben, Damon freute sich und war gleichermaßen stolz darauf, dass Elena ihn nahm wie er war und ihm so viel Vertrauen entgegen brachte. Jedoch war es auch so, dass sie keine Sorge haben musste, dass er ihr fremdging. Daran hatte Damon noch nie auch nur im Traum gedacht. Sie offenbar schon ...ein wenig, zumindest schmiegte sich Elena jetzt noch näher an ihn und küsste Damon. Aha da hatte aber jemand Entzugserscheinungen. Er auch und darum erwiderte er den Kuss leidenschaftlich wie immer. Ihr Schmunzeln und der bedauernde Hinweis auf Langeweile ließ ihn auch grinsen. „Oh ich versicherte dir, das gehört jetzt der Vergangenheit an“, versprach er und ließ seine Hände über ihren Körper wandern. Er neckte, verwöhnte und küsste sie, damit sie noch mehr Appetit auf ihn bekam. So ein Wiedersehen war doch wirklich etwas Schönes.
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BeitragThema: Re: Letzte Momente   So 27 März 2016, 20:50

So ein bisschen herum zu albern machte einfach Spaß und nach all dem Ärger tat es Elena gut einfach wieder ausgelassen zu sein. Sie hatte nicht vergessen wie es sich angefühlt hatte Damon zu verlieren. Seit dem hatten sie noch keine Zeit gehabt zu feiern, dass er dem Tod nochmal von der Schippe gesprungen war. Deswegen hoffte Elena, dass jetzt einfach alles ein bisschen ruhiger sein würde und sie Zeit für sich hatten. "Hmm, so überall also....!" Auffallend langsam ließ sie ihren Blick über seinen Körper wandern, denn jaha, nicht nur Männer durften hingucken. "Ich könnte dir meinen Namen irgendwo hin schreiben .... nur damit die im Stripclub auch gleich bescheid wissen!", neckte Elena grinsend, ehe sie Damon gleich nochmal küsste. Ehe das hier ausartete, musste Elena es aber doch nochmal klar stellen: "Das gefällt mir alles genau so wie es ist!", versicherte sie ihrem Freund und deswegen schleppte sie ihn nun mit in die Badewanne, weil es sich ja gleich noch viel besser kuscheln ließ. 
Aneinander gekuschelt im warmen Wasser fühlte Elena sich einfach rund um wohl und schon jetzt beschloss sie, dass sowas öfter mal wiederholt werden sollte. "Das nächste Mal machen wir das in deinem Badezimmer!", stellte Elena fest. Damon hatte nämlich eine viel größere Badewanne. "Du hast schon so oft von deiner Wanne geschwärmt .... und ich durfte sie noch nie ausprobieren!" Gemeinheit aber auch! Eigentlich war es hier aber auch ziemlich gut und wenn man nicht so viel Platz hatte, musste man eben näher zusammen rutschen. Das Vorhaben mit Caroline gefiel Damon erwartungsgemäß und auch Elena lachte. "Ach komm, du siehst sie auch so nicht jeden Tag, also stell dich nicht so an!", außerdem meinte Caroline es ja nur gut. Trotzdem war Elena der Meinung, dass Caroline nicht alles wissen musste "Also ich versteh das ja auch nicht, aber es soll tatsächlich Freundinnen geben die nicht so begeistert sind, wenn ihr Freund sich andere Frauen ansieht während sie sich ausziehen!", ein bisschen Sarkasmus schwang da durchaus mit, aber Elena lachte, weil sie es nicht ernst nahm.
Wenn es Stefan und Damon dabei half sich wieder näher zu kommen, dann sollten sie sich eben ein paar Stripperinnen ansehen. "Das freut mich wirklich sehr!", sagte Elena mit einem aufrichtigen Lächeln, als Damon erzählte wie es mit Stefan gelaufen war. Dass eine Woche nicht gleich die letzten Hundert Jahre ändern konnte war klar, aber es war ein Anfang. "Ich könntet das ja hin und wieder mal wiederholen...", schlug Elena vor, weil sie hoffte das Eis war nun gebrochen. "....nur nicht sofort!", fügte sie gleich noch grinsend hinzu. Es war ihr zwar wichtig, dass die Brüder sich wieder besser verstanden aber jetzt gehörte Damon erstmal nur ihr! Dagegen schien Damon aber so gar nichts zu haben, denn schon wurde der Körperkontakt ein bisschen mehr und Elena genoss die kleine Streicheleinheit. Obwohl das Wasser langsam kalt wurde, wurde ihr immer wärmer und deswegen streichelte auch Elena mit der Hand über Damons Oberkörper, ehe sie sich zu ihm umdrehte, damit sie ihn wieder küssen konnte. "Sieht aus als hätten wir das Haus heute für uns...", flüsterte sie dabei gegen seine Lippen.
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BeitragThema: Re: Letzte Momente   So 27 März 2016, 21:45

„So lange der Name nicht mitten auf die Stirn muss, könntest du mich dafür vielleicht sogar begeistern.“ Damon war jedenfalls bereit nahezu alles für Elena zu tun. Ihr Blick wanderte jetzt über seinen Körper und Damon grinste, weil ihm diese offensive Art von ihr sehr gefiel und ihn auch anmachte. Darum drehte er sich halb, so dass sie sein Gesäß sehen konnte. „Oder wäre dir ein Brandzeichen mit deinen Initialen genau hier lieber?“ fragte er neckend. So ein Besitzerbrand machte die Sache dann wohl ein für alle mal klar. Damon tauchte wieder ab und sah Elena verschmitzt an. Weil sie aber sagte, dass ihr alles genauso gefiel wie es war kam er wohl noch einmal mit einem blauen Auge und ohne Brandzeichen davon.
Dafür fand Elena Gefallen an ihrem gemeinsamen Bad. „So oft du willst machen wir es … das in meiner Wanne.“ Ups war das ein Freud´scher Versprecher. Und wenn schon? Sie waren beide kein Kind von Traurigkeit, wie sie herausgefunden hatten. „Hier ist es aber doch auch ganz nett. Der Ausblick kann sich sehen lassen.“ Ungeniert sah auch er an Elena hinab... je nachdem was eben gerade zu sehen war. Dass es ihr nicht gefiel, dass er in den Strippclub ging war Damon klar. „Hey ich bin nur ehrlich“, verteidigte er sich halbherzig. „Außerdem war es ein Opfer, das ich für meinen Bruder bringen musste. Selbstlos habe ich es also auf mich genommen. Würdest du für Jeremy, wenn er es wäre, nicht das Gleiche tun?“ fragte er und tat so als ob er der Ausbund an Großherzigkeit wäre. Nicht weniger Großherzig war Elena, die meinte, dass Damon und Stefan das bei Gelegenheit wiederholen konnten. Sie vertraute ihm also so richtig... das gefiel dem Vampir mehr als alles andere. Andererseits konnte seiner Meinung nach eh keine andere Frau ihr das Wasser auch nur reichen. „Deshalb...“, Damon beugte sich über Elena und flüsterte in ihr Ohr. „Deshalb will ich dir nur mal sagen, dass da gar keine Frau auch nur im allergeringsten so knackig, hübsch und liebenswert war wie du.“ Konnte sie ja ruhig wissen. Damon wollte nur Elena. Für immer und ewig. Oder zumindest so lange sie lebte. Dazu gab es noch einen gefühlvollen Kuss, der auch Damon richtig gut schmeckte. Da kam es recht gelegen was Elena ihm sagte. Sie hatten also sturmfreie Bude. „Das trifft sich gut...“, nuschelte er in diesen Kuss, als sie ebenfalls über seinen Oberkörper streichelte. „Ich finde... du solltest dringend nachprüfen ob noch alles funktionsfähig ist.“ Sie waren eine Woche getrennt gewesen und die Tage in New Orleans waren auch keine Orgien gefeiert worden, weil sie mit Gedanken bei Stefan gewesen waren. Davor war er fast gestorben... kurz... die körperlichen Vergnügen waren ein wenig zu kurz gekommen in letzter Zeit.
Damon rieb mit seinem Fuß an ihrem Bein entlang, küsste sie und schnell wurde seine Atmung schneller. Mist, er war regelrecht ausgehungert nach ihr.
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BeitragThema: Re: Letzte Momente   So 27 März 2016, 22:15

Das Schlimme war: Elena glaubte Damon sogar, dass er sowas machen würde. Elena war allerdings nicht verrückt genug um sowas zu fordern und deswegen begnügte sie sich mit dem Gedanken, dass Damon all diese Frauen links liegen lassen hatte, nur um zu ihr zurück zu kommen. Mehr musste sie eigentlich auch gar nicht wissen. Es wäre nämlich sicherlich leicht für ihn gewesen die ein oder andere zu verführen, auch ohne Manipulation. Deswegen wurde er jetzt aber auch belohnt, denn kuscheln in der Badewanne war doch eh besser als diese Frauen .... hoffentlich jedenfalls. Weil auch Elena so richtig gut gelaunt war, wanderte ihre Hand gleich mal zu seinem Hintern .... wenn Damon ihn schon so präsentierte. "Ich würde sagen der ist zu schade um irgendwas drauf zu brennen!", stellte sie dann aber schließlich fest. So langsam wurden die zweideutigen Anspielungen sowieso mehr und es war wohl eindeutig, dass sie beide das Gleiche wollten. Elena hatte es vermisst ihm so nahe zu sein und dass Damon ein Fan von körperlicher Nähe war wusste sie schon lange. Anfangs war es ihr unangenehm gewesen, wenn er sie so angesehen hatte. Schließlich war sie nur ein Mensch und er ein makelloser Vampir. Aber inzwischen wusste Elena, dass Damon nichts an ihr auszusetzen hatte und inzwischen konnte sie es genießen. Sein Blick zeigte ganz deutlich, wie sehr er sie liebte und dieses Gefühl war für Elena einfach unbeschreiblich. Da war der Strippclub schon lang vergessen....
Sein Vergleich brachte Elena erneut zum Lachen und natürlich ging sie darauf ein. "Wenns nötig wäre würde ich der Stripperin noch zeigen wie sie die Klamotten am schnellsten los wird!", flüsterte sie Damon grinsend zu und jaha, das sollte er sich jetzt ruhig mal vorstellen. Spätestens bei seiner nächsten Aussage schmolz Elena aber sowieso davon und wenn sie noch sowieso schon an ihm geklebt wäre, spätestens jetzt hätte Damon sie rumgekriegt. Dafür gab es jetzt aber einen sehr gefühlvollen Kuss und Elena lächelte glücklich. "Ich liebe dich!", flüsterte sie und küsste ihn gleich noch ein bisschen mehr. Seine nächste Aufforderung war da ganz passend und Elena lachte leise. "Wäre ja auch echt dumm, wenn da was kaputt gegangen ist!", stellte sie fest. Dabei rutschte sie schon langsam auf seinen Schoss -war in der Badewanne einfacher- und bewegte sich ganz leicht, einfach um ihn erstmal so nahe zu spüren. Sofort beschleunigte sich ihr Herzschlag und dieses Kribbeln breitete sich in ihrem ganzen Körper aus. Ihre Lippen wanderten dabei über seinen Hals und zu seinem Ohrläppchen. "Sieht aus als hätten wir Glück!", flüsterte sie ihm dabei zu, denn schon jetzt konnte sie spüren wie sich bei Damon etwas regte. Alles andere hätte Elena aber auch irgendwie verwundert. Sie rutschte noch ein bisschen näher an ihn ran, ging aber noch nicht weiter. Stattdessen genoss sie jede kleine Berührung und jeden Kuss, als hätte sie eine Ewigkeit darauf verzichten müssen.
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BeitragThema: Re: Letzte Momente   Mo 28 März 2016, 13:24

Damon wusste gar nicht wie sehr Elena sich in Gedanken mit den anderen Frauen beschäftigte. Er hatte diese schon längst wieder vergessen. Für ihn zählte nur Elena. Aber wenn man eine Frau über 150 Jahre vermisst hatte war das wohl nicht weiter verwunderlich. Für Damon zählte nur Elena. Und für Elena zählte nur Damon, so fühlte es sich wenigstens an, als sie gleich auf sein Gefoppte einging und das Hinterteil begutachtete. „Gut. Soll nämlich weh tun“, stellte er schief grinsend fest weil er so dem Brandzeichen entkam. Sie waren schon längst nicht mehr zurückhaltend, weder verbal noch körperlich. Damon machte es doppelt so viel Spaß, seit sie sich ebenbürtig waren. Elena konnte ihre Forderungen stellen und tat das auch. Mal wild, mal zärtlich, die beiden wurden sich immer schnell einig. „Ich liebe dich auch.“ Daran gab es gar keinen Zweifel. Damon hatte immer nur Elena gewollt und jetzt da er sie hatte war kein Platz mehr für andere Gedanken oder Frauen. Sie wollte also die Funktionskontrolle und das war ganz in Damons Sinn. Das Gefühls der nassen Haut an seiner, ihre Berührungen und vor allem der Anblick von Elenas Körper im Wasser befeuerten seine Leidenschaft. Ihre Lippen machten seinen Hals und dann die Ohrläppchen unsicher. Damon keuchte leise, weil das allein schon atemberaubend war. Ihr ging es zum Glück nicht besser, denn er hörte ihren Herzschlag und der gab ganz schön Gas.
Im Wasser waren sie beide leichter, was ein paar neue Möglichkeiten eröffnete. Elena schien aber heute die Kontrolle haben zu wollen und so gab sie Damon bereitwillig ab. Bei der Zweisamkeit mit Elena war er sehr viel weniger Macho als sonst. Ihm gefiel es, wenn Elena den Takt angab. Sie genoss jede seiner Berührungen und Damon kraulte über ihren Rücken und in den Nacken. Er küsste sie und ließ die Hand zu ihrem Po wandern, der auch gleich ein paar Zärtlichkeiten abbekam. Irrwitzigerweise musste er an ihre Hochzeitsnacht denken, in der zwar nichts gelaufen war in dieser Hinsicht, die aber für ihn trotzdem magisch gewesen war in diesen heißen Quellen unter den Sternen. Aber er erwähnte es nicht, weil Elena sich nach wie vor nicht erinnerte. Es schien ihm manchmal nicht fair, dass er diese Erinnerungen hatte und sie nicht. Aber das Gute war sie konnten neue Erinnerungen machen. Und das tat Damon auch jetzt. „Wie hättest du es denn gern?“ fragte e unverblümt und wartete auf ihre Ansage die er äußerst folgsam annehmen würde.
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BeitragThema: Re: Letzte Momente   Mo 28 März 2016, 15:38

Bevor sie mit Damon zusammen war, hatte Elena sich noch nie so gefühlt. War jetzt auch nicht so als hätte sie davor viele Beziehungen gehabt. Mit Matt hatte sie zwar auch ihren Spaß gehabt, aber so wie mit Damon hatte sie sich noch nie gefühlt. Das eine war ihre emotionale Beziehung und egal was er auch anstellte, sie liebte ihn einfach. Er gab ihr all das was sie brauchte und er war immer für sie da, deswegen wollte ihn Elena gar nicht mehr loslassen. Vielleicht war es naiv das in ihren jungen Jahren zu denken, aber im Moment konnte sie sich gut vorstellen mit Damon den Rest ihres Lebens zu verbringen. Das andere war aber eben auch die körperliche Chemie zwischen ihnen und die stimmte sowas von. Elena hatte nie gewusst wie es war jemanden so sehr zu wollen und es würde abgesehen von Damon wohl auch niemand so leicht schaffen. Vor Damon versteckte sie das aber auch gar nicht, denn Damon hatte scheinbar die gleiche Sehnsucht. Zumindest ließen das seine Berührungen vermuten und so grinste Elena wieder leicht als er ihr Liebesgeständnis erwiderte. "Ich finde wir mussten zu lange ... darauf verzichten!", stellte Elena bei der Gelegenheit fest und deswegen wurden ihre Berührungen gleich noch ein bisschen intensiver. Seine Haut unter ihren Fingern zu spüren war ein besonderes Gefühl und deswegen erkundete sie seinen ganzen Körper als sei es das erste Mal. Inzwischen wusste Elena ja welche Stellen Damon besonders mochte und natürlich nahm sie sich für die besonders viel Zeit.
Weil das in der kleinen Badewanne am einfachsten war, rutschte Elena auf seinen Schoss und brachte sie somit schon mal deutlich näher zusammen. Elena hielt aber einen Moment inne, weil Damon dieses spezielle Lächeln im Gesicht hatte. "Was ist? Woran denkst du?", fragte Elena ebenfalls mit einem Lächeln, während sie mit den Fingern seinen Haaransatz entlang streichelte. Seine nächste Frage brachte Elena aber zum Lachen. "Heißt das ich darf mir was wünschen?", fragte sie und küsste Damon dann schon sehr viel verlangender. "Vor allem hätte ich gerne dich!", stellte Elena klar und fackelte gar nicht lange, ehe sie sich einfach mit Damon vereinte. Egal wie oft sie das machten, es war einfach jedes Mal ein unglaubliches Gefühl und Elena musste kurz inne halten und Luft holen. Erst bewegte sie sich langsam auf ihm, streichelte zärtlich über seinen Nacken und genoss einfach nur das Gefühl ihm so nahe zu sein. Elena lachte, weil Damon ja des Öfteren damit angab wie gut Vampire in dieser Sache waren. So langsam steigerte sich ihre Leidenschaft aber und so beschleunigten sich auch ihre Bewegungen. "Ich hab keine Ahnung wie du das machst, aber das ist einfach unglaublich!", bemerkte Elena grinsend. Es war wohl klüger vorsichtig mit solchen Komplimenten umzugehen, denn Damons Selbstbewusstsein war in dieser Hinsicht sowieso schon ziemlich groß, aber die Wahrheit musste schon auch mal gesagt werden. Als er sich nun auch gemeinsam mit ihr bewegte, beschleunigte sich Elenas Atmung zusätzlich und sie stöhnte leise auf. Ein Glück waren Vampire so ausdauernd.
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BeitragThema: Re: Letzte Momente   Mo 28 März 2016, 18:23

„Oh ja. Abstinenz... fast... drei Wochen lang“, rechnete Damon nach, denn das war für ihre Verhältnisse schon lange. Nicht dass er nicht auch mal ohne Sex leben konnte vor allem wenn man gerade so viele Probleme um die Ohren hatte wie sie in den letzten Wochen. Jetzt Elena wieder nahe zu sein fand Damon richtig gut. Und sie wohl auch. Ihre Hände waren überall da wo er es gerne hatte und genauso hielt er es auch und verwöhnte Elena langsam, wobei er die Reize und Stimulation immer mehr steigerte. Sie war alles andere als zurückhaltend, sondern sie war wie Damon sich sich immer vorgestellt hatte, wie Elena gewesen wäre ohne diese verfluchte Entführung damals. Elena war eine selbstbewusste Frau, die durchaus auch das von Damon einforderte, was sie wollte.
Das tat sie auch jetzt und Damon grinste schräg, wie es schräger nicht mehr ging, als sie sich auf ihn setzte. „Mich... dann nimm mich“, forderte er sie auf und war natürlich bereit auf ihre Wünsche einzugehen. Das war nur gar nicht nötig, sondern Elena nahm ihn sich einfach, so wie es ihr gerade gefiel. Auch Damon schnappte nach Luft und seine Hände legten sich an ihre Hüften um sie zu bestärken genau das zu tun, was sie gerade tun wollte. Wie auch immer sie das machte... Damon war ihr völlig verfallen und sich ziemlich sicher, dass ihn sogar Blut jetzt ganz und gar nicht locken konnte. Er bekam ein Kompliment, musste das aber direkt weiter geben. „Um ehrlich zu sein... ich mache gerade gar nichts... das machst alles du“, gab er zu und schob nun doch eine Hand noch zwischen ihre, um Elena anzufeuern. Vampir hin und Vampir her...in dieser Position hatte wirklich Elena das Sagen und Damon gefiel ja gerade das. Beide begannen nun aber etwas dazu beizutragen und schon ging der Spaß richtig los. Wasser schwabbte über und Damon schloss verträumt die Augen und öffnete die Lippen. Keine andere Frau konnte ihm das geben, was ihm Elena ihm gab. Mit keiner konnte er diese Leidenschaft empfinden und während er sie an den Stellen verwöhnte und mit der Ausdauer eines Vampirs reizte, bis er die Wellen der Lust in ihrem Körper spürte. Damon konnte so gemeinsam die riesengroße Welle der Lust mit Elena empfingen und als sie sich anschließend an ihn drängte streichelte er sie sogleich verträumt und vertraut weiter. „Drei Wochen sind zu lang...“, stammelte er benommen. Da halfen auch Vampirkräfte nichts, wenn man einer Frau verfallen war.
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Elena Gilbert

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BeitragThema: Re: Letzte Momente   Mo 28 März 2016, 18:54

Vollkommen gefangen in diesem Moment wäre Elena nicht in der Lage gewesen jetzt an irgendwas anderes zu denken als an Damon und seine Berührungen. Weil er sie immer weiter reizte, stieg ihre Erregung ins Unerträgliche und Elena biss sich leicht auf die Lippen, ehe sie endlich eins waren. Dank der großen Wiedersehensfreude war Elena heute ein bisschen stürmischer als sonst, aber scheinbar hatte Damon nichts dagegen einzuwenden. Hätte er sagen wollen wo es heute lang ginge, wäre es für den Vampir schließlich ein Leichtes gewesen die Position zu enden. Wenn Elena ehrlich war mochte sie es auch, wenn Damon auf Macho machte und sich einfach nahm was er wollte, aber andersrum war es mindestens genau so gut. Deswegen gaben die beiden sich nun auch einfach ihrer Leidenschaft hin und ziemlich bald schon wurde Elena davon getragen von den Wellen der Lust. Dass sie dabei das halbe Bad unter Wasser setzten war Elena nicht bewusst, aber es wäre ihr auch vollkommen egal gewesen. Sie legte den Kopf in den Nacken und stöhnte auf, als sie spürte wie Damon gemeinsam mit ihr den Höhepunkt erlebte. Wäre gemein sowas zu sagen, aber SO hatte sich das bei Matt nie angefühlt..... 
Elena brauchte einen Moment um wieder zu Atem zu kommen und weil sie diese Nähe nicht gleich wieder aufgeben wollte kuschelte Elena sich erstmal an Damon und wartete, bis sie sich beide wieder ein bisschen beruhigt hatten. "Sowas von zu lange!", stimmte sie kichernd zu, ehe sie sich nochmal streckte und Damon einen weiteren Kuss gab... das könnte sie die ganze Nacht tun.
Erst als ihre Atmung wieder ruhiger war entfernte Elena sich ein kleines Stücken, so dass sie wieder getrennt wurden. "Na komm, raus aus dem Wasser ehe uns noch Schwimmhäute wachsen!", forderte sie Damon auf. Außerdem war das Wasser so langsam kalt, auch wenn das bis gerade nicht wirklich aufgefallen war. Elena stieg aus der Wanne und wickelte sich in ein Handtuch, weil man als Mensch eben leider doch irgendwann anfing zu frieren. Damon schien es dagegen nicht so eilig zu haben. "Was ist, bist du festgewachsen?", fragte Elena mit einem Grinsen. Sie verknotete das Handtuch, damit es nicht rutschte und setzte sich nochmal auf den Rand der Badewanne. "Wenn Stefan heute Nacht bei Caroline ist, dann ist er ja gut versorgt!", die Blondine würde mit Sicherheit auf ihn aufpassen. "Also.... würde ich sagen du kannst hier bleiben .... oder?" Wäre nämlich schon sehr schade, wenn Damon nun gleich wieder gehen musste. "Wir könnten noch was zu Essen machen und dann .... ins Bett gehen?" Elena grinste und beugte sich nochmal zu Damon, um ihn zu küssen. Da konnte er ja wohl nicht mehr nein sagen!!
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Damon Salvatore

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BeitragThema: Re: Letzte Momente   Mo 28 März 2016, 21:52

Na also, auch der Dame hatte es gefallen, wie Damon entspannt wenig später feststellte. Nur anders als er war Elena schneller wieder im hier und jetzt. Nur kurz kuschelte sie noch bei ihm in der Wanne, dann war es vorbei mit der Zweisamkeit und sie löste sich und stieg aus der Wanne. Gut, das Wasser war nicht mehr so angenehm warm, aber das war Damon egal. Er betrachtete Elena bis sie sich wieder an ihn wandte. „Was hast du es denn so eilig?“ fragte Damon und räkelte sich nochmals in der Wanne. Es hatte gut getan. Körperlich und mental. Elena setzte sich wieder an den Rand der Wanne und plante den restlichen Tag oder dem was davon übrig war. „Du machst dir JETZT Gedanken um Stefan?“ fragte Damon und zog die Nase kraus. „Ich denke mal, der denkt nun sicher nicht an uns und macht ungefähr das Gleiche mit Caroline. Wiedersehensfreude pur“, blinzelte er. Aber er wusste wie Elena es meinte. „Ich würde das auch sagen.“ Genau genommen musste sie ihn raus schmeißen wenn sie ihn nicht hier haben wollte heute Nacht. Damon ließ sich bereitwillig küssen und sah Elena glücklich an. „Wir können mit dem Telefon Essen bestellen. Während wir warten... können wir das Bett vorwärmen und danach können wir frisch gestärkt das Bett warm halten.“ So stellte Damon sich diese Nacht vor.
Darum kletterte er jetzt aus der Wanne und tapte von Pfütze zu Pfütze. Er hatte es nicht so eilig damit ein Handtuch umzuwickeln oder sich etwas anzuziehen. Das kam schon allein daher, dass er dachte ein schöner Anblick zu sein. Das Getropfe nervte dennoch und so trocknete er sich immerhin ab. „Also Cheffin, du hast heute das sagen... zumindest bis wir wieder auf der Matratze landen. Dann bin ich dran.“ Da herrschte bei ihnen Gleichberechtigung, was sie Sache aber auch spannender machte. Damon spielte schon mal mit seinem Handy. „Was darfs denn sein? Asiatisch? Italienisch? Thai? Oder … Französisch?“ Ok Letzteres war schon wieder mal sehr zweideutig gemeint. Eigentlich kochte Damon ja auch selbst gerne, aber er bezweifelte dass die Gilberts im Haus hatten, was er als drei Sterne Koch benötigte. So richtig Kochen konnte hier niemand. Eigentlich komisch. Das waren Menschen, er ein Vampir. Sie mussten essen, er nicht. Trotzdem konnte er es. Na gut...dieses Dilemma würden sie so schnell wohl nicht mehr lösen.
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Elena Gilbert

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BeitragThema: Re: Letzte Momente   Di 29 März 2016, 19:55

Scheinbar wäre Damon gerne noch eine Weile in der Wanne geblieben -mit Gesellschaft verstand sich- und Elena schmunzelte darüber. Sie mochte es, wenn Damon so anhänglich war und genoss die Zweisamkeit wirklich sehr. Nur wurde sie im Wasser eben schneller schrumpelig als Damon, deswegen verlegte sie das Kuscheln lieber an einen anderen Ort. So schnell war Damon aber nicht aus der Wanne zu bewegen, weshalb Elena sich nochmal zu ihm setzte. Ihre Sorge um Stefan wurde eher mit Sarkasmus beantwortet, aber was er konnte.... "Sei mal froh, dass ich ERST JETZT an Stefan denke!", bemerkte sie mit einem zweideutigen Grinsen. Sicherlich wäre Damon weniger erfreut, wenn sie bei ihren Aktivitäten in der Badewanne an seinen Bruder gedacht hätte. Er war ja immerhin auch ziemlich gut aussehend .... aber Elena war schon zufrieden mit ihrem Salvatore Bruder. Da brauchte sie keinen anderen. Immerhin ließ er sich aber sehr leicht davon überzeugen hier zu bleiben und das brachte auch Elena wieder zum Grinsen, vor allem als Damon seine Pläne für den restlichen Tag ausbreitete. "Hört sich an als hättest du Interesse daran in mein Bett zu kommen!", bemerkte sie schmunzelnd. Elena erinnerte sich noch gut daran wie sie ihn am Anfang ins Gästezimmer verband hatte. Lange hatte Damon es da aber eh nicht ausgehalten! Von daher durfte er sich nicht beklagen, denn Elena hatte ihn schließlich bald unter ihre Decke gelassen.
Immerhin kam ihr Adonis nun doch noch aus der Wanne und weil das Bad eh schon geflutet war meckerte Elena auch nicht darüber, dass Damon alles voll tropfte. Manchmal bewunderte sie ihn dafür, dass er sich in seiner eigenen Haut so wohl fühlte, aber in Situationen wie dieser übertrug sich das auch auf Elena. Dann wurde sie ebenfalls deutlich entspannter. Jetzt warf sie aber zumindest hier im Badezimmer ein paar Handtücher auf den Boden, um das Wasser aufzusaugen. Sonst gabs morgen wirkliche Ärger mit Jenna.... Als Damon verkündete, dass Elena heute das Sagen hatte, wurde sie wieder hellhörig. Um genau zu sein machte er ja meistens was sie wollte -außer er legte es drauf an sie zu nerven- aber die Einschränkung brachte Elena wieder zum Lachen. "Dann gibt es aber nicht mehr viel was ich bestimmen könnte!", stellte sie grinsend fest, während sie sich dicht vor Damon stellte. Immerhin hatte er ja deutlich gemacht, dass er so ziemlich den ganzen Rest des Tages im Bett verbringen wollte! Dagegen hatte Elena aber nichts einzuwenden und deswegen entschied sie nun wenigstens was es zu Essen gab. "Italienisch..... scheinbar hab ich ja ne Schwäche für südländisches!" Elena hauchte Damon grinsend einen Kuss auf die Lippen, dann drehte sie sich um und ging in ihr Zimmer. Sie zog sich wenigstens Unterwäsche und einen Bademantel an, irgendwer musste ja den Lieferservice rein lassen und den nackten Damon wollte sie eigentlich nicht an die Türe schicken.
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Damon Salvatore

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BeitragThema: Re: Letzte Momente   Di 29 März 2016, 21:47

„Du bist verdammt frech“, grinste Damon und doch klang es so verliebt wie: Ich liebe dich. Er mochte Elena genauso wie sie war und so selbstbewusst gefiel sie ihm noch viel besser. Der Vampir wollte keine kleine Barbie die zu allem Ja und Amen sagte. So war er nicht und Elena auch nicht. Und so machte sie auch weiter. „Dezentes Interesse in dein Bett zu kommen wäre durchaus vorhanden“, meinte er darum und wollte sich ganz sicher nicht abweisen lassen. Das war doch sein Platz, oder? Um dahin zu kommen musste er aber erst einmal raus aus der Wanne und das tat er nun auch und bequemte sich heraus. Elena warf derweil mit Handtüchern um sich und Damon wickelte sich gnädigerweise ein Handtuch um, ehe er sich um das Essen kümmerte und den Lieferservice anrief. „Gute Wahl“, sagte er anschließend zu Elena. Der Kuss war so gesehen eine leckere Vorspeise. „Alles was aus Italien kommt muss einfach gut sein.“ Er zum Beispiel.
Elena zog sich leider auch wieder an. Na gut, dann konnte er ja doch im Bett bleiben. Der Vampir schaltete den Fernseher an und zappte herum. Auf einem Kanal lief 'Twilight' und Damon schüttelte sich angewidert. „Dass das überhaupt noch jemand schaut. Damit macht man doch keine Quote.“ Ihhhhh Glitzervampire.
Damon gruschte aus seiner Jeans ein paar Scheine und gab sie Elena für den Lieferservice. „Kauf dir was Schönes“, zwischterte er mal wieder und legte sich gemütlich ins Bett. Er schnappte sich den Teddybär und sah mit ihm zu Elena. Mit verstellter Stimme ließ er den Teddy sprechen. „Hoffentlich kommt der rasende Italiener schnell...es ist so kalt und einsam im Bett“, piepste der Bär und Damon zog eine Schmollippe. Da klingelte es aber auch schon an der Türe unten. „Happi Happi“, freute sich Damon und ließ Elena paschamäßig mal machen.
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BeitragThema: Re: Letzte Momente   Mi 30 März 2016, 12:46

Die gute Stimmung breitete sich aus und Elena grinste breit, weil es Spaß machte so mit Damon herumzualbern. Immerhin hatte er sich nun auch aus der Badewanne bequemt und sogar ein Handtuch umgewickelt. Mehr Stoff kam heute aber wohl nicht mehr zum Einsatz .... dagegen hatte Elena aber nichts einzuwenden. Was das Bett anging hatte sie aber nicht mehr viel Mitspracherecht, denn schneller als Elena schauen konnte lag Damon schon drin und er sah nicht aus als wolle er heute nochmal aufstehen. "Na, ist es bequem?", fragte sie grinsend und schlüpfte dann noch in einen Bademantel. Dem Lieferanten in Unterwäsche die Türe zu öffnen war dann doch nicht so ihr Ding. Damon fand auch gleich das richtige Unterhaltungsprogramm und Elena lachte. "Na irgendwas muss dran sein, sonst würden nicht tausende von Teenagern kreischend hinter ihnen her rennen!", stellte sie fest. Elena gehörte aber nicht zu den Fans und sie war verdammt froh, dass Damon keine Gedanken lesen konnte! "Mädchen stehen eben auf glänzende Dinge!", sie zwinkerte und ging dann nach unten. Die Meisten zogen wohl glänzenden Schmuck vor, aber wer konnte da schon wählerisch sein. 
Vom Lieferanten bekam sie die Pizzen und dann wurde tatsächlich der restliche Tag im Bett verbracht. Anfangs wurde brav gegessen, dann ging es aber nicht so brav weiter. Damon und Elena genossen es, dass sie hier ungestört waren und sie zumindest im Moment keine Sorgen hatten. Deswegen hatte sie gemeinsam noch eine Menge Spaß, bis sie dann doch irgendwann aneinander gekuschelt einschliefen. Elena merkte, wie sehr sie es vermisst hatte Damon neben sich zu haben, denn mit seiner Wärme und seinem Arm um ihren Körper schlief es sich gleich viel friedlicher. 
Als Elena erwachte war es schon hell, sie blinzelte und gähnte, ehe sie Damon los ließ und sich auf den Rücken drehte. So gut hatte sie die ganze letzte Woche nicht mehr geschlafen und deswegen dauerte es auch einen Moment, bis Elena klar wurde, dass es mitten unter der Woche war .... und sie in die Schule musste! Elena drehte den Kopf und sah zur Uhr. "MIST VERDAMMTER!", es war schon viel zu spät. "Ich hab verschlafen!", stellte sie überflüssigerweise fest, strampelte die Decke zur Seite und sprang aus dem Bett. Die Unterwäsche hatte sie schnell wieder an, nur wo war der Rest gelandet? "Wo zum Teufel ist meine Hose?", Elena wuselte durchs Zimmer bis sie endlich Hose und Top finden konnte. "Ich muss los ... sonst gibts Ärger!", nuschelte sie, während sie sich das T-Shirt über den Kopf zog. "Aber .... holst du mich nachher von der Schule ab?", zumindest für einen Abschiedskuss musste noch Zeit sein, weshalb Elena sich über ihren Freund beugte. Der wirkte noch nicht sonderlich wach, aber er musste ja auch nicht zur Schule....
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Damon Salvatore

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BeitragThema: Re: Letzte Momente   Mi 30 März 2016, 22:06

„Nein...nicht sehr bequem“, stellte Damon fest und sah möglichst unglücklich aus. „Mein Lieblingskissen fehlt.“ Wer damit gemeint war, war klar. Das Programm kommentierte Elena neutral und Damon verdrehte nur die Augen. Ja warum rannten sie Eddy dem Glitzervamp nache? „Das tun diese Teenies nur, weil sie mich noch nicht gesehen haben.“ Wenn dem nämlich so wäre, dann.... ja dann wäre Elena eifersüchtig, Damon genervt, aber die Teenies immerhin auf dem rechten Weg. Glitzernde Dinge mochten also alle Mädchen. „So so und du auch?“ fragte Damon. Da konnte man dann ja auch mal was machen.
Statt Glitzersachen gab es dann aber italienische Küche. Dafür verließen sie das Bett nicht mehr und auch sonst gab es nichts, was sie an diesem Tag noch dazu brachte aus den Federn zu flüchten. Damon genoss diese Zweisamkeit ebenso wie Elena. Sie redete, hatten Spaß und kuschelten sich anschließen aneinander so dass beide tief und fest schliefen. Der Vampir mochte eins auf Unbesiegbar machen, aber im Grunde war er ein Mann wie viele andere auch, die sich nichts sehnlicher wünschten, als die Liebe und Zuwendung einer anderen Person. Der Morgen kam umso abrupter Elena sprang wie verrückt im Zimmer herum und suchte etwas... Klamotten. Damon nuschelte Unverständliches und klammerte sich mangels Elena an sein Kissen. Schule? Wer brauchte schon so was? Er nicht! „Hm, ich hole dich ab“, grümpfelte er und tastete nach ihrer Hand, um Elena wenigstens noch einen Kuss zu geben. Dann war sie weg und er allein... war ja auch blöd.

Irgendwann stand er doch auf. Was machte man als Vampir alleine? Er ging in den Grill. Kaffee und Bourbon. So verbrachte er den Vormittag, genehmigte sich noch ein Schlückchen Blut im Stadtpark und ging dann wieder nachhause, hoffend dass es bald spät genug war, um Elena an der Schule abzuholen. Zuhause wollte er gerade sehen was noch im Kühlschrank war. Wenn Elena dann mit hier her kam wollte er ihr heute etwas richtig gutes Gesundes kochen. Aber kaum schloss er den Kühlschrank wieder, zuckte Damon zusammen. Klaus stand direkt hinter der Tür. Schnell fing er sich wieder. Seine Begeisterung hielt sich jedoch in Grenzen. „Klaus.... und der Tag war so schön bisher“, seufzte Damon und goss sich einen Kaffee ein. „Du kriegst keinen, weil auf ein Kaffeekränzchen mit dir habe ich gar keine Lust.“
„Oh so lange wollte ich auch gar nicht bleiben“, lächelte Klaus milde.
„Was willst du dann, außer hier die Luft verpesten?“ Damon konnte es nicht lassen.
„Weiß du... Damon … ich habe nachgedacht“, begann Klaus immer noch im äußerst freundlichen Tonfall.
Damon pfiff durch die Zähne. „Und? Hats weh getan?“ fragte er dreist.
Immernoch blieb Klaus ruhig. „Siehst du das ist das Problem... du nervst. Du nervst wenn du mir Elena einfach abholst, obwohl ich sie noch für meine Hybriden brauchte und längst ein Einvernehmen mit ihr erzielt habe. Du nervst wenn du meinen Freund, der bedauerlicherweise auch dein Bruder ist, einfach so den Spaß wieder nimmst. Und darum mein Guter, ist es an der Zeit dich endlich von dieser Erde zu tilgen.“ Kaum hatte er die letzte Silbe gesprochen, fuhr seine Hand in Damons Brustkorb und griff Damons Herz.
Damon schnappte noch nach Luft, aber die Gefäße platzten. Klaus drückte fest zu, is das Herz nur noch eine fleischige Masse war. Da sackte Damon schon in sich zusammen. Klaus der der Meinung war ihn ein für alle mal erledigt zu haben ließ von ihm ab, wusch sich die Hände und verließ ein Liedchen pfeifend wieder das Anwesen.
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Elena Gilbert

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BeitragThema: Re: Letzte Momente   Mi 30 März 2016, 22:33

Nach dem wunderschönen Abend folgte ein recht abruptes Aufwachen. Naja, es folgte jedenfalls für Elena, denn Damon bequemte sich nicht aus dem Bett. War vielleicht auch besser so, weil es sonst noch viel länger gedauert hätte, bis Elena sich angezogen hatte. Damon half ja lieber beim aus- als beim anziehen... Immerhin einen Abschiedskuss gab es noch und dann machte Elena sich auf den Weg. Gerade noch so schaffte sie es pünktlich in den Unterricht, aber einen mahnenden Blick vom Lehrer gab es trotzdem. Zu Elenas Überraschung waren auch Stefan und Caroline da. Gut, mit ihrer besten Freundin hatte sie gerechnet, denn sie kam ja auch sonst immer sehr pünktlich zum Unterricht. Nur dass Stefan auch dabei war hatte Elena nicht erwartet, aber sie freute sich darüber. Besonders entspannt wirkte er zwar nicht, aber Caroline tätschelte immer wieder mal seinen Arm und so überstand das Trio den Vormittag mehr oder weniger unbeschadet. "Ist es zu fassen was für Aufgaben sie in der Biologieklausur gestellt haben!", motzte Caroline. Vermutlich hatte sie trotzdem alles gewusst. "Sowas muss echt keiner wissen!", stimmte Elena zu. Sie musste sich überhaupt wieder mehr anstrengen, denn Dank der ganzen Probleme war ihr doch einiges an Unterricht raus gegangen und Zeit zum lernen war erst recht keine übrig. Weil Elena eben keine Caroline und auch kein Vampir war konnten die Noten da schon mal ein bisschen absacken.
Jetzt war ihr das aber egal, denn der Schultag war überstanden und sie freute sich auf das Wochenende mit Damon. Gemeinsam mit Stefan und Caroline ging sie nach draußen, doch entgegen aller Erwartungen war da kein Damon ..... auch nach kurzem Warten tauchte er nicht auf und weil Elena nicht alleine warten wollte entschied sie sich dazu mit Stefan und Caroline zu den Salvatores zu gehen. Vielleicht traf sie ihn ja dort. Gemeinsam und durchaus gut gelaunt tauchten sie im Salvatore Anwesen auf. "DAMON!!", rief Stefan, der sich auch wunderte wo sein Bruder steckte. "Du hast mich vergeeeessseeenn!", rief Elena hinterher, war aber keinesfalls sauer. Sie wollte Damon einfach nur ein bisschen ärgern. 
Caroline war die erste, der etwas komisch vorkam. "Riechst du das?", fragte sie Stefan. Beide tauschten deinen alarmierten Blick und gingen dann in die Küche, wohin natürlich auch Elena folgte. Was sie dort sah, raubte ihr den Atem. "Damon!", kreischte sie schon fast und landete dann kniend neben ihm, wusste aber gar nicht was sie tun sollte. "Stefan? Stefan was hat er?", überall war Blut und Damon regte sich nicht. "Er braucht Blut!", stellte Caroline fest und schon verschwand sie in den Keller, wo Stefans Blutbeutel lagerten. Ohne dass sie irgendwas dagegen tun konnte kamen Elena die Tränen. "Damon!! Damon sag doch was!" Wieder sah sie Stefan an, aber der sah genau so hilflos aus. "Er braucht Blut oder? Dann wird er doch wieder!" Und ehe sie selbst wusste was sie tat schob Elena den Ärmel ihrer Jacke hoch. Dann sollte Damon ihr Blut trinken, Hauptsache er wurde wieder gesund!
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BeitragThema: Re: Letzte Momente   Do 31 März 2016, 09:59

Stefan versuchte gedanklich zu rekonstruieren was hier geschehen war. Jemand musste Damon hier überrascht haben. Ein Becher Kaffee lag zerbrochen auf dem Küchenboden. Jemand der stärker war und sehr schnell. Sofort fiel ihm Klaus ein, aber er sagte es nicht laut. Damon hatte genug getan um Klaus gegen sich aufzubringen. Das Blut kam vor allem von seiner Brust... dort wo das Herz war. Klaus hatte versucht das Herz herauszureißen... oder etwas in der Richtung. Hier lag kein Herz herum, aber er konnte Damon auch so schlimm geschadete haben. Nur weil er noch nicht grau wie Asche war, glaubte Stefan überhaupt, dass noch nicht alles verloren war. „Ja, …. ja er braucht Blut“, sagte Stefan langsam und wie verwirrt. Er brachte das alles noch nicht zusammen. Erst als Elena ihren Ärmel hochkrempelte blinzelte er und schüttelte den Kopf. „Caroline bringt sicher gleich Blut.“ Es gab also keinen Grund das von Elena zu opfern. Weil er sah wie bestürzt Elena war hielt er sich mit weiteren Prognosen oder Befürchtungen zurück. Wenn Damon starb würde sie das schwer treffen. Dennoch konnte er nichts tun, um sie zu beruhigen. Etwas versprechen was sich vielleicht nicht erfüllte, wollte er nicht.
Caroline kam mit mehreren Blutbeuteln. Sie öffnete eine und kniete sich neben Damon und hielt es ihm an die Lippen. Aber nichts regte sich. Das Blut lief ihm über die Mundwinkel und auf den Küchenboden. „Mist, Mist, Mist...“, fluchte Caroline, die Damon gar nicht so sehr um Damons Willen retten wollte, sondern für Elena. Sie hing nun mal an dem Idioten. Das war so wie eine schlechte Angewohnheit, die konnte man auch schwer ablegen. Stefan riss der Geduldsfaden und er biss sich gehetzt ins Handgelenk. Vielleicht war sein Blut besser geeignet. Es pumpte das Blut direkt vom Herzen in Damons Mund. Er presste das Handgelenk eilig auf Damons Mund, denn die Wunde würde sich gleich wieder schließen. Wieder geschah nichts! Es war zum Ausflippen und Stefan sah nun doch zu Elena. „Also schön, Elena versuchen wir es mit dir.“ Die Entscheidung fiel ihm schwer, denn man sollte Elena aus diesem übernatürlichen Gedöns raus halten und es war gefährlich. Caroline nickte, aber es gefiel ihr nicht. Sie hielt die Hand hin, damit sie Elena einen keinen Biss zufügen konnte. Im Anschluss konnte sie Elena ihr Blut geben, damit es schnell und problemlos wieder heilte. „Nur wenn du es willst...“, flüsterte Caroline leise und mitfühlend.
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BeitragThema: Re: Letzte Momente   Do 31 März 2016, 20:23

Für Elena war das hier der absolute Horror. Sie hatte vor nicht all zu langer Zeit lernen müssen wie es sich anfühlte Damon zu verlieren, denn viel hatte nicht gefehlt und er wäre an dem Werwolfgift gestorben. Trotzdem war Elena jetzt kein bisschen besser darauf vorbereitet, denn natürlich hatte sie nicht damit gerechnet, dass es so schnell wieder passieren würde. Was geschehen war konnte Elena nicht rekonstruieren, sie wäre aber auch nicht in der Lage gewesen logisch darüber nachzudenken. In ihrem Kopf drehte sich alles und sie konnte nur noch daran denken, dass Damon hier vor ihr auf dem Fußboden lag und sich nicht rührte. Deswegen wollte sie ihm auch sofort helfen, doch noch hielt Stefan sie davon ab. Elena hielt es kaum aus so untätig hier zu sitzen, aber scheinbar hatte auch Stefan noch Hoffnung, also mussten sie Damon doch helfen können. Zum Glück tauchte Caroline im nächsten Moment auf und riss auch gleich ihren Blutbeutel auf. Elena rechnete ihre Hilfe hoch an, denn dass die Blondine kein Fan von Damon war, war ja kein Geheimnis. Doch Damon schluckte das Blut nicht mal, es lief einfach an seinen Mundwinkeln entlang und er regte sich immer noch nicht. "Stefan? Was hat er denn?", fragte Elena so langsam richtig verzweifelt. "Warum heilt er nicht ... was ist denn los?" Sie verstand die Welt nicht mehr und nicht mal Stefans Blut konnte etwas daran ändern. Dass Vampirblut normalerweise schnell heilen konnte wusste Elena, erst gestern hatte Caroline ihr ein kleines bisschen Blut gegeben, weil sie sich geschnitten hatte.
"Wir müssen doch was tun können! Helft ihm doch!", flehte Elena, die sich einfach nicht vorstellen konnte ohne Damon zu leben. Die letzte Möglichkeit war frisches Menschenblut und als Stefan es nun vorschlug zögerte Elena nicht einen einzigen Moment. Sie hielt Caroline ihr Handgelenk hin und als die zögerte streckte Elena ihr den Arm noch ein bisschen mehr entgegen und so biss die Blondine zu. Elena verzog kurz das Gesicht, sagte aber nichts und legte das Handgelenk stattdessen an Damons Lippen. Mit der anderen Hand stützte sie seinen Kopf, damit er besser schlucken könnte. "Bitte Damon ..... mach schon!", bat sie ihn und drückte ihr Handgelenk sogar noch ein bisschen mehr an seine Lippen. Das musste nun einfach funktionieren, was sollten sie sonst noch tun? Elena konnte nur noch Damon anstarren, ihr schwirrte der Kopf und sie hatte das Gefühl einfach gleich umkippen zu müssen. Caroline dagegen war auf Stefan konzentriert, denn jetzt war da nicht nur der ausgelaufene Blutbeutel, sondern auch noch Elenas Handgelenk. Dabei bemerkte keiner, wie sich Katherine durch die Hintertüre herein schlich....
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BeitragThema: Re: Letzte Momente   Do 31 März 2016, 21:57

„Ich bin mir nicht sicher“, sagte Stefan, aber viele Möglichkeiten blieben ja nicht. „Ich denke jemand hat versucht ihm das Herz heraus zu reißen... oder es zerdrückt.“ Drin war es ja offensichtlich noch, aber das schien Damon nicht zu helfen. „Ich weiß nicht, warum er nicht heilt“, fügte Stefan hilflos hinzu und hilflos sein war echt mies. Stefan wurde ebenfalls hektisch, aber es half nichts. Das Blut aus dem Beutel schluckte Damon nicht, das Blut von Caroline auch nicht. Blieb nur noch Elena. Caroline fügte ihr einen kleinen Biss zu und sie presste verzweifelt ihr Handgelenk auf Damons Mund.
Stefan roch das Blut, aber die Sorge um Damon überwog. Er sah so leblos aus, wie Elena seinen Kopf anhob und ihm ihr Handgelenk auf die Lippen drückte. Weil das Blut ihn natürlich nervös machte sah Caroline ihn fragend an, aber Stefan nickte ihr zu und behielt die Fassung. Besser als gedacht sogar. Aber Carolines Nähe und die Angst um seinen Bruder machten es möglich. Dann plötzlich hatte Stefan das Gefühl, Damon hat sich ein wenig bewegt. „Hat er geschluckt?“ fragte Stefan mit sehr vorsichtiger Hoffnung.
Damon wusste nicht wie ihm geschah. Aus der völligen Schwärze die ihn umhüllte tauchte er langsam wieder auf. Er schmeckte Blut... warmes, menschliches Blut. Süß und verführerisch wie nie. Mit einem Schlag dämmerte ihm warum das so war. Elenas Blut! Das überkam ihm mit einem Schlag, aber er war zu schwach um sich dagegen zu wehren und er brauchte es so dringend! Langsam füllten sich seine Adern wieder und die Selbstheilungskräfte des Vampirs begannen ihren Dienst zu tun. Er heilte, schlug die Augen wieder auf und langsam kam auch die Erinnerung zurück. Klaus! Kaum hatte er wieder genug Kraft schob er Elenas Hand von sich, um ihr keinen weiteren Schaden zuzufügen. Sein Gesicht war immer noch eine Vampirfratze, aber sie rannte nicht schreiend davon. Damon tastete nach einem Blutbeutel und schlug die Zähne hinein. Davon trank er nun gierig. Als er jetzt wieder halbwegs er selbst war, setze er sich auf und griff schwer atmend Elenas Hand. Noch konnte er kaum sprechen, aber sein Blick sprach Bände. Caroline war da, Stefan auch und er begriff was passiert war. Sie hatten ihn gerettet Dankbar drückte er Elenas Hand. „Danke...“, stammelte er immer noch geschwächt.
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BeitragThema: Re: Letzte Momente   Do 31 März 2016, 22:32

Bei Stefans Worten gefror Elena das Blut in den Adern. Sie wusste inzwischen, dass es drei Möglichkeiten gab einen Vampir zu töten: Werwolfgift, Kopf ab oder eben das Herz rausholen. Alle drei waren nicht besonders verlockend, aber die Vorstellung was Damon ertragen musste, wenn jemand versuchte nach seinem Herz zu greifen .... davon wurde Elena schlecht. "Das darf nicht sein, das darf einfach nicht sein!" Immerhin war sein Herz offensichtlich nicht ganz entfernt worden, sonst wäre jetzt schon alles vorbei. So aber hatten sie wenigstens eine Chance und daran musste sie glauben, alles andere würde Elena nämlich kaputt machen. Deswegen drückte sie auch ihr Handgelenk an Damons Lippen, spürte wie ihr Blut in seinen Mund floss und schließlich, wie er schwach daran saugte. Anfangs war es kaum spürbar, doch von Minute zu Minute wurde er wieder ein bisschen lebendiger und schließlich spürte Elena, wie Damon ihr Blut trank. Erleichtert lächelte sie, während die ersten Tränen über ihre Wangen liefen. Noch rührte Damon sich zwar nicht, aber es war ein gutes Zeichen und alles andere hätte Elena einfach nicht ertragen. Das Blut, das Damon ihr nahm konnte sie gut entbehren und sie hätte auch noch viel mehr gegeben, wenn Damon nicht ihren Arm weg geschoben hätte. "Wirkt es? Wird er wieder gesund?", fragte sie Stefan und Caroline. Wenn nicht hätte Elena ihm einfach noch was von ihrem Blut aufgezwungen, Hauptsache Damon wurde wieder gesund. Das war zum Glück aber nicht nötig, denn er griff nach einem Blutbeutel und leerte den in kürzester Zeit. Elena streichelte über seinen Kopf und versuchte langsam sich zu beruhigen, als Damon sich sogar aufsetzte.
Elena wollte ihn umarmen, ihn am liebsten nie wieder los lassen und einfach nur sicher gehen, dass es Damon gut ging. Was auch immer passiert war, dazu durfte es nie wieder kommen. Deswegen drückte auch Elena seine Hand und lächelte, während ihr immer noch ein paar Tränen über die Wangen liefen, denn der Schreck saß tief. Sie wollte etwas sagen, öffnete den Mund, doch die Worte blieben ihr in der Kehle stecken. Im selben Moment, in dem sie den Knall hörte, wurde Elena eiskalt. Irgendwas durchbohrte sie von hinten, grub sich durch ihren Körper und zerriss sie geradezu. Ihre Augen war noch starr auf Damon gerichtet, aber der Blick darin versteinerte und erstarb ... Schritt für Schritt. Einmal noch schnappte Elena nach Luft, aber dann schnürte es ihr die Kehle zu, ihre Lunge füllte sich nicht mehr mit Luft und ihr ganzer Körper wurde eiskalt.
Elena wehrte sich dagegen, doch langsam wich das Gefühl aus ihrem Körper, der Druck ihrer Hand ließ nach und dann konnte sie sich nicht mehr aufrecht halten. Ihr Körper kippte nach vorne, direkt in Damons Arme, doch ihr Blick ging ins Nichts...

Erst war es ein Knall, dann war es totenstill und dann ... lachte jemand. Katherine warf die Haare zurück und ließ die Schusswaffe an ihrem Zeigefinger baumeln. "Uppps .... bin ich die Einzige, die jetzt ein Dejavu hat?", sie grinste zufrieden über sich selbst. "Ach nein .... beim letzten Mal wars ja dein Vater. Weißt du .... ich hätte es schon damals selbst machen sollen!"
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BeitragThema: Re: Letzte Momente   Fr 01 Apr 2016, 13:12

Stefan nickte mechanisch. Ja, wenn Damon trank, würde er schon wieder werden. Er war selbst schwindlig vor Erleichterung. Stefan hatte noch nie so richtig damit gerechnet, seinen Bruder zu verlieren. Damon hörte langsam wieder richtig und sah trotzdem nur Elena an. Sie war sie sein Anker, der ihn zurück ins Leben zog. Trotzdem brauchte sein gebeutelter Körper etwas Zeit um sich zu erholen. Die bekam er aber nicht, denn noch während er innerlich bedauerte, dass Elena wegen ihm schon wieder litt, gab es einen Knall und noch ehe Damon realisierte was geschehen war, kippte Elena in seine Arme. „Nein!“ schrie er und erfasste was hier geschah. Sie versuchte noch einmal Luft zu holen. „Elena!“ Damon war wie paralysiert. Er schüttelte sie aber da sah er schon all das Blut. Ihre Lunge war durchschossen. „Elena bleib bei mir!“ bettelte Damon, biss sich ins Handgelenk und drückte es auf ihre Lippen.
Stefan und Caroline reagierten schneller, sie drehten sich um und sahen Katherine, die den Schuss abgegeben hatte. Sie stürzten sich auf sie. Zunächst flüchtete sie aber Stefan schnitt ihr den Weg ab und so schnappten sie sich die Vampirin. Sie rangen mit ihr und Katherine teilte ordentlich aus. Mehrere Schüsse krachten noch, aber keiner davon traf so dass es zu einer schlimmeren Verletzung geführt hätte. Damon wurde indessen von einer unbesiegbaren Wut erfasst und kam ihnen nach. „ICH hätte das hier schon längst tun sollen!“ zischte er und riss Katherine ohne jede Vorwarnung den Kopf ab. Statt Genugtuung fühlte er aber nur eine eiskalte Leere. Kurz sah er eher gelangweilt auf den Kopflosen Körper und ging dann zurück zu Elena.
Das durfte nicht wahr sein. Das KONNTE einfach nicht wahr sein. „Elena ich liebe dich... du hast doch noch so viel vor“, stammelte er wie von Sinnen und wiegte sie im Arm wie ein Kind. Immer wieder sagte er ihr, wie sehr er sie liebte und dass sie zusammen gehörten. Irgendwann... Elenas Körper wurde bereits kalt, legte Stefan ihm eine Hand auf die Schulter. „Damon, komm leg Elena auf das Sofa“, bat er, weil sie immer noch auf dem Boden hockten. Caroline weinte still und auch Damons Augen waren längst rot geweint. Aber er tat was Stefan sagte, deckte Elena bis zur Brust zu und setzte sich wieder neben sie. „Sie kann doch nicht fort sein... nicht noch einmal“, stammelte Damon wie ein kleiner Junge, der nicht mehr weiter wusste. Er würde diesen verfluchten Ring abnehmen und ohne ihn in die Sonne gehen, denn er wollte nie wieder ohne Elena leben. Diese Kälte und Leere waren nicht zu ertragen.
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Elena Gilbert

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BeitragThema: Re: Letzte Momente   Fr 01 Apr 2016, 17:31

Was gerade passierte realisierte wohl keiner so ganz. Gerade noch hatten sie sich darüber gefreut, dass Damon das Blut nahm und sich scheinbar langsam erholte. Doch schon einen Augenblick später kippte die Stimmung, weil Elena in sich zusammen sackte und plötzlich überall Blut war. Caroline riss die Augen auf, wusste zur Abwechslung mal nicht mehr was sie sagen sollte und dann ging alles ganz schnell. Caroline und Stefan gingen auf Katherine los, die wehrte sich zwar gewaltig aber so nach und nach bekamen sie die Vampirin in den Griff. Jedenfalls bis Damon auftauchte, denn dann war ganz schnell Schluss. katherine war einen Kopf kürzer und ihr lebloser Körper landete auf dem Boden. Caroline konnte sie einen Moment lang nur fassungslos anstarren, aber in dem Fall hatte die sonst so mitfühlende Caroline kein bisschen Mitleid. Einen Moment lang dauerte es noch bis sich alle wieder von Katherine abwandten, aber da Elena immer noch reglos auf dem Boden lag war schnell klar, worum man sich jetzt kümmern musste. Noch glaube Caroline und wohl auch Damon, dass sie Elena noch helfen konnten. Doch scheinbar half sein Blut nicht, denn statt zu heilen wurde Elenas Körper kalt und reglos.
Caroline konnte nur fassungslos auf den Körper ihrer besten Freundin starren und nun konnte sie auch nichts mehr gegen die Tränen tun. Der Schreck verhinderte, dass Caroline sich überhaupt daran erinnern konnte, dass sie gestern ihr Blut an Elena gegeben. "Ist sie.... ist sie?", fragte Caroline, die es nicht mal schaffte diese Frage ganz auszusprechen. Damon ging es scheinbar ähnlich und überraschenderweise war Stefan der Einzige, der noch klar denken konnte .... mehr oder weniger jedenfalls. 
Gemeinsam legten sie Elena auf das Sofa, doch auch das brachte nicht wirklich was. "Oh Gott .... Jenna und Jeremy.... das verkraften sie doch nicht ... ich kann ihnen das nicht sagen....", stammelte Caroline vor sich hin, während Stefan versuchte Damon ein bisschen zu trösten, auch wenn das wohl aussichtslos war. Er legte ihm die Hand auf die Schulter und suchte nach irgendwelchen Worten, die vielleicht helfen konnten. "Sie hat es schon mal geschafft .... sie ist wieder gekommen. Vielleicht .... " Stefan wusste ja selbst nicht, ob das möglich war. Sie hatten bisher noch nicht herausgefunden wie Elena es überhaupt geschafft hatte dieses zweite Leben zu führen. 
Auch Caroline schien sich nicht damit abfinden zu wollen. "Wir .... wir müssen Bonnie anrufen! Sie ist eine Hexe, sie muss Elena doch helfen können!", verzweifelt klammerte sie sich an das letzte bisschen Hoffnung, das in dieser Situation noch blieb.
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