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 Everything changes

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Damon Salvatore

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BeitragThema: Re: Everything changes   Mi 02 Nov 2016, 16:37

“Dir hat sie ja auch keine Aneurysmen verpasst“, brummelte Damon, aber eigentlich war das nun auch egal. Dass diese jetzt noch ungünstiger wären, wusste Damon. „Also sieh zu, dass Abby brav ist, dann werden wir sicher Freunde, vorausgesetzt sie kümmert sich vorbildlich um Philipe.“ Damon sah wieder zu seinem Sohn, der gerade ordentlich nuckelte. Als er fertig war legte Elena ihn wieder in den Wagen und Damon musste sich selbst nochmal davon überzeugen, dass der Nachwuchs gutzugedeckt war. Prompt bekam Damon ein Lob. Er grinste ein wenig verstohlen und meinte: „Na, wenn ich mir schon so viel Mühe bei der Entstehung gegeben habe, dann muss da jetzt auch was ordentliches draus werden.“ Damon war zumindest überzeugt davon, dass er sich Mühe gegeben hatte. Warum er sich solche Gedanken gemacht hatte und gar nicht recht hatte Vater werden wollen, verstand Damon nun selbst nicht mehr. Er wusste aber, dass er niemals wie Guiseppe werden wollte.
Sein Plan wurde von Elena angenommen und so schoben sie mit dem Kinderwagen zum Stall, wo Damon Choci putzte und sattelte. Dieser musste auch mal neugierig in den Kinderwagen gucken und döste dann lieber wieder vor sich hin, als Damon ihm den Rücken schrubbte. „Wie willst du sie bekannter machen? Die Turnierreiterei wollte ich eigentlich dir überlassen. Die Rennen auch, du bist leichter.“ So hatte Damon sich das gedacht und früher waren sie ja auch gut damit gefahren. „In ein paar Wochen kannst du doch sicher wieder reiten, oder?“ fragte Damon und hatte keine Ahnung wie lange es dauerte, bis man nach einer Geburt wieder in den Sattel steigen konnte.

„Oh warte nur bis heute Abend… da bleibt es nicht beim Kneifen“, versprach Hailey zweideutig und das war es wohl auch. Aber Nicki hatte ihm längst beigebracht, dass er sich bei ihr nicht verstellen oder zusammen reißen musste. Bei ihr konnte er sein wer er wirklich war. Das Hotel kam bei Nicki erwartungsgemäß gut an und Hailey freute sich mit ihr, dass er das möglich machen konnte. „Das weiß ich, aber ich wollte mir schließlich auch was gönnen und ich finde, wir haben uns das verdient“, meinte Hailey auf ihre Frage. Dass Nicki nicht auf Äußerlichkeiten oder puren Reichtum abfuhr, wusste er auch längstens. Hailey drückte sie an sich und erwiderte den Kuss. „Hab ich nicht vor… und keine Sorge, seekrank werde ich auch nicht.“ Sie brachten die Pferde zum Stall des Hotels und nahmen ihr Zimmer mit Meerblick ein. Hier konnte man es sich gut gehen lassen. Sie zogen sich um, duschten und gingen später zum Abendessen auf die Veranda des Hotels die zum Strand hin zeigte. Hailey war nun auch in Urlaubsstimmung und sah höchst zufrieden aus. „So wir haben das Meer, wir haben gutes Wetter und ich habe eine Verlobte.“ Hailey griff nach ihrer Hand an der nun der Verlobungsring war. Sanft küsste er ihre Hand. „Gibt es noch etwas, was du dir wünschst?“ fragte er in der Hoffnung, dass sie vielleicht mal eine kleine Andeutung machte, ob sie je Kinder haben wollte. Dazu hatte Nicki noch nie etwas gesagt. Er wusste genau genommen nicht mal wie sie darüber dachte. Sie passten beim Sex nie auf… möglich wäre es also.
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Elena Gilbert

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BeitragThema: Re: Everything changes   Mi 02 Nov 2016, 20:58

Die Sticheleien von Damon brachten Elena zum Schmunzeln, aber da konnte sie gut Kontra geben. "Ich war ja auch nett zu ihr!", lautete die Begründung, warum Damon immer die Aneurysmen abbekommen hatte. Jetzt war das aber hoffentlich überstanden. Jedenfalls rechnete Elena nicht damit, dass Abby sich mit ihrem Ehemann anlegen würde. Lag aber wohl auch an Damon, denn dass der sich auch mal daneben benehmen konnte wussten sie wohl beide. Jetzt aber benahm er sich verdammt gut und das wurde von Elena auch honoriert. Nachdem Damon am Anfang eigentlich überhaupt keine Kinder haben wollte, kümmerte er sich nun richtig gut um Phillipe und das erleichterte Elena doch ein bisschen. "Wenn er nach dir kommt, kann es nur gut werden!", beruhigte Elena ihren Mann. Es gab noch einen Kuss und dann ging es wieder an die Arbeit.
Was die Pferde anging war Damon scheinbar nicht ganz so ehrgeizig wie Elena, aber sie war ja meistens die Triebfeder im Hintergrund. "Na mit ein paar Erfolgen werden unsere Jungs attraktive Deckhengste. Überleg doch nur, wie es bei Steel war. Dein Vater hat viele Angebote bekommen, nachdem er die Rennen gewonnen hat!" Keiner von ihnen beutete ein Pferd aus, aber so ein bisschen Geld konnten sie damit schon machen. "Na ein paar Prüfungen könntest du schon auch reiten!", immerhin war er ja auch ein guter Reiter. "Außerdem kennt Choci dich viel besser, das ist bei seinen ersten Prüfungen sicher ein Vorteil!", warf Elena ein. Lange würde es aber bestimmt nicht dauern, bis sie selbst auch wieder ran wollte. Starlight konnte jetzt aber erstmal wieder langsam ein bisschen anfangen, was dann wohl auch gut zu Elena passte. "Ich frage mal die Hebamme, wie lange ich da warten soll!", aber es war wohl klar, dass Elena lieber kurz als lang wartete. 

"Aber Mister, ich muss doch sehr bitten!", tat Nicki ganz empört. Dabei klang sie vermutlich schon fast wie Haileys Mutter, nur das Lachen verriet sie wohl. Wie viel Spaß sie zusammen haben konnten wussten inzwischen beide. Heute wollten aber erstmal die Mägen gefüllt werden und deswegen zogen sie sich im Zimmer nur um, nachdem die Pferde versorgt waren. Auch hier war alles wirklich sehr schön. "So ein Ausblick ist was ganz besonderes!", stellte Nicki fest. DAS hatten sie auf Veritas nun leider nicht. 
Weil Nicki aber Hunger hatte löste sie sich wieder von diesem Ausblick und setzte sich mit Hailey auf die Terrasse, wo sie auch gleich etwas zu essen bestellten. Wie glücklich Hailey war konnte Nicki ihm an der Nasenspitze ansehen und das färbte auch auf sie ab. Dass ihr einmal so viel daran liegen würde wie es einem anderen Menschen ging, hatte Nicki um ehrlich zu sein nicht erwartet. "Ich bin wunschlos glücklich!", versicherte sie Hailey. Es wäre wohl auch vermessen noch mehr zu wollen, nachdem Nickis Leben sich in den letzten Wochen und Monaten so sehr verändert hatte. "Was ist mit dir?"
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Damon Salvatore

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BeitragThema: Re: Everything changes   Mi 02 Nov 2016, 21:42

„Ich war auch nett, nach meinen Maßstäben.“ Das meinte zumindest Damon. Wäre er nicht nett gewesen, hätte Bonnie das Herz oder der Kopf gefehlt. Dass es soooo schlimm mit ihm nicht sein konnte bewies Elenas nächste Aussage. Damon sah zu Philipe. „Na, sag das nicht zu laut“, flüsterte Damon als würde der Kleine jetzt schon zuhören und alles verstehen.
Im Stall erklärte Elena wie sie sich das vorstellte mit den Pferden. Damon trainierte sie gern, war aber nicht gerade der Showreiter. „Bei dir sehen die Leute aber eher hin. Eine hübsche Lady auf einem gut gerittenen Pferd sieht man eben nicht so oft.“ Nicht in dieser Zeit zumindest. In der Zukunft ritten vor allem Bling Bling Girls mit viel Glitzer an sich und ihrem Pferd und verbrauchten mehr Glanzspray vor Mähne und Schweif als Haarspray für sich selbst. Das Reiten wurde zur Nebensache, so lange man nur die neueste Collection trug. Aber Damon war klug genug das für sich zu behalten.
„Also frag lieber mal die Hebamme“, nickte Damon und führte Choci nach draußen, um nachzugurten und aufzusitzen. „Ich reite ihn eben warm. Sehen wir uns dann in zwanzig Minuten an der Wiese am See?“ fragte Damon, so musste Elena nicht so weit laufen. Damon ritt los, erst im Schritt, dann im lockeren Trab. Der Hengst wollte laufen und lief elastisch und ohne dass man ihn bitten musste. Am See traf er wieder auf Elena. „Es kann los gehen“, sagte er optimistisch.

Hailey lachte als Nicki so klang wie seine Mutter. Sie genossen den Ausblick und wenig später das gute Essen. Ihre Gegenfrage war berechtigt. Aber Hailey konnte nur ziemlich glückselig grinsen und den Kopf schütteln. „Ich wünsche mir einfach nur ein paar schöne Tage hier mit dir und dann ein schönes Leben.“ War das wirklich zu viel verlangt? Hailey fand, dass dem nicht so war.
Über ihren Kinderwunsch erfuhr er an diesem Abend und auch in den folgenden Tagen nichts. Das war Hailey aber einerlei, denn sie verbrachten traumhafte Tage am Strand, im Wasser, auf dem Segelschiff und … im Hotelbett. Sofern das möglich war, war Hailey auf dem Heimweg noch verliebter als zuvor. Sie ritten im gemächlichen Schritt durch einen Wald und Kira und Cooper verfolgten begeistert ein paar Wildwechsel. „Bin mal gespannt, ob der Nachwuchs schon da ist. Was hatte Elena Geburtstermin?“ Da! Schon wieder war Hailey beim Kinderthema! Das gab ihm langsam selbst zu denken, zum Glück fiel es aber bei dieser Frage Nicki sicher (noch) nicht auf.
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BeitragThema: Re: Everything changes   Do 03 Nov 2016, 21:06

Die Definition von 'nett' war bei Damon scheinbar eine andere, aber das ließ Elena heute mal ausnahmsweise durchgehen. Bei den Plänen mit den Pferden gab sie aber nicht so schnell nach, denn da hatte Elena durchaus eine sehr genaue Vorstellung. "Nun stell dich nicht so an!", schimpfte sie ihren Mann schmunzelnd, weil er jetzt irgendwas von Frauen auf Pferden erzählte. "Sonst gefällt es dir auch nicht, wenn andere mich anglotzen!", erinnerte Elena ihren Mann. "Also... warum stellst du dich so an? Angst zu verlieren?" Provokationen halfen bei Damon eigentlich meistens.  Außerdem wusste Elena wie gut er war, denn gerade mit Faithful hatte er auch einiges gewonnen. 
Nun ging es aber erstmal ums Training und deswegen durfte Damon in Ruhe seinen Hengst aufwärmen, während Elena gemütlich den Kinderwagen zum See schob. Sie merkte doch noch deutlich, dass sie sich nach der Geburt nicht überanstrengen durfte. Aber in ihrem Zimmer hatte sie nun lange genug gesessen, jetzt brauchte sie einfach die frische Luft und für Kinder war das ja sicherlich auch gut. 
Am See setzte sie sich deswegen auf die Bank, bis Damon zurück kam. "Na dann sehen wir mal, wie schnell er ist. Hast du den Start schon geübt?", fragte Elena, denn das war schließlich ein Knackpunkt beim Rennen. "Oder willst du einfach erstmal sehen wie schnell er sein kann und es mit einem fliegenden Start versuchen?", fragte Elena. Sie hielt das jedenfalls auch für eine gute Option, weil Choci sich dadurch erstmal aufs Laufen konzentrieren konnte.

Die Tage am Meer waren einfach unglaublich und egal was noch passierte, das würde Nicki ganz sicher nie wieder vergessen. Hailey zeigte ihr so viel, sie sammelten Muscheln, bauten Sandburgen und machten das Segelschiff unsicher. Alles in allem war das ein wirklich gelungener Urlaub und die Wiederholung war jetzt schon beschlossene Sache. Heute ging es aber wieder zurück. Die ersten zwei Etappen hatten sie schon hinter sich und so langsam kamen sie wieder in bekanntere Gegenden. Bis nach Mystic Falls war es trotzdem noch ein Stück. "Könnte schon sein. Wäre auf jeden Fall an der Zeit und die Hebamme hat ja schon vermutet, dass es vielleicht ein paar Tage früher kommt!", mutmaßte Nicki, die da ja schon ganz gut informiert war. "Meinst du sie bekommen einen Jungen oder ein Mädchen?", fragte Nicki, während sie durch einen Ort ritten. Kira ging brav neben ihrem Pferd, als Nicki plötzlich anhielt. "Warte mal....", bat sie Hailey und bog in eine Seitenstraße. "Siehst du das Pferd dort? Das.... ich glaube, das ist Graysons Kutschpferd.... das mir damals geklaut wurde!" Sicherlich erinnerte Hailey sich noch daran, denn damals hatten sie sich ja auf sehr dramatische Weiße kennen gelernt.
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BeitragThema: Re: Everything changes   Fr 04 Nov 2016, 12:35

Damon bekam einen Einlauf von seiner Frau, tat aber wenig unbeeindruckt. „Ich hab doch keine Angst zu verlieren, denn ich verliere nie!“ behauptete er großspurig wie eh und je. Nun da er sogar so einen prächtigen Sohn zustande gebracht hatte, fühlte er sich eh noch eine Spur unbesiegbarer. Tatsache war einfach, dass er gerne mit Pferden trainierte, aber dabei nicht unbedingt beobachtet werden wollte. Elena aber strahlte ob ihr nun jemand zusah oder nicht. Sie liebte es einfach zu zeigen was ihr Pferd konnte. „Dann mache ich eben die … härteren Disziplinen und du die leichteren.“ Damon verquasselte sich langsam und merkte es mal wieder nicht. „Du gehst die Viertel Meile und das Schleifchen Rennen und ich machte die lange Distanz und das Barrel Race.“ So, das war eben was für echte Kerle! Außerdem fand Damon das gerade sehr diplomatisch.
Dann wärmte Damon Choci auf und ritt dann wieder an Elena vorbei. „Ich mache einen fliegenden Start. Dort hinten habe ich eine Markierung. Wenn ist sie passiere hebe ich den Arm.“ Elena hatte eine Taschenuhr mit Sekundenanzeige. Das sollte also funktionieren. Wieder im lockeren Trab ritt er den Hengst zum Startpunkt und ließ ihn dann laufen. Damon pfiff der Wind um die Ohren und er genoss das kraftvolle Gefühl, dass von dem Hengst ausging. Choci hatte wie sein Vater Steel viel Spaß am Laufen. Ob es eine gute oder eher durchschnittliche Zeit war, konnte Damon vom Gefühl her nicht ermessen. „Und wie schnell waren wir?“ fragte er, als er Choci wieder durchparierte und zu Elena und Philipe zurück ritt.

„Ich denke es wird ein Mädchen. Damon hätte sicher lieber eine kleine Elena, als einen kleinen Rabauken wie ihn selbst. Hoffentlich kommt er überhaupt damit klar Vater zu werden. Sein größter Wunsch schien es ja nicht gerade gewesen zu sein.“ Mit Nicki konnte er da ehrlich darüber reden. Nur ob sie Kinder wollte wusste er immer noch nicht. So richtig kamen sie nie auf dieses Thema und wenn er etwas sagte, bog Nicki meist schnell in eine andere Richtung ab. Ob das nun Absicht oder Zufall war, konnte Hailey nicht mal sagen.
Auch diesmal wurde schnell etwas anderes zum Thema. In einer Stadt erkannte Nicki das gestohlene Pferd, dass sie damals bei dem Überfall verloren hatte. „Bist du dir sicher?“ fragte Hailey und da lag seine Hand schon auf der Pistole die er am Gürtel trug. Er hatte nicht vergessen, wie sie Nicki zugerichtet hatten und sie einfach wie Abfall hatten liegen lassen, um zu sterben. Entsprechend wütend war Hailey auf diese Männer. Zwei Männer kamen aus dem Haus und luden etwas in die Satteltaschen bei dem Pferd. Es waren grobschlächtige Typen mit mürrischen Gesichtern. „Erkennst du die Männer?“ fragte Hailey, die offenbar von den Männern nicht erkannt wurden. Nicki war nun wohl auch schwerer wieder zu erkennen und auch so hatten die Männer wohl gerade anderes im Sinn.
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BeitragThema: Re: Everything changes   Fr 04 Nov 2016, 20:03

Was die Turniere anging zierte Damon sicher immer noch. War an sich ja auch in Ordnung, hätte Elena nicht ein solches Interesse daran. Deswegen drängelte sie auch weiter, denn früher oder später führte das in der Regel immer dazu, dass Damon tat was sie wollte. Heute allerdings funktionierte das nur bedingt. Mit dem Kompromiss hätte Elena sich zwar zufrieden gegeben, aber Damon formulierte es doch sehr ungeschickt. "Was hast du da gerade gesagt?", fragte sie deswegen nach. Früher war Elena doch sehr zurückhaltend gewesen und auch wenn sich das durch die Ehe mit Damon gebessert hatte, durch die Neuzeit hatte Elena sich sehr verändert. Die Rolle der Frau war in der Zukunft schließlich ganz anders und das hinterließ Spuren. "Ich soll also die Kindergarten-Wettbewerbe machen und du reitest die richtigen Prüfungen?", fragte Elena doch sehr provokativ, damit Damon nun aufpasste was er sagte. 
Nun war es aber an der Zeit Choci zu trainieren und damit er sich dabei nicht verletzte, durfte Damon ein bisschen Sicherheitsabstand zwischen sich und Elena bringen, um den jungen Hengst aufzuwärmen. Elena erklärte währenddessen ihrem Sohn, dass er solche Fehler nicht machen sollte. Bis Damon zurück war, hatte sie das Thema aber schon wieder vergessen und deswegen konzentrierte sie sich nun darauf die Zeit zu stoppen. Das klappte schon mal ziemlich gut. "Nicht schlecht, damit kann man arbeiten!", lobte sie Mann und Pferd. "Den Antritt können wir noch verbessern.... dann kann er seinem Vater sicher auch Konkurrenz machen!"

Lachend sah Nicki wieder zu Hailey. "Ach und du meinst weil Damon sich das wünscht wird das auch so?", fragte sie amüsiert. "Haben dir deine Eltern erklärt wo die Babys herkommen?", stichelte sie grinsend. Seine Eltern hatten es wohl nicht erklärt, aber wie man das machte wusste Hailey inzwischen definitiv. Gut nur, dass Nicki genügend Erfahrung hatte um eine Schwangerschaft zu verhindern. "Das hoffe ich allerdings auch. Elena wird seine Hilfe brauchen!" So ein Kind bedeutete schließlich eine Menge Arbeit. Bisher machte Damon ja aber einen sehr treuen Eindruck. "Die meisten Männer wollen kein Vater sein, bis sie dann einer sind!", orakelte Nicki, auch wenn sie gar nicht so genau wusste wie das bei Hailey war.
Sie kam nicht mehr dazu danach zu fragen, denn was Nicki hier entdeckte war wirklich überraschend. "Ja ich bin mir sicher. Siehst du diesen dunklen Fleck auf seinem Hinter. Mit ein bisschen Fantasie sieht er aus wie ein Baum. Sowas gibt es sicher nicht nochmal!" Und wie aufs Stichwort kamen zwei Männer aus dem Gebäude und gingen zu dem Pferd. "Den größeren... den erkenne ich. Der war dabei!" Er hatte sie von Kutschbock gezogen, ehe sie ohnmächtig geworden war. "Bei dem anderen bin ich mir nicht sicher!" Ganz automatisch lief es Nicki kalt den Rücken runter. "Vielleicht sollten wir einfach gehen...", nochmal wollte sie mit denen sicher keinen Ärger.
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BeitragThema: Re: Everything changes   Sa 05 Nov 2016, 13:28

„Das … das sind doch keine Kindergarten Disziplinen“, verteidigte sich Damon, merkte aber selbst, dass er das nicht gut verpackt hatte. „Das sind … die Disziplinen, die mehr Feingefühl erfordern.“ So, dass klang doch gut! Damon hoffte dass nun alles geregelt war. Für den Moment war es das auch, denn nun konnte er reiten. Choci machte seine Sache ganz gut, nur der Start war wohl verbessesrungswürdig. Aber daran konnte man arbeiten. „Wir werden üben. Spannend wäre es ihn gegen Steel selbst laufen zu lassen. Vielleicht entwickelt er da etwas Ehrgeiz.“ Weil sie nun auch Steel ihr Eigen nennen konnten war das leicht möglich, nur fehlte gerade der Reiter dafür. „Wenn Jeremy mal Zeit hat, soll er sich darauf setzen… oder ich hoffe dass Hailey bald genug Urlaub gemacht hat und zurückkommt. Wobei der ist genaugenommen zu groß und zu schwer… Siehst du… wir werden doch auf dich warten müssen, damit du uns hilfst.“ Damon war klar, dass Elena selbst nur ungern aufs Reiten verzichtete. Ein wenig Geduld war nun aber angesagt.

Hailey musste selbst lachen, als ihm klar wurde, was er da gerade gesagt hat. „Nicht direkt meine Eltern, aber inzwischen kann ich es mir zusammen reimen.“ Vor allem die Zeit beim Militär hatte ihn wohl aufgeklärt. „Ich dachte nur, wenn man sich etwas ganz dolle wünscht, geht es vielleicht in Erfüllung.“ Das klang kindisch, aber sie waren seit Tagen kindisch, verspielt und einfach sehr gut gelaunt. Da schadete das auch nicht. „Ach Damon tut nur so… ich glaube er wird ein guter Vater sein. Ich habe ihn beobachtet, wenn er mit den jungen Kadetten gearbeitet hat. Der hat das Zeug zum Daddy“, sagte Hailey unbekümmert und sah nun seine Chance gekommen selbst etwas dazu zu sagen. „Ich übrigens auch… so eine kleine Nicki, oder einen kleinen Hailey… das könnte ich mir auch eines Tages vorstellen.“ Weiter kam er nur leider nicht…
Schnell änderte sich die Stimmung als Nicki unmissverständlich das gestohlene Pferd wiedererkannte. Alle Zweifel wurden schnell von Nicki ausgeräumt und als sie bestätigte, dass der eine Mann auch an ihrem Überfall beteiligt worden war, brannte in Hailey eine Sicherung durch. Er sah nur noch diesem Mann und dachte an die schweren Verletzungen, die Nicki damals gehabt hatte und die Tatsache, dass sie eine junge Frau einfach zum Sterben hatten liegen lassen. Sein Blick wurde starr, der ganze Körper angespannt und ehe Hailey es sich versah galoppierte er auf ihn zu, schlug mit dem Kolben des Revolvers auf den Kopf, so dass er zunächst zusammenbrach. Hailey sprang ab und als der andere Kerl einen Revolver zog schoss Hailey und der Mann brach tot zusammen. Hailey packte den anderen am Schopf in die Höhe, so dass er Nicki ansehen musste. „Siehst du sie? Hm?“ knurrte er mit tödlicher Stimme und bebenden Zorn. „Du hast sie zusammengeschlagen, ausbluten lassen und einfach liegen lassen wie Dreck. Weißt du wie sich das anfühlt?“ fragte er und stach zum ersten Mal mit dem Messer zu. „So fühlt sich das an!“ Der Mann schrie, aber die Stichverletzung war nicht tödlich. Als nächstes trat Hailey ihn mit Knie in den Magen. Dann stach er wieder zu. „Machts Spaß?“ fragte Hailey und lachte diabolisch. Etwas in ihm hatte sich zurückgezogen. Er war wieder im Krieg und er wollte töten. Was nun geschah glich wohl am ehesten einem Raubtier, das noch mit seiner Beute spielte, die eh dem Tod geweiht war. Hailey stach zu, dann trat er zu, er knallte den Kopf des Mannes auf das Kopfsteinpflaster und zwang ihm immer wieder Nicki anzusehen.
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BeitragThema: Re: Everything changes   Sa 05 Nov 2016, 15:20

Eigentlich sollte man ja meinen, dass Damon irgendwann lernte auf seine Formulierungen zu achten. Aber heute stellte Elena mal wieder fest, dass er immer noch ein Meister darin war sich selbst um Kopf und Kragen zu reden. Manchmal ließ sie ihm das ja auch einfach durchgehen, aber heute hatte er sie bei ihrer Reiter-Ehre gepackt, da musste Elena nun einfach ein bisschen dagegen maulen. Damon versuchte zu retten, was noch zu retten war und für Elena stand jetzt schon fest, dass sie beim nächsten Barrel Race den Herren schon zeigen würde, wie viel .... Feingefühl sie hatte.
Wesentlich besser war die Stimmung, als sie mit Choci trainierten. Der machte sich nämlich schon ziemlich gut und Elena war guter Dinge, dass er mal bei den ganz Großen mitlaufen konnte. Damons Idee fand sie deswegen ziemlich gut. "Ja das könnte beiden gut tun, das sollten wir machen!" Schließlich war Steel auch lange noch nicht zu alt für solche Rennen und mit zwei Kandidaten, hatten sie auch doppelt so viele Chancen auf den Sieg. So langsam hatte Elena wirklich Hummeln im Hintern, denn sie konnte es kaum noch abwarten endlich wieder im Sattel zu sitzen. 
Ehe sie Damon aber erklären konnte, wie er so lange alleine weiter trainieren sollte, bekamen sie Besuch von einem weiteren Reiter. Als sie das braune Pferd kommen sah, war Elena erst ein bisschen skeptisch. Man konnte ja nie wissen wer da kam... Aber dann erkannte sie Christian, nur warum trug er eine Uniform? "Na? Habt ihr mich vermisst?", fragte er mit dem gewohnten schiefen Grinsen. Christian brachte sein Pferd neben Damon zum Stehen und sah sich Choci an. "Schick... deiner?", fragte er und entdeckte erst jetzt den Kinderwagen. "Was ist denn das?"

Hailey erklärte, wie er sich das vorstellte und Nicki lachte. Sie hoffte allerdings wirklich, dass Damon und Elena glücklich wurden mit ihrem Baby. Wenn Damon seine Frau damit hängen ließ, dann konnte die Sache auch ordentlich schief gehen. Hailey schien aber guter Dinge zu sein. "Wollen wir es hoffen, so ein Knirps macht schließlich eine Menge Arbeit!" Man denke nur an die vollen Windeln, das Geschrei, die kurzen Nächte... und wenn die erst laufen konnten, machten sie alles kaputt.... Nicki konnte gut darauf verzichten und jetzt war sie erst recht froh darüber inzwischen bei Hailey auf Veritas zu wohnen. Was der sagte, überraschte sie nun aber doch. 'Wirklich...?' wollte Nicki eigentlich noch fragen, aber da ging plötzlich alles viel zu schnell.
Nicki erkannte die Männer, war sich zumindest bei einem sicher und wusste doch nicht, was zu tun war. Das Pferd hätte sie ihnen schon gerne abgenommen und dann wollte sie die Männer definitiv nie wieder sehen. Aber Hailey hatte scheinbar andere Pläne und ehe Nicki begriff was passierte, hatte er einen der Männer getötet und einen gepackt. Mit vor Schreck weit aufgerissenen Augen musste Nicki mit ansehen, wie Hailey den Mann auf brutalste Art niederstreckte. Die Angst und der Schmerz waren in seinen Augen zu sehen, was Nicki vollkommen erstarren ließ. "Hailey.... hör auf damit!", brachte sie dann irgendwann hervor. "Verdammt.... lass das.... Hailey!", forderte sie verzweifelt, aber  es war als würde er gar nichts mehr wahrnehmen. Das Blut klebte an Haileys Händen, während das Leben langsam den Mann verließ, der ihr damals all diese schrecklichen Dinge angetan hatte.
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Damon Salvatore

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BeitragThema: Re: Everything changes   Sa 05 Nov 2016, 18:32

Von den Turnierplänen seiner Frau ahnte Damon nichts, aber sie einigten sich darauf, dass sie so bald wie möglich Steel gegen Choci laufen ließen. Ehe sie konkretere Pläne schmieden und sich weiter in die Wolle kriegen konnten kam ein Reiter, den sie wenig später als Christian erkannten. Damon grinste sofort breit, als er ihn erkannte. Christian schien immer von guter Laune umgeben zu sein. „Na und wie!“ lachte Damon, denn ja er hatte ihn ein wenig vermisst. Zwar war nun Hailey da und anpacken konnte der eigentlich besser als Chris, nur zum Feiern war Chris die bessere Wahl und zu feiern gab es dank Philipe eine Menge. Auch Choci wurde bewundert und Damon schwoll vor lauter Stolz die Brust. „Ja, den hat mir Elena geschenkt.“ So etwas bekam man ja auch nicht jeden Tag geschenkt. Aber das Größte aller Geschenke lag im Kinderwagen und das hatte Christian auch prompt entdeckt. „Was das ist?“ fragte Damon empört. Das war doch kein Neutrum! Das war sein Sohn. „Das ist Philipe Salvatore. Unser Sohn.“ Kurz erwog er auch noch die Größe und Geburtsgewicht aufzuzählen.
„Ich wird nicht mehr… ernsthaft?“ fragte Christian, sah Elena an, dann Damon und dann Philipe, als suche er Gemeinsamkeiten. „Herzlichen Glückwunsch. Damon Salvatore ist Papa. Ich fass es nicht. Da müssen wir später drauf anstoßen und ich gebe eine Zigarre aus. Elena, auch dir meinen herzlichen Glückwunsch. Du hast nicht nur Damon gezähmt, sondern auch noch einen Ableger von ihm.“ Christian war wirklich baff von diesen Neuigkeiten. Leider hatte er aber auch noch Neuigkeiten im Gepäck. Er zog einen Brief aus der Tasche. „Damon… der ist für dich. Ich fürchte du musst Frau und Kind nochmals verlassen. Der Ku Klux Clan heizte einigen Gegenden ordentlich ein. Kann ich mein Pferd in den Stall bringen? Der Weg war lang und ich wäre für ein Bett heute Nacht dankbar.“ Christian hatte einen weiten Weg hinter sich.
„Natürlich, Chris… und etwas zu Essen sollst du auch kommen.“, stellte Damon in Aussicht und war somit fürs erste mit Elena allein. Er las den Brief der ihn unmissverständlich einberief. „Das habe ich nicht kommen sehen“, meinte er und gab ihr den Brief.

Hailey war im Blutrausch…. So schlimm wie nie. Alles was er im Krieg erlebt hatte, brach wieder aus ihm heraus. Auge um Auge, Zahn um Zahn. Da gab es keine Kompromisse… entweder er starb, oder die anderen Hailey. Drosch auf den Mann ein, stach zu und selbst als er tot war, hörte er nicht auf, bis sein Kopf eine einzige blutige Masse war. Er hörte Nicki nicht, zumindest zunächst nicht. Sie war im Krieg nicht da gewesen, also war sie auch jetzt nicht existent. In Hailey lebte der Krieg erneut auf. Der Krieg in dem seine Freunde gestorben waren und die Feinde ihnen genau das angetan hatten, was er nun tat. Und sie hätten es auch ihm angetan, wenn er nicht getötet hätte. Darum tötete er auch jetzt. Erst als das Leben längst aus dem Körper gewichen war und er mit Blut und Hautfetzen besudelt war ließ Hailey sein Opfer los. Kurz sah er Nicki an, aber er nahm sie immer noch nicht war. Sie war nur der Auslöser gewesen. Anschließen schirrte er das Pferd aus, stieg auf sein Pferd und ritt mit dem ehemaligen Kutschpferd im gestreckten Galopp zum Ort hinaus. Nun lagen die beiden Männer wie Dreck am Straßenrand.
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BeitragThema: Re: Everything changes   Sa 05 Nov 2016, 19:32

Christian kannte Elena noch nicht besonders gut, denn er war nur ein oder zwei Mal hier gewesen. Aber er tauchte in vielen von Damons Geschichten auf und meistens waren das die Geschichten, die er seiner Frau lieber nicht erzählen wollte. Da war Hailey eindeutig der vertrauenswürdigere Freund. Allerdings war Christian immer freundlich und gut gelaunt, also hatte Elena nichts gegen den Besuch. Die Überraschung über den Nachwuchs stand ihm ins Gesicht geschrieben, aber das war nun auch nicht soo verwunderlich, wenn man Damon nur aus seiner früheren Zeit kannte. Deswegen lachte Elena auch amüsiert. "Tja so schnell ändern sich die Zeiten eben", meinte sie mit einem Zwinkern, aber Christian schien nicht vor zu haben so schnell auch nur irgendwas zu ändern. Im Grunde genommen war das aber egal, denn Elena hatte ihren Traummann gefunden und nun gab es auch noch einen kleinen Damon, so weit also alles perfekt.... könnte man meinen.
Mit ein paar Wochen schaffte Christian es die perfekte kleine Welt auf den Kopf zu stellen. Erst begriff Elena nicht richtig, was das heißen sollte. Was ging es Damon an, wenn irgendwo jemand für Unruhe sorgte? "Was meint er damit?", fragte Elena, aber da bekam sie auch schon den Brief. Eilig überflog Elena, was da stand, ehe sie Damon wieder ansah. "Das kann doch nicht sein.... oder?", fragte Elena erschrocken. Wenn die Armee ihn wirklich einziehen konnte, wäre das eine wirklich gefährliche Angelegenheit. "Damon.... die können dich nicht zwingen, oder?" Im Grunde genommen wusste Elena, dass dem doch so war, aber sie wollte es nicht wahr haben. "Du wurdest doch ausgemustert, das können die nicht einfach rückgängig machen!" Außerdem gehörte Damon doch hierher zu ihr und Phillipe!!!

In ihrem Leben hatte Nicki ja nun schon einiges gesehen und nicht alles davon war schön gewesen, aber das hier.... Nicki wusste absolut nicht was sie tun sollte, denn sowas hätte sie Hailey niemals zugetraut. Er war der zärtlichste, vorsichtigste und liebenswürdigste Mann den sie kannte. Aber das hier hatte mit ihrem Hailey rein gar nichts mehr zu tun. Wie ein wildest Tier ging er auf den Mann los, verunstaltete ihn bis zur Unkenntlichkeit und ließ ihn dann einfach liegen. Nicki versuchte ihn abzuhalten, aber Hailey schien sie gar nicht wahr zu nehmen. Abzusteigen und zu ihm zu gehen wagte Nicki auch einfach nicht. Im Moment schien es, als wäre Hailey zu allem fähig.
Und dann.... dann war plötzlich alles vorbei. Er ließ ihn fallen, schnappte sich das Pferd und ritt davon. Nicki saß da wie vom Donner gerührt und wusste nicht, was sie tun sollte. Hier bei den Leichen zu bleiben war aber ersten unangenehm und zweitens gefährlich, denn früher oder später würde sie jemand entdecken. Deswegen wendete schließlich auch Nicki ihr Pferd und preschte hinter Hailey her. Da er durch das Kutschpferd nicht ganz so schnell war, konnte sie ihn auch tatsächlich einholen. "Hailey? Hailey warte doch! Was ist nur los mit dir?", aber weil das auch nicht half, schnitt sie ihm irgendwann einfach den Weg ab und zwang ihn somit anzuhalten. "HAILEY! Hör auf damit!"
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BeitragThema: Re: Everything changes   Sa 05 Nov 2016, 21:02

„Na ja, so schnell ging es nun auch wieder nicht. Es hat neun Monate gedauert, bis er geschlüpft ist.“ Das wollte Damon mal lieber klar stellen. So ein Spaziergang war es auch wieder nicht gewesen. Man musste das Kind machen (Das machte ja noch Spaß), man musste dann neun Monate lang die Launen seiner Frau ertragen (Das war eine grenzwertige Erfahrung, die nicht gerade nach Wiederholung schrie) und dann musste man noch das angebliche ‚Wunder‘ der Geburt irgendwie durchstehen (Das war der Moment in dem man überlegte, ob das Zölibat wirklich so eine schlechte Idee war). Wie auch immer, Elena und Damon hatten es geschafft und da durfte man auch stolz darauf sein.
Leider schlug die Stimmung dann schlagartig um. Dieser Brief zerstörte ihre heile Welt. „Ich fürchte sie können.“ Damon sagte es vollkommen ernüchtert. Half ja auch nichts in Panik zu verfallen. „Sie haben mich für den Bürgerkrieg ausgemustert. Sie können mich aber jederzeit als Ausbilder und für außerordentliche Einsätze anfordern. Und ich fürchte, dass ist ein außerordentlicher Einsatz.“ Damon konnte daran nichts schön reden. Sie hatten bisher nur aus der Zeitung vom Ku Klux Clan gehört. Aber in den Großstädten wüteten sie schon lange und es wurde nun gefährlich, weil sie Recht und Ordnung nicht anerkannten. Der Ku Klux Clan wollte, dass die Sklaverei aufrechterhalten und nun wieder eingeführt wurde. Sie töteten Schwarze und erkannten ihre Recht nicht an.
„Elena“, begann Damon langsam und legte die Hand an ihre Wange. „Ich reite dahin, sehe was sie von mir wollen… und falls es sich dann rentiert, fangen wir an, uns Gedanken zu machen. Einverstanden?“ fragte Damon vorsichtig und konnte nur hoffen, dass es so einfach werden würde. Aber er konnte ja schlecht desertieren ….

Hailey ritt voran und zerrte das Kutschpferd hinter sich her. Das machte nichts wieder gut. Aber an Nicki konnte er nichts mehr wiederherstellen. Ihre Verletzungen würden für immer in ihrer Erinnerung weiter leben und auch die Narben konnte Hailey nicht wegzaubern. Sie störten ihn nicht, so oberflächig war er bei weitem nicht, aber er hätte sie Nicki gerne erspart. Jetzt gerade spürte er aber nur die Genugtuung getötet zu haben. Er hatte vergessen wer er war und wie er hieß… es war ein Selbstschutz gewesen, den er fast schon vergessen hatte.
Er als Nicki ihn ausbremste nahm er sie wieder wahr. Hailey wusste nur auch jetzt nicht, was er sagen sollte. Alles was er gerade erlebt und getan hatte, verschwand in einem zähen Nebel. „Vergiss was du eben gesehen hast“, brachte er mit zusammengebissenen Zähnen hervor. Wie sollte er das nur erklären? Er wich ihrem Blick aus. Jetzt konnte er wirklich nicht der Frau in die Augen sehen, die für ihn alles verkörperte was gut war in diesem Leben. „Vergiss es einfach… sie hatten den Tod verdient.“ Das war alles, was er zu sagen hatte. Begreifen konnte Hailey es aber selbst nicht. Es war dieser Zwang gewesen töten zu müssen und diesen hatte er, seit er im Bürgerkrieg in diesen Hinterhalt geraten war. Es machte die Tat nicht besser, aber vielleicht konnte Hailey sich so eine Antwort zurechtbasteln.
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Elena Gilbert

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BeitragThema: Re: Everything changes   So 06 Nov 2016, 15:31

Christian stand die Überraschung ins Gesicht geschrieben, allerdings war es bei ihm eine positive Überraschung (hoffte Elena jedenfalls). Genauso überrascht waren kurze Zeit später auch Elena und Damon, aber auf sehr viel negativere Art und Weise. Damon sollte tatsächlich zurück zur Armee und das war definitiv keine gute Idee. Nur was sollten sie dagegen tun? "Das klingt aber, als sei das ziemlich gefährlich!", mutmaßte Elena und verfluchte sich gleichzeitig dafür, dass sie im Geschichtsunterricht nicht besser aufgepasst hatte. "Wie geht das aus?", fragte Elena, weil Damon eigentlich alles über solche Sachen wusste. Dass die Sklaverei letztendlich abgeschafft wurde wusste auch Elena, aber wie genau die Kämpfe mit dem Ku Klux Clan abliefen wusste Elena wirklich nicht.
Eigentlich wollte sie es auch nicht herausfinden, aber nach ihrer Meinung wurde auch nicht gefragt. "Aber was, wenn sie dich gleich dort behalten?", fragte Elena weiter. Sie wollte Damon ganz einfach nicht gehen lassen, was wohl auch verständlich war. "Und du kannst nicht alleine gehen... jemand sollte mitkommen!" Am liebsten wollte Elena selbst mit ihm gehen, aber sie wusste, dass das nicht möglich war. Sie musste bei Phillipe bleiben und für den kleinen Jungen war die Reise viel zu gefährlich. 
Elena atmete tief durch und nachdem Damon abgestiegen war, umarmte sie ihn. Ein Leben ohne ihn konnte Elena sich absolut nicht vorstellen. "Lass uns ins Haus gehen... ich sorge dafür, dass Christian etwas zu Essen bekommt und du fragst ihn, was er über den Einsatz weiß!" Da er eine Uniform trug und den Brief überbrachte, war er ja eindeutig auch beteiligt. Vielleicht kamen sie auf diese Weise an weitere Informationen...

Noch immer konnte Nicki absolut nicht fassen, was gerade passiert war. Eigentlich hoffte sie darauf, dass Hailey eine Erklärung dafür hatte. Hätte er die Männer in Notwehr getötet, niemand hätte auch nur eine Frage gestellt. Hätte er die Männer aus Rache getötet ... nun sogar darüber hätte man wohl reden können. Aber er hatte die Männer geradezu abgeschlachtet und das machte Nicki doch sehr zu schaffen. Zumal Hailey absolut nichts zu sagen hatte, außer sie solle es einfach vergessen? "Hailey wie soll man sowas einfach wieder vergessen?", fragte Nicki ziemlich entgeistert. Sie merkte allerdings auch, dass mit Hailey im Moment absolut nicht zu reden war. Er schien gar nicht er selbst zu sein und das machte Nicki zugegeben ein bisschen Angst. "Sehen wir zu, dass wir nach Hause kommen!", entschied sie deswegen, wendete ihr Pferd und ritt weiter. Hoffentlich sah die Welt da wieder ein wenig besser aus, anderenfalls brauchten sie dringend professionelle Hilfe!
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Damon Salvatore

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BeitragThema: Re: Everything changes   So 06 Nov 2016, 20:00

„Das geht so aus, dass der Ku Klux Klan nächstes Jahr so gut wie ausgelöscht wird“, antwortete Damon. Aber das war noch nicht alles, denn bis dahin geschah einiges. „Leider sorgen sie zuvor für richtig Ärger. Sie sorgen praktisch in allen Großstädten der Ostküste für Unruhen. Sie richten Schwarze öffentlich hin. Das Militär schreitet ein, aber sie setzen sich zur Wehr. Laut Geschichtsbuch endet das alles nächstes Jahr, wobei sie auch bis ins übernächste Jahrhundert nie ganz von der Bildfläche verschwinden. Verrückte gibt es eben zu jeder Zeit.“ Damon war klar, dass Elena das nicht hören wollte, aber er war niemand er das flunkern anfing. Außerdem hatte Elena oft genug gezeigt, dass sie die Wahrheit vertrug. Jetzt nahm er sie aber erst einmal in den Arm. „Egal wie, nächstes Jahr ist es vorbei. Und ich schätze wenn, dann wollen sie mich als Ausbilder. Vielleicht werde ich dann in Atlanta stationiert. Das wäre nicht weit weg und ich könnte jedes Wochenende zu dir kommen.“ Auch wenn Damon ehrlich war, wollte er nicht gleich den Teufel an die Wand malen.
„Alleine wäre ich ja nicht. Christian wäre dabei und vielleicht muss auch Hailey mitkommen. Dann ist allerdings die große Frage wer sich um Veritas kümmert.“ Der Zeitpunkt war höchst unpassend, das war nicht zu verleugnen. „Ich bringe Choci weg…ich komme gleich zu euch“, versprach Damon und ging zum Stall. Dort redete er kurz mit Christian, schickte ihn dann aber zu Elena voraus. Er ging zu ihr und half ihr den Kinderwagen die Veranda hochtragen. „Tut mir wirklich leid, dass ich mit solch schlechten Nachrichten hier auftauche, Elena. Ich hätte ihn lieber bei dir gelassen. Wenn ihr Glück habt, wollen sie ihn nur als Berater, dann ist er bald wieder da.“ Christian hatte nur die Aufgabe den Brief zu überbringen. Wie es dann für Damon weiterging stand nicht in seiner Macht.

„Er ist es nicht wert, dass du dich an ihn erinnerst.“ Haileys Stimme war dunkel und rau. Tatsache war dass er wie ein Gefangener in seinem eigenen Albtraum war. „Er hat dich wie Abfall behandelt und nun hat er so geendet. Das ist Gerechtigkeit“, stellte er knapp fest. Ab einem bestimmten Punkt hatte er einfach nicht mehr zurück gekonnt. Nicki ritt an ihm vorbei und dann zügig voran. Hailey folgte, machte aber keine Anstalten sie zu überholen zumal das Kutschpferd nicht gerade ein Rennpferd war. Sie ritten lange Zeit schweigend und Hailey kämpfte mit sich selbst. Schließlich hielt er an und sah zu Nicki. „Reite ohne mich nachhause…. Ich bleibe heute Nacht hier draußen“, sagte er kurz und knapp. Ein Teil von ihm hatte Angst vor dem Alleinsein und der Dunkelheit in seinem Inneren. Aber mit Nicki in einem Raum sein, flößte ihm auch Angst ein. Seine Fassade würde wieder bröckeln und dann wusste er nicht wie das ausging.
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BeitragThema: Re: Everything changes   Mo 07 Nov 2016, 12:48

Was Damon sagte klang zwar nicht nach einem jahrelangen Krieg, aber nach vielen Opfern und das beruhigte Elena so gar nicht. Damon war einmal ganz knapp mit dem Leben davon gekommen, woher sollte sie wissen, dass er dieses Mal wieder so viel Glück hatte? Wäre Phillipe nicht da, Elena hätte ganz sicher darauf bestanden mitzukommen. Sie hätte Damon nicht alleine gehen lassen. Aber jetzt waren sie nicht mehr nur für sich, sondern auch für ihren Sohn verantwortlich. 
Auch wenn Damon recht hatte und sie jetzt erstmal die Ruhe bewahren sollten, war das unheimlich schwer. Elena kuschelte sich in Damons Arm und schloss für einen Moment die Augen. "Ich ertrage es nicht, wenn dir etwas passiert!", flüsterte sie dabei. Zumindest ein wenig beruhigte es Elena aber, dass Damon nicht alleine gehen musste. Christian, Hailey und er hatten es schon mal zusammen durch einen Krieg geschafft. Vielleicht schafften sie es jetzt ja daran vorbei... Elena wäre es auf jeden Fall lieber, wenn keiner von ihnen kämpfen müsste. Wenn Damon als Ausbilder arbeiten musste... auch das würde Elena natürlich nicht gefallen, denn sie wollte ihren Mann nicht nur am Wochenende bei sich haben. Aber es wäre immer noch besser als gar nichts. "Veritas ist unser kleinstes Problem!", das würden sie schon irgendwie hinbekommen. Nicki hatte bewiesen, dass sie Ahnung davon hatte und auch Jeremy stellte sich ganz gut an, irgendwie würde das schon werden.
Am Haus angekommen traf Elena auf Christian, der ihr auch gleich zur Hand ging. "Schon gut... du kannst ja nichts dafür!", meinte sie mit einem leichten Lächeln. Elena nahm Phillipe mit ins Haus und legte ihn dort auf eine Decke, damit er nicht alleine in seinem Zimmer war. So konnte er seiner Mutter zumindest zuschauen. "Gibt es denn irgendeinen Weg, damit er nicht hin muss?", wollte sie von Christian wissen. Irgendwas mussten sie schließlich versuchen, denn Nicki würde Hailey auch nicht einfach ziehen lassen....

Die Situation war geradezu grotesk. Nicki wusste überhaupt nicht wie ihr geschah, denn so hatte sie Hailey noch nie erlebt. Sie kam absolut nicht an ihn heran und Nicki ahnte nur, dass es erst der Anfang von etwas sehr viel Größerem war. Als er dann plötzlich entschied heute Nacht einfach auf der Wiese zu übernachten, statt mit nach Veritas zu kommen, drehte Nicki sich überrascht um. Normalerweise konnte sie schnell in seinem Blick lesen was Sache war, aber heute war da einfach gar nichts außer einer riesen großen Leere. "Kannst du vergessen!", antwortete sie dann plötzlich. Nicki wendete ihr Pferd und ritt zu Hailey. "Ich hab zwar keine Ahnung, was mit dir los ist, aber ich lass dich sicher nicht alleine hier!" und darüber würde sie auch nicht diskutieren, auch wenn Hailey aussah als würde er am liebsten die Flucht ergreifen. "Wenn du hier bleibst, dann bleibe ich auch!"
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BeitragThema: Re: Everything changes   Mo 07 Nov 2016, 19:07

„Mir wird nichts passieren“, behauptete Damon. Das konnte er zwar nicht so genau wissen, aber so hätte er es gern. Ihm gefiel das alles nicht, aber wann wurde er schon gefragt? Er legte lieber die Arme um Elena und machte ihr Mut. „Ich reite hin, höre mir an, was sie zu sagen haben und dann sehen wir weiter“, entschied Damon. Veritas sah Elena nicht als Problem und eigentlich war es das auch nicht. Zunächst brachte Damon das Pferd fort.
Christian ging mit Elena derweil schon mal ins Haus und sah wie unglücklich sie war. „Ich fürchte nein… ein Befehl wie dieser darf nicht missachtet werden. Aber du solltest dir keine zu großen Sorgen um ihn machen. Ich pass schon auf ihn auf“, meinte Christian selbstbewusst wie immer. Für ihn waren die KuKluxClan Mitglieder hirnlose Vollidioten, die man einfach von der Erdoberfläche entfernen musste. Da musste man nicht lange fackeln.
Damon kam hinzu und kniete sich erst zu Philipe, der hier abgelegt worden war. „Ich nehme ihn besser auf den Arm… ehe er hier so herum liegt“, stellte Damon fest und nahm seinen Sohn vorsichtig auf den Arm. Christian grinste sich eins. „Wer hätte das gedacht? Damon Salvatore als liebevoller Papa“, sagte Christian, aber da war durchaus auch etwas Anerkennung dabei.
„Warts ab, bis es bei dir mal soweit ist“, orakelte Damon und schaukelte Philipe zärtlich im Arm. „Kann ich dir etwas helfen, Elena?“ fragte Damon und wollte so normal wie möglich weiter machen, wie es ging.

„Nicki, du kannst mir nicht helfen!“ protestierte Hailey heftig. Er kannte diesen Zustand und wusste, dass er nicht mehr er selbst war. Schlimmer noch… er war eine Gefahr für andere. Eigentlich hatte er diese Seite von sich geheim halten wollen vor Nicki, aber das war ihm nicht gelungen. Hailey empfand Abscheu für sich selbst. „Du solltest mich so nicht sehen…ich bin nicht ich selbst!“ Hailey versuchte um Nicki herum zu reiten und so davon zu kommen. Aber Nicki war schnell und das Kutschpferd langsam. Hailey wich ihrem Blick aus und wäre am liebsten vor sich selbst davon gelaufen. „Nicki… reite nach Veritas…. Ich komme morgen zu dir“, bat Hailey und klang wieder verhältnismäßig ruhig und gefasst. In seinem Inneren sah es aber ganz anders aus. Er hatte sich und das was er getan hatte nicht unter Kontrolle. Das was im Krieg geschehen war, war unaussprechlich. Es war der pure Horror gewesen und Hailey war in pure Panik verfallen.
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BeitragThema: Re: Everything changes   Mo 07 Nov 2016, 21:29

Glücklich war Elena damit sicher nicht, aber ihr blieb ja nichts anderes übrig. Sie ließ sich von Damon umarmen und das machte selbst die schlimmste Situation wenigstens ein bisschen besser. Elena seufzte leise und küsste Damon liebevoll. "Dein Optimismus ist wirklich zu bewundern!", bemerkte sie doch ein bisschen niedergeschlagen. Aber jetzt den Kopf in den Sand zu stecken half ja auch nichts, also lächelte Elena tapfer und ging dann mit Phillipe zum Haus. Dort mit Christian zu sprechen war aber auch nicht sonderlich aufbauend, denn er hatte keine guten Nachrichten für sie. Elena überlegte schon, ob sie nicht irgendeine Verletzung vortäuschen konnten, die Damon davor bewahren würde wieder in den Krieg zu ziehen. Aber so weit war es wohl noch nicht.
Christians Worte brachten Elena zum Lächeln. "Ich danke dir!", Christian war zwar ein echter Chaot, aber auf ihn war trotzdem Verlass. "Wie geht es dir? Was hast du gemacht?" Schließlich hatten sie Christian eine ganze Weile lang nicht mehr gesehen und Elena wusste ja, dass er für Damon ein guter Freund war.
Wie aufs Stichwort kam der nun auch wieder zurück und nahm sich auch gleich Phillipe. Elena schmunzelte selbst ein bisschen, weil Damon sichtlich Spaß daran hatte seinen Sohn herum zu tragen. "Du hilfst schon, wenn du den kleinen Mann ein bisschen beschäftigst!", meinte Elena, während sie sich ans Kochen machte. Phillipe sabbelte vor sich hin und machte schon Anstalten mit den Händen herum zu tatschen. Christian betrachtete das eine Weile und lachte dann. "Ernsthaft, wenn ich auch nur einem von den Jungs davon erzähle.... die lachen mich glatt aus!", witzelte er weiter. "Steht dir.... aber ich verzichte trotzdem noch. Ich übe lieber noch ein bisschen, wie man die Hosenscheißer macht!", zwinkerte er breit grinsend.

Die Begeisterung für Nickis Widerspruch war Hailey ins Gesicht geschrieben, aber das bremste sie ganz sicher nicht aus. Da ließ sie sich nicht abhalten. "Dann ist es ja egal, ob ich hier bleibe oder gehe!", stellte Nicki fest, weil Hailey meinte sie könne nicht helfen. Dann konnte sie auch bleiben und es wenigstens versuchen. Nicki sah Hailey an, dass in ihm gerade irgendwas drunter und drüber ging. Aus Erfahrung wusste sie aber, dass es nicht besser wurde, wenn man alleine war. "Dafür ist es nun schon zu spät...", schließlich hatte Nicki gesehen was er getan hatte und schlimmer würde es jetzt wohl auch nicht mehr werden. 
Hartnäckig blieb Nicki an Hailey dran und fast rechnete sie schon damit, dass ihm irgendwann der Kragen platzen würde. Stattdessen war die nächste Anweisung schon wesentlich ruhiger, aber Nicki ignorierte sie trotzdem. "Erst vor ein paar Tagen hast du mich gefragt, ob ich deine Frau werden will. In guten wie in schlechten Zeiten und so.... Erinnerst du dich?" Sie hatten sich kennen gelernt, da hatte Nicki eine sehr schwere Zeit durchgemacht und sie hatte Hailey inzwischen auch von den Schattenseiten in ihrem Leben erzählt. Er war immer bei ihr geblieben. "Du warst immer für mich da. Ich werde sicher nicht gleich bei der kleinsten Unebenheit davon laufen!", stellte Nicki fest. "Also.... entweder du kommst mit nach Veritas oder wir übernachten gemeinsam hier!"
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BeitragThema: Re: Everything changes   Di 08 Nov 2016, 21:01

Ohne seinen Optimismus wäre Damon schon gar nicht mehr hier. Nun hieß es abwarten und den Ku Klux Clan kleinhauen. Irgendwie…
Christian merkte, dass es Elena sehr nahe ging Damon für eine Weile zu verlieren. „Du hast unseren Damon ganz schön verändert… im positiven Sinn… auch wenn sich einige über Daddy Damon schlapp lachen werden.“ Christian war ja selbst noch sehr amüsiert, aber er wusste, dass es Damon gut tat. Für ihn war es dennoch (noch) nichts. „Ich bin herum gereist und war auch fleißig. Ich habe mein Studium abgeschlossen. Vor dir steht ein Jurist.“ Man konnte leicht sehen und hören wie stolz Christian darauf war. Damit konnte man gutes Geld verdienen und Gerechtigkeit üben. Es war ja nicht so, dass er nur Party im Kopf hatte. „Was ist mit dir? Wolltest du nicht Medizin studieren?“ fragte Christian und meinte das mal von ihr oder auch von Damon gehört zu haben.
Damon kam wieder zu ihnen und nahm seinen Sohn wieder auf den Arm. Philipe tatschte schon herum und Damon schloss natürlich, dass das an seinen hervorragenden Genen lag. Christians Gestichel tat das keinen Abbruch. Aber Damon konnte schlagfertig sein. „Oh ich habe beides … Spaß am machen und am Ergebnis.“ Fragend sah er zu Elena in die Küche und wollte von ihr wissen: „Du nicht auch, Baby?“ Das sag Elena dich sicher genauso… hoffentlich.

Gegen Nickis Argumente kam Hailey kaum an, zu mal er gerade sich selbst nicht im Griff hatte. Er sah zu ihr und schüttelte den Kopf. „Du verstehst nicht… ich bin ein Monster.“ So fühlte er sich zumindest und ihren geschockten Gesichtsausdruck würde er so schnell nicht vergessen. Das Schräge daran war, dass er gar nicht ohne sie sein wollte und innerlich einem Zusammenbruch nahe war. Das wollte er ihr aber nicht zumuten und wollte auch deshalb für sich sein, für den Fall das…
Natürlich erinnerte er sich an den Heiratsantrag, aber er fürchtete, dass sie nun einen Rückzieher machen würde. „Das war bevor du wusstest, dass dieses Monster in mir steckt“, sagte Hailey deshalb und war ziemlich negativ überrascht von sich selbst. Er hatte gedacht sich besser im Griff zu haben nach all der Zeit. Hailey sah aber auch ein, dass er so nicht weiter kam, zumal Nicki meinte was sie sagte. Er atmete tief durch und ritt weiter. „Dann reiten wir nach Veritas… ich möchte heute aber nicht mehr zu den Salvatores“, stellte er fest und sah zu Nicki. Sie konnte ja gerne hin reiten wenn sie wollte. „Graysons Pferd können wir auch morgen zurückbringen.“ Vermutlich rechnete dieser eh nicht damit es jemals wieder zu sehen.
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BeitragThema: Re: Everything changes   Do 10 Nov 2016, 18:15

Wenn Christian wüsste wie sehr Damon sich verändert hatte, seit sie sich das letzte mal sahen, wäre er wohl noch viel überraschter. Aber trotz Vampirdasein und Rückkehr in die Vergangenheit war die Geburt seines Sohnes wohl eine der größten Veränderungen. "Er macht sich wirklich gut als Vater.... auch wenn er es manchmal selbst nicht glauben kann!", lobte Elena ihren Mann. Genau deswegen wünschte sie sich auch, dass Damon bei ihr und Phillipe bleiben konnte. Aber das würde sich nicht jetzt gleich entscheiden und sie würden abwarten müssen, deswegen wollte Elena sich lieber ablenken.
Christians Nachricht kam da genau richtig. "Nein wirklich? Herzlichen Glückwunsch!" Elena war zugegebenermaßen ziemlich überrascht, weil sie Christian eher als Kindskopf kannte, aber das freute sie natürlich sehr. "Wirklich toll! Hast du dir schon überlegt wo du arbeiten möchtest?" Christian schien das Reisen zu gefallen, denn er war ständig irgendwo anders. Deswegen konnte Elena sich nicht richtig vorstellen, dass er sesshaft werden wollte. Aber Christian war immer für eine Überraschung gut, von daher.... "Ja stimmt.... wollte ich. Aber irgendwie gab es immer viel zu tun und naja... jetzt haben wir Phillipe!" Ob Elena trotzdem noch studieren gehen würde stand in den Sternen.
Als Damon zurück kam, wurden die Männer eh wieder zu Teenagern, aber Elena nahm es mit Humor. "Sehr viel Spaß!"; stimmte sie ihrem Ehemann zu, gab ihm und Phillipe einen Kuss und grinste in sich hinein. "Und nun könntet ihr mal den Tisch decken!" Christian salutierte lachend. "Jawohl!", machte er und lehnte sich dann zu Damon rüber. "Bist ja ein richtiger Pantoffelheld geworden!", stichelte er.

Von nichts was Hailey sagte ließ Nicki sich abschrecken. Es zeigte zwar, wie sehr er mit sich selbst zu kämpfen hatte, aber genau deswegen blieb sie auch. Wenn er den Eindruck gemacht hätte, als würde es ihm gut tun alleine zu sein.... dann hätte Nicki ihn in Ruhe gelassen. Manchmal war das eben so. Aber Hailey sah aus, als würde er ganz in der Dunkelheit versinken, sobald sie ihn alleine ließ und deswegen blieb Nicki stur. Schließlich gab Hailey nach und sie ritten gemeinsam zur Ranch zurück. Die Stimmung war angespannt, das konnte Nicki spüren, aber irgendwie würden sie das schon hinbekommen.... hoffentlich.
"In Ordnung!", stimmte Nicki zu. Der Tag war lang gewesen und sie konnten jetzt wohl beide etwas Ruhe brauchen. Daher würde es auch reichen morgen noch zu den Salvatores zu reiten. Jetzt wollte Nicki erstmal, dass Hailey sich wieder beruhigte. Was auch immer da in im vorging... Nicki wusste es nicht, aber sie wollte es herausfinden. "Willst du darüber reden?", fragte sie deshalb. Inzwischen waren sie an Veritas angekommen und brachten die Pferde in den Stall, wo sie sich erholen konnten.
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BeitragThema: Re: Everything changes   Do 10 Nov 2016, 19:23

„Er muss eben erst einmal in diese neue Vaterrolle hineinwachsen. Ginge mir nicht anders. War es denn geplant?“ fragte er sehr direkt. Christian war weit entfernt selbst Vater zu werden, aber er musste zugeben, dass es Damon stand wenn man ihn nun mit seinem Sohn beobachtete. Elenas Glückwunsch zum bestandenen Studium nahm er voller Stolz an. „Danke, Elena“, sagte Christian und musste nicht lange überlegen: „Ich möchte nach Europa gehen und von Ingenieuren dort weiter lernen. Erst London, dann Paris. Vielleicht noch Rom. Mal sehen.“ Christian freute sich jetzt schon darauf und sah das mit dem Militär nur als kleinen Aufschub seiner Pläne und nicht als große Gefahr. Elans Studienpläne waren aber offenbar auf Eis gelegt. „Aufgeschoben ist ja nicht aufgehoben“, ermutigte er sie. Wobei es mit Kind natürlich schwieriger werden würde, zumal sie sich auch mit dieser Ranch einiges aufgebaut hatten.
„Held ja, aber ohne Pantoffeln“, grinste Damon und tat einfach mal gar nichts, weil Christian ja schon so brav den Tisch deckte. Damon wusste selbst nicht wie ihm gerade geschah, aber irgendwas machte das Baby auch mit ihm. Es fühlte sich auf jeden Fall gut an.
„Ich habe übrigens den gleichen Brief für Hailey…. Ich wusste gar nicht, dass er nun auf Veritas wohnt“, staunte Christian. „Wie kommts? Jetzt sagt mir bloß nicht, dass er auch schon für Nachwuchs gesorgt hat. Ich bekomme sonst Minderwertigkeitskomplexe.“ Oder lag das hier an der Luft?

Hailey war einerseits froh, dass Nicki blieb, andererseits machte es das nicht einfacher. Er wollte sie nicht mit hineinziehen in diesen dunklen Nebel, der ihn manchmal umgab. Schweigend und angespannt ritten wie darum nachhause und brachten die Pferde in den Stall von der Leichtigkeit des Ausflugs war nichts geblieben und Hailey verschlossener denn je. Im Stall versorgten sie ebenso schweigend die Pferde. Nicki wollte aber offenbar nicht länger schweigen und sprach Hailey konkret an. „Ich weiß nicht“, erwiderte Hailey knapp und wich immer noch ihrem Blick aus. „Ich habe noch nie darüber geredet.“ Er wirkte eher wie ein verstörtes Kind, als wie ein kaltblütiger Mörder. „Mir vorzustellen, was sie dir angetan haben und wie sie dich zurück gelassen haben, dass erinnerte mich an einen Vorfall im Krieg und plötzlich …. War es als wäre ich wieder dort und ich wusste, wenn ich die Männer nicht töte, töten sie dich.“ Das war natürlich nur eine knappe Abwandlung dessen was in ihm vorging. Er wusste nicht ob er Nicki damit belasten konnte und er wusste auch nicht, was geschah, wenn er sich gedanklich auch noch einmal in diese Zeit begab.
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BeitragThema: Re: Everything changes   Fr 11 Nov 2016, 16:11

Was Christian sagte entsprach wohl der Wahrheit und von dem geschockten Gesichtsausdruck zu dem Baby herumtragenden Daddy war die Entwicklung ja schon ziemlich weit. Elena jedenfalls war stolz auf ihre Jungs. "Naja... nicht so richtig. Also, wir wollten schon irgendwann Kinder, aber noch nicht unbedingt jetzt!" Nun war es aber so weit und Elena wollte es auch gar nicht anders haben. Christians Pläne waren aber auch mindestens genauso groß und so langsam steckte seine unbekümmerte Stimmung sie an. "Klingt als würdest du viele große Städte unsicher machen!", stellte sie amüsiert fest. Das passte aber auch irgendwie zu Christian. "Wien und Madrid sind auch schön.... hab ich gehört!", riet sie ihm noch. Wenn er schon in Europa war, sollte er wohl auch die Chance nutzen so viel wie möglich zu sehen. 
Mit Damon stichelte er sich zwar ein bisschen, aber immerhin deckten die beiden nebenher den Tisch und so konnte Elena wenig später das Abendessen servieren. Es gab für die Jungs einen ordentlich Braten mit Gemüse und Nudeln, weil Damon die so gerne mochte. Als Christian erzählte, dass Hailey ebenfalls einberufen wurde, horchte Elena wieder auf. "Wirklich? Das wird Nicki nicht gefallen...." Sie war mit Grayson im Lazarett gewesen und wusste noch viel mehr über den Krieg als Elena selbst. "Hailey kam vor einer Weile hierher, weil er .... Pech mit seiner Verlobten hatte. Er hat Veritas übernommen und leitet das Sägewerk!", erzählte sie Christian. "Inzwischen hat er Nicki kennen gelernt, sie arbeitet bei meinem Vater. Nachwuchs haben sie zwar noch keinen.... aber das wird schon noch!"

Bis sie im Stall waren schwiegen beide, aber Nicki ging davon aus, dass Hailey einfach einen Moment brauchte. Als er auf Veritas aber immer noch schwieg, machte sie dem ein Ende und fragte nach. Hailey schien immer noch verwirrt zu sein, aber wenigstens antwortete er ihr. Dass er verärgert war, weil die Männer sie damals so schwer verletzt hatten war verständlich. Aber es begründete eben nicht seine Reaktion. Doch Hailey sagte etwas, was Nicki so langsam auf die richtige Fährte brachte. "Was war das für ein Vorfall?", fragte sie leise. Nicki wollte ihn nicht drängen, aber Hailey sollte mit ihr sprechen können, wenn er das wollte. Um ihm wenigstens ein bisschen Sicherheit zu geben, griff Nicki vorsichtig nach Haileys Hand, während sie gemeinsam zum Haus gingen. "Ist dir sowas schon mal passiert?" Nicki war zwar nicht sicher, ob sie die Antwort hören wollte, aber das musste sie einfach fragen.
Im Haus blieb Nicki dann aber nochmal stehen und sah Hailey an, auch wenn er immer noch versuchte ihrem Blick auszuweichen. "Hailey.... wir sind in Sicherheit. Mir wird nichts passieren und dir auch nichts... Hier wird uns niemand etwas antun!"
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BeitragThema: Re: Everything changes   Fr 11 Nov 2016, 18:25

„Aha“, machte Christian vielsagend und wackelte fast so gekonnt mit den Augenbrauen wie es Damon sonst tat. So früh waren also noch keine Kinder geplant gewesen, das hatte Christian sich doch gleich gedacht. Sicher hatte sich Elena durchgesetzt, denn Damon hatte so viel Christian wusste nie zuvor über Kinder gesprochen oder nachgedacht. „Madrid und Wien? Gute Idee, ich setze diese Städte noch auf die Liste“, nickte er, denn an Kinder dachte er ganz sicher noch nicht. Schnell merkte Christian, dass Damon und Hailey ihm eins doch voraus hatten, … die Frau an ihrer Seite. Die fehlte ihm. Wobei willige Mädchen gab es sicher genug, nur Christian hatte sich noch nicht entschieden. Die Auswahl gefiel ihm eigentlich ganz schön gut. Andererseits…. Na ja… vielleicht sollte er da doch noch einmal darüber nachdenken.
„Heißt das bei Hailey ist es auch schon … konkret?“ fragte Christian als der Tisch gedeckt war und Elena ein wahres Festmahl brachte. „Womit habe ich das verdient?“ fragte Christian voller Vorfreude. Damon hatte Philipe in die Wiege gelegt und setzte sich auch. „Das verdient man sich, in dem man sich ein Weibchen aussucht, es heiratet und man ihr die Welt zu Füßen legte und dann… bekommt man ab und an so ein Fressi, wenn man Glück hat“, grinste Damon und schaufelte eine riesige Portion auf seinen Teller. Als Vampir war er irgendwie nicht so verfressen gewesen. Irgendwann würde er auf seine schlanke Linie achten müssten.

Hailey war froh, dass Nicki ihm etwas Zeit gab und ihn nicht drängte. Sie nahm seine Hand und das half Hailey wider Erwarten. Aber ob er darüber reden konnte, wusste er selbst nicht. Nicki nahm ihn einfach mit ins Haus und Hailey starrte weiter auf den Boden. „Ja es ist schon einmal passiert… aber das war im Krieg.“ Trotzdem war es nicht der Vorfall gewesen. „Ich war mit ein paar Männern im Schützengraben. Wir dachten, es wäre Waffenstillstand, weil Heiligabend war. So war es vereinbart. Aber plötzlich beschossen sie unseren Graben. Viele starben… ich hätte versucht zu flüchten, aber mein Bein war unter zwei toten Kameraden eingeklemmt. Einige lebten noch… die Südstaatler schlachteten sie ab wie Vieh und machten sich über meine Kameraden lustig. Ich konnte mich schließlich befreien, aber da standen sie schon praktisch vor mir. Ich konnte nur noch den Überraschungsmoment nutzen… und tötete sie alle. Es war wie ein Rausch.“ Es war Krieg und nicht ganz mit dem Vergleichbar was heute geschehen war, aber Hailey hatte auch da die Kontrolle verloren. Er drückte Nickis Hand und sah sie endlich wieder an. Diesmal hatte er Tränen in den Augen. „Wegen des eigentlichen Vorfalls…ich werde Damon bitten, es dir zu erklären… ich kann es im Moment nicht. Damon war dabei.“ Eigentlich war es nicht Haileys Art über solche Vorkommnisse zu sprechen wenn enge Freunde wie Damon beteiligt waren, aber diesmal hoffe er, dass Damon das verstehen und erklären würde.

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BeitragThema: Re: Everything changes   Fr 11 Nov 2016, 19:53

Das Grinsen von Christian war eindeutig, aber so schnell ließ Elena sich nicht einschüchtern, dazu war sie nun schon zu lange mit Damon zusammen. "Na wir haben es nicht drauf angelegt, aber du weiß ja, wie das im Eifer des Gefechts so ist.... da vergisst man eben auch mal was!" Elena zwinkerte ihm zu und beließ es dann erstmal dabei, Christian hatte sicherlich genug Fantasie. Warum er so viel Erfolg bei den Frauen hatte konnte Elena schon verstehen, aber sie war mit Damon mehr als glücklich, da gab es keine Konkurrenz. Hailey war ein gemeinsamer Freund von Damon und Christian, da war die Neugier kein Wunder. "Na immerhin wohnen die beiden schon zusammen, aber ich glaube mit dem Heiraten haben sie es nicht so eilig", da waren sie eben ziemlich unkonventionell. "Sie müssten eigentlich in den nächsten Tagen zurück kommen, dann lernst du Nicki sicherlich kennen!", meinte Elena. 
Das Essen kam auf jeden Fall gut an und natürlich freute Elena sich darüber, auch wenn sie nun nicht gerade die typische Hausfrau war. "Oder man sucht sich einfach einen Ehemann, der so gut kochen kann wie Damon!", entgegnete Elena grinsend, denn ihr Ehemann stand ja mindestens genauso oft am Herd wie sie. Hauptsache war aber, dass es allen schmeckte und deswegen war zumindest Elena ziemlich satt, als auch Phillipe sich meldete. "So ich sehe mal zu, dass der Nachwuchs auch was bekommt und dann bringe ich ihn ins Bett!", meinte Elena, während sie das Baby aus der Wiege nahm. "Ach, das kannst du ruhig auch hier erledigen!", erlaubte er mit einem Grinsen. "Hättest du wohl gerne!", konterte Elena, gab Damon noch einen Kuss und ließ die Jungs dann erstmal alleine. "Ihr könnt ja dann aufräumen!", waren ihre Abschiedsworte.
Christian lachte und klopfte seinem Freund auf die Schulter. "Da hast du nen Fang gemacht...", Christian lachte, meinte es aber ernst. Die beiden schienen wunderbar zueinander zu passen. "Bekomme ich noch ein Bier?"

Eigentlich rechnete Nicki schon damit, dass Hailey sie abblocken würde. Er sah nicht aus, als würde er über irgendwas mit ihr reden. Aber zu ihrer Überraschung erklärte er dann zumindest ein bisschen was und natürlich hörte Nicki ihm aufmerksam zu. Dass es Hailey nicht leicht fiel darüber zu sprechen war eindeutig, aber das war auch verständlich. Im Haus streifte Nicki ihre Stiefel ab und hängte den Mantel auf, ehe sie sich mit Hailey im Wohnzimmer setzte. Sie wollte ihm die Chane geben darüber zu reden, ohne ihm Druck zu machen. Nicki hatte hautnah erlebt, was der Krieg anrichten konnte, aber sie war eben nie in einer solchen Situation gewesen. "Hast du je mit jemandem darüber gesprochen?", fragte Nicki. Wenn Hailey seit damals dieses Trauma mit sich herum trug war klar, dass es nicht besser werden konnte. Dass Damon ebenfalls dabei gewesen war überraschte Nicki ein wenig, aber sie nickte leicht. Für sie war es natürlich in Ordnung, wenn Hailey es selbst nicht erzählen konnte. "Wir schaffen das schon... ich bin für dich da!", war alles, was sie jetzt noch dazu sagte. Natürlich machte es auch Nicki ein bisschen Angst, aber sich jetzt zurück zu ziehen würde Hailey sicherlich nicht helfen.
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BeitragThema: Re: Everything changes   Fr 11 Nov 2016, 20:30

Oh ja Christian hatte genug Phantasie, darum grinste er auch etwas dreckig aus der Wäsche. „Hauptsache es hat Spaß gemacht“, stellte er fest und wurde von Damon angerempelt. „Das, mein Freund, geht dich gar nichts an.“ Nein, das war eine Sache zwischen ihm und Elena. Da war Damon eigen.
Hailey war auch schon einen Schritt weiter in Sachen Beziehung, wenn auch noch nicht ganz so weit wie die Salvatores. „Ich glaube ich muss langsam aufpassen, dass ich den Anschluss nicht verpasse und doch noch ein Ladenhüter werde“, jammerte Christian und machte sich im Grunde noch keine wirklichen Sorgen. Dass Damon kochte, war nicht neu. „Ohne Damon wären Hailey und ich als Strich in der Landschaft aus dem Krieg zurückgekehrt. Aber Damon brachte man einen Hasen und hatte wenig später ein Festmahl. Oft weiß ich wirklich nicht, wie er das gezaubert hatte.“ Christian war Damon dafür jetzt noch dankbar.
Nun aßen sie aber und als das Abendessen erledigt war, bekam auch Philipe etwas in Aussicht gestellt. Weil Christian aber so unverschämt darauf hoffte, dass Elena hier ihren Sohn stillte, bekam er von Damon nun wirklich eins auf den Hinterkopf. „Wirst du dich wohl benehmen. Das ist MEINE Frau.“ Und das war auch sehr gut so, fand Damon. Ja eben, das war sein Fang! Der beste seines Lebens. Ein Bier bekam Christian trotzdem. „Kriegst du… Christian, es wird Zeit, dass du dir auch deine bessere Hälfte suchst. Glaubs mir. Sie jetzt wieder zu verlassen wird schwer für mich. Ich hoffe du verzeihst mir auch… aber egal was sie mir anbieten. Ich werde nur als Ausbilder beim Militär dienen. Nichts anderes.“ Damon konnte nur hoffen, dass er sich da nicht täuschte und eben doch zu anderen Diensten vom Vaterland gezwungen wurde.

Hailey sah ein wenig aus wie ein verlorener Junge, wie er da auf dem Sofa saß. Kaum setzte sich Nicki aber zu ihm, legte er den Arm um sie, weil er diese Verbindung jetzt dringend brauchte. „Nein, ich habe nie mit jemanden darüber geredet. Es gehört einfach zum Krieg. Was will man da machen?“ fragte Hailey und war sich ziemlich sicher, dass er nicht der Einzige war, dem das passiert war. Er küsste Nicki auf die Wange, weil sie ihm das Gefühl vermittelte wirklich in jedem Fall für ihn da zu sein. „Was ist mit dir? … Träumst du manchmal von dem Überfall?“ fragte er schüchtern, weil er auch bei Nicki keine alten Wunden aufreißen wollte. Dann schüttelte er aber plötzlich den Kopf. „Vielleicht sollten wir lieber rüber zu den Salvatores gehen und sehen, ob es etwas Neues gibt?“ fragte er in der Hoffnung auf andere Gedanken zu kommen. „Die Vergangenheit kann man eh nicht mehr ändern“, stellte Hailey abschließend fest und zuckte hilflos die Schultern.
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Elena Gilbert

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BeitragThema: Re: Everything changes   Sa 12 Nov 2016, 14:37

Früher war Elena bei dem Thema eindeutig verklemmter. Da wäre es ihr sicherlich peinlich gewesen, wenn Christian solche Andeutungen zu ihrem Sexleben gemacht hätte. So aber konnte sie da einfach drüber stehen und selbst Sprüche klopfen. Damon sah das schließlich auch ziemlich entspannt und so hatten sie alle ihren Spaß... jedenfalls Verbal. Alles andere musste Christian sich wo anders suchen und deswegen verzog Elena sich auch schließlich mit ihrem Sohn.
Christian konnte sehen wie glücklich Damon war und genau darum ging es ja auch. "Ist ja schon gut.... irgendwo wartet schon ein Deckel für meinen Topf!" So eilig hatte er es mit der Suche zwar nicht, aber wenn man die beiden hier sah konnte man schon neidisch werden. Deswegen verstand Christian auch gut, warum Damon hier nicht weg wollte. Früher hatten sie durchaus Spaß daran gehabt gemeinsam durch die Gegend zu ziehen, aber diese Zeiten waren wohl vorbei. "Natürlich .... du hast jetzt eine Familie zu versorgen. Du solltest versuchen so schnell wie möglich wieder zurück zu kommen, nur... mach dir nicht zu viele Hoffnungen!", warnte Christian. Er war zwar auch eher Optimist, aber die Sache musste man realistisch sehen: Das Militär versuchte so viele Menschen wie möglich zu bekommen, um den Konflikt so schnell wie möglich aus dem Weg zu räumen. 
Bei dem einen Bier blieb es am Abend nicht, aber irgendwann fiel auch Christian ins Bett. Dementsprechend war Elena am nächsten Morgen als erste wach. Zuerst wurde Phillipe versorgt und auch die Tiere bekamen etwas zu essen, aber dann wurden die Männer aus dem Bett geworfen. Bei Damon war Elena da noch nett. Sie legte Phillipe auf Damons Brust, wo der Kleine ein bisschen strampelte und vor sich hin brabbelte. Er war zwar erst einige Tage alt, aber schon jetzt konnte Elena jeden Tag sehen, wie er etwas Neues lernte. Bei Christian ging Elena weniger schonend vor... da machte sie einfach die Türe auf und ließ Ben ins Zimmer!

Hailey war ja auch nicht der offenherzigste Mensch, der gleich seine ganze Lebensgeschichte erzählte. Deswegen wunderte es Nicki nicht, dass er bisher nicht darüber gesprochen hatte. "Vielleicht würde es dir helfen das ein oder andere zu erzählen...", meinte Nicki, einfach nur damit Hailey mal darüber nachdachte. "... oder du könntest mit Damon sprechen!" Der würde wohl am ehesten verstehen was in seinem Freund vorging, auch wenn Nicki nicht wusste wie sehr er selbst mit seinen Erinnerungen zu kämpfen hatte. Für heute hatten sie allerdings schon genug Aufregung gehabt. "Es ist schon spät.... wir sollten noch etwas Essen und dann schlafen gehen. Morgen früh reiten wir dann rüber!", schlug Nicki vor und so wurde es dann schließlich auch gemacht.
Die Nacht war unruhig gewesen und Nicki wusste nicht richtig, wie sie Hailey am besten helfen konnte. Deswegen hielt sie es für das Beste, wenn sie bei Damon und Elena vorbei sahen. Erstens brachte das Hailey vielleicht auf andere Gedanken und zweitens konnte sie dort erfahren was passiert war. Deswegen sorgte sie noch dafür, dass Hailey was zu essen bekam und zog sich dann an. "Willst du los? Oder hast du es dir anders überlegt?"
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Damon Salvatore

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BeitragThema: Re: Everything changes   Sa 12 Nov 2016, 20:19

Die Hoffnung hatte Damon trotzdem. Er wollte nicht lange fort von Frau und Kind. Notfalls würde er so tun als ob die ehemalige Schussverletzung wieder Schwierigkeiten machte. Das stimmte zwar hinten und vorne nicht, aber schauspielerische Qualitäten hatte Damon durchaus, zumindest dann wenn er etwas wollte. Der Abend verlief feucht fröhlich und nach einigen Bierchen schlief Damon wie ein Murmeltier. Am Morgen weckte ihn Philipe und zauberte sofort ein Lächeln auf die Lippen von Papa. „Guten Morgen, Philipe“, sagte Damon und passte gut auf, dass der Kleine nicht von ihm runter rutschte. Elena grinste er ebenfalls an und kuschelte dann noch ein wenig mit Philipe.
Vom Kuscheln mit Ben war Christian meilenweit entfernt. Der Rottweiler schlabberte ihn ab und er sprang regelrecht aus dem Bett um dem großen Hund zu entkommen. Das war nicht die Art von Küssen, die er sich für den Morgen wünschte.

Ja vielleicht würde es helfen, wenn er sich jemand anvertraute. Vielleicht würde es aber nur noch schlimmer werden und er sich aus dem Alptraum nicht mehr befreien können. Trotzdem nickte er um das Thema für heute zu beenden. Sie aßen eher schweigsam zu Abend und zumindest Hailey schlief sehr unruhig. Das ganze nahm ihn mehr mit als er je gedacht hatte. Nicki hatte es leider auch am nächsten Morgen nicht vergessen und so willigte Hailey ein. „Nein, ich habe es mir nicht anders überlegt“, meinte er leise und zärtlich wie eh und je. Er drückte Nickis Hand und raffte sich nach dem Frühstück auf um mit Cooper und Kira ebenfalls nach Veritas zu reiten.
Dort erwartete sie aber eine doppelte Überraschung. Kaum gingen sie dort auf die Veranda zu, wo die Salvatores gerade frühstückten, entdeckte Hailey zunächst Christian. „Nicki, das ist Christian. Du weißt schon… der Christian von dem ich schon so oft erzählt habe.“ Man hörte und sah Hailey an, dass er sich freute, aber dann wurde es noch besser, denn da stand ein Kinderwagen. „Ich werd verrückt…“, schnaufte er und sprang auf die Veranda um in den Wage zu sehen. „Da ist ja noch jemand dazu gekommen.“ Hailey sah aus als wollte er gleich in den Wagen springen und das Baby klauen. „Ganz langsam Großer“, lachte Damon und stand auf, damit der nicht einfach noch sein Kind einfach so aus dem Wagen nahm. „Das ist Philipe und Philipe verdaut gerade sein Frühstück, also sei so gut und lass ihn noch schlafen, du kriegst dafür auch noch ne Tasse Kaffee.“
Hailey nickte wie abwesend und besann sich dann doch seiner Manieren und ging zu Elena. „Herzlichen Glückwunsch, Elena. Wie geht es dir denn? So als Mama?“ fragte er und klang schon selbst fast wie eine Mutter.
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