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 Vampire Trainings

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AutorNachricht
Damon Salvatore

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BeitragThema: Re: Vampire Trainings    Mi 08 Jun 2016, 21:34

„Nein, drei Tage sind nicht viel. Erst recht nicht, wenn man ein ganzes Lazarett evakuieren will“, sagte Damon kaum, dass sie raus waren aus dem Zelt. In Damon Kopf ging es bereits rund, wie man das bewerkstelligen könnte. Dafür brauchte er die Obersten im Militär.... und er konnte nicht mal jemand manipulieren. „Alles wäre so viel leichter mit Manipulation“, seufzte Damon und schwelgte wieder einen Augenblick in Selbstmitleid, weil er kein Vampir mehr war. Dann riss er sich aber wieder zusammen. „Ich war damals nicht schwer verletzt. Ich hatte dieses Fiepen im Ohr und hatte mir das Knie verdreht. Trotzdem stellte man mich für ein paar Tage frei und ich wollte so schnell wie möglich fort von hier und etwas Spaß haben. Ich dachte einfach nicht, dass Sebastian tot wäre, in ein paar Tagen.“ Das schlechte Gewissen konnte man ihm heute noch ansehen. Das war wirklich beileibe keine rühmliche Heldentat gewesen.
Elena schien bereit zu sein mitzuhelfen so gut es ging, ihre Gedanken gingen aber noch in eine ganz andere Richtung. Damon sah sie an und musste schlucken. Hier nie wieder raus kommen? Wie furchtbar! „Du meinst... hier in dieser Zeit festhängen? Als Mensch? Im Krieg?“ Damons Stimme war hektisch und schnell geworden. Er sah Elena an und merkte, dass es das war, was sie bevorzugen würde. „Willst du …. willst du das denn?“ fragte Damon unsicher, ob er die Antwort überhaupt hören wollte. Aber ja, eigentlich wollte er sie hören. Er liebte Elena und wollte dass sie glücklich war. Hier oder in einer anderen Zeit. Nur Damon fiel es einfach verdammt schwer sich vorzustellen kein Vampir mehr zu sein. „Das Mensch sein ist nicht so schön wie man meint... und gefährlich...“, Damon sprach wieder langsam und gefasst. „Ist es das was du dir wünschst?“ fragte er sie ernsthaft und ergriff Elenas Hand. Seine Augen fixierten Elena ohne sie zu bedrängen. Es war schlichtweg aufrichtiges Interesse. Wenn sie es wirklich wollte... dann würde Damon vermutlich alles versuchen, um es ihr zu ermöglichen. „Denk aber daran, dass es hier keine Caroline, keinen Matt und auch keine Bonnie gibt“, warf er ein, denn auch auch ihre Freunde bedeuteten Elena zumindest viel.
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Claire Fraser

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BeitragThema: Re: Vampire Trainings    Do 09 Jun 2016, 11:01

Für Damon schien sofort klar zu sein, dass sie versuchen würden alle Menschen hier zu retten. Elena lächelte deswegen, denn genau so kannte sie ihre Damon. Er mochte ein Schlitzohr sein und auch vieles getan haben worauf er nicht stolz war. Aber in Grunde seines Herzens war er ein guter Mensch und das wusste sie. Es schien Damon aber schwer zu fallen sich ohne seine Fähigkeiten zurecht zu finden. "Du konntest die Leute auch von deiner Sache überzeugen, als du noch kein Vampir warst!", erinnerte Elena ihn. Er war so lange ein Vampir, dass er das scheinbar vollkommen vergessen hast. "Weißt du mit wem wir reden müssen, um Unterstützung zu bekommen?"
Auch wenn Elena wirklich gerne helfen wollte, gingen ihr noch andere Dinge durch den Kopf. Diese sprach sie nun auch an, aber Damon reagierte darauf eher erschrocken. Seine Stimmlage verriet deutlich, dass er nicht sonderlich angetan war. Doch so schnell ließ Elena der Gedanke nicht mehr los. "Nein ich will nicht im Krieg festsitzen, aber .... damals hatten wir doch auch ein friedliches Leben!", warf Elena ein. Gut ja, die Entführung war nicht sonderlich friedlich gewesen, aber danach hatten sie sich doch ein gutes Leben aufgebaut. Der Krieg hatte sie nicht mehr erreicht und wegen seiner Verletzung hatte Damon auch nicht mehr kämpfen müssen. Als er Elenas Hände nahm, sah in ihn ebenfalls an. Es war zu erkennen, dass Damon diesen Gedanken nicht gehabt hatte, aber vielleicht änderte sich das ja jetzt? "Ich weiß, dass meine Freunde nicht hier sind!", Elena war selbst hin und her gerissen, aber wie so oft im Leben konnte man wohl nicht alles haben. "Aber dafür wären unsere Familien hier..." Gut, die einzige Familie die Damon etwas bedeutete war Stefan und der war auch in der Zukunft noch da. Aber vor allem Elena hatte viele geliebte Menschen verloren und gerade deswegen fiel es ihr schwer diesen Zauber einfach nur als solchen zu sehen. Jetzt wo sie all ihre Erinnerungen zurück hatte fühlte sich das hier beinahe realer an als ihr Leben im 21. Jahrhundert.
"Damon ... ich weiß selbst nicht, was ich will. Vermutlich steht das auch gar nicht in unserer Macht...", begann Elena langsam. Sie hatten noch nie so richtig darüber gesprochen und vielleicht wäre es auch besser gewesen das für sich zu behalten. Doch wenn sie es jetzt nicht sagte würde sie es vielleicht irgendwann bereuen. "... aber überleg doch mal. Wir könnten alles zurück bekommen, was wir verloren haben." Elend drückte sanft seine Hände und senkte den Blick. "Wir könnten eine Familie gründen. ...wir könnten Kinder haben!"
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Damon Salvatore

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BeitragThema: Re: Vampire Trainings    Do 09 Jun 2016, 16:55

„Das ist aber schon so lange her, dass ich kein Vampir war und der Mensch ist ein Gewohnheitstier“, erwiderte Damon und grinste, weil er sich dafür nicht schämte. Vampir zu sein war in seinen Augen eine echte Verbesserung zum menschlichen Leben. Aber darum ging es jetzt nicht. Das Leben Vieler stand auf dem Spiel. „Ich werde mit dem General reden und hoffen, dass er mir glaubt“, antwortete Damon entschlossen.
Ehe er das tun konnte, stand Damon aber eine ganz andere Diskussion bevor. Elena fand das hier gar nicht so schlecht. „Elena.... wir wissen nicht mal was das hier ist“, begann Damon vorsichtig, weil Elena offenbar viel daran lag. „Mag sein dass Grace uns in die damalige Zeit zurück geschickt hat. Vielleicht gaukelt sie uns aber auch nur etwas vor? Womöglich ist es eine Illusion wie es dein anderes, altes Leben war.“ So war es nun mal und sie wussten nichts Konkretes. Damon drückte ihre Hand und sah sie an, weil er sie auch verstand. Ihre Familie war hier und ja, ihr Leben war gut gewesen, nachdem er nicht mehr im Krieg hatte dienen müssen. Elenas Gedanken gingen aber noch weiter, auch wenn sie selbst noch nicht sicher wusste was sie wollte. Gerne wollte sie ihr altes Leben zurück und womöglich sogar Kinder.
Nun sah Damon endgültig aus wie ein aufgeschrecktes Kaninchen. „Kinder?!!?“ fragte er und schluckte trocken. An so etwas hatte er schon so lange nicht mehr gedacht dass er schon gar nicht mehr genau wusste, warum er das als Vampir nicht mehr gewollt hatte. Richtig, weil ein Vampir dazu einfach nicht in der Lage war. Aber Damon war auch kein so großer Dussel, als dass er Elenas Idee einfach so abschmetterte. „Elena... ich weiß auch nicht genau was ich will und was nicht. Aber ich mache dir einen Vorschlag: Wir sorgen nun erst einmal dafür, dass diese Menschen gerettet werden und Sebastian nachhause kommt und dann überlegen wir.... sofern Grace uns die Zeit gibt, was wir beide machen.“ Das war wohl der logische Gedankengang.... Damon hatte aber noch einen, aber der war sehr viel eigennütziger. „Oder …. wie lassen es. Wir ignorieren die Bedrohung und überlassen Sebastian seinem Schicksal. Vielleicht ist das unsere Ticket um für immer hier zu bleiben. Was denkst du?“ fragte Damon und in seine Augen trat ein gefährliches Funkeln, denn für Elena würde er so ziemlich alles machen. Auch all diese Menschen opfern.
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Elena Gilbert

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BeitragThema: Re: Vampire Trainings    Do 09 Jun 2016, 22:54

Auch wenn es im Moment noch nicht so aussah, Elena war sicher, dass Damon sich wieder zurecht finden würde. Natürlich war es lange her, aber er war ein guter Mensch gewesen und weil sie selbst nicht so lange als Vampir gelebt hatte war es für Elena schwer vorzustellen, wie schwer das für Damon war. "Kann ich dir dabei helfen? Ich meine... vielleicht ist er ja zugänglicher, wenn ein nettes junges Mädchen fragt?", Elena lächelte scheinheilig. Sie würde sich dem General ja nicht gleich an den Hals werfen, aber schaden konnte ein kleiner Augenaufschlag ja sicher nicht. Letztendlich wusste Damon aber besser wie man mit Generälen umging und deswegen ließ sie ihn das entscheiden.
Auch bei einer anderen Entscheidung hätte sie gerne seine Meinung gehört, aber als Damon kreischte als hätte Elena ihm gerade von einer ansteckenden Krankheit erzählt, wäre sie am liebsten einfach weggegangen. Einfach weil das hier sie an ihr Leben erinnerte, war Elena vielleicht leichtgläubiger als sie sein sollte. Sie hinterfragte nicht in was für einer Welt sie hier gelandet war, sie wünschte sich einfach, dass es die Realität war aus der sie einst so überraschend heraus gerissen worden war. Ernsthaft hatten sie nie über Kinder gesprochen, aber damals waren sie sich eigentlich einig gewesen. Sie wollten erstmal studieren, Pferde züchten, sich ein Leben aufbauen. Doch dann, so war zumindest Elenas Plan gewesen, hätte sie gerne Kinder gehabt. Damon sah aus, als wäre das für ihn fast so angenehm wie Fußpilz und für einen Moment bereute Elena es etwas gesagt zu haben. Doch Damon wäre ja nicht Damon, wenn er die Situation nicht schnell wieder zu seinen Gunsten gedreht hätte. Elena hielt weiterhin seine Hand und nickte dann leicht, was Damon sagte klang ja eigentlich vernünftig.
Eigentlich war für sie damit klar, wie es nun weitergehen sollte. Sie würden Sebastian und so viele wie möglich von den Anderen retten. Wenn das geschafft war sah man weiter, ob sie die Chance bekommen würden eine Wahl zu treffen. Zu Elenas Überraschung hatte Damon aber gleich noch eine zweite Idee und die verschlug ihr nun doch die Sprache. Manch einer hätte Damon dafür wohl eine ordentliche Tracht Prügel angedroht, doch Elena verstand, was er ihr damit sagte. Obwohl Damon alles an diesem Zauber hasste, war er bereit ihre vermutlich einzige Chance auf eine Rückkehr sausen zu lassen, nur weil es sie glücklich machte. Damon hatte ja schon oft bewiesen wie sehr er seine Frau liebte, aber damit hatte er sich mal wieder selbst übertroffen. Nachdem Elena sich aus ihrer Starre gelöst hatte, stellte sie sich auf die Zehenspitzen und küsste Damon dankbar für sein Angebot. "Kommt gar nicht in Frage!", antwortete sie dann aber. "Wir werden die Menschen hier nicht dem sicheren Tod überlassen!" Egal welches Leben sie dadurch bekommen konnten, Elena hätte mit dieser Schuld nicht leben können. "Wir werden tun was wir können, um sie zu retten. Was danach passiert liegt im Moment nicht in unserer Macht!"
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Damon Salvatore

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BeitragThema: Re: Vampire Trainings    Fr 10 Jun 2016, 15:20

Damon sah Elena erst überrascht, dann aber doch herausfordernd an. „Und wie wird das wohl aussehen, wenn ein nettes, junges Mädchen fragt?“ wollte er wissen, denn es war ja wohl sonnenklar, dass Elena sich damit selbst meinte. „Warum eigentlich nicht....“, überlegte er weiter. Elena konnte recht überzeugend sein wenn ihr etwas an einer Sache lag. Einen Versuch war es also wert. „Versuchen wirs!“ lautete letztendlich seine Entscheidung und Elena bekam einen schnellen Kuss für diesen Einfall. „Aber tu nichts was mich eifersüchtig machen würde“, bat er schwer verliebt, denn darin war Damon eigen.
Weitaus weniger Einigkeit herrschte bei der Kinderfrage. Elena dachte offenbar bei der ersten Gelegenheit wieder daran, Damon hatte das über ein Jahrhundert lang erfolgreich verdrängt. Er erwiderte den Druck ihrer Hand und nickte. Darüber mussten sie sich jetzt nicht den Kopf zerbrechen, denn womöglich stand das gar nicht in ihrer Macht, das zu entscheiden. Man würde sehen und sie mussten wohl das Ergebnis abwarten.
Sein nächster, zugegeben verzweifelter Versuch, Elena das Leben zu ermöglichen, welches sie sich wünschte wurde sogleich zunichte gemacht und zwar von Elena selbst. Sie lehnte es ab, andere für ihre Wünsche sterben zu lassen. Somit war die Sache klar. „Nun gut.... worauf warten wir. Gehen wir zu General Baker. Wer macht den Anfang? Du oder?“ fragte er während er mit Elena den Weg zum Zelt des Generals antrat. Vielleicht hatte Elena schon eine Idee und in dem Fall wollte Damon ihr nicht in den Rücken fallen.

General Baker stand in seinem Zelt über die Landkarten gebeugt, die die Truppenbewegungen darstellten. Die Nordstaatler rückten immer näher und dieses Lazarett hatte alles andere als eine günstige Position. Gerade weil die Fronten näher rückten, kamen immer mehr Verletzte hier her. Nur was tun? All die Verwundeten.... wo sollte er sie nur unterbringen. Vielen von ihnen war ein Transport kaum zumutbar. Baker war ein Mann Mitte Dreißig und hatte genug Erfahrung um zu wissen, dass die Lage ernst war.
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BeitragThema: Re: Vampire Trainings    Fr 10 Jun 2016, 18:45

Immerhin wurde Elenas Hilfe gleich angenommen und so würden sie wohl zusammen versuchen den General zu überzeugen. Noch hatte Elena zwar keine konkrete Idee, aber ihnen würde schon etwas einfallen. Damons Worte brachten sie zum Schmunzeln und um diese Sorge gleich auszutreiben, küsste sie ihn nochmal ein bisschen länger. "Keine Sorge, ich werde mich ihm nicht an den Hals werfen!" Klar, Augenaufschlag und nett lächeln funktionierte meistens ziemlich gut, aber das war ja wohl lange nicht das Einzige, was man als Frau tun konnte. 
Was ihre Zukunft anging wurde die Entscheidung aufgeschoben. Jetzt konnten sie sowieso nicht sicher planen, denn keiner wusste was genau die Hexe mit ihnen gemacht hatte. Trotzdem brachte es Elena ins Grübeln, denn scheinbar hatten sie nicht gerade die gleichen Vorstellung für ihr gemeinsames Leben. Sie brachte aber nicht den Mut auf das direkt anzusprechen und jetzt wäre auch definitiv der falsche Zeitpunkt gewesen. So ganz verschwanden die Gedanken aber doch nicht wieder, denn bisher war Elena davon ausgegangen, dass sie die gleichen Pläne hatten. Vermutlich hatten sie auch deswegen kaum darüber gesprochen, aber das würde auch nichts ändern. Scheinbar wurden ihre Pläne sowieso immer durchkreuzt, sei es nun durch eifersüchtige Vampirschlampen, aggressive Urvampire oder nachtragende Hexen.
Nun mussten sie sich aber auf das Hier und Jetzt konzentrieren und deswegen nickte Elena leicht. Sie mussten dringend den General überzeugen und dafür musste eine gute Idee her. Sie überlegte noch ein bisschen und entschied dann auf den Beschützerinstinkt zu setzen. Den hatten doch eh die meisten Männer, vor allem beim Militär, naja, wenn sie nicht gerade einfach nur scharf darauf waren mit einer Waffe herum zu ballern. Wie sagte man so schön.... der Zweck heiligte die Mittel! Deswegen schnappte Elena sich ihren Rock und zerriss ihn an mehreren Stellen, zerzauste sich ein bisschen die Haare und schmierte ein bisschen Dreck auf Arme und Kleidung. "Glaubwürdig?", fragte sie Damon ohne ihm zu erklären was sie eigentlich vorhatte.
Elena bemühte sich noch ein paar Tränchen raus zu drücken und dann stolperte sie ins Zelt des Generals. "Sir .... Sir .... bitte, sie müssen mir helfen!", sie klang wirklich aufgescheucht und scheinbar war es glaubhaft, denn der General kam sofort auf sie zu. "Aber was ist denn los? Wer sind sie?", fragte er und bot ihr trotzdem gleich einen Stuhl an. Ganz kurz sah Elena zu Damon, aber dann machte sie weiter. "Ich wurde entführt, von den Yankees .... sie haben mich einfach mitgenommen!", erklärte sie stotternd. Irgendwelche Bauernhöfe hatten sie sicher überfallen. "aber ich konnte fliehen ... ich bin so schnell gelaufen wie ich konnte.....", sie griff nach dem Arm des Generals und sah ihn beinahe flehend an. "Ich habe gehört was sie gesagt haben..... sie wollen dieses Lazarett überfallen... in zwei, vielleicht drei Tagen werden sie hier sein!", erklärte sie dem General in der Hoffnung, dass er diese Warnung glauben würde.
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Damon Salvatore

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BeitragThema: Re: Vampire Trainings    Sa 11 Jun 2016, 20:16

Der Kuss beruhigte und gefiel Damon gleichermaßen, weshalb er auch schon wieder recht breit grinste. „Darauf hoffe ich, sonst muss ich eingreifen“, stellte Damon fest, der natürlich nicht miterleben wollte wie sich Elena anderen Männern an den Hals warf. Die Entscheidung wie sie die Zukunft verbringen wollten, wurde verschoben. Damon fürchtete eh, dass diese Entscheidung an anderer Stelle getroffen wurde und nicht in ihrer Macht stand. Somit war es beschlossene Sache den General zu überzeugen, auch wenn Damon nicht konkreter in Elenas Pläne eingeweiht wurde.

Was Elena dann tat, entlockte ihm aber nur einen sehr fragenden Blick. Sie zerriss ihr Kleid, beschmierte sich mit Dreck und zerzauselte die Haare. Und jetzt? Ihre Frage ließ ihn fragend und schief lächeln. „Wenn du dich unter die Zigeuner mischen willst, ist es perfekt.“ Was sie genau vor hatte, konnte er jedoch nicht erraten.
Das musste Damon auch nicht, denn er wurde wenig später Zeuge von Elenas Schauspielkünsten. Und die waren so überzeugend, dass ihm erst einmal der Mund offen stehen blieb. Sie spielte die Überlebende eines Überfalls und der General sprang voll und ganz darauf an. Baker bot ihr Platz an und hörte sich mit großen Augen an, was sie zu sagen hatte. Ihm wich sogar alle Farbe aus dem Gesicht als er hörte was sie erfahren und belauscht hatte. Damon nickte ihr nur kurz aufmunternd zu, als sie ihn ansah. Das konnte funktionieren... da bestand kein Zweifel.
„Und sie sind sich sicher?“ fragte der General, klang aber schon recht überzeugt. „Wo sind die Yankees jetzt? Wo konnten sie sich befreien?“ fragte er weiter und schien in Gedanken bereits Pläne zu schmieden. „Sir, ich habe sie bei Richmond gefunden... ich wurde selbst verletzt. Die Nordstaatler sind dort in der Nähe und sammeln sich“, mischte Damon sich ein. Elena konnte es nicht wissen, aber so war es damals gewesen.
Baker sah zu Damon, den er nun erst so richtig wahrnahm. „Dann ist wirklich nicht mehr viel Zeit... ich werde sofort alle Männer mobilisieren um die Verletzten von hier weg zu bringen. Haben sie vielen Dank, Madam.“ Baker verneigte sich vor Elena und gab ihr einen Handkuss.

Damon schaltete sich ein. „General Baker, erlauben sie, dass ich die Lady sicher nachhause bringe und einen am Bein verwundeten Freund ebenfalls?“ fragte Damon, der diese Chance erkannte.
„Ich kann für drei Personen kein Pferd entbehren“, bedauerte Baker.
„Ich habe ein Pferd... und ein keiner Pritschenwagen würde uns genügen.“ Damon gab nicht sofort auf und diesmal hatte er Erfolg. Baker nickte, „In Ordnung... sehen sie zu dass sie sicher nachhause kommen.“ Damit verschwand der General eilig, um alles zur Evakuierung in die Wege zu leiten.
Damon küsste Elena übermütig. „Das nenne ich eine gelungene Vorstellung! Ich wusste gar nicht, dass dieses Talent in dir schlummert. Wie bist du nur darauf gekommen?“ wollte er natürlich wissen.
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Elena Gilbert

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BeitragThema: Re: Vampire Trainings    Sa 11 Jun 2016, 22:02

Dass Damon schon immer so ein kleines bisschen eifersüchtig war, gefiel Elena eigentlich ganz gut, auch wenn sie das nicht laut sagte. Er übertrieb es damit ja nicht, aber es zeigte doch auch, dass er sie liebte und eben nicht teilen wollte. Außerdem .... Elena war auch schnell mal ein bisschen eifersüchtig, von daher schenkten sie sich nicht viel. Bei einem in die Jahre gekommenen General brauchte Damon sich aber wahrlich keine Sorgen machen. Elena hatte etwas ganz anderes im Sinn und das wurde auch sogleich in die Tat umgesetzt. Der Theaterkurs auf der Highschool war zwar nur von Klaus erfunden und somit eine Manipulation, nützlich war er jetzt aber dennoch, denn der General nahm ihr das Theater ab und sogar Damon sah überzeugt aus. Elena erzählte also völlig aufgekratzt, was sie angeblich von den Yankees wusste und Damon sprang im richtigen Moment ein. Genau genommen wusste Elena nicht mal wirklich wo sie hier waren, sie hätte also nicht sagen können wo sich der Feind befand. Im Endeffekt hätte sie es einfach der Aufregung zugeschrieben, aber so nickte sie bekräftigend auf Damons Worte. Scheinbar hatten sie ihr Anliegen damit glaubhaft rüber gebracht, denn der General sah wirklich alarmiert aus und versicherte sofort alles in die Wege zu leiten. Elena lächelte dankbar und nickte ihm nochmal zu, als er sich verabschiedete.
Damon hatte aber gleich noch ein anderes Anliegen. Daran hätte Elena wohl auch denken können, aber nun stand sie wenigstens gleich auf, um Damon zu unterstützen. "Dafür wäre ich wirklich unendlich dankbar!", versicherte sie dem General sogleich und Dank Damons Überzeugungskraft erlaubte er es tatsächlich. Sie mussten nur den Wagen auftreiben und dann konnten sie sich in Sicherheit bringen. Natürlich hätten sie vielleicht noch mehr für die Menschen hier tun können, doch das hätte sie ebenfalls in Gefahr gebracht und sie hatten Sebastian versprochen ihn weg zu bringen. Der General wusste nun bescheid und Elena hoffte inständig, dass er es schaffen würde die Menschen hier zu retten. Nachdem er verschwunden war, sah Elena wieder zu Damon und beide grinsten, weil das besser gelaufen war als gedacht. Sie erwiderte auch sofort seinen Kuss und legte die Arme um Damons Hals. "Tja .... ich hatte ja praktisch zwei Leben um zu üben!" und Damon konnte sich jetzt selbst ausmalen wie oft er das Opfer dieser Übungen geworden war. Im Endeffekt war es aber egal, Hauptsache sie hatten den General überzeugt. "Wenn Verführung keine Option ist, zieht Hilflosigkeit immer am besten!", erklärte sie lachend, doch dann konzentrierte Elena sich lieber wieder auf das wesentliche. "Woher bekommen wir nun den Wagen?"
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Damon Salvatore

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BeitragThema: Re: Vampire Trainings    Sa 11 Jun 2016, 22:28

Falls das mit dem Medizinstudium nichts wurde, konnten sie immer noch nach Hollywood gehen. Elena als Schauspielerin und er als ...Kabelträger... oder ihr Manager. Ja... Manager wäre ganz gut da konnte er gut auf sie Acht geben. Sie bildeten aber von der Darbietung her ein gutes Team und so lieferten sie eine glaubhafte Vorstellung ab. Damon gratulierte sich einmal mehr zu seiner cleveren Freundin. Das Spektakel ging noch ein wenig weiter bis auch die Erlaubnis erteilt war Elena und Sebastian nachhause zu bringen. Ziel erreicht!
Entsprechend erleichtert fiel Elenas Kuss aus, als sie wieder für sich waren. Damon erwiderte ihn voller Stolz denn das war besser gelaufen als gedacht. „Deine Übungen haben sich gelohnt.“ Damon hatte schon immer an Elena geglaubt, aber es in solchen Momenten mitzuerleben war auch für ihn etwas Besonderes. „Also immer schön weiter üben“, ermutigte er sie nochmals, hielt Elena im Arm und küsste sie abermals. „Die Leidenschaft solltest du aber für mich ausschließlich reservieren.“ So gehörte sich das zumindest für Damon der in dieser Hinsicht absolut treu und loyal war.
Schnell war dieser freudige Moment vorbei und sie konzentrieren sich auf die Rettung. Er überlegte kurz wegen des Pritschenwagens. Genau genommen wollte ja auch Damon keinen Wagen in Beschlag nehmen, der andernfalls mehrere Menschen retten konnte. „Wir gehen zum Versorgungszelt... wir nehmen einen der Milchkarren. Der reicht. Du und Sebastian können darauf sitzen, oder liegen. Ich werde größtenteils laufen um Faithful zu schonen.“ Auf das Pferde waren sie immerhin angewiesen. Wenn das schlapp machte, hatten sie ein Problem. Sie gingen zum Küchenzelt und schoben einen Milchwagen weg. Damon brauchte beim Einschirren von Faithful ihre Hilfe, weil sein Arm kaum zu gebrauchen war. Aber es gelang und nun galt es Sebastian zu holen. „So großer Meister? Bereit zur Heimreise? Es ist angespannt.“ Damon begrüßte seinen Freund freudig, weil er selbst froh war, dass es bisher ganz gut für sie alle aussah.
„Ernsthaft?“ fragte Sebastian und strahlte übers ganze Gesicht.
„Ernsthaft“, bestätigte Damon und sah zu Elena. „Jetzt muss uns die Frau Doktor nur sagen, wie wir dich sicher auf den Wagen bringen.“ Das wusste Elena sicher besser und darum wartete Damon auf ihre Antwort.
Eine Frage hatte aber auch Sebastian: „Was ist denn mit dir passiert, Elena? Dein Kleid ist zerrissen und du bist ja ganz schmutzig“, wunderte sich der Soldat.
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BeitragThema: Re: Vampire Trainings    So 12 Jun 2016, 11:10

Lachend umarmte Elena ihren Mann, einfach weil das ein Erfolg war den sie zusammen erreicht hatten. Damit waren die Menschen zwar noch nicht in Sicherheit, aber sie hatten eine gute Chance und nun ging es darum Sebastian zu befreien. "Mach dir da mal keine Sorgen!", versicherte Elena Damon nochmal. Für sie hatte es keinen anderen Mann gegeben, jedenfalls nicht solange sie Damon kannte. Daran würde sich so schnell auch nichts ändern. Er bekam noch einen Kuss und dann ging es weiter. Der Milchwagen war eine gute Idee, denn damit würden sie niemandem etwas wegnehmen. Nur mit der Verteilung war Elena nicht ganz einverstanden. "Damon, du bist auch verletzt, du musst dich auch ein bisschen schonen!", erinnerte sie ihn. Natürlich war er es als Vampir gewohnt, dass er darauf keine Rücksicht nehmen musste, aber das ging nun eben nicht mehr. "Du solltest auch auf den Wagen sitzen. Mir fehlt nichts, ich kann laufen!" Sie war als einzige vollkommen unverletzt und dazu jung und gesund. Sie würde es sicherlich eine Weile durchhalten und zur Not konnten sie dann immer noch tauschen. Elena rechnete zwar damit, dass Damon noch ein paar mal widersprechen würde, aber so schnell gab sie nicht auf. Wäre ja auch noch schöner!
Gemeinsam schafften sie es Faithful vor den Wagen zu spannen. Wiedermal zeigte sich, dass dieses Pferd Gold wert war und Elena nahm sich jetzt schon vor, dass sie ihrer Leidenschaft für Pferde wieder mehr nachgehen wollte, egal in welcher Zeit. Nachdem das geschafft war kam der schwierigere Teil. "Eigentlich wäre es am besten jemand würde Sebastian tragen.... aber wir bekommen es auch so hin!", Damon mit seiner Schulter fiel nämlich aus und Elena alleine schaffte das nicht. Sie besorgte sich eine Tasche und packte alles ein, was sie zur Not brauchen konnte. Außerdem bastelte sie aus zwei Brettern und einem Verband eine Schiene, die Sebastians Bein stabilisieren sollte. "Tut das weh?", fragte sie ihn noch und half dem Verletzten dann auf. "am besten du stützt dich bei uns ab, das Bein darf auf keinen Fall belastet werden und nur ganz kleine Hüpfer, damit es keine Erschütterung gab!" Optimal war es nicht und sie würden selbst für diese kurze Strecke eine ganze Weile brauchen, aber auf einem Bein hüpfend würde Sebastian es hoffentlich unbeschadet bis zu ihrer improvisierten Kutsche schaffen. Wenn nicht hatten sie wirklich ein ernsthaftes Problem....
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BeitragThema: Re: Vampire Trainings    So 12 Jun 2016, 17:01

Fürs Erste waren beide glücklich und zufrieden über diesen Erfolg. Aber kaum waren sie auf dem Weg zum Milchwagen, protestierte Elena. „Meine Schulter ist verletzt und nicht die Beine. So lange es nicht bergauf, oder der Boden zu weich ist, kann ich mich mit drauf setzen... mir geht es gut, Elena“, beteuerte er mehr oder weniger erfolgreich. Sie konnte aber auch stur sein! „Du kannst auch mal ein Stückchen laufen, von mir aus. Aber am liebsten wäre mir, wenn du auf Sebastian Acht gibst. Immerhin ist er es, den wir sicher zuhause abliefern wollen.“ Konnte doch nicht so schwer sein, eigentlich.
Nachdem Faithful eingespannt war, half Damon Elena so gut es ging beim Packen der Tasche und beim Basteln der Schiene für Sebastian. Dieser war heilfroh, dass sie ihm halfen und riss sich meisterhaft zusammen, als er mit ihnen zum Wagen hüpfte. Damon half mit seinem unbeschadeten Arm und so gelang es ihnen den Verletzten auf den Wagen zu bringen, wo Elena ihn sicher lagerte. „Alles in Ordnung?“ fragte auch Damon Sebastian und dieser nickte erleichtert und froh die Heimreise antreten zu können.
Und genau das taten sie auch. Damon führte das Pferd erst raus aus dem Lazarett und stieg dann auf den Wagen. Sie fuhren los und es lief ruhig und Sebastian schlief sogar ein. Damon stieg wieder ab, als es bergauf ging. Doch plötzlich stolperte ein Mann auf die Straße... er taumelte und blutete stark am Hals. Er hatte die Augen schreckgeweitet aufgerissen und kreischte wie von Sinnen. „Vampire!!!! Vampire!!!!!!“ Dann brach er direkt vor Faithfuls Hufen zusammen, röchelte noch ein paar Mal und starb dann am Blutverlust. Damon beugte sich über ihn und hielt Faithful am Zügel. „Elena.... das ist ein Vampirbiss!“ stellte er fest, als er die Wunde begutachtet hatte. Er wollte gerade den Toten auf Seite schaffen, als plötzlich Stefan aus dem Wald kam... an den Mundwinkeln lief ihm das Blut herunter und die Augen waren blutunterlaufen..... er war ein Ripper.
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BeitragThema: Re: Vampire Trainings    So 12 Jun 2016, 20:59

Wer wie die Reise begehen würde war nicht gerade eindeutig geklärt. Mal wieder wollte einer auf den anderen aufpassen und dadurch machten sie es sich nur gegenseitig schwer. Elena wollte schon widersprechen, aber da lenkte Damon wenigstens ein bisschen ein. Er versprach immerhin im Wagen zu sitzen, wenn es die Umstände erlaubten und gnädigerweise gestattete er, dass Elena auch mal laufen durfte. Also gab Elena sich fürs erste damit zufrieden, sie würde ja sehen ob Damon sich daran hielt. Trotzdem sah sie ihn nochmal ein bisschen besorgt an. "Bitte spiel nicht den Helden .... wenn du Schmerzen hast, musst du es mir unbedingt sagen!!", bat sie ihren Mann. Er neigte ja doch dazu sowas zu verheimlichen und am Ende war es dann wieder eine schlimme Entzündung. So schlimm war die Verletzung zwar nicht, aber wenn es um Damon ging war Elena eben vorsichtig. Trotzdem nickte sie jetzt auch nochmal. "Wir passen beide auf Sebastian auf und dann liefern wir ihn sicher ab.... wo muss er eigentlich hin?", fragte Elena, weil sie das bisher noch gar nicht wusste. War ja nicht gerade ein unerhebliches Detail.
Gemeinsam schafften sie es Sebastian unbeschadet in den Wagen zu bringen. Elena sah nochmal zurück zum Lazarett, aber darauf konnten sie jetzt keine Rücksicht mehr nehmen. Der General würde hoffentlich sein bestes tun. "Also los .... sehen wir zu, dass wir möglichst weit kommen!", entschied Elena. Während Damon Faithful führte, ging Elena neben dem Wagen her, um auf Sebastian zu achten. Der schien es auf dem Wagen halbwegs bequem zu haben, aber trotzdem war es für ihn eine große Anstrengung und deswegen war es wohl auch ganz gut, dass er eingeschlafen war. Seine Kräfte würde er noch brauchen. Elena sah sich nochmal das Bein an, aber bisher sah alles ganz gut aus. "Was weißt du über seine Familie?", wollte Elena von Damon wissen, als der auch auf dem Wagen saß. Zum Glück war er aber schon wieder abgestiegen, als plötzlich ein Mann auf sie zustürzte. Elena wollte ihm noch helfen, doch da hatte der Mann schon seinen letzten Atemzug getan. "Was zum...?", fragte sie, doch da hatte Damon schon die Antwort. Vampirbiss? Aber .... wie konnte das sein? Dass es damals schon Vampire gegeben hatte war klar, aber vor Katherine war ihnen nie einer begegnet. "Lass uns schnell verschwinden!", sagte Elena noch, doch da trat plötzlich jemand aus dem Gebüsch. Elena traute ihren Augen nicht und erst als sie kurz zu Damon sah und der ebenfalls geschockt aussah, war sie sich doch recht sicher, dass es keine Einbildung war. "Stefan?!", stellte sie fest. Er sah zumindest so aus, doch der Ausdruck in seinen Augen passte so gar nicht zu Stefan. "Was machst du hier? Stefan! Erkennst du uns?", fragte Elena, um ihn von dem blutenden Mann abzulenken. Dabei war ihr duchaus bewusst, dass sie im Moment beide menschlich waren und sowohl Damon als auch Sebastian Wunden hatten.
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BeitragThema: Re: Vampire Trainings    So 12 Jun 2016, 22:03

„Ich spiele nicht den Helden, ich BIN ein Held“, betonte Damon und grinste schräg wie eh und je. Aber er wollte Elena auch beruhigen. „Ich werde mich nicht übernehmen, versprochen.“ Damon war übermütig, aber nicht dumm. Sie wollten ja aus dieser Sache heil wieder heraus kommen... ob nun als Mensch oder Vampir. „Genau, wir liefern ihn sicher ab und dann sehen wir weiter. Er muss nach Richmond, also weiter in den Süden.“ Damon wusste noch genau welcher Weg dorthin führte und glücklicherweise war diese Richtung noch nicht in die Kampfhandlungen verwickelt.
Darum marschierten sie auch einigermaßen frohen Mutes los. Elena begann ein Gespräch und Damon antwortete: „Nicht viel... er hat noch kein Schätzchen... aber eine Handvoll Geschwister. Seine Eltern haben eine Landwirtschaft und Sebastian wollt diese nach dem Krieg übernehmen. Sehr viel mehr weiß ich nicht. Er ist ein toller Football Spieler und einer der immer gut gelaunt ist. Er ist ein toller Kamerad und ich wette die Lady die sein Herz gewinnt darf sich glücklich schätzen. Er ist schwer in Ordnung.“ Damon konnte beim besten Willen nichts Negatives über Sebastian sagen.
Doch jedes normale Gespräch erstarb, als plötzlich Stefan auf dem Weg stand und das auch noch als Ripper. Er sah sie an als würde er sie gar nicht erkennen. Elena fand die Sprache als erste wieder. Damon schob sich aber bereits schützend vor sie. „Stefan?“ fragte auch er und war auf alles gefasst. Zeitlich passte das alles hinten und vorne nicht zusammen, aber Damon hatte keine Lust über Logik nachzudenken, wenn sich das hier so real anfühlte. Er hatte keinen Zweifel, dass es ihnen hier und jetzt an den Kragen gehen konnte. Und das wollte er auf jeden Fall vermeiden!
Stefan blinzelte... „Elena? Damon?“ fragte er immer noch unschlüssig. „Seht nur was Katherine aus mir gemacht hat“, klagte er hilflos wie ein kleines Kind. „Ich richte Blut... Damon... du bist verletzt und auch der junge Mann da auf dem Wagen. Warum … bist du kein Vampir?“ Stefan schien selbst nicht zu verstehen was hier los war.
„Weil... keine Ahnung weil. Dumm gelaufen“, winkte Damon ab. Was nun?
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Elena Gilbert

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BeitragThema: Re: Vampire Trainings    Mo 13 Jun 2016, 21:36

Über Damons Einwand konnte Elena nur lachen, denn das war mal wieder typisch für ihn. Immerhin versprach er dann aber auf sich aufzupassen und dafür bekam er einen Kuss. Positives Verhalten musste ja belohnt werden. Dann ging es aber endlich los und so verrückt das war, Elena fühlte sich im Moment so gut wie schon lange nicht mehr. Woran das lag konnte sie sich selbst nicht erklären. Vielleicht fühlte sich das hier einfach wesentlich vertrauter an als ihr Leben im 21. Jahrhundert. Da war sie inzwischen ein Vampir und das war doch wesentlich gewöhnungsbedürftiger als eine neue Frisur. Jetzt musste sie sich damit aber nicht beschäftigen, denn es gab wesentlich wichtigeres. Zum Beispiel wie sie Sebastian nach Hause brachten. Zumindest bis auf den Wagen hatte sie es schon mal geschafft und weil der Patient auch gleich ein bisschen Schlaf fand, wollte Elena ein bisschen mehr über ihn wissen. Damon berichtete was er wusste und seine Frau schmunzelte vergnügt. "Sein Schätzchen?", wiederholte sie."Habt ihr das damals so genannt?", fragte Elena, die dieses Wort zum ersten Mal aus Damons Mund hörte. Was er sonst über Sebastian berichtete war durchweg Positiv, aber das passte zu dem Eindruck, den auch Elena von ihm hatte. "Ich fürchte mit dem Football ist es jetzt vorbei!", bemerkte sie bedauernd. Die Verletzung an seinem Bein war wirklich tief und selbst wenn er noch laufen konnte, ganz verheilen würde es wohl nie. Ob er jemals wieder herum rennen konnte war fraglich.
Solange er trotzdem nach Hause kam war das aber mal zweitrangig, denn es war immer noch besser als zu sterben. Die Heimreise wurde aber unterbrochen, als sie plötzlich von Stefan überrascht wurde. Im ersten Moment wusste Elena nicht so richtig, ob sie sich nun freuen oder lieber Angst haben sollten, denn als Ripper war er nun mal zu allem fähig. Damon schien das ähnlich zu sehen, denn er drängte sich zwischen Elena und Stefan. Immerhin erkannte der Vampir sie und zu Elenas Leidwesen gab es Katherine scheinbar auch noch. Weil Stefan aber gleich erkannte, dass es gleich zwei Verletzte gab, war es nun Elena die Damon zur Seite schob. An ihr blutete wenigstens nichts. 
"Stefan .... was ist denn passiert?", fragte sie ihn erstmal. Dass alles passte nicht so richtig zusammen, aber darüber dachte auch Elena nicht wirklich nach. Konnten sie eh nicht ändern. "Stefan wir müssen diesen Mann nach Hause bringen ... das ist wirklich sehr wichtig!", versuchte sie ihm zu erklären. Vielleicht war es ja sogar gut ihn mitzunehmen, wer konnte schon wissen was sie noch erwartete. "Kannst du uns dabei helfen?"; fragte Elena deswegen und setzte damit auf Stefans guten Kern, der zweifelsfrei irgendwo da drin stecken musste. Vielleicht war es leichtsinnig, aber .... Damon hatte gesagt sie konnten in dieser Parallelwelt nicht einfach sterben!
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Damon Salvatore

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BeitragThema: Re: Vampire Trainings    Di 14 Jun 2016, 21:36

„Ja, damals hat man das so genannt.“ Damon grinste und raunte Elena dann zu. „Soll ich dich auch so nennen? Schätzchen?“ Wie immer grinste er unverschämt um Elena noch ein wenig mehr den Kopf zu verdrehen. „Psst, sag das nicht so laut mit dem Football. Er soll die Hoffnung nicht aufgeben, vielleicht hilft es ihm schneller wieder auf die Beine zu kommen.“ Damon hatte es noch nie gemocht, wenn jemand gesagt hatte 'geht nicht' und 'gibt’s nicht'. Schon gar nicht wenn es um einen guten Kerl ging wie Sebastian.
Ehe sie Sebastian aber sicher zuhause abliefern konnten, mussten sie an Stefan vorbei. Elena drängte sich wieder vor, was Damon verärgert schnauben ließ. Das lief nicht wie geplant... wobei geplant war dieser Müll ohnehin nicht.
Stefan sah Elena an, als wäre sie nicht ganz dich... oder er. Je nachdem. „Katherine.... sie hat dieses Monster aus mir gemacht. Ich bin ein Monster und kann nur noch an Blut denken. Es ist wie eine Sucht... und ihr riecht nach Blut.“ Stefan sah sie und Damon lüstern und kam näher. „Keinen Schritt weiter, Bruder“, drohte Damon.
„Damon … ich kann nicht anders... ich muss....“, stammelte Stefan und schluckte benommen.
„Musst du nicht.... oder du musst an mir vorbei.“ Damon sah nicht aus, als würde er auch nur einen Zentimeter zur Seite weichen. „Stefan... du bist besser als das.... du kannst das besiegen.“ Irgendwo in diesem Monster musste doch auch sein Bruder versteckt sein.
„Jeder hat etwas von dem er sich nicht trennen kann... ich diese Sucht und du Elena.“ Stefan hatte mittlerweile wieder eine Vampirfratze. „Oder würdest du Elena für mich verlassen?“ fragte Stefan heißer.
Damon sah zu Elena und hoffte, dass sie das nun nicht falsch verstand. „Ich würde Elena nicht verlassen. Nein, aber wenn mein Bruder mich braucht... wäre ich für ihn da.“ So war es früher gewesen und auch Damon trauerte dieser Zeit nach.
„Dann komm jetzt mit mir, damit ich nicht noch mehr Menschen töte und Elena soll diesen Soldaten alleine nachhause bringen.“ Dieser Forderung Stefans gefiel Damon gar nicht... kein kleines bisschen, denn es herrschte Krieg! Aber hatte er eine Wahl? Außerdem hatte er ein Gefühl....
„Na gut... ich komme mit dir“, sagte Damon entschlossen und ging zu Stefan.

In diesem Moment war es, als würde jemand die Stopp Taste drücken. Alles außer Elena und Damon erstarrten. Der Wind in den Bäumen, das Pferd, das sich gerade über eine Fliege ärgerte, ebenso wie Stefan, der starr vor sich hinblickte. Nur im Wald hörte man jemand klatschen und dann erschien Grace. Die Hexe klatschte amüsiert und schlenderte zu Elena und Damon hin. „Bravo Mr Salvatore.... da schlummerte ja doch ein halbwegs anständiges Herz in deiner Brust. Test bestanden, würde ich mal sagen.“ Grace stand nun direkt vor Damon und Elena und sah die beiden gelassen an. „Gut gemacht... doch was jetzt?“ fragte sie und grinste verspielt, aber auch hinterhältig.
Damon tastete nach Elenas Hand. All das gefiel ihm nicht und er fühlte sich ausgeliefert.
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BeitragThema: Re: Vampire Trainings    Mi 15 Jun 2016, 13:20

Auch wenn die Situation eher unpassend war hatten Elena und Damon gute Laune. Sie wussten zwar nicht, was sie hinter der nächsten Straßenecke erwartete, aber sie hatten das auch früher schon gemeistert und jetzt hatten sie die besten Chancen Sebastian heil nach Hause zu bringen. "Ich will gar nicht wissen wer da so alles als Schätzchen bezeichnet wurde!", stellte Elena schmunzelnd fest. Eine Horde junger Männer, die bei irgendwelchen Truppenausbildungen zusammen hingen .... das war wohl eher nichts für ein junges Mädchen. "Deswegen verzichte ich lieber!", sie grinste zu Damon zurück und blinzelte recht auffällig, weil Damon es genauso übertrieb. Gerade in diesem Moment hatte Elena das Gefühl beinahe wieder den Damon von damals vor sich zu haben. Das mit dem Football ließ Elena nun unkommentiert, aber Sebastian musste schon viel Glück haben um wieder so fit zu werden.
Viel mehr Zeit bekamen sie aber nicht um das ein bisschen zu genießen, denn Stefans Auftauchen war weit weniger erfreulich als damals. Im Lazarett hatte Elena noch überlegt, ob es gut wäre Stefan zu suchen. Da hatte sie aber nicht bedacht, dass er ein Vampir war ... obwohl Damon es ganz offensichtlich nicht da... Man, beim nächsten Mal musste diese Hexe eindeutig besser recherchieren! Irgendwas war da nämlich gründlich schief gegangen. Sich jetzt darüber zu beklagen brachte aber so rein gar nichts, deswegen versuchte Elena Stefan zu erreichen. Damons Grunzen ignorierte sie da einfach mal, der musste auch nicht immer alles bestimmen! 
Wirklich erfolgreich war Elena aber nicht und als Stefan näher kam wurde auch hier so langsam ein bisschen mulmig. Was sie nicht bedacht hatte war die Tatsache, dass Damon damals noch eine wesentlich engere Beziehung zu Stefan hatte und tatsächlich schaffte er es auch jetzt zu ihm durchzudringen. Allerdings stellte Stefan eine Bedingung, die Elena gar nicht passte. Sie sollten sich trennen? Und Damon würde mit Stefan gehen? Mit einem kritischen Blick sah sie ihren Mann an, aber der antwortete auf eigene Faust. Der Gedanke alleine mit Sebastian weiter zu ziehen war für Elena nicht gerade behaglich, denn hier konnten überall Deserteure oder Wegelagere auf sie warten. Aber das würde sie schon irgendwie hinbekommen. Nur wie konnte sie wissen, dass Damon nichts passieren würde?
Ehe Elena allerdings ein Veto einreichen konnte, war es plötzlich als würde jemand die Zeit anhalten. Verwirrt sah Elena zu Damon, der sich zum Glück auch noch bewegte.... "Was geht hier vor?", fragte sie leise, doch die Frage beantwortete sich von selbst als die Hexe auftauchte. Scheinbar hatten sie also irgendwas richtig gemacht.... die Frage war nur, ob das reichte. "Was wollen sie von uns?", fragte Elena vielleicht ein bisschen zu mutig, während sie ihre Finger mit Damons verschränkte.
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BeitragThema: Re: Vampire Trainings    Mi 15 Jun 2016, 20:57

Leider verging ihnen das Lachen viel zu schnell, so dass Elena nicht erfuhr, wen Damon als Schätzchen bezeichnet hatte. Ernst war es ihm eh mit keiner gewesen. Da hatte erst Elena kommen müssen.
Sie waren geschockt als Stefan auf den Plan trat... und sie waren ratlos als Grace erschien und Damon zwang eine Entscheidung zu treffen. Ihm war nicht wohl dabei, aber er verließ sich auf sein Bauchgefühl. Grace wollte ihn nicht töten, sondern ihm etwas beibringen. Wenn er ihr bewies, dss er es gelernt hatte, würde die Hexe Elena und Damon hoffentlich einfach wieder in Ruhe lassen. Das war aber bloß eine Vermutung und Damon war nicht gerade dafür bekannt meist die richtigen Entscheidungen zu treffen. Elenas kritischer Blick sagte schon alles, aber Damon konnte nichts dagegen oder dafür tun. Zeit für Erklärungen blieben auch nicht.
Elena forderte aber genau das und richtete das Wort an Grace. Damon verschränkte seine Finger sofort mit Elena als sie ihre Hand in seine schob. Er wollte ja auch nicht von ihr getrennt werden, aber wenn Grace eine Entscheidung forderte, musste er sie treffen.
Jetzt wandte sie sich dennoch an Elena wie ein gutmütiges Großmütterchen, das der Enkeltochter etwas erklären musste. „Ach Kindchen... du bist nur aus Versehen in diese Sache hinein geraten, weil du dich an Damon fest geklammert hast. Aber zum Glück hat er die wichtigen Entscheidungen richtig gewählt. Bis jetzt.“ Sie sah von Damon zum Standbild von Stefan. „Jetzt verlange ich eine Entscheidung... hilfst du deinem Bruder, oder gehst du mit Elena?“

Damon sah zu seiner Frau und hoffte, dass sie ihn verstand und vertraute. „Meine Entscheidung steht... ich gehe mit Stefan“, sagte Damon und löste seine Hand von der von Elena. Grace sah ihn an und klatschte. „Gut gemacht!“ Sie trat zu Damon und Elena und nahm deren Hände. Die Hexe murmelte einen Zauberspruch und plötzlich fanden sie sich am See der Lakewood Ranch wieder. Das Haus stand noch, die Koppeln waren gepflegt und alle ihre Pferde grasten dort. Es war als wären sie nie fort gewesen. „Ich gebe euch eine Woche um euch zu entscheiden. Das ist mein Lohn an dich Damon. Macht euch keine Sorgen um Sebastian, er wird leben und sicher zuhause ankommen. Ihr seid Menschen... das hier gehört alles euch. Ihr könnt für immer hier bleiben und aus den Fehlern der Vergangenheit lernen, oder aber ihr trefft mich in einer Woche wieder genau hier und ich bringe euch zurück, wo ihr wieder Vampire sein werdet. Und …. Stefan gibt es hier in dieser Zeit nicht mehr. Er ist ein Vampir und wird die nächsten 50 Jahre unter dem Einfluss von Klaus weit weg von hier verbringen. Einiges was er als Vampir tun wird, ist wichtig für Entwicklungen in der Zukunft ist. Überlegt es euch gut.“ Zack und weg war diese alte Version von Bibi Blcksberg. Damon blinzelte ein paar Mal und sah Elena an. „Großartig... und was jetzt?“ fragte er ratlos, als ihre beiden Schäferhunde Cap und Capper auf sie zurasten und sie wie verrückt begrüßten.
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BeitragThema: Re: Vampire Trainings    Mi 15 Jun 2016, 21:49

Eigentlich war Elena sich sicher gewesen, dass ihre Aufgabe war Sebastian nach Hause zu bringen. Damon hatte ihr gesagt, dass die Hexe diesen Zauber anwendete, um ihm etwas beizubringen. Sie wollte, dass er seine Fehler wieder gut machte und dafür passte die Sache mit Sebastian einfach perfekt. Die Tatsache, dass sie nun auf Stefan trafen und nur kurze Zeit später die Hexe selbst auftauchte ließ aber vermuten, dass sie damit doch falsch lagen. Elena überlegte fieberhaft, was sie falsch gemacht hatten oder was die Hexe jetzt noch verlangen würde. Wenn sie nur wollte, dass Damon seine Fehler bereute, dann war das ja irgendwie in Ordnung. Wenn sie aber Rache nehmen wollte für ihre Tochter oder ihn sogar dazu bringen, doch wieder zu ihrer Tochter zurück zu gehen, dann war das etwas ganz anderes. Davor hatte Elena wenn sie ehrlich war ein bisschen Angst, denn sie könnte absolut nichts dagegen unternehmen. 
Wie sich zeigte ging es Grace aber nicht um Damons Liebeleien, sondern um seine Beziehung zu Stefan. So ganz verstand Elena das nicht, aber kaum jemand konnte die Veränderungen zwischen den Brüdern so gut beurteilen wie sie. Elena hatte Stefan und Damon damals erlebt, als sie einfach alles füreinander bedeutet hatten. Sie hatte aber auch erlebt wie sich das durch die Ereignisse und das Leben als Vampir verändert hatte und Elena hatte einiges versucht um die Brüder wieder näher zueinander zu bringen. So richtig erfolgreich war sie damit aber nicht gewesen. Deswegen fragte Elena sich nun doch insgeheim, ob nur Damon oder auch Stefan sich an diese Sache erinnern würde...
Dass Damon ihre Hand los ließ fühlte sich schlecht an, denn eigentlich wollte Elena ihn nicht gehen lassen. Aber sie wusste selbst, dass es das Beste war und Elena glaubte fest daran, dass sie sich wiederfinden würden. Sie hatten nach über 160 Jahren wieder zueinander gefunden, dann würde diese Hexe es auch nicht schaffen sie zu trennen. Einen Moment lang hielt Elena die Luft an und dann... stand sie plötzlich wieder auf ihrer Ranch. Einen Moment lang traute Elena ihren Augen nicht, denn alles war als wären sie nie weg gewesen. Grace verkündete ihr Angebot. Eine Woche Bedenkzeit und dann mussten sie sich entscheiden, wie es weiter gehen sollte. Elena war sich nicht sicher, ob sie lachen oder weinen sollte ... das konnte doch alles nicht wahr sein!
Nun stand sie aber tatsächlich alleine mit Damon in ihrer alten Heimat und die beiden sahen sich an, als müssten sie sich erstmal kneifen. "Ist das wirklich... echt?", fragte Elena. Sie traute dieser Sache noch nicht so ganz. Die Antwort kam in Form von zwei Hunden, die vor Freude um Damon und Elena herum hüpften. Einen Moment dauerte es noch, doch dann liefen Elena die Freudentränen über die Wangen. Ihr war klar, dass sie im Moment mehr an dieser Vergangenheit hing als Damon, aber das alles wieder zu bekommen war mehr als sie sich jemals erträumt hätte. "Das ist einfach unglaublich!", flüsterte sie und vergrub ihr Gesicht dann einfach im Fell von Cap, der ihr dafür freudig über die Backe schleckte.
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BeitragThema: Re: Vampire Trainings    Do 16 Jun 2016, 23:11

Damon gefiel es nicht sich von Elena trennen zu lassen. Aber Stefan kam in diesem Zustand nicht alleine klar. Er musste ihm beistehen, ehe noch Schlimmeres geschah. Elena würde alleine zurecht kommen, zumindest bis Damon eine Lösung hatte. Noch ehe sie sich wundern konnten, standen sie am See ihrer ehemaligen Ranch... doch es war alles so wie früher. Grace stellte ihnen ihr Angebot vor, aber Damon hatte das Gefühl, als würde die Hexe immer noch mit ihnen spielen. Bevor sie weitere Fragen stellen konnten, war Grace verschwunden und ließ die beiden verwundert zurück. Damon fiel auf, dass seine Verletzung verschwunden war und Elena genauso erstaunt war wie er. Dann kamen ihre Hunde angerannt und nicht nur Elena hockte sich auf den Boden um die beiden Hunde zu begrüßen, die jung und übermütig wie eh und je waren. Eigentlich hatte Damon gar nicht gewusst, dass er die beiden so sehr vermisst hatte, bis sie sie jetzt so freudig begrüßten. Elena hatte rasch Tränen in den Augen und das ließ Damon auch nicht kalt. Sie hatten gestern erst darüber gesprochen wie es wohl wäre, wenn....
„Ich kann nur hoffen, dass es echt ist... etwas echtes brauche ich mal wieder“, murmelte Damon und war immer noch skeptisch. Er sah sich um und fand rein gar nichts, was Anlass zur Sorge gab. Die Pferde grasten, selbst Faithful war dabei. Es war einfach schon zu idyllisch. „Lass uns ins Haus gehen“, bat er und knuddelte die Hunde nochmals, die ihnen nun eh folgten. Elena war ergriffen und Damon fasste ihre Hand. Er war einfach immer noch auf der Hut und wagte nicht aufzuatmen. Im Haus begrüßte sie ihre Haushälterin und überreichte ihnen einen Brief. „Der ist von Sebastian“, stellte Damon überrascht fest. Er öffnete ihn und überflog die Zeilen. Sebstian schrieb, dass er so froh war dass der Krieg vorbei war und er dank Elena und Damon sicher zuhause angekommen war. Sein Bein erhole sich und er könne bereits wieder mit Krücken ganz gut laufen, ohne Schmerzen zu haben. Außerdem habe er sich in die Tochter des Kaufmanns verliebt. Er beglückwünschte Elena und Damon nochmals dafür, dass es ihnen damals gelungen war, das Lazarett zu evakuieren und somit viele Menschen zu retten. Bald, so hoffe er würde er die beiden besuchen. Damon gab den Brief an Elena und deutete auf das Datum Juni im Jahr 1866... der Krieg war vorbei und ihre Verwandlung, beziehungsweise Elenas Tod im Jahr 1864 hatten offenbar niemals stattgefunden.
„Oh und ihr Vater sagt, er würde sich freuen wenn sie ihm morgen in der Praxis helfen würden, es sei viel los zur Zeit“, erinnerte die Haushälterin Elena, als ob das das Normalste der Welt war.
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BeitragThema: Re: Vampire Trainings    Fr 17 Jun 2016, 12:57

Das hier war wirklich zu viel und eigentlich war Elena sich sicher, dass es nur ein Traum sein konnte. "Kneif mich mal!", forderte sie Damon deswegen auf. Wobei.... "Oder lieber doch nicht!", vorsichtshalber drehte sie den Arm weg. Wenn das hier ein Traum war wollte sie nicht aufwachen, zumindest nicht sofort! Lieber kuschelte sie da mit ihren Hunden, denn sie hatte Elena wirklich sehr vermisst. Seit ihrem ersten Tod -und ja, sie war nun insgesamt immerhin schon zwei mal gestorben!- hatte sie keine Haustiere mehr gehabt. Warum wusste Elena selbst nicht so genau, denn es gab einfach nichts besseres. "Ich hab schon fast vergessen wie schön es hier war!" Gut ja, eine Zeit lang hatte sie es komplett vergessen, aber dafür konnten sie ja wohl nichts. Für Elena war es aber auch schön zu sehen, dass Damon sich ebenfalls darauf einlassen konnte. Er war hier ebenfalls sehr glücklich gewesen und vielleicht brauchte er ja genau das.
Allerdings war Damon immer noch skeptisch, was wohl auch berechtigt war. Aber Elena war dazu einfach nicht in der Lage. Sie ließ sich von Damon an der Hand nehmen und folgte dann zum Haus, obwohl ihr Blick jetzt an der Pferdekoppel hing. "Sie sind alle noch da .... sogar die Fohlen, sie doch nur!" Kurz nach Elenas Tod waren die ersten Fohlen von Sunny und Shirley zur Welt gekommen, die waren jetzt aber schon mindestens zwei Jahre alt, auf die Entfernung war das schwer zu sagen. Vor allem aber trabte Starlight über die Koppel, genauso elegant wie eh und je und wieherte, als sie Damon und Elena entdeckte. Am liebsten wäre Elena gleich zu ihrer Stute gegangen, aber nun mussten sie erstmal herausfinden was hier los war.
Im Haus wurden sie empfangen, als seien sie nie weg gewesen. Elena begrüßte die ältere Dame und sah sich ein bisschen um, aber sie konnte nichts entdecken was sich verändert hatte. Als die Haushälterin ein paar Schritte entfernt war, sah Elena ihn fragend an. "Meinst du, dass ist wie bei der Manipulation von Klaus?", fragte sie dann. Alle dachten sie seien schon immer hier gewesen, also musste der Zauber alle beeinflussen. Das Datum auf dem Brief und Sebastians Worte erklärten den Rest. "Zwei Jahre.... es scheint als sei alles so verlaufen wie früher, nur dass Katherine mich nicht getötet und dich nicht verwandelt hat!" Stefan hatte sie allerdings erwischt, was eindeutig ein Minuspunkt war. Was die Haushälterin dann noch sagte, ließ Elena gleich wieder aufhorchen. "In der Praxis?!", fragte sie im ersten Moment ein bisschen überfordert. "Ja ... also, natürlich..." Ihr Blick ging wieder zu Damon. "Die nächste Woche werden wir hier sowieso nicht wegkommen, also .... sollten wir einfach mitspielen?" Schaden konnte es ja eigentlich nicht, außer die Sache hatte doch noch einen Haken.
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BeitragThema: Re: Vampire Trainings    Fr 17 Jun 2016, 14:53

Dann kniff er Elena eben doch nicht. Vorsicht war die Mutter der Porzellankiste und darum blieb Damon skeptisch. Elena schien all das mehr genießen zu können, als Damon. „Ich habe noch das Bild der verfallenen Ranch vor Augen...“, murmelte Damon und dieser Anblick hatte ihm gar nicht gefallen. Damit war das hier nicht zu vergleichen. Die Pferde wuchsen und gediehen. Alle waren noch da und weitere Fohlen dazu gekommen. Damon ergriff Elenas Hand und sah auch zu den Koppeln. „So habe ich es mir immer vorgestellt“, stellte er fest und merkte erst jetzt wie schwer ihn der damalige Verlust getroffen hatten. Bisher hatte er es immer erfolgreich verdrängt. Starlight wieherte und fast schien es als wollte die langbeinige Stute einfach über den Zaun springen um Elena zu begrüßen.
Im Haus angekommen unterhielten sich Damon und Elena wieder unter sich sobald das möglich war. „Ja, an diese Manipulation dachte ich“, gab Damon zu. „Ich traue Hexen nicht“, fügte er unnötigerweise hinzu. Es konnte nicht sein, dass sie einfach wieder hier waren und falls doch zu welchem Preis? Was war mit Stefan? „Wir müssen herausfinden was hier passiert ist und was nicht.“ Wie Elena schon bemerkte, schien Katherine ihnen beiden zumindest nichts angetan zu haben. Aus dem Kommentar der Haushälterin war zu schließen, dass auch Elenas Vater sich wie gehabt mit der Praxis sich hier niedergelassen hatte. Damon entschied sich gleich weiter zu forschen. „Was gibt es Neues von meinem Vater?“ fragte er scheinbar gelangweilt die Haushälterin, die ihn daraufhin ansah, als habe sie ein Gespenst gesehen.
„Ihr Vater, Mr Salvatore? Geht es ihnen nicht gut?“ fragte sie besorgt und ein anderes Dienstmädchen hörte erschrocken auf Staub zu wischen. „Ihr Vater ist doch schon seit zwei Jahren tot... die furchtbare Tat ihres Bruders... aber falls sie die Liegenschaften um Veritas meinen... es wäre gut, wenn sie sich allmählich darum kümmern... alles verfällt dort“, sagte die ältere Haushälterin und wirkte bekümmert.
„Oh … ehhh.... ja natürlich, das meinte ich.“ Damon stammelte herum und sah zu Elena. „Liebes, wie wäre es mit einem Ausritt? Wir könnten gemeinsam überlegen wie wir damit... umgehen“, schlug Damon vor und zumindest über diesen Vorschlag wunderte sich niemand. „Hab ich damals 'Liebes' zu dir gesagt?“ fragte er im Flüsterton. „Baby, Schnecke, oder Tiger käme in dieser Zeit komisch, oder?“ Man musste ja kreativ bleiben.
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BeitragThema: Re: Vampire Trainings    Fr 17 Jun 2016, 18:24

Erst als Elena sich von dem Anblick der Pferde losreißen konnte, sah sie Damon so richtig an und natürlich kannte sie ihn gut genug um zu merken, dass in ihrem Mann gerade so einiges vor sich ging. Deswegen zwang sie ihn nochmal stehen zu bleiben und legte ihre Arme um ihn. Elena hatte nie gesehen, wie hier alles zu Grunde gegangen war, sie hatte all das nicht durchmachen müssen. Einfach tot zu sein war da sicherlich der einfachere Part gewesen und genau deswegen wollte sie nun wo sie es endlich konnte auch für Damon da sein. "Sag mir, wenn es dir zu viel wird!", bat sie ihn dann. "Wenn du nicht hier sein willst, dann gehen wir weg... die eine Woche bringen wir schon rum!" Natürlich war es nicht was Elena wollte, aber für Damon würde sie es tun, denn er hatte genug leiden müssen. "Ich bin für dich da, hörst du?" Elena stellte sich auf die Zehenspitzen und küsste Damon liebevoll, um das nochmal deutlicher zu machen.
Erst danach nahm sie wieder seine Hand und gemeinsam mit den übermütigen Hunden gingen sie ins Haupthaus. Die Skepsis bei Damon legte sich aber nicht so schnell, was ja auch verständlich war. "Ich könnte mit meinem Vater sprechen!", meinte Elena. So würden sie sicherlich herausfinden, was passiert war. Natürlich würde sie ihm nicht die ganze Geschichte erzählen, aber bei Grayson hatte Elena keine Sorge, dass er ihre Fragen falsch verstehen könnte. Ein bisschen was erfuhren sie aber schon von der Haushälterin und wo Stefan war wussten sie genau genommen ja auch. Elena ging davon aus, dass Jeremy immer noch hier war und ihre Mutter war ja leider schon vor längerer Zeit gestorben. Blieb also nur die Frage was sie abgesehen von der Pferdezucht die letzten Jahre getan hatten, aber das würde sich schon klären.
Damon hatte aber noch ein Anliegen, das Elena gut verstehen konnte. Sein Vater war damals in ihren Tod maßgeblich verwickelt gewesen, doch scheinbar war diese Geschichte vollkommen umgeschrieben worden .... oder? Elena musste sich schon sehr zusammen reißen, um nicht all zu geschockt auszusehen. Stefan hatte Giuseppe umgebracht? "Kann das wirklich sein?", fragte sie Damon ganz leise, als sie sich abgewendet hatten. "Und was ist mit Katherine?", die Frage beunruhigte Elena doch besonders, denn auf ein Wiedersehen konnte sie in dem Fall eindeutig verzichten. "Wir sind spätestens zum Abendessen zurück!!", informierte sie das Personal noch und dann verließen sie gemeinsam das Haus, wo Elena erstmal durchatmen musste. "Nein hast du nicht ... glaube ich.... aber Klaus sagt das ständig!!!", erinnerte sie Damon. Das sollte er also lieber lassen. Mit den anderen Vorschlägen brachte er Elena immerhin wieder zum Schmunzeln. "Ich denke dann kassierst du ein paar schräge Blicke .... unter anderem von mir!!" Mit solchen Kosenamen fing sie dann auch nichts an. "Also ... sehen wir uns Veritas an? Oder willst du damit lieber noch warten?" Das wären schließlich noch mehr Erinnerungen, mit denen Damon konfrontiert wurde.
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BeitragThema: Re: Vampire Trainings    Sa 18 Jun 2016, 18:27

Damon nahm Elenas Umarmung gerne an und nickte. „Ja ich werde es sagen, wenn es mir zu viel wird... aber im Moment bin ich noch viel zu neugierig darauf, wohin dieses Spiel führen soll.“ Damon war sicher niemand, der sich vor Angst in die Hose machte. Manchmal hingegen war er schon beinah zu risikobereit. Er erwiderte Elenas Kuss trotzdem liebevoll, dafür musste einfach Zeit sein. „Du bist für mich da und ich für dich. Warten wir es einfach mal ab.“ Damon wollte Elena beruhigen und das Spielchen nicht unnötig aufbauschen. In direkter Lebensgefahr schien sich niemand zu befinden, nur dass er Mensch war, fand Damon gelinde gesagt richtig bescheuert. Besser war eh gemeinsam weiter zu überlegen wie sie mehr Information bekommen konnten. Auf ihren nächsten Vorschlag hin nickte Damon. „Das ist eine gute Idee, mit Grayson wirst du noch am ehesten unbefangen reden können. Und... ich gönne dir, dass du deinen alten Herrn wieder hast“, sagte Damon und zog sie nun seinerseits an sich und küsste sie. Er wusste, auch wenn er seinem Vater nie nah gestanden hatte, wie wichtig Elena ihr Vater war.
Und dass es Fragen gab, stellte sich schnell heraus, als sie nur diese eine Bemerkung von der Haushälterin vernahmen. „Ich habe keine Ahnung“ konnte Damon einmal mehr nur antworten. Die Geschichte schien sich verändert zu haben. Nicht gerade zu ihren Ungunsten. Aber womöglich für Stefan. „Ja, was ist mit Katherine?“ fragte Damon wieder lauter und sah zu der Haushälterin. „Hat jemand von Mrs Pierce gehört?“ fragte er und schon bekreuzigte sich die Dame hektisch.
„Mr Salvatore... erwähnen sie doch den Namen dieser Teufelin nicht in diesem Haus. Reicht es nicht dass sie ihren Bruder mit genommen hat und …. in ein Monster verwandelt hat?“ Letzteres flüsterte die Haushälterin und bekreuzigte sich gleich wieder. „In einen Vampir, so sagt man“, fügte sie noch an und wirkte schon regelrecht panisch.
Damon nickte und flüsterte zu Elena. „Hat DER ein Glück.“ Ja er vermisste es gut zu sehen, gut zu hören, schnell zu sein und nur dann zu Essen wenn man Appetit hatte. Wie aufs Kommando knurrte sein Magen so laut, dass es jeder hören konnte.
„Ich mache ihnen ein Picknick zum Ausritt!“ Schnell war die Haushälterin verschwunden, scheinbar froh etwas zu tun zu haben.
„Bis zum Abendessen kann mein Bauch scheinbar nicht warten“, erklärte Damon zerknirscht. Nun da sie einen Moment allein waren, konnte er ungeniert jammern. „Ich kann kaum etwas sehen und ich höre nur, wer hier im Raum ist.“ Tatsächlich sah er so gut wie eben ein Mensch sehen konnte, aber das war ihm nicht genug. „Gut und Liebes sag ich auch nie mehr zu dir.“ War ja auch nicht schlimm. Diese Zeit war nur schon so lange her, da konnte man ja mal was vergessen.
Die Haushälterin kam stolz mit dem Picknick Korb zurück und überreichte ihn stolz. „Hier, Mrs und Mr Salvatore... lassen sie es sich schmecken.“ Juhu.... endlich konnten sie flüchten und das tat Damon jetzt auch.
Er ging mit Elena Richtung Stall. „Doch, ich will mir Veritas ansehen... mach nicht so ein besorgtes Gesicht. Ich hab nur Hunger... blöder Mist.... das ist so überflüssig.“ Ne, echt... das hielt doch nur auf. Blut konnte man mal irgendwo zapfen, aber drei mal am Tag essen, das nagelte einen fest!
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BeitragThema: Re: Vampire Trainings    Sa 18 Jun 2016, 19:33

Ein bisschen schien es als wollte Damon von sich ablenken. Viel gab er jedenfalls nicht von sich Preis, aber das forderte Elena jetzt auch nicht ein. Im Auge behalten würde sie ihren Mann aber definitiv, denn er neigte vor allem nach dieser langen Einsamkeit dazu alles mit sich selbst auszumachen. Deswegen genoss Elena auch den kurzen Moment der Zweisamkeit und die verliebten Küsse, die sich schon ein kleines bisschen so anfühlten wie früher. Auf ihren Vater freute Elena sich mit am meisten, denn der war für sie immer sehr wichtig gewesen. Aber auch hier hatte sie einen kleinen Einwand. "Er würde sich bestimmt auch freuen, wenn du ein bisschen mit ihm redest!", erinnerte Elena. Schließlich hatten Damon und Grayson sich auch sehr nahe gestanden, denn sie wurden nicht nur durch Elena verbunden. Manchen Männerabend hatte man(n) auch ohne die Damen der Familie verbracht und vielleicht bekam Damon ja noch ein paar andere Infos. Zeit mit Grayson zu verbringen stand aber auf jeden Fall ganz weit oben auf Elenas Liste, vor allem wenn sie nur diese eine Woche Zeit hatten. Grace hatte gesagt, dass sie am Ende die Wahl hätten, aber.... Elena wusste eben auch, dass Damon sich zumindest im Moment nicht vorstellen konnte wieder als Mensch zu leben. Deswegen fragte sie jetzt auch nicht nach, stattdessen gingen sie gemeinsam ins Haus, um erste Informationen zu sammeln. Was sie da erfuhren war aber für beide ein kleiner Schock.
Was Katherine anging hatte sich nicht viel verändert. Offenbar wusste man hier um ihren üblen Charakter und Elena mochte sich gar nicht vorstellen was die Menschen damals gedacht hatten, als auch sie und Damon gestorben waren. Dass die Haushälterin aber von Vampiren sprach schockte Elena dann aber doch ein bisschen. So genau wollte sie gar nicht wissen, was alles geredet wurde. "Dann ist es ja gut, dass wir sie los sind!", stellte Elena fest und nickte kurz der Haushälterin zu, ehe sie Damon möglichst unauffällig in die Seite zwickte. Stefan hatte ja wohl eindeutig kein Glück, wenn er nun als Ripper mit Klaus und Katherine zu tun hatte. Gerade weil Stefan wohl auch gerne ein Leben als Mensch geführt hätte. Damon hatte aber mit ganz anderen Problemen zu kämpfen ... Hunger zum Beispiel. Elena konnte darüber nur schmunzeln. "Du wirst es überleben!", stellte sie fest, vor allem weil die Haushälterin gleich loseilte, um ihnen ein Picknick vorzubereiten. Scheinbar war das alles für Damon aber wesentlich schwieriger als Elena sich vorstellen konnte. "Erinnerst du dich gar nicht mehr daran wie es gewesen ist ein Mensch zu sein?", fragte sie ihn deswegen. Für Elena fühlte es sich zwar auch anders, aber eben wesentlich normaler an, weil sie sich noch nicht an das Dasein als Vampir gewöhnt hatte. Mit Picknickkorb im Gepäck ging es dann Richtung Stall, wo Damon gleich weiterjammerte. Elena schüttelte den Kopf und sah ihn amüsiert an. "Ist es nicht schön all diese Gefühle wieder zu haben?", fragte sie lachend, stellte sich dann auf die Zehenspitzen und küsste Damon. "Du weißt ich liebe dich, aber ... du bist ein Mensch, das ist keine Krankheit!" So richtig konnte Elena nicht verstehen was Damon am Vampir sein so mochte, deswegen nahm sie es nicht so richtig ernst. "Können wir jetzt reiten gehen?", fragte sie dann, weil sie es einfach nicht mehr erwarten konnte.
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BeitragThema: Re: Vampire Trainings    Sa 18 Jun 2016, 23:01

„Ich rede auch gern mit Papa Grayson“, grinste Damon sogleich zustimmend. Er mochte seinen Schwiegervater sehr, das war also keine Pflicht für ihn. Grayson war ihm in vielerlei Hinsicht mehr ein Vater, als Guiseppe es je gewesen war. Er lächelte Elena aufmunternd zu. Es war ja nicht so, dass er erwartete, dass sie alleine alles aufklärte.
Von Friede, Freude, Eierkuchen waren sie weit entfernt, das zeigte allein die Gerüchteküche, die um Katherine brodelte. Damon ging aber nicht weiter darauf ein, zumindest nicht in Gegenwart der Haushälterin. Als sie wieder unter sich waren sah er Elena an. „Das kann ja noch heiter werden.“ Damon wusste langsam gar nicht mehr wo sie anfangen sollten, aber der Ausritt schien wie eine gute Idee. Wie startete man also in ein Leben, in dem einem offenbar zwei Jahre fehlten …. und das eigentlich seit 160 Jahren Vergangenheit war? Gar nicht so einfach.
Elena hatte offenbar gar keine Probleme damit wieder ein Mensch zu sein. „Hast du keinen Hunger?“ fragte Damon und nahm sich gleich mal ein Brot aus dem Korb, dass er voller Heißhunger verschlang. „Ich fühle mich schwach. Diesen Korb hier hätte ich mit dem kleinen Finger getragen, jetzt muss ich ihn mit der ganzen Hand nehmen. Und dann die Augen... normalerweise konnte ich Kilometerweit sehen und hören, wenn dahinten ein Floh hustet und jetzt? Ich komme mir vor wie 80 … taub und blind... ach was sagte ich...ich bin ja über 170... oder auch nicht? Wie alt sind wir jetzt eigentlich?“ Ganz klar, Damon war verwirrt und das schmeckte ihm nicht. Langsam merkte er aber selbst, dass er übertrieb. „Ok ich reiße mich jetzt zusammen, hole mir ein Gewehr, nehme die Hunde mit und dann wird uns schon nichts passieren.“ Damon mochte es nicht, verwundbar zu sein und gerade fühlte er sich sehr verwundbar, zumal er sich auch für Elena verantwortlich fühlte. Er atmete tief durch und nahm Elena in den freien Arm. „Ich weiß noch nicht wie ich es finde... aber ich finde es mit dir gemeinsam heraus. Und nein, ich weiß nicht mehr wie es ist ein Mensch zu sein.“ Gut, ein wenig weigerte er sich auch sich daran zu erinnern, eben weil er nicht verletzlich sein wollte. Er atmete wieder tief durch. „So und nun Schluss mit jammern. Wir satteln nun Starlight und Faithful und freuen und jung und menschlich und hungrig zu sein.“ Damon WOLLTE es ja wirklich versuchen, schon alleine für Elena und weil er auch ein wenig neugierig war.... aber das konnte er noch nicht zugeben.
Starlight kam wieder wiehernd zu Elena getrabt, Faithful mampfte weiter wo er stand und wartete geduldig dass Damon ihn abholte. Wie von selbst wusste Damon wie man ein Pferd putzte, wo die Sachen hingen und wie man sattelte. Er nahm den Picknickkorb an sich, noch ein Gewehr und pfiff die Hunde her. Bald saßen sie auf ihren Pferden und ritten los. Irgendwas in Damon entspannte sich und er sah sich mit offeneren Augen um, lächelte sogar leicht... aber so richtig zugeben konnte er es immer noch nicht.
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