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 Everything changes

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Elena Gilbert

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BeitragThema: Re: Everything changes   So 23 Okt 2016, 19:16

Gemeinsam frühstückten sie nun erstmal in Ruhe. Elena tat es gut heute einfach langsam wach werden zu können. Dadurch hatte sie die Zeit zu realisieren, dass ihre Familie jetzt tatsächlich um einen Menschen gewachsen war. Phillipe lag auf dem Bett und schien seine Eltern zu beobachten, was Elena schon wieder unwahrscheinlich niedlich fand. "Mein Vater sagt kleine Kinder brauchen auch viel frische Luft .... vielleicht können wir heute Nachmittag ja ein bisschen mit dem Kinderwagen spazieren gehen!", schlug Elena vor. Ihr tat es schließlich auch gut ein bisschen raus zu kommen. Nun wollte Damon aber erstmal ein paar Pflichten übernehmen und da wehrte Elena sich natürlich nicht lange. Grinsend erwiderte Elena den Kuss deswegen. "Natürlich traue ich dir das zu.... und wenn es nicht gleich klappt hast du mindestens die nächsten drei Jahre Zeit zum üben!"
Nachdem sie das Frühstück beendet hatten, nahm Elena ihren Sohn auf den Arm und brachte ihn zum Wickeltisch. "Du musst auf jeden Fall darauf achten, dass alles immer ganz sauber und trocken ist, sonst gibt es wunde Stellen.", erklärte Elena was man ihr so alles gesagt hatte. Genauestens beobachtete sie, was Damon machte und half bei Bedarf hier oder da mal aus. "Und dann die frische Windel anlegen..." Sie übergab ihm den Stoff. Im selben Moment ging aber die Türe auf und Grayson kam herein. "Damon draußen wartet einer der Arbeiter von Veritas, irgendein Problem im Sägewerk!", berichtete er. Als nächstes kam Jeremy dazu. "Damon ich glaube Faithful hat ein Hufgeschwür .... schaust du dir das mal an?", fragte er. Weil das alles noch nicht reichte kam auch noch die Haushälterin. "Mr. Salvatore vergessen sie nicht, dass der Gründerrat heute Abend tagt. Sie sind eingeladen!"

Der Tag war durchwachsen, aber Nicki freute sich trotzdem immer noch hier zu sein und Haileys Familie kennen zu lernen. Jetzt aber freute sie sich sehr darüber mit ihm alleine zu sein und das bekam Hailey wohl auch zu spüren. Ihre Körper waren sich ganz nahe, Nicki spürte seinen Atem auf ihrer Haut und seine Hände in ihrem Rücken. Das war definitiv ein guter Anfang und sie beide wollten ganz eindeutig mehr voneinander. Hoffentlich waren die Wände nicht all zu hellhörig. Ein Stimmungskiller waren allerdings die Aussichten auf den nächsten Tag. Prinzipiell hatte Nicki kein Problem damit, aber sie wollte sich auch nicht blamieren. "Hailey... meine Besuche in einer Kirche kann man an einer Hand abzählen!", sagte Nicki deswegen sicherheitshalber. Dass Hailey auch nicht all zu gläubig war wusste Nicki ja, aber vielleicht konnte er ihr wenigstens sagen was sie zu tun hatte. Seine ehemalige Verlobte wieder zu sehen war nun nicht gerade was Nicki wollte, aber auch das würden sie überstehen. "Soll sie ruhig sehen was ihr jetzt entgeht!", sagte Nicki deswegen, aber so ein kleines bisschen zickig konnte sie da definitiv werden, wenn Charlotte Hailey zu nahe kam.
"Was dagegen, wenn wir jetzt nicht mehr über sie reden?", fragte Nicki dann aber mit einem Grinsen, während sie ihn wieder küsste und langsam sein Hemd aufknöpfte. Wenn Hailey da immer noch an Charlotte dachte.... würde Nicki wohl doch besser im anderen Zimmer übernachten!
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Damon Salvatore

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BeitragThema: Re: Everything changes   So 23 Okt 2016, 20:34

„Kannst du schon wieder richtig laufen?“ fragte Damon verblüfft, als Elena für den Nachmittag einen Spaziergang plante. Immerhin hatte sie gestern erst einen kleinen Menschen aus sich herausgequetscht. Und das hatte wehgetan. Sicher war sie auch heute noch ganz wund. „Wenn du meinst das geht…“, überlegte Damon und hoffte, dass sie sich nicht überanstrengte. Ein paar Sätze später schnappte Damon nach Luft. „Drei Jahre?“ fragte er. Wie überlebten das Eltern? „So lange? Sicher geht es bei Philipe schneller. Er ist immerhin unser Sohn.“ Hoffentlich gab es Hoffnung!
Der Kuss half ein wenig und dann ging es ab an die Front. Beziehungsweise an den Wickeltisch. Für Damon war das totales Neuland. Windeln, Salben, Puder, Waschlappen. Er kam gar nicht hinterher. Er passte so gut auf, wie es ging und stellte zwischendrin nur erleichtert fest. „Scheint alles an ihm dran zu sein.“ Ehe es ernst für ihn wurde, wurden sie überfallen… Grayson, Jeremy und die Haushälterin hatten allerlei Aufgaben für ihn parat. Entnervt verdrehte Damon die Augen.
„Danke… Grayson, sag dem Arbeiter, ich bin in einer Stunde da. Jeremy, bitte sattle Chocolat schon mal für mich. Starlight sehe ich mir gleich an. Mrs Cook, bitte bereiten sie schon einmal eine Ladung Sauerkraut vor, dann kann ich Faithful einen Verband machen und bis ich vom Sägewerk da bin, ist der Huf weich genug, damit ich aufschneiden kann…. Falls es ein Hufgeschwür ist.“ Wobei er Jeremy inzwischen zutraute das richtig zu erkennen. „Dem Gründerrat erteile ich für heute Abend eine Absage. Die paar Bauanträge können sie auch ohne mich entscheiden.“ Manchmal musste man Prioritäten setzen. Dann sah Damon wieder zu Philipe. „Gewöhn dich schon mal dran. In zwanzig Jahren darfst du das alles machen und ich bleibe bei Mama in der Hollywoodschaukel sitzen.“ Tapfer legte er die Windel wieder an und drückte ihn Elena in die Hand. „Ich kümmere mich nun um diese kleinen Katastrophen und bin heute Nachmittag für den Spaziergang wieder da.“ Hoffentlich verstand sie das. Aber nun ging das Leben weiter und zwar mit Kind.

Hailey lachte und knuddelte Nicki. Als ob ihm das etwas ausmachte. „Ich war auch schon lange nicht mehr. Wir machen einfach was alle machen, dann kann nichts schief gehen.“ Hoffentlich… aber so schwer konnte das ja wohl nicht sein. „Was Charlotte entgeht und was nicht… ist mir sowas von egal.“ Sie war ihm den Gedanken nicht wert. Das was Nicki da machte war viel interessanter und darum war er sehr dafür. „Nein, über sie reden wir wirklich nicht mehr. Aber über dich…“, Hailey ging auf ihren Kuss ein, verträumt, vertraut und sehr verliebt. „Danke für heute… es fühlt sich gut an mit dir hier zu sein.“ Und noch viel besser war es, sich nun noch mehr gehen zu lassen. DAS hatte er in seinem Kinderzimmer wirklich nicht getan. Der Teddybär auf dem Regal wirkte etwas geschockt. Aber das war ihm auch egal. Er knöpfte ihre Bluse auf und schob die Hände darunter. Hailey hatte heute gemerkt was wirklich zählte. Nicki. Mit ihr konnte er endlich der sein, der er schon immer sein wollte. Er zog sie zu sich aufs Bett und zog ihr die Bluse aus und öffnete ihre Hose. „Das Zimmer meiner Eltern ist am anderen Ende. …Spannend wird’s trotzdem“, grinste er und schob die Hände in den Bund ihrer Hose, während seine Zähne sachte an ihrem Hals knabberten.
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Elena Gilbert

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BeitragThema: Re: Everything changes   So 23 Okt 2016, 22:54

Damons Einwand war durchaus berechtigt, aber Elena war eben ein Sturkopf. "Wir müssen ja nicht gleich eine Wanderung machen.... aber ich hab die ganzen letzten Wochen im Bett verbracht, ich muss endlich wieder raus!" So und davon würde sie ganz sicher niemand abhalten können. Zuerst aber wurde Damon noch beigebracht wie das mit dem Windel wechseln ging, aber lieber überprüfte er die Anatomie seines Sohnes. "Du musst es ja wissen!", neckte Elena. Ein bisschen kleiner als bei Daddy war das alles durchaus noch, aber um die Größe machte Elena sich nun wirklich keine Gedanken. Eigentlich hätte das nun alles sehr entspannt werden können, wäre da nicht das Überfallkommando.
Innerhalb von einer Minute wurde Damon geradezu überschüttet mit Arbeit. Normalerweise hätte Elena ihm natürlich bei all dem geholfen, aber das ging nun nicht mehr. Sie musste bei Phillipe bleiben und deswegen musste Damon all die Aufgaben alleine meistern. Eigentlich rechnete Elena damit, dass ihm nun alles über den Kopf wuchs und er das meiste davon an Grayson abgab... oder sowas in die Richtung. Dem war aber nicht so. Innerhalb von kürzester Zeit hatte Damon eine Lösung für alle Probleme gefunden. Grayson, Jeremy und die Haushälterin nickten und erledigten dann ihre Aufgaben, so dass Faithfuls Huf verbunden werden konnte, der Gründerrat bescheid wusste und das Sägewerk in Gang blieb. Elena staunte doch auch irgendwie ziemlich, weil sie ihren Mann selten so erlebt hatte. Damon wirkte ziemlich erwachsen, gut organisiert und wie ein Geschäftsmann. Wenn das Giuseppe gesehen hätte.... 
Als Damon sich verabschiedete hielt Elena ihn nochmal auf, legte ihre Hände in seinen Nacken und küsste Damon liebevoll. "Ich bin sehr stolz auf dich!", flüsterte sie ihm zu.
Draußen wartete schon Jeremy. "Kann ich mit dir mitkommen?" Er hatte nämlich durchaus Gefallen gefunden am Sägewerk und half gerne mal mit.

Kirchengänger waren sie also beide nicht und das erleichterte Nicki doch ein bisschen. War jetzt nicht so als hätte sie irgendwas gegen die Institution Kirche, aber jeden Sonntag würde sie das auch mit Hailey nicht unbedingt machen wollen. "Vielleicht sollten wir mal unsere Sünden beichten!", wenn sie schon mal da waren. Aber damit es sich auch lohnte wurden nun schon mal die Oberteile entfernt und fallen gelassen. Nicki mochte es jedes Mal Haileys Haut auf ihrer zu spüren und deswegen ließ sie sich auch gleich mit aufs Bett ziehen. Verliebt lächelnd sah sie Hailey an und streichelte durch sein Haar. "Danke, dass du mich hierher gebracht hast. Deine Familie ist nett, aber eben ein bisschen spießig!" Nicki grinste schon wieder vielsagend, denn sie war sowas von nicht spießig und das bekam Hailey jetzt auch zu spüren. "Dann sind wir besser mal leise!", stellte sie noch fest. Hailey bekam einen Kuss, den er so schnell bestimmt nicht mehr vergessen würde und dann wanderten Nickis Lippen über seine Brust zu seinem Bauch und nachdem Hose beseitigt war noch ein Stückchen tiefer. Erstens hatte der kleine Hailey sich die Aufmerksamkeit verdient und zweitens hatte Nicki ja versprochen, dass sie etwas machen würden, was Hailey hier noch nie gemacht hatte...
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Damon Salvatore

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BeitragThema: Re: Everything changes   Mo 24 Okt 2016, 20:23

„Na gut … du bekommst einen kleinem, geruhsamen Spaziergang in meiner Begleitung“, flötete Damon. Nicht mehr und auch nicht weniger. Erst wurde Philipe aber trocken gelegt und begutachtet. Der kleine Kerl sah wirklich munter und gesund aus. Trocken verpackte hätte er nun wahrscheinlich auch gerne Frühstück gehabt, aber das musste dank des Überfallkommandos warten. Leider sorgte die drei dafür, dass er Elena erst einmal verlassen musste. Aber so war das Leben. Ihr Lob gefiel Damon trotzdem und er erwiderte ihren Kuss stolz. „Und ich erst auf dich!“ stellte er fest, weil sie gestern erst ein Kind bekommen hatte und heute schon wieder schön war wie das blühende Leben. Vielleicht sogar noch schöner als bisher, weil ihre Augen ganz besonders strahlten. Damon neigte sich nochmals zu Philipe. „Pass gut auf deine schöne Mutti auf, Sohn“, forderte er und sah dann zu Jeremy. „Klar, komm mit, Jer“, sagte er und hoffte, dass seinem Neffen die Flausen irgendwann aus dem Kopf gingen und er sich auch irgendwo nützlich machte. Arzt schien er keiner werden zu wollen, Pferde interessierten ihn auch nur mäßig, aber vielleicht fand sich im Sägewerk ja was für ihn. Damon ging zu Faithful und sah sich den Krautwickel an. Es war etwas aufgeweicht und er konnte den Schmodder heraus schneiden. Danach verband er den Huf wieder mit Kraut und würde das heute Abend notfalls wiederholen, auf jeden Fall aber nochmals nachsehen. Dann ritten sie zum Sägewerkt, wo es etwas kniffeliger wurde. Die eine Holzspaltmaschine fiel aus und Damon und Jeremy mussten sie komplett auseinandernehmen und wieder zusammenbauen. Dann musste sie mehrfach geölt werden und dafür stellte Damon Jeremy ab. Hoffentlich war Hailey bald wieder da…
Kaum war das erledigt, ritt er zu Frau und Kind zurück. Elena saß in der Sonne auf der Veranda und Damon grinste schwer verliebt und setzte sich zu ihr. Philipe schlief in der Wiege. „Na, wie geht es euch beiden?“ fragte er verträumt.


„Das hier kann keine Sünde sein“, beschloss Hailey. Warum auch? Es machte beiden Spaß und falls eines Tages ein Kind dabei heraus kam würde Hailey ausflippen vor Glück. Zusammen ließen sie sich aufs Bett fallen und genossen dieses vertraute Gefühl. Nur dass Nicki jetzt noch mal seine ‚spießige Familie‘ ansprach, war so etwas wie ein Stimmungskiller. „Bitte…. Aber jetzt psssst, nicht mehr erwähnen, sonst bekommt der kleine Hailey noch Angst.“ An die eigenen Eltern dachte doch wirklich jeder beim Sex absolut nicht gerne. Nicki zeigte ihm dann schnell, dass sie nicht spießig war und der kleine Hailey gar nicht erst einen Grund bekam sich zu verziehen. Haileys Körpger bog sich durch, als ihre Lippen über seinen Körper wanderten. Da vergaß er ganz, dass er sie auch verwöhnen wollte. Aber gut, erst das eine und dann das andere. Auch das leise sein, war nicht ganz so leicht und Hailey biss schnell verzweifelt ins Kissen, weil Nicki sich wirklich sehr viel Mühe gab. „Nicki!“ keuchte er überrascht und musste kichern. Das hier in seinem Kinderzimmer zu tun hatte irgendwie auch seinen Reiz.
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Elena Gilbert

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BeitragThema: Re: Everything changes   Mo 24 Okt 2016, 21:14

Sicherlich hätte der Tag wesentlich entspannter werden können, aber wie sonst auch gab es eine Menge zu tun. Ihr Leben hatte sich gestern komplett verändert und trotzdem war der Alltag immer noch da. Deswegen entließ Elena ihren Mann in die tägliche Arbeit und blieb bei ihrem Sohn. Nachdem er gewickelt war hatte er Hunger, aber das Stillen klappte nach wie vor sehr gut. Mutter und Sohn machten noch ein kleines Nickerchen, einfach weil Elena auch viel Schlaf nachholen musste. Eine Weile leistete Grayson ihnen auch Gesellschaft, denn der frischgebackene Opa war genauso fasziniert von seinem Enkel wie die Eltern. Elena genoss es bei ihrem Vater zu sein, aber irgendwann musste auch er in die Praxis und so blieb Elena mit Phillipe alleine zurück.
Eine Weile kümmerte sie sich auch um Ben, Cap und Capper. Die drei waren am liebsten draußen und deswegen entschied Elena irgendwann, dass sie auch ein bisschen raus konnte. Phillipe schlief im Kinderwagen, Elena saß im Schaukelstuhl und die Hunde tobten über die Wiese vor dem Haus, als Damon zurück geritten kam. Elena musste feststellen, dass diese Szene wie aus einem Film war, sozusagen als Abschluss vor dem Happy End. Sollte das wirklich so sein? Würden sie ihr Happe End bekommen? "Uns geht es prima!", versicherte Elena ihm. "Wie war dein Tag?", wollte sie neugierig wissen. Auch wenn sie hier bleiben musste, wollte Elena natürlich alles ganz genau wissen.

"Das will ich natürlich nicht!", versicherte Nicki so gleich, denn der kleine Hailey würde jetzt ein bisschen Arbeit bekommen. Er gehörte aber ganz eindeutig zu den fleißigen Schülern und deswegen hatte Nicki keine Probleme ihn zu ermuntern. Nachdem Hailey ihr gestanden hatte, dass er noch nicht all zu Erfahrung hatte war Nicki erstmal vorsichtig gewesen. Aber inzwischen kannten sie sich ziemlich gut und deswegen war sie nicht mehr so vorsichtig. Haileys Keuchen zu Folge hatte er nichts dagegen. Nicki grinste und rutsche dann wieder zu Hailey hoch, schmiegte sich aber gleich an seine Brust und wickelte ihr Bein um seins, damit gar kein Abstand zwischen sie kam. "Wenn das immer so viel Spaß macht komm ich öfter mal mit in dein Kinderzimmer!", stellte sie grinsend fest.
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Damon Salvatore

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BeitragThema: Re: Everything changes   Di 25 Okt 2016, 19:09

„Ganz gut, behaupte ich mal“, antwortete Damon, als er bei Elena und Philipe ankam. Damon saß ab und sah gleich in den Kinderwagen. „Oh er schläft ja“, bemerkte Damon und klang ein wenig enttäuscht. Eigentlich hätte er seinen Sohn nun gerne mal herausgenommen und … na ja eben geguckt ob es ihm gut ging. Aber das konnte er ja nicht einfach so laut sagen. Der kleine Kerl schlief tief und fest, da war nichts daran zu ändern. „Wenn er so friedlich schläft sieht er aus wie du“, meinte Damon der Elena schon immer gern angesehen hatte, wenn sie schlief.
„Ich konnte alles reparieren. Jeremy hat sich ganz schön ins Zeug gelegt… was hältst du davon ihm einen Job im Sägewerk anzubieten? Ich müsste es mit Hailey besprechen, aber ich glaube kaum, dass er was dagegen hat. Nur für ein paar Stunden in der Woche und um sein Taschengeld aufzubessern, aber ich glaube er würde Jer gut tun und er wäre beschäftigt.“ Ein wenig hatte Damon das Gefühl das eine oder andere an Jeremy wieder gut machen zu wollen, was er bei Stefan eben nicht mehr hingebogen hatte. Er setzte sich zu Elena, beugte sich zu ihr und küsste sie. „Also was möchtest du essen? Bleibts beim selbst gemachten Pesto? Oder lieber was anderes?“ Als Schwangere hatte sich Elenas Geschmack öfters mal um 180 Grad gedreht, er wusste nicht, ob der Appetit so schnell wieder normal wurde.

„Ich will aber an sich nicht dauerhaft hier bleiben“, keuchte Hailey angestrengt, nachdem er nicht mehr das Kissen zwischen den Zähnen hatte. Das war in Veritas sehr viel einfacher. Da waren sie für sich und wenn die Wände wackelten, dann störte das auch niemanden. Hier aber hatte er durchaus Bedenken. Nicki wohl nicht, denn mit ihren kräftigen, schlanken Beinen nahm sie ihn erst recht in die Zange. Die Hitze ihres Körpers und diese bewusste Nähe sorgten dafür, dass das Feuerwerk in ihm schon mal los ging. Nicki war in dieser Beziehung eindeutig die Forschere. Hailey ließ sich nur zu gern darauf ein. Gerade war es die pure Folter. Hailey mochte es manchmal schnell und heftig und dann wieder kuschelig und gemütlich. Schnell und heftig hieß nur häufig auch laut und rüpelig. Darum wäre die sanftere Variante nun besser…nur wie wenn man schon so gut wie geliefert war? „Nicki… leise… nicht das… Ahhhh“, quieckte Hailey lauter als gedacht, als ihm der Unterleib schon weg tat, weil er sich so sehr beherrschte. „Ich kann nicht mehr warten!“ sagte er ihr mal besser… nur für den Fall, dass sie erst noch seine Zinnsoldaten auf dem Regal begutachten wollte.

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Elena Gilbert

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BeitragThema: Re: Everything changes   Mi 26 Okt 2016, 12:38

So recht hatte Elena auch nicht gewusst, wie Damon sich als Vater schlagen würde. Sie hatte es ihm zwar von Anfang an zugetraut, aber bei Damon wusste man nie. Hätte auch sein können, dass er sich erstmal abgrenzte und gar nichts damit zu tun haben wollte. So war es aber ganz eindeutig nicht und das freute Elena wirklich sehr. Sie beobachtete, wie er Phillipe begrüßte und beinahe enttäuscht aussah, weil sein Sohn schlief. "Noch sind seine Bedürfnisse recht leicht zu befriedigen!", stellte Elena fest. Schlaf und Hunger waren Phillipes größte Probleme. Jetzt bekam Damon aber erstmal einen Kuss zur Begrüßung, denn Elena war durchaus sehr froh, dass er wieder hier war. Inzwischen hatte auch Elena sich ein bisschen ausruhen können. "Hat alles geklappt?", fragte sie und weil Damon das aus den letzten Monaten schon kannte lieferte er gleich einen ausführlichen Bericht.
Dass Jeremy sich so gut gemacht hatte freute auch Elena wirklich sehr. Um so besser kam da Damons Idee an. "Meinst du wirklich er hat Talent dafür?", fragte Elena. Sie wollte ja nicht, dass Hailey und Damon Probleme bekamen. "Ich fände es wirklich gut, wenn er ein bisschen arbeiten würde... und mein Vater sicher auch!" Jeremy half zwar auch hier auf der Ranch hin und wieder mal, aber das war nicht seine Leidenschaft. "Am besten du schlägst es ihnen nachher mal vor!" Zuerst wollte nun aber die Ehefrau umsorgt werden und weil Damon das trotz anstrengendem Tag nicht vergessen hatte, bekam er gleich noch einen Kuss. "Bist du nicht zu müde zum Kochen?", fragte sie aber sicherheitshalber. Damon sollte sich ja auch nicht übernehmen. Sein Pesto war aber einfach unglaublich. "Zu ein paar Nudeln und ein bisschen Pesto würde ich aber natürlich nicht nein sagen!", gab Elena grinsend zu. "Ich bleibe noch mit Phillipe hier draußen, so lange er schläft, dann helfe ich dir!"

Während Hailey anfing zu quietschen, musste Nicki einfach kichern. Noch immer war er einfach süß, wenn es um diese körperlichen Dinge ging. Hailey konnte zwar auch ordentlich zupacken, aber meistens war er doch noch eher schüchtern. Nicki ließ sich davon nicht wirklich ausbremsen und bisher hatte Hailey sich nicht beschwert. Heute nahm aber auch sie sich ein bisschen zurück, denn von Haileys Eltern erwischt werden wollte sie auf keinen Fall. "Pscht!", machte Nicki kichernd, ehe sie Hailey gleich nochmal küsste, das war schließlich die schönste Art jemanden zum Schweigen zu bringen. "Worauf willst du den warten?", sie lagen vollkommen nackt nebeneinander auf dem Bett und es gab sicher keinen Grund sich noch in irgendeiner Weise zurück zu halten. "Oder kannst du hier doch nicht?", reizte Nicki Hailey doch ein bisschen. Sie flüsterte die Worte in sein Ohr, knabberte danach an seinem Ohrläppchen und grinste wieder frech. Hailey war zwar ein lieber Kerl, aber eben auch ein Mann und der würde sich sowas bestimmt nicht sagen lassen. "Ist eh alles für dich!", flüsterte Nicki, die nun schon ganz eng an Hailey geschmiegt war. Ihren Körper kannte er inzwischen sehr gut und Nicki hoffte doch sehr, dass er keinen anderen mehr wollte.
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Damon Salvatore

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BeitragThema: Re: Everything changes   Mi 26 Okt 2016, 21:40

“Ist eben ganz mein Sohn“, meinte Damon und glaubte selbst auch recht pflegeleicht zu sein. Im Moment jedenfalls. Er erwiderte den Kuss nur zu gern, denn er spürte, wie glücklich Elena war. Ihr schien dieses Leben einfach nur gut zu tun. Philipe schlief und daran ließ sich nichts ändern. „Ja, hat alles geklappt. Ich bin trotzdem froh, wenn Hailey wieder da ist.“ Jetzt merkte Damon erst einmal, was Hailey alles gemacht hatte. Jeremy war jedoch auch eine unerwartet gute Hilfe gewesen. „Ich denke schon, dass er dafür geeignet ist… wenn er sich für etwas interessiert, dann kann er es sicher auch hinbekommen.“ Damon glaubte an Elenas Bruder, wenn er auch noch mitten in der Pubertät feststeckte.
„Gut, dann schlagen es wir ihnen später vor“, nickte Damon zustimmend. Letztendlich lag die Entscheidung bei Grayson und Jeremy, aber vielleicht war das ja was für den Teenager. Der weitere Kuss motivierte Damon. „Nein, dazu bin ich nicht zu müde. Wird gleich erledigt“, sagte er gut gelaunt. Er tat im Grunde alles gern, was Elena freute und darum ging es nun in die Küche um frische Nudeln zu machen und das Kräuter Tomaten Pesto zuzubereiten. Elena blieb bei Philipe und wenig später hörte man Damon in der Küche arbeiten.

Indessen kam ein Reiter auf Elena zu. Ein junger Postreiter, mit einem schlanken, offenbar lauffreudigen Pony, das tänzelte, als er absaß. „Mrs Salvatore?“ fragte er und wirkte ein wenig weggetreten. Dass er manipuliert war, erkannte man nur, wenn man Erfahrung damit hatte. „Ich soll ihnen diesen Brief übergeben“, sagte er und gab Elena einen Brief, dann ritt er wieder fort.
Der Brief war von Alexia Branson geschrieben:
Hallo Elena,
herzlichen Glückwunsch zur Geburt Eures Sohnes. Es hat sich in der Welt des Übersinnlichen rasch herumgesprochen, dass er unterwegs ist und noch schneller, dass Philipe nun geboren ist. Du solltest wissen, dass ein Kind, was von zwei ehemaligen Vampiren (ja, ich weiß von eurer Zeitreise!)  gezeugt wurde, später ein unbeschreiblich mächtiger Vampir werden könnte. Das darf also auf keinen Fall geschehen. Ich bin mir sicher, dass ihr euch das für euren Sohn auch nicht wünscht, aber es könnte Personen geben, die genau solch einen Supervampir nur zu gerne in ihren Dienst stellen würden. Um Mystic Falls zieht sich gerade ein Ring von Hexen, die Philipe schützen wollen. Sie wollen ihm nichts Böses, sie wollen nur, dass er nicht in die falschen Hände fällt. Sage es besser Damon NICHT. Du weißt ja, er hat ein Talent dafür Schwierigkeiten auf 100 Meilen hin zu wittern und aufzuspüren.
Philipe muss auch auf jeden Fall von Stefan und vor allem von Klaus ferngehalten werden. Klaus könnte Stefan manipulieren und so von Philipe erfahren.
Zu eurer Beruhigung kann ich euch aber sagen, dass es Stefan schon etwas besser geht. Trotzdem ist es noch ein langer Weg. Wir werden in Kürze für einige Zeit nach Europa reisen, ich denke es wird ihm gut tun.
Ich halte dich auf dem Laufenden.
Viele Grüße, Lexi


„Essen ist gleich fertig!“ rief Damon von drinnen. „Hast du schon was zu trinken?“ fragte er ebenfalls rufend von drinnen, damit er wusste, was er noch mit nach draußen nehmen musste.


Hailey versuchte das Quiecken zu unterdrücken, was nicht leicht war, wenn Nicki ebenfalls kicherte. Sie war wie eine Gute Laune Droge für ihn. „Ja, Psssscht… du bist gut“, keuchte er. Sich zusammenzureißen, wenn einen schon die Leidenschaft übermannte war alles andere als einfach. Normalerweise hatte Nicki ihn schon längst beigebracht, dass er sich nicht zurück nehmen musste, aber hier war das nicht ganz so einfach wie zuhause. Der Kuss brachte ihn zum Schweigen, ehe Nicki ihn wieder herausforderte. Ja worauf wartete er? „Auf nichts“, knurrte Hailey und wälzte sich auf Nicki. Sie hatte es geschafft ihm alle Hemmungen zu nehmen und Hailey hatte an Selbstbewusstsein aufgebaut. „Ich kann immer“, behauptete er gewagt und sorgte nun trotzdem eher sanft dafür, dass sie vereint wurden. „Ich“, begann Hailey und begann sich zu bewegen. „nehme“, wieder stieß er sanft zu. „mir“, und schon ging es weiter. „alles“, flüsterte er und knabberte seinerseits an ihrem Hals. „was“, wieder bewegte er sich etwas mehr. „du“, fügte er hinzu „zu“, weiter gings. „bieten“, nun war die Selbstbeherrschung langsam dahin. „HAST!“ schnaufte Hailey und nun ging die Post wirklich ab. Hände, Küsse und Berührungen wurden eins.
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Elena Gilbert

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BeitragThema: Re: Everything changes   Do 27 Okt 2016, 21:32

Als Vampir hatte Damon nicht gearbeitet und deswegen war er fast immer um Elena herum gewesen. Beinahe jeden Tag hatte er sie von der Schule abgeholt und auch abends hatte er sich nur schwer vertreiben lassen. Irgendwie hatte Elena sich daran gewöhnt und deswegen war es schon ein bisschen schwer ihn jetzt so häufig gehen zu lassen. Natürlich wusste Elena ja aber, dass die Arbeit wichtig war und sie war froh, dass Damon die Verantwortung übernahm. Trotzdem war sie natürlich froh, wenn er wieder zurück war und deswegen wurde zur Begrüßung immer erstmal geknutscht. "Wenn Hailey wieder da ist und Jeremy eingearbeitet ist, dann bekommst du aber auch erstmal Urlaub!", entschied Elena bei der Gelegenheit auch gleich mal. Schließlich hatte Damon nun auch viel für Hailey getan. Jetzt durfte er aber mal was für sein Frauchen tun und kochen. 
Eigentlich hatte Elena vor einfach noch ein bisschen im Liegestuhl zu sitzen und zu entspannen, aber da kam ein Reiter und überbrachte eine Nachricht. Seltsam war der junge Mann durchaus, aber dabei dachte Elena sich nichts und Ben war eh gleich da, um auf sein Frauchen aufzupassen. Die Nachricht war dann aber mehr als nur beunruhigend. Elena laß sie gleich drei Mal und wusste doch nicht recht, was sie damit anfangen sollte. Da lag neben ihr dieses kleine unschuldige Kind und dann schrieb Lexi etwas von einem Supervampir? Das konnte nicht sein! Am schlimmsten war aber: Sie wollte, dass Damon nichts davon erfuhr. Wie sollte Elena das denn verheimlichen? Aber weil Lexi nicht ganz unrecht hatte, steckte sie den Brief in ihre Tasche, ehe sie wieder zu Phillipe sah. Dieses Schicksal durfte ihn auf keinen ereilen? 
Damons Frage nahm Elena gefangen in ihren Gedanken kaum war. "Was...?" An Essen konnte sie jetzt echt nicht denken.

Nicki war eindeutig ziemlich übermütig, aber das war Hailey ja gewohnt. Sie neckten und reizten einander, was sie immer weiter in die Leidenschaft hinein trieb. Irgendwann war es wirklich nicht mehr auszuhalten und deswegen seufzte Nicki erleichtert, als Hailey sie beide vereinigte. Gemeinsam bewegten sie sich und scheinbar hatte Nicki nun doch so langsam Haileys Stolz geweckt, denn er wurde langsam wieder aktiver. Nicki hatte gar kein Problem damit und hätte Hailey sie nicht immer wieder geküsst, wäre sie nun wohl doch ein bisschen zu laut geworden. Eine Hand fuhr in sein Haar, die andere legte sich auf Haileys Po und nun hätte wirklich kein Blatt mehr zwischen sie gepasst. Wären seine Eltern jetzt rein gekommen .... vermutlich hätten sie einen Herzinfarkt bekommen aber das war Nicki nun auch schon egal. Sie genoss die Nähe zu Hailey in vollen Zügen und schließlich küsste sie ihn wieder leidenschaftlich, um bei ihrem Höhepunkt nicht zu laut zu sein. "Himmel.... wo kam das denn her?", fragte sie keuchend, darum bemüht erstmal wieder zu Atem zu kommen.
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BeitragThema: Re: Everything changes   Fr 28 Okt 2016, 18:13

Urlaub…. Na da wurde Damon sofort hellhörig. Wenn das mal keine gute Idee war! „Da reden wir gleich beim Essen drüber!“ Das hielt Damon mal schnell so fest und machte sich an die Arbeit. Die Arbeit ging ihm leicht von der Hand. Damon hatte inzwischen Übung in der Küche und so stand schnell frisches Pesto, Pasta und Salat auf dem Tisch. Damon trug alles nach draußen, aber Elena hatte ihn offenbar nicht verstanden. „Ob du schon etwas zu trinken für dich hier hast wollte ich wissen“, wiederholte er während er alles abstellte. „Wollen wir in unserem Urlaub auch ans Meer? Mit dem kleinen Philip? Noch ist er etwas klein um im Sand zu spielen, aber anschauen kann er es sich ja schon mal“, lachte Damon und sah nun erst Elena wieder genauer an. Sie wirkte ernst und gedanklich abwesend. „Was ist? Warum haben die Hunde gebellt?“ fragte er, denn das hatte er von der Küche aus gehört. Aber die bellten öfters mal, sollten sie auch. Dazu waren sie ja da. Unbeirrt gab er Elena von den Nudeln und Salat und rückte ihr das Pesto hin, damit sie sich selbst nehmen konnte, je nachdem wie viel sie wollte. Sein Blick ging auch wieder zu Philipe, der immer noch schlief. Das konnte er unmöglich von ihm haben. „Was denkst du…. Wann wird er wieder wach?“ fragte Damon. Irgendwann musste er doch Hunger bekommen und spätestens dann konnte Damon ihn wenigstens mal auf den Arm nehmen, hoffte er. Nur so deutlich konnte er das ja nicht sagen.


Seine Küsse bewirkten immerhin, dass sie beide nicht allzu laut wurden. Das war hier gerade eine schlechte Idee. Ihre Hänge motivierten ihn und sie beiden bekamen was nur der andere ihm geben konnte. Hailey fragte sich ob alle Männer das Glück hatten eine Frau wie Nicki zu haben, die so leidenschaftlich und lebensfroh war. Er wusste, dass er Nicki gebraucht hatte um endlich er selbst zu sein. Als sie wieder zu Atem kamen und sich leidenschaftlich küssten, lachte Hailey über ihre Frage. „Das kommt immer wenn ich dich im Arm halte. Ist wirklich komisch. Wir sollten Dr Gilbert mal fragen, ob das eine Allergie ist, oder so“, lachte Hailey und küsste Nicki gleich nochmals. „Bitte bleib heute nach hier. Ich kann ohne dich nicht einschlafen“, bat er und küsste sie nochmal. Der einzige der nun wohl beleidigt war, war der Teddybär auf dem Regal, der jetzt etwas beleidigt aussah. Das hatte Hailey früher zu ihm auch immer gesagt.
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BeitragThema: Re: Everything changes   Fr 28 Okt 2016, 19:35

Immerhin schien Damon nichts mitbekommen zu haben, also hatte Elena ein bisschen Zeit darüber nachzudenken, ob es nun besser war ihm davon zu erzählen oder lieber nicht. Verunsichert war sie durch den Brief ganz eindeutig. Durch Damon ließ sie sich aber erstmal wieder ablenken und so wurde der erste Urlaub geplant. "Naja also bis wir die erste Reise machen können wird es schon noch ein bisschen dauern!", meinte Elena vorsichtig. Phillipe war gerade einen Tag alt und noch wollte sie auf Nummer sicher gehen. "Vielleicht machen wir einfach ein paar Tage hier Urlaub... Hauptsache du musst nicht arbeiten. Und wenn er ein bisschen größer ist fahren wir ans Meer!", schlug Elena sozusagen als Kompromiss vor. Nun setzten sie sich aber erstmal zusammen an den Tisch. Damon hatte sich wirklich Mühe gegeben und das wollte Elena auch honorieren. "Danke Schatz!", sagte sie mit einem leichten Lächeln und natürlich bekam Damon einen Kuss. "Der wacht auf, wenn er wieder Hunger hat. Hoffen wir mal, dass er noch durchhält bis wir gegessen haben!" Sonst wurden die Nudeln nämlich schnell kalt. 
So ganz ruhen lassen konnte Elena das Thema aber nicht und deswegen stocherte sie erstmal nur in den Nudeln herum. "Haben vermutlich irgendein Tier gesehen!", log Elena und fühlte sich dabei jetzt schon schlecht, weil sie Damon nie belog. "Sag mal .... hast du schon mal gehört, dass ein Vampir ein Kind bekommt? Naja oder so wie bei uns eben Ex-Vampire?", fragte sie einfach mal drauf los. Damon lebte schließlich wesentlich länger als sie und er kannte sich in der übernatürlichen Welt wesentlich besser aus, also wusste er ja vielleicht irgendwas. 

Auch wenn Haileys Eltern auf dem selben Flur schliefen und das hier sein altes Kinderzimmer war.... Haileys Bett hatte so einiges aushalten müssen und Nicki grinste mehr als zufrieden. "Na also wenn, dann ist es eine Sucht!", korrigierte sie Hailey. Grinsen küsste sie ihn nochmal und kuschelte sich dann neben ihm zurecht. "Und ich glaube kaum, dass Dr. Gilbert irgendwas darüber wissen möchte!" Nicki jedenfalls konnte darauf verzichten ihrem Chef von ihrem Sexleben zu erzählen, so aufgeschlossen war nicht mal sie. Bei Haileys nächster Bitte konnte Nicki aber gar nicht nein sagen. "Wenn deine Eltern uns erwischen, bist aber du schuld!", stellte sie fest, küsste Hailey nochmal und kuschelte sich dann unter die Decke. 
Geschlafen hatte Nicki ziemlich gut, nur geweckt wurden sie schon ziemlich früh. Offenbar waren die Crimsons Morgenmenschen, was nun nicht so ganz ihr Ding war. Trotzdem schaffte Nicki es sich unbemerkt zurück zu schleichen und dann vollkommen unschuldig aus ihrem Zimmer zu kommen. Die Sonntagsmesse war wie erwartet fürchterlich langweilig und nur weil Hailey sie immer mal wieder anstupste, schlief Nicki nicht ein. Aber immerhin bekam sie von seiner Schwester hinterher noch ein bisschen Klatsch zu hören. Alles in allem hatte Nicki das Gefühl, dass Haileys Familie sie immerhin nicht ablehnte und das war ihr doch irgendwie wichtig.
Trotzdem war Nicki froh, als es jetzt weiter ging. Kira und Cooper rannten voraus, Nicki und Hailey ritten hinterher. So langsam wurde sie unruhig.... denn jetzt würden sie endlich das Meer sehen!
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Damon Salvatore

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BeitragThema: Re: Everything changes   Fr 28 Okt 2016, 21:48

„Ein paar freie Tage wären ein Anfang“, nickte Damon und sah das mit dem Urlaub der aufgeschoben werden musste ein. Hauptsache er hatte einfach mal richtig viel Zeit für Elena und Philipe. Nun gut, dann schlief Philipe eben… irgendwann musste er ja Hunger bekommen. Elena bedankte sich bei ihm sehr liebevoll fürs Essen, stocherte dann aber eher darin herum. „Du musst die Nudeln nicht mehr erstechen. Die sind schon tot“, erinnerte er seine Frau mit einem liebevollen Lächeln. Etwas schien sie zu beschäftigten. „Schmeckts nicht?“ fragte er und versuchte heraus zu finden warum sie nichts aß.
Die Fragen die sie dann stellten fand Damon allesamt seltsam. Er versuchte sie trotzdem irgendwie zu beantworten. Eine große Hilfe war er wohl aber nicht dabei. „Nein, ein Vampir kann keine Kinder bekommen und auch keine zeugen. Und so etwas wie uns hat es meines Erachtens noch nie gegeben. Warum fragst du? Die Antwort könnte dir eher ein Alaric beantworten, der sich eingehend mit der Vampirmythologie beschäftigt hatte.“ Aber Alaric war nicht hier… Damon vermisste ihn zugegeben. Vielleicht war Elena einfach auch überarbeitet von alldem. Darum wollten sie auch noch jemand für den Haushalt einstellen. „Ach übrigens… nachher stellt sich eine Abby Bennett vor. Ich fürchte dass ist die Uroma unserer Bonny. Sie sucht einen Job und müsste in deinem Alter sein. Willst du sie dir ansehen, oder soll ich das machen?“ bot Damon an. Weil Elena aber wohl mehr mit ihr zu tun hätte, wäre es wohl besser, wenn sie sich die Haushaltshilfe genauer ansah.

„In dem Fall bin ich gern süchtig“, erklärte Hailey und küsste Nicki zufrieden. Genauer mit Doc Grayson darüber sprechen wollte aber auch er nicht. Sie beschlossen das Risiko entdeckt zu werden einzugehen, denn ohne den anderen die Nacht zu verbringen erschien noch sehr viel mieser. Am Morgen gaben sie wieder die artigen jungen Leute, die seine Eltern gerne mit zur Kirche schleiften. Dort musste Hailey aber darauf achten, dass Nicki nicht einschlief. Trotzdem war Hailey froh seine Familie mit Nicki besucht zu haben. Nicki verstand ihn nun etwas besser, Hailey war etwas über sich hinaus gewachsen und nicht mal seine spießige Familie hatte etwas gegen Nicki sagen können. Richtig froh waren sie aber erst, als sie weiter ritten und dann auch endlich das Meer erreichten.
Hailey konnte das Rauschen schon hören und auch die Hunde schienen die Aufregung zu spüren. Er kannte den Weg. Sie würden nun noch durch einen Pinienhain reiten, danach kamen die Dünen und dann der breite, endlose Sandstrand. Die Pferde tänzelten und Hailey sah zu Nicki: „Komm lass sie laufen!“ Er grinste und gab seinem Pferd die Zügel. Es schoss durch den Hain in die Dünnen und weiter über den Strand. Hier war weit und breit niemand und so konnten sie mit den Pferden durch das flache Wasser preschen, dass es nur so spritzte. Cooper und Kira tobten übermütig darauf los und wollten sich gegenseitig überholen. Hailey griff noch im Galopp Nickis Hand und lachte überglücklich. In seiner Hand verborgen war ein Ring, den er ihr nun in die Hand drückte und über das Tosen des Meeres hinweg schrie: „Willst du mich heiraten?“
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BeitragThema: Re: Everything changes   Sa 29 Okt 2016, 16:06

Einfach nur mal Zeit mit Damon zu verbringen war für Elena auf jeden Fall ein verlockender Gedanke, vor allem weil sich ihr Leben nun so drastisch verändert hatte. Irgendwas gab es aber immer zu tun, also war es vermutlich kaum möglich, dass Damon gar nicht arbeiten musste. Zumindest mal ein bisschen frei zu haben wäre aber ein Anfang. Trotzdem beschäftigten Elena gerade ganz andere Dinge und das merkte Damon natürlich. Er kannte sie einfach viel zu gut, als dass sie ihm etwas verheimlichen könnte. "Nein... doch, es schmeckt sehr gut!", versicherte sie aber sofort, denn daran lag es nun wirklich nicht. Damons Antwort was den Vampirnachwuchs anging war aber wenig befriedigend, woher sollte er das auch wissen? "Hast du schon mal davon gehört, dass ein Kind verwandelt wurde?", fragte Elena dann noch. Wenn es tatsächlich so war, dass Phillipe eine Art Supervampir werden konnte, dann würde wer-auch-immer mit der Verwandlung sicher warten, bis er erwachsen war. Sorgen machte Elena sich aber trotzdem, konnte ja sein, dass jemand schon früher versuchte ihn zu entführen.... 
"Wie ist das bei Werwölfen und Hexen? Macht es einen Unterschied, ob beide Elternteile übernatürlich sind oder einer menschlich ist?", wollte Elena als nächstes von Damon wissen. Vielleicht ließ sich daraus ja etwas ableiten. 
Damon hatte allerdings auch noch eine wichtige Neuigkeit und da wurde Elena gleich hellhörig. "Eine Vorfahrin von Bonnie? Ist sie auch eine Hexe?", fragte Elena neugierig. Diese Frau kennen zu lernen freute sie sehr und das aus drei Gründen: Erstens brauchten sie wirklich Hilfe im Haus, zweitens brachte sie das auch Bonnie irgendwie wieder näher und drittens waren die Bennets schon immer eine mächtige Hexenlinie gewesen, vielleicht wusste Abby ja auch ein paar Dinge. "Das mache ich auf jeden Fall!"

Auf den Besuch in der Kirche könnte Nicki in Zukunft zwar verzichten, aber ansonsten würde sie Haileys Familie durchaus mal wieder besuchen ... irgendwann. Jetzt aber war sie gespannt aufs das Meer und hibbelte deswegen genauso rum wie ihr Pferd. Haileys Vorschlag wurde nur zu gerne angenommen und so galoppierten die Pferde freudig durch den Sand. Als sie über die Düne kamen, verschlug es Nicki beinahe den Atem. Am liebsten hätte sie angehalten, um sich alles in Ruhe anzusehen, aber da machte ihr Pferd nicht mit.... das wollte galoppieren und so spritzte ihr schon bald was Wasser um die Ohren. Das Meer war unendlich weit, der Strand schien so weich wie Zuckerwatte und Nicki wusste gar nicht, wo sie zuerst hinschauen sollte.
Als Hailey ihre Hand griff lachte Nicki ihn an. Dass er ihr etwas in die Hand drückte spürte Nicki erst, als sie den Ring schon beinahe fallen ließ. Gerade noch so konnte sie ihn festhalten, sah dann ein bisschen irritiert auf das Schmuckstück und dann wieder zu Hailey, als der seine Frage stellte. Das kam nun doch sehr überraschend.... deswegen bremste Nicki nun doch ab, brachte ihr Pferd zum Stehen und sah nochmal raus aufs Meer, ehe sie den Ring betrachtete. Den hatte Hailey sicher nicht einfach so in der Tasche gehabt. "Warum?", fragte Nicki dann, als er neben ihr zum Stehen kam. "Also ich weiß schon, warum deine Eltern wollen, dass wir heiraten. Aber... warum willst du mich heiraten?", wollte sie dann von Hailey wissen.
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BeitragThema: Re: Everything changes   Sa 29 Okt 2016, 17:07

Damon sah Elena skeptisch an. Es schmeckte und trotzdem stocherte sie im Essen herum. Er wartete mal ab und dann kamen auch noch seltsame Fragen. Damon hatte gedacht, dass sie froh wäre all das Übersinnliche hinter sich zu haben. Gerade Damon, der gerne ein Vampir gewesen war hatte länger gebraucht um das menschliche Leben zu akzeptieren, aber jetzt war er doch recht zufrieden wie sich alles entwickelt hatte. Mit Fragen dieser Art hätte er bei Elena gar nicht gerechnet. Dennoch versuchte Damon sie geduldig zu beantworten. „Ich habe noch nie davon gehört, dass ein Kind verwandelt wurde. … Machst du dir Gedanken wegen Philipe?“ fragte Damon und konnte sich einfach keinen anderen Grund vorstellen. „Bei Hexen kann es schon sein, dass zwei Elternteile eine… keine Ahnung… eine besonders begabtes Kind bekommen. Bei Werwölfen kann ich es mir nicht vorstellen. Das ganze Werwolfdasein ist ein Fluch und wird durch einen verschuldeten Tod ausgelöst… also keine Ahnung ob das überhaupt bei einem Nachkommen vererbt wird oder wie das geht. Am Besten du fragst dann Abby, sie kann dir da sicher bessere Antworten abliefern als ich“, Damon atmete tief durch. „Ich dachte wir wollten all das hinter uns lassen. Warum beschäftigt es dich so sehr, Elena?“ fragte Damon sanft und griff nach ihrer Hand. Irgendwas beschäftigte sie. Damon hatte einen Haken hinter sein übersinnliches Leben gemacht und er kam gut zurecht. So gut, dass es ihm sogar egal war, ob sie eine Bennett einstellten oder nicht. So lange das Mädel gute Arbeit machte und Elena sie mochte, sollte es ihm recht sein. Wie aufs Stichwort bellten die Hunde, als eine junge Frau in Elenas Alter daherkam. Sie lachte und streichelte die Hunde, statt Angst zu bekommen und sah Bonny erschreckend ähnlich. Eigentlich sah sie genauso aus wie Bonny, nur dass sie eben ein Kleid dieser Zeit trug. Sie wirkte lediglich etwas heiterer als Bonny und lächelte den Salvatores entgegen. „Guten Tag Mrs und Mr Salvatore, tut mir Leid, ich bin etwas früh dran, soll ich später wieder kommen?“ fragte sie, aber Damon winkte sie herbei. „Nein, nein, kommen sie her und setzen sie sich zu uns…. Hier sie können sogar gerne etwas mitessen“, bot er an und Abby kam gerne dazu. Sie streckte Elena die Hand entgegen. „Freut mich sie kennen zu lernen. Oh und ist das der junge Mann?“ Vorsichtig und leise sah sie in die Wiege, denn Abby liebte Babies.

Hailey schlug das Herz bis zum Hals als er den Ring übergeben hatte. Nicki parierte ihr Pferd durch, sah den Ring an und dann ihn und stellte eine Frage mit der er nicht gerechnet hatte. Er hatte idealerweise mit einem JA oder schlimmstenfalls mit einem NEIN gerechnet, aber nicht mit einem Warum? Ja warum? Weil er sie über alles liebte und weil das hier von Anfang an der Plan gewesen war, seit sie diese Reise geplant hatten. Da hatte er diesen Ring gekauft. Filigranes Silber mit einem kleinen Brillanten. Nicht protzig, aber eben so dass es zu Nicki passte.
„Weil“, setzte Hailey an und schluckte nervös. „Weil ich dich liebe. Und ich liebe dich weil du so wild und unzähmbar bist. So wie das Meer. Darum dachte ich… ich frage ich dich genau hier. Dann weißt du, was ich in dir sehe und weshalb ich dich liebe. Und ich liebe dich auch so unendlich wie das alles hier ist… Nicki, ich will auch ohne Trauschein mit dir für immer zusammen leben… aber ich würde dich auch gerne barfuß am Strand in einem Brautkleid sehen.“ Hailey würde sie nehmen wie sie war, aber ein kleiner Teil von ihm wollte eben auch diesen romantischen Teil ihrer Beziehung leben. „Das hat doch nichts mit meinen Eltern zu tun. Dass hier hatte ich mir lange ehe wir wussten, dass wir meine Eltern besuchen geplant.“ So durfte sie wirklich nicht darüber denken. Und hätte Hailey es wegen seiner Eltern getan, hätte er sich vor dieser Reise mit Nicki verlobt, oder direkt dort. Aber das hatte er nicht gewollt. „Das hier ist nur zwischen und beiden. Und wenn du mich nicht heiraten willst, dann trag den Ring bitte trotzdem, vorausgesetzt er gefällt dir. Ich erwarte nichts von dir.“ Doch das sollte Nicki eigentlich längst wissen. Ihre Frage verunsicherte ihn und er kam noch nicht so recht darauf, was er falsch gemacht hatte. Darum saß er nun eher verunsichert auf seinem Pferd und biss sich auf die Unterlippe. Irgendwie… hatte er es sich anders vorgestellt.
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BeitragThema: Re: Everything changes   Sa 29 Okt 2016, 18:53

Auch wenn die Fragen mehr als nur seltsam waren, beantwortete Damon sie nach bestem Wissen und Gewissen. Elena wusste ja selbst, dass sie sich komisch benahm und dass Damon dadurch misstrauisch wurde. Aber was Lexi geschrieben hatte beschäftigte sie nun doch sehr und deswegen musste sie zumindest ein paar Fragen stellen, wenn sie es Damon schon nicht erzählen konnte. Immer wieder mal nickte Elena kurz. Das hörte sich ja alles recht plausibel an, brachte sie aber nicht weiter. Dass Damon nun auch eine Erklärung forderte war durchaus verständlich. "Ja ich mache mir Sorgen.... ich meine, das Übernatürliche ist immer noch um uns herum und ich will nicht, dass ihm etwas passiert!", diese Erklärung würde Damon hoffentlich ausreichen, denn es war ja normal, dass Eltern sich Sorgen machten um ihre Kinder. "Ich hab mich nur gefragt... naja wie du schon sagtest kommt es nicht oft vor, dass zwei ehemalige Vampire ein Kind bekommen. Nicht, dass das irgendwelche Auswirkungen auf ihn hat!" Wissen konnte man sowas ja nie und Elena hatte inzwischen schon genug über das Übernatürliche gelernt um zu wissen, dass immer noch irgendwo eine Überraschung wartete. 
Die nächste Überraschung kam aber gleich um die Ecke und nun machte Elena doch große Augen. Es war, als würde Bonnie wieder vor ihr stehen und einen Moment lang war Elena davon doch ein bisschen perplex. Damon reagierte zum Glück schneller und ließ sie zu ihnen kommen. Nun schaffte Elena es auch endlich zu lächeln und schüttelte ihre Hand. "Freut mich sie kennen zu lernen! Ja, das ist Phillipe!", stellte sie ihren Sohn gleich mal vor. "Haben sie den Weg gut gefunden?", man konnte ja erstmal höfliche Konversation machen. Ein bisschen seltsam war es schon mit Bonnies Vorfahrin zu sprechen, aber gleichzeitig tat es Elena auch gut.

Innerhalb von wenigen Augenblicken veränderte sich die ganze Stimmung. Nickis Frage war keinesfalls negativ gemeint, aber sie verunsicherte Hailey wirklich sehr. Das konnte sie sehen und doch wartete Nicki seine Antwort ab. Was Hailey da sagte beruhigte sie wirklich sehr. Er schien sie besser zu kennen als jeder andere Mensch und auch wenn das schon längst klar gewesen war, bemerkte Nicki es doch erst jetzt so richtig. Dabei realisierte sie auch, dass es Hailey nicht darum ging sie einzuengen oder sie eben einfach nur zu seiner Frau zu machen. Trotzdem war Nicki unsicher, darunter sollte Hailey aber nicht leiden müssen. "Ich liebe dich auch, das tu ich wirklich!", versicherte sie ihm deswegen als erstes, damit Hailey nicht länger die Luft anhalten musste. "Es ist nur... ich habe nie damit gerechnet, dass ich mal heiraten würde!" Ein Mädchen wie sie wollten die meisten Männer lieber nicht als Ehefrau. "So wie es zwischen uns ist, ist es perfekt und ich würde gerne mein Leben mit dir verbringen, ich brauche dafür aber weder ein Stück Papier noch einen alten Priester!", versuchte Nicki zu erklären, was in ihr vorging. Sie hatte ein bisschen Angst, dass die Ehe irgendwas an ihrer Beziehung verändern würde. "Aber.... so wie du es sagst hört es sich schön an..." Nicki lächelte und hielt Hailey ihre Hand hin. "Würdest du ihn anstecken?", bat sie ihn dann, denn so ein kleines bisschen romantisch war sogar Nicki.
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BeitragThema: Re: Everything changes   Sa 29 Okt 2016, 19:43

„Wenn Philipe mich beißt fange ich an zu mir Gedanken zu machen.“ Damon wollte es nicht herunter spielen, aber er hatte mit diesem übersinnlichen Teil seines Lebens abgeschlossen. Er konnte Elenas Sorgen aber verstehen und wollte sich eigentlich nicht darüber lustig machen. Darum griff er nach ihrer Hand und drückte ihre Hand. „Wir werden Augen und Ohren offen halten und mit Abby Bennett unsere persönliche Hexe hoffentlich bald im Haus, wenn du dich mit ihr verstehst.“ Dass Damon das mal sagen würde, hätte er auch niemals gedacht. Was konnte so eine Bennett schon schaden? Selbst mit Bonnie hatte er sich irgendwann angefreundet.
Und da kam sie auch schon. Sie war Bonnie wirklich ähnlich und Damon stellte fest, dass er sie sympathisch fand. Darum ließ er ließ er die beiden auch einfach mal machen. „Falls du Miss Bennett herum führen möchtest, bleibe ich bei Philipe und hole dich, wenn er wach wird“, bot Damon an.
Abby ging auf das Angebot ein und aß ein wenig Pasta. „Das schmeckt ausgezeichnet. Brauchen sie wirklich noch jemand für den Haushalt, der auch kochen kann?“ fragte Abby überrascht.
„Oh ja“, nickte Damon. „Ich habe nämlich auch noch etwas anderes zu tun.“ Eigentlich…. Eigentlich wusste er gerade gar nicht was er zuerst machen sollte. „Aber das Gespräch führen sie am Besten mit meiner Frau“, stellte er fest und überließ damit Elena die Auswahl des Personals.
„Ich bin erst vor Kurzem zu meiner Großmutter hier in Mystic Falls gezogen. Sie kann ein wenig Hilfe gebrauchen, aber sie erträgt mich keinesfalls den ganzen Tag. Darum habe ich mich entschieden mir eine Arbeit zu suchen. Sie konnte mir auch gut beschreiben wo ihre Ranch liegt, nachdem wir den Aushang am Rathaus wegen der Stelle gesehen haben“, antwortete sie Elena auf ihre Frage.

Dass sie ihn liebte, wusste Hailey… darum hatte er diesen Schritt auch gewagt. Eigentlich hatte er noch sehr viel Romantischeres im Sinn gehabt, aber das hatte er wieder verworfen, weil er Angst gehabt hatte, dass Kerzen, Herzchen und Blumen zu viel des Guten waren…. Zumindest bei Nicki. Sie musste man langsam an solche Dinge heranführen, dabei wollte Hailey ihr doch so gern zeigen was er fühlte. So standen sie nun in der Brandung und er sah aus wie ein geprügelter Hund.
„Bevor ich dich getroffen habe, habe ich auch nicht daran gedacht, dass ich mal heiraten würde. Aber jetzt will ich einfach dass du einen Ring von mir trägst und ich deinen und dass wir den gleichen Nachnamen haben. Wir können ja auch deinen nehmen und …ich will eigentlich in die Welt hinaus schreien, dass wir zusammengehören, einfach weil mit dir das Leben so viel besser ist. Aber wenn du das nicht willst… dann ist es auch gut.“ Hailey atmete tief durch, dass sie nicht gerade das Herz auf der Zunge trug wusste er längst. Dann durfte er ihr den Ring immerhin anstecken und dabei zitterte Hailey so sehr, dass er selbst den Ring fast fallen ließ. Er sah sie immer noch versichert an, als der Ring auch noch passte. „Dann lassen wir einfach alles wie es ist. Ich liebe dich, Nicki.“ Er beugte sich zu ihr und küsste sie. Es tat ihm weh, dass sie nicht ja gesagt hatte, aber ein wenig verstand er Nicki auch. So lange sie zusammen waren war alles gut. Mit und ohne Trauschein. „Gefällt dir wenigstens das Meer?“ fragte Hailey ein wenig kleinlaut, nachdem das ja nun nicht so gelaufen war, wie er gehofft hatte.
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BeitragThema: Re: Everything changes   Sa 29 Okt 2016, 20:09

Ganz eindeutig machte Damon sich keine Sorgen und vermutlich hätte das Elena auch gleich beruhigt, wäre da nicht der Brief von Lexi. Aber vermutlich hatte er recht, sie würden abwarten müssen und vielleicht konnte sie mit Abby darüber reden. Die wirkte jedenfalls wirklich sehr nett und Elena hatte gleich das Gefühl sie schon lange zu kennen. "Wir freuen uns auf jeden Fall sehr, dass sie hier sind. Sollen wir uns das Haus anschauen?", fragte Elena dann gleich. Konnte nicht schaden Abby in Ruhe kennen zu lernen. "Dann sehen sie gleich, was es zu tun gibt!" Kochen würde Damon hin und wieder trotzdem müssen, denn das konnte er einfach verdammt gut und auf Pancakes und spezial Pesto würde Elena trotzdem nicht verzichten.
Jetzt stand sie aber erstmal auf und ging mit Abby ins Haus, führte sie durch die Räume und schließlich auch noch über das Anwesen. "Ich habe schon ein bisschen was über ihre Familie gehört. Ihre Vorfahren leben wohl schon sehr lange hier?!" Eigentlich ging es ja darum Abby einzustellen, aber Elena war es auch wichtig sie ein bisschen persönlich kennen zu lernen.
Kaum waren die beiden Frauen weg, schlug Phillipe die Augen auf und blinzelte. Aber scheinbar hatte er noch keinen all zu großen Hunger, weshalb er nicht gleich wieder brüllte, sondern einfach mit großen Augen aus dem Kinderwagen raus sah. 

Ein bisschen war Hailey wirklich wie ein kleiner Welpe und Nicki wollte auf keinen Fall, dass er sich ihretwegen schlecht fühlte. So hatte sie das schließlich nicht gemeint, es war nur.... einfach ein bisschen viel auf einmal. Nun ging das aber alles in eine Richtung, die Nicki so gar nicht bezweckt hatte. Hailey erklärte nochmal, warum er sie heiraten wollte und nun war sogar Nicki den Tränen nahe. "Sowas Schönes hat mir noch nie jemand gesagt!", gestand sie leise und stieg dann ab. Wenn, dann sollte Hailey ihr den Ring anstecken und das ging eben besser zu Fuß. Er tat es ihr gleich und so standen sie schon einen Moment später nebeneinander im Sand, wo Hailey ihr den Ring auf den Finger schob. Seine Hand zitterte so sehr, dass Nicki ihn am liebsten fest gehalten hätte und dann musste sie einfach etwas klar stellen.
Nicki nahm Haileys Hände in ihre und sah ihn aus großen blauen Augen an. "Hailey, das war kein Nein!", erklärte sie sanft. "Das war ein Ja zu allem, was du gerade gesagt hast. Zu einem gemeinsamen Leben, zu dem Versprechen, dass ich dich immer lieben werde und... wenn du willst auch zum gemeinsamen Nachnamen!" Auf ihren legte Nicki so gar keinen Wert, weil sie mit ihrer Mutter nicht viel Positives verband und ihren Vater nicht mal kannte. "Es ist nur... ich gehöre nicht gerade zu den Mädchen, die schon als kleines Mädchen von ihrem Hochzeitstag geträumt haben... gib mir einfach ein bisschen Zeit um zu verstehen, dass es jetzt tatsächlich einen Mann gibt, der verrückt genug ist mich zu heiraten!", Nicki lächelte sanft und küsste Hailey dann in der Hoffnung, dass er sie verstehen konnte. Seine letzte Frage wurde aber natürlich auch noch beantwortet. "Das Meer ist unglaublich.... das übertrifft all meine Vorstellungen!" Nicki kuschelte sich in Haileys Arm und sah hinaus aufs Wasser. "Nicole Crimson.... wie klingt das?"
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BeitragThema: Re: Everything changes   Sa 29 Okt 2016, 22:04

Damon würde sich das Kochen auch nicht nehmen lassen, so viel stand fest, er bekochte Elena ja gerne. Genaugenommen putzte er sogar ab und an mal, aber das Haus war groß, Jeremy und Grayson wohnten hier und so gerne er die beiden hatte, ein Faible für die Hausarbeit hatten beide nicht. Weil Damon aber unbedingt wollte, dass die beiden hier wohnen blieben, war das alles für ihn in Ordnung. Er wollte sich aber in erster Linie um die Geschäfte und die Pferde kümmern. Als die beiden Frauen nun aufbrachen, blieb er bei Philipe zurück, der nun wach wurde. Damon sah in die Wiege und merkte wie Philipe ihn anblinzelte. Schreien tat er nicht, also wachte Damon sich ihn auf der Wiege zu nehmen. Er hob ihn in die Arme und begann mit ihm ein wenig herum zu laufen. „Schau mal… das ist unsere Ranch… das wird mal deine… mit ganz vielen Pferden und Hunden…“

Abby folgte Elena nach drinnen. „Ja meine Vorfahren waren Sklaven und sind hier geblieben. Es geht schon viele Generationen zurück“, nickte Abby. Das war kein Geheimnis. „Mir gefällt diese Stadt und ich würde sie gern unterstützen. Welche Arbeiten fielen denn für mich an?“ fragte Abby und sah sich in dem schönen Haus um. „Ich habe schon in Newtown in einem großen Haushalt gearbeitet. Da habe ich so ziemlich alles gemacht. Ich wäre auch gern dort geblieben, aber wie gesagt, Großmutter bat mich darum zu ihr zu ziehen und ich war schon immer gerne bei Granny.“ Abby war ein heiterer Mensch und sie fühlte sich wohl hier. Hoffentlich entpuppte Elena sich als nette Cheffin und sie würden sich vielleicht sogar anfreunden. Außerdem konnte sie hier das tun, was der Hexenzirkel ihr aufgetragen hatte, auf den kleinen Philipe aufpassen. „Ich könnte ihnen sofort zur Verfügung stehen. Sicher sind sie um jede Entlastung so kurz nach der Geburt froh“, damit hoffte sie weiter bei Elena zu punkten.

„So was habe ich auch noch nie zu jemand gesagt“, stellte Hailey mit leicht brüchiger Stimme fest, als sie auf dem Boden der Tatsachen standen, beziehungsweise im Sand. Hailey nahm nichts mehr wahr, außer die Wärme ihrer Hände und das tiefe Blau ihrer Augen. Er hörte was sie sagte und doch dauerte es einen Moment ehe es ankam. Sie sagte doch ja? Wo nur war er falsch abgebogen? „Es gibt vor allem einen Mann, der verrückt nach dir ist“, sagte er irgendwann leise und streichelte mit dem Daumen über den Rücken ihrer Hand. „Ich gebe dir alle Zeit der Welt, Nicki… alles was du willst.“ Hailey konnte sehr geduldig sein und das hatte er wohl auch schon unter Beweis gestellt. Ihren Kuss erwiderte er genauso sanft und sah sie an als sie sagte wie sehr ihr das Meer gefiel und sein Nachname. Hailey lächelte wieder vorsichtig und eine Träne kullerte ihm über die Wange. „Du übertriffst auch all meine Vorstellungen“, gab er zu und nahm sich vor sie nun nicht ständig zu bedrängen wegen der Hochzeit. „Nicki ich liebe dich, weil du, du bist… nichts sonst. Ich liebe dich und ich wollte dich genau hier fragen, weil mich eben das alles hier an dich erinnert.“ So oft hatte er sich diesen Moment vorgestellt und das Meer mit Nicki verglichen. Nun standen sie hier und er beruhigte sich nur langsam wieder innerlich…. Hailey hielt Nicki aber weiter im Arm und küsste sie nochmals. Alles was er konnte, würde er für sie tun.
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BeitragThema: Re: Everything changes   So 30 Okt 2016, 17:01

Noch war Phillipe klein genug, als dass er sich von jedem auf den Arm nehmen lassen würde. Aber seinen Vater erkannte er schon und deswegen lag er nun sehr zufrieden in seinem Arm. Bis er anfangen würde zu lächeln, sich zu bewegen und zu brabbeln würden noch ein paar Tage vergehen. Aber eins hatte Phillipe sich schon gemerkt: Woher das Essen kam! Deswegen tastete die kleine Hand jetzt auch, ob bei seinem Vater nicht vielleicht auch was zu holen war, den Unterschied zwischen Vater und Mutter kannte er schließlich nicht nicht und bei Mami funktionierte das eigentlich immer.
Elena kam sich wirklich vor, als wäre sie mit Bonnie unterwegs. Ein bisschen seltsam war das zwar, aber vielleicht konnten sie sich tatsächlich noch anfreunden. "Es geht vorwiegend um den Haushalt. Mein Vater arbeitet ständig in der Praxis, Damon hat mit den Pferden sehr viel zu tun und ich will mich um Phillipe kümmern..." und natürlich wollte sie auch so schnell wie möglich reiten, aber da musste dann eben Damon auf ihren Sohn aufpassen. "Wir bräuchten also jemanden für die Wäsche, zum Kochen und Putzen... mit den Hunden und den dreckigen Stiefeln der Männer ist das leider oft nötig!", gestand Elena mit einem Schmunzeln. Eine weitere Frage hatte sie dann aber doch noch, auch wenn das fürs erste Treffen ein bisschen gewagt war. "Ich habe gehört, dass die Mitglieder ihre Familie.... besondere Fähigkeiten haben!", drückte Elena es mal vorsichtig aus. Sie hatte nicht vor Abby gleich ihre ganze Lebensgeschichte zu erzählen. "Würden sie uns auch in dieser Hinsicht ein bisschen helfen?", fragte sie Abby. Lexi hatte geschrieben, dass Hexen ihnen helfen konnten....

Es dauerte ein bisschen, aber jetzt schienen sie sich zu verstehen. Sicher war es gut gewesen auch wirklich mal auszusprechen, was sie fühlten, denn vor allem Nicki hatte damit so ihre Schwierigkeiten. Wie sich heute zeigte machte sie aber langsam Fortschritte und so wusste Hailey nun wohl woran er war. Das mit dem Heiraten würde Nicki jetzt mal verdauen müssen, aber dann hatte Hailey tatsächlich eine Chance sie in einem Hochzeitskleid zu sehen. 
Jetzt allerdings genoss Nicki es einfach hier in Haileys Arm zu stehen, ihn zu küssen und auf das Meer hinaus zu sehen. An den Nachnamen würde sie sich schon gewöhnen können und auch der Ring am Finger war nicht gerade störend. Jetzt aber war es genug der ernsten Themen und dann ging es eben typisch Nicki weiter. "Na los, testen wir mal wie warm das Wasser ist?" und kaum hatte sie das gesagt, zog sie sich auch schon die Schuhe aus, hob den Rock ein bisschen hoch und vergrub die Füße im Sand. Der warme Sand und dann das kühle Wasser zwischen ihren Zehen war ein ganz besonderes Gefühl und deswegen lachte Nicki nun auch ausgelassen.
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BeitragThema: Re: Everything changes   So 30 Okt 2016, 20:49

Damon lächelte ganz verzückt, als Philipe so zufrieden in seinen Armen lag. Er suchte insgeheim nach Gemeinsamkeiten und fand doch das eine oder andere was ihn auch stolz machte. Nur als Philipe anfing an ihm herum zu tatschen sah er sich hilfesuchend nach Elena um. Scheinbar hatte er Hunger und da konnte er ihm leider nicht helfen. Wenn Philipe nun auch noch anfing zu schreien, würde Damon auch Elena zu Hilfe rufen.

Abby lächelte und fühlte sich hier und auch bei Elena auf Anhieb wohl. Sie konnte sich gut vorstellen hier zu arbeiten. Alles wirkte so hell, gemütlich und freundlich. Diese Familie umgab etwas was Abby mochte. „Nun, ich würde mich gerne um das Putzen, die Wäsche und die Küche kümmern… und auch um die dreckigen Pfoten und Stiefel“, antwortete Abby fröhlich. Arbeit machte ihr nichts aus und mal ganz abgesehen davon hatte der Hexenzirkel sie auf diese Stelle hier angesetzt damit sie auch Philipe schützen konnte. Das konnte sie Elena aber nicht laut sagen. Abby wusste selbst noch nicht allzu viel darüber, weil ihre Granny gerade erst anfing sie in alles einzuweihen und weiter auszubilden. Gefahr war derzeit nicht in Verzug es war also nur eine vorbeugende Maßnahme. Davon dass Elena schon mit ihrer zukünftigen Urenkelin befreundet war, wusste sie nichts.
Seltsamerweise fragte Elena aber genau nach dieser Fähigkeit. Abby lächelte und machte keinen Hehl daraus. „Hexe, sagen sie es ruhig. Wir Bennetts sind hier in der Gegend dafür bekannt. Aber keine Sorge, ich zaubere niemand ein Schweineschwänzchen und auch keine Eselsohren. Das kann ich gar nicht“, lächelte Abby und wurde etwas ernster. „Wenn sie dazu Fragen haben, ober Hilfe brachen, dann Fragen sie nur Mrs Salvatore“, bot sie an und sah Elena an. „Ich werde aber natürlich immer auch darauf aufpassen, dass dem kleinen Philipe nichts passiert.“ Das konnte sie sagen und so wie Elena sprach wusste sie eh schon etwas. „Bliebe noch die Frage nach den Arbeitszeiten…mir ist es ganz egal…ich kann mich da nach Ihnen richten. Granny leiht mir sogar ihr Pferd.“ Und darauf war Abby schon etwas stolz.

Hailey wusste gar nicht recht wie ihm geschah. Er hatte er geglaubt einen Korb zu bekommen, dann katapultierte Nicki ihn wieder auf Wolke sieben und nun stand sie da und lachte so glücklich, dass es ansteckend war. Hailey lachte mit ihr und zog seinerseits die Stiefel aus und watete durch die leichte Brandung zu Nicki. „Na komm… warm genug würde ich sagen“, meinte Hailey und grinste wie ein kleiner Junge. „Komm lass uns mal sehen wie dir die Wellen gefallen“, schlug er vor und wagte sich weiter mit Nicki an der Hand. Es war sehr flach und die Wellen nur ganz leicht, man konnte sich einfach hineinfallen und treiben lassen. „Trau dich… durch das Salzwasser schwimmst du eh auf der Oberfläche“ riet er und ließ sich einfach fallen.
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BeitragThema: Re: Everything changes   Mo 31 Okt 2016, 20:26

Das Gespräch mit Abby verlief wirklich gut und auch wenn sie keine Bennett wäre, sie wäre wohl trotzdem die richtige für diesen Job gewesen. Deswegen lächelte Elena nun auch zufrieden, denn sie hatte ein gutes Gefühl dabei. Abby schien zuverlässig, freundlich und motiviert zu sein, was eindeutig Pluspunkte waren. Außerdem die Sache mit der Hexe und selbst darüber sprach Abby völlig offen. Elena lächelte erleichtert. Abby schien zwar eher noch unerfahren zu sein, aber das war bei Bonnie auch nicht anders gewesen und trotzdem hatte sie es immer irgendwie hinbekommen. "Das freut mich wirklich sehr, vielen Dank!", sagte Elena doch ein kleines bisschen erleichtert. Wenn sie sich besser kannten, würde sie Abby vielleicht von dem Brief erzählen, aber jetzt war es dafür eindeutig noch zu früh. Die Arbeitszeiten ließen die Salvatores vielen Arbeitern recht frei, so wollte Elena es auch bei Abby halten. "Das können sie selbst wählen, wie es ihnen angenehm ist. Es wäre natürlich gut, wenn sie zum Essen über die Mittagszeit da wären, aber wenn ihre Großmutter beim Mittagessen gerne Gesellschaft hat, lässt sich das sicher auch einrichten!", meinte Elena, während sie gemeinsam wieder zurück zu Damon gingen.
Der hatte inzwischen Phillipe auf dem Arm und Elena lächelte automatisch bei diesem Anblick. "Ist er aufgewacht?", fragte sie. Er schien allerdings friedlich zu sein, deswegen sah Elena wieder zu Abby. "Wir wären uns soweit einig. Von mir aus könnte Abby gleich diese Woche anfangen!", meinte Elena. Sie wollte Damon aber natürlich die Chance geben auch etwas dazu zu sagen.

Inzwischen wusste Nicki gar nicht mehr, was aufregender war. Diese Reise, das Meer und der Strand oder Haileys Pläne für die Zukunft. Ihr Bauch kribbelte immer noch und es fühlte sich an, als seien es heute keine Schmetterlinge, sondern Hummeln die da herum schwirrten. Haileys Umarmung machte das nicht gerade besser und deswegen musste Nicki nun einfach irgendwohin mit ihrer Energie... daher am besten ins Wasser. Allerdings reichte es Hailey nicht nur die Füße ins Wasser zu halten. Lachend sah Nicki ihm nach. "Du ruinierst dir deine ganzen Sachen!", stellte sie fest. Das Salzwasser war alles andere als gut für den Stoff. Weil er durch das Wasser auch ziemlich schwer werden würde, zog Nicki zumindest das obere Kleid aus und warf es in den Sand, das Unterkleid verdeckte schließlich auch alles.
Nicki ging ins Wasser, bis es ihr zum Bauch ging und dann ließ sie sich einfach in die Fluten fallen. Die Wellen trugen sie ein bisschen mit und Nicki lachte. "Das ist wirklich cool!", stellte sie fest, plantschte ein bisschen herum und ärgerte Hailey, indem sie ihn unter Wasser pickte. Dann schluckte sie aber aus Versehen Wasser und verzog das Gesicht. "Urghs das ist ja eklig.", musste Nicki feststellen. "Und wo übernachten wir?"
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Damon Salvatore

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BeitragThema: Re: Everything changes   Mo 31 Okt 2016, 21:26

„Das ist sehr großzügig, Mrs Salvatore“, sagte Abby erleichtert, als sie hörte wie flexibel die Zeiteinteilung hier war. „Aber über Mittag kommt Granny noch gut ohne mich zurecht. An den Abenden wird es ihr manchmal langweilig, vor allem wenn keine Nachbarn in Sichtweite sind“, lachte sie leise, aber in dem Alter tratschte man wohl gerne. „Vielleicht werden wir auch mal so“, orakelte sie und das ganz ohne übersinnliche Kräfte. Mrs Salvatore wirkte nett und zugänglich und überhaupt nicht arrogant. Abby gefiel es auf Anhieb gut.
Sie gingen zu Elenas Mann zurück und nun konnte Abby den kleinen Philipe richtig sehen. Ein hübsches Baby war er und sie hätte ihn am liebsten gleich auf den Arm genommen. „Hallo kleiner Mr Salvatore… freut mich dich kennen zu lernen“, sagte Abby und streichelte nur vorsichtig mit dem Zeigefinger seinen kleinen Handrücken. Man konnte leicht sehen, dass die Baby verrückt war und sicher nicht abgeneigt auch mal Baby zu sitten. Damon sah die beiden sichtlich entspannt an. „Ja, er ist wach und hat schon mal geschaut ob bei mir auch etwas zu holen ist“, antwortete Damon, aber auch Elena hatte gute Neuigkeiten. „Oh gut, Miss Bennett, dann herzlich willkommen. Freut mich!“ sagte Damon und war erleichtert, dass sie nun etwas Entlastung haben würden. „Von mir aus können wir auch du zueinander sagen…ist einfacher“, bot Damon an, weil sie alle im gleichen Alter waren. Theoretisch.
„Gut, dann sehe ich zu, dass ich für Granny morgen alles vorbereite, dass tagsüber alles gerichtet ist“, meinte Abby. „Bis dann, Mrs … ich meine Elena, und Damon.“ Dann ging sie und freute sich auf die neue Arbeitsstelle. Damon übergab das Baby an Elena und hoffte, dass er hier fündig wurde. „Und was denkst du über Abby? Sieht vielversprechend aus, oder?“

„Das ist mir so was von egal“, lachte Hailey befreit. Er fühlte sich so frei wie noch nie in seinem Leben und sein ganzer Körper und Verstand waren in heller Aufruhr. Darum hüpfte er nun auch ohne Rücksicht auf Verluste in die Fluten. Nicki folgte ihn, weil sie das Oberkleid ausgezogen hatte und begann ihn zu triezen. Hailey pickste zurück und hob sie doch schnell aus dem Wasser, als sie sich verschluckte. „Nicht den ganzen Ozean alleine austrinken“, riet er lachend und stellte sie wieder auf die Beine. „Im Hotel… in einem schicken Hotel. Das zeig ich dir dann, aber jetzt passt auf“, redete Hailey weiter und sah auf den Grund. Weil das Meer so still war, sah man gut auf den Grund und es dauerte nicht lange, da sah er was er suchte. Hailey tauchte kurz ab und kam mit einem Seestern wieder hoch. Die kleinen Taster bewegten sich und man sah, dass er lebendig war. „Hast du so was schon einmal gesehen? Das ist ein Seestern“, verkündete er, denn er fand vieles was es im Meer gab selbst faszinierend.
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Elena Gilbert

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BeitragThema: Re: Everything changes   Di 01 Nov 2016, 16:40

Das Gespräch mit Abby verlief wirklich gut und Elena stellte schon jetzt fest, dass es leicht war mit ihr zu reden. Tatsächlich hoffte sie, dass sie sich ein bisschen mit Abby anfreunden würde, denn abgesehen von Nicki hatte Elena hier keine richtig gute Freundin. Deswegen vermisste sie Caroline und Bonnie doch häufiger. Aber vielleicht konnte Abby ja zumindest zum Teil diese Lücke füllen. Hier im Haus würden die beiden Frauen aber sicherlich viel Zeit miteinander verbringen und da hatten sie dann auch die Gelegenheit sich anzufreunden. Für heute waren dann aber alles geklärt und deswegen gingen sie nun wieder zurück auf die Terrasse, wo der männliche Teil der Familie Salvatore schon wartete.
Auch Damon schien einverstanden zu sein und so verabschiedeten sie Abby kurze Zeit später. Es war auf jeden Fall ein Vorteil, dass sie eine Hexe und eine Vorfahrin von Bonnie war, aber auch unter anderen Umständen hätte Elena es befürwortet sie einzustellen. Als Abby weg war, ging ihr Blick aber erstmal zu Phillipe. "Na kleiner Mann? Gabs bei Daddy nichts zu futtern?", fragte Elena schmunzelnd, ehe sie ihren Sohn auf den Arm nahm. Weil ja sonst niemand da war, setzte sie sich einfach hier auf der Terrasse in den großen Schaukelstuhl, um ihn zu stillen. Besser sie erledigte das bevor er anfing zu Weinen. "Sie scheint wirklich nett zu sein... und sie erinnert mich sehr an Bonnie. Ich glaube, wir werden uns gut verstehen!" Mit Nicki und Abby hatten sie fast wieder so ein Trio wie in der Neuzeit. "Sie wird ihre Aufgaben sicherlich gut erledigen... und ich glaube sie mag Kinder!" Also war es auch mit Phillipe kein Problem. "Was möchtest du heute noch machen?", fragte Elena dann aber. Schließlich hatte Damon viel gearbeitet und deswegen durfte er das Programm des restlichen Tages bestimmen. 

Bei Hailey konnte man wirklich meinen, dass ein Knoten geplatzt war. Er wirkte frei und ausgelassen, was Nicki sehr gefiel. Sie ließ sich davon anstecken und tollte mit Hailey im Wasser herum. Das Meer kannte sie zwar nicht, aber schwimmen konnte sie ja gut. Trotzdem schien Hailey immer auf sie aufzupassen, was er zeigte, als er sie sofort festhielt, nur weil sie ein bisschen Wasser schluckte. Nicki lachte, schmiegte sich an Hailey und küsste ihn, einfach weil er scheinbar immer für sie da war. Auf das Hotel freute sie sich jetzt schon, aber Hailey hatte wohl nicht vor das Wasser so schnell wieder zu verlassen. Stattdessen tauchte er ab und Nicki sah ihn gespannt an, als er wieder auftauchte. "Was ist das denn?", fragte sie ziemlich überrascht, weil sie so ein.... ja was war das denn? ... sicher noch nie gesehen hatte. "Ist das eine Pflanze?", fragte sie, weil es irgendwie so aussah, aber es bewegte sich. "Oder ein Tier?", vorsichtig streichelte sie mit dem Finger über die Haut des Seesterns. "Fühlt sich komisch an!", stellte sie leise lachend fest. "Woher weißt du das alles?"
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Damon Salvatore

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BeitragThema: Re: Everything changes   Di 01 Nov 2016, 19:49

Nach erfolgreicher Personaleinstellung übergab Damon seinen Sohn an Elena und setzte sich zu den beiden, als Elena Philipe stillte. „Nein, er hat es versucht, aber zu holen gab es nichts.“ Damon sah die beiden sichtlich verliebt an. Elena wirkte auf ihn noch schöner und attraktiver als je zuvor und sie strahlte geradezu voller Glück. Niemals hätte er gedacht, dass ein Baby das bewirkte. Elena schien mit der Wahl ihrer neuen Haushaltshilfe sehr zufrieden zu sein und Damon konnte auch (noch) nicht meckern. „So lange sie nicht auf neunmalklug tut wie Bonnie und mir nonstop Aneurysmen beschert, finde ich sie auch nett“, blinzelte Damon unschuldig. Denn gerade zu Beginn hätte er Bonnie doch gerne zu einer netten Wanddekoration umgearbeitet. Oder wahlweise mit einem Betonklotz an den Beinen im Meer versenkt. Genauer ausführen wollte er das gerade vor Elena nicht.
Damon sah zu Philipe und steckte seinen Finger in sein zartes Händchen. „Wenn Abby nicht lieb zu dir ist, werfen wir sie wieder raus“, entschied Damon gemeinsam mit seinem Sohn. Dass man so schnell an so einem Kind hängen konnte, hätte Damon nie gedacht. „Ich würde sagen wir sehen mal nach den Pferden… du krittelst noch ein wenig an mir herum wenn ich die jungen Pferde arbeite und mit Choci würde ich gerne mal eine Viertel Meile reiten und du nimmst die Zeit… sehen wir doch mal wie er in Form ist. Oder ist das zu viel … heute für euch beide?“ Wieder vergaß er, dass die Geburt gerade mal 24 Stunden her war.

„Nein, das ist ein Tier. Ein sehr schlaues noch dazu. Diese kleinen Taster hier, das sind seine Sinne und eigentlich auch seine Beine. Er kann sich damit fortbewegen und am Strand eingraben, wenn er aus Versehen bei Ebbe mal dort landet. Wenn die Flut kommt, gräbt er sich wieder aus und schwimmt wieder ins Meer. Sie fressen sogar kleine Krebse und Muscheln.“ Hailey gefiel es Nicki all das sagen zu können. „Ich weiß das, weil es mich interessiert. Ich mag alles was mit Technik zusammenhängt, aber eben auch Naturwissenschaften.“ Als sie sich den Seestern genau angesehen hatten, setzte er ihn wieder auf den Grund des Meeres. „So der hat wieder sein weiches Sandbett … und dir zeige ich nun deines.“ Hailey führte Nicki aus dem Wasser raus und mit ihr gemeinsam die Pferde am Strand entlang, bis er wieder halbwegs trocken war und auch Nicki sich ihr Kleid wieder überziehen konnte. Den Rest der Strecke ritten sie flankiert von Kira und Cooper und erreichten ein schickes Hotel direkt oberhalb der Klippen die sich vor ihnen aufgetan hatten. Es war ein sehr gutes Hotel und Hailey hatte sprichwörtlich seinen letzten Cent zusammengekratzt um es sich leisten zu können, aber nun stellte er fest, dass es das wert war. „Unser Zuhause für die nächsten drei Tage“, verkündete Hailey und deutete auf einen Hafen den man von hier aus sehen konnte. „Und morgen fahren wir mit einem Segler für einen Tag hinaus. Ist das auch in ihrem Sinn, zukünftige Mrs Crimson?“ fragte Hailey und fand, dass das sehr gut klang.
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Elena Gilbert

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BeitragThema: Re: Everything changes   Di 01 Nov 2016, 21:07

Dass Damon mit ihren Freundinnen nicht immer besonders gut zurecht gekommen war, wusste Elena schon länger. Mit Nicki ging es eigentlich ganz gut, aber die war ja auch ziemlich unkompliziert. Mit Caroline hatte Damon so seine Schwierigkeiten gehabt und Bonnie.... tja die mochte eben keine Vampire. "Ach nun schimpf nicht über sie, so schlimm war es ja nun wirklich nicht!", stellte Elena fest. Eigentlich war Bonnie ein herzensguter Mensch, aber sie konnte eben genauso stur sein wie Damon und deswegen waren sie ein paar mal aneinander geraten. "Ich erinnere mich noch, an die Sonnwendfeier! Du hast ausgesehen, als hättest du was Falsches gegessen, als Stefan uns alle zu euch eingeladen hat!", erinnerte Elena sich lachend. "Aneurysmen wären jetzt aber wirklich nicht mehr zu empfehlen!!" Als Vampir hatten sie Damon lediglich Kopfschmerzen beschert, aber jetzt wären sie einfach nur tödlich. 
Dass Damon sich so schnell daran gewöhnen würde Vater zu sein, hätte Elena nicht gedacht. Aber wie er mit Phillipe umging war einfach nur faszinierend. Deswegen lächelte Elena nun auch gleich und nachdem das Baby wieder im Wagen lag, bekam Damon einen Kuss. "Ich finde übrigens du machst das verdammt gut!", stellte sie noch fest. Um zu den Pferden zu gehen musste Damon seine Frau nicht zwei Mal bitten. Eins musste aber noch festgestellt werden. "Ich kritisiere überhaupt nicht.... das sind höchstens Verbesserungsvorschläge!" Mal eine Zeit für die viertel Meile zu nehmen war aber eine gute Idee und deswegen hatte Elena gleich noch mehr Vorschläge. "Wenn wir unsere Pferde bekannter machen wollen, sollten wir sie so langsam auf ein paar Turnieren vorstellen..." Schließlich wollten sie ja zumindest mit den Hengsten ein bisschen Geld verdienen... ein Pferd zu verkaufen konnte Elena sich im Moment nicht vorstellen.

Fasziniert ließ Nicki sich alles zeigen und hielt auch einmal ihre Hand hin, damit sie die kleinen Saugnäpfe spüren konnte. Das war wirklich spannend und Nicki konnte es kaum erwarten die nächsten Tage mit Hailey hier noch viel mehr zu entdecken. Jetzt wurde der kleine Seestern aber wieder in die Freiheit entlassen und die beiden nassen Urlauber spazierten über den Strand. Nicki verschränkte ihre Finger mit Haileys und hätte nicht glücklicher sein können. "Ich glaube du musst mich mal kneifen..... das hier ist wie in einem Traum!" Nicki wachte aber nicht auf, stattdessen kam sie mit Hailey in ein wirklich atemberaubendes Hotel. Dass es eines von der besonders Guten Sorte war, erkannte Nicki schon auf den ersten Blick. Von Berufswegen kannte sie sich da ja ein bisschen aus.... man kam schließlich ein bisschen rum. "Das ist unglaublich!", Nicki wusste überhaupt nicht, was sie am meisten begeisterte. Deswegen umarmte sie Hailey nun auch übermütig und küsste ihn lachend. "Solange du nicht über Bord gehst, klingt das verdammt gut!", stellte sie fest. "Du weißt aber, dass ich schon mit viel weniger zufrieden wäre oder?", fragte Nicki zur Sicherheit. Sie hätte auch mit Hailey am Strand gezeltet.
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