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 Let`s play the question-answer game

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Elena Gilbert

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BeitragThema: Let`s play the question-answer game   Fr 11 Sep 2015, 13:57

Der gestrige Tag war definitiv mehr als nur verwirrend. Erst ihre Begegnung mit Damon im Salvatorehaus und sein nicht gerade freundliches Verhalten. Dann Stefan, der mehr als nur ein bisschen angespannt war und sie mehr oder weniger vor die Tür gesetzt hatte. Und dann war Damon plötzlich in ihrem Zimmer gestanden und statt die Polizei zu rufen oder ihn wenigstens hochkant rauszuwerfen, hatte sie sich einfach mit ihm unterhalten. Die halbe Nacht hatte Elena wach gelegen und darüber nachgedacht, warum sie sich so verhalten hatte. Sie kam zu dem Schluss, dass es dafür wohl keine Erklärung gab und eigentlich hatte sie sich ja auch wohl gefühlt... Schlau wurde Elena aus diesem Damon definitiv nicht und als würde das alles noch nicht reichen, war er einfach aus ihrem Fenster gesprungen als wäre das gar nichts. Erschrocken war Elena zum Fenster gelaufen und hatte hinunter gesehen, doch da war er einfach davon spaziert. Dabei hatte sie aber auch bemerkt, dass er nicht alleine gekommen war: Stefan hatte ebenfalls im Garten gestanden.
Heute Morgen war Elena also mit einer ganzen Menge Fragen aufgewacht und die konnte sie nur einer Person stellen: Stefan! Mit diesem Vorsatz war Elena also schließlich in die Schule marschiert, doch da musste sie erstmal den Unterricht durchstehen. Die erste Stunde dauerte EWIG! Elena kam es vor, als würden die Minuten sich in Stunden verwandeln und am Ende hätte sie wohl gerade noch sagen können, welches Fach sie gerade besucht hatte. Mehr war nicht hängen geblieben. In der zweiten Stunde stand Englisch auf dem Plan was bedeutet, das Stefan nur ein paar Plätze weiter saß. Er versuchte aber scheinbar so zu tun, als wäre der gestrige Tag gar nicht passiert. Elena konnte trotzdem nicht anders, als ständig zu ihm rüber zu sehen, was ihr irgendwann einen Seitenhieb von Bonnie einbrachte. Als es zur Pause klingelte, war Elena als eine von den ersten auf den Beinen und statt mit Care, Bonnie oder Matt nach draußen zu gehen, steuerte sie direkt auf Stefan zu. "Wir müssen reden!" Widerworte waren nicht erwünscht. Einmal noch sah sie ihn eindringlich an, dann ging Elena voraus. Sie suchte ihnen einen Ort, an dem sie nicht so schnell gestört wurden und erstmal Ruhe hatten. "Also?", mit hochgezogenen Augenbrauen sah sie Stefan an. "Hast du zumindest für irgendwas von dem was gestern passiert ist eine Erklärung?" Gab schließlich so einiges, was man hinterfragen konnte.
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Damon Salvatore

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BeitragThema: Re: Let`s play the question-answer game   Fr 11 Sep 2015, 22:19

Es war einer jener Tage, an denen man wusste, dass dieser nur Scheiße werden konnte. Stefan war in der Nacht nachhause gelaufen hatte seinen toten Onkel im Wald verscharrt und bis in die Morgenstunden gehofft, Damon möge zurück kommen und erklären, dass er kein Blutbad angerichtet hatte. Aber weder das eine, noch das andere geschah. Damon tauchte einfach gar nicht wieder auf. Wieder war sein Bruder wie vom Erdboden verschluckt. Der einzige Grund warum er überhaupt in die Schule ging war der, dass er sehe wollte wie es Elena ging und ob sie verstört war, oder Damon durch die Manipulation etwas schwerwiegendes zerstört hatte.
In der Schule war Elena und als sie gemeinsam Unterricht hatten, sah sie ständig zu ihm. Um Himmels Willen...hat Damon sie nicht manipuliert? Wusste sie noch alles? Und falls ja... warum hatte Elena ihn dann nicht hochkant raus geschmissen. Stefan war nahe genug am Fenster gewesen, er hätte es gehört, wenn etwas dort oben passiert wäre. Bonnie passte es offenbar nicht, dass Elena zu Stefan sah und so trat sie erst nach dieser Unterrichtsstunde an ihn heran. Sie machte klar, dass es keine Ausflüchte geben würde und stellte sich mit ihm hinter die Schließfächer. Ihre Frage war allgemein... wenigstens etwas. Stefan wollte nicht lügen, aber die Wahrheit würde ihm eh kein Mensch bleiben.
„Also...“, Stefan kratzte sich im Nacken und wich immer wieder ihrem Blick aus. Seine Finger tickerten nervös. Wo sollte er nur anfangen? „Damon hat allen Grund auf mich böse zu sein. Ich habe seine Frau tatsächlich auf dem Gewissen.“ Stefan schluckte trocken und sah zu Boden. „Ich hatte eine Freundin... sie hieß Katherine und sie hat... mich ganz gewaltig hinters Licht geführt, aber das soll keine Entschuldigung sein. Katherine sorgte bewusst für allerlei Missverständnisse. Mein Vater geriet ebenfalls zwischen die Fronten. Eines Abends hielt er Damons Frau für … einen Einbrecher und schoss... sie war auf der Stelle tot.“ Genau genommen hatte er sie für einen Vampir gehalten, weil Katherine das behauptet hatte. Es hatte aber nicht gestimmt, Elena war ein Mensch gewesen, als sie gestorben war. In der Hoffnung damit alles erklärt zu haben, atmete Stefan tief durch und sah Elena endlich wieder in die fordernden Augen.
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Elena Gilbert

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BeitragThema: Re: Let`s play the question-answer game   Fr 11 Sep 2015, 22:55

Ohne Widerworte folgte Stefan ihr an einen ruhigen Ort. Dass ihm unwohl war, konnte Elena ihm schon an der Nasenspitze ansehen, aber Mitleid war definitiv nicht drin. Sie wollte endlich die Wahrheit hören, denn irgendwas stimmte doch so gar nicht. Erstmal druckste Stefan aber herum, wich ihrem Blick aus und brachte Elena damit dazu noch viel skeptischer zu werden. Wer sich so verhielt hatte doch irgendwas zu verbergen! Dann endlich begann er zu sprechen und schon Stefans erster Satz ließ sie die Luft anhalten. Wie bitte? Er hatte tatsächlich die Frau seines Bruders umgebracht? Aber.... Vermutlich wäre es das klügste gewesen jetzt einfach das Weite zu suchen und ihn nieee wieder zu sehen. Aber Elena hatte ihre Antworten noch nicht und deswegen blieb sie, sie wollte wissen, was wirklich passiert war. Tatsächlich begann Stefan zu erzählen, auch wenn ihm das wohl nicht leicht fiel. Er berichtete von einer Freundin, von Problemen, von seinem Vater und vom Tot seiner Schwägerin. Das alles machte für Elena aber keinen Sinn. "Dein Vater hat die Frau deines Bruders erschossen??", wiederholte sie nun doch sehr überrascht, denn sowas war sicher kaum zu ertragen. Vor allem, wenn alles nur ein tragischer Unfall gewesen war. "Aber ... dann warst du es doch nicht? Wieso sollte Damon dir dann die Schuld geben? Und was hat diese Freundin damit zu tun?" Die Fragen sprudelten nur so aus Elena heraus, denn jeder Satz von Stefan warf tausend weitere auf.
"Warum hat dein Bruder sich so komisch benommen? Er hat getan, als sei ich ... ein schlechter Scherz?", so hatte er es wohl ausgedrückt, kurz bevor Stefan aufgetaucht war. Verstanden hatte Elena das jedoch nicht. "und dann ist er plötzlich in meinem Zimmer aufgetaucht ... einfach so. Wie kam der da rein?" Scheinbar wollten nun alle Fragen gleichzeitig gestellt werden. "Aber vor allem .... wie kam er wieder raus? Ich meine, er ist vom Dach gesprungen und du .... du warst doch auch da?!" Sie hatte ihn gesehen, im Garten, ganz deutlich. Ziemlich verwirrt fuhr Elena sich durchs Haar, schüttelte leicht den Kopf und sah Stefan dann wieder an. "Ich verstehe das alles nicht...." Sie holte einmal tief Luft. "Er hat ganz seltsame Fragen gestellt. Über meine Familie ... und ich hab einfach geantwortet! Ich meine, ich hätte ihn rauswerfen oder die Polizei rufen sollen!" Im Nachhinein konnte Elena sich das wirklich nicht erklären, aber sie hatte nicht da Bedürfnis gehabt ihn weg zu schicken.
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Damon Salvatore

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BeitragThema: Re: Let`s play the question-answer game   Sa 12 Sep 2015, 09:49

„Ja, mein Vater hat Elena erschossen“, wiederholte Stefan und merkte jetzt erst, dass er den Namen von Damons Frau ausgesprochen hatte. „Sie hieß auch wie du...“, fügte er hinzu und konnte ihre vorwurfsvollen Augen nicht ansehen. „Aber es war ein Missverständnis, ...wie gesagt, mein Vater hielt sie für einen Einbrecher. Katherine aber hat ihn angestachelt... sie sagte, dass man vorsichtig sein müsste, weil eine Einbruchserie verübt wurde. Da war der Finger am Abzug meines Vater sehr locker.“ Genau genommen hatte Katherine behautet Elena wäre ein Vampir, aber das wäre zu unglaublich für Elena gewesen.
Er wusste aber, dass er zumindest beziehungstechnisch noch einiges erklären. „Damon gibt mir die Schuld, weil er Katherine nie in unserer Familie haben wollte. Ich war ihn sie verliebt und wollte sie heiraten. Mit Damon hat sie gespielt, sie wollte ihn unbedingt und so einen Keil zwischen ihn und Elena treiben. Das gelang ihr aber nie, Du hättest Damon damals kennen sollen... er war ein anderer. Nicht einmal gegen sein Pferd und die Hunde hätte er die Hand erhoben, er wollte eine Kneipe eröffnen oder sogar mir Elena Tiermedizin studieren. Er war nichts als ein romantischer Träumer und hatte in Elena alles gefunden, was er sich je gewünscht hatte. Weil ich darauf bestand, dass Katherine in unserer Familie blieb, hat er sie verloren.“ Stefan konnte es nicht besser erklären und vermutlich glaubte das ihm auch keiner, aber so war es gewesen. Damon war ein glücklicher Mensch gewesen und als er ihn in Hilton Head mit Grayson und Jeremy und sie diesen Angelausflug gemacht hatten, hatte Stefan gemerkt, dass Damon im Leben angekommen war. „Ich habe Elena zwar nicht erschossen... aber schuldig bin ich dennoch.“ Stefan sah langsam wieder Elena an und wusste nicht, ob sie ihn verstehen konnte.
„Damon kann einfach nicht fassen, dass du aussiehst wie sie... er hat Elena geliebt, hat ihr die Welt zu Füßen gelegt... darum konnte er es wohl erst nicht glauben und wollte dann mit dir reden. Er.... er kam durchs Fenster. Wenn man bei euch auf das Vordach klettert kommt man rein... und raus.“ Auch ein sportlicher Mensch würde das schaffen. Was er aber nicht verstand war, dass Damon sie nicht manipuliert hatte. Oder hatte sie die Kette getragen? So wie jetzt, dann hätte die Manipulation nicht gewirkt. „Ich war da auch … ich hatte ihn zu dir gebracht. Er wollte dich unbedingt sehen... dabei hatte ich versucht ihn aufzuhalten. Elena... Damon war einmal ein guter Kerl. Aber das ist sehr lange her...“, Stefan wusste nicht, was er raten sollte. Am liebsten hätte er gesagt, sie solle sich von ihm fern halten. Aber dann vertat er die einzige Chance, die sie vielleicht hatten um jemals herauszufinden ob an der Geschichte, die die Hexen erzählt hatten etwas dran war. Nur wie sollte er das Elena erklären. „Es tut mir Leid, Elena. Ich wollte dich nicht in diese Angelegenheit hineinziehen.“ Stefan war mit seinem Latein am Ende. Aber wie in aller Welt sollte er ihr noch mehr erklären?
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Elena Gilbert

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BeitragThema: Re: Let`s play the question-answer game   Sa 12 Sep 2015, 22:14

Als Stefan den Namen erwähnte, wurden Elenas Augen groß. Damons Frau hatte ebenfalls ihren Namen getragen? Das hinterließ ein seltsames Gefühl und sorgte dafür, dass sie noch unsicherer war, wie sie denn nun mit Stefans Bruder umgehen sollte. Er versuchte sie weiter aufzuklären, ihr die Geschichte näher zu bringen, aber wirklich schlau wurde Elena daraus immer noch nicht. Es war natürlich tragisch, dass Damons Vater seine Frau erschossen hatte und sie konnte sich schon denken, dass sowas einen Menschen veränderte. Aber was hatte das mit Stefan zu tun? "Warum bist du dann...?", wollte sie fragen, doch da erzählte Stefan auch schon weiter. Er berichtete von seiner Freundin Katherine und Elena zog die Augenbrauen hoch. "Heiraten?", wiederholte sie verwirrt. Stefan war doch höchstens 18 Jahre alt, hatte er es damit so eilig gehabt? Er sagte aber immer wieder, dass alles schon eine Weile her war...
Auch die Erzählungen über Damon hörte Elena sich geduldig an. Das klang wirklich nach einem netten Mensch, aber eben so gar nicht nach dem Mann, den sie kennen gelernt hatte. Elena konnte sich nur zu gut vorstellen, wie die beiden zusammen gelebt hatten und auch wenn sie sich das nicht erklären konnte, fühlte sie für einen Moment diese Verbundenheit. "Sie muss eine glückliche Frau gewesen sein!", sagte sie mehr zu sich selbst. Wieso genau sie sich von dieser Geschichte so berühren ließ, hätte Elena selbst nicht sagen können. Vielleicht einfach Sentimentalität. Was Elen inzwischen auch begriffen hatte war, dass Stefan sich schuldig fühlte, egal ob das nun nachvollziehbar war oder nicht. Gerne hätte sie irgendwas getan, um ihm zu helfen, doch das ging wohl nicht so einfach.
Ehe Elena überhaupt etwas sagen konnte, brachte Stefan den nächsten Hammer. Sie trug nicht nur den Namen von Damons Frau, sie sah ihr auch noch ähnlich? Nun verstand sie langsam das seltsame Benehmen. "Oh man, das tut mir leid...", sagte sie, auch wenn sie es ja nicht absichtlich getan hatte. Trotzdem konnte Elena sich vorstellen, wie seltsam das für die beiden Salvatore Brüder sein musste. "Kann ich denn irgendwas tun, um euch zu helfen? Oder es wenigstens leichte zu machen?" Gegen ihren Namen konnte sie leider nichts tun, aber sie könnte .... die Haare abschneiden, auch wenn sie das nur ungern tun würde.
Dann war es aber auch vorbei mit der Zweisamkeit, denn Matt tauchte auf und legte den Arm um die Schultern seiner Freundin. "Da bist du ja ... hab dich schon gesucht!", sein Blick ging zu Stefan und sollte wohl ausdrücken, dass es ihm nicht gefiel wie er Elena ständig für sich einnahm. "Kommst du mit zu den Anderen?"
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Damon Salvatore

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BeitragThema: Re: Let`s play the question-answer game   So 13 Sep 2015, 12:04

Stefan merkte wie überrascht und fast schon erschrocken Elena über all diese Ähnlichkeiten war. Ihre Frage brachte sie nur halb hervor, da war sie gedanklich schon wieder bei der nächsten Aussage. „Ja, ich war verknallt... da denkt man über so etwas nach. Jetzt sehe ich das auch anders“, gab er zu und wusste dass es hinkte. Nach Elenas Zeitrechnung konnte das alles maximal ein Jahr her sein, wenn er jetzt knappe 18 war. Für ihn waren aber 130 Jahre vergangen und inzwischen sah er wirklich vieles anders.
Elena ging die Geschichte wirklich nahe, aber etwas anderes hatte Stefan auch nicht erwartet, denn er hatte sie als absolute mitfühlende Person kennen gelernt und das obwohl sie selbst schon so viel Schlimmes hatte mitmachen müssen. „Ja, ich glaube Elena war eine glückliche Frau. Die beiden hatten es auch nicht immer leicht, aber ich hatte immer das Gefühl, so lange sie zusammen sind, können sie alles schaffen.“ Stefan hätte all das weder Damon, noch Elena niemals mutwillig entreißen wollen. Doch genauso war es gekommen.
„Es muss dir nicht Leid tun... was kannst du schon dafür?“ Stefan lächelte Elena an. Sie konnte so und anders nichts dafür. Wenn sie wirklich 'ihre' Elena war, konnte sie nichts dafür und auch wenn sie es nicht war. Sie war so und anders völlig unschuldig. „Ich glaube auch nicht, dass du etwas tun kannst. Ich wollte es dir einfach nur erklären.“ Eigentlich hatte er vorgehabt vorzuschlagen, dass sie einfach einmal mit Damon reden sollte, in der Hoffnung dass sich die beiden mochten und Elena seinen Bruder positiv beeinflusste. Inzwischen erschien ihm das aber zu riskant. Damon hatte Zach getötet. Was würde er mit Elena machen, wenn er merkte, dass sie eben doch nicht seine Frau war? Darauf wollte Stefan es nicht ankommen lassen.
Weitere Erklärungen erübrigten sich, denn Matt kam hinzu und beanspruchte seine Freundin für sich. Stefan trat zurück, denn auch hier wollte er nicht für Ärger sorgen und ließ die beiden ziehen.

Als der Unterricht beendet war, wartete Damon vor der Schule an seinen Camaro gelehnt. Immer noch war er unsicher, was er hier wollte, aber es ließ ihn nicht los, dass hier jemand war, der aussah wie Elena, ihr auch innerlich ähnelte und auch noch so hieß. Er wollte mehr über sie herausfinden. Der Erste, der ihn entdeckte war jedoch Stefan. „Hallo Tante Stefanie, was gibt’s?“ fragte er zynisch.
„Was hast du vor?“ fragte Stefan sichtlich angespannt.
„Ich will nur ein Mädchen zu einem Eis einladen“, erklärte Damon seelenruhig.
Elena kam mit Matt und einem blonden und einem dunkelhaarigen Mädchen heraus. Scheinbar ihr Freund und ihre beiden Freundinnen. Damon winkte ihr zu, her kommen musste sie schon von selbst.
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BeitragThema: Re: Let`s play the question-answer game   So 13 Sep 2015, 21:50

Eigentlich würde Elena auch behaupten, dass sie in Matt verknallt war. Vielleicht schon mal mehr als jetzt im Moment, aber das kam sicher wieder, wenn alles ruhiger wurde. Trotzdem dachte sie nicht mal im Traum daran ihn zu heiraten. Ob ihr das zu Denken geben sollte? Oder war das völlig normal? Elena beschloss, dass sie sowas wohl nur mit Hilfe ihrer Freundinnen herausfinden würde. Ein Gespräch mit den Mädels wäre in nächster Zeit eindeutig angebracht, denn all das musste sie loswerden. Mit Caroline und Bonnie konnte sie sicher darüber sprechen, auch wenn Elena noch nicht recht wusste wie sie das erklären sollte. Ihr fiel auf, dass Stefan sehr liebevoll von seinem Bruder und dessen Frau sprach. Das passte jedoch nicht zu dem Verhalten, dass die beiden gestern gezeigt hatten, als Elena sie zusammen erlebt hatte. Da wirkten beide angespannt, vor allem Stefan. Genau deswegen hätte sie zu gerne etwas getan, um den beiden zu helfen. Aber das ging wohl nicht, zumindest fiel Stefan nichts ein. Auch Elena war natürlich klar, dass man den Tod eines geliebten Menschen nicht einfach ungeschehen machen konnte. "Falls du mal mit jemandem reden willst .... ich bin da!", sagte sie dann aber noch mit einem ehrlichen Lächeln. Nichts war schlimmer, als auf sich allein gestellt zu sein und scheinbar hatte Stefan ja nicht viele Personen, die wirklich für ihn da waren. Vielleicht konnte sie also auf diese Art zumindest ein bisschen helfen.
Der restliche Schultag verlief ruhig. Elena dachte noch viel über das Gespräch mit Stefan nach, versuchte aber auch einfach sich auf den Unterricht zu konzentrieren, um zumindest noch ein bisschen was vom heutigen Tag mitzunehmen. Als es dann endlich klingelte, waren alle erleichtert oder so verließen sie das Schulgebäude recht zügig. "Habt ihr heute Abend schon was vor?", fragte Elena ihre beiden besten Freundinnen, nachdem Matt sie an der Hand genommen hatte. Vielleicht war das falsch, aber mit ihm konnte sie nicht über die Geschehnisse sprechen. "Ich nicht!", antwortete Caroline. "Ich auch nicht, wollen wir was unternehmen?", fragte Bonnie gleich. Elena bemerkte durchaus Matts Blick, der vermutlich selbst gerne etwas mit Elena gemacht hätte, aber er sagte nichts. "Mädelsabend bei mir?", schlug sie deshalb vor. Sie würde es wieder gut machen, sicherlich, denn sie war Matt für sein Verständnis durchaus sehr dankbar. Beide Mädels nickten und Elena war froh, von ihnen vielleicht einen Rat zu bekommen, als ihr Blick auf Damon und Stefan fiel. Man könnte vermutlich meinen Stefan würde von seinem Bruder abgeholt, doch das konnte sie sich bei der Vorgeschichte kaum vorstellen. "Wer ist denn das Sahneschnittchen?", fragte Caroline sogleich. "Stefans Bruder!", antwortete Elena, worauf Matt ihre Hand gleich ein bisschen fester hielt. Ein bisschen überrascht waren dann wohl alle, als Damon sie herwinkte. "Kennst du den?", fragte Matt gleich. "Ich finde, du solltest dich von denen fernhalten...", bemerkte Bonnie, die Stefan gegenüber schon die ganze Zeit sehr zurückhaltend war. Elena zog zweifelnd die Augenbrauen zusammen. "Ich ... schau nur schnell, was sie wollen!" Warum sie ihn nicht einfach stehen lassen konnte, wusste Elena selbst nicht, aber sie musste einfach hingehen. "Ich warte hier auf dich!!!!", rief Matt ihr noch nach. Elena nickte leicht, machte sich dann aber auf den Weg. "Hey...", grüßte sie Damon mit einem leichten Lächeln, ehe sie auch nochmal kurz zu Stefan sah.
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Damon Salvatore

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BeitragThema: Re: Let`s play the question-answer game   Mo 14 Sep 2015, 17:09

Damons feine Vampirohren fingen auf, wie Caroline ihn bezeichnete. Als Sahneschnittchen. Das gefiel ihm. Auch dass Bonnie meinte, Elena sollte sich fern halten. Das gefiel ihm weniger. Und schließlich hörte er auch Matt, der warten wollte. Das war Damon egal. Elena kam zu ihnen und er beobachtete ihren Gang. Ein wenig schlaksig, wie der eines Fohlens noch... so war er auch früher gewesen. Sie lächelte ihn an und sah zu Stefan. Damon ebenfalls, aber sein Bruder schien nicht gegen ihn zu arbeiten. Gut so! Allerdings hatte er schlagartig auch das Gefühl, dass Stefan gesungen hatte und Elena nun zumindest teilweise Bescheid wusste. Sie mussten also dringend reden.
„Selber hey“, grüßte sie Damon mit einem schrägen Lächeln und schlagartig war er wieder da, der Gentleman von früher. Er griff in den Wagen und förderte einen Blumenstrauß zutage. Diesen überreichte er ihr. „Ich wollte mich für mein ungebührliches Verhalten gestern entschuldigen“, sagte er dabei und lächelte freundlicher und weniger schräg. „Darf ich dich auf ein Eis einladen und es selbst erklären?“ fragte er, ehe Stefan noch mehr in den Sand setzte. Damon wusste selbst nicht wohin ihn das bringen würde.
Matt wollte aber offenbar nicht stillschweigend abwarten bis Elena zurück kam und kam nun ebenfalls auf sie zu. „Elena kommst du?“ fragte er quengelnd. „Ich will nicht ewig warten.“
Damon sah ihn sich an... ein typischer High School Junge. Sportlich, beliebt... aber eben nicht der hellste auf der Platte. Damon straffte die Schultern und sah ihn an. „So mancher Mann würde sicherlich 'ewig' auf sie warten. Schlag mal einen anderen Tonfall an, dann würde sie sicherlich mitkommen“, schätzte Damon und wollte einerseits nicht, dass irgendjemand so mit Elena sprach und zum anderen wollte er einen guten Eindruck hinterlassen. Gestern war das ja nicht gerade sein stärkster Auftritt gewesen, aber er war unvorbereitet gewesen. Nun überließ er Elena die Entscheidung. Wenn da wirklich 'seine' Elena im Spiel war, dann kannte er ihre Entscheidung bereits.
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BeitragThema: Re: Let`s play the question-answer game   Mo 14 Sep 2015, 20:16

Als sie nun an dem blauen Auto ankam, erwartete sie ein ganz anderer Anblick als gestern noch. Damon lehnte da an seinen Wagen, grinste sehr charmant, während seine Augen sie anfunkelten. Elena konnte sich auf Anhieb vorstellen, wie viele Mädchen da schon beim ersten schiefen Grinsen schwach wurden. Im nächsten Moment war ihr der Gedanke schon fast peinlich, weshalb sie schnell zu Stefan sah, um sich abzulenken. Der sah allerdings aus, als hätte er einen Geist gesehen, wie er seinen Bruder so anstarrte. Elena konnte ja nicht wissen, dass Stefan diese Seite von Damon seit über 100 Jahren nicht mehr zu sehen bekommen hatte. Ihre Aufmerksamkeit richtete sich dann aber schnell auf den älteren Bruder, als der ihr einen zugegeben wunderschönen Blumenstrauß übergab. "Das ... also ... wäre doch nicht nötig gewesen!", erklärte Elena, nahm ihn aber natürlich trotzdem entgegen. Auch jetzt lächelte Damon sehr freundlich. Da wirkte er tatsächlich gleich viel vertrauenerweckender. "Danke!", sagte Elena ebenfalls mit einem offenen Lächeln. Was auch immer es war, irgendwas an Damon faszinierte sie. Vermutlich hielt sie sich deswegen nicht einfach von ihm fern, wie es womöglich klüger wäre. Seine Einladung zum Eis überraschte Elena dann aufs Neue und so recht wusste sie auch nicht, was sie sagen sollte.
Erstmal wurde ihr die Entscheidung abgenommen, denn Matt tauchte auf. Offenbar war seine Geduld so langsam aufgebraucht und Elena ahnte, dass es an der Gegenwart der beiden anderen Jungs lag. Ehe sie ihm Antworten konnte, mischte Damon sich ein und das doch sehr direkt. Aus seinen Worten wurde sie nicht so richtig schlau, Matt jedoch nahm ihm das wohl krumm. Er brummelte ein bisschen vor sich hin, während Stefan immer ratloser aussah. Eigentlich war es ja sein Plan gewesen Damon eher von Elena fern zu halten, aber scheinbar schaffte er das eh nicht und irgendwie hatte schon der kurze Kontakt zu Elena eine Veränderung bewirkt. Stefan beschloss also abzuwarten, wie sich das alles entwickelte. Hing wohl zu einem großen Teil von Elena ab...
Die sah ein paar mal von Matt zu Damon und wieder zurück. Sie sollte ja keinen von beiden vor den Kopf stoßen, aber da hatte sie sich in eine Zwickmühle manöviert. "Ich komme gleich...", versicherte sie Matt und sah dann wieder zu Damon. "Wie wäre es heute Mittag? So gegen vier?", schlug Elena dann vor. Damit hatte sie doch einen guten Kompromiss geschaffen: Jetzt ging sie mit Matt mit, später mit Damon Eis essen und heute Abend mit den Mädels quatschen. Damit mussten ja wohl alle zufrieden sein, hoffte Elena jedenfalls, obwohl Matts Gesichtsausdruck etwas anderes vermuten ließ.
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BeitragThema: Re: Let`s play the question-answer game   Mo 14 Sep 2015, 21:54

„Doch das ist nötig, ebenso wie die Entschuldigung“, entgegnete Damon und freute sich, dass sie die Blumen schon mal annahm. Irgendwie quälte es ihn, sie verunsichert oder wütend zu sehen. Das wollte er nicht. Im Grunde aber erkannte er sich gerade selbst nicht. Stefan war nicht der Einzige der diese Eigenschaften an Damon schon lange nicht mehr gesehen hatte. Er gönnte sich einen Augenblick, in dem er einfach nur Elena und die Blumen ansah. Es war ein friedlicher Anblick. Dann sah er zu Stefan, der wirkte, als würde er gleich Schnappatmung bekommen. „Immer schön weiter Sauerstoff in Co2 umwandeln, Brüderchen“, raunte er ihm zu.
Dann gehörte seine ganze Aufmerksamkeit wieder Elena. „Bitte, gern geschehen“, erwiderte er, als sie sich für die Blumen bedankte. Dass sie die Entschuldigung annahm beruhigte ihn tatsächlich ein wenig, aber dann rauschte Mr Quarterback heran. Damon sah ihm geradewegs in die Augen und stellte zufrieden fest, dass er seinem Blick immer wieder auswich. So ein kleiner Langweiler. Der passte doch gar nicht zu Elena! Leider ließ sie sich nicht darauf ein, sofort mitzukommen. Wirklich schade, er war mit dem Wagen extra in der Waschstraße gewesen und hatte gesaugt. Aber die Alternative die sie bot war halbwegs in Ordnung für den ungeduldigen Damon. Er wollte ja nicht so kleinkarriert sein wie dieser Horst, ach ne Matt hieß er ja. Na ja diesen Namen musste er sich nicht merken.
„Vielen Dank, dann hole ich dich um vier ab.“ Damon blieb in der 'netter Junge von nebenan' Schiene und ließ Elena ziehen. „Bis dann, Elena.“ Er sah sie nochmals zufrieden lächelnd an. Damon sah ihr noch nach wie sie wieder zu Matt ging, winkte ihr aber wieder zu, als sie sich nochmals umdrehte.
„Was soll das?“ fragte Stefan, kaum dass Elena weg war.
„Eine Einladung zum Eis essen. Is nicht verboten so weit ich weiß“, lächelte Damon und stieg ins Auto, um mit einem Kavalierstart zu verdampfen.

Pünktlich um vier stand er vor ihrer Türe und stieg die Stufen zum Haus der Gilberts hinauf. Seltsam, er war aufgeregt... das war schon sehr lange nicht mehr passiert. Er klopfte und eine andere junge Frau öffnete, vermutlich die besagte Tante Jenna. „Hallo, mein Name ist Damon Salvatore. Ich bin mit Elena verabredet.“ Damon benahm sich ganz artig. Er hätte auch einfach hinein spazieren können, offenbar war das Haus gerade noch nicht überschrieben und damit besitzlos.
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BeitragThema: Re: Let`s play the question-answer game   Mo 14 Sep 2015, 22:27

Ein kleines bisschen irritiert war Elena ja schon, weil Damon so betont freundlich war. Eigentlich war er das gestern auch gewesen, aber da war ihr Aufeinandertreffen deutlich seltsamer gewesen. Weil Elena sicher aber immer noch fragte, warum er einfach so in ihrem Zimmer aufgetaucht war und was es mit seiner verstorbenen Frau auf sich hatte, ließ sie sich auf das Eis ein. Vielleicht konnte sie dort ja auch ein paar Fragen loswerden und so endlich erfahren, was es mit all dem auf sich hatte. Stefan sah nicht so begeistert aus, aber Elena nahm an er hatte Angst, Damon könnte ihm die ganze Schuld zuschieben. In Elenas Augen war das aber abwegig, zumindest nach den Informationen, die sie bisher bekommen hatte. Was konnte Stefan schon dafür, wenn sein Vater unwillkürlich Leute erschoss? Letztendlich ließ sich die Zusage nun eh nicht mehr rückgängig machen und so verabschiedete Elena ich lächeln.
Matt wirkte eher ein bisschen brummelig, was Elena ihm nicht mal übel nehmen konnte. "Was willst du denn immer von denen?", fragte er schlecht gelaunt. So richtig konnte Elena diese Frage selbst nicht beantworten, weshalb sie nochmal kurz zurück sah. Irgendwas an den Salvatores hatte ihre Neugier geweckt. "Sie sind neu hier und kennen doch niemanden ... wir sollten nett zu ihnen sein!", redete sie sich raus und besänftigte Matt dann mit einem Kuss, der von dem blonden Jungen auch gerne erwidert wurde, dann zogen die beiden gemeinsam ab.

Matt hatte sie noch nach Hause gebracht und war inzwischen auch schon wieder gut gelaunt. Ging bei ihm meistens recht schnell. Er jammerte zwar über den Mädelsabend, konnte Elena aber immerhin das Versprechen abnehmen morgen mit zu der kleinen Party am See zu kommen. Nachdem sie sich verabschiedet hatten, musste Elena erstmal einen kleinen Eintrag in ihrem Tagebuch verfassen, denn Stefans Geschichte beschäftigte sie schon sehr. Dann aber wurde es Zeit sich fertig zu machen und plötzlich war Elena sogar ein bisschen aufgeregt. Letztendlich entschied sie sich für ganz normale Sachen, in denen sie sich wohl fühlte. Dezentes MakeUp und die Haare in den leichten Locken über die Schultern fallend. Elena fand, dass sie so hübsch, aber eben nicht rausgeputzt aussah. Schließlich war es ja nur Eis mit ... ja, was war Damon eigentlich? Ein Bekannter? Die Frage konnte sie ja vielleicht nach dem Treffen beantworten. "Elena?? Besuch für dich!", hörte sie Jenna schließlich rufen und das konnte ja nur heißen Damon war da. Ehe Jenna sich noch zu lange mit ihm unterhalten konnte, sauste sie die Treppe runter. "Du bist also Stefans Bruder?", hörte sie Jenna gerade noch fragen, ehe sie ihre Tante dezent zur Seite schob. "Ist er...", nahm sie die Antwort vorweg. "Hey!", begrüßte sie Damon dann, ehe sie aus der Türe trat. "Gehen wir?"
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BeitragThema: Re: Let`s play the question-answer game   Di 15 Sep 2015, 19:37

Noch ehe Damon Jenna antworten konnte, erschien Elena und Damon war sprachlos. Sie hatte die Haare in leichte Locken gelegt und sah damit noch mehr wie seine Elena aus. Geschminkt war sie nicht besonders dicke, aber das hätte Damon auch gar nicht gefallen und auch ihre Kleidung war nicht aufdringlich. Ihre sanften Augen sahen ihn an und Damon schien sich zu verwandeln. Der arrogante Vampir hatte Pause und zum Vorschein kam wieder ein lebhafter junger Mann, der sich auf seine Verabredung freute. Er hatte diesmal wirklich keine Hintergedanken, wollte nur ein Eis mit ihr essen und sich unterhalten, aber allein das versetzte ihn in helle Aufregung.
„Wir gehen“, erwiderte er schmunzelnd und sein Arm zuckte, weil er ihn ihr wie früher anbieten wollte. Das schickte sich heutzutage aber nicht mehr und so lächelte er nur und ging mit Elena zum Wagen, wo er ihr die Türe aufhielt, damit sie in das Cabrio einsteigen konnte.
„Wohin soll es gehen? Hast du eine Lieblingseisdiele, oder soll ich mir was einfallen lassen?“ fragte er unternehmungslustig. Man merkte, dass er sich freute jetzt Zeit mit Elena verbringen zu können. „Du siehst übrigens toll aus“, raunte er ihr zu, denn so ganz konnte er das eben doch nicht lassen. Er hatte aber auch bemerkt, dass sie eine Kette trug und er roch Eisenkraut. Irgendwer hatte sie vorgewarnt oder zumindest dafür gesorgt, dass sie geschützt war. War das Stefan? Oder jemand aus ihrer Familie oder dem Freundeskreis? Er musste sich heute jedenfalls zusammenreißen und ganz brav sein.
„Bitte anschnallen“, flötete er als er den Wagen startete. Auch wenn noch nicht festgelegt war, wohin sie fuhren, raus aus dieser Straße mussten sie alle mal. „Ich hoffe dein Freund hat sich wieder abgeregt?“ Damon sprach das Thema absichtlich an, um zu testen wie es zwischen den beiden stand. Andererseits, würde man mit einem anderen Kerl ein Eis essen gehen, wenn man schwer verliebt war? Eher nicht... zumindest nicht 'seine' Elena. Sie war treu gewesen, zuverlässig, vorsichtig und sehr intelligent. Mal sehen wie viel davon auch auf diese Elena zutraf. „Bis wann möchtest du wieder zuhause sein?“ fragte auch er gewissenhaft um zu zeigen, dass er sich nach ihr richten würde. Mann, hoffentlich beobachtete ihn keiner... so war er ja schon seit 130 Jahren nicht mehr gewesen.
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Elena Gilbert

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BeitragThema: Re: Let`s play the question-answer game   Di 15 Sep 2015, 21:05

Den Blick von Tante Jenna kannte Elena nur zu gut. Sie grinste breit und zog die Augenbrauen hoch. Ihr 'So-So, da-musst-du-mir-wohl-was-erzählen-Blick'. Elena entschied sich das jetzt erstmal zu ignorieren und sich für das Verhör zu wappnen, wenn sie wieder daheim war. Damit nicht doch noch irgendwelche peinlichen Fragen gestellt wurden, sorgte Elena lieber dafür, dass sie nun schnell fort kamen. Damon schien das Ähnlich zu sehen, weshalb sie gleich zu seinem Auto gingen. Es war erstaunlich sauber, sah eigentlich frisch gewaschen aus. Autos waschen tat Elena wohl nur an der alljährlichen Schulveranstaltung, das wars dann aber auch. "Danke!", sagte sie lächelnd, als Damon ihr sogar ganz charmant die Türe aufhielt. So langsam fragte sie sich aber doch, worauf sie sich hier eigentlich eingelassen hatte. Klar, sie wollte Antworten. Aber nur das? Damon jedenfalls schien ein bisschen zu charmant zu sein und zu Elenas Entsetzen wurde sie bei seinem Kompliment sogar ein bisschen rot. Was machte sie hier nur? "Danke!", antwortete sie trotzdem nochmal, versuchte sich an einem Lächeln und schob dabei eine Haarsträhne hinters Ohr. Dann aber beantwortete sie lieber seine Frage nach dem Ziel. "Wenn du was im Kopf hast, lasse ich mich gerne überraschen!", antwortete Elena dann schon wieder offener. Viel Auswahl gab es hier in Mystic Falls ja nicht, aber sie war doch gespannt darauf wohin Damon sie bringen würde.
Kurz darauf startete er den Motor, fuhr aber wesentlich gesitteter ab als gestern vor der Schule. Elena legte den Gurt an und sah dann wieder zu Damon rüber. Er hatte irgendwas an sich, was sie faszinierte. Elena hatte nur noch nicht rausgefunden was das war. "Ja ja ... er ist nur ein bisschen skeptisch Fremden gegenüber ... das legt sich bestimmt!", versicherte Elena, auch wenn sie selbst nicht richtig daran glauben konnte. Irgendwie konnte sie Matt ja auch verstehen. Schließlich würde es ihr bestimmt nicht passen, wenn Matt mit einem anderen Mädchen Eis essen ging .... oder wäre ihr das inzwischen egal? Elena wollte sich nun lieber nicht mit diesem Thema beschäftigen, denn das schob sie schon lange genug vor sich her. Auf ein paar Tage kam es da auch nicht mehr an. "So gegen sechs wäre gut!"; antwortete sie Damon, weil die Mädels gegen halb sieben kommen wollten. Sollte das Treffen besonders gut laufen, warteten die sicherlich auch ein bisschen länger .... aber sie wollten ja auch nur Eis essen gehen!
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Damon Salvatore

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BeitragThema: Re: Let`s play the question-answer game   Di 15 Sep 2015, 21:51

„Bitte und … bitte“, antwortete Damon, als Elena sich zwei mal bedankte. Sie wurde sogar etwas rot und Damon schmunzelte im Stillen darüber. Ganz so sicher schien sie sich nicht zu sein, ebenso wie Damon, aber der würde das natürlich nicht zugeben. Weil sie ihm die Wahl des Eiscafes überließ fuhr er los. Matt war also skeptisch... auch egal. Der zählte nicht und an ihn gewöhnen musste er sich auch nicht. Was war er denn? Der neue Golden Retriever auf dem Hundeplatz, der nun von allen beschnüffelt wurde? Sicher nicht!
So gegen sechs wollte Elena zurück sein, Damon nickte und würde das im Auge behalten. Er hatte nicht vor daran etwas zu ändern. Wenn er sich jetzt gleich unberechenbar und unzuverlässig gab, würde er wohl nie ihr Vertrauen gewinnen. Er schaltete den Radiosender ein und fuhr gesittet. Damon brachte Elena zu einem Landgasthof die ein Eiscafe dabei hatten. Es war die Mühle an der Damon und Elena auf ihrer Hochzeitsreise ihre erste Nacht verbracht hatten und so nett von der Müllerin versorgt worden waren. An diesem Abend hatten sie beide auch erstmals über die dunklen Seiten ihrer Vergangenheit gesprochen, als sie an dem See dort gesessen hatten.
Heute sah es anders aus, aber der Landhausstil war beibehalten worden. Das kleine Eiscafe befand sich direkt am still gelegten Mühlbach und Damon ging mit Elena dorthin. „Ich hoffe es ist dir recht hier? Am Wochenende sind alle Radfahrer der Umgebung hier, aber unter der Woche ist es noch ruhig hier. Sie machen ihr Eis selbst.“ Damon rückte Elena den Stuhl zurück. „Ist es dir hier recht?“ fragte er in der Hoffnung auf eine positive Antwort.
Er ließ ihr Zeit die Karte zu lesen, ehe er wieder etwas sagte. „Ich würde gern mit dir über … unser erstes Aufeinandertreffen in unserem Haus sprechen und es dir erklären, sofern Stefan das nicht getan hat. Oder hast du andere Fragen?“ fragte er gerade heraus und hatte nicht vor einen Bogen um dieses unbequeme Thema zu machen. Besser es war dann vom Tisch. Ehe Elena aber das Wort ergreifen konnte erschien die Bedienung. Natürlich war auch das eine andere als damals, aber sie hatte noch Ähnlichkeit, vermutlich eine Verwandte, wie Damon schätzte. Er bestellte sich ein Spagetti Eis und wartete auf Elenas Entscheidung. Er selbst musste permanent darauf achten nicht nur an die Vergangenheit zu denken. Immer wieder sah er zu dem Weiher, an dem sie so offen geredet hatten.
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Elena Gilbert

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BeitragThema: Re: Let`s play the question-answer game   Mi 16 Sep 2015, 11:17

Egal wie sehr sie sich anstrengte, Elena konnte nichts Negatives an Damons Verhalten feststellen. Er war wie ausgewechselt und schien tatsächlich einfach nur höflich zu sein. An sich glaubte sie ihm das ja auch, wäre da nicht Stefan. Er hatte ganz anders auf seinen Bruder reagiert, war angespannt und vorsichtig gewesen und hatte sie sogar gewarnt. Er hatte gemeint Damon hätte sich verändert und sei nicht mehr der nette Kerl von früher.... Ein bisschen verwirrte Elena das alles, aber sie hatte entschieden ihm eine Chance zu geben. Was sollte schon passieren?
Für Matt schien Damon sich nicht weiter zu interessieren, was Elena aber auch recht war. Sie wollte jetzt nur ungern begründen müssen, warum sie entgegen dem Wunsch ihres Freundes mit einem fremden Mann Eis essen ging ... "Was ist mit dir? Gibt es da auch eine Freundin, die sich daran stört, dass du fremde Mädchen zum Eisessen einlädst?", fragte Elena dann mal vorsichtig. Sie wusste zwar von der toten Frau, aber eben nicht wie es in dem Bereich im Moment aussah. Damon wirkte nicht gerade wie jemand, der lange alleine blieb, Carolines Reaktion war da wohl das beste Beispiel. Aber Elena hatte ja schon mitbekommen, wie sehr er noch an dem Tod seiner Frau zu knabbern hatte. War also vermutlich eher ein schwierigeres Thema....
Nachdem sie Damon die Wahl des Eiscafés überlassen hatte, fuhr der scheinbar zielsicher los. Zu Elenas Überraschung führte der Weg raus aus Mystic Falls. Erst nach einer ganzen Weile kamen sie zu einem Landgasthof, der Elena auf Anhieb gefiel. Staunend sah sie sich um. Elena hatte zwar gewusst, dass es diesen Hof hier gab, aber sie war noch nie hier gewesen. Warum eigentlich? "Wow das ist cool, woher kennst du das?", wollte Elena wissen, da Damon ja schon länger nicht mehr in Mystic Falls gewesen war. Glaubte sie jedenfalls. Sie fanden einen Tisch direkt am kleinen Bach. Es war wirklich sehr idyllisch, fast schon .... romantisch. Scheinbar war es Damon sehr wichtig, dass es ihr gefiel, denn er fragte gleich zwei mal nach, ob ihr das hier recht war. Elena schmunzelte und setzte sich dann. "Es ist wirklich sehr schön!", versicherte sie ihm.
Sie blätterte ein bisschen durch die Karte, sah dann aber zu Damon, als er zu sprechen begann. Sie hatte nicht erwartet, dass er so schnell auf dieses Thema zu sprechen kommen würde, aber natürlich interessierte sie das schon sehr. Erstmal tauchte aber die Bedienung auf, bei der Elena einen Erdbeerbecher bestellte. Dann sah sie wieder zu Damon. "Stefan hat mir ein bisschen was erzählt!", gab sie zu. Ob das dem großen Bruder recht war, wusste sie allerdings nicht. "Aber ... ich verstehe es trotzdem noch nicht so richtig!" Genau deswegen war sie auch gespannt darauf, was Damon zu sagen hatte.
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BeitragThema: Re: Let`s play the question-answer game   Mi 16 Sep 2015, 15:32

„Nein, zumindest nicht 'die' Freundin“, antwortete Damon offen. Seine Affären hatten ihm nichts zu sagen und eine feste Beziehung hatte er nie wieder geführt. Das konnte er einfach nicht. Er hatte seine Frau geliebt und wenn er sie nicht lieben konnte, dann tat er es wahrscheinlich nie wieder. „Das mit meiner Frau weißt du ja nun und seither war da niemand“, gab Damon offen zu, sah Elena dabei aber nicht an. Sollte Elena in keiner Verbindung zu ihm und seiner Elena stehen würde das hier sowieso eine einmalige Angelegenheit sein. Er würde ihr nichts antun... das könnte er alleine wegen dieser unheimlichen Ähnlichkeit schon gar nicht, egal was sie tat oder ihn beschuldigte. Damon atmete einmal tief durch, lächelte dann aber wieder um ihr zu zeigen, dass es in Ordnung war und er sich davon nicht runter ziehen ließ. Dazu war es zu lange her und sein Schutzpanzer hielt das Schlimmste von ihm ab.
Immerhin schien ihr die Wahl des Eiscafés zu gefallen und Elena sah sich angetan um. „Ich kenne das von früher. Aber wie gesagt, nur unter der Woche.“ Das entsprach sogar der Wahrheit, nur dass 'früher' eben schon wirklich lange her war. Jetzt erschien es ihm angemessen für dieses Gespräch, außerdem konnte er so beobachten, ob irgendeine Reaktion von Elena kam, die besagte, dass sie sich an etwas erinnerte.
Als sie den Erdbeerbecher bestellte fixierte Damon sie einen Moment mit seinem Blick. Seine Elena hatte auch immer Erdbeereis gewollt. Dann war die Bedienung wieder weg um ihre Bestellung zu liefern. Elena hingegen wirkte überrascht, als Damon so schnell zum Punkt kam. „Ich kann mir gut vorstellen, dass du verwirrt bist. Darum wollte ich heute auch selbst mit dir reden“, meinte Damon und wirkte recht erwachsen für seine Verhältnisse in diesem Moment. Stefan hatte ihm mehr oder weniger freiwillig erzählt, was er Elena gesteckt hatte. Schöner Mist... sogar das mit dem Namen wusste sie jetzt. Manipulieren konnte er sie nicht. „Du siehst meiner verstorbenen Frau sehr ähnlich... na ja eigentlich gleichst du ihr aufs Haar... ihr habt den gleichen Namen...sie … sie hat auch Erdbeereis am liebsten gemacht“, sagte Damon und lächelte erstmals traurig, weil er vorher nie wieder an das Erdbeereis gedacht hatte. „Ich hätte mich dennoch nicht so verhalten sollen, aber ich dachte da will mich jemand verschaukeln, eine Doppelgängerin oder so. Elena … sie mochte Pferde und sie führte auch ein Tagebuch. Aber das tun sicher viele Mädchen.“ Damon kam sich plötzlich total dämlich vor, hier zu sitzen und all das zu erzählen. Er räusperte sich und wusste nicht wie er weiter machen sollte. Von Übernatürlichen hatte sie sicher noch nie etwas gehört.
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BeitragThema: Re: Let`s play the question-answer game   Mi 16 Sep 2015, 21:00

Mit ruhigem Blick sah Elena ihn an, als Damon antwortete. Es war wie sie gedacht hatte. Den Tod eines geliebten Menschen verarbeitete man nicht so schnell und Elena war schließlich immer noch der Meinung, dass es noch nicht all zu lange her sein konnte. Deswegen nickte sie nur verständnisvoll und bohrte nicht weiter nach. Im Grunde genommen war es ja auch egal, denn schließlich waren sie ja nur als ... Freunde hier. Naja oder angehende Freunde oder sowas. Damons Reaktion zeigte ihr, dass Stefan wohl nicht gelogen hatte. Er musste seine Frau unheimlich geliebt haben und ein Teil von ihm tat das wohl immer noch, zumindest wenn der Ausdruck in seinen Augen sie nicht täuschte.
Dass hier am Wochenende immer viel los war, konnte Elena sich gut vorstellen. Es war nicht all zu weit weg von Mystic Falls, sicherlich ein beliebtes Ausflugsziel und sowohl für Familien, als auch für Pärchen ein schöner Platz. Elena dachte aber nicht daran, auch mit Matt hier her zu kommen, auch wenn sie nicht so genau wusste warum. Stattdessen setzte sie sich zu Damon und bestellte ein Eis. Sein seltsamer Blick dabei entging ihr nicht, doch sie traute sich nicht nachzufragen und konzentrierte sich dafür lieber auf seine Worte.
Elena war dankbar dafür, dass Damon sich vorgenommen hatte mit ihr zu reden. Sie war gespannt darauf, was er zu sagen hatte. Zuerst bestätigte er, was Stefan schon gesagt hatte, präzisierte es aber sogar noch. Einen Moment lang sah Elena ihn einfach nur erstaunt an. Wie konnte das sein? "Das ... manchmal kommt es einem ja auch nur so vor..." Dass sie Ähnlichkeit mit seiner verstorbenen Frau hatte mochte ja wahr sein. Aber sie konnte ihr unmöglich wie aus dem Gesicht geschnitten sein und dann auch noch den selben Namen tragen. Das wäre zu viel Zufall. "Ich meine ... zwei Menschen sehen doch nie genau gleich aus...", gab sie zu bedenken, weil Elena sich das einfach nicht vorstellen konnte.
Damon nannte aber gleich noch ein paar Gemeinsamkeiten und so langsam wurde es wirklich unheimlich. Elena wusste selbst einen Moment lang nicht, was sie sagen sollte. Wie konnte das alles sein? Offenbar hatte Damon selbst keine Antwort auf diese Frage. "Schon gut...", meinte Elena, die sein seltsames Verhalten inzwischen durchaus verstehen konnte. Das wäre vermutlich fast so, wenn plötzlich ein Mann vor ihr stand, der aussah wie ihr Vater. "Aber .... wenn ich dich so sehr an sie erinnere, wieso triffst du dich dann überhaupt mit mir?", wollte Elena wissen. Das musste ihm doch weh tun, all diese dunklen Erinnerungen mussten dadurch wieder hervorgerufen werden. "Also, kann ich denn irgendwas tun ... um es leichter zu machen?" So richtig wusste Elena noch nicht, was Damon sich von ihr und diesem Treffen erwartete, aber vielleicht fand sie das ja bald heraus.
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BeitragThema: Re: Let`s play the question-answer game   Mi 16 Sep 2015, 21:57

„Ich kann dir versichern, dass du wirklich aussiehst wie sie“, versicherte Damon und zog seine Geldbörse heraus. Er zeigte ihr das Bild ihrer Hochzeit. Weil es wie ein altes Foto aussah (und auch ein solches war), musste er sich was einfallen lassen. „Wir sind verkleidet, weil wir in einem Freizeitpark waren, indem man sich diese Sachen fürs Foto anziehen konnte“, erklärte er und zum Glück gab es so etwas heute ja häufig. Damon hob es vorsichtig zu ihr hinüber und man merkte wie viel ihm an diesem Bild lag. „Ob ihr natürlich bis ins Letzte Detail gleich seid, kann ich nicht beurteilen, Elena.“ Nein körperlich und auch vom Charakter her kannte er diese Elena lange nicht gut genug um das beurteilen zu können. Im Moment schien wenig dafür zu sprechen, dass es wirklich Elena war. Das konnte er drehen und wenden wie er wollte.
Ihre Fragen waren berechtigt und Damon blieb bei der Wahrheit. „Um ehrlich zu sein...ich will dich einfach kennenlernen... will sehen ob und wie viele Gemeinsamkeiten es noch gibt. Zumindest als wir vorhin los fuhren wollte ich das. Inzwischen glaube ich, dass du mich verstehst...weil du auch Menschen verloren hast, die dir sehr wichtig waren. Vielleicht können wir einfach Freunde werden.“ Himmel... hätte ihm jemand vor einer Woche gesagt, dass er einen solch schwülstigen Satz zum Besten gab, er hätte es der Person nicht geglaubt. Was machte sie nur aus ihm? Das war Weichei hoch zehn!
Zum Glück wurde das Eis gebracht und Damon konnte erst einmal löffeln. „Du machst es mir leicht... sei einfach du selbst. Wenn es passt... werden wir Freunde, wenn nicht... sende ich dir auch keine Anfrage auf Facebook.“ Damon schmunzelte so wie er es früher oft getan hatte wenn das Leben einfach unkompliziert und vergnügt gewesen war. „Erzähl einfach ...welche Musik magst du? Bitte nicht Bon Jovi... Bed of Roses... wie Stefi... ein wenig kreativer könntest du schon sein. Welchen Film hast du als letztes gesehen? Kann ich auch etwas tun, um dir ein 'Date' mit mir schmackhafter zu machen. Ich könnte mich ausziehen“, schlug Damon vor und wackelte vergnügt mit den Augenbrauen. Langsam wurde er wieder selbstsicherer.
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BeitragThema: Re: Let`s play the question-answer game   Do 17 Sep 2015, 10:51

Eigentlich glaubte Elena das ja nicht so richtig, aber dann hielt Damon ihr ein Bild hin. Die Art wie er es festhielt zeigte deutlich, dass es ihm viel bedeutete, weshalb Elena es auch vorsichtig nahm. Sie blickte in Damons Gesicht, er trug einen altmodischen Anzug und lächelte so glücklich, dass Elena selbst auch schmunzeln musste. Neben ihm stand .... Elena. Ihre Augen wurden groß, als sie ihr eigenes Gesicht auf dem Foto entdeckte. "Das gibt´s ja nicht!", entfuhr es ihr. Das Foto war alt und die Auflösung nicht all zu gut, aber trotzdem war das mehr als nur eine Ähnlichkeit. Die Frau trug ein weißes Kleid, Elena tippte auf 19tes Jahrhundert, aber Damon erklärte ja gleich wie das Bild entstanden war. Einen Moment lang musste sie es einfach noch anstarren, weil das so unglaublich war. Dann aber gab sie das Foto an Damon zurück. Noch nie hatte Elena gesehen, dass zwei Menschen sich so ähnlich sahen ... abgesehen von Zwillingen natürlich, aber da war Elena eigentlich sicher, dass sie keinen Zwilling hatte.
Sein Anliege war irgenwie verständlich, auch wenn Elena nicht glaubte, dass sie die Erwartungen erfüllen konnte. Ob es gesund war seiner Frau auf dieser Weiße weiterhin nachzulaufen, ließ Elena nun auch mal unkommentiert. Wenn es Damon half ein bisschen Zeit mit ihr zu verbringen, dann sprach ja nichts dagegen. Trotzdem würde sie in der Schule auch nochmal das Gespräch mit Stefan suchen, denn so ganz passte seine Geschichte einfach nicht zu Elenas Eindruck von Damon. "Ich denke das lässt sich machen!", antwortete sie deshalb. Sie waren ja schon dabei sich kennen zu lernen und wer weiß, vielleicht wurden sie tatsächlich Freunde. Auf jeden Fall passte sein Verhalten im Moment so gar nicht zu Stefans Warnung, weshalb Elena ihre Vorsicht nun auch endgültig über Bord warf.
Scheinbar taute auch Damon langsam auf und damit brachte er Elena zum Lachen. "Geht klar!" Erstmal schob sie sich einen Löffel Erbeereis in den Mund. Damon stellte gleich ein paar Fragen und Elena dachte ein bisschen darüber nach. "Ich gehöre zu den Menschen, die am liebsten Radio hören .... da gibt´s von allem etwas!", erklärte sie dann schmunzelnd. Besonders musikalisch war Elena wirklich nicht. Filme waren da schon einfacher zu beantworten, auch wenn sie ein bisschen überlegen musste, welchen sie als letztes gesehen hatte. "Twilight .... letztes Wochenende mit meinen Freundinnen!", gestand sie dann, musste dabei aber über sich selbst lachen. "Und bevor du mich verurteilst: Er war furchtbar und ich bereue es!" Aber was tat man nicht alles, wenn man ein Teenager war... Auch über Damons nächsten Vorschlag lachte Elena, vor allem, weil sie ihn nicht richtig ernst nahm. "Ich denke Eisessen reicht erstmal!", antwortete sie dann aber. "Erzähl mir was von dir....", forderte sie Damon dann auf. "Du hast gesagt deine Frau mochte Pferde ... du auch?"
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BeitragThema: Re: Let`s play the question-answer game   Do 17 Sep 2015, 21:56

„Dachte ich auch.“ Nein, Damon hätte nie gedacht, dass es so etwas gab, dass zwei Menschen sich so ähnlich sein konnten. Elena konnte es selbst kaum glauben, aber damit war der Beweis wohl erbracht. Damon verstaute das wertvolle Bild wieder sicher und steckte es weg. Elena reagierte fast schon wie er es erwartete hatte. Warmherzig wie auch sie war, wollte sie ihn kennen lernen und gab ihrer Freundschaft eine Chance, ohne jeden Vorbehalt. So hätte auch seine Elena reagiert. Sie hatte auch jedem eine zweite, notfalls sogar dritte Chance gegeben. Dementsprechend lächelte Damon, als sie das sagte. Unkompliziert war auch ihre Reaktion auf seine Frage was er von ihr erwartete und sie lachte so richtig. Ein unbeschwertes Lachen, wie Damon es ebenfalls von früher kannte.
Als sie beide ihr Eis löffelten, schien das Eis zwischen ihnen zu brechen. Elena war keine Schmuse Rock Opfer, sehr gut. Damon lachte seinerseits, und lachte noch mehr, als sie vom letzten Film erzählte. „Als mir hat dafür die Vorschau gereicht... im Ernst? Vegetarische Glitzervamire? Stellst du dir so Vampire vor?“ Damon fragte es lachend, aber ihn interessierte die Antwort.
Leider wollte sie ihn nicht nackt sehen... na ja noch nicht. Mal sehen was in ein paar Tagen war. Weil er es aber eh im Spaß gesagt hatte, grinste er weiter und löffelte sein Eis.
Elena begann ihrerseits Fragen zu stellen und Damon war bereit zu antworten. „Ich mag sie auch. Wir hatten ein paar Pferde. Das Verlobungsgeschenk an meine Frau war eine Palomino Stute, sie hieß Starlight und sie wiederum schenkte mir zum Geburtstag einen Hengstjährling. Wir wollte eine kleine Zucht aufbauen.“ Damon musste aufpassen, dass er nicht wieder zu nachdenklich wurde und in der Vergangenheit versank. Darum grinste er wieder breiter: „Ich weiß Männer in Reithosen sehen seltsam aus... fast so schlimm wie Radlerhosen. Aber keine Angst, wir waren Westernreiter. Quarter horses waren es um genau zu sein.“ Fachsimpeln war leichter als traurig zu sein, auch wenn er seither mit Pferden nichts mehr am Hut hatte. „Inzwischen stehe ich eher auf Pferdestärken verchromt. Interessen ändern sich. … Weißt du schon was du nach der High School machen willst?“ fragte Damon. Hoffentlich wollte sie nicht mit dem langweiligen Matt gemeinsam aufs College und etwas genauso langweilige studieren... dann hätte Damon eine neue Mission, nämlich sie davon abbringen.
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BeitragThema: Re: Let`s play the question-answer game   Do 17 Sep 2015, 22:28

Jetzt wo sie wusste wie groß die Ähnlichkeit war, konnte Elena sich vorstellen wie sehr es Damon überrascht hatte sie an der Türe zu sehen. Sie selbst hätte das vermutlich vollkommen aus den Bahn geworfen, aber so hatte eben jeder seine Art mit der Vergangenheit umzugehen. Im Moment jedenfalls schien Damon sich eher auf die Gegenwart zu konzentrieren und wenn sie konnte, wollte Elena ihm gerne dabei helfen mit seiner Vergangenheit klar zu kommen. Vielleicht half das ja auch ihr dabei wieder ins Leben zurück zu finden. Ihr letzt gesehener Film reichte schon, um Damon zum Lachen zu bringen und auch Elena schmunzelte. "Ich bin ein Teenagermädchen .... das ist also praktisch Pflichtprogramm!", verteidigte sie ich lachend. Damons nächste Frage brachte sie zum Nachdenken, denn so genau hatte sie sich das bisher nicht überlegt. "Na ist jedenfalls weniger gruselig als sich in eine Fledermaus verwandeln, in der Sonne verbrennen oder in Särgen übernachten!", stellte sie dann fest. Gerüchte gab es ja viele über Vampire, aber da es die Elenas Meinung nach sowieso nicht gab, war das auch alles egal. "Besonders beeindruckend ist es allerdings nicht .... wenn sie wenigstens nachts glitzern würden, dann hätte das ja einen Sinn!" Könnten sie wenigstens als Discokugeln arbeiten .... oder sowas in der Art.
Auf ihre Frage nach den Pferden begann Damon zu erzählen und sofort konnte sie ihm ansehen, dass diese Erinnerungen aus einer glücklichen Zeit stammten. Gleichzeitig erinnerte sie ihn damit aber auch an all das was er verloren hatte und das wollte Elena nun eigentlich nicht. Elena hatte längst durchschaut, dass Damon solche nostalgischen Momente mit Humor bekämpfte. Über die Bemerkung zu den Hosen musste sie allerdings auch lachen, genauso wie über die neue Leidenschaft. "Das erklärt dann also das gepflegte Auto!", stellte sie fest. Sie kannte kaum jemanden, dessen Auto genau so sauber war wie Damons. Eigentlich hätte Elena gerne noch mehr erfahren, aber das hätte sicher nur noch mehr Erinnerungen geweckt. Außerdem lenkte Damon selbst mit einer Frage ab, die Elena inzwischen öfter zu hören bekam. "Nein .... das weiß ich noch nicht!", gestand sie Damon. "Viele von meinen Freunden wollen nach Withmore ... vielleicht bewerbe ich mich dort auch auf ein Studium, aber ... ich weiß noch nicht so genau!" Ein bisschen Zeit hatte sie dafür ja auch noch. "Was ist mit dir? Was machst du? Also ... außer herum zu reisen!", fragte Elena dann. Schließlich musste er ja schon ein paar Jährchen älter sein und sich deswegen auch schon etwas überlegt haben, sollte man jedenfalls meinen.
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BeitragThema: Re: Let`s play the question-answer game   Fr 18 Sep 2015, 20:10

„Na gut, jeder macht mal einen Fehler bei der Filmauswahl“, stellte Damon versöhnlich fest, dabei war es ihm ziemlich egal was sich Elena im Kino gönnte. So waren die Teenies heute, da hatte sie schon recht. „Nächstes Mal nimmst du mich mit ins Kino und überlässt mir die Filmauswahl, dann sehen wir ja, ob dir das besser gefällt“, bot er an und hoffte auf ein weitere Date. Ihr Wissen über Vampire stammte ganz offensichtlich aus uralten Filmen und Büchern. Nichts davon stimmte, jedenfalls nicht das Damon wüsste. Außer das in der Sonne verbrennen, aber dafür gab es ja diese netten Schmuckstücke, die ihnen auch das ermöglichten und so konnte er im hellen Sonnenlicht hier mit Elena sitzen. „Ok das mit den Vampiren ist ein ziemlicher Blödsinn. Ich denke, dass es Typen sind die du und ich.“ Damon grinste schräg. Das war keine Lüge, aber das konnte Elena nicht wissen.
Er schmunzelte als klar wurde, dass Elena gemerkt hatte wie sauber sein Auto war. „Für Frauen ist es ein Fortbewegungsmittel, für Männer eine Leidenschaft.“ Das war wohl in den meisten Fällen unbestritten. Weil ihre Eltern bei einem Autounfall ums Leben gekommen war, wollte er das Thema aber auch nicht weiter vertiefen. Besser war es übers College zu reden, auch wenn Elena hier noch nicht genau wusste was sie machen wollte. „Ich habs mal versucht zu studieren, war nichts für mich.... jetzt warte ich mal ab. Vielleicht bleibe ich ein Weilchen und überlege mir das mit der Bar abermals. Mal sehen...“ Damon hatte sein Eis verputzt als ein riesiger und sehr teurer und neuer Jeep auf den geschotterten Parkplatzes fuhr.
Ein vermeintlich junger Mann mit Sonnenbrille stieg aus. Er war leger gekleidet, hatte blonde lockige Haare und wirkte wie ein halber Rockstar. Er schlenderte zu dem Eiscafé und hier direkt zu ihrem Tisch. „Oh was für ein Zufall, Elena Gilbert!“ freute er sich und lächelte ein Haifischlächeln. Damon war sofort in 'Hab Acht' Stellung, denn so zufällig erschien ihm dieses Lächeln ganz und gar nicht. „Gestatten, Niklaus Mikaelson, ein Freund deines Vaters“, stellte er sich vor und setzte sich ungefragt zu ihnen.
Damon kannte den Typ nicht, aber er wollte wetten, dass es ein Vampir war. „Ich störe doch nicht, oder?“ fragte er und redete sofort weiter, weil ihn die Antwort eh nicht interessierte. „Kommst du nach diese schweren Verlust zurecht? Ich stehe bei deinem Vater tief in der Schuld... falls ich etwas für dich tun kann, musst du es nur sagen.“ Das alles steigerte Damons Skepsis nur noch.
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BeitragThema: Re: Let`s play the question-answer game   Fr 18 Sep 2015, 22:00

Auch Elena begriff, dass Damon gerade eigentlich ein zweites Treffen vorgeschlagen hatte. Ihr war allerdings auch klar, dass sie nicht einfach so alleine mit ihm ins Kino gehen konnte. Das war dann wohl zu viel des Guten und würde Matt sicher auf die Barrikaden treiben. Aber vielleicht konnte man ja als Gruppe gehen? "Vermutlich bekomm ich dann die nächsten drei Nächte kein Auge zu!", antwortete Elena. Sie vermutete mal, dass Damon eher der Horror- und Actionfilm Fan war. Prinzipiell hatte sie dagegen auch nichts einzuwenden, aber schon Matt war ihr da manchmal zu Hardcore. Da half dann nur noch Augen zu und an den Sandmann denken. War wohl so ein Männerding.... Wer weiß, vielleicht wurden Matt und Damon ja sogar Freunde.
Über seinen nächsten Satz staunte Elena dann aber doch ein bisschen. "Du glaubst also an Vampire?", fragte sie ihn, denn damit hätte sie irgendwie nicht gerechnet. Ob es nun irgendwas gab, was sich der menschlichen Logik entzog .... daran konnte Elena ja vielleicht glauben. Aber Vampire und andere Fabelwesen? Das ging dann wohl doch einen Schritt zu weit. Auch wenn es vermutlich einen Grund dafür geben musste, dass die Menschen sich schon seit so langer Zeit mit dem Übernatürlichen beschäftigten. "Heißt das, du bist schon einem begegnet?", fragte Elena eher im Scherz, weil sie nun mal nicht daran glaubte. Damons Aussage klang aber durchaus sicher.
Damons Zukunftspläne waren ebenfalls sehr interessant, weshalb Elena ihn neugierig ansah. "Eine Bar würde Mystic Falls bestimmt nicht schaden!" Im Moment trafen sich die Jugendlichen im Grill, aber das war es dann auch schon. Viel mehr Möglichkeiten hatten sie nicht sich abends zu beschäftigen. Der Job eines Barkeepers würde auch irgendwie zu Damon passen und Elena konnte sich jetzt schon vorstellen, wie hoch die Frauenquote in dieser Bar sein würde. "Das heißt also, du hast nun doch vor länger hier zu bleiben?", anfangs hatte er das in Frage gestellt.
Abgelenkt wurde sie, als ein ziemlich auffälliges Auto auf den Parkplatz fuhr. Eindeutig eine Angeberkarre und der passende Kerl dazu stieg auch gleich aus. Zu Elenas Überraschung kam er direkt auf sie zu und sprach sie dann auch noch mit Namen an. Sie dachte wirklich scharf nach, aber dieses Gesicht hatte sie ganz sicher noch nie gesehen. An so jemanden würde man sich doch bestimmt erinnern. Der Name sagte ihr auch rein gar nichts, weshalb sie ein bisschen verunsichert zu Damon sah. Der schien den Herren aber auch nicht zu kennen. "Hallo ....", grüßte Elena trotzdem höflich, als er sich auch schon hingesetzt hatte. "Ein Freund meines Vaters?", nun wurde sie doch hellhöriger. Elena konnte sich aber genau so wenig daran erinnern, dass ihr Vater den Namen Mikaelson jemals erwähnt hatte. Als Niklaus dann noch erwähnte, dass er in der Schuld ihres Vaters stand wurde Elena nun langsam doch neugierig. "Woher kannten sie meinen Vater?", wollte sie wissen. Eigentlich auch was er denn schuldig war, aber es war wohl unangebracht das gleich zu fragen.
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BeitragThema: Re: Let`s play the question-answer game   Fr 18 Sep 2015, 22:46

„Sicher nicht... ich könnte bei dir übernachten und dich davon abhalten“ schnurrte Damon als sie sagte, sie würde kein Auge zu tun. Dass sie es auf etwas ganz anderes bezog, war ihm klar, aber er musste einfach diesen Spruch bringen. Ging nicht anders. Über ihre Idee, dass er sich mit Matt anfreunden könnte, hätte Damon nur laut gelacht, wenn sie es laut gesagt hätte.
Die Sache mit den Vampiren quittierte Elena mit einem Lachen. „Na sicher … ständig. Sie sind überall“, antwortete Damon ebenfalls lachend, aber wahrheitsgemäß. So war es nun mal. Selbst Mäusezahn Stefan war ein Blutsauger. Immerhin wurden seine Berufswünsche wohlwollend von Elena aufgenommen. „Ja, ich denke, ein Weilchen bleibe ich noch.“ Auch das war eine ehrliche Antwort. Wo sollte er auch hin. Klar, wenn es ihm nicht mehr passte, war er weg. So einfach war das für Damon.
Leider wurden sie dann von einem Mr Mikaelson gestört und Damon passte es gar nicht, dass er sich einfach dazu setzte. Diesen Typ mit dem Britischen Akzent gefiel ihm gar nicht. „Und wenn du schon dabei bist Fragen zu beantworten... Woher wusstest du, dass Elena hier ist?“ fragte Damon direkt und skeptisch. Er würde ihm schon zeigen wo der Frosch die Locken hatte. Ihn so förmlich anzusprechen wie Elena das tat, das sah Damon gar nicht ein.
Mr Mikaelson blieb jedoch höflich. „Das war Zufall. Ich wollte hier lediglich selbst einkehren, als ich vom Parkplatz aus Elena sah.“
Damon presste die Lippen zusammen und musste weiterhin zuhören, wie die beiden sich unterhielten. „Dein Vater half mir maßgeblich bei diversen Forschungsprojekten an der Universität. Ich habe ihn erst Anfang diesen Jahres in seiner Praxis zuletzt besucht, um ihm meine Forschungsergebnisse zu präsentieren. Sein Tod hat mich wirklich getroffen“, erklärte er Elena und fast konnte man es ihm glauben. Damon aber blieb skeptisch.
„Was hast du anzubieten? Geld, nehmen wir. Alles anderes... guck, da hat der Maurer sein Loch gelassen.“ Damon deutete auf eine imaginäre Türe.
Klaus lächelte nur amüsiert und sah Damon abschätzend an und dann zu Elena. „Ich bin mir nicht sicher, was dein Vater von diesem Umgang gehalten hätte. Womöglich brauche auch ich bald deine Hilfe. Ich werde geschäftlich sowieso in den nächsten Tagen in Mystic Falls sein. Wir sehen uns, Elena.“ Damit stand Klaus auf und ging in das Gasthaus.
Damon grollte im Stillen noch eine Weile vor sich hin, dann sah er Elena wieder an. „Was soll das denn für ein seltsamer Typ sein? Die Schleimspur von dem macht jeden Highway zur Rutschbahn.“ War ja nicht auszuhalten der Schleimscheißer.
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BeitragThema: Re: Let`s play the question-answer game   Sa 19 Sep 2015, 15:56

Nun bekam Elena wohl die Macho-Seite von Damon zu spüren, aber noch konnte sie darüber lachen. "Dann muss es aber ein besonders guter Film sein!", antwortete Elena, die nun einfach auf seinen Spaß einstieg. So lange sie mit Matt zusammen war, würde sie Damon ganz sicher nicht in ihr Bett lassen, denn Treue war ihr nun mal sehr wichtig. Allerdings musste Elena sich eingestehen, dass sie zumindest einen kleinen Moment lang darüber nachdenken musste wie es war mit Damon....
Sie schüttelte kurz den Kopf und konzentrierte sich dann lieber wieder auf die Vampire. Auch darüber konnte sie lachen. "Na dann nehme ich ab jetzt wohl besser ein bisschen Knoblauch mit!", scherzte sie. Schließlich wusste Elena ja nicht, dass sie durch Stefans Kette längst vor Vampiren geschützt war. Zumindest ein Stück weit. Aber immerhin bestätigte Damon, dass er nun eine Weile hier bleiben wollte und auch weil Elena das noch nicht so richtig erklären konnte, sie freute sich darüber. Deswegen lächelte sie ihn nun wieder offen an.
Ehe sie noch etwas dazu sagen konnte, wurden sie allerdings unterbrochen. Anfangs war sie auch noch skeptisch, ebenso wie Damon auch wenn sie es wohl weniger deutlich zum Ausdruck brachte. An sich war die Antwort von Mr. Mikaelson durchaus nachvollziehbar, aber trotzdem konnte Elena sich das nicht richtig erklären. "Sind wir uns schon mal begegnet?", fragte sie deshalb. Scheinbar hatte er wirklich eine engere Beziehung zu ihrem Vater geführt, aber trotzdem konnte Elena sich nicht an etwas erinnern, was mit dem jungen Mann in Verbindung stand. Immerhin war er sehr freundlich und bedauerte den Tod ihres Vaters wohl aufrichtig. Eigentlich hatte sie noch fragen wollen, was genau er denn erforschte, aber da machte Damon schon unmissverständlich klar, dass er Niklaus loswerden wollte. Das brachte ihm einen skeptischen Blick von Elena ein, die das nicht besonders höflich fand. Sie sagte allerdings nichts dazu. Klaus kommentierte das entsprechen, aber Elena entschied sich einfach nicht durch die beiden Männer aus der Ruhe bringen zu lassen. Ob sie ihn tatsächlich wiedersehen wollte, wusste Elena nicht so recht. Aber scheinbar stand das außer Frage. "Einen schönen Tag noch!", wünschte sie. Definitiv würde sie daheim Jemma oder Jeremy fragen, ob sie diesen Namen schon mal gehört hatten.
Erst als Niklaus im Gasthaus verschwunden war, sah Elena wieder zu Damon. "Ich weiß es nicht ... ich habe noch nie von ihm gehört!", versicherte sie und grinste dann aber wieder leicht. "Neidisch?" Irgendwas an diesem Mr. Mikaelson schien Damon auf jeden Fall zu stören. Vielleicht war es ja das teure Auto? "Sollen wir bezahlen?", fragte sie dann aber, denn das Eis war aufgegessen und recht spät war es dazu noch.
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