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 In der Falle

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Damon Salvatore

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BeitragThema: Re: In der Falle   Mo 30 Jan 2017, 18:27

Keine Frage, Enzo machte dieses Leben hier erträglich(er). Damon war froh, dass er keine Heulsuse war und mit ihm bei den Aufträgen gemeinsame Sache machte. Inzwischen dachte er wirklich darüber nach, wie er Enzo mit hier heraus holen konnte, denn er mochte ihn. Er war nicht ganz so anstrengend wie Christian und nicht ganz so langweilig wie Hailey. Auch wenn das nun vielleicht ein wenig gemeine Gedanken waren. Enzo und Damon gaben der guten Cindy keinen Grund für Klagen. Sie muckten nicht auf und erledigten ihre Aufträge. Von Damon kamen zwar die üblichen blöden Sprüche, aber manchmal ertappte er sogar Cindy dabei, wie sie über seine große Klappe schmunzelte. Das alles tat er nur, um ihr Vertrauen zu erwerben. Zwar plapperte er auch offen darüber, dass er hoffte, dass sie ihn für seinen ‚treuen Dienst‘ bald gehen ließ, aber auf die Diskussion ließ Cindy sich natürlich nicht ein.
Damons Selbstbeherrschung wurde auf eine harte Probe gestellt, als Cindy ihm nun Elena brachte. Er wusste selbst nicht was gescheit und sinnvoll war. Wenn sie aber herausfanden wer sie wirklich war, dann konnten sie sie als Druckmittel einsetzen. Also entschied Damon einfach den unbeherrschten Vampir zu spielen. Elena wurde zu ihm hinein geschubst und Damon fing sie schräg grinsend auf. „Hallo Hübsche“, zwinkerte er ihr zu und zog sie in eine Ecke, wo er sie manipulierte Du hast vor mir keine Angst, du spürst es nicht, wenn ich dich beiße. Du lässt dich von niemand anderen als mir anfassen. Ob das nun der Weisheit letzter Schluss war, wusste Damon auch nicht. Sanft küsste er ihre Stirn ehe er sie wieder aus der Nische zog und in den Hals biss. Es waren aber eher körperliche Schmerzen die Damon spürte, weil er Elena nicht beißen wollte. Doch er musste nun spielen und überzeugend sein, wenn sie hier heraus wollten. Als er wieder von ihr abließ kicherte Damon und zog Elena auf die Pritsche die ihm als Bett diente. „Morgen leihe ich sie dir, …. Vielleicht Enzo“, sagte er scheinbar gut gelaunt und hoffte dass Cindy abzog und er Elena von seinem Blut geben konnte, damit die kleine Wunde schnell wieder verschwand. Oh Mann… da würde er sich als Wiedergutmachung einiges einfallen lassen müssen. Aber war zur Hölle machte Elena hier?!?!?
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Elena Gilbert

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BeitragThema: Re: In der Falle   Mi 01 Feb 2017, 20:58

So wirklich einen Plan hatte Elena um ehrlich zu sein nicht gehabt. Das erwähnte sie aber besser nicht, wenn Damon danach fragte. Sie wusste auch selbst, dass es vollkommen idiotisch war einfach so im Dunkeln zu tappen und auf den Lichtschalter zu hoffen. Aber woher hätte sie denn wissen sollen, dass Damon von so einem Haufen Verrückter verhaftet worden war? Was genau hier getrieben wurde wusste Elena noch nicht so genau, aber nach first class Hotel sah es nun nicht gerade aus.
Elena war einfach nur froh, als sie endlich wieder sehen konnte. Neben Damon waren drei weitere Vampire hier, die alle samt nicht so vertrauenerweckend aussahen. Um so erleichterter war Elena, als Cindy verkündete, dass sie erstmal Damons Abendessen darstellen sollte. Das war nun keine Katastrophe und er würde ihr mit Sicherheit nichts tun. Bei den anderen Vampiren sah das allerdings anders aus, da wurde Elena schon ein wenig anders. Als Cindy ihr einen Schups gab wähnte sie sich für heute aber in Sicherheit, denn hinter Elena fiel die Tür ins Schloss. Einen Moment lang atmete Elena einfach durch, weil sie endlich wieder bei Damon war, weil er sie festhielt und scheinbar gesund war.
Dann wurde ihr aber klar, dass sie hier unter Beobachtung standen. Glücklicherweise reagierte Damon schneller als sie und deswegen folgte Elena einfach nur seinen stummen Anweisungen. Offenbar wollte er nicht, dass irgendwer von ihrer Verbindung wusste, deswegen zog Elena unbemerkt ihren Ring vom Finger und schob ihn in ihre Tasche. Besser keiner entdeckte, dass sie den gleichen Ehering trugen. Manipulieren konnte Damon seine Frau nicht, weil sie immer noch Stefans Kette mit dem Eisenkraut trug. Das musste hier allerdings niemand wissen und deswegen plapperte Elena brav nach, was Damon ihr sagte. "Ich habe keine Angst vor dir. Ich spüre nicht, wenn du mich beißt. Ich lasse mich von niemand anderem anfassen!" So glaubte hoffentlich jeder, dass sie manipuliert war. 
Ein bisschen überraschend kam es dann doch, als Damon sie in den Hals biss. Es tat nicht sehr weh, aber Elena hatte einfach nicht damit gerechnet. Nach dem ersten Schreck -Damon hatte sie schließlich noch nie gebissen, jedenfalls nicht als Mensch- hielt sie sich dann aber einfach an ihm fest. Er brauchte das Blut vermutlich sogar. An Damons Blick konnte Elena erkennen, wie schwer ihm das fiel und deswegen lächelte sie kurz aufmunternd. Hauptsache sie konnte erstmal bei ihm bleiben. 
"Na dann viel Spaß noch!", verabschiedete Cindy sich erstmal. Sie ließ das Mädchen heute Nacht hier. Morgen würde sie aber sicherlich erfahren, was noch so alles passiert war.

Elena hielt fast die Luft an, bis Cindy endlich weg war. Dann schmiegte sie sich an Damon und schloss die Augen. Ob sie jetzt reden konnten? Oder besser nichts sagen? Elena war sich unsicher und wartete deswegen einfach auf Damons Reaktion.
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Damon Salvatore

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BeitragThema: Re: In der Falle   Do 02 Feb 2017, 20:31

Verdammt….Damon hatte vergessen, dass Elena noch Stefans Kette trug. Er merkte es an der Art, wie sie seine Worte wiederholte. Das passte einfach nicht, wenn man Elena wirklich gut kannte. Egal, hoffentlich glaubten es die anderen. Damon würde dennoch versuchen Elena noch richtig zu manipulieren, denn falls Cindy sie zu den anderen in die Zelle werfen würde, würde das für Elena die Hölle werden. Natürlich würde Damon versuchen das zu umgehen…. Doch was wenn das schief lief? Daran wagte er gar nicht richtig zu denken.
Elena lächelte ihn aufmunternd an und Damon verstand nicht so recht, woher sie diesen Optimismus nahm. Ihm war der gerade abhandengekommen. Natürlich freute er sich, sie zu sehen, aber sehr viel schlechter konnten die Umstände einfach nicht sein, als in diesem Moment. Sie schmiegte sich an ihn und Damon erlaubte es sich, diesen Moment ebenfalls kurz zu genießen. Er zog sie in die hinterste Ecke, wagte aber nicht zu flüstern. Zum Glück war da jede Menge Staub und so schrieb er in diesen. Tu so als ob ich dich belästige. Wehr dich, schrei mich an. Dann tun wir so als wärst du ohnmächtig, oder zumindest nicht mehr bei klarem Bewusstsein. Das schrieb Damon in den Staub und wischte es weg, damit er mehr schreiben konnte. Sie wissen nicht, dass wir zusammen gehören. Sie dürfen es nicht erfahren. Bist du alleine? Wissen Nicki und Hailey, dass du hier bist? Hast du einen Plan?schrieb Damon und konnte bloß hoffen, dass ihnen bis zum Morgen etwas einfiel. Oder alternativ Elena einen Plan mit in der Tasche hatte.
Immer wieder schielte er ums Eck und lauschte mit dem sensiblen Vampirgehör, ob jemand kam oder Enzo schon etwas bemerkt hatte. Bis jetzt war aber alles ruhig…
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BeitragThema: Re: In der Falle   Fr 03 Feb 2017, 20:20

Diese Zelle war ja schon unangenehm genug, aber dann noch die ganze Zeit von drei anderen Vampiren belauscht und beobachtet zu werden war noch schlimmer. Sehen konnte sie zumindest im hinteren Teil der Zelle nur Enzo, aber hören konnten die anderen beiden sicher alles. Elena wusste nicht, wie Damon zu den anderen Vampiren stand. Aber dass er nicht mit ihr sprach, sondern seine Nachricht in den Staub schrieb sagte wohl einiges. Elena sah sich nochmal um, aber sie konnte hier beinahe gar nichts hören. Kurz traf ihr Blick auf den von Enzo. Er saß zwar scheinbar völlig entspannt auf seiner Britsche, aber Elena erkannte, dass er ganz genau beobachtete was sie hier in der Zelle taten.
Damons Anweisung, dass sie so tun sollte als würde er sie belästigen machte daher durchaus Sinn, aber... wie sollte sie das denn bei ihrem eigenen Mann? Am liebsten hätte Elena ihn einfach umarmt und nicht mehr losgelassen, bis jemand sie hier raus holte..... vorzugsweise Super Man auf einem Einhorn oder so. Weil das aber nicht passieren würde, gab Elena sich Mühe für die anderen Vampire ein Theater aufzuführen. "Lass deine Finger da weg!", erklärte sie Damon und immerhin konnte sie jetzt seine Hand nehmen, um sie scheinbar wegzuschieben. "Hör auf damit..... lass das!" So richtig überzeugend klang das nicht mal für Elena, einfach weil sie gerade so froh war Damon wieder zu sehen. Aber sie hatte ja schon erfahren wie es war, wenn sich ein Mann gewaltsam aufdrängte, also gab sie sich mehr Mühe. "Nein, bitte nicht.... lass mich in Ruhe!!"
Während Elena weiter das Opfer spielte, schrieb Damon noch mehr in den Staub. Ob hier tatsächlich niemand wusste, dass sie zusammen gehörten, da war Elena sich nicht ganz sicher. Aber sie nickte Damon kurz zu, weil sie es versuchen mussten. Auch seine nächste Frage wurde mit einem Nicken beantwortet. Elena war vollkommen alleine gekommen, weil sie niemanden in Gefahr bringen wollte. 
Elena beantwortete Damons Fragen, indem sie die Lippen bewegte. Das würde für den Vampir hoffentlich schon reichen. "Sie wissen, dass ich dich suche. Aber niemand weiß wo genau ich bin!" Da hatte Damon sicher auf eine andere Antwort gehofft, aber Elena hatte ja nicht mit sowas hier gerechnet...
Enzo ließ sich nichts anmerken, aber er beobachtete doch recht genau was Damon da drüben machte. Schließlich kannte er seinen neuen Freund nun schon eine Weile.
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BeitragThema: Re: In der Falle   Sa 04 Feb 2017, 09:51

Elena spielte die ‚Vampir-Opfer‘ Rolle mehr oder weniger überzeugend. Einen Oskar gab es dafür jedenfalls noch nicht. Damon ging es dabei aber wie ihr und er hätte sie am liebsten im Arm gehalten und genossen, dass sie wieder beisammen waren. Allzu verheißungsvoll war das aber alles nicht. Elena war alleine und hatte keinen Rettungstrupp in der Hinterhand. Schade aber auch. Dass sie wussten, dass sie ihn suchten, aber nicht wussten wo, half auch nicht weiter. „Pech“, kritzelte Damon in den Staub, dann lehnte er sich auf die Pritschte zurück und zog Elena mit sich.
Für den Moment konnten sie eh nichts tun und ob Enzo in diesem Fall sich als Freund oder Feind erwies blieb abzuwarten. Sie verbrachten eine ziemlich schlaflose Nacht. Damon sorgte sich sehr wegen Elena. Am liebsten hätte er sie wirklich manipuliert, damit sie zumindest keine Angst mehr haben brauchte. Der Morgen kam schneller als gedacht. Damon hatte ohnehin nicht geschlafen. Er hatte Elena im Arm gehalten und musste der Dinge harren die nun kamen. ‚Was nun?‘  kritzelte der Vampir in den Staub der Zelle, als sich Elena in seinem Arm rührte.

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BeitragThema: Re: In der Falle   So 12 Feb 2017, 17:19

Die Situation war eindeutig nicht wie Elena sich das vorgestellt hatte. Noch wusste sie auch überhaupt nichts über diese Einrichtung hier. Was hatten diese Leute vor? Aber da Damon nicht sprach traute Elena sich nicht zu fragen und das alles in den Staub zu schreiben war zu kompliziert. Für heute Nacht waren sie hoffentlich sicher, weglaufen war keine Alternative, deswegen blieb nichts anderes übrig als abzuwarten. Wenigstens war Damon nicht verletzt und weil er sie nun im Arm hielt konnte Elena wenigstens ein kleines bisschen schlafen. Erholsam war die Nacht trotzdem nicht.
Dass auch Damon nicht wirklich geschlafen hatte konnte Elena sehen, als sie am nächsten Morgen aufwachte. Warum war ihr klar, denn Damon machte sich grundsätzlich immer Sorgen um seine Frau. Gefangen von irgendwelchen Verrückten wurde das sicher nicht besser. Weil Elena nun aber auch nicht wie die Maus in der Falle herumsitzen wollte, sah sie sich ein wenig um. Es gab mehrere Zellen, den Ganz in der Mitte und eine sehr stabil aussehende Türe. Eigentlich müsste es doch möglich sein Cindy zu überwältigen, ihr den Schlüssel abzunehmen und dann zu fliegen. Wenn weder Damon noch ein anderer Vampir das bisher getan hatten war es aber scheinbar nicht so einfach wie gedacht.
Ehe Elena irgendeinen produktiven Gedanken äußern konnte ging eben diese Türe auf und Cindy kam wieder rein. "Guten Morgen die Herrschaften!", grüßte sie recht fröhlich. "Du lebst ja auch noch!", lautete die Begrüßung für Elena. Das Grinsen auf Cindys Gesicht war nicht sonderlich vertrauenerweckend und tatsächlich führte sie nichts gutes im Schilde. "Wir brauchen Blut.... Damon komm mit!", fordert sie. Das war an sich nichts ungewöhnliches, denn es gab häufiger Verletzte und die wurden mit Vampirblut geheilt. Cindy schloss also die Zelle auf und ließ Damon raus. "Na komm, du musst nicht alleine bleiben!", sagte sie zu Elena. Weil sie glaubte mit Damon mitgehen zu dürfen, kam Elena ebenfalls aus der Zelle. "Enzo leistet dir sicher gerne Gesellschaft!" Cindy lachte und gab Elena einen Schups. Ehe die überhaupt richtig verstand was passierte, stand sie bei diesem anderen Vampir in der Zelle..... das konnte nun unschön werden. "Na komm jetzt Damon, ich hab nicht den ganzen Tag Zeit!" Cindy ging schon mal zur Türe.
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BeitragThema: Re: In der Falle   So 12 Feb 2017, 18:30

Das war alles schlimmer als erwartet….sehr viel schlimmer. Damons Herz klopfte bis zum Hals also er hörte, dass Cindy wiederkam. Was sollte er nun nur wegen Elena tun? Sie schwebte hier in höchster Lebensgefahr, wenn sie in die Zelle eines anderen Vampirs geworfen wurde. Aber er konnte nichts tun… gar nichts! Verdammt verdammt… Damon musste versuchen gute Miene zum bösen Spiel zu machen. „Wäre auch schön, wenn ich sie unversehrt wieder haben könnte… nach der kleinen Blutspende… da bin ich viel motivierter und Cindy, du weißt doch wie schwer motivierte Mitarbeiter zu finden sind.“ Damon musste darauf setzen, dass Cindy seine Kooperation wollte.
Sie schubste Elena einfach so zu Enzo rein und Damon blieb nun wiederum fast das Herz stehen. Gut, dass Vampire keinen Infarkt mehr bekommen konnten. Unbeirrt und hochnäsig stakste Cindy weiter… oh eines Tages würde Damon ihr den Hals so was von umdrehen! Was sollte er jetzt nur machen. Kurz blieb er hinterher, sah Elena verzweifelt an und dann zu Enzo. Er konnte ihm nur ein kleines Zeichen geben, das war ein fast unmerkliches Kopfschütteln. Er sollte ihr bloß nichts tun! Hoffentlich raffte Enzo es…. Und selbst wenn er es raffte…. Hoffentlich hielt er sich daran. Mit einem unguten Gefühl folgte Damon Cindy. Jetzt konnte er hier nicht ausbrechen… sie brauchten einen Plan und zwar einen guten. Damon beschloss nun ein ganz Braver zu sein und so Cindy später dazu zu bringen, Elena laufen zu lassen.
Enzo hatte sein Pokerface aufgesetzt und grinste Elena an als man sie zu ihm hineinschubste. „Olá Señora“, grüßte er sie. Damon hatte ja gesagt, seine Braut käme aus Spanien. „Also entweder du bist Damons Braut…. Oder er ist der lascheste Vampir, den ich je erlebt habe. Eine Schande für die ganze Spezies.“ Enzo war immer noch undurchschaubar.
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BeitragThema: Re: In der Falle   So 12 Feb 2017, 19:11

So sehr Elena sich gerade noch darüber gefreut hatte, dass sie wieder bei Damon war, so schnell verpuffte die Freude, als sie nun getrennt wurden. Elena hatte sowieso schon keine Ahnung was sie hier erwartete, aber mit anderen Vampiren wollte sie sicher keine Freundschaften schließen. Cindy hatte da aber ganz andere Pläne, denn nun lernte Elena Enzo kennen und zu allem Überfluss nahm sie Damon mit, so dass Elena ganz auf sich alleine gestellt war.
Cindy dachte aber gar nicht daran jetzt schon aufzuhören. Sie hatte einen Verdacht was Elena und Damon anging, aber sie war noch nicht sicher. Deswegen wurden die beiden eben getestet. "Ach komm schon, die Motivation hattest du schon gestern Nacht, das muss jetzt eine Weile reichen!", meinte sie zu Damon. Mal sehen wie er auf die Aussicht reagierte Elena so schnell nicht mehr in seiner Zelle zu haben. Eine zweite Provokation kam gleich noch hinterher. Cindy stellte sich näher vor Damon als sie es sonst tat und geizte dabei nicht mit ihren Reizen. "Wenn du dich noch ein bisschen anstrengst, gibt es vielleicht mal eine richtige Motivation!", kündigte sie Damon schon mal an. Dabei ging ihr Blick zu Elena, die aussah als würde sie mit den Zähnen knirschen. Viel mehr konnte Cindy aber nicht wahrnehmen und eigentlich war das mit dem Blut ziemlich dringend, also beeilte sie sich nun anstatt weiter Spielchen zu spielen.

Elena fühlte sich, als habe sie gerade jemand in einem Tigerkäfig ausgesetzt. War wohl auch ungefähr das Selbe. Aber mit einem Vampir konnte man immerhin reden und das war nun ihre einzige Chance. Ganz offensichtlich wusste er schon ein bisschen mehr über Damon, also schienen sie zumindest über ein paar Dinge gesprochen zu haben. Elenas Erfahrung mit Vampiren gab ja nun einiges her. Sie wusste, dass man einen Vampir besser nicht reizen sollte, aber gleich den Kopf einziehen war meistens auch nicht die richtige Taktik. "Und wie genau kommst du darauf, dass ich so einen heiraten würde?", fragte sie deswegen mal recht schlagfertig. Irgendwie erinnerte sie Enzo an Damon und bei dem hatte es immer gut funktioniert. "Du bist dann also ein vorzeigbarer Vampir?", wollte sie gleich noch wissen, wenn er Damon schon als Schande für die Spezies beschrieb.
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BeitragThema: Re: In der Falle   So 12 Feb 2017, 20:24

„Letzte Nacht … pffft komm schon Cindy. Ich tu immer brav was du sagst, mache niiiiiie Ärger, da sollte doch noch ein kleines Extra drin sein“, erbat sich Damon, in der Hoffnung so bei Cindy durchzukommen. Aber nix da…. Stattdessen machte sie ihn an. Igitt! Darum sah er sie auch eher an, als hätte man ihm Regenwürmer zum Abendessen serviert. Nicht mal mit der Beißzange würde er sie anpacken. Neeeee.
Damon räusperte sich und versuchte sich wieder zu beruhigen. „Fragt sich für wen das die passende Motivation wäre“, rutschte es ihm raus. Gefiel er dieser Ziege etwa? Und wenn ja, wäre das gut oder schlecht? Ein Blick zu Elena sagte ihm, dass es eher schlecht wäre…. Sehr schlecht sogar…
Lieber folgte er ihr jetzt anstandslos, vertraute auf Enzo und machte den Job, den man von ihm erwartete. Hoffentlich ging das gut!

Enzo grinste weiter, die Kleine hatte wirklich Schneid. Lässig lehnte er an der Tür und musterte sie. „Ich weiß ja nicht ob du ihn freiwillig geheiratest hast. Er könnte dich auch manipuliert haben und schwupps war da ein Ring am Finger. Das geht manchmal so schnell. Ist ansteckender als ein Schnupfen“, seufzte Enzo. „Und ich sage ja nur, dass Damon ‚lasch‘ wäre wenn er dich NICHT geheiratet hätte. Hat er aber, schätze ich…. Also ist alles gut und mein Kumpel bleibt mein LieblingshinterGitterKumpel.“ Enzo war amüsiert. Das war doch endlich mal ne Abwechslung nach seinem Geschmack. „Vermutlich hat er also alles richtig gemacht.“ Braver Damon…
„Natürlich bin ich vorzeigbar. Interesse?“ fragte er und sah es als sportliche Herausforderung Damons Herzblatt zu umgarnen und vielleicht etwas zu ärgern. Es war ja so langweilig hier drinnen.
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BeitragThema: Re: In der Falle   So 12 Feb 2017, 21:12

Es gefiel Elena ganz und gar nicht, wie diese Ziege ihren Mann ansah. Immerhin reagierte aber wenigstens Damon wie sich das gehörte. Außerdem konnte Elena im Moment sowieso nicht ausrichten, also musste sie zusehen wie Damon nun hinter Cindy herdackelte, als sei er ihr Schoßhündchen. Darüber würden sie bei Gelegenheit nochmal reden müssen und vielleicht bekam sie diese Cindy ja mal zwischen die Finger. 
Jetzt hatte sie es aber erstmal mit Enzo zu tun und das war mindestens genauso heikel. Es machte allerdings den Anschein, als läge Elena mit ihrer Theorie richtig. Enzo schien Damon sehr ähnlich zu sein und deswegen war ihr Verhalten wohl nicht ganz falsch. Elena wusste allerdings, dass sich die Reaktion eines Vampirs auch ganz schnell wieder ändern konnte, deswegen blieb sie vorsichtig. "Hmm eine manipulierte Ehe..... nicht sehr edel. Hattest du das etwa schon nötig!" Damon hatte jedenfalls keine Manipulation gebraucht, um sie zu heiraten. Das hatte Elena schon ganz freiwillig gemacht. 
Enzo erklärte seine Sicht der Dinge nochmal ein bisschen ausführlicher und jetzt musste sogar Elena mal schmunzeln. "Dann habe ich ja Glück gehabt, dass Damon immer alles richtig macht!" Die Ehe bereute sie jedenfalls nicht. Als Enzo verkündete, dass Damon sein Freund war, spürte Elena zumindest ein bisschen Erleichterung. Vielleicht würde sie das hier ja doch überleben. "Ich bin übrigens Elena....", stellte sie sich wenigstens mal vor, das konnte ja nicht schaden. Wie sich das für so einen Angeber gehörte, versuchte Enzo es gleich mal mit einer Anmache. "Damon und du, ihr seid euch wohl sehr Ähnlich was?", stellte sie lachend fest. "Also nein, einer von der Sorte reicht mir.... vielen Dank auch!" So langsam wurde sie wenigstens ein kleines bisschen lockerer. "Wo sind wir hier?"
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BeitragThema: Re: In der Falle   Mo 13 Feb 2017, 19:02

„Ich? Also ich muss doch sehr bitten“, regte Enzo sich künstlich auf. „Wenn ich nicht gerade gehalten werde wie ein Goldhamster, dann kann ich praktisch jede haben. Frauen stehen auf den klassischen Typ Mann. Auf mich eben.“ Enzo war auch mindestens so überzeugt von sich wie Damon es war. „Ich bin charmant“, flüsterte er und schob ihr den einzigen Stuhl hin den es hier gab. „Unterhaltsam…“, er faltete aus einem Papierschnipsel eine Blume und gab sie Elena. „Und ein kleines bisschen gefährlich…das findest du noch heraus“, sagte er zweideutig und grinste ein wenig verschlagen. Anders überlegte man hier schließlich nicht lange.
Als Elena sagte, dass Damon ‚immer‘ alles richtige machte, musste er allerdings lachen. „Klar und weil er immer alles richtig macht, ist er auch hier gelandet.“ Irgendwas war da schief gelaufen. Irgendwas schief gelaufen war wohl auch in Spanien. „Du bist ganz schön schnell von Spanien hier her gekommen. Zumindest hat Damon behauptet, seine Frau wäre dort. Und du bist kein Vampir… das rieche ich… wie passt das zusammen? Bist du sein wandelnder Blutspender?“ fragte er etwas herausfordernd und wusste nicht, was er dazu sagen sollte, dass er angeblich Damon ähnlich war. Elena wurde lockerer und eigentlich passte das Enzo nicht, weil das hier der Anfang vom Ende war. Das würde er ihr auf die Schnelle beibringen müssen. „Du bist hier bei lauter Verrückten, die Vampire noch viel verrücktere Sachen machen lassen.“ Nun, das klang schon nicht mehr ganz so locker und vergnüglich. Dazu sah Enzo sie mit ernster Miene an, dann klatschte er in die Hände. „So Prinzessin, lass uns mal überlegen, wie wir dich wieder hier heraus bekommen.“ Enzo grübelte kurz. „Ich habe gehört ich habe heute Abend einen gefährlichen Auftrag. Ich muss in ein Haus einbrechen, das A scharfe Wachhunde hat und B schießwütige Bewacher. Ich könnte verlangen eine wandelnde Blutkonserve mitzunehmen, falls ich einen höheren Blutverlust erleide… du musst dich rechtzeitig aus dem Staub machen. Was Besseres fällt mir auf die Schnelle nicht ein.“ Da war Enzo mal ganz ehrlich.
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BeitragThema: Re: In der Falle   Mo 13 Feb 2017, 21:24

Je länger sie mit Enzo redete, desto mehr wurde Elena in ihrer Vermutung bestärkt, dass Enzo und Damon sich sehr ähnlich war. Die große Klappe war jedenfalls schon mal die Gleiche und deswegen konnte Elena auch ganz gut mit dem kleinen Angeber umgehen. "Wieso hast du dann Cindy noch nicht um den Finger gewickelt?", fragte Elena herausfordernd. So schwer konnte das doch nicht sein das Mädchen um den Finger zu wickeln und hier raus zu kommen. Scheinbar stand die ja aber her auf Damon und der war immer noch nicht wieder zurück. "Was machen sie mit Damon?", wollte Elena deswegen wissen. Vielleicht hatte Enzo ja noch ein paar nützliche Informationen. Zumindest war Enzo unterhaltsam und so schmunzelte Elena ein wenig, als sie mit der Papierblume auf dem Stuhl saß. Trotzdem wollte sie lieber wieder zu Damon rüber...
Enzo rätselte munter drauf los, was Damon und Elena verband. "Wir haben eine ziemlich lange Vorgeschichte.... würde dich nur langweilen!" Elena war noch vorsichtig mit Informationen. Sie wusste ja nicht, ob man Enzo trauen konnte, also erzählte sie lieber nicht so viel. "Aber nein, Damon trinkt mein Blut nicht.... normalerweise!" Gestern hatte er da eine kleine Ausnahme gemacht, aber das war ja ein Notfall gewesen. Eigentlich hatte Elena nicht mal ein Problem damit Damon ihr Blut zu geben, aber er wollte das nicht. "Wir sind also einfach nur ein ganz normales Ehepaar!" Gut das war nun wohl eine Lüge, denn bei ihnen war so gar nichts normal.... der beste Beweis war diese Situation.
Enzo machte nun aber deutlich, dass sie hier nicht im Kindergarten waren und... zu Elenas Überraschung bot er seine Hilfe an. "Das....ist sehr nett von dir?!", so ganz sicher war Elena sich da nicht, wenn er von Hunden und herumfliegenden Kugeln sprach. "Aber ohne Damon gehe ich hier nicht wieder weg!" Schließlich war sie gekommen um ihn zu holen, auch wenn der Plan nun nicht gerade eine Glanzleistung war.
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BeitragThema: Re: In der Falle   Di 14 Feb 2017, 20:18

„Weiiiiiiil“, setzte Enzo umständlich an, weil er noch keine passende Ausrede hatte. „Weil ich ein gewisses Niveau habe und weil Cindy unter diesem besagten Niveau liegt“, dozierte er ganz schlau. „Denkst du etwa ich sollte es darauf anlegen? Was wenn … na ja, auch wir Männer und auch wir Vampire haben Gefühle. Aber was sag ich dir, du bist ja mit einem verheiratet.“ Enzo konnte plappern wie ein Waschweib. „Was sie mit Damon machen? Oh heute nichts schlimmes. Sie zapften ihm etwas Blut ab, weil sich vermutlich irgendein Gansterboss in einer Schießerei oder bei einer Messerstecherei verletzt worden war. Mach dir keine Sorgen, der ist gleich wieder da.“ Enzo machte sich da keine großen Sorgen.
Als Elena sagte, sie wären ein normales Ehepaar musste Enzo lachen. „Ach ja? Na gut, da gehen die Ansichten wohl auseinander.“ Immerhin waren beide hier gelandet. Leider musste aber hier eine Fassade aufrechterhalten werden. Für ihn die des blutrünstigen Vampirs und für Elena die Fassade einer verletzlichen Lady. „Wir sollten zumindest so tun, als wäre das hier ganz furchtbar für ich“, erinnerte Enzo Elena an die eigentliche Situation. Sie wirkte ziemlich furchtlos und ob das gut war, wusste Enzo auch noch nicht. „Ich werde dir ein wenig von meinem Blut an den Hals schmieren. Und wenn Cindy wieder kommt, solltest du sehr verstört wirken. Ich habe schließlich einen Ruf zu wahren“, erklärte Enzo und versuchte weiter über eine mögliche Flucht nachdenken. „Gibt es denn da draußen niemand, der euch helfen könnte? Dann wäre es vielleicht eben schon eine Option erst dich hier heraus zu bringen“, überlegte Enzo weiter. Menschen überlebten hier in der Regel nicht lange…
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BeitragThema: Re: In der Falle   Mi 15 Feb 2017, 21:01

Es zeigte sich, dass Enzo genauso wortgewandt war wie Damon. Unter anderen Umständen hätte Elena ja durchaus gerne gewusst, wie die beiden miteinander zurecht kamen. Wenn beide so eine große Klappe hatte, konnte das sicherlich ziemlich amüsant sein. Hier war aber weder der Ort, noch die Zeit dafür, deswegen machte Elena sich um ganz andere Dinge Gedanken. Was Damon anging konnte Enzo sie wenigstens ein bisschen beruhigen, denn das hörte sich nicht all zu schlimm an. Diese Cindy sollte zwar besser nicht so lange mit ihm alleine sein, aber Blutabnehmen war nicht schlimm und schadete einem Vampir nicht. Wenn Damon aber von Cindy kein Blut bekam, um sich wieder zu regenerieren würde Elena ihn dazu zwingen von ihrem Blut zu trinken. Er musste ja schließlich bei Kräften bleiben. Elena hoffte also darauf, dass Damon bald wieder kam.
Wenigstens war Enzo unterhaltsam und Elena war sich beinahe sicher, dass er ihr nichts tun würde. Also standen ihre Chancen gut die Rückkehr von Damon noch zu überleben. "Wenn wir alle hier raus sind erzähle ich dir gerne mal die ganze Geschichte!", hier drin ging das aber niemanden etwas an und eigentlich wollte Elena nicht so lange hier bleiben, als dass sie genug Zeit hätte alles zu erzählen. Sie war schon unsicher, ob Damon nicht sauer war, weil sie gegenüber Enzo zugegeben hatte, dass sie verheiratet waren. Nun war es aber ehe schon zu spät.
Bei Enzos nächstem Vorschlag machte Elena große Augen, aber es hatte doch eine gewisse Logik. "Behalten sie öfter mal Menschen hier?", wollte Elena wissen. Sonst waren keine hier und Elena wusste nicht so richtig, ob das nun ein gutes oder ein schlechtes Zeichen war. Trotzdem akzeptierte sie Enzos Vorschlag und ließ sich von ihm mit Blut beschmieren. Zusätzlich zerriss sie noch einen Ärmel, damit es so aussah als hätte sie sich gewehrt. "Wir kennen ein paar Hexen, sie sind unsere...Freunde!" Philipe würde sie hier ganz sicher mit keiner Silbe erwähnen. "Vielleicht könnten sie uns helfen!" und nun kam Elena tatsächlich ins Grübeln. Vielleicht war es das beste, wenn sie erstmal wieder frei kam? Nun musste Damon erstmal zurück kommen, dann konnten sie das entscheiden.
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BeitragThema: Re: In der Falle   Do 16 Feb 2017, 20:58

„Ich verlass mich darauf. Auf diese Geschichte bin ich nämlich schon sehr gespannt“, grinste Enzo als er von Elena charmant vertröstet wurde. Leider war sie auch ein wenig naiv. „Dahinten sind zwei Vampire drin… die sich schlimmer benehmen als Tiere. Ich vermute, sie sind schon Ewigkeiten hier drin. Kein Mensch, den man in ihre Zelle warf, kam je wieder lebend heraus. Ich hab keine Ahnung, was sie mit denen gemacht haben.“ Enzo wusste es wirklich nicht, aber vermutlich hatten sie schon so lange gelitten, dass sie selbst eher wie Tiere nur noch reagierten und sich verteidigten und töteten wenn sich ihnen die Gelegenheit bot. So genau wollte er das Elena gar nicht erzählen. Präventiv wurde sie mit einem Blut besudelt und ein Ärmel zerfetzt.
Elena überraschte ihn aber gleich nochmal. „Ihr habt Hexen als Freunde?“ fragte er überrascht. „Wie habt ihr das denn geschafft?“ fragte er nach, als er plötzlich Schritte hörte. Damon kam angerannt… alleine… „Schnell, wir haben nicht viel Zeit“, sagte er und stutzte kurz, als er Elena sah. Sofort veränderten sich seine Augen und die Vampirfratze kam zum Vorschein. „Was hast du mit ihr gemacht?“ zischte er und öffnete die Tür um Enzo am Kragen zu packen.
„Nichts! Mann, Damon… es ist mein Blut. Wo ist Cindy?“ fragte er, denn irgendwas stimmte hier doch absolut nicht. Damon untersuchte Elena. „Wir müssen weg hier.“ Für mehr Erklärungen war keine Zeit, aber immerhin war das wirklich Enzos Blut. Damon ließ die beiden aus der Zelle und wühlte in dem Schrank im Flur panisch. Er fand einen Tageslichtring und warf ihn Enzo zu. Aber wo war der Gegenmittel verdammt? „Cindy hat mir vorhin eine Ladung Tollwut verpasst, damit ich auch ja brav bleibe“, sagte er und suchte weiter. Jetzt hörte man aber erneut Schritte. „Verdammt!“ Damon lauschte kurz. Elena mochte noch nichts hören, aber da kamen zwei, drei schlecht gelaunte Wachmänner von Cindy. „Enzo, bring Elena hier heraus. Ich brauch das Gegenmittel. Ich komme so schnell ich kann. Wartet am alten Friedhof auf mich.“ Damon hoffte, dass er das rechtzeitig fand. „Los! Geht jetzt!“ fauchte er und Enzo packte Elena und zerrte sie mit sich. Es brachte ihnen allen nichts, wenn sie das ausdiskutierten. Der Vampir zerrte Elena durch einige Gänge und dann hinaus in die dunklen Gassen. „Na komm, Elena … wir müssen noch ein Stück laufen. Der Friedhof ist am anderen Ende der Stadt“, sagte Enzo und ließ sie keine Sekunde los.
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BeitragThema: Re: In der Falle   Fr 17 Feb 2017, 09:33

Bisher war das hier ja noch nicht all zu schlimm und mit Enzo hatte Elena wohl großes Glück gehabt, denn er schien nicht vor zu haben ihr etwas zu tun. Was er dann allerdings über die anderen Vampire erzählte klang nicht sonderlich erfreulich. Tatsächlich knurrte jemand am Ende des Ganges und aus einer Zelle schob jemand einen Arm, um mit den knöchernen Fingern zu winken. Jetzt musste Elena doch mal trocken schlucken. Diese Bekanntschaft wollte sie doch lieber nicht machen. Vielleicht hatte Enzo also doch recht, lieber schnell hier raus und Damon von außen helfen als hier drin sterben. Was würde dann nur aus Philipe werden? Elena dachte schon darüber nach Enzo zu bitten, ihr sein Blut zu geben. Elena würde lieber ein Vampir werden als zu sterben, aber es blieb erstmal beim verschmierten Blut an ihrem Hals.
"Wir sind eben nett, da findet man schnell Freunde!", behauptete Elena. War ja auch irgendwie so. Jedenfalls sah sie schon fast ein, dass es bessere wäre zu verschwinden und die Hexen um Hilfe zu bitten, als Damon angerannt kam. Elena war erleichtert, Damon ging auf Enzo los.... konnte man ihm wohl nicht verübeln. "Alles gut... Damon, es geht mir gut!", versicherte sie deswegen schnell. Da hatten sie es mit der Tarnung wohl ein wenig übertrieben. Dann ging alles zu schnell, als dass Elena richtig begreifen konnte worum es ging. Sie lief hinter Damon den Gang entlang, beobachtete wie er irgendwas suchte und sah dabei auch kurz die anderen beiden Vampire... da war kein Stück Menschlichkeit zu erkennen. Damon erzählte was von Tollwut, Gegengift, aber Elena verstand nur Bahnhof, bis.... "Nein! Nein du musst mit uns kommen!", verlangte sie. Nun gab es keinen Grund alleine zu verschwinden, sie musste Damon einfach mitnehmen. Enzo reagierte aber schneller, er wusste dass Damon ohne das Heilmittel nicht fliehen konnte, deswegen schnappte er sich die zappelnde und schreiende Elena, um sie nach draußen zu tragen. So wurde immerhin der Eindruck erweckt, dass sie nichts davon freiwillig tat. "Nun hör schon auf, wir warten am Friedhof!", forderte er dann aber irgendwann. Das Gestrampele machte es nur anstrengender, entkommen würde sie dem Vampir aber eh nicht.

Sie hatten gewartet, eine gefühlte Ewigkeit. Aber Damon kam nicht. Elena hatte zurück gewollt, um ihn zu suchen, aber Enzo hatte sie aufgehalten und irgendwann weggebracht. Elena erinnerte sich nur noch wage an den Heimweg, aber sie erinnerte sich noch daran wie sie Philipe endlich wieder auf dem Arm hatte. Enzo war mitgekommen und deswegen gingen sie auch gemeinsam zu den Hexen. Elena argumentierte, dass es für Philipe nicht gut wäre ohne Damon aufzuwachsen und die Hexen willigten ein. Enzo musste einen genauen Bericht abliefern und dann machten sie sich auf die Suche.
Das Warten brachte Elena beinahe um, aber noch schlimmer wurde es, als die Hexen zurück kamen. Das ganze Versteck war zerstört, alles lag in Schutt und Asche. Was genau passiert war wussten sie nicht, doch allen war klar, dass Elena niemals aufhören würde zu suchen. Deswegen entschied man sich ihr eine Lüge aufzutischen: Die Drahtzieher hatten alle Vampire getötet, um an anderer Stelle neu anzufangen. Niemand hatte eine Chance zu entkommen!

Selbst drei Jahre später hatte Elena noch das Gefühl, dass ein großes Stück von ihr fehlte. Damon war weg, egal wie lange sie seinen Tod geleugnet hatte, es gab einfach kein Lebenszeichen. Die Ranch lief nach wie vor gut, sie hatten einen Stallknecht eingestellt und sogar Enzo wohnte noch hier. Im Grunde genommen hätten sie ein schönes Leben haben können, aber Elena wusste einfach nicht wie sie ohne Damon weitermachen sollte. Der einzige Grund warum sie jeden Morgen aufstand war Philipe. Ihr 4 jähriger Sohn war inzwischen sehr lebhaft, entdeckte jeden Tag neue Abenteuer und erinnerte zunehmend an seinen Vater. Das Pony hatte er natürlich bekommen und damit wurde auch fleißig geübt. Sie hatten das Pferdchen gemeinsam geputzt und gesattelt, nun saß Philipe stolz wie Oskar im Sattel und Elena machte gemeinsam mit ihm und den Hunden einen Spaziergang.
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BeitragThema: Re: In der Falle   Fr 17 Feb 2017, 20:03

Enzo fand es eigentlich ganz gut, dass Elena mal kurz sah, wer da hinten in der Zelle hauste. Das ließ sie hoffentlich etwas vorsichtiger werden. „Nett sein soll bei Hexen reichen?“ fragte Enzo zweifelnd. Er hatte mit diesen Kreaturen noch keine guten Erfahrungen gemacht. Dann aber überschlugen sich die Ereignisse bis hin zur Flucht mit Elena.
An diesem Abend hatte sich Enzos Leben radikal verändert. Er hatte mit Elena am Friedhof gewartet und gewartet, aber Damon war nicht erschienen. Danach hatte Enzo entschieden Elena erst einmal in Sicherheit zu bringen. Später hatte er Nachforschungen angestellt, aber die waren alles andere als Verheißungsvoll. Irgendetwas schien passiert zu sein, dass dort alles in Schutt und Asche gelegt hatte. Damon schien keine Chance gehabt zu haben. Fortan hatte Enzo das Gefühl Elena beschützen zu müssen und ja… er war etwas in sie verknallt. Leider hatte er aber keine Chance und auch wenn Damon tot war, hatte Elena offenbar immer nur ihn im Kopf. Enzo blieb dennoch auf der Lakeview Ranch und machte sich nützlich wo er nur konnte. Zwar wurde Elena auch von ihren Nachbarn den Crimsons unterstützt und auch ihr Vater und Bruder waren für sie da, aber Enzo wurde gewissermaßen zu ihrem Schatten, gemeinsam mit den Hunden. Aber das Leben verlief ruhig, bis zu jenem Tag an dem Enzo als in den Stall ging. Aus der Ferne sah er Elena mit Philipe auf dem Pony und den Hunden und machte sich keine Gedanken, weil alle drei Hunde bei ihr waren. Er ging selbst in den Stall und erstarrte, als er den Stallburschen leblos und mit regelrecht zerfetzter Kehle. Das sah doch sehr nach einem Vampir aus…. Enzo war ja selbst einer. Aber er tötete nie, trank und manipulierte, oder nutzte auch mal Tiere. Doch selbst die überlebten das meist ganz gut. Hastig sah er sich um und rannte nach draußen.

Damon wusste nicht mehr, dass er Damon hieß… er war wie ein tollwütiges Tier, das nur noch von Trieben und Instinkten geleitet und gelenkt wurde. In seinem Körper regierte seit drei Jahren ein Fieber, das ihn innerlich zu verbrennen schien. Er hatte ständig Durst und darum säumten Leichen seinen Weg. Er sah nicht mehr aus wie damals. Seine Kleidung war zerrissen und er war barfuß. Sein Gesicht war eine blutbesudelte Fratze mit einem durchtriebenen Grinsen. Er witterte Menschen und extrem süßes Kinderblut. Nachdem er den Stallburschen getötet und leer getrunken war, ließ das Fieber zwar etwas nach, aber lange würde das nicht anhalten und je mehr er trank umso länger konnte er die Hitze in seinem Körper bekämpfen. Deshalb holte er die Frau und das Kind auf dem Pony schnell ein. Drei Köter waren da und waren dumm genug ihm schwanzwedelnd entgegen zu treten. Zack Pech gehabt, Capper brach Damon das Genick und warf ihn achtlos weg, während die anderen Hunde unsicher wurden, trat er schräg und diabolisch grinsend der Frau entgegen und legte die Hände auf die Zügel des Ponys. „Wohin des Wegs?“ fragte er und wischte sich den Rest Blut des Stallburschen mit dem Handrücken von den Lippen.
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BeitragThema: Re: In der Falle   Fr 17 Feb 2017, 20:29

Das Leben hätte eigentlich schön sein können, denn alles war wie Elena es sich immer gewünscht hatte. Die Pferde, die Ranch, ihre Familie. Sogar Nicki und Hailey waren immer noch da und überglücklich miteinander. Alles war perfekt, nur Damon fehlte in jedem Augenblick. Elena machte sich immer noch Vorwürfe, weil sie ihn damals zurück gelassen hätte. Vielleicht wäre er noch am Leben, wenn sie anders entschieden hätte. Dass Enzo hier war machte es gleichzeitig leichter und schwerer. Er war immer für Elena da, unterstützte sie wo er nur konnte und er verstand wohl am aller besten, wie es ihr ging. Gleichzeitig aber war er Damon in so vielen Dingen sehr ähnlich und dadurch wurde Elena nur noch mehr an ihren verstorbenen Mann erinnert. Vermutlich genau deswegen verbrachte Elena aber sehr viel Zeit mit Enzo. Er hielt so gesehen die Erinnerungen an Damon wach, genau wie Philipe und so lebte Elena in ihrer ganz eigenen Welt aus Erinnerungen und Realität. Mit Philipe und dem Pony spazieren zu gehen war für Elena immer ein Stück Entspannung. Sie wusste, dass Damon das auch sehr wichtig gewesen wäre, denn die Liebe zu den Tieren hatten sie geteilt und an ihren Sohn weiter vererbt.
Als sie losgingen sah Elena noch, wie Enzo aus dem Haus kam. Sie winkte ihm kurz, aber er war hier längst Zuhause und kannte sich aus, also achtete sie nicht weiter darauf. Cap und Capper waren nicht mehr die jüngsten, aber noch topfit und Ben war ja ein paar Jahre jünger. Das Pony war zuverlässig und brav, inzwischen konnte Philipe aber schon die Zügel halten und saß sehr aufrecht im Sattel. "Mummy reiten wir heute zum Wald?", fragte Philipe und Elena lächelte. "Das ist zu weit, da kommen wir erst bei Dunkelheit zurück. Wir reiten einmal um den See, einverstanden?", schlug Elena vor und Philipe lächelte begeistert. 
Viel weiter kamen sie aber nicht, denn plötzlich überschlugen sich die Ereignisse. Ein Mann kam auf sie zu und normalerweise waren die Hunde da gleich wachsam, aber auf diesen Mann rannten sie gleich zu. Doch dann.... landete Capper plötzlich auf dem Boden. Elena hatte noch gar nicht richtig verstanden, was da gerade passiert war, als Damon plötzlich vor ihr stand. Ihr Verstand sagte ihr, dass hier irgendwas nicht stimmte. Er war blutverschmiert, hatte dieses diabolische Funkeln in den Augen und... irgendwas stimmte mit Capper nicht. Aber.... das war ihr alles egal. Elena glaubte einen Moment sie musste träumen, aber dann wollte sie einfach nicht mehr aufwachen. "Damon.... Damon, du bist hier!", stellte sie fest, ehe sie dem Vampir einfach um den Hals fiel. "Wie kann das sein? Wo kommst du her? Wo warst du?", sie konnte es kaum fassen. "Du bist hier..." die Erleichterung war unglaublich und endlich hatte Elena das Gefühl wieder richtig atmen zu können.
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BeitragThema: Re: In der Falle   Fr 17 Feb 2017, 21:49

Damon wusste nicht was hier vor sich ging. Die Frau fiel ihm um den Hals und kurz flackerte etwas in seinem Innersten auf, aber es war viel zu schwach und verkümmert, als dass es zu einer Flamme hätte werden können. Darum erstarrte er auch nur, als die Frau auf ihn einredete und ihm - unfassbar - um den Hals fiel. Das hatte er ja noch nie erlebt, oder zumindest erinnerte er sich nicht mehr daran. Sie roch gut… wieder war da etwas Vertrautes und das Kind sah ihn mit großen Augen an. Nur das Pony schnaubte etwas verwirrt und ging langsam rückwärts. Damon ließ den Zügel los, denn wer wollte schon ranziges Ponyblut, wenn einem diese Schönheit so vertrauensselig um den Hals fiel. Lange überlegte der Vampir nicht, sondern biss zu und packte die Frau… eine Umarmung war es sicher nicht.

Enzo rannte in Vampirgeschwindigkeit zu Elena, doch er war nicht schnell genug. Er sah wie sie gepackt wurde. Dann stützte er sich nur noch auf den Angreifer, riss ihn fort von Elena und wollte ihm das Genick brechen. Aber der Angreifer war verflucht stark und im Blutrausch. Die beiden Vampire lieferten sich deshalb einen erbitterten Kampf. Äste brachen, Rinde splitterte, als sie sich gegenseitig umbringen wollten und mit Zähnen und Fäusten sich gegenseitig bekämpften. Enzo erkannte Damon und doch auch nicht. Das war nicht der Damon, den er gekannt hatte. Der hatte Herzen in den Pupillen gehabt, wenn er von seiner Frau gesprochen hatte und er war kein kaltblütiger Mörder gewesen.
In den Jahren bei Elena hatte Enzo Damon trotz seiner Abwesenheit besser als je zuvor kennengelernt. Er hatte hier gesehen, was er sich aufgebaut hatte, hatte seine Freunde und seinen Sohn kennengelernt und war auch Elena als Freund näher gekommen. Hie und da war er kurz davor gewesen sie zu küssen, oder es zumindest zu versuchen, aber Elena brachte ihm stets nur Freundschaft entgegen und Enzo hatte es akzeptiert, weil er genau diese Freundschaft nicht hatte aufs Spiel setzen wollen. Er beschützte sie aber in jeder Hinsicht und versuchte Philipe den Vater zu ersetzen, so weit Elena das zuließ. Damons Erinnerung war allgegenwärtig. Kein Tag an dem sie nicht von ihm sprach. Tja und nun war er wieder da… aber anders als gedacht. Enzo kämpfte um sein Leben. Er war der ältere Vampir, aber Damon hatte gerade einen ganzen Stallburschen intus. Leicht war es nicht. Als Enzo zurückgeschleudert wurde und abermals angriff, schaffte er es endlich Damon in den Schwitzkasten zu nehmen und …in auszuschalten indem er ihm das Genick brach. Es knirschte hässlich, dann sackte Damon in sich zusammen und blieb reglos liegen. „Willkommen zuhause, Kumpel“, schnaufte Enzo schwer und sah dann zu Elena. „Bist du in Ordnung? Hat er dir etwas getan?“ fragte er ein wenig in Eile, denn der Genickbruch würde Damon nicht lange lahm legen. Und es war für sie alle besser, wenn ihnen bis dahin etwas einfiel.
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BeitragThema: Re: In der Falle   Sa 18 Feb 2017, 15:18

Vollkommen überwältigt von der Freude Damon wiederzusehen ignorierte Elena einfach alle Warnzeichen. Eigentlich hatte sie nun schon lange genug mit Vampiren zu tun um zu wissen, das blutverschmierte Kleidung kein gutes Zeichen war. Neutral betrachtet sah Damon aus wie ein obdachloser Massenmörder. Aber es war eben Damon und da galten bei Elena eben ganz andere Maßstäbe. Sie musste allerdings schnell feststellen, dass irgendwas so ganz und gar nicht stimmte. Er nahm sie zwar in den Arm, aber eben nicht um sie zu umarmen, sondern um sie festzuhalten. Noch dachte Elena sich nichts dabei, aber dann spürte sie Damons Zähne in ihrem Hals. 
Elena schnappte nach Luft und wusste nicht, was sie nun tun sollte. Es war deutlich zu spüren wie Damon das Blut aus ihren Adern saugte, aber jede Gegenwehr von Elena war absolut zwecklos. Vermutlich hätte das übel geendet, wäre Enzo nicht aufgetaucht. Elena taumelte zurück und presste eine Hand auf die blutende Wunde, konnte nun aber nur noch zusehen wie die Vampire aufeinander losgingen wie die wilden Tiere. Philipe hatte inzwischen angefangen zu weinen, weshalb Elena ihn an sich zog. "Alles gut mein Schatz.... mach dir keine Sorgen!", versuchte sie ihren Sohn zu beruhigen, war selbst aber auch ziemlich aufgelöst. 
Glücklicherweise hatten Jeremy und Abby vom Haus aus gesehen was passiert war und kamen nun angerannt. "Na komm Phili wir bringen dein Pony in den Stall und dann holen wir bei Opa einen Nachtisch.... einverstanden?" Jeremy und Grayson waren inzwischen glücklicherweise in alles eingeweiht und deswegen wusste Jer instinktiv, dass es das beste war seinen Neffen aus der Schusslinie zu bringen. Elena nickte bestätigend und deswegen ging Philipe schließlich mit seinem Onkel mit. 
Elena dagegen musste zusehen, wie Enzo Damon das Genick brach. "Was.... was ist nur mit ihm los?", fragte sie erschrocken, aber das wusste hier wohl niemand. "Das geht schon!", versicherte Elena, weil Enzo genauso besorgt aussah. Die Wunde würde heilen, wenn Grayson sie gleich verbinden konnte. "Aber....was machen wir jetzt?", fragte Elena, doch da schaltete sich Abby ein. "Schnell, bring ihn ins Haus, wir müssen ihn irgendwo einsperren. Jeremy sollte mit Philipe nach Veritas... nur zur Sicherheit. Und wir brauchen das Eisenkraut aus dem Vorrat!" Nur so konnten sie Damon in Schach halten.... hoffentlich. "Enzo, kannst du das erledigen?" Auch wenn Vampire sonst nicht geduldet wurden, Abby vertraute Enzo inzwischen. "Ich informiere den Hexenrat, sie werden uns helfen!"
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BeitragThema: Re: In der Falle   Sa 18 Feb 2017, 16:02

„Ehhh Jer. Bring das Pony erst mal auf die Koppel. Geh erstmal nicht mit Philipe in den Stall“, rief er Jeremy noch nach. Warum, das würde der dann schon sehen und sie Sauerei hoffentlich auch gleich beseitigen. Er war ja hier nicht nur für die Drecksarbeit zuständig.
Enzo war froh, als man sich um Philipe kümmerte, denn das hier war wahrlich nichts für die Augen eines Kindes. Aber auch um Elena machte er sich Sorgen und so biss er sich kurzerhand ins Handgelenkt, damit sie einen Schluck nehmen konnte. „Hier, trink. Graysons Fähigkeiten in Ehren aber ich fürchte wir haben gerade keine Zeit um dich zum Doc zu schicken.“ Er ließ sie trinken und sah dann genauso ratlos zu Damon, der da lag… nur lange würde es wohl nicht so einfach bleiben. „Fest steht, das ist Damon. Fest steht auch… er ist völlig von Sinnen“, schnaufte Enzo überrascht und besorgt. Abby war wohl die einzige die gerade sinnvolle Gedanken entwickeln. Immerhin war es ein erster wenn auch noch wager Plan. „Gut, mache ich“, sagte Enzo, der gegenüber Abby seine Skepsis abgelegt hatte. Sie war zwar etwas schroff, aber an sich ehrlich und zuverlässig.
Enzo schaffte Damon in den Keller der Ranch es gab einen Raum mit einer massiven Eisentür und ohne Fenster. Eigentlich hatten die Salvatores sich einmal einen Tresor kaufen wollen, damit sie ihr Hab und Gut darin verstauen konnte. Aber dann war Damon verschwunden und der Tresor war nie gekauft worden. „Hier können wir abschließen und ihn mit Eisenkraut fesseln. Hole mir bitte welches, Elena“, bat Enzo und forderte sie auch ihn mit Damon hier einzusperren. Er musste bei ihm bleiben, denn wach werden durfte er noch nicht. Enzo schlug noch zwei Dübel tief in die Wand, damit sie die Eisenketten daran befestigen konnte. Leider regte sich Damon dann auch schon und Enzo musste ihn nochmals ausnocken. „Tut mir echt leid, Kumpel“, sagte er nur halbherzig reumütig, denn dieses Monster war einfach nicht der Damon den er kannte.
Kaum war Elena wieder da, sperrte Enzo ab, als sie ihn raus ließ. Er suchte sich dicke Handschuhe und half ihr mit den Fesseln. „Elena… das wird kein schöner Anblick. Ich mach das alleine, du solltest das nicht sehen. Irgendwas hat Damon sehr verändert“, sagte er ihr, auch wenn er selbst noch keine Ahnung hatte, was das sein sollte.
Abby kam nur wenig später. „Der Hexenzirkel sammelt sich und kommt hier her. Könnt ihr mich zuvor an ihn heran lassen? Ich muss wissen, ob ein Zauber Damon das angetan hat oder ob es… seine Natur ist“, sagte sie angespannt. Wäre es ein Zauber, würden sie eine Lösung finden, wenn Damon nun aber einfach nur zum Ripper geworden war, dann war guter Rat teuer.
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BeitragThema: Re: In der Falle   Sa 18 Feb 2017, 16:35

Das alles war einfach zu viel. Nachdem Elena eigentlich fest davon überzeugt war, dass Damon nicht mehr lebte, stand er plötzlich wieder hier und trotzdem war alles anders als gedacht. Dass mit so einem Vampirbiss nicht zu spaßen war wusste Elena und deswegen ließ sie sich auch Enzos Blut geben. "Danke!", sagte Elena leise. Sie wusste durchaus, dass es ohne sein beherztes Eingreifen anders geendet hätte. Nun konnte sie einfach nicht anders und musste sich neben Damon auf den Boden knien. Er war es leibhaftig, auch wenn er eindeutig nicht er selbst war. "Was haben sie dir nur angetan?", fragte Elena mehr sich selbst. Immerhin wussten Enzo und Abby was zu tun war und deswegen wurde Damon nun auch ins Haus gebracht. "Enzo er wird doch wieder oder? Ich meine.... jetzt ist er wieder hier und er lebt.... das heißt doch, dass er immer noch da drin sein muss!" Elena würde es nicht ertragen Damon wiederzusehen und doch nicht zurück haben zu können. Sie wusste allerdings, dass sie nun erstmal alle nötigen Sicherheitsvorkehrungen treffen mussten. Elena wollte sicherlich nicht, dass irgendjemand verletzt wurde und hier gab es nun mal zu viele Menschen, die für Damon leichte Beute wären. Deswegen brachten sie den Vampir nun auch in den Keller und Elena folgte Enzos Anweisungen.
Gemeinsam schafften sie es Damon zu fesseln und zusätzlich wurde natürlich noch die Türe verriegelt. Abby informierte die Hexen und Elena hoffte, dass sie mit ihrer Hilfe ihren Damon zurück bekommen würde.
Warum Enzo sie wegschicken wollte wusste Elena, aber da würde sie definitiv nicht mitmachen. "Ich weiß was jetzt kommt...." Sie hatte das ja bei Stefan schon mal miterlebt, auch wenn das vermutlich nicht ganz vergleichbar war. "... ich werde hier nicht weggehen!" Sie wusste, dass Philipe in Sicherheit war und deswegen konnte sie auch hier bei Damon bleiben. Als nächstes kam Abby hinzu und so richtig beruhigend war die Aussicht auf die Hexen nicht, aber es war wohl Damons beste Chance. Wobei... "Wir sollten Stefan schreiben. Vielleicht können Lexi und er kommen!", schlug Elena vor. Stefan wusste schließlich wie es war ein Ripper zu sein, vielleicht konnte er seinem Bruder ja helfen. Lexi meldete sich regelmäßig bei Elena, aber bisher war Stefan noch nicht zurück gekehrt. Vielleicht änderte sich das ja nun aber... oder aber es wurde noch einfacher und Damon war einfach nur verheiratet. "Was musst du machen um das festzustellen?", wollte Elena wissen, ehe sie Abby in die Zelle ließen.
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BeitragThema: Re: In der Falle   So 19 Feb 2017, 11:15

„Nichts zu danken“, sagte Enzo eher traurig und nachdenklich. Für Elena würde er inzwischen eh alles tun, aber auch wenn er in sie verschossen war, war Damon ihm auch nicht schnurzegal. Und das hier war für alle Beteiligten eine echte Katastrophe. Deshalb ließ es ihn nicht kalt, als Elena neben Damon kniete und man förmlich spüren konnte, wie schlimm das alles auch für Elena war. Aber es half alles nichts, sie mussten fürs Erste dafür sorgen, dass Damon keinen weiteren Schaden anrichtete. Elena hatte Angst und das Schlimmste war, Enzo konnte ihr keine Entwarnung geben. „Elena, ich weiß es nicht. Ich habe keine Ahnung, was mit ihm passiert ist.“ Das war leider die Wahrheit. Enzo hatte schon viel gesehen auf dieser Welt, aber noch nie einen Vampir, der von der absolut gutmütigen und ungefährlichen Variante zu solche einer Bestie geworden war. Nur eins konnte er Elena versprechen: „Wir werden alles versuchen, damit Damon wieder ganz der Alte wird.“ Dann brachten sie Damon in den Keller und trafen weitere Sicherheitsvorkehrungen.
Als sie dann Elena weg schicken wollten, bissen Enzo und Abby aber auf Granit. „Elena, das könnte unschön werden“, warnte sie Enzo, der die Geschichte rund um Stefan zwar inzwischen kannte, weil Elena es ihm erzählt hatte. Aber ob das vergleichbar war mit dem was Damon erwartete? „Du darfst aber auf keinen Fall zu ihm. Er ist nicht er selbst.“ Hoffentlich wusste sie das… gerade erst hatte Damon sie angefallen, als wäre er ein hungriger Wolf und sie ein Lamm. Das Elena Stefan gerne hier haben wollte, verwunderte Enzo auch nicht. „Wir haben ihm und Lexi doch schon zig mal geschrieben. Sie wissen wo du wohnst“, sagte Enzo dann etwas deutlicher. Herzaubern konnte man Damons Bruder nun mal nicht. Zumindest die Hexen hier hatten das bis dato nicht geschafft.
„Ich mache einen Offenlegungszauber. Dazu sollte er noch schlafen. Wenn es ein Zauber ist… werde ich es merken“, antwortete Abby und atmete tief durch, ehe sie die Zelle betrat. „Enzo, würdest du bitte mitkommen?“ bat sie weil sie diesem Vampir längst vertraute und irgendwie… war sie immer seltsam beruhigt wenn er in ihrer Nähe war. „Ja“, erwiderte er auch wie selbstverständlich und folgte der Hexe. „Elena, schließe die Tür hinter uns“, bat er noch, denn Elena konnte durch den Späherin der Tür zusehen.
Abby stellte drei Kerzen rund um Damon auf, kniete sich neben ihn und begann einen Zauberspruch zu sagen und immer wieder zu wiederholen. Nach einer Weile flackerten die Kerzen, aber mehr geschah nicht. Sie wiederholte es abermals, aber langsam klang ihre Stimme resigniert. Enzo merkte ebenfalls, dass das hier nicht lief wie gedacht und plötzlich, erwachte Damon schlagartig. Er versuchte aufzuspringen, die Ketten rasselten und er sprang Abby an. Enzo reagierte erneut geistesgegenwärtig, bremste ihn aus und so konnte Abby zur Tür fliehen. „Damon… verdammt Damon… du bist zuhause!“ fauchte er ihn an, während er ihn erneut bekämpfte und dank der Ketten dann auch Abstand zwischen sie bekam. „Wer zum Teufel soll Damon sein? Wo bin ich hier? Und wer bist du, elender Bastard?“ fragte Damon und funkelte Enzo bösartig an, während er immer wieder an seinen Ketten riss.
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BeitragThema: Re: In der Falle   So 19 Feb 2017, 17:20

So besorgt wie Enzo aussah wusste Elena, dass die Situation wirklich ernst war. Inzwischen kannten sie sich ja wirklich gut und Enzo war eigentlich durch nichts aus der Ruhe zu bringen. Wenn selbst er besorgt aussah, dann stimmte irgendwas ganz und gar nicht. Nachdem Damon sicher weggesperrt war, konnten alle zumindest ein kleines bisschen aufatmen. Während Abby dann die anderen Hexen informierte und Enzo nochmal die Ketten überprüfte, kümmerte Elena sich um Philipe. Auch wenn es nicht leicht war erzählte sie ihrem Sohn eine Lügengeschichte. Irgendwann ließ er sich dadurch beruhigen und nachdem Jeremy und Grayson sich um die Leiche im Stall gekümmert und Capper begraben hatten, übernahmen sie die Aufsicht für Philipe und kümmerten sich um den Jungen. 
Elenas Wunsch Stefan hierher zu holen wurde von Enzo mit wenig Begeisterung beantwortet. "Aber er weiß ja nicht, dass Damon wieder hier ist!", warf Elena ein und genau deswegen würde sie auch gleich heute Abend einen Brief schreiben. Mit etwas Glück erreichte er Stefan und vielleicht würde er sich dann endlich hier blicken lassen. Heute würde er aber mit Sicherheit nicht mehr auftauchen und deswegen mussten sie es erstmal alleine angehen. "ich werde nicht reingehen!", versprach Elena. Sie hatte ja nun gemerkt, dass Damon nicht er selbst war, denn sonst hätte er sie niemals gebissen. Wegschicken ließ Elena sich aber eben auch nicht und deswegen blieb sie vor der Türe stehen, als Abby und Enzo zu Damon in die Zelle gingen.
Alle hofften darauf, dass Abby einen Zauber identifizieren konnte, aber dem war nicht so. "Es ist das Blut....", stellte Elena fest. Bei Stefan war das auch so gewesen, je mehr Blut er intus hatte, desto gefährlicher wurde er. Ehe jemand antworten konnte, mussten sie sich aber erstmal vor Damon in Sicherheit bringen. "Elena hat recht.... wir werden ihn ausbluten lassen müssen!" Mit einem Zauber konnten sie da nichts ausrichten, das würden sie aussitzen müssen.... falls überhaupt etwas machbar war. Es stellte sich heraus, dass Damon scheinbar keinerlei Erinnerungen hatte. Seltsamerweise erleichterte Elena diese Tatsache ein wenig, denn dann hatte er sie nicht bewusst gebissen, er hatte sie nicht erkannt. Genau das war aber auch das Problem. "Wie soll es nun weiter gehen?", fragte sie Abby und Enzo.
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BeitragThema: Re: In der Falle   So 19 Feb 2017, 19:31

„Einen Versuch ist es wert“, sagte Enzo ein wenig resigniert zu Elena. Seiner Meinung nach war Stefan ein entsetzlicher Langweiler und Feigling, sonst wäre er längst hier. Sie waren nun jahrelang davon ausgegangen, dass Damon tot war. Es wäre Stefans verdammte Pflicht sich um Schwägerin und Neffen zu kümmern. Ripper war er ja offenbar keiner mehr, bereiste aber immer noch lieber mit Kumpeline Lexi die Welt.
Enzos Laune wurde nicht besser, als sie in die Zelle gingen um herauszufinden, was mit Damon los war. Der schlimmste anzunehmende Fall trat aber hier und heute ein. Damon schien ein Ripper ohne Erinnerung zu sein. Schlimmer ging also wirklich immer. Mit klopfenden Herzen standen alle drei wieder vor der Zellentür und hörten und sahen Damon durch die Luke wüten. Enzo legte den Arm um Elena und starrte ins Leere. „Ausbluten lassen“, sagte Abby machanisch. „Das dauert einige Tage und dann … muss der Hexenzirkel entscheiden“, fügte sie noch leise hinzu. Sie wusste, dass der Zirkel es niemals erlauben würde, dass ein Ripper Vampir am Leben blieb, auch nicht, wenn es Damon Salvatore war, der Vater von Philipe. Sie konnte nur hoffen, dass der Zirkel Mittel und Wege hatte, um hier zu helfen.

So wurde es gemacht und die nächsten Tage glichen einem Schauermärchen. Damon schrie und tobte, er kratzte mit den Fingernägeln bis nur noch blutige Fingerkuppen übrig waren, die nicht mehr heilten weil er kein Blut mehr in sich hatte. „Ich breche euch sämtliche Knochen, wenn ich hier heraus komme. Und reiße euch den Kopf ab!“ Das war noch das Netteste was Damon in dieser Zeit brüllte. Irgendwann… brüllte er nicht mehr. Man hörte es nur noch leise scharren, dann war Stille. Der Hexenzirkel kam und sie öffneten die Tür. Ein grauer Körper lag verrenkt am Boden, das schwarze Haar war strähnig und er sah aus wie tot. Die Hexen sprachen etwas was fast klang wie ein Gebet und es dauerte und dauerte… dann wirkten sie resigniert und gingen zu Elena. „Wir können kaum etwas für ihn tun, gebt ihm ein wenig Blut, seht was passiert… das einzige was ihm helfen könnte… liegt leider nicht in unserer Macht zu tun.“ Doch was es war, sagten sie nicht.
In diesem Moment hörte man oben Guiseppe und wenig später Stefan. „Elena? Elena wo bist du?“ Stefan kam gefolgt von Lexi die Kellertreppe hinunter. Nichts erinnerte mehr an einen Vampir. Stefan war nur noch ein besorgter junger Mann, der Angst um seinen Bruder hatte.
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