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 Vampire Trainings

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Elena Gilbert

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BeitragThema: Re: Vampire Trainings    Di 24 Mai 2016, 13:35

Ein bisschen skeptisch war Elena schon, was dieses Thema anging. "Ich will gar nicht so genau wissen was deine Manipulationen schon so alles angerichtet haben!", stellte sie fest, schmunzelte dabei aber. Elena wusste, dass Damon bei allem harten Getue kein schlechter Mensch war. Seine Moralvorstellungen waren zwar nicht die anspruchsvollsten, aber er würde nie jemanden wirklich in Gefahr bringen. Auf die Antwort war sie trotzdem gespannt und deswegen hörte Elena gespannt zu. Was Damon sagte brachte auch sie ins Grübeln, denn scheinbar schien es ihm schwer zu fallen sich selbst zu finden. Dass die Beziehung zu seinem Vater ihn sehr geprägt hatte wusste Elena aus eigener Erfahrung, denn mit Giuseppe war es nie leicht gewesen. Aber das sollte nicht seine ganze Existenz bestimmen. "Du hast dich damals schon von deinem Vater befreit. Du hast dir ein eigenes Leben aufgebaut, deine eigenen Ziele verfolgt und du warst damit erfolgreich!", versuchte sie ihn zu erinnern. Natürlich war es am Anfang noch schwer gewesen, aber sie hatten es geschafft. Damon hatte sich mit der Farm und eben auch mit seiner Ehe ein eigenes Leben aufgebaut und auch wenn sie am Ende alles verloren hatten, diese Zeit hatte sie geprägt. "Aber ich denke du hast dein Leben zu lange auf das orientiert, was du verloren hast. Versteh mich nicht falsch ... ich bin froh darüber!", denn anderenfalls hätte er inzwischen vermutlich schon eine andere Freundin und sicher nicht auf Elena gewartet. Deswegen erwiderte sie auch zu gerne seinen Kuss. "Aber jetzt ändern wir das, jetzt konzentrieren wir uns auf die Zukunft und vor allem auch auf das, was du willst!" Damon neigte nämlich dazu alles für Elena zu tun und sich selbst dabei ein Stück weit zu vergessen.
Trotz des ernsthaften Themas konnten sie aber auch weiter herumalbern und das genoss Elena wirklich sehr. Sie schmunzelte darüber, wie Damon sich anstellte. Eigentlich war er doch der risikofreudigere von ihnen beiden. "Sag mal, wo bleibt denn der Macho in dir? Hast du etwa Angst?", zog sie ihren Freund auf. Immerhin hatte Damon aber eine gute Alternative und natürlich leuchteten Elenas Augen da gleich wieder besonders. "Ja das machen wir auf jeden Fall!", stimmte sie sofort zu. Jetzt erinnerte sich nicht mehr nur ihr Körper, sondern auch ihr Kopf und der wollte unbedingt wieder reiten. Erstmal wollten sie aber das Hotel beziehen und auch hier hatten sie Glück. Die Taschen landeten in einer Ecke und Elena lachte wieder über Damons Worte. "Pass bloß auf was du sagst, sonst geb ich dich am Hafen an!", drohte sie schmunzelnd und ließ sich dann neben Damon aufs Bett fallen. "Das war eine ziemlich gute Idee!", stellte sie fest und weil er einfach mitgekommen war, küsste sie Damon als Dank. "Ich will ans Wasser!", verkündete Elena dann, denn sie war schon ewig nicht mehr am Meer gewesen und das war schon früher etwas besonders schönes gewesen.
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Damon Salvatore

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BeitragThema: Re: Vampire Trainings    Di 24 Mai 2016, 21:17

„Och so viel haben meine Manipulationen noch gar nicht angerichtet. Eine amerikanische Präsidentschaftswahl wäre anders ausgegangen, Madonna hätte ein Konzert nicht abgesagt und einmal habe ich an der Entscheidung im Super Bowl gedreht... aber sonst...“, flötete Damon und zuckte die Schultern, wen interessierte schon die Präsidentschaftswahl, der größte Superstar im Land, oder das wichtigste Sportereignis Amerikas? Na gut wenig stolz war er schon auf seine Taten und entsprechend breit fiel nun sein Grinsen aus.
Dass Damon längst nicht mehr im Schatten seines Vaters stand, wusste er. Es hatte trotzdem lange gedauert, bis er sich davon befreit hatte. Zu lange für seinen Geschmack. Elena wollte ihn mit ihren Worten trösten und das gelang auch. Deshalb griff er nach ihrer Hand und drückte sie. „Wir … WIR haben uns etwas aufgebaut.“ Zusammen waren sie stark gewesen. Wie erwartete kannte sie ihn besser als er sich selbst. Er musste die Vergangenheit ruhen lassen und es gab einen einfachen Grund, warum er das jetzt konnte. Darum nahm er Elena in den Arm uns sah sie an. „Du warst meine Vergangenheit... dass du jetzt auch meine Zukunft bist, ist alles was ich mir je gewünscht habe.“ Dass ihm Elena mehr bedeutete als alles andere, wusste Damon, aber er fand das goldrichtig so. Sie war nun mal die Frau seines Lebens. Jetzt wieder mehr denn je. Stefan war ihm auch wichtig und das Eis schmolz, aber Elena war dennoch die Person die sein ganzes Tun und Handeln bestimmte.
„Ich bin doch noch nie ein Macho gewesen!“ widersprach er. Da musste er jetzt auch nicht aufhören einer zu sein. „Ein Macho tut nur so als wäre er ein ganzer Kerl, aber ich bin einer“, lautete seine in seinen Augen sinnvolle Begründung. „Ich will nur nicht, dass meinem Mädchen etwas passiert.“ Und ein einem Vampir konnte eine Menge passieren, fand Damon. Reiten am Strand stufte aber auch Damon als ungefährlich ein und so war das rasch abgemacht. Es gab noch einen Knutscher von Damon und schon waren sie auf den Weg zum Strand. Dort bezogen sie die Hoteleigenen Liegen und Damon holte zwei erfrischende Cocktails. „Auf unseren Urlaub. Ganz ohne Klaus dem Psycho, Katherine der Herzlosen, Caroline der weiblichen Ausgabe von Christian Grey und auch ohne dem Eichhörnchen Namens Stefan.“ Damon stieß mit Elena an und sah recht zufrieden aus.
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Elena Gilbert

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BeitragThema: Re: Vampire Trainings    Di 24 Mai 2016, 21:58

Eine ganze Weile lang sah Elena prüfend zu ihrem Freund, aber der grinste so selbstzufrieden, dass sie beinahe gewillt war ihm zu glauben. Genau genommen würde sie Damon all das durchaus zutrauen, weshalb Elena nun auch lachte. "Erzählst du mir das ein bisschen genauer?", fragte sie ihn deswegen. Seit sie sich an ihre gemeinsame Vergangenheit erinnerte wollte sie auch mehr über Damons Zeit als Vampir wissen. Sicherlich gab es auch einiges worüber er nicht sprechen wollte und da würde Elena auch nicht bohren, aber vielleicht erzählte er ja auch von ein paar Dingen. Das mit den Präsidenten zum Beispiel würde sie doch sehr interessieren.
Jetzt ging es aber doch erstmal noch um ihre gemeinsame Vergangenheit. Was Elena sagte meinte sie wirklich ernst und es schien zumindest auch ein Stück weit zu Damon durchzudringen. "Ohne dich hätte ich mich das alles aber nie getraut!", bemerkte Elena. Erst durch Damon war ihr Selbstbewusstsein deutlich gewachsen und die Pferderennen hätte sie sich ohne den Zuspruch sicherlich niemals zugetraut. Deswegen schmiegte sie sich nun zu gerne in Damons Umarmung und küsste ihn wieder liebevoll. Endlich spürte sie wieder diese tiefe Verbundenheit, wie Elena sie nur zu Damon hatte. Sie freute sich darüber, dass es ihm immer noch so wichtig war eine gemeinsame Zukunft aufzubauen. "Der Wunsch wird jetzt in Erfüllung gehen, so schnell wirst du mich nicht mehr los!", versprach Elena, ehe ein weiterer Kuss folgte. "Aber ich will trotzdem, dass du auch deine eigenen Ziele verfolgst. Gemeinsam können wir fast alles erreichen!" Deswegen wurde es nun auch an der Zeit, dass Damon sich überlegte was er aus seinem Leben machen wollte.
Im Hotel war die Stimmung wieder ein bisschen lockerer und Elena lachte über Damons Erklärung zum Thema Macho. "Natürlich .... wie konnte ich das nur in Frage stellen?", sie grinste und kuschelte sich an ihren Freund. Damon war wirklich ein ganzer Kerl, manchmal einfühlsam und manchmal aber auch .... nicht so sehr. Wie es sich für einen Mann eben gehörte. Dann lächelte sie aber wieder liebevoll und streichelte ein bisschen durch Damon Haare. "Du hast schon immer auf mich aufgepasst, das wird sich wohl nie ändern .. hm?", fragte Elena ohne eine Antwort zu erwarten. Egal was passiert war, Damon hatte auf sie Acht gegeben und dafür war sie ihm auch unendlich dankbar, andersrum war es aber genauso.
Es ging an den Strand und dort ließen sie es sich erstmal gut gehen. Elena genoss es einfach hier zu liegen und die Zeit genießen zu können, auch wenn die Sonne früher angenehmer gewesen war. "Christian Grey?", wiederholte Elena lachend, aber die kannte ja Damons Vorliebe für ihre beste Freundin. Was ihr dabei entging war eine Frau, schon ein paar Jährchen älter, die sie aus einiger Entfernung beobachtete. Allerdings schien sie nicht besonders gut gelaunt zu sein und nach einiger Zeit begann sie leise Worte zu murmeln.
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Damon Salvatore

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BeitragThema: Re: Vampire Trainings    Mi 25 Mai 2016, 18:05

„Ich erzähle dir alles sehr genau, wenn du es wissen willst. Rockefeller als Präsident... das hat nun wirklich niemand verdient. Ich glaube demnächst muss ich da nochmals eingreifen. Trump als Präsident wäre noch viel schlimmer“, plapperte Damon drauf los. War ja nicht so, dass einen als Vampir Politik nicht mehr interessierte. Noch sehr viel mehr interessierte ihn Elena. Ohne ihn hätte sie das sich nicht getraut? Damon zog sie an sich und küsste Elena. „Du hast es allein geschafft. Du hättest es auch ohne mich geschafft... aber vielleicht gehören wir auch einfach zusammen und können gemeinsam eben mehr erreichen.“ Damon konnte so offen nur mit Elena reden. Sie küsste ihn ebenfalls und Damon war so glücklich wie selten zuvor. Nun endlich war er wieder da wohin er gehörte, an Elenas Seite. Ziele alleine hatte er einfach nicht. Sein Ziel war es immer nur gewesen wieder mit Elena zusammen zu sein und das war er. Darum würde er auch immer auf sie achten. Damon konnte gar nicht anders. Sie kuschelten zusammen und schmiedeten Pläne für die nächsten Tage. Und Damon würde die nächsten Tage einfach nur genießen und ausblenden dass es Mystic Falls und all die Probleme drum herum überhaupt gab.

Am Strand räkelten sie sich mit Cocktail in der Sonne und Damon grinste, als Elena wegen Christian Grey und Caroline nachfragte. „Ja, er will immer alles kontrollieren. Caroline will das auch“, erklärte er ihr diesen Vergleich. „Keine Sorge ich will dich nicht kontrollieren... ich lasse mich gern überraschen.“ Damon wollte zwar auf Elena aufpassen, aber ihm war schon immer wichtig, dass sie ihre Freiheit hatte und genoss. Früher schon, als er dafür gekämpft hatte, dass sie studieren gehen konnte und Pferderennen reiten konnte auch wenn die gesellschaftlichen Konventionen damals andere waren. Das alles wollte er ihr gerne wieder möglich machen, weil er wusste, dass sie nur so wirklich glücklich war. Und auch im Bett war Damon nicht zwangsläufig der Mann, der immer das Sagen haben wollte. Er lag auch gerne mal unten …. sprichwörtlich.
Sie alberten ein wenig herum, als Damons Blick auf eine Frau fiel... die ihm bekannt vorkam … er stockte und fluchte leise. „Verdammt das ist Grace...“ Weiter kam er nicht plötzlich wurden sie von Dunkelheit und heftigen Wind erfasst und als sie wieder zu sich kamen... waren sie immer noch in Hilton Head am Strand aber diesmal tobte hier am Strand der Bürgerkrieg. Damon sah in sich herab. Er war so gekleidet wie früher... Elena war es auch. Dann fiel ein Schuss und Damon wurde wieder an der Schulter getroffen … wie damals.
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BeitragThema: Re: Vampire Trainings    Mi 25 Mai 2016, 20:50

Wenn sie ehrlich war musste Elena eingestehen, dass Damon in dem Fall vielleicht sogar recht hatte. Gab wohl so ein paar Ausnahmen, in denen eine Manipulation womöglich angebracht war. "Wenn das wirklich passiert wandern wir aus!", stellte Elena gleich mal fest, nur für den Fall, dass Damon keinen Erfolg hatte. "Italien vielleicht?", da kam er ja schließlich irgendwie sogar ein bisschen her. Wäre also keine schlechte Alternative. So ganz ernst meinte Elena das aber nicht, denn eigentlich wollte sie ihr Zuhause nicht verlieren. Noch viel weniger wollte sie nochmal Damon verlieren und deswegen schmiegte Elena sich nun in seinen Arm und genoss es einfach sich bei ihm anlehnen zu können. Was auch immer passiert war, Damon hatte ihr jeder Zeit beigestanden und das hatte Elena in den letzten Jahren vermisst, obwohl sie sich nicht mehr daran erinnert hatte. "Die zweite Variante gefällt mir besser!", flüsterte sie Damon zu und küsste ihn dann ebenfalls sehr liebevoll. Es war mehr als deutlich zu spüren, dass sie diese Zweisamkeit beide brauchten und zumindest Elena wurde immer weiter in dieses vertraute Gefühl hinein gezogen. "ich weiß es sind über einhundert Jahre vergangen, aber .... für mich fühlt es sich an als sei es erst gestern gewesen!", flüsterte sie Damon zu.
Dann aber fingen sie an den Urlaub auszukosten und das ging nun mal am besten am Strand, denn den hatten sie daheim ja nicht jeden Tag. Weil Elena es gar nicht erst aushielt Abstand zu halten, legte sie sich zu Damon auf die Liege und kuschelte sich so wieder an seine Seite. "Soo so, du willst also überrascht werden?", fragte Elena grinsend, streichelte dabei über seine Brust und küsste Damon gleich nochmal. Deswegen entging ihr auch, dass sie beobachtet wurden. "Wer ist Grace?" fragte Elena noch, doch dann wurde plötzlich alles dunkel um sie herum. Elena spürte, wie irgendwas versuchte sie von Damon weg zu ziehen, doch sie klammerte sich mit aller Kraft an ihm fest, bis sie plötzlich wieder sehen konnte. Verwirrt sah sie Damon an, wollte schon fragen woher diese Dunkelheit gekommen war, doch dann entdeckte sie die Uniform. Damon trug die selbe Uniform, die er getragen hatte als sie sich das erste Mal gesehen hatten. "Was zum?", fragte Elena, ehe sie auch an sich herunter sah. Es war ein Kleid, Stiefel und das eindeutig ein bisschen altmodisch.... Elena brauchte ein bisschen länger um das zu begreifen, aber die Schüsse um sie herum waren eindeutig und dann, ehe sie auch nur einen Schritt machen konnte, ging Damon ganz plötzlich in die Knie und hielt sich die Schulter. "Damon?!", kreischte Elena und kniete sich gleich neben ihn. "Was ist los? Was passiert hier?" Erschrocken sah sie sich die Schulter an, denn das blutete mehr als es bei einem Vampir sollte....
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BeitragThema: Re: Vampire Trainings    Mi 25 Mai 2016, 22:14

„Italien klingt gut... Trump freie Zone kann ja nur gut sein.“ Nein Damon hatte keine Lust diese Tolle als Präsident dieses Landes zu sehen. Mit Elena im Arm wäre ihm aber vermutlich auch Timbuktu recht, Hauptsache sie war und blieb ihm erhalten. Damon spürte endlich auch wieder die von ihr ausgehende Verbindung, wie sie sie früher gehabt hatten. Diese unerschütterliche Liebe und tiefe Gewissheit, dass sie zusammen gehörten. „Mir gefällt die zweite Variante auch besser.“ Damon nahm sie in den Arm und drückte Elena. Für ihn war das alles lange her, aber er erinnerte sich an vieles erstaunlich gut. „Dank dir erinnere ich mich an Vieles wieder sehr genau. Vor allem an die schönen Dinge“, gab Damon zu und lächelte.
Am Strand ließ das Geturtel nicht nach. Im Gegenteil. Die Sonne, das Getränk und die Nähe von Elena machten es Damon leicht sich fallen zu lassen. Ihre Hand auf seiner Brust und die Aussicht auf 'Überraschungen' ließen Damon eh selig grinsen.... bis er Grace erblickte. „Eine Hexe mit der ich vielleicht ein klitzekleines Missverständnis hatte“, konnte Damon gerade noch sagen, ehe sich ihre Welt rapide veränderte.
Elena klammerte sich an ihn und er sich an sie. Aber das verbesserte ihre Lage nicht gerade. Sie waren in irgendein Zauberwerk geraten und verstanden die Welt nicht mehr. Die Kugeln zischten ihnen um die Ohren und plötzlich riss Damon etwas von den Beinen. Eine Kugel traf ihn in die Schulter, genauso wie damals. Er blutete wie ein Mensch es tat. Nichts heilte, es schmerzte nur höllisch und schwächte ihn. „Mich hats erwischt“, keuchte Damon und verstand die Welt nicht mehr. Wie aus dem Nichts kam Faithful durchs Kriegsgetümmel. „Elena, hilf mir aufs Pferd“, bat er entkräftet. Menschlich zu sein war so Scheiße!
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BeitragThema: Re: Vampire Trainings    Do 26 Mai 2016, 15:14

Vielleicht lag es ja an diesem Ort, aber das Flitterwochengefühl von damals stellte sich schnell wieder ein. Elena hatte schon fast wieder vergessen, dass sie erst vor kurzem gestorben war, dass ihr ganzes Leben sich schlagartig geändert hatte und nichts mehr werden würde wie zuvor. Im Moment zählte das nicht, denn es fühlte sich an als könnte sie wider haben was sie früher gehabt hatten und diese Aussicht machte alles schon viel erträglicher. Deswegen genoss sie es jetzt auch hier am Strand zu liegen und sich um nichts Gedanken zu machen. "Ich schätze mal ich kann deine Erinnerung noch ein bisschen auffrischen!", schmunzelte Elena, ehe sie Damon nochmal küsste. Es waren andere Zeiten und sie konnten hier viel Neues erleben, aber so ein paar Dinge von früher würde Elena doch auch nochmal wiederholen.
So weit kam es dann aber nicht mehr, denn ehe sie auch nur irgendwas tun konnten, stellte Damon eine alte Bekannt vor ... mit der es ein klitzekleines Missverständnis gegeben hatte. Elena wollte es gar nicht so genau wissen, aber das hier hörte sich gewaltig nach Rache an. Genau genommen wollte Grace nur Damon erwischen, denn der hatte es verdammt nochmal verdient. Aber sie schaffte es nicht das Mädchen durch ihren Zauber von ihm zu trennen, weshalb auch Elena in der Vergangenheit landete und damit in ihrem Zauber gefangen war. Tja Pech gehabt.... aber bei dem Männergeschmack war ihr wohl sowieso nicht zu helfen, war jedenfalls die Meinung der Hexe.

Elena verstand immer noch nicht, was hier gerade passierte. Sie verstand aber durchaus, dass ihnen gerade echte Kugeln um die Ohren flogen und das war alles andere als gut. Elena versuchte sich zu orientieren, aber das war gar nicht so leicht. Sie waren immer noch am Strand, um sie herum viele Männer mit Damons Uniform, einige tot. Von weiter hinten kamen die Schüsse, dort verbarg sich also der Feind und hier am Strand waren sie ziemlich schutzlos. Elena hatte zwar zur Zeit des Bürgerkriegs schon gelebt, aber sie hatte ihn nie live miterlebt. Lediglich die Erzählungen von Grayson und Damon hatten ihr ein Bild vermittelt. Elena riss ein Stück ihrer Schürze ab und legte es auf die Wunde, damit die Blutung gestillt wurde. "Die Kugel muss da raus!", stellte Elena fest, aber das hier war nicht der richtige Ort. Gerade rechtzeitig tauchte Faithful auf und Elena half Damon beim Aufsteigen. Eigentlich wollte Elena hinter ihm aufsteigen, aber da kamen die gegnerischen Soldaten mit gezückten Degen aus dem Gebüsch hervor, um sich auf die Überlebenden zu stürzen ...
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BeitragThema: Re: Vampire Trainings    Do 26 Mai 2016, 22:29

Vorbei war es mit dem Geflitter. Damon wusste nicht wie ihm geschah, er wusste nur dass Grace dahinter steckte. Aber er hatte gerade andere Sorgen. Die Kugel. Und Elena erkannte es und drückte ein Stück ihrer Schürze darauf. Dass die Kugel da raus musste, war Damon auch klar, aber hier war bestimmt nicht der der rechte Ort. Faithful kam und dank Elena konnte Damon aufsitzen. Doch noch ehe er sie aufs Pferd ziehen konnte, tauchten die Nordstaatler auf und griffen sie in Reihe an. Damon zerrte Elena mit einem Schmerzensschrei hinter sich aufs Pferd. Es war als sei er wieder menschlich und das kotzte ihn nach diesen wenigen Minuten schon an.
Ohne Rücksicht auf Verluste spornte er Faithful an und preschte mit Elena davon. Kugeln zischten ihnen um die Ohren und Damon wusste nicht, wie sie auf der Nummer wieder raus kamen. Sie suchten ihr Heil in der Flucht. Der Rappe gab sein Bestes und irgendwann hatten sie das Elend der Schlacht hinter sich. Der Rauch und der Lärm verfolgten sie, aber sie erreichten den Fluss an dem Elena Damon gefunden hatte.
Damon ließ sich vom Pferd gleiten und er trank gierig. So gierig wie er bis vor Kurzem nur Blut getrunken hatte. Die Wunde pochte heftig und Damon seufzte und kniete in den Flusskieseln. Immer noch verstört sah er zu Faithful. Irgendwie war es trotzdem schön ihn wieder zu sehen. Aber um Wiedersehensfreude ging es hier wirklich nicht. Ein paar erklärende Worte waren wohl angebracht. „Grace... sie hat etwas falsch verstanden. Ich habe ihre Tochter.... die war nicht so ganz mein Fall... hatte aber ein Auge auf mich geworfen manipuliert um sie los zu werden. Fand sie nicht gut...“, schnaufte Damon was offensichtlich war. Aber hey, er hatte doch nichts falsch gemacht! „Es war nur zu ihrem besten. Lieber ein Ende mit Schrecken als ein Schrecken ohne Ende. So wusste sie woran sie war... autsch.... kannst du mal schauen?“ fragte er in der Hoffnung Elena ablenken zu können und so weitere Fragen zu vermeiden.
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BeitragThema: Re: Vampire Trainings    Do 26 Mai 2016, 22:51

Sie beide hatten ihre Probleme damit sich in dieser Situation zurecht zu finden, die so vertraut und gleichzeitig unendlich fremd war. Elena gab ihr bestes sich zusammen zu reißen, aber um sie herum lagen Verwundete und Tote, mehr als sie zählen konnte. Viele schrien vor Schmerzen und Elena konnte diesen Anblick kaum ertragen. Doch sie wusste auch, dass es nichts bringen würde hier zu bleiben, denn in kürzester Zeit wären auch sie tot. Außerdem hatte es Damon bereits erwischt und natürlich wollte Elena ihm helfen. Trotzdem zögerte sie und genau das kostete sie die entscheidende Zeit, denn der Feind rückte schnell näher. Einen Moment lang starrte Elena erschrocken diesen Männern entgegen ohne zu wissen, was sie tun sollte. Doch da zerrte Damon an ihrem Arm und sie gehorchte, kletterte ebenfalls auf den Rücken von Damons Pferd und klammerte sich dann an ihm fest so gut es ging. Faithful gab alles und trug seine Reiter so weit er nur konnte. Elena versuchte sich zumindest ein bisschen zu orientieren, sie wollte wissen wo sie waren, doch der Weg mitten durch den Wald war kaum nachzuvollziehen. Nie im Leben hätte sie wieder zurück gefunden, aber das war ja hoffentlich auch nicht nötig.
Als Damon dann schließlich an einem kleinen Fluss hielt, stieg Elena ab und half dann auch Damon dabei. Sie brauchte einen Moment, um den Fluss zu erkennen. "Damon.... das, das ist unser Fluss! Aber das heißt doch...." Elena streckte sich und versuchte das Dorf zu sehen, doch dort wo eins der Hof ihrer Eltern, die Mühle, die Kirche und all die anderen Gebäude gestanden hatten, waren heute nur noch Ruinen. Zumindest von hier sah alles verlassen und trostlos aus, dort würde man ihnen vermutlich nicht helfen können. So langsam stieg in Elena Panik auf, denn noch immer konnte sie in der Ferne Schüsse hören. Damons Worte erklärten zwar den Ärger der Hexe, aber eben nicht was sie hier durchmachten. "Ist dir sowas.... schon mal passiert?", fragte Elena, auch wenn sie nicht sicher war, welche Antwort ihr lieber wäre.
Offensichtlich war jedoch, dass Damons Verletzung behandelt werden musste. Deswegen kniete Elena sich neben ihn an den Fluss und schob die Uniform zur Seite. Der Einschuss hatte ihn in der Schulter getroffen, beinahe wie damals. "ich glaube die Kugel sitzt nicht so tief wie damals, aber wenn man es nicht versorgt, wird es sich entzünden!", stellte sie fest und sah sich dann wieder hilfesuchend um. "Versuch dich zu erinnern, gibt es hier irgendwo ein Lazarett oder etwas ähnliches? Wir müssen irgendwo hin!" Hier waren sie schutzlos und konnten jeder Zeit erwischt werden. Über diese Hexensache würden sie nochmal reden müssen, aber nicht jetzt...
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BeitragThema: Re: Vampire Trainings    Fr 27 Mai 2016, 13:04

Das war alles vollkommen irrational. Das konnte einfach alles gar nicht sein. Damons Herz schlug wie verrückt, die Wunde schmerzte und er verlor an Kraft und trotzdem... das konnte einfach nicht sein! Elena war ähnlich verwirrt und an diesem Fluss schnauften sie erstmals durch. „Das sieht zumindest aus wie der Fluss, aber... es ist ein Zauber, Elena... es kann nicht wahr sein.“ Damon haderte mich sich selber und wusste auch nicht wie er aus dieser Nummer wieder heraus kam. Elena sah sich weiter um und entdeckte zumindest zu diesem Augenblick nichts, was Damon ebenfalls Hoffnung machte. „Nein... mir ist so etwas noch nicht passiert“,, antwortete er etwas genervt. „Darum vermeiden es Vampire für gewöhnlich Hexen zu verärgern.“ Was dann wohl auch der Grund war, warum Elena mit hinein gezogen worden war. Nur übernatürliche Wesen konnten von Hexen dermaßen ins Boxhorn gejagt werden. Und ein solches war Elena ja nun.
Elena gruschelte an seiner Schulter herum und Damon verzog das Gesicht. „Elena... das hier hat eine Hexe kreiert... es kann uns wahnsinnig machen, aber nicht töten.“ So viel zu Theorie... Damon musste zugeben gerade selbst ganz schön Bammel während der Schlacht gehabt zu haben und so ganz sicher war er sich nicht. „Theoretisch....“, fügte er darum noch an und stöhnte, weil die Verletzung nicht nur aussah wie echt, sondern sich auch so anfühlte. Also gut, auch wenn er nicht glaubte, dass es viel half sich jetzt typisch menschlich zu verhalten. Es blieb nicht viel anderes über. „Na gut.... es gab damals ein Lazarett an einem Kloster.... dort sollten wir sicher sein. Es war nördlich von Covington.“ Damon trank Wasser und stand dann wieder auf. Irgendwie quälten sie sich wieder aufs Pferde, aber er war immer noch ratlos. „Ich verstehe das einfach nicht.... gar nicht.“ Nein Das war auch Damon noch nie untergekommen.
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BeitragThema: Re: Vampire Trainings    Fr 27 Mai 2016, 22:30

Normalerweise nahm Damon ja alles ziemlich locker, hatte Spaß daran andere zu ärgern und ließ sich deswegen auch nicht so schnell auf die Schippe nehmen. Jetzt aber spürte Elena deutlich, dass er ziemlich angespannt war. Das konnte ja nur bedeuten, dass ihm die Situation nicht geheuer war und das wiederum bedeutete, dass Elena Grund zur Sorge hatte. Die Frage war nur, wie das nun wieder hin bekamen. Als Damon meinte, dass alles ein Rachezauber der Hexe war fragte Elena sich doch so langsam, was er angestellt hatte. Ein Schnauben kommentierte dann seine Feststellung, dass Vampire sich deswegen von Hexen fernhielten. "Na wie gut, dass du dir diesen Vorsatz so zu Herzen nimmst!", stellte sie fest. Damon war ein Meister darin sich Feinde zu machen, aber in diesem Fall hatte er es scheinbar ganz besonders verbockt. "Ganz ehrlich Damon .... was hast du wirklich angestellt?" Hätte er die Tochter einfach nur manipuliert ihn zu vergessen, wäre die Mutter ihm vermutlich noch dankbar gewesen. Glaubte Elena zumindest. Von daher musste er dem Mädchen irgendwas anderes eingebleut haben, was den Zorn dieser Hexe geweckt hatte. Es brachte nun aber auch nichts sich gegenseitig Vorhaltungen zu machen. Sie waren hier hinein geraten und mussten nun gemeinsam nach einem Weg suchen, um hier rauszukommen. Elena war nämlich nicht danach für immer im Bürgerkrieg fest zu sitzen. "Hast du denn eine Idee, was man gegen einen solchen Zauber unternehmen kann?", fragte sie Damon.
Immerhin versuchte er sie zu beruhigen, denn diese Schussverletzung ließ Elena doch ein bisschen ängstlich werden. Sie erinnerte sich nur zu gut daran wie knapp Damon damals dem Tod entgangen war und sie wollte ganz sicher nicht auf diese Art und Weiße von ihm getrennt zu werden. "Tut mir leid, aber diese Theorie ist für mich nicht verlässlich genug, dazu steht zu viel auf dem Spiel!", deswegen wollte sie dafür sorgen, dass Damon ordentlich versorgt wurde. Schaden würde es nicht und dann sahen sie weiter. "Dann lass uns zu diesem Lazarett reiten, von dort aus sehen wir weiter!", bat Elena und half Damon dann beim Aufstehen. Sie trank selbst auch noch etwas und dann kletterten sie gemeinsam wieder auf Faithful. Der gab heute wirklich sein Bestes und trug die beiden bis nach Covington ins Lazarett. Was sie hier zu sehen bekamen war für Elena aber kaum zu ertragen. Die Menschen litten, konnten kaum versorgt werden, waren mehr tot als lebendig oder versuchten ihre letzten Stunden wenigstens noch ein bisschen zu genießen. Zwischen den Verletzten liefen einige Schwestern umher, daneben auch ein paar Huren, die hier wohl gutes Geschäft machten. "Um Himmels Willen!", murmelte Elena, die sowas doch noch nie gesehen hatte. Automatisch hielt sie sich noch ein bisschen mehr an Damon fest, aber dann wurde ihr bewusst warum sie hier waren und deswegen stieg sie ab. "Kann ich dir helfen?"
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BeitragThema: Re: Vampire Trainings    Sa 28 Mai 2016, 11:28

„Ich versuche es so gut es geht. Es geht nur eben nicht immer“, stellte Damon gereizt fest. Er war doch nicht Superman! Klar, es nervte ihn gewaltig, dass er es mal wieder verbockt hatte und schlimmer noch! Er hatte Elena mit hineingezogen und das war wirklich das Schlimme daran. Etwas was er sich auch nicht verzeihen konnte und sie stellte noch dazu echt unbequeme Fragen. „Ach es war alles nicht so wie es aussah. Ich wusste nicht, dass sie die Tochter einer Hexe war. Dafür sah sie viel zu gut aus. Sie war weder krumm, noch bucklig, noch hatte sie Warzen. Nicht mal ne schwarze Katze“, plapperte Damon drauf los um abzulenken. „Na ja jedenfalls hatten wir ein paar heiße Nächte in den Achtzigern... wobei... so heiß waren die auch nicht. Sie glaubte es wäre was Ernstes und ich wurde sie nicht mehr los. Wie gesagt, sie hat keine Hexenkräfte... darum hab ich sie manipuliert und ihr aufgetragen im Keller nach Ketchup zu graben und auf dem Dach die Helikopter zu füttern. War ja nur so ein dummer Spruch.... kennst das ja. Die dumme Kuh hat das jedenfalls getan und dann haben sie die weißen Männchen mit dem hab-mich-lieb Jacken abgeholt und das fand Mama Grace wohl nicht so gut. Aber hey.... passiert ist doch letztendlich niemand was. Inzwischen läuft sie sicher wieder frei herum.“ Also wozu der ganze Aufstand. Damon verstand es wirklich nicht. Aber schon Elenas nächste Frage machte die Sache nicht besser. „Nein... ist auch mein 'erstes Mal'. Wie soll ich also wissen wie man den Zauber wieder aufhebt?“ fragte er zunehmend gereizt, weil ihm alles weh tat.
„Ich finde die Theorie auch nicht sonderlich verlässlich. Hab nur keine andere“, entgegnete Damon und war vor allem wütend auf sich selbst. Elena hätte es einfach nicht treffen dürfen.

Es war dann also abgemacht und sie ritten fürs Erste zum Lazarett. Elena war geschockt das Elend zu sehen, Damon weniger, denn er war der Meinung, dass das eh nicht alles echt war. Damals war es Realität gewesen, aber das hier war von einer Hexe kreiert. Das wurde aber durchkreuzt, als plötzlich Grayson auftauchte. „Elena... was machst du denn hier?“ fragte er und half Elena vom „Damon was ist mit dir?“ fragte er seinen Schwiegersohn und sah die Verletzung. „Komm Elena du kannst mir helfen. Damon komm mit.“ Grayson schien real und da war immer noch die Liebe für eine Tochter in den Augen. Damon sah verunsichert zu Elena... was würde das Auftauchen ihres geliebten Vaters in ihr auslösen?
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BeitragThema: Re: Vampire Trainings    Sa 28 Mai 2016, 14:11

Die Situation setzte beiden zu und deswegen war die Stimmung angespannt. Das war aber wohl auch verständlich, denn man landete ja nicht jeden Tag wieder im Bürgerkrieg. Elena wollte nun aber trotzdem wissen was Sache war. Vielleicht fanden sie ja einen Weg hier raus, wenn sie erstmal wussten warum sie hier waren. Ihr war von Anfang an klar, dass ihr die Geschichte nicht gefallen würde, aber Elena hatte es längst aufgegeben irgendwelche Urteile zu fällen. Damon hatte durchgehalten und das war alles was zählte, auch wenn er sich den ein oder anderen Fehltritt hätte sparen können. Diesen zum Beispiel, denn er hätte ja auch einfach sagen können sie solle ihn vergessen. Punkt aus fertig. Aber nein, Damons Manipulation musste ja deutlich kreativer sein. Elena schüttelte kurz den Kopf. Natürlich war niemandem etwas Schlimmes passiert, aber nett war es eben auch nicht. "Es könnte dir wenigstens leid tun!", wies sie ihn deswegen noch darauf hin. Erst vor Kurzem hatte Damon ihr gesagt, dass sie mit den Manipulationen vorsichtig sein sollte. Offenbar ein Rat, den er sich auch selbst zu Herzen nehmen sollte. Wie immer, wenn Damon von einer Frau sprach mit der er geschlafen hatte, verzog Elena ein bisschen das Gesicht. Sie machte ihm keinen Vorwurf, denn sie war nun mal tot gewesen, aber gefallen musste es ihr deswegen ja noch lange nicht. Leider wusste Damon auch nicht, wie man das alles rückgängig machte. "Na gut.... irgendwas wird sie ja damit bezwecken wollen. Also sehen wir zu, dass wir dich halbwegs fit kriegen und dann sehen wir weiter!", schlug Elena vor. Rumsitzen und Trübsal blasen brachte sie nicht weiter.
Diese Entscheidung bereute Elena aber schnell wieder, denn das Lazarett war für sie kein schöner Anblick. Egal ob es nun real oder ein Zauber war, es fühlte sich echt an und natürlich war Elena klar, dass es genau so stattgefunden hatte. "Das ist furchtbar!", murmelte sie, nachdem sie abgestiegen war. Doch lange hatte sie keine Zeit sich darüber Gedanken zu machen, denn schon der nächste Schock wartete auf Elena. Völlig unvermittelt trat ihr Vater vor sie und Elena hatte das Gefühl, ihre ganze Welt blieb stehen. Sie hatte damals nicht die Chance gehabt sich von ihm zu verabschieden und sie wusste nicht mal, was aus ihm geworden war. Nun stand er vor ihr, als sei nie etwas gewesen und Elena traute ihren Augen nicht. "Dad?" Erst als er sie leicht am Arm berührte realisierte Elena, dass er tatsächlich bei ihr war. "Was.... warum bist du hier?" Und woher wusste die Hexe das alles? Elena lief ein Schauer über den Rücken, aber ihr Vater erkannte zum Glück was nötig war und so brachte er Damon nach drinnen zu einer Liege. "Wo haben sie dich erwischt?", wollte er wissen. "Und warum ist Elena bei dir?" Grayson schien ebenfalls verwundert.
Nebenbei verrichtete er aber seine Arbeit so routiniert wie eh und je und Elena konnte einfach nicht anders als ihm vollkommen fasziniert zuzusehen. "Beiß da drauf!", wies er Damon an. "Elena halt den Arm fest!" Grayson griff nach seinen Werkzeugen, aber Elena reagierte nicht. "Elena?" Erst jetzt hob sie den Kopf. "Oh ja, natürlich!", sie versuchte sich zusammen zu reißen und ihrem Vater zu helfen, der sich nun daran machte die Kugel zu entfernen. "Denk an was Schönes!", riet er seinem Schwiegersohn.
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Damon Salvatore

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BeitragThema: Re: Vampire Trainings    Sa 28 Mai 2016, 21:36

„Das würde mir auch nicht helfen, wenn es mir jetzt Leid täte“, entgegnete Damon, der zumindest wusste, dass er es Elena gerade auch nicht leicht machte. Er hatte es mal wieder versaut. „Es tut mir nur Leid, dass ich dich mit hinein gezogen habe.“ So, das war wenigstens ein kleines Schuldeingeständnis. Elena war da schon einen Schritt weiter. Sie wollte Damon wieder fit kriegen und dann nach Lösungen suchen. „Ich tu mein Bestes“, knurrte Damon, der sich selbst ohrfeigen könnte. Gut, dass Stefan nicht da war.... der hätte wieder seine 'ich wusste es von Anfang an' Miene wieder zur Schau zu tragen.
So weit der Plan... im Lazarett nahm Elena sichtlich mitgenommen die Situation auf. „Das ist der Krieg“, sagte Damon leise, der nichts von dessen Scheußlichkeit vergessen, aber vieles verdrängt hatte. Doch es kam noch mehr.... Elenas Vater, Grayson stand plötzlich leibhaftig vor ihnen. Gesund und munter und bereit ihm zu helfen. Damon wusste aber, dass das Elena dennoch sehr mitnehmen würde. Sie hatte damals abrupt alles verloren und auch in der Neuzeit hatte ein Verkehrsunfall ihr den Vater überraschend geraubt. Dabei waren sich vor allem Elena und Grayson immer sehr nahe gestanden.

„Warum ich hier bin? Na du bist witzig, Elena... weil es mein Beruf ist.“ Für Grayson war daran nichts außergewöhnliches. Damon sagte es aber etwas anderes... Das hier war keine kreierte Illusion, das hier real... die Hexe hatte sie durch ein Loch in der Zeit geschleust. Das hieß sie waren menschlich...sterblich und sie mussten hier eine Aufgabe bewältigen. Damon musste das so schnell wie möglich Elena erzählen. Jetzt ging es aber um Damon und er legte sich brav auf den Tisch. „Weil... es ist mein Fehler, Grayson.... tut mir Leid. Ich habe Elena dieses Schlamassel eingebrockt. Dabei wollte ich sie nur kurz sehen.“ Damon blieb so nah wie möglich bei der Wahrheit und zeigte Grayson die Verletzung. Zum Glück hatte er bei seinem Schwiegervater einen oder zwei Steine im Brett. Damon biss auf das Leder und nickte, als Grayson ihn aufforderte an etwas Schönes zu denken. War ja klar.... was das sein würde!
Funktionierte nur leider nicht... es war die Hölle durch die er jetzt ging, denn er spürte jeden Schnitt und alles was Grayson und Elena da taten. Aber irgendwann war es geschafft und die Wunde genäht und verbunden. „Sieh zu dass er liegen bleibt und viel trinkt. Ruf mich sofort, falls Damon Fieber bekommt Elena. Aber du kennst dich ja aus“, sagte er zu seiner Tochter und streichelte ihre Wange liebevoll. Dann kümmerte er sich um einen anderen Notfall.
Damon wollte nur noch schlafen aber zunächst musste er Elena seine Erkenntnis mitteilen. „Elena... ich weiß nicht viel über Hexen, aber eins weiß ich...das hier ist keine Illusion. Das ist ein Zeitloch durch das Grace uns geschickt hast... das hier ist real und wir... ich muss wohl etwas lernen, um wieder aus dem Schlamassel heraus zu kommen.“ Sehr viel mehr wusste er nur leider auch nicht darüber.
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Elena Gilbert

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BeitragThema: Re: Vampire Trainings    So 29 Mai 2016, 15:01

Den Dickkopf hatte Damon jedenfalls nicht eingebüßt und vermutlich hätten sie sich nun ordentlich streiten können, wäre das nicht einfach ein vollkommen falscher Ort. Elena wusste ja selbst, dass Damon sowas nicht mit Absicht tat und Vorhaltungen brachten sie nun auch nicht weiter, deswegen ging sie die ganze Sache wesentlich pragmatischer an. Erstmal mussten sie Damon helfen und dann sah man weiter. Das Lazarett hatten sie tatsächlich schnell gefunden, aber damit nicht genug. Als Elena ihren Vater wiedersehen durfte, war das Elend hier schon beinahe vergessen und sie brauchte doch ein bisschen, um das zu verdauen. Elena versuchte sich zu sagen, dass all das hier ein Zauber war, aber so richtig half das nicht weiter. Immerhin konnte sie sich ablenken, indem sie Grayson zur Hand ging während er Damon versorgte. Das war zwar alles andere als angenehm, leider aber notwendig und Damon stand es tapfer durch ... blieb ihm ja auch sonst nichts übrig. Zum Glück verlief aber alles gut und so war die Wunde bald verbunden und Damon musste sich einfach nur noch ein bisschen ausruhen. Elena hingegen konnte einfach nicht aufhören darüber nachzudenken, wie das sein konnte. Ihr Vater schien sich nicht zu wundern, dass sie zusammen waren. Also wusste er von ihrer Ehe, aber der Bürgerkrieg war immer noch in vollem Gange und Damon trug die Uniform, also war er noch beim Militär. Elena erklärte sich das damit, dass alles nur ein Zauber war, genau so wie die Hexe es haben wollte. Also mussten sie nun nur noch herausfinden, was die Hexe von ihnen wollte!
Als Grayson anwies was nun noch zu tun war nickte Elena, denn sie würde Damon sicher nicht aus den Augen lassen. "Dass mache ich ... danke!", sie lächelte, einfach weil es sich anfühlte als sei ihr Vater nie weggewesen. Er sah sie ganz genau so an wie früher. Elena sah ihrem Vater noch kurz nach, ehe sie sich neben Damon setzte. "Wie fühlst du dich?", fragte sie und griff dabei nach seiner Hand. Der Patient hatte aber scheinbar ganz andere Dinge im Kopf und so sah Elena ihn erstmal ein bisschen verwirrt an. "Das hier soll real sein?", fragte sie, aber das konnte doch gar nicht... "Nachdem wir uns kannten warst du nicht mehr beim Militär... wie kann das also real sein?", fragte Elena. Aber immerhin war das schon mal ein Anhaltspunkt, mit dem sie arbeiten konnten. Blieb nur herauszufinden, was sie lernen mussten. Elena hatte aber noch einen ganz anderen Gedanken. "Wenn das hier real sind ... sind dann alle Anderen auch irgendwo?" Theoretisch wäre es ja, als wären sie wieder in der Vergangenheit in ihrem Leben gelandet und Elena wusste nicht so richtig, ob das nun eine Strafe sein sollte. Könnten sie dann nicht einfach hier leiben? Wieder auf die Ranch gehen? Elena schüttelte die Gedanken ab, weil es nichts brachte sich darüber den Kopf zu brechen. "Du solltest jetzt erstmal schlafen, dein Körper muss sich ausruhen." Vielleicht konnte sie sich so lange ja ein bisschen nützlich machen und wenn Damon wieder wach war konnten sie besprechen, was als nächstes kam.
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BeitragThema: Re: Vampire Trainings    So 29 Mai 2016, 21:36

„Hab mich schon mal besser gefühlt“, jammerte Damon leidvoll. „Ich will wieder ein Vampir sein, Elena.“ Es klang zwar so als wolle ein Dreijähriger ein Eis, aber Damon war es ernst. Er mochte dieses Mensch sei gar nicht. Was daran erstrebenswert wer, erschloss sich ihm jedenfalls nicht. Er wollte dass das hier vorüber war und er wieder ein Vampir war ohne all diese menschliche Zerbrechlichkeit. Elena ging es da scheinbar anders und sie sah ihrem Vater nach. Damon wusste ja, wie sehr sie gerade ihn vermisste. Und hier war er, gesund und munter und ganz der Alte. Das war sicher alles andere als einfach für sie.
„Ich glaube schon.... und etwas ist schief gelaufen... ich weiß nicht viel darüber, aber....“, Damon machte wieder eine Pause da es ihm nicht leicht fiel zu sprechen. Blöde Schwäche aber auch! „Für gewöhnlich verpassen einen Hexen einem einen solchen Denkzettel, wenn man in der Vergangenheit etwas falsch gemacht hat.“ Damon wusste aber nun wirklich nicht was. Ehe Elena fragen konnte, antwortete er: „Und nein ich weiß nicht was das gewesen sein könnte.“ Ursachenforschung war also angebracht. So weit dachte Elena auch schon. „Vermutlich ist zumindest Stefan hier irgendwo... ja. Aber wen meinst du mit den anderen?“ fragte Damon, dem das Denken zunehmend schwer fiel. Die Verletzung forderte ihren Tribut und zehrte an seinen Kräften. Elenas nächster Vorschlag kam Damon daher ganz gelegen.... ausruhen.... „Aber bleib bei mir“, quengelte er weiter wie ein kleiner Junge und griff nach ihrer Hand. Er wollte nicht alleine sein. Das alles war auch für ihn höchst verwirrend. Doch auch Damon dachte in eine ähnliche Richtung wie Elena. Könnten sie nicht einfach bleiben und einiges anders machen …. und konnte er vielleicht doch irgendwie zum Vampir werden? Denn das hier... das war wirklich jämmerlich....
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BeitragThema: Re: Vampire Trainings    So 29 Mai 2016, 22:19

Beinahe fühlte Elena sich wirklich wieder wie damals, als sie Damon kennen gelernt hatte. Der größte Unterschied war jedoch: Damals hatte Damon noch versucht sie zu beeindrucken und lockere Sprüche geklopft. Jetzt waren sie ja schon verheiratet und da konnte er ungeniert rumjammern. Elena schmunzelte ein bisschen und deckte ihren tapferen Ehemann zu. "Das wird schon wieder, du musst einfach ein bisschen Geduld haben!", riet sie. Sie waren ja nicht wirklich menschlich ... oder doch? Elena wusste nicht mehr so richtig was sie eigentlich waren, aber das würden sie wohl früher oder später noch heraus finden. Jetzt wollte Elena aber auf jeden Fall kein Risiko eingehen und deswegen wurde Damon bestens versorgt.
Ein paar Dinge gab es dann aber doch noch, über die sie reden wollten. Damons Ansatz mit dem Denkzettel war gar nicht mal schlecht und würde dem ganzen wenigstens einen Sinn geben. "Das finden wir schon heraus!", antwortete Elena deswegen. Irgendwas musste die Hexe sich ja dabei gedacht hatte. Wenn sie Damon einfach umbringen wollte, würde das auch einfacher gehen. Deswegen hatte Elena die Hoffnung, dass etwas anderes dahinter steckte. "Mach dir jetzt keine Gedanken darum. Wir stehen das durch!", sie hatten schon ganz andere Dinge überstanden, sie würden sich auch davon nicht unterkriegen lassen. Eine andere Möglichkeit gab es schließlich nicht.
Neben den Gedanken über den Grund dieses Zaubers hatte Elena aber noch ganz andere Ideen. "Stefan... meinst du es würde etwas bringen ihn zu suchen?", fragte Elena deswegen. Sie suchte aber noch andere Personen, die ihr am Herzen lagen und die sie eigentlich nie wieder sehen konnte. "Jeremy ... meine Mum ... Starlight?", fragte Elena deswegen. Vielleicht war es falsch sich darüber Gedanken zu machen, denn sie waren hier mitten im Bürgerkrieg gelandet. Aber das war nun mal ihre Familie und die lag ihr am Herzen, gerade weil sie nie die Chance gehabt hatte sich zu verabschieden. Nun wollte sie Damon aber nicht länger wach halten und deswegen schmunzelte Elena und drückte leicht seine Hand. "Ich geh nicht weg, versprochen!" Sie beugte sich noch vor und gab Damon einen Kuss, denn sie machte sich natürlich Sorgen um ihren Mann. Wenn er jetzt aber schlafen konnte und kein Fieber bekam, würde alles schon wieder gut werden.
Elena blieb eine ganze Weile lang neben Damon sitzen, überprüfte immer wieder seine Temperatur und hielt ansonsten seine Hand. Weil hier aber unwahrscheinlich viel los war und es an Ärzten fehlte, begann sie schließlich ein bisschen zu helfen, ein Auge war aber immer bei Damon. Unter anderem behandelte sie einen jungen Mann namens Sebastian, ungefähr in Damons Alter, der sich am Bein verletzt hatte. Der lag dann auch auf dem Bett neben Damon, als dieser wieder zu sich kam. "Damon? Damon bist du das?", fragte Sebastian, als er entdeckte wer da neben ihm lag. Sie hatten zusammen die Grundausbildung gemacht und schon einiges erlebt, aber im Kampf waren sie getrennt worden.
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BeitragThema: Re: Vampire Trainings    Di 31 Mai 2016, 21:31

„Ja“, krächzte Damon verletzt... verletzt war vor allem sein Stolz. Als Mensch war er gar kein Jammerlappen gewesen, hatte stets versucht Elena zu beeindrucken, aber jetzt fühlte er sich hilflos wie ein Neugeborenes. Als Vampir war man stark, fast unverwundbar und wenn doch mal etwas passierte, heilte man schnell und jetzt? Jetzt fühlte es sich an als würde er sterben. Elena war da sehr viel optimistischer. Sie war der Meinung ein wenig Geduld wäre der Schlüssel zum Erfolg und auch alles andere werde sich finden. Na hoffentlich hatte sie Recht. Diesen Hexen konnte man nicht trauen. Damon drückte ihre Hand, als sie bekräftigte, dass sie das durchstehen würden. „Du... du freust dich sehr deinen Vater wieder zu sehen, oder?“ fragte er, denn er hatte trotz seiner Schmerzen in ihren Augen gesehen, das Elena dieses Wiedersehen bedeutete.
„Ich weiß nicht, was es bringen sollte Stefan zu suchen“, antwortete Damon, der hatte mit der Sache mit Grace und ihrer Tochter rein gar nichts zu tun. „Besser wir ziehen ihn da nicht mit hinein. Elena, ….alles was geschieht hat Konsequenzen. Ich denke wir sollten hier nichts durcheinander bringen.“ Am Ende wurde er kein Vampir und das wäre der blanke Horror für Damon. Er wusste was sie verloren hatten... aber zugegeben, Vampir war er einfach gerne.
Elena dachte offenbar anders... sie wollte scheinbar nicht nur ihren Vater wieder sehen. „Tu es nicht.... Elena, wenn du sie siehst... wird es dir nur unnötig schwer fallen das hier wieder aufzugeben.“ Damon hoffte, dass es dafür nicht eh schon zu spät war.
Dann hielt sie eine Weile seine Hand und versprach zu bleiben. Das gab Damon die nötige Ruhe um einzuschlafen. Das tat er dann auch eine ganze Weile. Damon schlief und erholte sich. Als er aufwachte blinzelte er und musste sich einen Moment darauf besinnen wo er war und vor allem WAS er nun wieder war. Eine Stimme sprach ihn an und auch hier brauchte es einen Augenblick, bis Damon die Stimme und das Gesicht dazu zuordnen konnte. „Sebastian?“ fragte er ungläubig, aber auch mit einer Spur Erleichterung. „Ich … ich dachte, du seist gefallen!“ stammelte er und dann gelang ihm sogar ein kleines Lächeln. „Dann hast du es doch geschafft...“, sagte Damon leise ehe ihn das schlechte Gewissen einholte …
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BeitragThema: Re: Vampire Trainings    Di 31 Mai 2016, 21:57

Dass Damons Laune auf dem Tiefpunkt war konnte Elena sehen. Auch sie hatte mit dem zu kämpfen, was sie hier zu sehen bekam und dass Damon verletzt war ließ sie mitleiden. Aber sie fühlte sich wieder wie sie selbst. Der Durst nach Blut war weg und es machte ihr nichts aus zwischen all diesen Verletzten zu sein. Außerdem war ihr Vater hier und das hätte Elena vermutlich alles andere vergessen lassen. Trotzdem blieb sie jetzt bei Damon sitzen, denn er sollte sich erholen, vorher konnten sie schließlich gar nichts tun. Um ihm ein bisschen Mut zu machen küsste Elena ihren Mann zärtlich. Trotz Verletzung war aber auch Damon aufmerksam und hatte seine Frau längst durchschaut. "So lange wusste ich nicht mal mehr, dass es ihn gibt und ich habe sicher nicht damit gerechnet, dass ich je wieder die Gelegenheit bekommen würde mit ihm zu sprechen!", gab Elena zu. Natürlich war ihr klar, dass sie hier in Gefahr waren und der Zauber dieser Hexe sollte ganz sicher eine Strafe sein, aber für Elena war es trotzdem ein Geschenk, dass sie ihren Vater wieder sehen durfte. Damon schien da aber skeptischer zu sein, denn er wollte Stefan nicht suchen und er wollte auch nicht, dass sie den Rest ihrer Familie trafen. Irgendwie konnte Elena seinen Grund dafür ja verstehen, aber es viel ihr unendlich schwer. Wenn ihre Mutter hier tatsächlich noch lebte, sollte sie dann nicht diese Chance nutzen? Statt mit Damon drüber zu sprechen senkte sie aber den Blick und drückte nochmal Damons Hand. "Schlaf jetzt ein bisschen!", sagte sie noch. Sie wussten ja überhaupt nicht, wohin sie dieser Zauber noch bringen würde.
Ganz aufgeben konnte sie diese Idee aber auch nicht, als Damon schlief. Elena blieb in der Nähe, versuchte aber auch Zeit mit ihrem Vater zu verbringen. Unter anderem behandelte sie auch Sebastian, der sehr freundlich war und sich ein bisschen mit ihr unterhielt. Deswegen bat sie ihn Damon auszurichten, dass sie nur schnell etwas zu Essen holen war, sollte er aufwachen. Tatsächlich schlug Damon nur wenige Minuten später die Augen auf. "War nur ein Streifschuss am Bein!", berichtete Sebastian, wie er es auch damals getan hatte. "Aber wo haben sie dich erwischt? Ich habe nicht gesehen, dass du dich verletzt hast!" Weil Damon aber schon wieder recht fit wirkte, schien er es zu überstehen. "Hat ja alles sein Gutes ... ich darf nun zu meiner Familie, bis das Bein verheilt ist. Weiß nur noch nicht, wie ich da hinkomme...:", Sebastian deutete auf das Bein, das nun geschient und verbunden war. "Du hättest mir ruhig mal sagen können, dass du verheiratet bist. Guten Fang hast du da gemacht!", wieder grinste der an sich lebensfrohe junge Mann, denn er hatte Elena gerade kennen gelernt.
In der Vergangenheit hatten Damon und Sebastian sich gekannt noch bevor Elena in sein Leben getreten war. Genauso wie heute hatte Sebastian ihm aber auch damals von seiner Familie erzählt... nur wenige Tage später war das Lazarett von feindlichen Truppen gestürmt und bis auf den letzten Mann niedergebrannt worden. Viel Zeit blieb also nicht mehr...
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BeitragThema: Re: Vampire Trainings    Fr 03 Jun 2016, 11:03

In dem Fall war es wohl Fluch und Segen zugleich, dass Elena sich nicht erinnerte. Was man nicht kannte, vermisste man nicht. So lange sich Elena nicht an ihren Vater erinnert hatte, konnte sie ihn auch nicht vermissen. Nun war die Erinnerung aber da, ebenso wie ihr Vater und schon schmerzte es wieder ihn zu verlieren. Damon erwiderte ihren Kuss mit dem entsprechenden Mitgefühl, denn das Elena ein Familienmensch war, wusste er. Dann aber schlief er und als er aufwachte war da die Sache mit … Sebastian.
Damon erinnerte sich gut daran.... denn Sebastian war in einem Lazarett gestorben. „Mich hat es... erwischt als ich als Späher los geschickt wurde.“ So war es ursprünglich auch gewesen... in dieser ersten Version der Vergangenheit in der er Elena kennen gelernt hatte. Nun gab es Dank Grace ja diese zweite Version. Welche beschrieb die Realität? Damon war zu angeschlagen um darüber nachzudenken. Aber er wollte nicht, dass sich Sebastians Schicksal wiederholte. Es hatte ihn damals lange beschäftigt. Im Grunde bis er Vampir war und Gefühle ausschalten konnte. Jetzt sah Sebastian eher das Gute an dieser Verletzung. Er konnte nachhause. Damon grinste: „Ja ich habe Elena getroffen und sie einfach nicht mehr ziehen lassen. Ich hoffe, diese Verletzung bringt mir auch ein paar Tage zusätzlichen Urlaub ein.“ Und eigentlich wollte er dringend weg aus dieser Zeit und wieder Vampir sein. Das das sagte er besser nicht so laut. „Elena ist das Beste was mir je passiert ist“, schwärmte Damon noch in bisschen weiter.
„Wie schlimm ist das mit deinem Bein?“ fragte Damon und sah sich nach Elena um. Vielleicht konnte sie das sogar besser beurteilen als er. Als sie in Sichtweite war, winkte er sie zu sich. „Was sagst du zu der Verletzung von Sebastian? Wäre es nicht besser ihn woanders unterzubringen? Vielleicht könnten wir ihn direkt nachhause bringen?“ schlug er vor und Elena erkannte womöglich, dass sich mehr hinter diesem Vorschlag verbarg. Damon würde aber eh unter vier Augen mit ihr reden müssen. Das ganze Lazarett war damals abgebrannt, sollten sie nicht auch versuchen die anderen zu retten?
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BeitragThema: Re: Vampire Trainings    So 05 Jun 2016, 23:02

Sebastian schmunzelte, als Damon so ins Schwärmen kam. Da war ganz offensichtlich jemand sehr verliebt, aber der gutmütige junge Mann gönnte das Damon durchaus. Sie alle saßen hier in einem Boot, da war jede kleine Rettung willkommen. "Ich habe sie vorhin kurz kennen gelernt, sie ist wirklich etwas Besonderes!", stimmte Sebastian zu. Wenn Damon auch ein bisschen Urlaub bekam war das ihm nur recht, trotzdem hoffte Sebastian auf seine Hilfe. "Meinst du ihr könnt mir trotzdem ein bisschen helfen? Ich glaube alleine komm ich nicht sonderlich weit....", stellte er fest. Sie würden ihn bestimmt freistellen, aber niemand würde sich um Sebastians Heimreise kümmern. Deswegen war er auf die Hilfe von Freunden angewiesen und davon gab es im Krieg nicht all zu viele. Damon schien sich aber tatsächlich für seine Wunde zu interessieren, was Sebastian schon mal Hoffnung machte. "Weißt du, wie nahe der Feind schon ist?", fragte er Damon aber trotzdem. Er selbst lag schon ein Weilchen hier, da hörte man nur Gerüchte, aber worauf man sich verlassen konnte war fraglich.
Als Elena sah, dass Damon wieder wach war und ihr zuwinkte, kam sie sofort zu ihm. Sie hatte die Zeit genutzt und wieder ein bisschen mit ihrem Vater gearbeitet, so wie sie es früher schon oft getan hatten. Doch Damon war ihr immer noch wichtiger und deswegen setzte sie sich gleich zu ihm. "Wie fühlst du dich?", fragte sie ihn, legte ihre Hand an seine Stirn um die Temperatur zu messen und sah kurz auf den Verband, der zum Glück aber nicht durchgeblutet war. "Schmerzt die Schulter?", wollte Elena noch wissen. Damon dachte aber scheinbar an etwas ganz anderes und so ging auch Elenas Blick zu Sebastian. Sie hatte ihn vorhin behandelt und er hatte erzählt, dass er Damon aus der Grundausbildung kannte. "Es wird eine Weile dauern, bis es verheilt ist!", antwortete Elena wage. Genau genommen war sie nicht mal sicher, ob es so verheilen würde, dass Sebastian wieder normal laufen kannte. Überleben würde er es aber höchst wahrscheinlich. Damons Vorschlag erzeugte ein paar Falten auf Elenas Stirn, weil sie nicht sicher war wie gut diese Idee war. "Ich denke es wäre besser er bleibt noch eine Weile hier, bis die Wunde sich besser geschlossen hat. Eine Reise wäre nur mit Kutsche, am besten liegend möglich. Aber selbst da ist das Bein deutlich unruhiger als hier, die Nähte könnten aufgehen oder weitere Haut reißen!", gab Elena zu bedenken. Sie sah Damon aber an, dass er nicht einfach nur so gefragt hatte. Sebastian winkte ab. "Macht euch keine Umstände, um ein paar Tage geht es nun auch nicht mehr!!"
Beinahe im selben Moment tauchte auch Grayson wieder auf. "Wir haben gerade Nachricht erhalten, dass im Lazarett nahe der Stadt viele Verletzte eingeliefert wurden. Sie ziehen hier einige Ärzte ab!", berichtet er seine Tochter. "Ich werde mit ihnen dorthin reiten .... für euch ist es aber besser hier zu bleiben. Ich denke in einer Woche sollte Damon stabil genug sein, damit ihr nach Hause könnt."
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BeitragThema: Re: Vampire Trainings    Mo 06 Jun 2016, 17:03

„Elena ist die Frau, auf die ich immer gewartet habe. Sie und keine andere“, schwärmte Damon weiter. Daran änderte weder die Zeit noch die Art dessen etwas, was sie waren. Sebastian konnte ihn offenbar verstehen denn er machte sich keinesfalls über ihn lustig sondern schien es ihm aus ganzem Herzen zu gönnen. Damon setzte sich auf und langsam ging es ein wenig besser. Angenervt von diesem menschlichen Dasein war er trotzdem. Er sah kurz zu Elena, die sich vollkommen mühelos in dieses neue – alte Dasein fügte und aushalf als sei sie nie weg gewesen. Wie machte sie das nur? „Wir helfen dir... meine Beine funktionieren ja noch. Wir finden schon einen Weg, dir die Heimreise zu ermöglichen.“ Hoffentlich war das nicht zu viel versprochen. „Der Feind ist leider nicht mehr so weit weg, wie es mit gefallen würde. Einige Meilen sind es nur noch.“ Es half ja nichts, es schön zu reden.
Elena kam zu ihm, als sie sah, dass er wach war. Damon sah sie an und lächelte leicht, weil er sich erstens besser fühlte und zweitens weil sie genau das beruhigte. „Es geht besser und tut kaum weh“, antwortete Damon zufrieden. Solange er den Arm nicht bewegte, war alles gut. Die Antwort auf seine Frage bezüglich Sebastian fiel aber leider nicht so aus, wie Damon das erhofft hatte. Sebastian hatte Elenas Antwort gehört und wollte offenbar keine Umstände machen. Das interessierte Damon jetzt aber gar nicht. Trotzdem flüsterte er nun mit Elena, damit der Verletzte es nicht mitbekam. „Die Zeit hat er nicht, Elena.... das hier wird dem Erdboden gleich gemacht, wenn die Yankees das Lazarett überrennen. Wir müssen ihn hier weg bringen“, sagte Damon leise und doch sehr eindringlich. „Wir brauchen eine Kutsche“, dachte er sogleich weiter. Zwar war das alles andere als gut für Sebastian in diesem Zustand, aber lieber das als der sichere Tod hier.

Grayson kam sogleich mit weiteren Neuigkeiten zu ihnen. Damon gefielen diese gar nicht... sogar musste sich daran erinnern, dass sie nur hier waren, weil Grace sie dazu verdonnert hatte. „Pass auf dich auf Grayson.“ Damon glaubte nicht, dass sie ihn wiedersehen würden. Nicht weil er hier sterben würde.... zumindest nicht, wenn die Geschichten sich nicht auch noch verändert hatte. Aber womöglich würde Elena ihn nicht mehr wieder sehen, zumindest dann nicht, wenn sie einen Weg zurück fanden. Damon stand nun auf, erst etwas wackelig, dann sicherer. Er sah zu Elena: „Komm sehen wir draußen mal nach, ob wir einen fahrbaren Untersatz finden und hoffen, dass Faithy auch einen Wagen ziehen kann.
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BeitragThema: Re: Vampire Trainings    Mo 06 Jun 2016, 21:03

"Süßholzraspeln konntest du ja schon immer!", bemerkte Sebastian grinsend. "Aber dass du mal zum Pantoffelheld wirst..." so ein bisschen sticheln musste er eben auch, aber Sebastian meinte es nicht böse, er gönnte es Damon von ganzem Herzen. Dass er es verdient hatte zeigte Damon auch gleich, indem er zusagte ihm zu helfen. Sebastian lächelte dankbar, denn das war eindeutig seine einzige Chance. Was Damon berichtete war allerdings nicht sonderlich beruhigend und so schnaubte Sebastian nur angespannt. Das hatten sie sich wohl alle anders vorgestellt, aber alle Bemühungen waren fehlgeschlagen. Als Elena kam hielt er sich aber erstmal zurück.
Damon versicherte zwar gleich, dass es ihm gut ging, aber Elena sah ihn trotzdem noch ein bisschen skeptisch an. Schon wie damals machte sie sich Sorgen um ihn, auch wenn die Situation damals ein bisschen anders gewesen war. Weil er aber wirklich recht fit wirkte und das Lächeln ehrlich war, ließ Elena sich schließlich beruhigen und so lächelte auch sie. "Das ist gut!", sie streichelte über seine Wange und verschränkte dann ihre Finger mit denen von Damon. Scheinbar gefiel ihm ihre Antwort Sebastian betreffend aber weniger gut und so legte Elena wieder die Stirn in Falten. Damons Erklärung dazu war auch nicht sonderlich hilfreich. "Was soll das heißen?", fragte sie ebenfalls leise. "Wieso sollte das Lazarett überfallen werden?", wollte Elena wissen, aber dann ging ihr ein Licht auf. "Warte ... hast du das schon mal erlebt?", fragte sie Damon. Wenn ja, dann war das mit Sicherheit kein gutes Zeichen...
Wenn er damit recht hatte, würden sie aber tatsächlich alles in Bewegung setzen müssen um Kutschen zu organisieren. "Ich weiß nur nicht, wo wir die her bekommen. Aber ich kann mich umhören!", versicherte sie. Irgendwie musste das ja machbar sein, nur konnten sie ja kaum jemandem sagen, dass sie wussten was hier passieren würde. "Wie viel Zeit haben wir noch?", kaum hatte Elena das gefragt, da tauchte Grayson auf. Elena gefiel es nicht ihren Vater gehen zu lassen, aber ... wenn das hier wirklich genauso verlief wie in der Vergangenheit, würde ihr Vater nur durch diese Versetzung überleben. Also würde sie ihn bestimmt nicht davon abhalten. Trotzdem nutzte Elena die Gelegenheit ihren Vater nochmal zu umarmen, ehe sie ihn gehen ließ. "Er wird es schaffen oder?", wollte sie von Damon wissen, auch wenn er das genau genommen nicht wissen konnte.
Als er aufstand war Elena natürlich gleich zur Stelle, um aufzupassen. "Bist du sicher, dass du schon rausgehen kannst?", fragte sie und ging dann aber neben Damon her aus dem Lazarett. Kaum waren sie draußen, wollte Elena es aber noch genauer wissen. "So jetzt erzähl aber mal ein bisschen mehr. Was ist hier vorgefallen? Hast du eine Idee, warum wir hier sind? Was bezweckt die Hexe?" Das waren vielleicht zu viele Fragen, aber Elena brauchte dringend Antworten!
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BeitragThema: Re: Vampire Trainings    Di 07 Jun 2016, 20:36

Jaha das konnte Damon wohl.... Süßholz raspeln. Schon bei der nächsten Aussage musste er aber widersprechen. „Ich bin ein Pantoffelheld! Jeder von uns hat seine Freiheiten.“ Wäre ja noch besser. Fesseln würde er weder Elena anlegen noch umgekehrt. Damon merkte aber auch, wie erleichtert Sebastian war, als er ihm die Hilfe zusagte, die er jetzt dringend brauchte. Leider tat Damon das nicht ganz uneigennützig, denn so langsam hatte er einen Verdacht...
Elena setzte sich vertraut wie eh und je zu ihm und Damon war es nicht mal peinlich, dass Sebastian sah, wie Elena ihn tätschelte und Händchen hielt. Als sie sich flüsternd unterhielten, verstand Elena schnell worum es ihm ging. „Ja, ich habe es schon einmal erlebt. Ich glaube Grace will mich belehren und es diesmal besser machen. Das Lager wurde überfallen und Sebastian starb. Elena wirkte eh schon sehr besorgt, deshalb drückte er ihre Hand. „Keine Sorge, wenn dem so ist und ich richtig liege, ist das unsere Möglichkeit wieder in unsere Zeit zu kommen.“ Und wenn nicht, ja dann hatten sie ein richtig fettes Problem. „Wir haben noch drei Tage.“ Damon sprach leise, so dass es niemand hörte. Niemand würde ihnen glauben, sie mussten also vorsichtig sein. „Ich werde zum General gehen und behaupten, dass ich Yankees belauscht habe, die planen das Lazarett überfallen zu wollen. Ich hoffe dass er mir glaubt und die Wagen bereit stellt. Um Sebastian will ich mich aber selbst kümmern und ihn nachhause bringen. Er bat mich damals schon und es war ihm wichtig.“ Nochmal vermasseln würde Damon das jedenfalls nicht.
„Kannst du zusehen, dass du einen Wagen bekommst? Wir können mein Pferd davor spannen.“ Damon wollte weiter reden, aber da kam Grayson um sich zu verabschieden. Als er Vater und Tochter ansah, hatte Damon selbst einen Kloß im Hals weil er wusste was die beiden einander bedeuteten. Als Grayson ging und Elena sich wieder an ihn wandte, nickte Damon.“Damals hat er es geschafft. Ich weiß nicht wann Grayson starb.... dich habe ich jedenfalls zuerst verloren.“ Irgendwann später war Grayson gestorben, aber eben vermutlich erst im Alter.
Damon hatte vom Herumsitzen nun auch die Nase voll und Elena half ihm nach draußen zu gehen. „Ja ich kann mich auf den Beinen halten“, antwortete Damon etwas genervt. Es ging ihm nicht gerade blendend. Aber dieses Mensch sein nervte. Umso schneller dass sie wieder zuhause waren, desto schneller war er wieder Vampir.... hoffentlich.
„Ich denke Grace lässt uns wieder in Frieden, wenn wir das hier in Ordnung bringen. Sie will die Welt immer ein wenig besser machen und selbst Vampiren etwas 'beibringen'.“ So weit seine Annahme. „Es ist einen Versuch wert. Und selbst wenn es uns nicht hilft, retten wir Sebastian.“ Und das wünschte sich Damon wirklich. Damals hatte er einfach selbst nicht mit diesem Überfall gerechnet.
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BeitragThema: Re: Vampire Trainings    Di 07 Jun 2016, 21:42

Für Elena war es kein Problem sich wieder in dieses Leben einzufügen. Sie war zwar auch nicht verletzt, aber Erstens hatte sie sich als Mensch immer wohler gefühlt und zweitens war sie noch nicht so lange Vampir wie Damon. Sie hatte sich noch nicht daran gewöhnt und noch wäre es Elena immer noch wesentlich lieber ein Mensch zu sein. Ob sie das nun wirklich war wusste sie zwar nicht, aber es fühlte sich schon mal wesentlich menschlicher an. Deswegen fiel sie auch gleich in die alten Verhaltensmuster zurück und kümmerte sich um Damon wie sie es schon damals gemacht hatte. Was er sagte ließ sie wieder die Stirn runzeln. Sie brauchte wohl nicht zu fragen, was damals schief gegangen war: Sebastian war gestorben und scheinbar war es nun ihre Aufgabe das zu verhindern. Nur die Tatsache, dass sie diese Handlung wieder zurück bringen würde stimmte Elena im Moment noch nicht so glücklich wie Damon. Vielleicht hätte sie ihn gefragt, ob das denn wirklich sein musste, wenn etwas anders auf dem Spiel gestanden hätte. Aber sie konnte Sebastian so oder so nicht hier sterben lassen, also würden sie versuchen ihm zu helfen. Wie es dann weiter ging würde sich zeigen.
"Drei Tage sind nicht viel!", stellte Elena fest, ehe sie zustimmend nickte. Damons Idee war wohl das Beste, was sie tun konnten. "Ja mach das, vielleicht schaffen wir es so noch mehr Leute zu retten!" Eine Frage hatte Elena dann aber doch noch. "Wie hast du es damals raus geschafft?", fragte sie Damon, denn ganz offenbar war er nicht hier gestorben, sonst hätten sie sich nie kennen gelernt. Was den Wagen anging würde sie sich auf jeden Fall Mühe geben etwas aufzutreiben. Trotzdem tat es gut zu hören, dass zumindest ihrem Vater nichts passieren würde. Es fiel ihr immer noch schwer ihn gehen zu lassen, aber solange ihm genau dadurch das Leben gerettet wurde, ließ sie ihn gehen. Weil Damon auch aussah als würde ihm das alles immer noch zusetzen, küsste Elena ihn liebevoll, ehe sie beide aufstanden.
Draußen konnten sie sich immerhin besser unterhalten, aber auch hier wurde die Situation nicht gerade einfacher. "Merkwürdige Methode das zu tun... scheinbar aber sehr effektiv!", musste Elena eingestehen. Sie wusste ja wie Damon sein konnte, da half Reden oftmals nicht mehr viel. Elena sah zu ein paar Pferden, die in der nähe grasten und hing ihren Gedanken nach. Sebastian würden sie auf jeden Fall helfen, aber.... "Wäre es schlimm für dich, wenn wir hier nicht mehr rauskommen?!", fragte sie Damon dann.
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