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 Letzte Momente

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Damon Salvatore

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BeitragThema: Re: Letzte Momente   So 24 Apr 2016, 21:40

„Ich weiß genug, ich hab Augen im Kopf“, entgegnete Matt. Und in seinen Augen war Damon ein Aufschneider, der es nicht ernst meinte. „Du bist viel zu schade für einen wie ihn.“ Wieso konnte sie das nicht einsehen? Wenn es wenigstens Stefan wäre aber so...
Weil Elena Damon nun auch noch verteidigte sah Matt seine Felle davon schwimmen. Da war wohl Hopfen und Malz verloren. Als der Typ dann auch noch zu ihnen kam, hätte Matt ihm einfach direkt am liebsten eine geballert.
„Kaufen wollte ich dich nicht, Matty blue blue... so mancher will einfach nur freundlich sein. Aber diese Vokabel fehlt dir eindeutig.“ Damon war die Ruhe selbst … noch. Matt pampte Elena aber weiter an und Damon verdrehte die Augen. „Stell dir vor das darf sie.“ Damon fehlten die Worte. Ausgerechnet er.... als ob er Elena irgendwas verbieten würde. Er wollte ihr alles ermöglichen, aber das raffte das Milchbrötchen eh nicht. „Also nun sei ein netter Ex-Freund und verabrede dich mit ihr und jaaaaa, das darf sie auch. Denn ich vertraue meiner Freundin. Solltest du mal versuchen.... ist echt überraschend was dabei so alles heraus kommt.“ Wie unfassbar schwer vom Begriff konnte man eigentlich sein?
„Glaubst du, du kannst mich verarschen?“ fragte Matt ungehalten und Damon fand, dass es Zeit war zu gehen. „Komm, lass uns gehen, Elena“, bat er leise denn er wollte heute ganz sicher kein Fass aufmachen. Er nahm ihre Hand und wollte gehen, als Matt plötzlich sich ungehalten vom Barhocker fort schob, sein Cola Glas umschmiss und mit der Hand in einer Scherbe langte. Schon sprudelte das Blut aus dem Ballen unterhalb des Daumens. Nicht mal viel, aber eben Blut. Alarmiert sah Damon zu Elena. JETZT war es wirklich Zeit zu gehen...
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Elena Gilbert

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BeitragThema: Re: Letzte Momente   So 24 Apr 2016, 22:02

So langsam kippte die Stimmung und Elena konnte Matts Ärger beinahe riechen, sie wusste nur einfach nicht was sie dagegen tun sollte. Vor allem als das Thema auf Damon kam, wurde er so langsam wütend. Irgendwie konnte Elena das ja auch verstehen, aber sie würde eben nicht zulassen, dass er nun über Damon herzog. Dafür gab es keinen Grund, vor allem nicht jetzt. Er hatte einmal mehr bewiesen, dass er für sie da war und sie sich immer auf ihn verlassen konnte. Vor allem jetzt wo Elena sich wieder an ihre gemeinsame Geschichte erinnerte war ihr bewusst geworden, was sie an Damon hatte. "Du kannst nicht wissen, was uns verbindet. Ich erwarte auch nicht, dass du es verstehst. Aber du wirst es akzeptieren müssen!", formulierte Elena es nun schon ein bisschen deutlicher. Machte Matts Laune nicht gerade besser und als Damon auch noch dazu kam, war dann endgültig Schluss mit lustig. Der war zum Glück aber noch ziemlich ruhig und so provozierte nur Matt. Elena sah ihren Freund dankbar an, denn sie konnte sich nur zu gut vorstellen, dass Damon ihrem Ex nun am liebsten eine rein gehauen hätte. So wie sie das sah fehlte nun auch nicht mehr viel und deswegen versuchte Elena zu schlichten, aber auf sie hörte nun wohl keiner mehr. Beinahe wäre es gut gegangen, denn Elena rutschte schon vom Hocker und wollte mit Damon gehen. Doch dann passierte das Unglück.
Wütend schlug Matt auf den Tresen, zerbrach dabei ein Glas und schnitt sich die Hand auf. Alles andere passierte im Bruchteil einer Sekunde. Elena riss die Augen auf, als ihr der Geruch von frischem Blut beinahe die Kehle verbrannte. Sie konnte sehne, wie die Adern pulsierten, wie das Blut auf den Tresen tropfte und für den Moment konnte sie an nichts anderes mehr denken als an den Geschmack dieses Blutes. Elena hatte schon einen Schritt nach vorne gemacht, als Caroline angerauscht kam. "Ohhh Matt, das sieht aber böse aus!", stellte sie fest und drängelte sich damit zwischen Elena und den Quarterback. Dabei warf sie einen drohenden Blick zu Damon, damit der sich endlich bewegte. "Das sollten wir schnell sauber machen!" War angesichts der kleinen Wunde ziemlich übertrieben, aber er musste hier weg. Elena konnte immer noch keinen klaren Gedanken fassen, aber sie wusste immerhin, dass es Matt war der hier vor ihr stand. Deswegen krallte sie sich geradezu in Damons Arm und schnappte nach Luft. "Bring mich weg.... bitte!" Ihr Kopf wollte ihm definitiv nicht weh tun, aber ihr Körper drohte die Kontrolle zu übernehmen und der wollte..... Blut!
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Damon Salvatore

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BeitragThema: Re: Letzte Momente   Mo 25 Apr 2016, 17:21

Ein kleiner gemeiner Teil von Damon hoffte, dass es das nun war für Matt. Immerhin waren insgesamt vier Vampire anwesend und Matt blutete. Aber drei davon hatten sich perfekt unter Kontrolle und selbst Elena war gemäßigt. Trotzdem merkte Damon, dass es ihr zu viel wurde. Caroline rauschte dazwischen und deshalb überließ Damon ihr Matt. Sollte sie mit dem Trottelchen machen was sie wollte. Elena krallte sich in seinen Arm, Caroline warf ihm unverdient böse Blicke zu und Damon baffte zurück. „ICH hab das Glas nicht kaputt gemacht“, sagte er, denn er war völlig unschuldig.... diesmal. Weil Elena ihn aber so dringlich bat sie hier weg zu bringen, tat ihr Damon den Gefallen. Er legte seinen Arm um Elena, damit sie sich ihm nicht mehr entwinden konnte. So ganz war sich nicht mehr Herr ihrer Sinne. Außerdem vermied er, dass Elena schneller lief als der Unauffälligkeit gut tat. So sah es einfach aus, als ob ein eng verschlungenes Pärchen den Ausgang im Grill suchte.
Damon brachte Elena sicher nach draußen und lockerte dann seinen Griff. „Siehst du, gut gemacht!“ lobte er sie weil sie es wirklich gut gemacht hatte. „Man sah nur ganz leicht deine Äderchen. Du hast ihn nicht angefallen, selbst wenn du wolltest. Das ist für einen frisch geschlüpften Vampir eine beachtliche Leistung“, lobte Damon seine Freundin, ehe sie anfing sich selbst Vorwürfe zu machen. „Ich bring dich nun nachhause...genug für heute“, entschied Damon und packte Elena in sein Auto. Sie fuhren zum Salvatore Anwesen, wo Elena ein Glas Blut hingestellt bekam und Damon auch nochmals Kaffee aufsetzte. „Möchtest du fernsehen? Ab in die Badewanne? Oder einfach ins Bett?“ bot er ihr an. Egal was, etwas Aufregendes würden sie heute nicht mehr machen. Elena musste zur Ruhe kommen. Auch wenn es ein guter erster Tag war, ihr ging es nicht wirklich gut. Alles war neu und anders und doch war ihre Welt gleich geblieben. Das musste sie erst einmal verdauen und Damon wollte ihr dafür etwas Luft verschaffen.
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BeitragThema: Re: Letzte Momente   Mo 25 Apr 2016, 21:05

So hatte Elena sich noch nie gefühlt. Ihre ganze Welt reduzierte sich auf Matts Hand und alles was sie noch wahrnehmen konnte war das Blut, das langsam auf den Tisch tropfte. Weil er sich über Damon geärgert hatte war es voller Adrenalin und Matts Puls war ein bisschen erhöht. Das machte die Sache nicht leichter und Elena spürte schon, wie die Eckzähne langsam hervortraten. Ihre Nasenflügel blähten sich auf und einen Moment lang wollte sie einfach nur dem Durst nachgeben. Was machte es schon, wenn sie nur einmal kurz einen Schluck nahm? Doch dann kam Caroline angerauscht und Elena wurde für einen Moment abgelenkt. Sie biss die Kiefer so heftig aufeinander, dass die Zähne knirschten und konnte Damon darum bitten sie hier weg zu bringen. Dass ihr Körper etwas ganz anderes wollte war offensichtlich, aber das hier war Matt, einer ihrer besten Freunde und Elena hätte es sich niemals verziehen, wenn sie ihm nun etwas angetan hätte.
Dank Caroline und Damon kam es jedoch nicht so weit. Als Damon seinen Arm um sie legte spürte Elena, wie sich ihr Körper dagegen wehrte weggedreht zu werden. Das Blut zog sie an wie ein Magnet, doch Damon war älter und damit stärker, so dass Elena sich schließlich auf der Straße wieder fand. Immerhin konnte sie dort wieder richtig durchatmen. Es dauerte trotzdem noch ein Weilchen, ehe die Anspannung aus ihrem Körper wich und vergessen würde sie den Vorfall so schnell bestimmt nicht. "Wärt ihr nicht gewesen...", fing Elena an, beendete den Satz aber nicht, denn Damon würde ihr eh widersprechen. "Danke!", sagte sie dann einfach, als er sie ins Auto verfrachtete. Irgendwann würde sie das Matt erklären müssen, aber jetzt im Moment hatte Elena noch keine passende Antwort.
Bis sie im Salvatore Anwesen waren, hatte Elena sich wieder ein bisschen beruhigt. "Wird es sich immer so anfühlen?", fragte sie Damon leise, während sie gemeinsam ins Haus gingen. "Wie schafft ihr es so ruhig zu bleiben?" Denn zumindest Damon und Caroline sahen so aus, als würden sie es gar nicht bemerken. Wie auch immer er das machte, Damon war heute schon den ganzen Tag einfach der perfekte Freund und dafür war Elena wirklich sehr dankbar. "Badewanne klingt gut!", antwortete sie mit einem Lächeln, ehe sie ihre Finger mit Damons verschränkte. "Kommst du mit?", fragte sie bei dieser Gelegenheit und ging dann schon mal voraus um warmes Wasser einzulassen und ein bisschen Duschgel reinzugeben. Dann roch es gut und man hatte diesen tollen Schaum.
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BeitragThema: Re: Letzte Momente   Di 26 Apr 2016, 14:10

„Hör auf dich zu bedanken“, meinte Damon, lächelte schief und winkte mit dem Ehering. „Wir sind verheiratet. Schon vergessen?“ Nein, vergessen hatte sie es wohl nicht. Gerade jetzt erinnerte sich Elena wieder daran. „Wenn wir nicht gewesen wären, hättest du es auch allein geschafft. Du konntest mich immerhin noch bitten dich weg zu bringen. Wärst du ein wirklich blutrünstiger Vampir, wärst du dazu nicht mehr in der Lage gewesen.“ Damon sah es positiv und so heftig war diese Reaktion für einen Neuvampir nun wirklich nicht gewesen. Und selbst wenn, dann hätte sie Matt gebissen. Getötet hätte sie ihn ziemlich sicher nicht. Im Auto beruhigte sie sich wieder und am Salvatore Anwesen konnte Elena auch wieder klare Gedanken fassen. „Du wirst immer das Verlangen nach Blut haben... aber es wir so sein wie früher Schokolade oder Chips. Das hättest du gern, sobald man dich daran erinnert, aber du wirst es dir nicht immer gönnen. Wir fangen gleich an, morgen früh zu üben. Du schaffst das.“ Damon glaubte an Elena und er glaubt auch, das sie schnell wieder Selbstvertrauen gewinnen würde, wenn sie die ersten Erfolge hatte. Jetzt sollte sie vollends zur Ruhe kommen und alles andere würde sich schon geben. Sie verschränkte die Finger mit ihm und ging auf sein Badewannenangebot ein. „Ich komm mit... damit du nicht ertrinkst. Lass mich uns nur etwas zu trinken holen.“ Damon holte für sie beide in Glas Blut und ein Glas Rotwein. Es sollte normal wie möglich für Elena sein. Einfach ein gemütlicher Abend.
Das tat Damon auch und folgte ihr dann ins Bad, wo er die Gläser auf einem Tablett daneben stellte. Elena saß schon im Schaumbad und Damon setzte sich auf den Rand und gab ihr das Glas mit Blut. „Es ist alles neu, alles ist mit einem Mal anders... aber du wirst zurecht kommen. Ich helfe dir und alle anderen auch. Mach nur nicht den gleichen Fehler wie Stefan. Der verleugnet es hartnäckig was ein Vampir braucht und dann endet es wirklich heftig.“ Er wollte es nicht klein reden, was passiert war. Aber es zu dramatisieren brachte auch nichts.

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BeitragThema: Re: Letzte Momente   Mi 27 Apr 2016, 19:47

Dass Damon nach all der Zeit, zwei Todesfällen seiner Ehefrau und ihrer kompletten Amnesie immer noch an der Ehe fest hielt war für Elena schon sehr besonders. Auch als sie sich noch nicht an ihre Vergangenheit erinnert hatte, hatte Damon sie von seiner Liebe überzeugt und sie hatte sogar den Ring angenommen, auch wenn sie ihn nur um den Hals trug. Nun aber erinnerte Elena sich wieder an die Hochzeit, an den Moment als Damon ihr den Ring angesteckt hatte und an den Ausdruck in seinen Augen. Damals war er ein anderer gewesen, genau wie sie. Aber einiges hatte sich über die Jahre doch erhalten und wenn Damon sie nun ansah konnte Elena immer noch den gleichen Ausdruck in seinen Augen wahrnehmen wie damals. Deswegen lächelte sie nun auch. "Nein.... das vergesse ich so schnell nicht mehr!", versicherte sie. Damon glaubte an seine Frau und das wurde mehr als deutlich, weshalb Elena fast schon in der Lage war ihm zu glauben. Dass sie es auch alleine geschafft hätte bezweifelte Elena irgendwie, denn so kannte sie sich einfach nicht. Aber sie wusste, dass auf ihre Freunde Verlass war und das gab ihr unendlich viel Sicherheit. "Wie übt man das?", fragte sie Damon sicherheitshalber. Natürlich vertraute sie ihm am aller meisten, aber in dem Fall konnte es nicht schaden ein bisschen mehr über seine Pläne heraus zu finden .... nur so zur Sicherheit.
In der Badewanne und mit dem warmen Wasser entspannte Elena sich so langsam wieder. Sie kam ein bisschen zur Ruhe und sah erst auf, als Damon sich zu ihr auf den Rand setzte. Das Glas nahm sie ihm ab, der Inhalt begeisterte sie aber wenig. Noch hatte Elena sich nicht an den Gedanken gewöhnt Blut trinken zu müssen, denn das gefiel ihr definitiv nicht. Sie verstand aber auch was Damon sagte und dass sie es akzeptieren musste.... das würde aber wohl noch ein bisschen Zeit brauchen. "Kommst du auch rein?", fragte sie Damon. Immerhin hatte er auch ein Glas Blut dabei und weil es fast so aussah wie der Rotwein trank Elena es schließlich. Ihr Körper brauchte es und das konnte sie nicht verleugnen.
Kurze Zeit später saß sie vor Damon in der Wanne und lehnte sich an seine Brust. Neben der Tatsache, dass sie nun ein Vampir war und den ganzen Eindrücken, die damit verbunden waren, beschäftigten Elena aber vor allem die Erinnerungen an ihr früheres Leben. Darüber konnte sie jedoch nur mit Damon sprechen. "Weißt du noch die heißen Quellen?", fragte sie, weil sie da ungefähr genauso aneinander gekuschelt im Wasser gesessen hatten wie jetzt. Elena drehte den Kopf, um ihren Freund anzusehen und streichelte mit den Fingerspitzen über seinen Unterarm. "Meinst du die gibt es noch?" Damals hatten sie immer vorgehabt nochmal hinzufahren, hatten es aber nicht geschafft. "Weißt du, was aus der Ranch geworden ist?", bisher vermied Elena es an all die Menschen und auch Tiere zu denken, die sie so plötzlich hinterlassen hatte. Da auch Damon mit ihr gestorben war, wusste er ebenfalls nicht was aus ihnen geworden war. Das hatte er ihr schon im Bezug auf Starlight erzählt. Aber vielleicht hatte er ja doch ein paar Informationen, die Elena weiterhelfen konnten, um mit all dem zurecht zu kommen.
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BeitragThema: Re: Letzte Momente   Mi 27 Apr 2016, 21:29

„Gut für mich.... sonst muss ich es dir immer wieder erzählen. Das ist etwas mühsam auf Dauer“, lächelte Damon. Er konnte nicht sagen: Schwamm drüber. Dazu war zu viel geschehen. Und darunter litten sie beide. Aber ab jetzt konnten sie zusammen halten und alles gemeinsam bewältigen. Neugierig wie Elena war wollte sie Genaueres wissen und so blieb Damon am Wannenrand sitzen und versuchte es so gut es ging zu erklären. „Wir werden eine Art Zirkeltraining machen. Mit Versuchungen... in Form von Blut. Keine Angst, keine Menschen. Nur eben Blut... und deine Aufgabe wird es sein, sich aufs Zirkeltraining zu konzentrieren.“ So weit so gut, man hörte Damon an, dass er es ihr zutraute.
Sie entspannte in der Wanne trotzdem sichtlich, nahm das Blut an, trank aber nicht. „Ja, ich komme rein“, stimmte Damon zu und zog sich aus. Diesmal aber ohne jede Show und dumme Sprüche. In der Wanne setzte er sich so hin, dass sie sich an ihn lehnen konnte und schon trank sie auch das Blut, dass sie jetzt einfach brauchte. Damon wollte ihr erst einmal Zeit geben um das ein wenig zu verarbeiten, was man eigentlich nie verarbeiten konnte. Und Elena beschäftigte nicht nur das Vampir Dasein, sondern ihre Vergangenheit. „Ja, ich erinnere mich... aber ich habe es vermieden daran zu denken und dorthin zu fahren. Ohne dich... wäre es nicht das Gleiche, Elena.“ Damon hatte alle Erinnerungen an dieses Leben vermieden, weil es ihm zu sehr weh getan hätte. Sie streichelte ihm am Arm entlang und Damon genoss es einfach, weil er so lange auf dieses Wissen das sie nun teilten hatten verzichten müssen. Eher langsam und genüßlich trank er dabei sein Blut. Leider konnte er ihr wegen der Ranch auch nichts Positives sagen. „Die Ranch ist verfallen... ist kein schöner Anblick. Du solltest es dir nicht ansehen. Was aus den Tieren wurde, weiß ich leider nicht... aber die wir an Dancer gesehen haben... haben wohl einige überlebt. Wenn du möchtest können wir uns wegen der heißen Quellen informieren und hin fahren. Oder … wie wäre es mit Hilton Head? Das steht noch und ist nach wie vor ein Magnet in den Ferien“, schlug er ihr vor. Vielleicht konnten sie es jetzt gemeinsam wagen einen Blick auf die Vergangenheit zu werfen? Damon streichelte auch über Elenas Arm und küsste ihre Wange. Das tat er nicht, um sie anzumachen, sondern einfach nur um sie weiter zu beruhigen.
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BeitragThema: Re: Letzte Momente   Mi 27 Apr 2016, 21:57

Auf Damons Worte hin lächelte Elena leicht. Aber im Grunde genommen wusste sie, dass Damon sie auch jeden Tag daran erinnern würde, wenn es nötig wäre. Gleichzeitig hoffte sie aber darauf, dass es nicht nötig werden würde. Da ließ sie sich lieber erklären wie Damon sie zu einem guten Vampir machen wollte. Aber so richtig beruhigend war das nicht und vermutlich wäre Elena einfach lieber ans Lakehouse gefahren und hätte sich von Menschen fern gehalten. So einfach war es aber nicht und sie konnte sich nicht ewig verstecken, deswegen nahm Elena sich vor Damon einfach zu vertrauen. Er war schließlich lange genug Vampir, um zu wissen was jetzt nötig war.
Über ihre Vergangenheit zu sprechen schien ihm da schon wesentlich schwerer zu fallen. Elena spürte, dass er nur zögerlich antwortete und doch hatte sie das Bedürfnis darüber zu sprechen. Es waren so viel schöne Momente, die nicht einfach verschwinden sollten. Deswegen sprach sie nun auch ihre Hochzeitsnacht an. Die hatten sie im Zelt an den heißen Quellen verbracht und auch wenn die Vorgeschichte nicht besonders schön war, Elena würde es nicht anders wollen. Für Damon war die Erinnerung aber schwerer, weshalb Elena ihm ein bisschen Zeit ließ. Auch für sie war es lange her, aber im Moment freute sie sich hauptsächlich darüber, dass sie wieder alles wusste. "Wie hast du es geschafft danach weiter zu machen?", fragte Elena. Vielleicht war das ein bisschen eingebildet, aber sie wusste wie wichtig Damon und sie damals füreinander waren. Sie wollte sich gar nicht ausmalen, wie er sich da gefühlt haben musste.
Was ihr gemeinsames Leben anging war wirklich nicht mehr viel übrig, aber so schnell würde Elena nicht aufgeben. Zum einen war es nicht so wichtig, eben weil sie sich jetzt wieder gefunden hatten. Zum anderen konnte man aber viel wieder aufbauen und genau das wollte sie nun mit Damon machen, auch wenn es eben ein ganz neues Leben war. "Ich glaube, ich würde sie trotzdem gerne nochmal sehen!" Sie waren dort glücklich gewesen. Was die Pferde anging wollte Elena selbst ein bisschen nachforschen. Ihre Starlight hatte ihr alles bedeutet und vielleicht gab es ja tatsächlich noch Nachfahren von ihr. Wenn ja, wollte Elena es auf jeden Fall wissen.
Beim Gedanken an ihre Hochzeitsreise lächelte sie sofort wieder. "Das ist eine gute Idee ... es hat sich bestimmt sehr verändert! Meinst du es gibt unseren Italiener noch?" Die Chancen waren bestimmt gering, aber in manchen Familien vererbte sich das Geschäft ja schließlich. Als sie ihn nun wieder ansah konnte Elena sehen, dass es für Damon schwer war darüber zu sprechen. "Jetzt bist du nicht mehr alleine!", flüsterte sie, ehe er auch noch einen Kuss bekam der das bekräftigen sollte. Im Moment war Elena naiv genug um zu glauben, dass sie einfach wieder so glücklich werden konnten wie früher. Natürlich war viel passiert, aber .... war nicht die Hauptsache, dass sie einander hatten?
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Damon Salvatore

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BeitragThema: Re: Letzte Momente   Do 28 Apr 2016, 13:58

Damon merkte, dass Elena ihm Zeit gab, denn er erinnerte sich gern an diese Zeit, aber bisher war es zu schmerzhaft gewesen, genauer darüber nachzudenken. „Ich habe weiter gemacht, weil ich immer die Hoffnung hatte dich wieder zu sehen... da war dieser Sarg in dem du lagst. Du hast immer ausgesehen als würdest du schlafen und ich beschloss abzuwarten bis auch die letzte Hoffnung tot wäre. Aber dann war der Sarg weg, ebenso wie ich eine Weile und als ich wieder hier her kam, warst du da.“ Damon hatte ausnahmsweise sehr viel Geduld bewiesen. Das hatte er wohl auch nur für Elena geschafft.
Dass sie nachforschen wollte, war für Damon vollkommen in Ordnung. Es zeigte ja nur, dass Elean immer noch ein Interesse an diesem Leben hatte, das sie einst geführt hatten. „Wenn du willst, können wir morgen das Training dort in der Nähe machen und vorbei schauen. Mit dir zusammen sehe ich es es mir auch an. Nur alleine dort zu sein war kein Spaß.“ Auch das konnte er wohl nur Elena gegenüber zugeben.
Die Idee mit Hilton Head kam an und zauberte Damon auch ein Lächeln aufs Gesicht. Er wollte sehr gerne dorthin und glaubte, dass es ihnen gut tun würde. „Dann wissen wir ja, was wir in den nächsten Ferien machen. Wir sehen nach, ob es den Italiener noch gibt“, stimmte er ihr zu und war plötzlich ganz wild darauf, dort wieder mit ihr an der Strandpromenade entlang zu laufen. „Weißt du noch, als ich mit Jeremy und Stef auf den Angelausflug gingen und wie wir danach gestunken haben?“ fragte er lachend und küsste Elena. Sie war mit ihrem Vater an Land geblieben und somit auch sauber. „Oder unsere Badebucht?“ raunte er ihr zu. Sie hatten sich versprochen jedes Jahr zu ihrem Hochzeitstag wieder dorthin zu reisen. Kein einziges Mal war es ihnen gelungen....
Ihre Worte, dass er nun nicht mehr allein war, taten ihm in dem Moment gut. „Nein ich nicht und du auch nicht...“, flüsterte er leise und küsste Elena sachte. „Wenn du dich jetzt erinnerst. Wie ähnlich sind Grayson und Jeremy denen von früher?“ Einiges was passiert war, war auch Damon ein ziemliches Rätsel.
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BeitragThema: Re: Letzte Momente   Do 28 Apr 2016, 21:23

Wie schwer es für Damon gewesen sein musste diese Zeit durchzustehen, konnte Elena sich nur wage vorstellen. Aber sie war unendlich dankbar dafür, dass er es geschafft hatte. "Ich bin froh, dass du gewartet hast!", flüsterte Elena und schmiegte sich dabei gleich noch ein bisschen näher an Damon. Im Moment brauchte sie seine Nähe einfach sehr. Egal was Damon in den letzten hundert Jahren gemacht hatte, Elena machte ihm darauf keinen Vorwurf. Er hatte es geschafft zu überleben und das war alles was zählte. Außerdem war ja offensichtlich, dass Damon sie nie richtig losgelassen hatte, sonst wären sie nun nicht hier. Immerhin war auch er bereit dazu über die Vergangenheit zu sprechen, auch wenn Elena spüren konnte, dass es für Damon nicht leicht war. Sie wollte ihn damit auch nicht überfallen, spürte jedoch, dass sie das Bedürfnis hatte über diese neu entdeckten Erinnerungen zu sprechen. Fürs erste zügelte Elena sich aber noch und sprach nur die Erinnerungen an, die auch Damon sicherlich gefallen würden. "Wir machen es, wenn du dazu bereit bist!", antwortete sie deswegen, als es um ihre Ranch ging. Auch Elena konnte nicht wissen, wie es ihr gehen würde wenn sie ihre alte Heimat so verfallen sehen würde. Aber sie wollte es versuchen, denn plötzlich fühlte es sich für sie an als wäre das gerade erst gestern gewesen.
Der Ausflug nach Hilton Head war dagegen gleich beschlossene Sache, denn an diese Reise hatten sie beide nur positive Erinnerungen und Elena freute sich darauf nochmal dort zu sein. Sicherlich war alles ganz anders, aber es ging vor allem um die gemeinsame Zeit. Als Damon an den Angelausflug erinnerte, lachte Elena hingegen. "Oh ja, daran erinnere ich mich noch sehr gut!" Ihr Vater hatte sie zwar noch vorgewarnt, aber der Geruch hatte Elena dann doch umgehauen. Da war Damon als erstes unter die Dusche gesteckt worden. "Es hat ewig gedauert, bis ihr nicht mehr nach Fisch gerochen habt!", stellte sie fest und erwiderte lachend den Kuss. Die Badebucht hatte da wesentlich besser gerochen und natürlich erinnerte auch Elena sich sehr gerne daran zurück. Daraufhin wurde der Kuss gleich schon ein bisschen intensiver. "Meinst du, die wurde inzwischen von den Touristen erobert?" Elena hoffte nicht, dass dem so war. Vielleicht konnten sie ja die ein oder andere Erinnerung wieder aufleben lassen.
Dann wurde es aber doch nochmal romantischer und Elena erwiderte den Kuss wieder sanft, ehe sie ihren Kopf an Damons Schulter legte und überlegte. "Ich glaube Jeremy hat viele Gemeinsamkeiten mit dem Jeremy von damals. Sowohl optisch als auch vom Charakter her. Aber unsere Beziehung ist nicht so eng wie damals...." Manchmal verstand sie ihren Bruder einfach nicht, aber wenn es darauf ankam waren sie für einander da. "Und mein Vater... Ich denke es sind Kleinigkeiten, die sie unterscheiden. Aber damals war ihm die Familie immer das wichtigste. Jetzt spielte auch die Karriere immer eine wichtige Rolle.", Elena sah wieder zu Damon auf. "Meinst du Klaus hat auch sie manipuliert?"
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BeitragThema: Re: Letzte Momente   Fr 29 Apr 2016, 16:42

„Das Warten hat sich am Ende ja gelohnt“, stellte Damon fest, aber leicht war es nicht gewesen. Er spürte, wie Elena sich an ihn schmiegte und legte beide Arme um sie. Das was geschehen war konnte er nicht rückgängig machen, aber er konnte darauf aufpassen, dass es nicht wieder geschah. „Ich bin bereit, darüber zu reden“, sagte Damon leise. „Es ist nur... ich habe es so lange tief in mir vergraben... dass ich es erst wieder heraus holen muss“, gab er zu, denn ohne Elena hatte er diese Erinnerungen auch nicht mehr gewollte. Der Vampir hatte sie schlicht verdrängt, um nicht jeden Tag aufs Neue leiden zu müssen.
Über Hilton Head zu reden war bedeutend einfacher. Damon musste selbst lachen, als er an diesen Kutter dachte. Und für Stefan, Jeremy und ihn war es so schön gewesen wie der heilige Gral. Der Geruch musste wirklich schrecklich gewesen sein. Elena hatte ihn trotzdem wieder zurück genommen. Glück für ihn! „Wie es der Badebucht ergangen ist, weiß ich leider nicht, aber wir werden es herausfinden.“ Damon küsste ihr wieder die Wange und genoss den momentanen Frieden. „Wir fahren einfach hin und sehen es uns an.“ Dann hatten sie Klarheit und vielleicht die Erinnerung aufgefrischt. Elena legte auch jetzt schon vertraut den Kopf an seine Schulter und beantwortete seine Frage. Letztendlich warf das aber weitere Fragen auf. Fragen, auf die Damon auch keine Antwort hatte. „Ich fürchte Klaus hat einfach alle manipuliert. Die Frage ist nur warum. Und warum hat er den Tod deiner Eltern nicht verhindert... es ergibt für mich keinen Sinn. Wenn er dich wegen dem Blut wollte und darum all das veranstaltet hat, dann wäre es das Beste und Sicherste für dich in einer intakten Familie zu leben. Möglich ist natürlich auch dass Klaus nicht allmächtig ist. Kannst du mir über den Unfall sagen ...was du weißt? Aber nur, wenn es nicht zu schwer ist für dich“, bat er Elena leise und wusste nicht, ob es klag war heute schon danach zu fragen. Vielleicht half es aber auch sie in der Zukunft zu schützen.
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BeitragThema: Re: Letzte Momente   Fr 29 Apr 2016, 21:05

Genau wie jetzt war Damon schon damals nach ihrer Entführung für Elena da gewesen und hatte dabei eine nahezu unendliche Geduld bewiesen. So langsam wurde ihr aber auch klar, dass all diese Ereignisse ihm zugesetzt hatten. Damon war nicht mehr der Mann von früher und Elena musste sich nun erstmal daran gewöhnen, dass es zwischen ihrer Erinnerungen und der Gegenwart doch einen großen Unterschied gab. Sie sah es allerdings auch als ihre Aufgabe jetzt für Damon da zu sein, denn er hatte all die Zeit niemanden gehabt. Für Elena war es schwer vorstellbar wie er es geschafft hatte trotzdem durchzuhalten. Seinen Einwand konnte sie gut verstehen, aber sie würden es trotzdem schaffen. "Ich helfe dir dabei!", flüsterte sie deswegen. Weil die Erinnerungen gerade erst zurück gekommen waren, fühlte es sich für Elena an als sei alles erst gestern passiert. Für Damon jedoch lagen mehr als 100 Jahre dazwischen und Elena nahm es ihm sicher nicht übel, dass er versucht hatte ihre gemeinsame Zeit zu verdrängen. "Auf jeden Fall bist du immer noch so ein Aufschneider wie damals!", bemerkte Elena grinsend, um die Stimmung zu lockern. Völlig entkräftet und mit Kugel in der Schulter hatte Damon es sich trotzdem nicht nehmen lassen sie anzubaggern und damit hatte er nicht aufgehört, bis Elena nachgegeben hatte. Wenn man es genau nahm, hatte er es dieses Mal nicht anders gemacht, aber Elena war nur froh darüber. "Schätze die Masche funktioniert immer noch!" Sie küsste Damon schmunzeln, denn schließlich hatte sie sich erneut in ihn verliebt ohne ihre Vergangenheit zu kennen.
Die Hochzeitsreise war definitiv ein Highlight ihrer gemeinsamen Zeit und deswegen tat es auch Elena gut darüber zu sprechen. "Falls du aber vor hast nochmal angeln zu gehen, musst du dir dafür eine andere Begleitung suchen!", das war einfach nicht ihr Ding und außerdem schätzte Elena, dass der Geruch für eine Vampirnase nicht gerade angenehmer war. Viel lieber wollte sie da wieder zur Bucht und deswegen nickte sie auf diesen Vorschlag hin. Genauso wie Elena beschäftigte Damon der Hintergrund dieser Manipulation, aber so schnell würden sie das Rätsel wohl nicht lösen und Elena konnte darauf verzichten Klaus selbst danach zu fragen. Über den Unfall zu sprechen war nicht leicht, aber hier mit Damon konnte sie es. Seine leichten Berührungen und wiederholten Küsse halfen Elena dabei, sich zu entspannen. "ich weiß leider nicht viel. Wir waren auf dem Weg zurück nach Mystic Falls, als der Wagen von der Straße abkam. Aber ich weiß bis heute nicht warum. Es war nicht gefroren oder nass .... mein Vater war ein guter Fahrer", Elena hatte es irgendwann aufgegeben darüber nachzudenken, weil es sie zu keinem Ergebnis brachte. "Vielleicht hat Stefan etwas beobachtet?" Vermutlich aber eher nicht, sonst hätte er es längst erzählt.
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BeitragThema: Re: Letzte Momente   Sa 30 Apr 2016, 22:28

Sie würden einander helfen, so wie sie es früher auch getan hatten. Es waren andere Zeiten und sie waren Vampire, sie hatten sich geändert und trotzdem waren die Gefühle füreinander gleich geblieben. Deshalb nickte er, als Elena sagte, sie würde ihm helfen. „Und ich dir“, stellte er fest und grinste schräg als Elena ihn einen Aufschneider nannte. „Keine Sorge ich gehörte dir...“, bestätigte er und küsste Elena. Natürlich hatte er nicht gelebt wie ein Mönch, aber wirklich geliebt hatte er keine. Nicht, dass das ruhmreich wäre, nein … aber als Vampir hatte man zuweilen überschüssige Energie. Und die musste man irgendwie los werden. Für Damon war es auch eine Bestätigung gewesen, dass er überhaupt etwas auf die Reihe brachte. Ohne Elena hatte er ja nicht allzu viel auf die Beine gestellt bekommen. Immerhin bestätigte schon der nächste Kuss, 'dass die Masche immer noch funktionierte'. „Gut für mich, oder?“ Ohne seine Hartnäckigkeit wäre das wohl nichts geworden. Weder gestern noch heute.
„Nein, ich geh nicht mehr angeln... dich hab ich ja schon am Haken“, flüsterte er in ihren nächsten Kuss. Die Situation hätte schöner nicht sein können. Fast... beinahe... wäre Elena noch ein Mensch und nie manipuliert worden. Das nagte auch an Damon. Er hätte sie besser beschützen müssen. Wer bitteschön fiel schon auf Katherine Pierce rein!!!
Elenas Erinnerungen brachten sie leider auch keinen Schritt weiter. Aber Stefan zu fragen war eine der wenigen Möglichkeiten die sie hatten. „Einen Versuch ist es wert. Klaus sollte so lange wie möglich nicht merken, dass du ein Vampir bist.“ Am Ende wurde sie so nämlich zu Freiwild für Klaus. „Bonbon soll mal ihre grauen Zellen aktivieren... es muss doch auch in Hexenkreisen eine
Erklärung geben.“ Damon hatte jedenfalls keine, so traurig es war. Ihm war in seinem langen Leben schon viel untergekommen. Aber das nicht.
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BeitragThema: Re: Letzte Momente   So 01 Mai 2016, 19:52

Dass Damon kein Kind von Traurigkeit war wusste Elena. Er hatte auch schon einige Freundinnen gehabt ehe sie sich damals kennen gelernt hatten, aber das war in Ordnung für Elena. Irgendwie war es für sie auch einfacher gewesen, weil zumindest Damon schon ein bisschen mehr wusste und ihr zeigen konnte, wohin der Weg ging. Am Ende hatte sie das sehr glücklich gemacht und Damon war immer treu gewesen, daran zweifelte Elena nicht. Das versicherte er ihr auch jetzt nochmal und brachte seine Freundin ... und jetzt auch wieder Ehefrau damit zum Lächeln. Jetzt wo sie sich wieder erinnerte, war die Heirat für Elena wieder gültig und da Damon seinen Ring bereits trug, sollte das bei ihm wohl genau so sein. Trotzdem wollte Elena noch mit ihm darüber reden, aber nicht jetzt. Jetzt drehte sie sich zu ihm um, setzte sich auf seinen Schoss und legte die Arme um Damons Hals. "Das ist auch gut so!", stellte sie grinsend fest und küsste ihn dann. Sie beide ließen einander die nötige Freiheit, aber so ein bisschen besitzergreifend waren sie wohl doch auch. Das war ja auch irgendwo verständlich, wenn man verliebt war. "Schließlich bin ich jetzt auch ein Vampir...", da sollten sich die anderen Mädchen gut überlegen, ob sie sich an Damon rantraute. Elenas Laune war wieder deutlich besser, einfach weil sie hier mit Damon herum albern konnte, deswegen knabberte sie sogar leicht an seinem Hals. Jetzt waren sie wieder zusammen, so richtig und die Freude darüber übertraf im Moment alle Ängste und Sorgen, die Elena plagten.
Was das Angeln anbelangte konnte Elena wohl nicht widersprechen, denn es würde wohl einiges brauchen damit sie Damon nicht mehr wollte. "Das kann ich nicht leugnen!", gestand sie deswegen und erwiderte fast gleichzeitig seinen Kuss. Natürlich gab es noch viele Unklarheiten und auch in nächster Zeit würden die Probleme nicht kleiner werden, aber heute Abend sollte sie das nicht belasten. "Wir können in den nächsten Tagen versuchen ein bisschen zu recherchieren, vielleicht finden wir was raus!", stimmte Elena zu, auch wenn sie nicht sicher war wie viel sie über diesen Unfall wissen wollte. "Und was Klaus angeht.... am liebsten wäre mir, wenn ich ihn gar nicht mehr sehen muss!", aber das war wohl nicht ihre Entscheidung. Elena streichelte mit einer Hand über Damons Wange und lächelte ihn wieder aufmunternd an, ehe er noch einen Kuss bekam. Eine Frage hatte sie aber doch noch. Elena senkte den Blick und streichelte mit den Fingerspitzen über seine Brust. "Ist... ist Katherine wirklich tot?" Elena hatte sie nie gemocht, doch nun hatte sie Angst vor dieser Frau. Wer sagte denn, dass sie nicht nochmal versuchen würde sie zu töten und das endgültig. Da wäre es doch sehr beruhigend zu wissen, dass sie vor dieser Gefahr geschützt waren.
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Damon Salvatore

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BeitragThema: Re: Letzte Momente   So 01 Mai 2016, 21:15

„Rrrrrrraaawwwww“, machte Damon als sie sich auf seinen Schoß setzte. „Da sollten sich die anderen Mädchen in Acht nehmen“, sagte Damon lachend. Bisher kannte er sie nicht als sonderlich eifersüchtig. Aber die Verwandlung als Vampir konnte vieles verstärken, auch die Eifersucht. Das würde man sehen und selbst wenn würde Damon das erst einmal locker sehen. Es gab keinen richtigen Grund für Eifersucht, denn nun da Damon Elena mit all ihrem Wissen wieder hatte, wollte er ganz sicher keine andere. Schon gar nicht wenn sie nackt auf ihm saß und die Arme um ihn legte. Dazu noch Küsse und ihre verliebten Blicke, die sich an all die Gemeinsamkeiten endlich wieder erinnerte.
„Recherchieren ist ein guter Anfang.“ Damon war sofort einverstanden, denn es würde ihnen beiden helfen zu wissen was Sache war. Als sie jetzt aber mit den Fingern über seine Brust streichelte fiel es Damon immer schwerer, sich auf irgendetwas zu konzentrieren. Natürlich wollte da auch der kleine Damon mitmischen, was Elena bei so viel Nähe gar nicht verborgen bleiben konnte. „Ähm Elena... Vampire sind recht leidenschaftlich was Berührungen und so angeht. Ich bin also kein Eunuch“, flüsterte er etwas angestrengt. Aber der Stimmungskiller folgte auf dem Fuße... Elena fragte nach Katherine und schon alleine das Erwähnen dieses Namens sorgte dafür, dass die Leidenschaft wieder Pause machte. „Ich denke doch, dass Katherine tot ist.“ Das konnte nicht mal sie überleben. „Sie ist nicht mehr unsere Sorge... aber Klaus dürfen wir nicht vergessen. Ich traue ihm überhaupt nicht. Schon alleine deshalb ist es eine gut Idee nachzuforschen.“ Leider war das auch noch kein konkreter Anlass. „Tut mit Leid, dass ich noch nicht mehr dazu sagen kann. … ich habe das nicht kommen sehen... aber morgen fangen wir gleich mit der Recherche an. Versprochen. Und wir üben ein braver Vampir zu sein. Alltagstauglich, bestens sozialisiert und in die Öffentlichkeit integriert. Klingt.... als wärst du ein Asylant“, lachte er leise und küsste Elena wieder.
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Elena Gilbert

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BeitragThema: Re: Letzte Momente   So 01 Mai 2016, 21:45

Auch Elena grinste, weil Damon auf ihren Spaß einstieg. "Würde ich ihnen auch raten!", stimmte sie zu und küsste ihren Ehemann dann gleich wieder. Eifersüchtig war Elena ja eigentlich nicht, aber sie mochte es eindeutig nicht, wenn andere Mädchen Damon mit diesem Blick ansahen. Das kam nämlich oft genug vor, nur würde es Elena jetzt nicht mehr entgehen. Um das noch ein bisschen deutlicher zu machen rutschte Elena noch ein bisschen näher an Damon ran und küsste ihn schon ein wenig intensiver. Den ganzen Tag schon nahm sie alles viel deutlicher wahr als sonst, was natürlich auch für Damons Berührungen galt. Bisher hatte sie aber keine Zeit gehabt sich darauf zu konzentrieren, weil so viel passiert war. Jetzt aber konnte sie einfach nur seine Nähe genießen und das überwältigte Elena schon beinahe ein bisschen. Sie hörte seinen Herzschlag, spürte seine Wärme und fühlte auf jedem Zentimeter Haut ein Kribbeln, wenn Damon es berührte. Ihm ging es da nicht anders wie Elena schnell zu spüren bekam und er überflüssigerweise auch noch erklärte. "So.... Vampire sind also recht leidenschaftlich?", wiederholte sie amüsiert. Das hatte Elena nun wirklich schon gewusst, sie war schließlich schon eine Weile mit einem zusammen. Allerdings verriet ihr beschleunigter Herzschlag wohl, dass sie nun auch am eigenen Leib erfuhr wie sich diese Leidenschaft anfühlte. "Willst du das vielleicht noch ein bisschen genauer erklären?", fragte sie, während ihre Lippen über seinen Hals wanderten .... das hatte Damon schon früher gemocht.
Elena erwischte aber ein Thema, dass sie beide erst nochmal ausbremste. Die Gewissheit war für sie aber wichtig und glücklicherweise konnte Damon sie beruhigen. Katherine war also wirklich tot... Es würde wohl noch ein bisschen dauern, ehe sie das wirklich glauben konnte. "Du kannst auch nicht alles wissen und.... du kannst nichts dafür! Zusammen schaffen wir das schon!", antwortete sie auf seine Worte hin. Klaus würden sie hoffentlich irgendwie in den Griff bekommen und was den Unfall anging... wenn sie nichts darüber rausfinden konnten war es eben so.
"Lass uns heute Abend nicht mehr daran denken!", bat Elena dann. Sie lächelte sanft und hoffte darauf, dass sie heute Abend mit angenehmeren Gedanken als Klaus und Katherine verbringen konnten. Weil sie vorhin ja schon gemerkt hatte, wie sie Damon recht schnell ablenken konnte, wanderte ihre Hand wieder seine Seite entlang während sie ihn erneut küsste. "Hast du nicht irgendwann mal gesagt, dass du mir die guten Seiten am Vampir-Dasein zeigen willst?", fragte sie dabei flüsternd. Das hier war doch sicherlich eine ziemlich gute Seite .... auch wenn es vorher schon immer gut gewesen war!
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BeitragThema: Re: Letzte Momente   Mo 02 Mai 2016, 16:31

Wie gut Elenas Sinne plötzlich funktionierten konnte Damon nur schwer erahnen. Er war es seit über 160 Jahren gewohnt ein Vampir zu sein und diese geschärften Sinne zu haben, aber für Elena war es Neuland. Ihrem Herzschlag lauschte er schon seit Wochen, fühlte die Wärme ihrer Haut, oder heute auch die Temperaturschwankungen. Damon nahm ihren Geruch war, der für ihn weit besser war, als jedes Parfüm. Aber sie nahm ihn wohl zum ersten Mal so deutlich wahr. Trotzdem bestätigte er ihr, was sie schon wusste. „Vampire sind sogar sehr leidenschaftlich und können sich nur sehr schwer zurück halten, wenn die Frau, die sie seit weit über hundert Jahren lieben nackt auf ihm sitzt. Ganz egal wie diszipliniert sie normalerweise sind.“ Außer sie hießen Caroline Forbes. Damon nahm beinahe an, dass sie sich selbst beim Sex noch Gedanken über Organisation und Ablauf machte. Und danach wurde selbstverständlich eine Fehleranalyse gemacht und Verbesserungsvorschläge eingereicht. Andererseits... an Caroline wollte Damon jetzt echt nicht denken.
Lieber streichelte er Elena über den Rücken und der Knackigen Rundung ihres Pos. Ihre Lippen beschäftigten sich mit seinem Hals und Damon schloss die Augen. Auch über Klaus wollte er jetzt ganz sicher nicht nachdenken. Elenas Vorschlag kam ihm also sehr gelegen. „Weißt du, einige Sachen muss man erleben.... man kann sie kaum erklären.“ Sie küssten sich wieder und langsam aber sicher brodelte das Wasser in dieser Wanne. Wenn das hier nicht eine der guten Seiten am Vampirdasein war, dann wusste Damon auch nicht. Die Härchen an seinem Körper stellten sich auf, wenn Elena ihn berührte und die Schmetterlinge stoben hoch. Damon hörte ihren beschleunigten Puls rauschen. Damon küsste ihre Lippen als er sie fand und ließ Elena ansonsten die Zeit, die sie brauchte um sich an all diese neuen Gefühlte zu gewöhnen. So lange sie ein Mensch gewesen war, war Damon eher vorsichtig gewesen, wenn sie sich liebten, eben weil Menschen ihre Grenzen hatten. Elena war leidenschaftlich auch für einen Menschen, aber wie sie als Vampir war, … das würden sie jetzt wohl gemeinsam herausfinden.
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BeitragThema: Re: Letzte Momente   Mo 02 Mai 2016, 21:53

Den ganzen Tag über war Elena mit allen möglichen Eindrücken beschäftigt gewesen. Vor allem natürlich mit dem Blut und mit den vielen Erinnerungen, die wieder aufgetaucht waren. Sie war beherrscht worden von ihren Ängsten und der Ungewissheit. Jetzt und hier fühlte sie sich aber sicher und hatte dadurch die Zeit, sich einfach ganz auf ihre Sinne zu konzentrieren. Die hatten auch einiges zu tun, denn Damon so nahe zu spüren fühlte sich so intensiv an wie nie und beinahe überwältigte es sie. Weil es ihm aber scheinbar genau so ging, ließ Elena sich einfach fallen und genoss dieses neue Gefühl in vollen Zügen. Damons Worte passten dazu und so grinste sie wieder ein bisschen. "Na ein Glück gibt es auch keinen Grund sich zurück zu halten!", flüsterte sie in den nächsten Kuss hinein. Seine Erregung war inzwischen deutlich zu spüren und das ließ Elena den ein oder anderen Schauer durch den Körper jagen. Fast so gut waren aber seine Worte. "Kannst du das nochmal sagen?", bat Elena deswegen, während ihre Hand durch seine Haare fuhr. 'Ich liebe dich' hatte er schon oft gesagt. Aber die Tatsache, dass er sie schon seit über 160 Jahren liebte war doch nochmal etwas ganz besonderes und das wollte Elena gerne öfter mal zu hören bekommen.
Was Damon mit den Sachen meinte, die man erleben musste war Elena schon ziemlich klar. Bei jeder kleinen Berührung fühlte es sich an, als würde ein Stromschlag durch ihren Körper jagen. Ihre wurde heiß und kalt im selben Moment und sie konnte es praktisch nicht abwarten Damon noch näher zu sein. Noch riss sie sich aber zusammen, doch als Damons Hände zu ihrem Hintern wanderten, wurde die Leidenschaft doch ein bisschen zu groß und statt nur leicht an seiner Lippe zu knabbern, biss sie ihn doch ein wenig herzhafter. "Ups!", machte Elena schmunzelnd und küsste die Stelle dann gleich, damit Damon ihr nicht böse war. Dabei rutschte sie noch ein bisschen näher an ihn heran und rieb sich leicht an ihm, doch so langsam war es wirklich schwer auch nur den kleinsten Abstand zu ertragen. Deswegen sorgte Elena nun auch dafür, dass sie endlich wieder eins wurden. Unwillkürlich hielt sie die Luft an, weil sich in ihr ein Gefühl der Lust ausbreitete, dass sie so noch nie gefühlt hatte. Wenn es für einen Vampir immer so war, dann würde Damon dafür nun öfter herhalten müssen. "Fühlt es sich anders an für dich?", wollte Elena dabei wissen, immerhin konnte das ja gut sein.
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BeitragThema: Re: Letzte Momente   Di 03 Mai 2016, 21:12

Von den ernsthaften Themen hatten wohl beide genug. Damon war froh, dass sich zwischen ihnen trotz der Verwandlung in einen Vampir nichts geändert hatte. Damals als sie entführt und vergewaltigt worden war, war es danach schwierig gewesen ihr Vertrauen wieder zu gewinnen. Sie hatte ihn zum Glück auch damals nie ausgeschlossen, so dass sie einander nicht verloren hatten. Zeit war im Grunde damals alles gewesen, was sie gebraucht hatte und die hatte Damon ihr gern gegeben. Heute ging es jedoch nicht um Zurückhaltung. „Wie sie wünschen, Lady“, grinste Damon und sah Elena verliebt. Er liebte sie als Vampir nicht weniger als zuvor. Aber er wollte, dass sie glücklich war und wenn sie es als Vampir nicht war, würde er alles tun um vielleicht doch wieder eine Möglichkeit zu finden sie wieder menschlich zu machen. In diesem Augenblick fühlte sie sich aber sehr wohl und so konnte er wohl auch diese Sorge für heute vergessen.
Und auch wenn bei Damon alle körperlichen Reaktionen auf Elenas Nähe sich längst nicht mehr verleugnen. Sie aber wollte etwas ganz anderes zunächst hören. Damon küsste sie und sah Elena in die braunen Augen. „Ich liebe dich, seit ich 1863 aus diesem Fluss gefischt wurde. Heute haben wir 2009... das sind einhundertsechsundvierzig Jahre in denen ich dich liebe.“ Es tat sogar ihm gut, das zu sagen. Und Elena tat es offenbar gut das zu hören. Sie drängte sich an ihn und biss ihm in die Lippe. Damon schmeckte kurz das Blut, dann schloss sich die kleine Wunde schon wieder. Und … Elena reagierte ansonsten bis auf das 'Ups' gar nicht auf das Blut, was in sehr gutes Zeichen war. Vampirblut war für Vampire nicht weniger interessant als menschliches Blut. Es war sogar noch intimer. Dass Elena jetzt aber immer noch ganz andere Dinge im Kopf hatte als das Blut, war sehr hoffnungsvoll. Darauf hinweisen würde Damon sie jetzt trotzdem nicht. Auch er hatte nämlich ganz anderes im Kopf. Elena sorgte dafür, dass sie nichts mehr trennte und Damon sog wie sie die Luft scharf ein. Wie jedes Mal, wenn sie mit ihm schlief, explodierte ein Feuerwerk der Gefühle. Sie passten perfekt zueinander und jetzt da das Vertrauen längst wieder da war, war es wohl für beide ein erfüllendes Erlebnis. Seine Leidenschaft legte gleich noch einen Zahn zu, da sie vereint waren. „Es fühlt sich … großartig an“, stellte Damon fest und zog Elena nahe an sich. Für ihn als Vampir war es kein Problem die ganze Nacht durchzuhalten. Aber auch als menschlich Frau hatte Elena das Vergnügen mehrmals hinter einander haben können. Er hatte sich bisher stets einfach Elena angepasst. Als Vampir nahm man alles überdeutlich wahr... jede Kontraktion jedes einzelnen Muskels, jede noch so leichte Berührung, jedes Härchen dass sich aufstellte. Nichts blieb verborgen. Damon kannte es und genoss es, als er sich langsam in Elena bewegte. Aber er merkte sofort, dass ihr Körper jetzt sehr viel sensibler war und kräftiger. „Ich hab das Gefühl, dass könnte spannend werden“, grinste Damon nur und ließ den Dingen ihren Lauf. Ihre Hände fanden sich gegenseitig, ebenso wie ihr Lippen. Sie bewegten sich gemeinsam und fluteten langsam aber sicher das Bad. Trotzdem passte sich Damon auch jetzt wieder Elena an. Es war auch jetzt wichtig, dass si sich als Vampir neu kennen lernte.
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BeitragThema: Re: Letzte Momente   Di 03 Mai 2016, 22:06

Elenas Wunsch wurde entsprochen und Damon wiederholte das Liebesgeständnis noch einmal. Obwohl die Leidenschaft in beiden inzwischen am Kochen war, hielten sie inne und sahen einander tief in die Augen. Für Elena war es etwas ganz besonderes das zu hören, denn es bedeutete ihr einfach alles. Damon war damals der einzige Mann gewesen, den sie haben wollte und daran hatte sich auch heute nichts geändert. Zu wissen, dass es bei ihm genau so war, war für sie etwas ganz besonderes. "Ich bin froh, dass du so hartnäckig warst!", bemerkte sie schmunzelnd. Denn sowohl damals als auch heute hatte er sie nach allen Regeln der Kunst erobert, auch wenn sie es ihm damals vielleicht noch ein bisschen schwerer gemacht hatte. "Und ich liebe dich heute noch so sehr wie damals!", das musste ja auch mal gesagt werden. Elena hatte sich voll und ganz auf Damon eingelassen und er hatte sie nie enttäuscht.
Damit war es nun aber erstmal vorbei mit der Zurückhaltung. Elena schmeckte Damons Blut auf ihrer Zunge und ganz automatisch musste sie daran denken, was Stefan einst gesagt hatte. Der Austausch von Blut war für Vampire etwas sehr intimes und auch Damon hatte das bestätigt. Es war etwas besonderes und auch wenn es nur ein Versehen war konnte Elena spüren, wie dieser eine Tropfen Blut einen Schauer durch ihren ganzen Körper jagte. Es war anders als das menschliche Blut, aber nicht weniger gut und für einen Moment hielt Elena unwillkürlich die Luft an, weil sie dieses Gefühl einfach überwältigte. Kurz darauf küsste sie Damon aber schon wieder, drückte sich näher an ihn und begann langsam sich zu bewegen. In jedem Moment wurde sie überwältigt von all den neuen Eindrücken, schnappte nach Luft oder stöhnte leise, wenn Damon mal wieder den richtigen Punkt erwischt hatte.
Auch Damon schien diese Veränderung zu bemerken und so grinste Elena, als er sie näher an sich zog. "Du hast mir verheimlich, dass es sich so verdammt gut anfühlt!", tadelte sie ihn flüsternd und klaute sich zur Strafe gleich noch einen Kuss, ehe ihre Bewegungen fordernder, ihre Küsse hitziger und ihre Berührungen intensiver wurden. Elena ließ sich einfach leiten von dieser neuen Leidenschaft, die ihren ganzen Körper beherrschte und die wollte nur eins: Damon! Dass sie aus dem Badezimmer dabei einen Tümpel machten war ihr vollkommen egal, sie steuerte nur immer weiter auf den Gipfel der Lust zu und nahm Damon mit dorthin. "Das ist unfassbar!", stöhnte Elena nun doch schon ein bisschen lauter und eindeutig froh darüber, dass Stefan nicht daheim war. Ihre Hand fuhr in Damons Haare und ihre Lippen suchten wieder nach seinen. Dafür lohnte sich das Sterben schon beinahe...
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BeitragThema: Re: Letzte Momente   Mi 04 Mai 2016, 22:19

„Ja manchmal lohnt es sich nervtötend zu sein“, stellte Damon frech fest und küsste Elena wieder. Fest stand, sein Herz hing an ihr und da war kein Platz für eine andere. Dass sie ihn jetzt immer noch genauso sehr liebte wie früher zaubert ein noch breiteres Lächeln auf Damons Gesicht. „Sag das nochmal“, bat er. Welcher Mann hörte das nicht gerne? Vor allem nach so langer Zeit. Gleich und sofort wurde das aber nichts, denn nun ging es zur Sache. Elena biss ihn in die Lippe und dann brachten sie das Wasser gemeinsam zum Kochen. Damon spürte wie Elena sich an ihn drückte und begann sich zu bewegen. Damon merkte Veränderungen. Sie war sensibler, kräftiger... noch attraktiver für ihn. Er bewunderte die Muskeln an ihrem Bauch, die sich geschmeidig unter ihrer Haut bewegten. Das wurde nur noch besser, als er sie zwischen den Beinen etwas motivierte. Damon sah sie gerne an, wenn sie leidenschaftlich wurde und heute ganz Besonders. Ihr schien es gut zu gehen, auch als Vampir und ja... es gab sie diese guten Zeiten in diesem Leben
„Manche Geheimnisse verschweigt man... bis sie selbst entdeckt werden“, flüsterte Damon und geriet selbst langsam in den Liebestaumel mit Elena. Daran änderte auch ihr milder Tadel nichts, der ja ohnehin nicht so gemeint war. Jetzt aber merkte Damon, dass in Elena eine kleine Raubkatze steckte. Sie packte ihn leidenschaftlich und wurde rasch fordernder. Sie geriet in Extase und nahm Damon mit. Er stöhnte gemeinsam mit ihr, hielt sie an sich und überließ Elena die Geschwindigkeit die atemberaubend war. Damon wurde auch ungestümer, hielt sich nicht länger zurück und ergab sich ganz ihrer Leidenschaft. Elenas Worte beflügelten sein Verlangen. „Das ist es... Elena.“ Mehr konnte er nicht sagen. Eilig küsst er sie, … auf die Lippen und am Hals gab es einen deftigen Knutschfleck. Ihr Blut floss aber nicht... das wollte Damon ihr nicht antun.
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BeitragThema: Re: Letzte Momente   Do 05 Mai 2016, 18:44

Schmunzelnd sah Elena auf Damon runter, als er ihre Worte von eben wiederholte. Auch er wollte gleich nochmal hören wie sehr sie ihn liebte. Es war offensichtlich, dass sich etwas verändert hatte nun wo Elena ihre Erinnerungen zurück hatte. Auch als Mensch hatte sie Damon geliebt, aber eben wie man als Teenager liebte. All die Dinge, die sie früher zusammen durchgemacht hatten, hatten sie zusammen geschweißt. Diese besondere Verbindung spürte Elena nun auch wieder und am liebsten wollte sie nie wieder auf dieses besondere Gefühl verzichten. "Besser zeige ich es dir!", flüsterte Elena anstatt die Worte nochmal zu wiederholen. Sie küsste Damon innig und bewegte sich dann schon ein bisschen mehr auf ihm, denn dieses neue Gefühl der Leidenschaft brannte in ihrem ganzen Körper. Nun bewunderte sie schon fast ein bisschen, dass Damon es geschafft hatte sich die letzten Monate doch so zurück zu halten, denn für einen Menschen wäre das hier schon sehr heftig gewesen. Mal abgesehen davon, dass sie das Badezimmer unter Wasser setzten richteten sie aber keine Schäden an. Stattdessen erlebte Elena einen Höhenflug wie sie ihn noch nie gehabt hatte und auch Damon sah so aus, als sei er auf seine Kosten gekommen. Als Elena seinen Hals küsste, verspürte sie tatsächlich kurz das Verlangen ihn zu beißen und sein Blut zu schmecken, aber so weit war Elena noch nicht. Umwerfend war es trotzdem und deswegen hielt sie sich noch einen Moment an Damon fest, um wieder zu Atem zu kommen. Damon hatte es auch sonst nicht eilig sich aus ihr zurück zu ziehen und Elena mochte es, ihn noch ein bisschen so zu spüren. Sie streichelte ihm durch die nassen Haare und lachte. "Das schreit nach Wiederholung!", stellte sie fest, ehe Damon noch einen Kuss bekam. Sie hatten ja nun eine Ewigkeit Zeit dafür...
Trotz der hitzigen Stimmung wurde das Wasser aber irgendwann kalt und so schafften die beiden es wieder an Land, trockneten notdürftig den Badezimmerboden und trockneten sich ab. Zum Anziehen bekam Elena einen Pullover und ihr Höschen fand sie auch wieder, so dass sie kurze Zeit später in Damons Bett lag. Vorher hatte sie aber noch ein Glas Blut getrunken... war ja jetzt ihr Hauptnahrungsmittel. Müde von den Eindrücken des Tages kuschelte Elena sich in die Kissen, blinzelte dann aber auch noch zu Damon. "Was steht für morgen an?", fragte sie. Elena war klar, dass sie sich irgendwann dem Alltag und damit der Schule und ihrer Familie stellen musste. Aber im Moment hoffte sie einfach darauf, dass sie noch ein bisschen mit Damon in dieser kleinen heilen Welt bleiben konnte ... würde so oder so schnell genug wieder problematisch werden.
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BeitragThema: Re: Letzte Momente   Do 05 Mai 2016, 22:37

Oh und wie er es gezeigt bekam! Damon verging sehen und hören. Elena spannte sich an, bewegte sich und entspannte sich wieder. Das und der Druck ihres Gewichts, zu dem noch hinzu kam, dass Damon einfach total auf seine Frau stand, bescherten beiden einen Höhepunkt der sich gewaschen hatte. Gewaschen.. sprichwörtlich. Als Vampire konnten sie ihren Orgasmus viel länger halten als Menschen und das taten sie, bis es schon beinahe weh tat, ehe sie es langsam abebben ließen. „Wiederholung wird gerne gewährt... täglich … stündlich … wie gewünscht“, stammelte Damon noch ganz benommen, blieb in ihr und genoss die wohlige Wärme, die ihm ihr Körper bot. So blieben sie noch in der Wanne bis das Wasser kalt wurde und Damon jeden Quadratzentimeter ihrer Hand wenigstens einmal geküsst hatte. Sie grinsten sogar noch beide benommen, als sie das Bad und sich trockneten.
Ins Bett gekuschelt war Damons Welt dann so sehr in Ordnung, wie seit dem letzten Abend mit der menschlichen Elena vor über 140 Jahren. Ob Mensch oder Vampir, das war ihm gerade völlig egal. Es war seine Elena und aus basta! Sie hatte brav noch ein Glas Blut getrunken und wirkte jetzt müde. Das war Damon im Grunde auch, aber es war diese angenehme Art der Müdigkeit. Er legte sich seitlich und sah Elena an, dabei streichelte er ihre Wange. „Du hast das heute wie ich finde richtig gut hinbekommen.“ Das musste ja auch mal gesagt werden. „Morgen... morgen machen wir Vampir Abstinenz Training“, antwortete er ihr. „Ich will dir nicht zu viel darüber verraten, aber ich versichere dir, weder du noch irgendein Mensch wird dabei in Gefahr geraten. Nicht mal ein Eichhörnchen. Lass es einfach auf dich zukommen.“ Umso stolzer konnte sie nachher auf das Ergebnis sein, fand Damon … und wenn es nicht so gut lief, musste sie sich auch keine Vorwürfe machen. „Na komm... ankuscheln, schlafen, von Damon träumen“, zwitscherte er und öffnete seine Arme, damit sie sich zu ihm kuscheln konnte.

Am nächsten Morgen war Damon einmal kurz aufgestanden und hinaus in den Wald gerast.... in Vampirgeschwindigkeit. Dort stellte er überall kleine Schüsselchen mit Blut auf. Aber so, dass man sie nicht gleich sah, nur verdeckt mit Blättern oder Farn oder in einem Astloch. Dann flitzte er zurück zu Elena und richtete Frühstück. Er richtete ein ganz normales Frühstück, wie sie es sonst auch immer gern gehabt hatte. Nur dass neben dem Glas Orangensaft nun auch noch ein Glas Blut stand. Hätte von der Optik her aber auch Tomatensaft sein können.
Das Tablett stellte er aufs Nachtkästchen und kuschelte sich wieder zu Elena und wartete bis sie erwachte.
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