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 Father & Daughter

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Damon Salvatore

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BeitragThema: Father & Daughter   So 02 Aug 2015, 21:36

Damon hatte gerne alle Dankeschön Küsschen von Elena angenommen. Sie freute sich so sehr und Damon konnte nicht behaupten sie je glücklicher gesehen zu haben. Nicht einmal an ihrer Hochzeit hatte sie so gestrahlt. Ihm fiel es dennoch schwer sich für 24 Stunden von ihr zu verabschieden. So lange waren sie schon lange nicht mehr getrennt gewesen. Dennoch freute er sich auch auf den Tag mit Jeremy und Stefan. Hochseeangeln hatten die Jungs noch nie gemacht und Damon hatte auch nicht die Gelegenheit dazu. Er freute sich auf die See, die Fische und einfach darauf das mit den beiden zu erleben.
Jeremy und Stefan waren aufgedreht wie Welpen und rannten schon am Pier hin und her, während Damon sich von Grayson und dann von Elena verabschiedete. Er legte seine Hände an ihre Wangen und küsste sie. Ihm war es egal dass ihr Vater daneben stand. Jeder hier wusste, was Elena ihm bedeutete. „Ich wünsche euch beiden einen wunderschönen Tag... gibt Georgio nur nicht zu viel Trinkgeld“, grinste Damon und küsste sie nochmals. „Bis morgen, Elena. Ich liebe dich.“ Dann ging es und kraxelte mit den Brüdern über die Planke auf das Schiff.

Grayson hatte mit Elena zusammen Damon und den Jungs auf dem Fischereischiff nachgesehen und gewunken. Die Überraschung die sie mit ihrem Besuch geplant hatten, hatte voll und ganz funktioniert und er war überglücklich sein Mädchen wieder bei sich zu haben. Locker legte er Elena den Arm um die Schultern und sah sie an. „Nun, was machen wir heute? Möchtest du zum Strand?“ fragte er, denn Elena war zumindest schon einmal zwei Tage lang hier und kannte sich ein wenig aus. Zumindest hatte es so geklungen, als Damon und Elena gestern beide geplappert hatten wie ein Wasserfall und ihm von der Reise und Huntington Head erzählt hatten. Die beiden wirkten verliebter als je zuvor und Grayson hatte keinerlei Zweifel mehr, dass diese Reise eine gute Idee gewesen war. Von dem Überfall wusste er allerdings auch noch nichts.
Die Meeresbrise strich ihnen durchs Haar und Grayson sah seine hübsche Tochter an. „Das ist genau das was du wolltest, oder?“ fragte er, denn in Damon hatte sie wohl den Partner gefunden mit dem man Pferde stehlen konnte. Die beiden schienen perfekt füreinander zu sein und er schätzte seinen Schwiegersohn inzwischen sehr. Wie es nun weiter gehen würde, ob Elena studieren würde und vor allem was.... auch das war eine Entscheidung die noch ausstand. Grayson wollte den Tag heute gerne genau dafür nutzen. Aber er wollte nicht gleich mit der Tür ins Haus fallen. Darum schlenderte er mit ihr erst einmal die Strandpromenade entlang.
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Elena Gilbert

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BeitragThema: Re: Father & Daughter   So 02 Aug 2015, 22:11

Für diese gelungene Überraschung würde Elena sich bestimmt bei ihren drei Lieblingsmännern bedanken, schließlich hatten sie da alle unter einer Decke gesteckt, auch wenn es wohl Damons Idee gewesen war. Der bekam dafür jetzt schon ein paar kleine Dankeschöns. Gehen ließ Elena ihn zwar nur ungern, aber auf den Fischkutter wollte sie wirklich nicht mit. Außerdem war der Ausflug mit ihren Brüdern ja schon länger geplant gewesen und Elena gönnte es den Jungs. Trotz Gegröle von Stefan und Jeremy musste Damon trotzdem für ein bisschen Abschiedsgeschmuse herhalten, schien ihn aber nicht zu stören.

Dann war sie mit ihrem Vater alleine und natürlich genoss Elena diesen ruhigen Moment. Früher hatte Grayson sie immer wieder zu kleinern Ausflügen mitgenommen und so hatten sie viel Zeit miteinander verbracht. In den letzten Monaten war das kaum möglich gewesen und deswegen freute Elena sich über die Möglichkeit das jetzt nachzuholen. "Ich würde sagen wir holen uns ein Eis und dann strecken wir ein bisschen die Füße in den Sand!" Elena mochte das Gefühl von dem warmen Sand zwischen den Zehen, weshalb sie den ganzen Tag dort verbringen konnte. Grayson hatte nichts gegen ein Eis einzuwenden und so brachte Elena ihn zu der kleinen Eisdiele vom Vortag. "Wie geht es allen daheim? Sind Cap und Capper brav gewesen?", wollte sie gleich als erstes wissen. "Und was ist mit Shirley und Sunny? Haben sie sich eingelebt? Meinst du sie sind trächtig?" Noch ließ sich das natürlich nicht mit Sicherheit sagen, aber sofern sie nicht nochmal rossig geworden waren, standen die Chancen zumindest gut. An der Eisdiele bekam jeder zwei Kugeln Eis und weil es gestern so gut geschmeckt hatte, nahm Elena sich dieses Mal Schokolade. Mit dem Eis schlenderten sie zurück zum Strand, wo sich die beiden einfach auf den warmen Sand setzten. Bei seiner Frage sah Elena ihren Vater an und lächelte wieder glücklich. "Ja ... ja genau so soll es sein!", stimmte sie zu. Natürlich wusste sie, dass Grayson sich immer noch Sorgen um sie machte, aber auch wenn sie ihre Vergangenheit nie vergessen könnte, die Gegenwart konnte nicht mehr besser sein. "Es ist besser als alles was ich mir erhofft habe!"
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Damon Salvatore

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BeitragThema: Re: Father & Daughter   Mo 03 Aug 2015, 21:39

Gesagt, getan. Grayson gab seiner Tochter und natürlich auch sich selbst ein Eis aus. Er nahm ebenfalls Schokoeis und bereute es nicht. Es schmeckte himmlisch. Gemeinsam gingen Vater und Tochter zurück an den Strand und setzten sich. Auch Grayson genoss sichtlich die Zeit mit seiner Tochter. „Den Hunden geht es sehr gut, aber sie waren unruhig und haben in den ersten Tagen kaum gefressen, als ihr fort wart. Nun hauen sie aber wieder rein. Und die Stuten sind meiner Meinung nach trächtig, so desinteressiert wie sie inzwischen an Steel sind. Der arme Kerl wird nur noch mit Missachtung gestraft“, antwortete Grayson mit einem Lächeln auf Elenas Frage. Natürlich vermisste er sie zuhause, aber das hier war wichtig und auch richtig für sie. Die Antwort die Elena ihm gab, beruhigte auch Grayson vollends. Die Reise tat Elena gut und mit ihr und ihrem Mann war alles in bester Ordnung und eben 'wie es sein sollte'. „Du weißt nicht, wie froh ich bin das zu hören“, erwiderte Grayson ruhig und blinzelte Elena zu. Sie brauchte Familie und Rückhalt... im Grunde brauchten das die Meisten.
„Bei Salvatores ist übrigens eine Katherine Pierce eingezogen. Eine junge Frau, aber noch nicht volljährig und Waise. Ich weiß selbst nicht weshalb Guiseppe sie aufgenommen hat. Ist ein hübsches Ding und spielt sogar mit dem alten Griesgram Cricket“, lachte Grayson leise, denn Elena wusste, dass er mit Guiseppe zwar klar kam, dass er aber durchaus merkte, dass dieser manchmal etwas seltsam war. „Ich glaube Stefan hat sich in sie verguckt. Schlawenzelt ständig um ihn herum.“ Grayson war amüsiert und hielt Stefans Verhalten für normal.
Jeder beschäftigte sich einen Moment mit seinem Eis, dann fragte Grayson wieder: „Habt ihr schon über eure Zukunft gesprochen? Über dein Studium?“ Zuletzt hatte Elena nicht gewusst, was sie machen wollte, oder was sie studieren wollte.
Unweit von ihnen kam ein sehr hochgewachsener junger Mann an den Strand. Auf seinen Schultern saß ein etwa drei Jahre alter Junge und kirrte vor Freude. Er setzte ihn ab und packte Eimerchen und Schäufelchen aus, um mit dem Kind im Sand zu spielen. Grayson lächelte bei dem Anblick. Auffällig war nur, dass der junge Vater eine lange Narbe an der Wange hatte, die ihn ein wenig entstellte.
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BeitragThema: Re: Father & Daughter   Mo 03 Aug 2015, 22:39

Auch wenn Elena sich auf dieser Reise pudelwohl fühlte und jeden einzelnen Tag sehr genoss, es war schön von daheim zu hören. Sie freute sich darüber, dass es scheinbar allen gut ging und dass ihre Tiere wohl auf waren. Natürlich freute sie sich schon sehr darauf sie alle wieder zu sehen, aber frühzeitig beenden wollte sie den Urlaub deswegen nicht. Vor allem nicht jetzt, wo ihr Vater zu Besuch war und sie ihn auf diese Weiße ja sehen konnte. Stefan und Jeremy hatte sie zwar auch ein bisschen vermisst, aber Grayson stand Elena neben Damon nun mal am nächsten. "Na er wird auch wieder ein paar neue Mädels finden!", meinte Elena lachend. Sicher würde Giuseppe Steel auch weiterhin zum Züchten einsetzen wollen, aber noch durfte er weiter auf der Lake View Ranch stehen und scheinbar gefiel es ihm dort ja auch. Elena jedenfalls freute sich schon auf das nächste Rennen und natürlich auf Damons Gesicht, wenn sie sein Geburtstagsgeschenk präsentieren konnte
Scheinbar hatte Grayson sich trotz allem Sorgen gemacht, die nun aber im Winde verwehten. Die Reise war für Elena genau das Richtige gewesen, denn nun hatte sie endlich zu sich selbst gefunden und das konnte man wohl auch sehen. "Es waren so viele unglaubliche Erlebnisse dabei. Haben wir überhaupt schon von diesem Nationalpark erzählt?" Hatten sie bestimmt schon drei Mal, aber für Elena war das besonders eindrücklich gewesen. "Das hätte dir bestimmt auch gefallen!" Schließlich war Grayson auch ein Tierfreund. Wobei man ihn mit einigen dieser Musen wohl eher überzeugen konnte. Als er berichtete, dass es auch auf Veritas Zuwachs gegeben hatte, hörte Elena neugierig zu. "Na sie scheint zu wissen wie man sich neue Freunde sucht!", stellte sie fest, konnte sich aber nur zu gut vorstellen wie begeistert Giuseppe über eine solche Gesellschaft war. "Wirklich? Traut er sich denn wenigstens auch mit ihr zu reden?", fragte Elena amüsiert grinsend. Sie konnte sich nur zu gut vorstellen, wie Stefan mit rotem Kopf da stand und dem Mädchen nachsah.
Als schon das halbe Eis verschwunden war, stellte Grayson noch eine Frage die für Elena eher ein bisschen überraschend kam. "Nein das ... das haben wir noch nicht!" Um ehrlich zu sein hatte sie auch gar nicht so richtig darüber nachgedacht, dazu war sie viel zu sehr mit ihren neuen Erlebnissen beschäftigt. "Ich denke das werden wir aber noch tun" Damon hatte da schließlich auch ein Wörtchen mitzureden. Ehe Elena allerdings noch mehr sagen konnte, viel ihr ein kleines Kind ins Auge, das mit seinem Vater am Strand war. Im ersten Moment war es einfach nur ein süßer Anblick, aber dann fiel ihr die Narbe auf. Es erinnerte sie an eine Beschreibung, die Damon ihr mal gegeben hatte. Erst zögerte sie noch, doch dann musste Elena einfach fragen. "Entschuldige mich mal kurz..." Und schon war sie rüber gegangen. "Tut mir leid .... ich will sie nicht stören, aber .... ihr Vorname ist nicht zufällig Tom?" Nun kam sie sich doch ein bisschen blöd vor, weshalb Elena ein bisschen verlegen lächelte.
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Damon Salvatore

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BeitragThema: Re: Father & Daughter   Di 04 Aug 2015, 21:43

„Sicher wird Steel das.... es wäre dennoch schön, nächstes Jahr die ersten Fohlen von ihm bei uns herum flitzen zu sehen“, meinte Grayson, dem das Leben auf der Lake View Ranch inzwischen richtig gut gefiel. Er war zwar nie Rancher gewesen und auch jetzt in erster Linie Arzt, aber er mochte die Pferde und all das dennoch sehr. Irgendwie gefiel es ihm auch sehr, dass er nun hier einmal alleine mit seiner Tochter war. Das hatte ihm wirklich gefehlt. Vor allem hatte er nun scheinbar die alte Elena wieder zurück. Sie erzählte wieder und wieder von dem Safari Park und Grayson drückte sie kurz an sich: „Das scheint ja richtig Eindruck bei dir hinterlassen zu haben“, stellte er fest, ehe Elena natürlich an dem Neuzugang im Hause Salvatore interessiert war. „Und wie er mit ihr redet. Zwar meist mit knallroten Wangen aber einmal sind sie schon zu uns auf die Ranch geritten. Ich glaube nur sie ist.... ein wenig zu viel Frau für Stefan. Sie wirkt nicht mehr sehr kindlich. Eher erwachsen“, Grayson wusste nicht so ganz was er davon halten sollte und war ganz froh sich mit Elena. Sie hatte oft eine gute Menschenkenntnis.
Das sie mit Damon noch nicht über das Studium gesprochen hatte, fand er nicht schlimm. Eigentlich hatte er bloß Interessehalber gefragt. Dann aber entschuldigte sich Elena plötzlich und ging zu einem großen, sehr schlanken jungen Mann.
Tom hielt inne und streckte der jungen Frau die Hand hin. „Ja richtig...ich bin Tom Sheridan“, begrüßte er sie und kramte in seinem Hirn nach einer Erinnerung, woher er diese Dame kennen konnte. Es wollte ihm bloß nicht einfallen. Sein kleiner Sohn hielt Elena die Schaufel hin. „Is bin Brian Deridan....hilf su?“ bat er in kindlicher Sprache und sah sie an. Schon jetzt konnte man sehen, dass der Kleine einmal genauso groß und schlank werden würde wie sein Vater. „Sind sie eine Freundin von Mary, ….meiner Frau?“ fragte Tom, denn das war das einzige was ihm jetzt noch einfiel.

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BeitragThema: Re: Father & Daughter   Di 04 Aug 2015, 22:10

Bei der Vorstellung leuchteten Elenas Augen gleich noch ein bisschen mehr. Fohlen waren ja allgemein toll, aber wenn man sie dann auch noch selbst gezogen hatte und ihnen beim Aufwachsen zusehen konnte ... das war eben etwas ganz Besonderes. "Das werden bestimmt zwei ganz besondere Vierbeiner!", stellte Elena fest. Allein schon weil es ihre ersten eigenen waren. Fast so interessant war da die neue Frau auf Veritas und bisher wurde ja nur gutes von ihr berichtet, auch wenn sie vielleicht nicht Stefans zukünftige Ehefrau werden würde. Scheinbar war er ja aber über beide Ohren verknallt und allein das brachte Elena schon zum Grinsen. "Ich bin auf jeden Fall gespannt darauf sie kennen zu lernen!", sagte sie dann. Für Elena war Stefan jetzt schon so etwas wie ein kleiner Bruder und deswegen würde sie diese Frau sicher auch genauer in Augenschein nehmen. Letztendlich freute sie sich aber einfach, wenn er zumindest ein ähnliches Glück finden konnte wie sie es gefunden hatte. "Und Jeremy hat noch kein Mädchen gefunden?", fragte sie, weil die beiden Jungs inzwischen ja doch sehr oft zusammen hingen.

Im Moment wurde Elenas Aufmerksamkeit aber von jemand anderem auf sich gezogen und deswegen musste alles andere für den Moment warten. Der junge Mann wirkte ein bisschen verwirrt, stellte sich aber freundlich vor und reichte Elena sogar die rechte Hand. Ihr Verdacht bestätigte sich und es wäre wohl ein sehr großer Zufall, wenn das hier ein anderer Tom mit ähnlicher Narbe war. Deswegen war Elena ziemlich sicher, dass es sich hierbei um den Kameraden handelte, von dem Damon erzählt hatte. "Ich bin Elena!", stellte sie sich ebenfalls vor. Ehe sie ihr Auftauchen erklären konnte, wurde sie allerdings von dem kleinen Jungen unterbrochen, der ihr Herz sofort zum Schmelzen brachte. Wie konnte man denn so knuffig sein? "Aber natürlich helfe ich dir Brian. Was baust du denn?", fragte Elena deshalb, während sie sich neben ihn in den Sand kniete. Währenddessen sah sie dann aber wieder den Vater an, der scheinbar krampfhaft seine Erinnerungen durchforstete. "Nein, ich fürchte ich bin ihrer Frau noch nie begegnet!", erwiderte sie deswegen. "Mein Name ist Elena Salvatore!!", erzählte sie dann. "Mein Ehemann, Damon Salvatore, hat mir von einen Kriegskameraden erzählt und eine Beschreibung passt genau zu ihnen!", erklärte Elena dann in der Hoffnung, dass Tom sich noch an den Namen erinnerte. "Er sagte mir, dass sie im Kampf getrennt wurden und er nicht weiß, was aus ihnen geworden ist!" Genau genommen hielt Damon ihn für tot, aber das wollte Elena nicht so direkt sagen. "Und jetzt wo ich sie hier sehe .... musste ich einfach nachfragen!"
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BeitragThema: Re: Father & Daughter   Mi 05 Aug 2015, 20:37

„Wenn du nachhause kommst, wirst du sie ja kennenlernen“, lächelte Grayson und hoffte gleichzeitig, dass Elena sich mit der selbstbewussten Katherine verstand. Sie waren sich nicht gerade ähnlich. Weil er aber wollte, dass die beiden Frauen sich möglichst vorurteilsfrei kennen lernten, sagte er nicht mehr und schmunzelte nur: „Nun Jeremy schaut sich zumindest regelmäßig in Mystic Falls um. Ich bin sicher, dass auch er bald ein Mädchen kennen lernt.“ Grayson machte sich da wenig Sorgen.

Tom überlegte immer noch, woher er Elena kennen könnte, bis sie es ihm sagte. Doch was sie da sagte, glaubte er kaum. Sein Sohn verschaffte ihm ein wenig Freiraum nachzudenken, oder zu fassen was sie da sagte. „Is bau ne Burg.... ne gosse mit Turm und so Graben“, erklärte Brian und war ganz angetan davon, dass Elena mitanpackte. Der Junge schaufelte glücklich einen Haufen auf und wies Elena immer wieder an was wohin zu schaffen war.
„Sie sind Damons Frau?“ fragte er ungläubig aber eindeutig erfreut. „Damon Salvatore aus Mystic Falls.... sein Wallach Faithful. Und Bourbon... wie könnte ich diesen Vogel vergessen?“ lächelte er und wirkte wie befreit. „Ich dachte, er hätte es nicht geschafft. Wir wurden getrennt und ich war schwer verletzt. Danach habe ich nie wieder von ihm gehört“, fasste er die Geschehnisse zusammen. Nun sah er sich um und erwartete Damon zu sehen, aber da saß nur ein älterer Herr in der Nähe am Strand. „Wo ist Damon denn?“ fragte er in der Hoffnung seinen alten Kumpel wieder zu sehen. „Oh und bitte nenne mich Tom... alles andere klingt so förmlich.“
„Jetscht helft mia wieda... nich so viel red´n“, forderte Brian resolut, denn so wurde die Burg ja nie fertig.
„Nicht drängeln. Elenas Mann ist mein Freund und ich freue mich sehr ihn wieder zu sehen“, erklärte Tom seinem Sohn und das Kind sah Elena an und lachte. „Dann kann dein Mann auch helf´n.“ War doch praktisch, so ging das flott mit der Burg.
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BeitragThema: Re: Father & Daughter   Mi 05 Aug 2015, 21:18

Brav folgte Elena den Anweisungen des angehenden Architekten, indem sie Sand von einer Seite zur Anderen schob oder kleine Löcher buddelte, ganz wie der kleine Bauherr es wünschte. Dabei ließ sie Tom aber nicht aus den Augen, denn die Überraschung stand ihm ins Gesicht geschrieben. Elena konnte sich vorstellen, dass Damon ganz ähnlich reagieren würde, wenn er erfuhr, dass Tom noch am Leben war. Deswegen ließ sie auch die nötige Zeit, damit er sich an den Gedanken gewöhnen konnte. Es war schließlich nicht ganz einfach zu realisieren, dass ein tot geglaubter Kamerad doch noch am Leben war. "Das wird aber eine sehr schöne Burg!", lobte Elena zwischendurch und lächelte dabei. "Da werden sich Prinz und Prinzessin sehr wohl fühlen!"
Als Tom dann aber doch seine Sprach wieder fand, sah Elena wieder zu dem groß gewachsenen Mann auf. "Ja, ich bin seine Frau. Wir sind aber noch nicht lange verheiratet!" Inzwischen war sie daran gewöhnt, dass die Worte Damon und Ehefrau bei den Meisten eher Überraschung auslösten. Aber sie wusste schließlich auch, dass er sich inzwischen verändert hatte. Dass er gleich als erstes an Bourbon dachte, brachte Elena zum Lachen. Auch das hörte sie nicht zum ersten Mal. "Wir leben jetzt beide in Mystic Falls .... und Faithy gibt es auch noch, wir haben ihn dabei!", berichtete Elena dann. Zwar musste der Wallach nun nicht mehr 'arbeiten', aber Damon würde ihn ganz sicher nicht hergeben und Elena unterstützte das natürlich.
Toms Geschichte klang ganz ähnlich wie die von Damon. Die Kameraden hatten sich aus den Augen verloren und so viele Männer wie im Krieg gefallen waren, lag diese Vermutung wohl auch nahe. Um so schöner war es für Elena jetzt das Gegenteil berichten zu können. "Heute ist er mit unseren Brüdern beim Angeln!", berichtete Elena, wurde dann aber von Brian unterbrochen, der auf Unterstützung pochte. "Na aber sicher helfen wir dir!" Um das zu beweisen, nahm sie sich gleich eine Schaufel und buddelte ein kleines Loch. "Die drei kommen erst morgen wieder zurück, ich bin mit meinem Vater hier!", erklärte Elena dann, während sie auf Grayson deutete. "Aber ich bin sicher er würde sich freuen dich zu sehen .... wie wäre es morgen mit einem gemeinsamen Essen?", schlug Elena vor. Sie konnte es kaum erwarten Damons Gesichtsausdruck zu sehen.
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BeitragThema: Re: Father & Daughter   Mi 05 Aug 2015, 22:19

„Nich nur de Pinz und die Pinzessin.... auch de Könich un die Könichin und n Dache“, erklärte Brian todernst und verstand nicht recht worum es den Erwachsenen hier gerade ging. Er war froh in Elena eine fähige Bauhelferin gefunden zu haben.
„Da brat mir einer einen Storch.... unser Damon ist unter der Haube. Gratulation, Mrs Salvatore“, sagte Tom und grinste jungenhaft. „Nicht, dass du mich falsch verstehst... Damon ist ein patenter Kerl. Es kommt nun nur sehr überraschend, das ist alles“, gab er zu. Damon hatte nie eine Freundin erwähnt, aber es war eben auch über drei Jahre her. Da konnte viel passieren. Zwischendrin forderte Brian immer wieder ihre Aufmerksamkeit und bekam sie auch, während Elena erklärte wo Damon war. Tom sah zu dem Herren, der sich nun als ihr Vater entpuppte. Und Damon sollte mit den Brüdern unterwegs sein? Das klang nach einer intakten netten Familie und Tom schmunzelte. Wer hätte das gedacht? „Richtig, Damon hatte einen Bruder. Stefan war sein Name so weit ich mich erinnere. Er hat so oft von ihm erzählt“, erinnerte Tom sich und schmunzelte weiter. Er verband eindeutig nur gute Erinnerungen mit Damon. Schade, dass Damon nicht hier war. Elena hatte aber sogleich eine andere gute Idee und Tom nickte zustimmend. „Sehr, sehr gerne... darf ich euch alle zu uns einladen? Mary freut sich immer über Gäste und sie ist eine sehr gute Köchin. Dass ich so dünn bin liegt sicher nicht an ihrer guten Küche“, verteidigte Tom seine Frau, denn die Sprüche über seine schlanke Figur kannte er zu genüge. In seiner Familie sahen aber alle so aus. Brian würde es nicht anders ergehen.
„Ich kann dir meine Adresse sagen und ihr kommt morgen so um sechs?“ bot er sogleich an und Brian bekam nun auch mit worum es ging. „Du komms mich besuchen? Ich zeich dir meine Schpielsach´n. Danz viele!“ freute sich Brian und gab Elena gleich mal einen Schmatzer. „Ich denke, du hast nun eh ein Date, Elena. Kannst doch Brian nicht sitzen lassen“, lächelte Tom freundlich. Er liebte seinen Sohn und freute sich gerade unermesslich, dass er so unerwartet Damon wieder sehen würde.
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BeitragThema: Re: Father & Daughter   Do 06 Aug 2015, 16:32

"Wirklich? Sogar ein Drache?" Elena machte ein bewunderndes Gesicht und Brian freute sich sichtlich darüber. Dass Tom überrascht war, nahm sie ihm nicht übel. Inzwischen konnte auch Elena darüber schmunzeln. "Vermutlich kam es für Damon genau so überraschend!", stellte sie deshalb fest. Die Hochzeit war schließlich nicht aus langer Hand geplant gewesen, es hatte eben einfach gefunkt und da ließ sich nun mal nichts machen. Elena jedenfalls war froh, dass es so gekommen war. Auch die Idee mit dem gemeinsamen Abendessen kam gut an und so nahm Elena die Einladung gerne an. "Ich hoffe wir machen deiner Frau nicht zu viel Mühe?!" War schließlich leicht eine ganze Horde einzuladen, wenn man selbst nichts tun musste. Tom versicherte aber nochmal, dass seine Frau sich ebenfalls freuen würden und so stimmte Elena schließlich zu. "Ich bin sicher Damon traut seinen Augen nicht, wen er dich sieht!" Vorwarnen würde sie ihn jedenfalls nicht, das würde ja die Überraschung verderben. Damon war ein wahrer Meister darin seine Frau mit vielen kleinen und großen Dingen zu überraschen, da war es nur fair den Spieß mal umzudrehen. Elena lachte, als sie für den versprochenen Besuch gleich noch ein Küsschen bekam. "Na darauf freue ich mich schon sehr!" Wie sie hier mit dem kleinen Brian im Sand saß, kam sie einfach nicht drum rum darüber nachzudenken wie es wäre eigenen Kinder zu haben. Irgendwann jedenfalls. "Freut mich sehr euch kennen gelernt zu haben!", verabschiedete Elena sich dann schließlich, während sie sich den Sand aus der Kleidung schüttelte. "Bis morgen!"
Den restlichen Tag verbrachte sie mit Grayson, der natürlich auch erstmal die ganze Geschichte erfahren wollte. Sie bummelten an der Promenade entlang, streckten die Füße ins Wasser und unternahmen einen kleinen Ausritt. So verging der Tag wie im Flug und schon standen sie wieder am Hafen, wo sie die Fischer auf Probe erwarten. Schon von weitem hörte man die drei Jungs lachen und herum albern. Als nächstes kündigte der Geruch die Gesellen an und der war fast noch schlimmer als Elena erwartet hatte. Umarmungen gab es trotzdem, dann wurden die Fischer aber erstmal nach Hause geschafft und da gründlich geschrubbt. Die Beute stellte das Mittagessen da und so saßen am Nachmittag alle ziemlich zufrieden im Garten ihrer Pension, um im Schatten eine Pause zu machen.
"Und? Was machen wir heute Abend noch?", wollte Stefan wissen. "Damon hat die ganze Zeit von diesem Italiener erzählt, da könnten wir doch was Essen!", antwortete Jeremy sogleich. Elena grinste nur. "Das könnt ihr schon machen ... ich bin heute Abend noch verabredet!" Die Verblüffung war bei allen wohl gleich groß, nur Grayson grinste wissend in sich hinein. Elena tat ganz unschuldig. "Wir haben heute Mittag am Strand Bekanntschaft gemacht .... Brian, ein sehr netter junger Mann!" Elena musste selbst die Zähne zusammen beißen, um nicht zu lachen. Ja es war vielleicht ein bisschen gemein die Anderen so an der Nase herum zu führen, aber wenn Damon erstmal seine Überraschung erblickte, war das sicher verziehen.
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Damon Salvatore

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BeitragThema: Re: Father & Daughter   Do 06 Aug 2015, 21:09

„Ja ha n Dache!“ nickte Brian sehr stolz und bekam sonst kaum mit, was die Erwachsenen da erzählten. War sicher eh langweilig.
Tom lachte auf „Dass Damon ein spontaner Typ ist, glaub ich dir sofort, aber ich bin mir auch ziemlich sicher, dass er nichts tut, was er nicht wirklich will“, sagte er und erinnerte sich an Damon als einen etwas verrückten aber eben auch loyalen Kerl. Er konnte sich sogar vorstellen, dass Damon ein Mädchen richtig glücklich machen konnte. Immer vorausgesetzt sie kam mit seiner impulsiven Art zurecht aber unglücklich wirkte Elena ganz und gar nicht. „Ach was, Mary liebt es Gäste zu haben und ich habe ihr so viel von Damon erzählt, dass sie ihn gerne kennen lernt... damit dass ich ihn je wiedersehe, habe ich jedoch nicht gerechnet.“ Tom wurde nachdenklich, denn viele andere Soldaten die er gekannt hatten, hatten dieses Glück nicht gehabt. „Bis morgen und bringt einen großen Hunger mit, ich meine das ernst!“ verabschiedete sich der junge Familienpapa fröhlich von Elena und Brian sah das genauso. „Bis bald...goßen Hunder!“ winkte der Knirps und gab dann seinem Vater Anweisungen was wie zu bauen war.
Grayson hatte den Tag mit seiner Tochter sehr genossen und trotzdem war es auch schön, als die drei Seemänner in spe wieder da waren und sie zusammen ins Hotel gingen um den Fischgeruch wieder los zu werden und dann auch die Beute zu genießen. Er wusste als einziger was Elena plante und musste sich ebenso wie seine Tochter zusammenreißen um nicht los zu lachen und sich so zu verraten.
Damon hatte der Angelausflug gefallen. Sie hatten reichlich Beute gemacht, aber ebenso sehr freute es ihn Elena wieder in die Arme zu schließen. Nach einem halben Tag schon hatte er sie vermisst und so war die Wiedersehensfreude nun umso größer. Die Nacht in der engen Koje war außerdem nicht sonderlich erbaulich gewesen. Langsam war er wohl wirklich verwöhnt.
Elena killte seine gute Laune nur sofort, als sie von einem Brian erzählte, den sie am Strand kennen gelernt hatte und auch noch von ihm schwärmte. Sein Blick wurde starr, aber er verbiss sich jeden Kommentar. „Auf dieses Date komme ich besser mit“, meinte er in dem Tonfall der keine Widerrede duldete. Wäre ja wohl noch schöner, wenn seine Frau ohne ihn fremde Männer traf. Und um noch eins drauf zu setzen entschied Damon: „Am besten wir gehen alle mit und sehen uns diesen Brian mal an“, so mal sehen wie ihr das schmeckte. Damons Blick wurde herausfordernd.
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BeitragThema: Re: Father & Daughter   Do 06 Aug 2015, 22:24

Auch wenn Elena der Tag mit ihrem Vater sehr gefallen hatte und sie so langsam wohl auch lernen musste mal ein paar Tage ohne Damon aus zu kommen, so war sie doch froh ihren Mann jetzt wieder bei sich zu haben. Zum Einen natürlich, weil sie es kaum erwarten konnte ihn zu Tom zu bringen. Zum Anderen aber auch einfach, weil sie ihn vermisst hatte. Deswegen wurde (nach der Dusche) auch gleich ein bisschen gekuschelt, was von Jeremy mit ein paar frechen Sprüchen kommentiert wurde. "Ihhh also echt, könnt ihr euch nicht mal ein bisschen benehmen? Wir sind hier in der Öffentlichkeit!!", nörgelte er grinsend. Elena streckte ihrem Bruder die Zunge raus und kuschelte sich nur noch ein bisschen enger an Damon. Das war allerdings vorbei, als sie ihr Vorhaben so langsam in die Tat umsetzte, denn da ging sie doch lieber ein bisschen in Deckung. Damon reagierte genau wie erwartet und es kostete Elena wirklich all ihre Selbstbeherrschung, um sich nicht zu verraten. Eigentlich war es ja kaum möglich, dass Damon wirklich glaubte sie habe Interesse an einem anderen Mann, aber sie gab sich Mühe zumindest mal so zu tun. Ganz gelogen war es ja auch nicht, denn sie freute sich tatsächlich darauf den kleinen Brian wiederzusehen. "Ach nein, das ist doch nicht nötig....", wehrte Elena noch ab wohl wissend, dass ihn das nur zusätzlich anstacheln würde. Wäre der Fall andersrum, hätte sie ihn vermutlich einen Kopf kürzer gemacht, aber darüber dachte Elena jetzt nicht nach.
Damon entschied gleich noch, dass der ganze Trupp zur Bewachung mitkam und Elena tat so, als würde sie sich ergeben. "Na also gut ... wenn es unbedingt sein muss!" Sie vermied es ihren Vater anzusehen, denn dann wären beide vermutlich in schallendes Gelächter verfallen. "Ich nehme euch aber nur mit, wenn ihr ordentlich angezogen seid!" Sie wollte sich auf ihrem 'Date' schließlich nicht schämen müssen.

Ungefähr eine halbe Stunde später sollte es los gehen. Stefan und Jeremy wirkten ein bisschen ratlos, Damon dagegen wohl eher ziemlich stinkig, aber nicht mal das ruinierte Elena die Laune. Hübsch angezogen und die Haare zu einem Zopf geflochten machte sie sich auf den Weg. Die Adresse war gar nicht weit weg und Grayson half ein bisschen dabei den richtigen Weg zu finden. Ihr Ziel war ein kleines, aber sehr schönes Häuschen, nebendran ein Stall. Offenbar hatte Tom noch immer ein paar Rodeopferde. Weil sie wollte, dass Damon Tom an der Türe entdeckte, trödelte sie ein bisschen und ließ somit den Männern den Vortritt. Als Jeremy gegen das dunkle Holz klopfte, hätte sie beinahe die Luft angehalten, hoffentlich gelang die Überraschung nun auch.
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BeitragThema: Re: Father & Daughter   Fr 07 Aug 2015, 17:25

Damon genoss es sichtlich, dass Elena so kuschelbedürftig war und das schon nach einem Tag. Er war es aber auch und trotz aller Abenteuerlust froh wieder bei ihr zu sein. Ihm kochte schnell das Blut, als Elena von dem Date erzählte, aber immerhin gingen sie alle mit. Damon sah auch fragend zu Grayson, aber der zuckte nur die Schultern. Na das konnte was werden!
Als sie dann zu 'Elenas Date' dackelten hatte das Ganze eher etwas von einer Familienprozession. Fest stand, dass es wohl keinem Verehrer gefallen würde, wenn das Date mit Vater, Bruder, Schwager UND Ehemann anrückte. Jeremy konnte es scheinbar gar nicht erwarten und klopfte an der besagten Haustüre. Ein nettes Häuschen war es wohl und Pferde schien die Person auch zu haben der hier wohnte. Trotzdem machte Damon ein Gesicht wie sieben Tage Regenwetter. War ihm das zu verübeln?!?!
Die Tür ging auf und als Erstes flitzte ein kleiner Bub heraus. „Elena!!“ rief er und rannte schnurstraks auf Damons Frau zu. Erst als Damon nun den Blick hob sah er wer hier der Vater des Kindes war... Tom... sein todgeglaubter Freund.
Damon sah ihn an und die Zeit schien rückwärts zu laufen. Tom wie er in dem Feuerhagel verschwand, Tom wie er neben ihm im Schützengraben lag, Tom wie er seine glühenden Liebesbriefe an Mary schrieb, Tom mit ihnen auf Kneipentour, Tom in der Grundausbildung. Damon hätte nie gedacht jemals wieder vor ihm zu stehen. Die Narbe an der Wange stach nun noch deutlicher hervor, er war immer noch sehr schlank aber er wirkte auch sehr glücklich und ebenfalls von Gefühlen überwältigt. „Damon...“, sagte er noch, dann lagen die Freunde sich in den Armen und Damon erwischte es ebenfalls. Ein paar Tränen rollten. Tom war ein absolut liebenswerter, loyaler Mensch, er verdiente dieses Glück was er jetzt hatte.
Ihm wurde nun natürlich auch klar, dass Elena das eingefädelt hatte, wie auch immer sie ihn gefunden hatte und das Erste was er tat, als er Tom los ließ war, Elenas Hand zu nehmen und sie dankbar auf die Wange zu küssen. „Nich nutschen... Lena muss mit rein!“ verteidigte der Kleine seine Errungenschaft und zerrte Elena an ihrer anderen Hand mit ins Haus. „Ich nehme mal an, das ist Brian“, riet Damon, denn Elena hatte es geschafft ihn hier und heute an der Nase herum zu führen. Aber die Überraschung war ihr definitiv gelungen.
„Auf die Geschichte bin ich gespannt“, Damon sah von Tom zu seiner Frau, da erschien auch noch Mary auf der Bildfläche. „Oh du bist also Elena. Brian erzählte gestern schon den ganzen Tag von eurer Begegnung. Kommt alle rein!“ Mary stand die Freude über Besuch ins Gesicht geschrieben und sie lotste ihre Gäste in das Speisezimmer das schön und gleichzeitig gemütlich hergerichtet war. „Bitte nehmt Platz, was kann ich euch zu trinken anbieten?“ fragte sie. Mary war strohblond mit roten Backen und lebhaften Augen.
„Wie hast du ihm das hier verkauft?“ fragte Tom Elena im Flüsterton, denn offensichtlich hatte Damon keinen blassen Schimmer gehabt, wen er hier treffen würde, bis er ihn in der Türe gesehen hatte.
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Elena Gilbert

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BeitragThema: Re: Father & Daughter   Fr 07 Aug 2015, 21:05

Beinahe hätte Damons Gesichtsausdruck Elena dazu gebracht doch die Wahrheit zu sagen, denn er sah verdammt wütend aus. Doch nun waren sie fast schon angekommen und eigentlich war Elena sicher, dass er ihr diesen Scherz verzeihen würde, wenn die Überraschung erstmal enthüllt war. Also schwieg sie weiterhin, ließ Damon vor sich hin schmollen und wartete ab, wer sie begrüßte. Zu Elenas Überraschung war es tatsächlich Brian, der aus dem Haus kam und das mit ordentlich Tempo. Lachend umarmte sie den Knirps zur Begrüßung. "Sind wir etwa zu spät dran?", fragte sie, weil Brian scheinbar schon ungeduldig gewartet hatte. Dann aber musste der Kleine Elenas Aufmerksamkeit doch nochmal teilen, denn natürlich wollte sie Damons Reaktion sehen. Der wirkte erst ein bisschen verwirrt, wendete sich dann aber zur Türe und entdeckte Tom. Die Blicke der beiden Männer waren unbezahlbar und sogar Elena schluckte schwer, einfach weil sie dieser Anblick sehr berührte. Tom und Damon hatten ganz offensichtlich schon einiges durchgemacht und keiner von beiden hätte erwartet den Anderen wieder zu sehen. Tom war zwar vorgewarnt gewesen, aber es schien ihn genau so sehr zu bewegen wie Damon selbst.
Als er sie zum Dank auf die Wange küsste lächelte Elena wieder, war aber doch auch ein bisschen erleichtert, dass er ihr scheinbar nichts übel nahm. Das Geknutsche wurde aber gleich unterbunden, denn Elena war für den Abend wohl anderweitig verbucht. Sie lachte und reichte die freie Hand dem Kleinen. "Das ist Brian!", bestätigte Elena und grinste Damon fast ein bisschen entschuldigend an. "Verständlich, dass ich da nicht nein sagen konnte ... oder?" Solche einem kleinen Charmeur musste man eben verfallen. Als auch Mary an der Türe erschien, wurde Elena schon fast hinein gezogen. "Freut mich sehr!", begrüßte sie die junge Frau aber trotzdem noch, ehe alle in den Speisesaal gingen. Brian platzierte Elena gleich neben sich, Damon durfte aber immerhin auf ihrer anderen Seite sitzen ... nur Knutschen durfte er nicht. Auf Toms Frage hin grinste Elena wieder. "Na ich habe ihm von meinem Date mit Brian erzählt!", antwortete sie daraufhin.
Alle bekamen etwas zu Trinken und so kam die muntere Runde bald in Schwung. "Woher kennt ihr euch?", fragte Jeremy, der wohl am ahnungslosesten war. Grayson wendete sich dagegen an die Gastgeberin. "Ihr habt es hier wirklich schön!", lobte er das Haus und auch Elena, froh über die weibliche Unterstützung, klinkte sich in das Gespräch ein. "Wie lange wohnt ihr hier schon?" Mary konnte allerdings nicht schnell genug antworten. "Ich son immer!", antwortete der kleine Brian.
Tom, der immer noch nicht so ganz fassen konnte mit wem er hier saß, hob sein Glas mit Bourbon, war ja Pflicht, und wollte mit Damon anstoßen. "Wie auch immer du das angestellt hast .... schön, dass du hier bist!" War schließlich eine Leistung diesen Krieg zu überleben. "Deine Frau hat mich am Strand erkannt, als würden wir uns ewig kennen .... ich hoffe, du hast ihr nur die guten Sachen erzählt!", grinste er dann.
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Damon Salvatore

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BeitragThema: Re: Father & Daughter   Sa 08 Aug 2015, 14:03

„Völlig verständlich“, nickte Damon als er nun verstand wer Brian war. Er war Elena natürlich nicht böse, weil sie ein wenig geflunkert hatte, oder auch die Wahrheit zu ihren Gunsten dargestellt hatte. Er war wirklich angetan, weil er mit so etwas nicht gerechnet hatte. Tom und er brauchten beiden wohl einen Moment um das Wiedersehen zu verdauen.
„Nein, nich tzu schpät. Ihr könnt mitessen!“ verkündete Brian und war sehr froh, als alle hereinkamen und er neben Elena seiner Errungenschaft sitzen durfte. Fröhlich wackelte der Junge mit den Beinen und schmatzte schon mal, weil es sicherlich wieder sehr gut schmecken würde.
„“Deinem Date mit Brian?“ fragte Tom und grinste dann wissend. „Wenn Damon noch der Alte ist, hat ihn das nahe an den Siedepunkt gebracht, oder?“ So lange er Damon kannte war er doch ein wenig impulsiv und wollte immer genau wissen was los war. Allerdings war er auch verschwiegen wenn es um Geheimnisse ging.
Der Bourbon kam Damon gerade recht und er hob das Glas in Richtung Tom. Jermey fragte auch gleich nach, denn der musste ja immer alles wissen... kleine Nervensäge aber auch. „Wir haben zusammen die Grundausbildung absolviert und waren zusammen im Krieg. Und bis eben dachte ich, Tom sei gefallen“, antwortete Damon recht geduldig, aber auch einfach froh, dass er den Freund gesund und munter vor sich sah.
Die kleine Gruppe schien sich auf Anhieb zu verstehen und man schnatterte munter durcheinander. „Wir wohnen seit drei Jahren hier. Kurz vor Brians Geburt sind wir hier eingezogen“, antwortete Mary und stand auf. „Elena, würdest du mir bitte kurz helfen?“ bat sie und fand nichts dabei. Sie kam nicht aus so hohem Hause und Elena war die einzige Frau hier. In der Küche füllte sie die Tomatensuppe in einer schöne Suppenschüssel und deutete auf frisches aufgeschnittenes Brot. „Würdest du das bitte mit rüber nehmen?“ bat sie und fragte dann im Vertrauen: „Tom hat mir viel von Damon erzählt... ich glaube es tut ihm richtig gut, dass er hier ist. Vielen Dank nochmals dafür“; bedankte sie sich bei der jungen Frau.
Damon lachte und die Anspannung löste sich vollends. So fühlte sich nur ein Abendessen mit guten Freunden an. „Natürlich nur das Beste. Reitest du immer noch Rodeos?“
Mary stellte die Suppenschüssel ab und stemmte die Fäuste in die Hüften. „Das soll er mal wagen! Ich zieh ihm die Ohren lang, wenn er um Haaresbreite den Krieg überlebt und sich dann beim Rodeo aufspießen lässt!“ Das passte ihr offenbar nicht und sie gab jedem erst einmal Suppe und Brot.
„Ich reite nur die Barrel Races und Flag Races. Hab zwei gute Pferde im Stall. Wir können sie uns nachher mal ansehen. Ansonsten arbeite ich hier im Hafen beim Zoll. Ziemlich ungefährlich also“, grinste er in Richtung seiner Frau und sah dann zu seinen Gästen: „Und womit verdient ihr euer Geld?“ wollte er seinerseits von den Gästen wissen.
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BeitragThema: Re: Father & Daughter   So 09 Aug 2015, 17:13

Als alle am Tisch saßen, sah Elena grinsend zu Tom und nickte dabei. "Da liegst du nicht ganz falsch!", stimmte sie ihm zu, lächelte Damon dabei aber an und drückte ihm auch gleich noch einen Kuss auf die Wange. Sie hatte ja doch ihren Spaß daran gehabt und war unheimlich froh darüber, dass Damon sich über die Begegnung mit Tom freute. Dass beide darüber sehr froh waren konnte man sehen und das machte eben auch Elena sehr glücklich, zumindest zu einem Teil konnte sie es ja sogar nachfühlen. Deswegen wollte sie ihnen auch einfach ein bisschen Zeit lassen, um sich zu unterhalten, aber das musste wohl bis nach dem Essen warten, denn jetzt wurden sie schon von Fragen gelöchert.
Elena dagegen folgte Mary in die Küche, um ihr dort ein bisschen zur Hand zu gehen. Die junge Frau war ihr auf Anhieb sympathisch und auch was sie sagte brachte Elena zum Lächeln. "Damon geht es wohl genauso. Er spricht nicht oft über diese Zeit, aber er hatte mir von Tom erzählt. Ich konnte es selbst kaum fassen, als ich ihn am Strand gesehen habe!" Zum Glück war Damons Beschreibung so genau gewesen und Tom ein sehr markanter Typ, sonst wäre es wohl nicht zu dieser Begegnung gekommen. "Am besten ich nehme den Anhang nachher wieder mit und lasse euch Damon noch eine Weile da!" Elena zwinkerte Mary zu und dann brachten sie gemeinsam das Essen zu den Anderen.
Als es um Toms Aktivitäten ging, wurde Elena natürlich sofort hellhörig. Die zwei guten Pferde würde sie nachher definitiv sehen wollen! "Da will ich auch mit!", meinte sie deswegen gleich. Dass Tom und Mary ein ein geschworenes Team waren konnte man sehen, dazu gehörten aber eben auch ein paar Neckereien. War bei Elena und Damon ja ganz ähnlich. "Wir reiten auch ein bisschen!", antwortete sie auf Toms Frage, während Elena sich wieder setzte. "Daheim versuchen wir uns an einer Pferdezucht!" Wie erfolgreich die wurde blieb abzuwarten, aber Elena war zuversichtlich. Faithful kannte Tom ja schon, denn über den Wallach hatten sie auch gestern kurz gesprochen. Starlight würde sie natürlich auch mal hier her bringen, wenn es die Beiden interessierte. "Außerdem arbeitet Damon inzwischen als Ausbilder!" Elena sah ihren Mann wieder an und lächelte sanft. "Aber eigentlich wird er mal Barkeeper!", fügte sie grinsen hinzu, weil sie ein paar mal darüber gescherzt hatten.
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BeitragThema: Re: Father & Daughter   Mo 10 Aug 2015, 17:55

„Oh ja, das finde ich eine sehr gute Idee“, pflichtete Mary Elena bei. Tom und Damon sollten ruhig ein wenig Zeit zu zweit haben. Das tat beiden sicher gut. „Vielleicht können sie miteinander über das reden, was ihnen bei uns offenbar schwer fällt“, meinte Mary nachdenklich. Sie war froh, dass sie Elena kennenlernte, denn sie beide hatten ein gemeinsames Problem, oder auch Glück. Glück, weil ihre Männer den Krieg überlebt hatten und einigermaßen unversehrt wieder bei ihnen waren. Und Problem, weil sie nicht einschätzen konnten wie es wirklich in ihnen aussah. „Ich verspreche auch darauf aufzupassen, dass sie die Nase nicht zu tief in den Bourbon hängen und falls doch, bringe ich Damon morgen Vormittag nüchtern zurück. Bleibt ihr noch eine Weile hier in Huntington Head?“ wollte Mary wissen, als sie die Speisen hinaus brachten.
Damon grinste, als Elena natürlich sofort das Thema Pferd aufschnappte. „Wo Pferde sind, ist Elena nicht weit“, erklärte Damon und drückte mit einem Lächeln ihre Hand.
„Ich drich auch bald n Pony. Wia ham schon geduckt... ein buntes mit zwei Farben will ich“, erklärte Brian selbstbewusst.
„War bei dem Vater nicht anders zu erwarten“, lachte Mary und verdrehte die Augen, weil aus Brian über kurz oder lang auch ein Cowboy werden würde. Da konnte man wohl wenig dagegen tun.
„Wir haben bei einem Händler ein Scheckpony für ihn gesehen, das wir kaufen wollen. Er wollte das Tier nur noch dem Schmied vorstellen und dann holen wir es.“ Tom schien sich darauf ungefähr genauso zu freuen wie sein Sohn.
Damon lachte über den Knirps, wünschte sich das insgeheim aber auch und kam nicht umhin Elena mit diesem stillen 'ich möchte gern...' Blick anzusehen, den sie aber eigentlich fast immer verstand. Irgendwann, so hoffte er, würden sie auch so ein lebhaftes Kind haben. Wobei Damon lieber eine kleine Elena hätte. Aber da wurden sie bekanntlich nicht gefragt. Nichts davon sagte er aber jetzt laut, sondern sprach lieber über ihre Pferde. „Wir haben neben Starlight noch zwei Stuten, die wurden nun gedeckt und wir sehen mal, was dabei raus kommt. Ein Paint und ein Quarter. Aber der wirkliche Juwel im Stall ist Starlight. Wir könnten in den nächsten Tagen gemeinsam ausreiten, dann lernt ihr sie kennen.“
Tom nickte sofort aber Mary rieb sich über den Bauch. „Tom kann das gerne machen... aber ich habe... den nächsten Braten in der der Röhre und muss passen“, lachte sie, denn noch war nicht viel sichtbar.
„Oh herzlichen Glückwunsch!“ platzte es aus Damon und Grayson heraus und auch die Brüder gratulierten.
Sie aßen weiter und Elena sprach über Damons Tätigkeiten, als wäre sie stolz darauf. Vermutlich war sie das auch und es tat Damon gut das zu hören. Nicht anders erging es ihm jedoch. „Ich bilde junge Soldaten aus... und das mit dem Barkeeper behalten wir noch für uns. Mein Vater weiß noch nichts davon“, erklärte Damon und wusste ja dass das hier niemand weitertratschte.
„Und was hast du vor, Elena?“ fragte Mary und Damon überließ es ihr zu antworten. Ehe sie dazu kam, lachte aber auch Mary: „Nicht dass ihr denkt ich bin nur Hausfrau und Mutter...der wäre mir viel zu langweilig.“
Tom sah zu seiner Frau und schmunzelte: „Nein, da könnte sie gar nicht genug schnattern. Sie hat eine eigene Schneiderei in der Stadt“, erklärte er voller Stolz. Mary knuffte ihn aber nur gutmütig in die Seite. „Er ist gerade mein Hausmeister und Mädchen für alles“, pries sie ihren Mann an, denn es machte ihr nichts aus, das sie gerade mehr Geld nachhause brachte als er.
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BeitragThema: Re: Father & Daughter   Mo 10 Aug 2015, 22:29

Es tat auch Elena gut jemanden kennen zu lernen, der offenbar in einer ähnlichen Lage war wie sie. Damon und Elena waren glücklich mit ihrem Leben, aber die Schatten der Vergangenheit waren doch immer wieder spürbar. Elena fragte sich oft, wie es Damon wirklich mit den Erinnerungen an den Krieg ging, doch so richtig sprachen sie selten darüber. Erst auf dieser Reise hatten sie damit begonnen sich gegenseitig von den Erlebnissen zu erzählen, aber auch da sprachen sie vermutlich nicht über die wirklich schlimmen Dinge. Weil Mary wohl den gleichen Gedanken hatte, lächelten die beiden Frauen sich kurz an. "Na ich denke er wird den Abend schon überstehen!", meinte Elena schmunzelnd, konnte sich aber doch gut vorstellen wie die beiden Jungs am nächsten Morgen völlig verkatert am Frühstückstisch saßen. "Wir bleiben noch ungefähr eine Woche ... also genug Zeit für ein paar Männergespräche!", antwortete Elena, war nun aber doch ein bisschen neugierig. "Ihr kanntet euch also schon vor dem Krieg?", wollte sie von Mary wissen. Es war für Elena kaum vorstellbar, wie man diese Zeit überstehen konnte, auch wenn Damon von den glühenden Liebesbriefen erzählt hatte.
Im Esszimmer kam gleich das Thema Pferde auf und Elena offenbarte gleich ihre Leidenschaft für dieses Thema. Brian stieg auch darauf ein und zog damit ihre Aufmerksamkeit auf sich. "Wirklich? Ein ganz eigenes Pony, das ist aber toll!", machte sie begeistert. "Hast du denn schon einen Namen für dein Pony?", fragte sie den Kleinen, der scheinbar schon ganz stolz war. Der Papa wohl auch. Brian gefiel Elena wirklich besonders gut, da konnte man schon ins Schwärmen kommen und wie sie nun Damons Blick auffing war klar, dass es ihm ähnlich ging. Elena lächelte leicht, sagte für den Moment aber nichts dazu. Vielleicht ergab sich im Urlaub aber noch die Möglichkeit darüber zu sprechen.
"Ein gemeinsamer Ausritt wäre toll, ich würde eure Pferde auch gerne sehen!", stimmte Elena sofort zu, auch wenn sie natürlich großen Spaß daran hatte ihnen Starlight zu präsentieren, denn auf ihre Stute war sie nun mal sehr stolz. Bei dem Thema ließ Mary allerdings eine Bombe platzen, woraufhin ihr von allen Seiten gratuliert wurde. Elena nahm sich vor sie mal zu fragen, wie es denn war schwanger zu sein und Mutter zu werden.
Als die Suppe beinahe aufgelöffelt war, kam das Gespräch auf die Berufe. Tom staunte nicht schlecht. "Du als Ausbilder bei der Armee?", fragte er. Keineswegs weil er glaubte, dass Damon den Job nicht gut machte, ganz im Gegenteil. "Na wer hätte das gedacht ... hast du die Jungs denn auch im Griff?", fragte er mit einem schiefen Grinsen.
"Ich helfe meinem Vater in seiner Praxis .... er arbeitet als Arzt in Mystic Falls!"; berichtete Elena dann, fand aber auch Marys Tätigkeit sehr spannend. So zogen sich die Gesprächsthemen über das ganze Essen -das wirklich gut war- bis Jeremy, Stefan und Grayson sich dann verabschiedeten. Tom wollte Damon natürlich noch ein bisschen hier behalten und weil Elena sich so gut mit Mary verstand, blieb sie auch noch.
Als Brian ins Bett sollte, zupfte er mit Dackelblick an Elenas Ärmel. "Kommst mit? Ich zeich dir meine Kuscheltiere!" Mary lachte und so zogen die drei in Richtung Kinderzimmer. Tom dagegen füllte nochmal zwei Gläser mit Bourbon und setzte sich mit seinem Freund auf die Couch. "Also ... du hast dir da ja einiges aufgebaut ... wie ist es dir ergangen?", fragte er aber trotzdem weil Tom nun mal wusste, dass nicht alles Gold war was glänzte und dass es trotz allem schwer war.
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BeitragThema: Re: Father & Daughter   Di 11 Aug 2015, 21:07

Mary sah Elena an und in ihren Augen lag Verständnis. Sie ahnte, dass auch bei Damon und ihr nicht alles Gold war das glänzte. Aber darüber würde sie gerne mit ihr eher vier Augen sprechen. „Na wenn ihr noch eine Woche da seid, ist nicht nur Zeit für Männer-, sondern sicher auch für Frauengespräche“, zwinkerte sie Elena zu, weil sie die junge Frau mochte. Außerdem gab es Dinge die verstanden andere eben nur, wenn sie sie in ähnlicher Form erlebt hatten. „Ja, wir kennen uns nun schon über fünf Jahre. Und ich bin froh, dass alles nun so ist, wie es ist. Als ich von Tom wochenlang kein Lebenszeichen bekam bin ich fast selbst gestorben. Ich weiß nicht, was ich gemacht hatte, wenn er...“, Mary brach ab und blinzelte, dann stand sie schnell auf und trug die nun leeren Teller raus. Tom sah ihr anteilnehmend nach, er würde sich später um seine Frau kümmern, weil er wusste, dass es eine schwere Zeit für sie gewesen war.
Der kleine Brian merkte davon nichts. Er nickte bei Elenas Frage nur eifrig: „Ja ha ….danz wiaklich. Und … und das heißt dann Schecki. Weil es so descheckt ist.“ Der Junge war jetzt schon Feuer und Flamme für seinen neuen vierbeinigen Freund. Damon auch und er erwiderte zärtlich Elenas Lächeln. Irgendwann würden sie hoffentlich auch so einen Schatz haben, der ihre Welt auf den Kopf stellte.
Das Essen wurde fortgesetzt und Mary fing sich schnell wieder, vor allem weil sie merkte wie gut ihr Essen ankam und ließ darauf hin die Katze aus dem Sack und erzählte von ihrer neuen Schwangerschaft. Tom war begeistert davon ausreiten zu gehen und ein wenig zu fachsimpeln. Mary würde nun nicht mehr mitkommen können.
„Natürlich habe ich die im Griff.“ Damon war voll und ganz von sich als Ausbilder überzeugt, andernfalls brauchte er diesen Job wohl auch nicht machen. Außerdem machte ihm die Arbeit Spaß, auch wenn er hoffte, dass der Krieg bald zu Ende war. Soldaten würden dennoch weiter ausgebildet werden, vermutlich war der Job ihm noch lange sicher, er sei denn, er wollte irgendwann eben doch eine Bar eröffnen.
Allerdings wurden Tom und Mary auch schnell aufmerksam, als Elena von ihrer Tätigkeit erzählte. „Oh meine Respekt!“ sagte Tom zu Grayson und Elena und fragte dann Elena: „Möchtest du auch einmal Ärztin werden?“

Das Abendessen endete nach einem leckeren Dessert und Grayson, Stefan und Jeremy verabschiedeten sich. Brian nahm Elena aber sofort in Beschlag, aber auch Mary kam lachend mit und Damon sah dem Dreiergespann nach. Er blieb bei Tom und zwei Glas Bourbon. Es fühlte sich für ihn einfach großartig an, dass er hier mit ihm sitzen konnte. Niemals hätte er das für möglich gehalten. Die Frage die Tom stellte war auch durchaus direkt. Aber jemand wie Tom, der durfte das. Er war Damon immer ein guter und ehrlicher Freund gewesen.
„Wir fangen erst an“, lächelte Damon schräg, weil er Spaß an diesem neuen Leben hatte. „Mein Vater....das Problem kennst du ja. Elena ist mein Trumpf, sie ist vermutlich das einzig Richtige, was ich in meinem Leben je getan habe. Die Pferdezucht akzeptiert er, aber er ließ mich ausbezahlen. Geschäftssinn sagte er mir demzufolge nicht nach.“ So war es nun mal und Damon hatte sich längst damit abgefunden. „Ich schätze mal er denkt, dass ich in Null Komma Nichts mein Vermögen verprasse“, gestand er. „Elena will vielleicht noch studieren und das will ich ihr gerne ermöglichen. Aber nun zu dir? Was hast du vor? Und …. wie hast du damals überlebt? Was ist passiert?“ Die letzten beiden Fragen sprach Damon extrem vorsichtig aus, weil er Angst hatte, dass Tom ein eigenes Trauma weg hatte.
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BeitragThema: Re: Father & Daughter   Mi 12 Aug 2015, 21:15

Die Idee sich auch mal mit Mary zu treffen gefiel Elena auf Anhieb und sie war durchaus sicher, dass Damon nichts dagegen hatte. Sie konnten ja vielleicht zu viert einen Ausflug machen, schließlich kannten Mary und Tom die Gegend hier besser als sie. Das würde sie nachher auf jeden Fall vorschlagen. Elenas Frage wie lange die beiden sich schon kannten wühlte mehr auf als erwartet, weshalb sie schon fast ein schlechtes Gewissen hatte. Keinesfalls wollte Elena Mary an die vermutlich schlimmste Zeit in ihrem Leben erinnern, aber nun ließ es sich nicht mehr rückgängig machen. Kurz überlegte sie hinterher zu gehen, doch da auch Tom sich nicht rührte schien das nicht angebracht. Elena knabberte trotzdem auf ihrer Unterlippe herum, bis Mary wieder zurück war. Sie vermochte nicht mal sich vorzustellen, dass Damon nochmal in den Krieg zog und sie zurück bleiben musste.
Brian bot da eine gute Ablenkung und so konzentrierte Elena sich eine Weile lang auf den Kleinen, ließ sich von dem Pony erzählen und was er damit alles vorhatte. "Nah dem Pony betomm ichs noch ein Lasso ... und dann übt Baba mit mir Tühe fangen!" Elena konnte gar nicht anders als zu schmunzeln. "Das kann dein Papa sicher gut!", stimmte sie gleich zu, half hin und wieder auch mal beim Essen und folgte nebenbei dem Gespräch der Anderen. Erst als das Gespräch auf ihre Tätigkeit kam, mischte auch Elena sich wieder ein. "Ja .... ja ich denke das will ich!", antwortete sie daher auf die Frage, auch wenn sie darüber bisher weder mit Damon, noch mit ihrem Vater gesprochen hatte. Die Arbeit in der Praxis machte ihr Spaß und sie diente einem guten Zweck. Elena hatte viel gelernt und dabei festgestellt, dass sie durchaus das Talent hatte um Ärztin zu werden, also musste sie auch den Mut aufbringen zu studieren. Graysons zufriedenes Grinsen als sie das sagte entging Elena nicht, aber darüber würden sie ein andermal sprechen.

Nachdem alle Bäuche gefüllt waren und die anderen sich verabschiedet hatten, zogen auch Mary und Elena sich mit Brian zurück, so dass Tom und Damon eine Weile allein sein konnten. Tom nippte an seinem Glas und hörte sich dann an, was sein alter Freund erzählte. Als es um Giuseppe ging grinste Tom, denn auch wenn er den Mann nie selbst getroffen hatte, kannte er doch viele Geschichten. "Ihr beide seht glücklich aus!", bemerkte er, als Damon Elena erwähnte. Er war froh darum, dass die beiden wohl etwas Ähnliches gefunden hatten wie er und Mary. Danach wurde das Gesprächsthema ein bisschen schwieriger und Tom nahm erstmal einen großen Schluck Bourbon, ehe er antworten konnte. "Damals in der Schlacht wurde ich schwer verletzt, hab ziemlich viel Blut verloren!", erzählte er dann bemüht nüchtern. "Nachdem alles vorbei war, haben die das Schlachtfeld durchsucht, Wertsachen und Überlebende mitgenommen. Ich weiß nicht viel, wir lagen wohl alle auf einem Wagen!", berichtete Tom weiter, starrte in sein Glas und schwenkte die dunkle Flüssigkeit. "Wäre wohl am klügsten einfach auf dem Wagen zu sterben, hab ich mir gedacht. Keine Ahnung, was die mit uns gemacht hätten. Ein paar Meilen vor ihrem Lager brach ein Rad, sie konnten es nur notdürftig flicken und mussten deswegen Gewicht loswerden!" Rückblickend betrachtet war das wohl seine Rettung. "Sie haben einige von uns einfach in den Straßengraben geworfen, mich ebenfalls. Eine Woche später bin ich wieder aufgewacht, lag in einem Lazarett. Weiß bis heute nicht, wie die uns da hingebracht haben!" Nun trank er noch den restlichen Bourbon und nahm sich dann die Flasche. "Hat ein Weilchen gedauert, bis ich wieder bei mir war und sie mich nach Hause bringen konnten ... das hat Mary ganz schön zugesetzt..." Der Schmerz in ihren Augen, wenn sie daran erinnert wurde war für Tom das Schlimmste.
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BeitragThema: Re: Father & Daughter   Do 13 Aug 2015, 17:06

„Wir beide sind glücklich, sehr glücklich sogar“, nickte Damon und strahlte übers ganze Gesicht. Er war glücklicher als je zuvor in seinem Leben und er ahnte, dass es kaum noch besser werden konnte. Es sei denn... sie hätten vielleicht auch irgendwann eine kleine Familie. Aber es eilte ihm nicht so sehr damit, denn dann war auch erst einmal Schluss mit Reisen wie diesen und lange Ritte. Hatte eben alles seine Vor- und Nachteile. „Ich bin dennoch gespannt was die Zukunft bringt, aber ich weiß, dass Elena die Frau ist, mit der ich uralt werden will.“ Damons Gewissheit in dieser Sache war nicht zu übersehen.
Die beiden Freunde hatte dennoch viele Dinge zu bereden, denn fast vier Jahre waren eine lange Zeit. Damon merkte sofort wie schwer es Tom fiel über den Krieg und dem was ihm zugestoßen war, zu reden. Dass er mit 'sie' die Yankees meinte, war Damon auch ohne Erklärung klar. Und mit Kriegsgefangenen wurde nicht zimperlich umgegangen. Vermutlich hatten sie Tom sogar für tot gehalten und was es bei Mary angerichtet hatte, hatte Damon gerade bemerkt, wenngleich das sicher auch nichts zum gesamten Ausmaß ihrer Angst und Trauer von damals gewesen war. Etwas Vergleichbares hatten Elena und er nie erlebt. Zum Glück!
„Das war bestimmt hart...“, bemerkte Damon und nahm einen ordentlichen Schluck selbst weil er sich den lebensfrohen Tom nicht halbtot vorstellen wollte. Wer auch immer ihn gerettet hatte, Tom hatte einen Riesendussel gehabt. „Wir haben damals geglaubt, du seist tot. Du standest nicht mal auf der Vermisstenliste.“ Damon trank gleich nochmals und sah ihn nachdenklich an. „Dagegen war meine Rettung durch Elena das reinste Märchen.“ Anders konnte man das wirklich nicht bezeichnen. Er hatte nicht lange gelitten und hatte sich dank ihrer Fürsorge trotz Fieber und Entzündung rasch erholt. Und schlecht war es ihm dabei sowieso nicht gegangen. „Was hat dir die Kraft gegeben, doch nicht aufzugeben und zu sterben?“ fragte Damon und ahnte, dass er die Antwort kannte. Mary... das was Elena für ihn war, hatte auch Tom in Mary gefunden.
Bei diesem Gedanken schmunzelte Damon und stieß mit Tom an. „Was wären wir nur ohne unsere Frauen?“ fragte er ihn. Damon wusste es nicht. Ehe er Elena kennen gelernt hatte, war ihm seine Freiheit so wichtig gewesen, wichtiger als alles andere. Spaß haben, Soldat sein, Pferderennen reiten und trinken. Wie hatte ihn das jemals erfüllen können. Es klang jetzt eher wie ein erbärmliches Dasein, das er nie wieder zurück haben wollte.
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BeitragThema: Re: Father & Daughter   Do 13 Aug 2015, 21:47

Es freute Tom wirklich sehr Damon so zu sehen. Früher war er eher umtriebig gewesen, fast schon ruhelos, doch nun schien er seinen Platz tatsächlich gefunden zu haben. Während sie noch im Krieg waren und die anderen oft Ablenkung in den Bordellen gesucht hatten, hatte Tom immer seine Briefe geschrieben. Das hatte ihm oft Spott eingebracht, doch letztendlich hatte er dadurch wohl mehr Kraft gewonnen als die Anderen. Oft genug hatte er seinen Kameraden erklärt wie wichtig es war ein Mädchen zu finden, das man aufrichtig lieben konnte, wie viel Kraft und Rückhalt einem das gab, doch sie hatten ihm nur selten zugehört. Die Einen wohl, weil sie ihn nicht ernst nahmen. Die Anderen eher, weil sie sich genau das wünschten und doch nicht haben konnten. Zumindest Damon schien nun aber zu wissen, wovon er immer gesprochen hatte. "Habt ihr vor eine Familie zu gründen?", fragte Tom, der bei dem Thema ja scheinbar einen Schritt weiter war. Immerhin war bei ihm nun schon Nummer 2 unterwegs und darauf war Tom verdammt stolz. "Windeln wechseln wäre schließlich mal was ganz Neues für dich!", neckte er seinen alten Freund, um die Stimmung dabei noch ein bisschen aufzulockern.
Dass sie ihn damals für tot gehalten hatten, war für Tom keine Überraschung. "War ja auch nahe liegender als alles Andere!" stimmte er daher zu. Für ihn war sein eigenes Überleben mindestens genau so überraschend gewesen, denn wirklich daran geglaubt hatte er selbst nicht mehr. "Wie bist du Elena begegnet?", wollte Tom dann als nächstes wissen, weil Damon es erwähnte und es ihn doch auch interessierte, wie er es geschafft hatte den Krieg zu überleben.
Seine nächste Frage war leicht zu beantworten und letztendlich tat Damon es selbst. "Sie hätte mir nie verziehen, wenn ich nicht zurück gekommen wäre ... weißt doch wie nachtragend die Weiber sein können!", versuchte er einen Scherz darüber und stieß dann mit Damon an. Letztendlich war es aber wirklich so. Ohne den Gedanken an Mary hätte er das nicht durchgestanden. Als Damon fragte was sie ohne ihre Frauen wären, musste Tom einfach lachen. "Vermutlich würden wir immer noch ziemlich betrunken von Bar zu Bar ziehen, bis uns dann doch ne Kugel erwischt!" Nie wieder wollte er auf ein Schlachtfeld zurück, aber noch weniger wollte Tom, dass Brian dieses Schicksal irgendwann teilen musste.
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BeitragThema: Re: Father & Daughter   Fr 14 Aug 2015, 21:25

Als könnte Damon Gedanken lesen, sah er Tom an und meinte: „Und ich habe dir damals nicht geglaubt, als du uns erzählt hast, das wir eben nicht vollständig sind, ehe wir unser Mädchen finden.“ Insgeheim hatte Damon sich das was Tom damals schon gehabt hatte vielleicht auch gewünscht. Jetzt wusste er, was sein Freund damals gemeint hatte. Man konnte gerade mit seinem Mädchen Dinge erleben, die man sonst nie haben würde. Diese Reise war der beste Beweis. Das war sicher nicht jedermanns Sache wochenlang im Sattel zu sitzen, aber Elena hatte sich mehr als wacker geschlagen. Sie war eben 'sein' Mädchen.
„Eine Familie wollen wir sicher eines Tages gründen, aber durch das Medizin Studium könnte es sich ein wenig verzögern.“ Damon klang in keiner Weise enttäuscht. Er freute sich darauf, Kinder mit Elena zu bekommen, aber sie sollte deshalb sicher nicht auf ihr Studium verzichten müssen. Er musste Tom wohl nicht erklären dass er Elena ihre Freiheit ließ. Wer Damon kannte, der wusste, dass ihm seine Freiheit wichtig war und darum nahm er sie auch sonst niemanden. Gerade Elena liebte er viel zu sehr und zur Liebe gehörte es auch los lassen zu können.
„Ich war angeschossen worden als unsere Kompanie in einen Hinterhalt geriet.“ Damon antwortete gern auf Tom´s Frage, denn seine Rettung war gleichzeitig der Beginn seines neuen Lebens gewesen. „Hier in die Schulter... der Arm funktioniert seither nicht mehr ganz so gut wie vorher, aber man kann damit leben. Jedenfalls... ich klammerte mich an mein Pferd, um den Feinden nicht in die Hände zu fallen und dachte, es würde zurück zu Lager laufen. Tat es aber nicht. Ich fühlte schrecklichen Durst und als ich an einen Fluss kam, fiel ich hinunter und verlor das Bewusstsein. Ich bekam mit, dass jemand kam, aber so richtig bemerkte ich Elena erst als ich aufwachte. Sie kümmerte sich mit ihrer Mutter um mich. Alleine hätte ich nicht überlebt. Die Wunde hatte sich entzündet und ich war recht wackelig auf den Beinen. … Im Nachhinein hätte mir aber nichts besseres passieren können“, meinte Damon entschlossen. Die Verletzung hatte ausgereicht um ihn nicht mehr einzuberufen und er hatte die Liebe seines Lebens gefunden. Besser ging es nicht. Tom brachte es auf den Punkt: Ohne ihre Frauen waren sie hoffnungslos verloren.
Damon hielt Tom das Glas hin um mit ihm anzustoßen. „Auf unsere Frauen.“ Diesen Trinkspruch hatten ihre Damen wohl mehr als verdient.
Der Abend klang langsam aus und Damon schlenderte mit Elena am Strand entlang nachhause. Dieser Urlaub tat ihm so gut und sie beide hatten sich nicht nur erholt, sondern auch noch näher zueinander gefunden. Sie verbrachten noch einen Tag mit ihrer Familie, ehe sie wieder unter sich waren und die letzte Urlaubswoche genossen. Sie ritten noch einige Male zur Buch, beobachteten von einem Schiff aus Wale und schleckten noch so einige Eis weg. Ein wenig Wehmut war darum schon dabei, als sie mit dem Zug die Heimreise antraten. Das junge Ehepaar näherte sich Händchen haltend dem Bahnhof von Mystic Falls und Damon sah Elena verträumt an. „Danke für diese drei Wochen.... egal was noch kommt... das waren drei Wochen, die ich nie vergessen werde. Ich liebe dich, Elena,“ sagte er leise und neigte sich zu ihr um sie zärtlich und überaus dankbar zu küssen.
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