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 New Orleans

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Elena Gilbert

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BeitragThema: New Orleans   Sa 06 Aug 2016, 13:25

Drei Monate waren sie jetzt schon wieder auf ihrer Ranch und zumindest für Elena war es wieder genau wie früher. Mit jedem Tag spürte sie mehr, dass sie einfach hierher gehörte. Caroline und Bonnie vermisste sie schon sehr, aber dafür hatte sie hier ihren Vater. Mit Grayson verbrachte Elena besonders viel Zeit, aber natürlich war sie auch ständig mit Damon bei den Pferden. Der tat sich zwar schwerer als Elena, aber bisher hatte er es zumindest noch nicht verflucht hier festzusetzen. Elena tat alles mögliche, damit Damon sich hier wohl fühlte und sich wieder an das Leben als Mensch gewöhnen konnte. Sie wollte schließlich, dass er hier genauso glücklich sein konnte wie sie, aber vor allem dank den Pferden und auch dank Hailey, der ständig mit Damon an Veritas rumwerkelte, gab es einiges zu tun. Doch etwas ganz entscheidendes fehlte: Stefan. Er war wirklich nicht hier aufgetaucht -Elena hatte ja doch immer noch darauf gehofft- dafür hatten sie aber ein paar Hinweise bekommen, dass er sich tatsächlich in New Orleans aufhielt. Elena und Damon hatten also die Entscheidung getroffen ihn zu suchen. Das Eisenkraut hatten sie tatsächlich schnell gefunden und daraus einen Vorrat gezüchtet. Sie hatten angefangen es jeden Tag zu trinken, wieder in Amulette versteckt und Elena hatte sich auch an dem Parfüm versucht. Ob das half würden sie aber erst merken, wenn sie wirklich vor einem Vampir standen und der Gedanke bereitete Elena doch ein bisschen Bauchschmerzen. Das Eisenkraut würde sie vielleicht davor bewahren ausgesaugt zu werden, aber das wars eben auch schon wieder.
Letztendlich brachte es aber nichts sich jetzt den Kopf zu zerbrechen. Deswegen hatten sie die Ranch fürs erste Grayson, Hailey und Nicki überlassen und die Reise nach New Orleans angetreten. Für die Pferde war es Elena zu gefährlich, weshalb sie den Zug nutzten. Es war eine lange Reise gewesen, aber jetzt waren sie angekommen und hatten ein kleines Zimmer in einer Pension bezogen. Elena stellte ihre Tasche in eine Ecke und sah aus dem Fenster. "Eigentlich wirklich eine schöne Stadt!", stellte sie fest. Damon hatte erzählt, dass die meisten Vampire hier keine Tageslichtringe hatten, deswegen war es tagsüber recht sicher. "Und wo fangen wir jetzt an?"

Nicki wohnte inzwischen auf der Ranch. Eigentlich hatte sie ein Zimmer über der Praxis in Mystic Falls, aber da wäre sie alleine und deswegen hatte Elena darauf bestanden, dass sie hier blieb. Gab schlimmeres! Die Wunde am Bauch war gut verheilt und kaum noch spürbar, das Bein machte mehr Probleme. Dank Grayson und Haileys handwerklichem Geschick hatte sie aber ein paar Krücken bekommen, so dass Nicki sich wenigstens ein bisschen bewegen konnte. Im Bett hielt sie es nun wirklich nicht mehr aus, auch wenn Grayson dann immer gleich schimpfte. So hatte sie sich auch heute die Krücken geschnappt, war in die Küche gehüpft um etwas zu essen und dann nach draußen. Frische Luft konnte nicht schaden und vielleicht konnte sie sich ja auch ein bisschen nützlich machen.
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Damon Salvatore

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BeitragThema: Re: New Orleans   Sa 06 Aug 2016, 16:41

„Das stimmt.“ Damon stellte seine Tasche ab und sah sich um. Das Zimmer war schön und wie alles in dieser Stadt im viktorianischem Stil. Das ließ alles recht romantisch anmuten. Damon zog die Vorhänge auf und schaute auf das bunte Treiben draußen. Durch die vielen Schiffe die New Orleans über den Mississippi erreichten gab es hier allerlei kulturelle Einschläge.
Dass sie überhaupt hier waren war schon ein kleines Wunder und auch nach drei Monaten kam Damon sich immer noch vor wie ein Zeitreisender. Langsam wurde ihm aber klar, dass er sie hier gestrandet waren und eigentlich kam er ganz gut damit zurecht. Elena war glücklich, Damon hatte wieder Spaß an der Arbeit mit Pferden und daran mit Hailey Veritas mit ganz neuen Ideen und so wie sie sich das vorstellten aufzubauen und auch so merkte er, dass er endlich wieder einmal er selbst war. Alles war nun noch fehlte war Stefan, aber darum waren sie eben hier.
„Ich könnte dir die Stadt zeigen. Den Hafen, die Bourbon Street und den Lafayette Friedhof. Soll der schönste Friedhof Amerikas sein, heißt es. Was an einem Friedhof schön sein soll, weiß ich auch noch nicht, aber wir können es ja gemeinsam herausfinden.“ Damon hatte keine Skrupel auf einem Friedhof herum zu streuern, schon gar nicht am helllichten Tag. „Also wollen wir, Mrs Salvatore?“ fragte er und hielt ihr galant den Arm hin.

Hailey war von Veritas zurück, weil er heute dort nicht mehr weiter machen konnte. Er wartete immer noch auf eine Lieferung Zargen und Beschlägen für die neuen Türen. Ohne diese brauchte er die Türen eben auch nicht einbauen. Elena und Damon waren nach New Orleans gefahren und er wollte sich auch um die Pferde kümmern. Die Jüngeren putzen und etwas am Boden arbeiten, Schwangerschaftsgymnastik für die trächtigen Stuten und etwas Reiten auf den gut trainierten Pferden. Jetzt wollte er aber die Trensen und Sättel putzen und einfetten. Gerade war er bei den langen Zügeln, als Nicki auf ihren Krücken heraus gehinkt kam. „Na, wie geht’s Hinkebein?“ fragte er mit einem Grinsen. Elena hatte Recht gehabt, sie war etwas schroff, aber Hailey mochte die junge Frau schon alleine weil sie eben nicht einfach aufgab. Sie hatten freundschaftlichen Umgang und Hailey triezte sie gerne ab und zu. Sie konnte das ganz gut abhaben, so ein zartes Pflänzchen war sie nicht. Bemitleiden wollte er sie nicht, aber sie tat ihm dennoch ein wenig Leid, genau das ließ er sich aber nicht anmerken. „Deine Hände sind ja gesund. Magst du helfen?“ fragte er und allein der Berg aus Leder neben Hailey zeigte, dass er noch einiges vor sich hatte. „Ich würde mir auch revanchieren und dir heute Abend etwas kochen.“ Das konnte er ….ein bisschen zumindest.

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Elena Gilbert

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BeitragThema: Re: New Orleans   So 07 Aug 2016, 18:18

Eigentlich hätte das hier ein richtig schöner Urlaub werden können, wäre da nicht die Sache mit den Vampiren und dem Ripper. Das machte die Stimmung doch eher angespannt. Deswegen hatte Elena auch gleich noch eine Frage. "Meinst du wir treffen auch auf Klaus?" Immerhin wusste Elena ja, dass Stefan eine Weile lang mit dem eher unsympathischen Mikaelson befreundet war. Sie hatte außerdem noch nicht vergessen, was Klaus so alles angestellt hatte und auch Elena war ja Teil seiner recht abartigen Pläne gewesen. Vielleicht hatten sie Glück und er hatte dieses Wissen zu dieser Zeit noch nicht. Dann wäre sie außer Gefahr. Wenn er aber auch jetzt schon Hybriden züchten wollte, würde Elena sich lieber von Klaus fernhalten, wenn das möglich war.
Im Moment konnten sie aber allgemein nichts tun außer sich einen ersten Überblick zu verschaffen. Deswegen nickte Elena auch gleich. "Ja sehen wir uns ein bisschen um!" Konnte ja niemand wissen, wann und ob überhaupt sie je wieder hierher zurück kehren würden. "Auf den Friedhof kann ich aber verzichten!" Das war ja nun nicht gerade ein schönes Ziel, da gab es in Elenas Leben schon zu viele unangenehme Anlässe für einen Besuch auf dem Friedhof. "Hafen und Bourbon Street klingen aber sehr gut!" Da gab es sicherlich viel zu sehen und so ein bisschen Spaß durfte der Ausflug ja durchaus machen. Elena hängte sich ihre Tasche um und nahm dann Damon an der Hand. "Weißt du, wann die Sonnenbrille erfunden wurde?", fragte sie schmunzelnd, als sie nun nach draußen gingen. Die Sonne schien und es war ein richtig schöner Sommertag.
Nur zum Vergnügen waren sie aber nicht hier. "Hast du denn eine Idee, wie wir Stefan finden können?" Die Stadt war groß und Vampire gab es hier viele. "Hatte er eine Lieblingsbar oder sowas?"

Kaum war Nicki aus dem Stall gekommen, entdeckte sie Hailey. Er saß zwischen einem riesigen Haufen an Trensen, Sätteln, Riemen und was man noch so alles für ein Pferd brauchte. Entweder er plante einen Flohmarkt oder er wollte einfach nur großes Chaos verbreiten. "Hat eine Bombe in der Sattelkammer eingeschlagen?", fragte Nicki, weil das nicht besonders organisiert aussah. Haileys Begrüßung war genauso nett, aber irgendwie war das ihr Ding und deswegen grinste Nicki ein bisschen. "Dich überhol ich trotzdem noch!", erklärte sie und setzte sich dann trotzdem auf einen Eimer, der hier rumstand. Das Bein wollte einfach nicht wie sie. Nicht ganz nutzlos zu sein war aber eine verlockende Aussicht und deswegen nickte Nicki leicht. "Klingt nach einem passablen Angebot!", stimmte sie zu. "Was kann ich tun?", fragte sie Hailey, denn irgendwie steckte hinter dem Chaos ja scheinbar ein Plan.
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Damon Salvatore

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BeitragThema: Re: New Orleans   So 07 Aug 2016, 21:15

„Ich hoffe nicht, ich fürchte aber schon“, antwortete Damon aufrichtig, weil Elena gewarnt sein sollte. Dabei trugen sie nun Amulette mit Eisenkraut, tranken das im Tee. Ob das reichen würde um sich vor Klaus zu schützen blieb abzuwarten. „Nach Möglichkeit sollten wir versuchen, dass Klaus und du nicht aufeinander treffen… keine Ahnung wie gefährlich es zu dieser Zeit ist, aber ich möchte es nicht unbedingt ausprobieren.“ Damon war immer auf Elenas Sicherheit aus, aber er wusste selbst, dass er sie nicht zuhause anbinden konnte.
Elena war zwar dafür sich umzusehen, aber den Friedhof wollte sie nicht besuchen. „Schade, der ist wirklich sehenswert“, grinste sich Damon eins. Es war ein alter Friedhof mit vielen wirklich schönen Statuen und Mausoleen und auch schon in dieser Zeit dafür bekannt. „Lass und gehen“, nickte er als Elena seine Hand nahm und sie die Türe zu ihrem Zimmer wieder abschließen. „Die gibt es schon, Sonnenbrillen. Ich weiß zwar nicht, ob dir der Stil gefällt, aber wir sind hier am Ende des 19 Jahrhundert und nicht im finsteren Mittelalter. Wir können also eine für dich kaufen, wenn du möchtest.“ Damon würde ihr diese kleine Annehmlichkeit sicher nicht verwehren. Sie bogen auf der Hauptstraße ab und gingen in die belebte Bourbon Street. Hier war auch tagsüber immer etwas los. Jazz Musik und andere Tanzmusik hallte aus vielen Bars und die Leute schienen fröhlich und ausgelassen. Mehrfach wurden Elena und Damon angetanzt in der Hoffnung sie in eine Bar zu locken. „Die hatte Stefan“, erzählte Damon weiter. „Die ‚old owl‘ … da vorne ist die Bar.“ Damon ging mit Elena zielstrebig dorthin und hielt ihr die Tür auf. Es war eine kleinere Bar und nur ein Pianist klimperte eher lustlos im Eck herum. Trotzdem fand sich hier einiges an Gästen, nur Stefan war nicht darunter. Sie setzten sich trotzdem. „Warten wir einfach mal und beobachten. Achte darauf, ob du jemand siehst, der ein Vampir sein könnte“, bat Damon, als die Bedienung kam. „Bourbon für mich tund für die Lady….“, Damon überließ Elena was sie trinken wollte.

„Wenn dann hat die Bombe schon vor einiger Zeit eingeschlagen“, erwiderte er grinsend Hailey war niemand, der solche Kommentare krumm nahm. Gerade sie beiden hatten einen sehr kumpelhaften Umgang miteinander und Hailey gefiel das. Als sie behauptete ihn trotzdem zu überholen reckte Hailey das Kinn vor. „Soll das eine Herausforderung sein?“ Er würde sie annehmen, das war keine Frage. Und dabei würde er sie nicht mal schonen. Hailey wusste inzwischen, dass Nicki auch gar nicht geschont werden wollte. Darum ging seine Rechnung jetzt auch auf und sie setzte sich zu ihm. „Also Leder hier mit dieser Lederseite waschen, danach trockenreiben und aus dem Tiegel fetten.“ Erklärte Hailey und hatte noch eine Idee. „Oder ich wasche und trockne und du fettest?“ bot er an. „So vermischen wir nicht alles und es bekommt vielleicht langsam Struktur? Bis jetzt kümmere ich mich erst um das schon schimmlige Leder, dann ums brüchige und dann um das was noch halbwegs normal aussieht. Nennt man wohl Schadensbegrenzung.“ Er zuckte die Schultern. So was musste eben auch manchmal gemacht werden. „Leder ist wie die zarte Haut einer Frau. Man muss sie regelmäßig baden, streicheln und schön eincremen“, philosophierte er als er gerade ein ganz besonders erbärmliches Stück Leber behandelte. Resigniert hielt er es in die Höhe. „Kaum zu glauben, dass das mal ne Kuh gewesen sein soll. Sieht eher aus… wie getrockneter…toter…Fisch. Riecht auch ungefähr so…“, schniefte Hailey und verzog die Nase.
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BeitragThema: Re: New Orleans   So 07 Aug 2016, 21:43

Was diese Anweisung anging würde Elena nur zu gerne Folge leisten, denn auf ein Wiedersehen mit Klaus war sie wirklich nicht sonderlich scharf. Ob es sich vermeiden ließ war allerdings fraglich. "Ich komme gut aus ohne mich mit Klaus auf einen Kaffee zu treffen!"; stimmte Elena deswegen zu. Zur Not würde sie sich verkrümeln, sofern das dann noch möglich war. Jetzt wollten sie aber erstmal die Stadt erkunden und scheinbar hatte Damon da andere Vorlieben. "Ich weiß nicht, ob ich es seltsam finden soll, dass du so auf Friedhöfe stehst!" In Mystic Falls, als sie sich quasi zum zweiten Mal neu kennen gelernt hatten, war Damon auch des Öfteren auf dem Friedhof anzutreffen gewesen. Elena musste aber zugeben, dass sie selbst auch häufig dort war, weil es sie mit ihren Eltern verbunden hatte, irgendwie. Jetzt war das aber nicht mehr nötig, denn ihr Vater war am Leben. Das Grab ihrer Mutter könnte sie aber durchaus mal besuchen, denn ihr Elternhaus hatte sie seit der Entführung nicht mehr betreten. Darüber wollte Elena jetzt aber lieber nicht nachdenken. Zu Elenas Freude gab es hier schon Sonnenbrillen und der spendable Ehemann wollte sogar eine kaufen. Dafür bekam Damon gleich einen Kuss. "Hab ich ein Glück, dass mein Ehemann sich so gut um mich kümmert!", grinste Elena. Sie hatten früher schon eine gleichberechtigte Beziehung geführt, aber Elena war geprägt gewesen durch ihre Zeit. Nun hatte sie in der Zukunft etwas ganz anderes erlebt und das brachte sie auch hierhin mit. Damon hatte aber immer schon deutlich gemacht, dass er kein braves kleines Mädchen als Ehefrau wollte, also machte Elena sich da gar keine Sorgen......
Schnell saugte sie die Stadt auf und Elena war beeindruckt von der Stimmung, die hier herrschte. Überall wurde getanzt, gefeiert und musiziert. Das war wirklich ein toller Ort. Leider konnten sie sich aber nicht dem Vergnügen widmen, denn sie hatten ja eine Mission. Elena hatte viele Bars entdeckt, die sehr einladend wirkten, aber... die Bar in die Damon dann wollte, war eher abschreckend. "Echt jetzt?", fragte Elena wenig angetan. "Ausgerechnet die?" Aber letztendlich saßen sie gemeinsam an der Bar und sagen sich ein bisschen um. Damons Aufforderung war allerdings ein bisschen schwierig. "Und woran erkenne ich das?" Nun saßen sie also hier und mussten warten, aber vielleicht kamen sie ja auch anders an Informationen. Sie drehte sich also zu dem Barkeeper und lächelte kokett. "Sex on the Beach!", bestellte sie und rutschte auf ihrem Sitz nach vorne. "Sag mal, wie lange arbeitest du schon hier?", fragte sie gleich mal sehr vertraut. Wer, wenn nicht das Personal, könnte sie weiterbringen.

Wirklich organisiert war es zwar nicht, aber Nicki nickte und nahm dann eines der bereits gesäuberten Stücke, um es einzufetten. Das war nicht all zu schwierig und sie tat es auch nicht zum ersten Mal. "Wo hast du das alles her?", fragte sie, denn eigentlich kümmerten Elena und Damon sich gut um ihre Sachen. "Ist das von Veritas?" Sie hatte inzwischen mitbekommen, dass Hailey dort herum werkelte. Was seinen nächsten Kommentar anging grinste Nicki wieder. "Na du musst es ja wissen. Vielleicht sollte ich dich auch ein bisschen einfetten?", sie warf den Schwamm, den sie benutzte in seine Richtung. Die sauberen Sachen hängte sie sorgfältig auf eine Stange und so ging es auch langsam vorwärts. "Hast du früher schon mit Pferden gearbeitet?", wollte Nicki wissen, weil sie Hailey öfter im Stall sah, seit Elena und Damon weg waren. "Wo steckt eigentlich Cooper?"
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BeitragThema: Re: New Orleans   Mo 08 Aug 2016, 21:35

„Denk ich mir“, nickte Damon, denn auf Klaus war wohl keiner von ihnen scharf. Vielleicht kam es ja auch gar nicht so weit. „Und falls wir Stefan sehen… schreib dir nicht gleich auf die Stirn: Wir sind kein Vampir. Möglicherweise ist es besser, er glaubt wir wären es noch.“ Ob das etwas brachte, war fraglich. Auf der Straße fielen die beiden jungen Leute nicht weiter auf. Hier war einfach viel los, Menschen aus aller Herren Länder schienen durch den großen Hafen am Mississippi hier her zu finden. „Friedhöfe sind interessant. Sie sagen viel über Land und Leute. Sieh dir den Friedhof in einem fremden Ort und du weißt sofort was hier Sache ist.“ Damon hatte das schon öfters bestätigt bekommen. Aber der Friedhof hier war sogar zu dieser Zeit schon ein Touristenmagnet.
Den Kuss für die Sonnenbrille kassierte Damon schon mal, die Sonnenbrille würden sie später kaufen. Damon grinste aber, weil er wieder einmal der beste Ehemann der Welt war. Von der Bar die Stefan als seine Lieblingsbar auserkoren hatte, war Elena wenig begeistert. „Echt jetzt“, bestätigte Damon als ihr Echo und trat ein. „Stefan war immer schon etwas komisch“, fügte er unnötigerweise hinzu, aber das wusste Elena sicher schon. Und auch der Barkeeper lernte heute Neues. Als Elena ihre Bestellung aufgab, wurden die Augen der jungen Afro Amerikaners riesig. „Lady, dazu müssten wir an den Strand gehen und ich weiß nicht, ob das eure Begleitung freut.“ Das war seine Reaktion auf ihre Bestellung.
„Allerdings“, mischte sich Damon ein und rückte auf seinem Stuhl nach vorne. „Die Begleitung reißt euch den Kopf ab, wenn ihr es wagt.“ Damit war die Sache wohl klar. „Aber… wenn du uns ein paar Fragen beantwortet, verraten wir dir, wie man diesen Cocktail mixt und ich verspreche dir, dass die Gäste dir hier die Bude einrennen werden.“ Damon wusste wie man überzeugend sein konnte.
„Na gut … ok, warum nicht“, sagte der Barkeeper und sah wieder zu Elena. „Ich bin hier seit ungefähr vier Jahren.“ Weil er bezweifelte, dass diese Information schon so ein wertvolles Rezept wert war, wartete er weiter ab, welche Fragen ihm noch gestellt wurden.

Hailey war wohl nicht mehr länger alleine mit dieser langweiligen Arbeit und das freute ihn. „Ich habs von Veritas, richtig.“ Dort hatte man alles so hängen und liegen lassen wie es beliebte. „Aber wenn man es nicht bald in Ordnung bringt, kann man es nur noch weg werfen und es wäre doch schade drum. Wenn ich mal nicht mehr pleite bin, hoffe ich mir eigene Pferde zu kaufen. Vielleicht verkaufen mir die Salvatores das Zeug dann günstig.“ Hailey und Nicki hatten sich zwar noch nicht gegenseitig ihre Lebensgeschichte erzählt, aber geredet hatten sie und Nicki wusste, dass er gerade hier war weil er zuhause raus geflogen war und auch keine finanziellen Mittel besaß. Nicki wurde wie so oft wieder frech und erwischte Hailey mit dem Schwamm, aber der lachte nur. „MICH darfst du jederzeit einfetten… ich quietsche aber nur ganz selten“, konterte er frech. Nicki war kein typisches Mädchen. Nicht mal die schlimmsten Holzfällerwitze schienen ihr peinlich zu sein, wenn man sie in ihrer Gegenwart erzählte. „Ich mag Pferde und wir hatten immer ganz gute Pferde. Das heißt, Vater hat die sicher immer noch nur ich komme da nun nicht mehr ran. Mein Problem war nur oft meine Größe. Viele der kleinen Vollblüter kann ich kaum reiten. Ich habe darum immer gern nach den größeren Pferden Ausschau gehalten.“ Hailey lächelte und hängte nun etwas strukturierter nach Nickis Beispiel weg. „Was ist mit dir? Bist du auch so eine Pferdenärrin wie Elena?“ fragte er neugierig. Überhaupt merkte er, dass ihn Nicki und alles was mit ihr zu tun hatte interessierte. Die interessierte sich aber gerade eher für Cooper. „Streunen… ich glaube er hat eine läufige Hündin in der Nase…. Zum Glück sind Cap und Capper Rüden.“ Das wäre sonst eine Mischung…. Bernhardiner und Schäferhund….
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BeitragThema: Re: New Orleans   Di 09 Aug 2016, 12:52

Bei Damons Worten nickte Elena leicht. Ob sie Stefan täuschen konnten war fraglich, aber am Ende würden sie das auf die ein oder andere Weise herausfinden. Versuchen wollte Elena es aber auf jeden Fall. "Jetzt müssen wir ihn erstmal finden", meinte Elena dann aber. Dazu sahen sie sich ein bisschen in der Stadt um, auch wenn sie sich bei den Zielen nicht ganz sicher waren. "Und was sagt der Friedhof von New Orleans? ", fragte Elena. Besichtigen wollten sie ihn trotzdem nicht, deswegen gingen die lieber zum Hafen und anschließend in eine Bar. Davon war Elena weniger begeistert. "Also der Eichhörnchen essende Stefan ist mir wesentlich sympathischer!", stellte Elena bei der Gelegenheit fest. Half aber nichts, sie wollten Stefan finden  und deswegen sahen sie sich hier um.
Elenas Versuch dem Barkeeper ein paar Informationen zu entlocken wurde von Damon nicht gerade mit Begeisterung aufgenommen, aber er unterstützte sie zumindest. Der ungläubige Blick des Barkeepers hätte Elena beinahe zum Lachen gebracht. Damon dagegen war wohl wer nicht zum lachen zumute. "Dann kennst du hier ja sicher schon viele Leute!", stellte Elena überflüssigerweise fest. "Kennst du zufällig einen Stefan salvatore?", fragte sie fand ganz direkt. Der Barkeeper war ja ganz offensichtlich kein Vampir, also bestand keine Gefahr darin nach Stefan zu fragen.
Kaum hatte Elena die Frage gestellt, bemerkte sie aus dem Augenwinkel eine Bewegung. Unter der Treppe war ein dunkler Zwischenraum, wo sich scheinbar eine Person versteckte. Weil dort aber kein Licht hinfiel, konnte Elena es nicht genau sagen. Fragend ging ihr Blick zu Damon.
"Ja  .... Nein .... also....", setzte der Barkeeper an. Auch sein Blick ging kurz in Richtung Treppe. "Habe ich noch nie gehört! ", antwortete er dann wenig glaubhaft.

Was Haileys Vorhaben anging war Nicki durchaus bereit zu helfen. Lag ja auch so schon zu viel Zeug rum und diese Lederriemen waren sicher teuer. Deswegen half sie nun dabei. Was die Pferde anging grinste sie ein wenig. "Stimmt. Sie Pferde von Damon und Elena sehen neben dir eher aus wie Ponys!", Damon war zwar auch sportlich, aber nicht so groß und weniger muskulös. Nicki gefiel Hailey da irgendwie besser. "Hast du vor Pferde zu züchten?", fragte sie neugierig. Währenddessen wurde auch fleißig eingefettet, jedenfalls bis der schwamm verloren ging. "Sei vorsichtig was du dir wünschst! ", warnte Nicki wieder mit diesem frechen Grinsen. Dann erzählte sie aber selbst ein bisschen. "Ich kann reiten und ich weiß ein gutes Pferd zu schätzen, aber ich verbringe nicht den ganzen Tag im stall!", erzählte sie. Diese enge Bindung zu einem Tier hatte Nicki nie gehabt, vermutlich weil sie kein eigenes Tier hatte. Cooper hatte es ihr aber irgendwie angetan. "Tja Hund und Herrchen müssen ja auch zusammen passen!"
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BeitragThema: Re: New Orleans   Di 09 Aug 2016, 21:05

„Mir auch“, stimmte Damon zu, denn besser Stefan stand auf Nager, als dass er auf Menschen stand. Nicht weil Damon Menschen so toll und schützenswert fand, sondern einfach weil man ständig Ärger an der Backe hatte, wenn man Menschen aussaugte und zerstückelte. Ob sie Stefan finden würden blieb leider abzuwarten. Damon war da skeptisch. Das hier war zweifelsfrei die schlimmste Zeit für Stefan Salvatore. „Der Friedhof von New Orleans ist wie diese Stadt, stilvoll und nicht langweilig. Es gibt viele Mausoleen und mindestens so viele Blumen und Pflanzenarten wie im botanischen Garten.“ Damon hatte keine seltsame Vorliebe für Friedhöfe, es war nur einfach interessant.
Sein Angebot mit dem Sex on the Beach Cocktail kam beim Barkeeper nicht an, oder er hörte ihn gar nicht. Stattdessen war er schwer damit beschäftigt Stefan zu kennen. Ein Blick zu Elena sagte Damon, dass sie ihm auch kein Wort glaubte. In dem Moment meinten sie etwas unter der Treppe wahr zu nehmen. Damon war so schnell auf den Beinen, dass man es tatsächlich schon beinahe für Vampirgeschwindigkeit halten konnte. „Letzte Chance Freundchen… kennst du Stefan?“ fragte Damon und stand nun zwischen ihm und der Treppe. „Was finden wir wenn wir nachsehen?“ fragte Damon bissig und beharrlich. So konnte man wirklich Angst vor ihm bekommen. Trotzdem behielt er ständig auch Elena im Blick, damit sie nicht in Gefahr geriet.

„Was kann ich dafür, wenn sie so klein sind? Ich bin mal ein Shire Horse geritten. Kennst du diese Rasse? DAS war die richtige Größe, aber leider sind sie eher langsam und galoppieren ungern. Man kommt also kaum voran“, beschwerte sich Hailey, grinste dabei aber. Pferde waren nun mal ein Fortbewegungsmittel und irgendwann wollte man ja ankommen. „Richtig züchten würde ich nur, wenn ich die passenden Pferde finde und das ist gar nicht so einfach.“ So weit war Hailey noch gar nicht mit seinen Überlegungen. „Was ist mit dir? Bist zu zufrieden in der Praxis, oder möchtest du auch noch studieren?“ fragte er, weil er inzwischen wusste, dass Elena darüber nachdachte. Nicki wurde aber schnell wieder frech und Hailey grinste. „Ja ich weiß… Wünsche können in Erfüllung gehen“, bestätigte er. Schon ging es mit ihren Sticheleien weiter. „Was soll das denn wieder heißen. Ich bin treu, so treu wie Cooper. Er sucht eben nur Bekanntschaften. So wie ich… nur denke ich, würdest du mir eine scheuern, wenn ich dir am Hintern schnuppere um dich besser kennen zu lernen. Also stelle ich besser Fragen. Was darfs denn später zum kauen sein?“ wollte er charmant auf seine Art wissen, was er für Nicki kochen durfte.
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BeitragThema: Re: New Orleans   Di 09 Aug 2016, 21:34

Der Friedhof war schnell vergessen, als sie in der Bar waren und den Barkeeper ausquetschten. Elena hatte ja durchaus vorgehabt das sehr freundlich und eher auf die angenehme Art und Weiße zu machen. Erstens hatte Damon damit aber ein Problem und zweitens funktionierte das bei dem jungen Mann nicht so richtig. Anstatt ein bisschen anzugeben und ihr über Stefan zu erzählen, was er wusste, stammelte der lieber rum. Herje, das war als Vampir irgendwie einfacher gewesen, da hatte Damon schon irgendwie recht. Der wurde aber auch als Mensch jetzt ein bisschen gefährlicher und sogar Elena erschreckte sich ein bisschen, als er aufsprang. Dabei bemerkte sie nicht, dass Damon sich zwischen sie und die Treppe stellte. Der Barkeeper wurde aber eindeutig ein bisschen zappeliger. "Möglich, dass hier hin und wieder jemand ist, der Stefan heißt. Junger Mann..... trinkt viel!" zahlt eher selten, aber das sagte er nun doch lieber nicht laut. "Aber mehr weiß ich nicht. Ehrlich!", jammerte er schon fast, als sowas wie ein Knurren aus dem Schatten zu hören war. Wer auch immer dort stand, er war nicht erfreut über die Worte des Barkeepers. "Wer seid ihr?", wollte dann eine Stimme wissen. Einen Moment später trat ein dunkelhaariger, junger Mann ins Licht. Braun gebrannte Haut und ein Surferboy-Lächeln. Elena war sich beinahe sicher, dass es sich hier nicht um einen Vampir handelte. Er trug keinen Ring und auch wenn hier nur wenig Licht rein kam, würde er das Risiko sicher nicht eingehen. Aber war das nun einfach ein Mensch? Elena bezweifelte es fast ein bisschen. "Ist nicht so gesund seine Nase in anderer Leute Angelegenheiten zu stecken!", erklärte er noch und machte dann einen weiteren Schritt auf die unbekannten Gäste zu. Elena sah zweifelnd zu Damon, der Barkeeper hatte sich hinter seinem Tresen verschanzt. Was nun? Der junge Mann musste Stefan ja kennen, sonst würde er sich nicht einmischen. "Also? Bekommst du das Maul auf oder ziehst du es vor dich jetzt schnell wieder zu verdrücken?", ging er Damon nun direkt an.

Nicki nickte, weil sie solch ein Pferd schon mal gesehen hatte. "Dann züchte doch schnelle Shire Horses!", schlug sie vor, auch wenn Nicki sich das eventuell ein bisschen leichter vorstelle als es war. Möglich wäre es ja durchaus ein großes und ein schnelles Pferd zu kreuzen, die Frage war nur was dabei heraus kam. Er fragte nach ihren Plänen für die Zukunft und da zuckte Nicki die Schultern. "Das passt schon so. Studieren ist wohl eher nix für mich!" Sie kam doch aus sehr einfachen Verhältnissen und dass sie es schon so weit gebracht hatte war ein kleines Wunder. Ein Studium traute sie sich eher nicht zu. Im Moment kam sie aber gut zurecht, sah man mal ab von der Verletzung. Ihre Lehre hatte sie aber nur Grayson zu verdanken, deswegen würde sie auch noch lange für ihn arbeiten. "Was hast du denn gelernt?", wollte sie von Hailey wissen. Nicki hatte mitbekommen, dass er als Soldat gedient hatte, aber sonst wusste sie nicht viel über ihn. "Da denkst du aber richtig!", stimmte Nicki grinsend zu. Am Hintern schnuppern war nicht so angesagt, aber... irgendwie freute sie sich ja doch über Haileys Gesellschaft. Sagen musste man das deswegen aber nicht gleich. "Schmeißen wir den Grill an?", schlug sie vor, als das Abendessen geplant wurde.
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BeitragThema: Re: New Orleans   Mi 10 Aug 2016, 20:43

„Junger Mann? Trinkt viel?“ fragte Damon als würde er mit jemand reden der regelrecht schwachsinnig war. „Ja das könnte er sein, der kleine Stefan… gibt’s sonst noch was, was ich wissen sollte? Wann kommt er hier her? Wie oft?“ fragte Damon ungehalten. Er wurde aber in seinem bevorstehenden Wutausbruch gestoppt, als sich jemand aus dem Schatten der Treppe löste und … knurrte? So ähnlich klang das nämlich. „Sag du mir erst, wer du bist, dann kriegst du vielleicht eine Antwort von mir“, erwiderte Damon seelenruhig und blickte dem Surferboy entgegen. Vor so einem kuschte er sicher nicht. Wo kämen sie denn da hin? Damon erkannte auch, dass er zu braun für einen Vampir war. Selbst mit Tageslichtring wurden Vampire in der Regel nicht zu Sonnenanbetern. Der hier sah aus, als ob er bei Wind und Wetter draußen war. Ein Werwolf vielleicht? Tja das Gute am Menschsein war, dass er Biss nun zwar unangenehm wäre, aber eher peinlich für den er austeilt und nicht tötet. „Ich suche Stefan Salvatore…. Falls du etwas über ihn weißt, wäre es gut, wenn du es mir jetzt sagen würde. Ich wäre dir sehr zu Dank verbunden“, sagte Damon scheinbar bemüht höflich. Der Barkeeper verdruckte sich und der Sunnyboy kam weiter auf Damon zu. Dieser zuckte nicht mit der Wimper, sondern blieb wie festgewachsen stehen. „Hab nicht vor mich zu verdrücken. Aber um zu kommunizieren braucht es eine Antwort. Dann sage ich wieder etwas und dann du und immer so weiter. Also wollen wir?“ fragte Damon sarkastisch. „Nochmal für die etwas Langsamen heute: Ich suche Stefan Salvatore. Wo kann ich ihn finden, oder wann hier treffen?“ fragte Damon sah Elena in seinem Rücken und war darauf gefasst zuzuschlagen oder auch in Deckung zu gehen… je nachdem.

„Schnelle Shire Horses? Na ja weißt du, man züchtet diese Pferde seit Generationen auf Zugkraft und nicht auf Schnelligkeit. Das wäre als wenn ich ein Shetland Pony nehmen und erwarte, dass es am Sonntag mit mir durch den Stadtpark tänzelt. Ich glaube es ist leichter, wenn ich mich nach einem ordentlichen Vollblut umsehe. Da wird sich schon etwas finden“, meinte Hailey, der eh erst einmal Geld brauchte, ehe er los ziehen konnte um Pferde zu kaufen. Hailey fettete weiter das Leder, aber auch Nicki erzählte ein wenig von sich. Studieren wollte sie also nicht. Nun das musste sie wissen, aber sie schien ihm recht intelligent zu sein. „Ich hatte vor dem Krieg begonnen zu studieren. Ingenieur auf Technik. Aber dann … war der Krieg gekommen und nun… fehlt mir das nötige Kleingeld und zu alt bin ich auch allmählich. Zumindest für die Uni.“ Hailey machte es nichts aus, dass dem so war. Nun hatte er andere Ziele. „Aber ich habe schon genug gelernt um drüben auf Veritas das ein oder andere zum Laufen zu bekommen.“ Die Brennerei, das Weingut und das alte Sägewerk boten durchaus einiges an Möglichkeiten. Seine Antwort wegen des Abendessens bekam er prompt. „Wenn die Dame das möchte, sicher“, bestätigte er ihren Wunsch. Der Grill wurde hier oft angeworfen, aber die Geschmäcker waren verschieden. „Bist du eher der gegrilltes Gemüse Typ, oder der mageres Hühnchen Typ, oder der saftiges Fleisch Typ?“ fragte er. Männer wollten ein anständiges Steak. Aber bei Frauen… da wurde Grillen schnell kompliziert…

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BeitragThema: Re: New Orleans   Mi 10 Aug 2016, 21:41

Der Barkeeper kam nicht mehr dazu eine Antwort zu geben, aber er sah auch nicht aus als würde er Wert darauf legen. Stattdessen kam ein Fremder, der Elena auch nicht gerade sympathisch war. Er legte sich sofort mit Damon an und natürlich ging der direkt darauf ein. War an sich ja auch verständlich, aber wenn man eben keine übernatürlichen Kräfte mehr hatte, war das manchmal nicht ganz so clever. Auch Elena war sofort in Alarmbereitschaft und rutschte zumindest mal von ihrem Hocker. "Geht dich nichts an!", antwortete der Fremde schlicht. Offenbar wollte er seinen Namen lieber nicht nennen. So richtig konnte Elena nicht abschätzen, ob der Man nun ein Freund von Stefan war oder eher Angst vor ihm hatte. So oder so kannte er ihn aber und war vielleicht ihre Chance Stefan zu finden. "Was ich über ihn weiß? Wenn du an deiner Freundin hängst hörst du lieber auf zu suchen und verkrümelst dich in das Loch aus dem du heute Morgen gekrabbelt bist!", riet er nicht so ganz freundlich ausgedrückt. So schnell ließ Damon aber nicht locker und so langsam wurde der Fremde ärgerlich. Er ballte die Fäuste und Elena konnte sehen, wie die Adern an seinen Unterarmen hervor traten. Nicht gerade beruhigend, weshalb sie ihre Hand kurz an Damons Schulter legte. Stumm sagte sie ihm, dass er doch bitte vorsichtig sein sollte. Ob das irgendwelche Wirkung hatte bezweifelte Elena allerdings, denn in dieser Hinsicht war Damon schon ein kleiner Macho und inzwischen gerieten die beiden schon deutlich aneinander. "Wenn du es so eilig hast, bringe ich dich jetzt gleich zu ihm!", antwortete der Fremde. Das klang aber weniger wie ein freundliches Angebot, mehr nach einer Drohung...

Was die Pferde anging widersprach Nicki nicht großartig, denn da hielten sich ihre Erfahrungen in Grenzen. Klang aber zumindest, als würde Hailey sich auskennen. "Vielleicht hilft dir Damon ja, der hat doch Spaß am Pferde züchten!" Bisher waren es zwar eher die kleinen Kraftpakete, aber wenn Hailey ihn fragte änderte sich das ja vielleicht auch. Über die Ausbildung konnte Nicki schon ein bisschen ausführlicher sprechen. "Muss ja nicht jeder studiert haben!", meinte sie ganz einfach. Praktische Fähigkeiten waren ihr wichtiger als irgendwelches Wissen, dass eben nur in Büchern gut war. Hailey schien ja eigentlich ganz geschickt zu sein. "Und sie überlassen dir Veritas einfach so?" Schließlich war das ein großes und sehr angesehenes Anwesen. Was die Technik anging hatte Nicki aber gleich noch ein paar Fragen. "Ich habe gehört, dass sie versuchen eine Kutsche zu bauen, die ohne Pferde fährt. Mit eigenem Antrieb. Weißt du etwas darüber?", für solche Sachen interessierte Nicki sich durchaus, aber als Frau hatte man wenig Chancen an brauchbare Informationen zu kommen. Immerhin das Abendessen durfte sie aussuchen. "Gemüse kocht man und Hühner legen Eier!" war ihre Antwort. Wenn grillen, dann musste es sich auch lohnen. War zumindest ihre Meinung. Nickis Blick fiel aber auf den Berg an Leder, der hier noch lag. "Bestehst du darauf das alles fertig zu machen, bevor wir was zu essen bekommen?" Dann wurde das hier nämlich eher ein Fasten.
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BeitragThema: Re: New Orleans   Do 11 Aug 2016, 19:39

„Wie unfreundlich!“ stellte Damon fest, weil der Sunnyboy sich einfach nicht vorstellen wollte. „Dann nenne ich dich Sunny… ich finde das passt zu dir. Sonniges Gemüt, umwerfender Charme und dann noch dieser Teint… warst du am Meer?“ fragte Damon im Plauderton und ohne jede Vorsicht. Das hatte er in den vielen Jahren des Vampir-Seins verlernt. Der andere wurde immer unfreundlicher und Damons Augen funkelten Angriffslustig. „Verkrümeln hat mir noch nie gefallen. Blöde Idee“, stellte er fest und sah den anderen immer noch verwegen an.
Elenas Hand auf der Schulter ließ Damon kurz inne halten. Er wollte ja vorsichtig sein, schon allein wegen ihr. Das war aber so schwer, zumal es für Damon wie eine Einladung klang. Keine sonderlich freundliche jedoch. „Kann es kaum erwarten“, säuselte er und wollte Stefan sehen. Elena würde er aber gern außen vor lassen, außerdem war ihm ganz recht wenn jemand hierblieb und überhaupt wusste, dass er mit diesem Typ gegangen war. Verdammt… die hätten Hailey mitnehmen sollen. Der wäre jetzt bestimmt nützlich gewesen. „Besser du bleibst hier und zeigst diesem Lurch, die man einen guten Sex on the beach mixt. Wenn ich wieder da bin kann ich sehr wahrscheinlich so einen gebrauchen. Und vielleicht mögen Stefan und Sunny auch einen?“ fragte er geradezu fröhlich. Endlich kam mal Bewegung in die Sache. „Also, Sunny… gehen wir?“ fragte er höflich und abwartend. Das konnte ja was werden. Aber entweder er sah nun wirklich gleich seinen Bruder, oder aber er steckte voll im Schlamassel. Oder auch beides… aber daran war Damon ja gewöhnt.

„Damon und Elena helfen mir schon genug“, sagte Hailey ein wenig betroffen. Er wollte die beiden nicht ausnutzen, wo sie ihm eh schon solch eine Chance boten. So viel hatte er gar nicht erwartet. „Ich will es aus eigener Kraft schaffen“, fügte Hailey hinzu. Er war sicher nicht der arroganteste Mensch dieser Welt, aber ein wenig Stolz hatte er. Dass nicht jeder studiert haben musste, sah Hailey inzwischen genauso. „Sie überlassen mir Veritas, so lange es im Aufbau ist. Ich renoviere es, danach haben wir eine monatliche Miete ausgehandelt und ich werde prozentual am Gewinn beteiligt.“ Das hatte er selbst so gewollt. Allerdings waren beide Konditionen sehr günstig für Hailey und er konnte wirklich nicht klagen. Umsonst wollte er das aber eben nicht und wenn Gewinn abfiel, würden sie alle etwas davon haben. Nickis nächste Frage ließ den Technik begeisterten Hailey aufblicken. Eine Frau, die sich für Technik interessierte? Da schlug sein Herz bei Nickis Anblick gleich noch schneller. „Ja, habe ich… es soll einen einfachen Motor haben. So ähnlich sogar wie die, die wir für die Brennerei nutzen.“ Hailey hatte in der Zeitung davon gelesen. „Ich glaube, dass es funktionieren könnte. Interessierst du dich für diese Dinge?“ fragte er sogleich, denn dann wäre sie wirklich eine Rarität. Und es wurde noch besser. Auf ziemlich schlagfertige Weise machte Nicki ihm klar, dass sie auch ordentlichen Hunger hatte und das bevorzugte, was man(n) nun mal am liebsten auf den Grill legte. „So gefällt mir das und nein, das müssen wir nicht alles heute machen. Ich werfe den Grill an und wenn er heiß ist, lassen wir das erst mal liegen. Das läuft uns auch bis morgen nicht weg.“ Hailey war regelrecht Feuer und Flamme…. Sprichwörtlich für diese Idee. „Wieso ist eine so pfiffige Frau wie du alleine?“ fragte er einmal mehr verwundert. Und gut sah sie auch noch aus…
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BeitragThema: Re: New Orleans   Do 11 Aug 2016, 20:48

Am liebsten hätte Elena die Hände über dem Kopf zusammen geschlagen und sich jetzt einen starken Drink bestellt. Was machte Damon denn da? Sie waren mit dem Wissen in diese Stadt gefahren, dass es hier nur so vor Gefahren wimmelte und dass es auch nicht gerade ungefährlich war einen Ripper zu suchen. Sie hatten sich darauf geeinigt vorsichtig vorzugehen und erstmal die Lage zu checken. Und jetzt? Jetzt legte Damon sich mit dem erst besten übernatürlichen Wesen an, das ihnen über den Weg lief. Elena unterdrückte ein Seufzen und wartete erstmal ab, aber so langsam wurde es dann doch brenzlig, denn der Fremde -der Dank Damon nun 'Sunny' hieß- sah nicht so aus als würde er klein bei geben. Dagegen wurde der Gesichtsausdruck langsam ziemlich hart und er biss die Kiefer zusammen. Damons Aufforderung war klar, aber da spielte Elena nun wirklich nicht mit. "Den Drink kannst du dir selbst mixen, ich bleib ganz sicher nicht hier!" Zum einen nicht, weil Elena diese Bar mehr als nur unheimlich war und sie gar nicht wissen wollte wer sich hier noch so versteckte. Zum anderen aber auch, weil sie Damon nicht alleine mit diesem Fremden mitgehen lassen würde. Entweder der murckste ihren Ehemann einfach hinter der nächsten Ecke ab oder er brachte ihn wirklich zu Stefan.... schwer zu sagen welches die harmlosere Variante wäre.
'Sunny' grinste und wackelte mit den Augenbrauen. "Oh ich bin sicher über diesen Leckerbissen wird er sich freuen!", stellte der Fremde ganz unverholen fest, während er Elena nicht gerade zurückhaltend musterte. "Dann also los....Ladys first!", spielte er den Gentleman und deutete zur Türe. Elena wechselte noch einen Blick mit Damon, das war so gar nicht was sie geplant hatten. Nun hatten sie aber keine andere Wahl und deswegen ging Elena nun auch nach draußen...

Haileys Einstellung kommentierte Nicki mit einem anerkennenden Nicken. Sich helfen zu lassen war keine Schande, aber auf Kosten von anderen zu leben war auch für sie keine Alternative. Deswegen war Haileys Vorhaben für sie durchaus ein bisschen Anerkennung wert. Ganz ähnlich war es bei ihr ja auch. Grayson hatte ihr die Ausbildung ermöglicht und stellte ihr das Zimmer an der Praxis, dafür arbeitete sie für ihn und kümmerte sich um alles mögliche. Im Grunde genommen eine ähnliche Abmachung. Auch auf ihre nächste Frage hatte Hailey eine Antwort und scheinbar hatte er sich auch schon Gedanken darüber gemacht. "Ich weiß ja nicht so recht..." Nicki fand das zwar interessant, konnte es sich aber nicht so richtig vorstellen. "Wäre auf jeden Fall interessant. Aber wie soll die Lenkung funktionieren?" Beim Pferd hatte man eben Zügel, aber wenn es keine Pferde gab? Auf Haileys Frage hin nickte sie leicht. "Ja ich finde es interessant solche neuen Erfindungen zu beobachten. Ich glaube die Technik wird immer wichtiger werden!" Ganz ersetzen würde sie das Tier aber wohl nicht.
Was das Essen anging waren sie sich ebenfalls schnell einig und deswegen wurden nun noch ein paar Teile geputzt, bis der Grill heiß genug war um das Fleisch darauf zu legen. Haileys Frage war nicht verwunderlich, aber Nicki hatte natürlich die passende Antwort. "Weil so eine pfiffige Frau keinen Mann braucht!", antwortete sie keck. So ganz entsprach das wohl nicht der Wahrheit, denn eine gute Partnerschaft tat jedem gut, aber zugeben konnte Nicki das nicht. "Außerdem.... alleine bin ich sicher nicht!" sie hatte ihre Freunde und das war Nicki auch wichtig. Wo sie schon mal beim Thema waren, wollte Nicki es auch ein bisschen genauer wissen. "Was ist mit dir? Hast du jetzt erstmal die Schnauze voll?" Von seiner ehemals Verlobten hatte er mal bei einem guten Wein berichtet.
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BeitragThema: Re: New Orleans   Do 11 Aug 2016, 22:04

Damons Rechnungen gingen heute irgendwie nicht auf. Sunny wollte nicht wie er wollte. Elena wollte nicht wie er wollte und der Barkeeper war eh doof. Da blieb nur gute Miene, zum nicht so erfolgreichen Spiel zu machen. Er funkelte nur jetzt Elena wütend an, aber das half nicht viel. Wenn sie etwas nicht wollte, dann wollte sie nicht. Damon wusste, dass er sie so nicht abschütteln konnte. „Schön!“ giftelte er bloß und sah Sunny an. „Können wir?“ forderte er ihn auf. Ja gut, eigentlich war das anders geplant gewesen, aber wenn die Gelegenheit Stefan zu finden nun da war, warum sollten sie sie nicht beim Schopfe ergreifen.
Sunny spielte den mies gelaunten Gentleman. Damon pfiff aber warnend durch die Zähne, als dieser Elena einen Leckerbissen nannte. „An deiner Stelle würde ich nicht so über meine Frau reden. Kommt nicht gut“, grumelte Damon vor sich hin und dackelte trotzdem hinterher. Er war gespannt, was das werden sollte, nahm aber Elenas Hand, erstens um genau zu wissen wo sie war und zweitens um sicherzustellen, dass sie nicht ganz grantig wurde. Sie hatte sich das bestimmt anders vorgestellt. Aufmerksam betrachtete er die Gegend, aber bisher konnte er nichts Auffälliges entdecken. Trotzdem war er auf der Hut.

Hailey war im Grunde schon mal froh, dass ihn ein weibliches Wesen nicht gleich vorverurteilte, weil er keinen eigenen Besitz vorweisen konnte. Nach seinem jüngsten Erlebnis mit seiner Verlobten hatte er das Gefühl Geld und Besitz war das Einzige was Frauen interessierte. Nicki war nicht so wie es aussah… aber sie schien auch nicht wirklich an ihm interessiert. Höchstens als Kumpel. Aber auch das war er gerne…. Wenngleich ihn die junge Frau auch von Tag zu Tag mehr interessierte. Weil sie sich sogar für Technik interessierte ging ihnen der Gesprächsstoff wohl nicht aus. „Ich denke so ähnlich wie auf einem Schiff. Dort hat man runde Steuer“, erklärte Hailey und war selbst gespannt auf die Entwicklung. „Ich bin gespannt, was aus dieser Idee wird. Ich wird´s verfolgen. Was denkst du…. Was sollte man dringend mal erfinden?“ fragte Hailey im Plauderton.
Dass sie nicht auf Partnersuche war, bekam Hailey nun auch noch wortwörtlich zu hören. Aber verschrecken konnte ihn das nicht. Er stellte sich an den Grill und briet ihre Steaks scharf an. „Ich hoffe aber, einen Freund kann sie gebrauchen?“ fragte er, denn so schnell wollte er nicht aufgeben und eigentlich war er ganz froh, dass sie sich ihm auch nicht gleich an den Hals warf. So eine brauchte er nicht nochmal. „Ja ich hab erst mal die Schnauze voll“, nickte Hailey und wendete die Steaks. „Wie willst du das Steak?“ fragte er geschäftig und grinste über ihr freches Grinsen. Wenn sie nur wüsste, wie süß Nicki dann aussah. „Vielleicht sollten wir uns zusammen tun. Du willst keinen Mann, ich keine Verlobte… ich jage deine Verehrer fort und du …. Meine Verehrerinnen?“ bot er lachend an. Aber er würde das glatt so machen.
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BeitragThema: Re: New Orleans   Fr 12 Aug 2016, 21:58

Den bösen Blick von Damon registrierte Elena zwar, aber davon ließ sie sich sowas von gar nicht beeindrucken. Wenn er meinte hier einen Alleingang starten zu müssen, musste er nun eben auch damit leben, dass sie sich das nicht gefallen ließ. Deswegen kam einfach nur ein giftiger Blick zurück und damit war die Diskussion beendet bevor sie begonnen hatte. Elena wollte gar nicht wissen wie Damon sich aufführen würde wenn sie auf die Idee käme alleine nach Stefan zu suchen. Pah! Jetzt war aber keine Zeit um zu streiten, denn 'Sunny' ließ sich nicht lange bitten, er deutete den Weg und zog dann los. Damons Drohung hinterließ keinen großen Eindruck. "Ein Glück versuche ich nicht dich zu beeindrucken!" Da war es ihm ganz egal was Damon über die Spitznamen dachte, die er Elena gab. Nun diskutierte er aber nicht weiter, sondern marschierte flott voran. Elena dagegen sah kurz zu Damon und drückte dann leicht ihre Hand. Natürlich gefiel ihr das nicht besonders gut, aber nun steckten sie gemeinsam da drin und mussten sehen, was sie daraus machten.
'Sunny' brachte sie in ein beeindruckendes Anwesen. Was die Salvatores nicht wussten, es gehörte niemand geringerem als einem gewissen Mikaelson. Der war allerdings nicht da, dafür aber eben Stefan. "Stef, Besuch für dich!", rief Sunny in die große Halle hinein. Für Elena war nicht mal zu erkennen, dass überhaupt jemand ihm Haus war. Zumindest konnte sie nichts hören. Es dauerte aber nicht lange, bis Stefan mit einem Drink in der Hand die Treppe herunter schlenderte.
"Na sieh mal einer an, wen haben wir denn hier?" Die Ähnlichkeit war durchaus da, aber der Gesichtsausdruck, die Mimik, die ganze Körpersprache passte so gar nicht zu dem Stefan, den Elena kennen gelernt hatte....

Es wurde gleich ein bisschen gefachsimpelt und Nicki sah nun wirklich interessiert zu Hailey. "Ich war noch nie auf einem Schiff!", musste sie gestehen. Höchstens mal ein Ruderboot hier auf dem See, aber das funktionierte ganz anders. "Aber ich glaube ich weiß was du meinst!" Auf jeden Fall war sie gespannt was daraus wurde und wenn es so eine Erfindung geben sollte, dann wollte Nicki unbedingt mit einem solchen Wagen fahren. Hailey nächste Frage war nicht so leicht zu beantworten. "Ein Gerät um Lebensmittel zu kühlen! Dann würde alles nicht so schnell verderben und man könnte es länger aufbewahren!", stellte Nicki dann fest. Wenn man wusste wie sich Hunger anfühlte dachte man über sowas nach. "Und ich denke im Medizinischen Bereich kann noch viel entwickelt werden. Hast du schon mal vom Röntgengerät gehört?", fragte sie Hailey dann als nächstes.
Nun kümmerten sie sich vor allem um das Abendessen. Nicki schnitt ein bisschen Brot und holte ihnen Geschirr, was mit den Krücken nicht so leicht war. "Kann nicht schaden!", antwortete Nicki auf Haileys Frage hin. Genau genommen konnte sie einen echten Freund sogar richtig gut brauchen, aber das so offen zuzugeben war nicht so leicht. "Medium!", war das Fleisch ihrer Meinung nach am besten. Nicki setzte sich schon mal und lachte dann über seinen Vorschlag. "Mhhm interessante Idee.... bekomme ich da überhaupt was zu tun?", neckte sie ihn ein bisschen, aber das konnte er abhaben.
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BeitragThema: Re: New Orleans   Sa 13 Aug 2016, 10:35

Nun gut, der Haussegen bei Salvatores hing schief. Elena und Damon lieferten sich einen: Wer kann am allbösesten gucken Wettbewerb, den aber keiner so recht für sich entscheiden konnte. Es würde wohl also in die Verlängerung gehen. „Na dann eben nicht“, plapperte Damon, weil Sunny nicht zu beeindrucken war. Pech gehabt!
Sie folgten ihm trotzdem und gelangten in ein wirklich herrschaftliches Anwesen. Damon konnte nur staunen. „Stef scheint es weit gebracht zu haben“, murmelte Damon und fragte sich wie sein Bruder dazu gekommen war. Vielleicht würden sie es erfahren, vielleicht auch nicht. Im Inneren rief Sunny nach Stefan und schon zeigte er sich auf der Treppe. Gut gekleidet, mit lässigem Drink in der Hand und mit einem Blick den Damon kannte…. Der Ripperblick. Er drückte Elenas Hand und erwiderte dennoch Stefans Blick. „Ja, Überraschung“, zirpte Damon und wackelte mit den Augenbrauen. Verstecken brachte nun ja nichts mehr.
Stefan kam gelassen näher und stand dann beiden gegenüber. Damon zuckte auch mit keiner Wimper. „Wir wollten mal nach dir sehen, Brüderchen“, frohlockte Damon und merkte wie beherrscht Stefan war. Hatte er gerade erst ein Schlachtfest hinter sich weil er so ruhig wirkte.
„Nun habt ihr mich gesehen“, erwiderte Stefen stoisch.
„Na nicht so eilig…. Lust auf einen Spaziergang?“ fragte Damon und ließ sich scheinbar von der abweisenden Art seines Bruder nicht beeindrucken.
„Nicht interessiert… es sei denn…“, begann Stefan und sah Elena an. „Du würdest gern mit mir alleine ein wenig durch New Orleans spazieren?“
Das passte Damon gar nicht. „Oh nein, schlechte Idee. Uns …. Also Elena und mich gibt’s nur im Doppelpack“, meinte er bestimmt und hackte sich bei Elena unter. „Nicht war, Liebling?“ fragte er flirtend.
„Lassen wir doch die Lady entscheiden…“, warf Stefan ein und wartete auf die Antwort Elenas.

„Noch nie auf einem Schiff?“ fragte Hailey. „Das müssen wir ändern“, stellte er fest und stellte fest, wie gerne er etwas mit Nicki unternehmen würde. Warum war er so gern mit ihr beisammen? Das verwirrte ihn selbst. Sie war so anders als die Frauen, die er bisher begehrt hatte. Oder wollte er wirklich einfach nur eine Kumpeline? Andererseits… verkehrt wäre das auch nicht.
Sie hatte genug Vorstellungsvermögen um sich so etwas zumindest vorzustellen und ihre Vorstellungskraft ging noch weiter. „Ja das wäre gut. Es ist ziemlich mühselig die großen Eisblöcke in die Keller zu schaffen und dort in die Stahltruhen zu wuchten. Aber wie das ohne Eisblöcke gehen soll, weiß ich nicht“, da endete zumindest Haileys Vorstellungskraft. „Nein? Was ist das? Ein Röntgengerät?“ wollte er gleich wissen, weil er gerne dazu lernte.
Ehe er eine Antwort bekam holte sie aber Geschirr und etwas Brot. Ihr Steak briet er Medium und als es gut war, legte er es ihr auf den Teller. „Guten Appetit…wenn du nun die erste Frau bist, die auch noch ein Steak ganz verputzt, heirate ich dich!“, sagte er leichthin und mit einem Lächeln. Sie war das unkomplizierteste Mädchen, das er sich vorstellen konnte. Hailey nahm sich sein Steak und setzte sich zu ihr. Es war im Scherz gesagt, aber er bewunderte sie durchaus. „Na das will ich wohl meinen… sie laufen mir sonst Scharenweise nach die Hühner“, nickte er und ließ mal offen, ob er damit die Hühner meinte die Eier legte, oder doch die, die einen Rock trugen. „Eigentlich habe ich ja Cooper um eine abschreckende Wirkung zu erzielen… aber der ist ja ständig anderweitig beschäftigt“, beschwerte sich Hailey nicht ganz ernst gemeint.
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BeitragThema: Re: New Orleans   Sa 13 Aug 2016, 16:17

"Gehört nicht ihm!", antwortete Sunny lachend, als hätte Damon gerade einen Witz gerissen. "Er ist hier nur Gast...!" So wie eigentlich alle anderen auch, bis Klaus sich ein neues Spielzeug suchte. Wobei selbst Sunny zugeben musste, dass selten jemand so lange mit Klaus 'befreundet' war wie Stefan inzwischen. War ihm aber egal, solange er auch seinen Platz hatte. "Was wollt ihr überhaupt von dem?", fragte Sunny. Als Mensch würde er nicht gerade nach einem blutrünstigen Vampir suchen gehen, aber bitte, konnte ja jeder machen was er wollte.
Stefan jedenfalls schien die beiden zu kennen, Begeisterung sah aber irgendwie anders aus. Dieser kühle Ausdruck in den Augen ließ Elena einen Schauer über den Rücken laufen und deswegen rückte sie unbewusst ein bisschen näher an Damon ran und hielt auch seine Hand. Da war der Ärger über dieses überstürzte Treffen schnell vergessen, denn alleine sein wollte sie hier definitiv nicht. Damon sah dagegen aus, als wäre das alles vollkommen normal. Er ließ sich kaum beeindrucken, genauso wenig wie Stefan. So und am Ende.... am Ende musste Elena das ausbaden. Ganz toll! Wie der Hase zwischen Schlange und Wolf saß sah sie die Salvatorebrüder an. Dabei erinnerte Elena sich aber noch gut an den Auslöser für das ganze Schlamassel: Katherine und Stefan hatte die gemeinsame Ewigkeit gewollt, nur hatte Katherine lieber auch Damon gewollt. Das Stefan deswegen auf ewig enttäuscht war konnte sich jeder denken. Deswegen hielt Elena es vielleicht sogar für sinnvoll, dass sie mit ihm gehen würde. Die Frage war nur, konnte sie Stefan vertrauen? Damon schien nicht der Meinung zu sein. "Was gibt es hier denn zu sehen?", wollte Elena deswegen keck wissen. Wenn, dann sollte Damon wenigstens wissen wohin sie gingen. Stefan grinste siegessicher. "Oh ich zeig dir alles was du sehen willst, mach dir da mal keine Sorgen. Wird auf jeden Fall spannender als mit dem Langweiler da!" Das war ja nun irgendwie verkehrte Welt....

Es zeigte sich, dass Hailey wohl schon viel erlebt hatte. Aber da er genau wie Damon im Krieg gekämpft hatte, war das auch kein Wunder. "Was ist denn so toll daran?", wollte sie wissen. Über den See zu schippern war ja ganz nett, aber tagelang auf einer Nussschale gefangen zu sein.... Nicki kannte verlockendere Gedanken. Was die zukünftigen Erfindungen anging hatten sie gleich viele Ideen, ob das umsetzbar war wusste aber keiner von ihnen. "Ich habe gehört sie forschen an einem Gerät, das Dinge einfach durchleuchten kann. Man sieht dann was darin ist, ohne den Gegenstand zu öffnen. Angeblich soll es damit sogar möglich werden Bilder vom Skelett zu machen." So richtig konnte Nicki sich das aber selbst nicht vorstellen. Eine tolle Sache wäre es aber auf jeden Fall. "Was sollte deiner Meinung nach mal erfunden werden?", fragte sie Hailey nun seinerseits.
Nun gab es aber erstmal was zu beißen und zumindest Grillen konnte Hailey scheinbar gut. Der passende Spruch dazu kam natürlich auch wieder, bracht Nicki aber sogar zum Lachen. "Dann stell dich hinten an!", antwortete sie frech. Gut, die Liste der Verehrer war nicht besonders lang, weil Nicki die meisten auf Anhieb vergraulte. Hailey war da hartnäckiger, was Nicki sogar ein bisschen imponierte, irgendwie war er ja schon was besonderes. Nun wurde aber erstmal ordentlich reingehauen. "Der hat wohl besseres zu tun!", stimmt Nicki zu. Wie aufs Stichwort kam Cooper nun aber um die Ecke getrabt, der hatte eindeutig das Fleisch gerochen. "Tja, dein Steak hat das Herrchen wohl vergessen...", stellte Nicki fest. Weil sie aber ein Herz für arme kleine Hunde hatte, schnitt sie ihm ein Stückchen ab.
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BeitragThema: Re: New Orleans   Sa 13 Aug 2016, 18:39

„Oh dann hat mein Brüderchen ja einflussreiche Freunde.“ Damon ging ein Licht auf. DAS hier musste das Mikaelson Anwesen sein. Nur die hatten so viel Schotter zum Protzen und Stefan war als Ripper zu dem Urvampir gegangen und das Drama hatte seinen Lauf genommen. „Ist Mr Mikaelson auch anwesend?“ fragte Damon völlig unverfänglich, aber gut wäre es das schon zu wissen und langsam taute Sunny ja richtig auf – für seine Verhältnisse.
Damon merkte, wie Elena näher an ihn heranrückte. Tja Pech gehabt, sie hatte ja nicht in der ‚Old Owl‘ bleiben wollen. Das hatte sie nun davon, aber alleine lassen wollte Damon sie auch keinesfalls mit Stefan. Es kam aber noch besser und Elena fragte nach den Sehenswürdigkeiten! Damon sah sie an als sei sie nicht ganz dicht. Dass dies womöglich eine Ablenkung sein sollte kam dem eifersüchtigen jungen Mann nicht in den Sinn. „Weißt du Stefan, wir sind immer noch frisch verliebt wie am ersten Tag. Da lässt man sein Herzblatt ungern aus den Augen. Ich komme also gern mit“, blinzelte Damon unschuldig.
Stefan nickte Sunny nur zu und schon wurde Damon gepackt. „Aua!“ beschwerte dieser sich und wehrte sich. Elena aber hielt er elegant die Hand hin. „Keine Sorge…auf Damon wird man gut aufpassen. Gehen wir Elena?“ fragte Stefan galant…. Wäre da nur nicht der kalte Ausdruck in seinen Augen. Damon wurde es jetzt zu bunt. Er schlug und trat um sich und kassierte einen harten Schlag in die Magengegend, dann ging er zu Boden. Warnend sah Stefan Elena an: „Wenn du nicht willst, dass ihm Schlimmeres geschieht, komm mit.“ Das war sein letztes Entgegenkommen, danach würde es unschön werden.

„Was daran toll ist?“ fragte Hailey, ehe ein äußerst optimistischer Vortrat über die Seefahrt begann. „Die Freiheit, das Meer, die Wellen, einfach alles. Es ist eine andere Welt. Mit anderen Gefahren, anderen Möglichkeiten und ganz neuen Eindrücken. Man muss es einmal erlebt haben“, sagte Hailey und wirkte aufgekratzt wie ein Junge. Freiheit bedeutete ihm sehr viel und alles was damit zusammen hing. „Irgendwann zeige ich es dir mal und wenn es nur für einen Tag ist“, versprach er übermütig. Aber auch Nicki hatte Themen die ihn interessierten und bei dem Röntgengerät gehörte ihr sein ganzes Interesse. „Wie soll das gehen? Mit sehr starkem Licht? Wer forscht daran?“ fragte er gleich weiter, vergaß dabei aber nicht die Steaks.
„Meiner Meinung nach?“ wiederholte Hailey. „Das Ding mit dem eigenen Antrieb und Steuer finde ich gut. Ich finde aber man sollte vor allem auch die Dinge weiter entwickeln, die wir schon haben. Die Dampfmaschinen zum Beispiel. Sie könnten viel effizienter sein, wenn man über die Verbrennung nachdenkt“, plapperte er gleich los und hätte nie gedacht, dass er je ein Mädchen fand, mit dem man über Technik reden konnte. Er freute sich jedenfalls und versteckte das nicht.
Nur dass er sich bei den heiratswilligen Verehrern hinten anstellen musste passte nicht und Hailey zog einen Fluntsch. „Wie gemein“, grantelte er nicht ernst gemeint und servierte dann lieber die Steaks, ehe Cooper auch angetrödelt kam. Und schon bekam er etwas von Nicki. „Ha!“ machte Hailey. „Nun kann ich dich eh nicht mehr heiraten, weil du das Steak nicht alleine gegessen hast.“ Tja das hatte sie nun davon.
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BeitragThema: Re: New Orleans   Sa 13 Aug 2016, 20:39

Im Gegensatz zu Damon war Elena ein bisschen langsamer. Sie verstand erst wo sie hier waren, als er die Mikaelsons erwähnte. Da zuckte sie schon fast ein bisschen zusammen. Erst vor ein paar Stunden hatten sie sich darüber unterhalten, dass sie sich von Klaus fernhalten wollten. Das hatte ja wunderbar funktioniert.... Sunny schien genauso überrascht zu sein, dass Damon Klaus kannte und da bröckelte die sonst so coole Fassade doch einen kleinen Moment. "Ich glaube er ist mit seiner Schwester unterwegs!", antwortete er dann aber und so entspannte Elena zumindest wieder ein kleines bisschen.
Das hielt allerdings nicht sonderlich lange, denn als Stefan auftauchte wurde es schnell brenzlich. Elena versuchte es mit galanter Ablenkung, Damon mit Eifersucht und am Ende brachte es ihnen erst nichts. Elena sah Damon fragend an, weil sie selbst nicht wusste was jetzt richtig war. Gerade eben hatte sie noch seine Hand gehalten und im nächsten Moment wurde ihr Damon auch schon entrissen. Erschrocken sah Elena zu Sunny, der den unterlegenen Menschen mit Leichtigkeit festhielt. Stefans Angebot klang wenig verlockend und Elena zögerte. "Stefan... wir können doch einfach....", setzte sie an. Im selben Moment ging Damon zu Boden, weil Sunny ihm einen Schlag in den Magen verpasst hatte und natürlich wollte Elena sofort zu ihm, doch Stefan stellte sich ihr in den Weg. Der nächste Satz war eine unverholene Drohung und nun blieb nicht viel. Elena sah nochmal zu Damon und nickte dann einfach, sie wollte nicht, dass ihm etwas passierte. "In Ordnung...." Stefan grinste zufrieden. "Ladys first!" und damit geleitete er Elena nach draußen und brachte sie sofort ins Partyviertel der Stadt. Locker einen Arm um ihre Schultern gelegt kontrollierte er ganz genau wohin sie ging. "Weißt du Elena .... vielleicht würde es dir hier sehr gefallen, wir hätten bestimmt eine Menge Spaß!" Klang nach einem unmoralischen Angebot und Elena sah den jüngeren Salvatore skeptisch an. "Ich glaube das wäre nichts für mich .... bin kein Stadtmensch!", redete sie sich raus. "Du warst auf der Ranch eigentlich auch ziemlich glücklich!", setzte sie dann an, um es einfach mal zu versuchen. Einmal hatte Elena ja schon erlebt, wie man einen Ripper wieder zur Vernunft.... oder besser zum Gefühl brachte.
Sunny passte der Aufpasser Job gar nicht. Er nahm sich einen Drink, aber danach war es ihm schon zu langweilig. "Ach das bringt doch eh nichts, die siehst du eh nie wieder!", stellte er fest und verdrückte sich dann. Gab besseres zu tun!

Scheinbar war Hailey ein Fan des Seefahrens und ein bisschen steckte er Nicki damit sogar an. Hörte sich zumindest sehr interessant an, was er da berichtete. Deswegen wehrte sie das Angebot auch nicht gleich ab. "Abgemacht!"; antwortete sie stattdessen. Grundsätzlich war Nicki immer offen für solche Aktionen, denn sie wollte möglichst viel erleben, auch wenn ihre Möglichkeiten sehr begrenzt waren. Auch bei der Technik schienen sie ein ähnliches Interesse zu haben. "Ich weiß es nicht, ich kann es mir nur schwer vorstellen wie das funktionieren soll....", gestand Nicki. Sie hoffte aber auf jeden Fall darauf das noch erleben zu dürfen.
Hailey schien sich vor allem für Fahrbares zu interessieren, aber das war ja auch spannend. Deswegen stieg Nicki gleich wieder auf das Thema ein. "Wenn du dich damit auskennst, warum tüftelst du dann nicht ein bisschen? Auf Veritas könntet ihr das doch ausprobieren!" Im Sägewerk und auch in der Brennerei konnten sie sicherlich testen, was sich verbessern ließ. Erstmal musste aber natürlich alles in Gang gebracht werden. In Gang kam so langsam auch das Geflirte, wobei sich Cooper da geschickter anstellte als sein Herrchen. Der bekam immerhin was zu futtern und freute sich darüber sichtlich. "Kannst mir ja was von deinem abgeben!", antwortete Nicki frech. "Aber wenn du deinen Hund schon nicht fütterst muss ich das eben machen!" Gut, Cooper sah nun nicht gerade aus als würde er vom Fleisch fallen, aber trotzdem.
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BeitragThema: Re: New Orleans   Sa 13 Aug 2016, 21:13

Damon merkte, wie Elena zusammenschrack, als sie die Mikaelsons erwähnten. Na wenn er nicht da war, hatten sie ja nochmals Glück gehabt. Hoffentlich. „Oh ja, Zeit mit der Familie zu verbringen ist auch sehr wichtig. Da hat Mr Mikaelson Recht“, frohlockte Damon. Er war auch zufrieden, da er Sunny doch endlich mal überraschen konnte. Leider hielt die neue Freundschaft zu Sunny nicht sonderlich lange. Damon bekam seine Faust zu führen und ging zu Boden. Das war gar nicht gut… echt nicht. Elena gab nach und ging mit Stefan. Damon aber musste noch ein wenig Zeit mit Sunny verbringen, bis es diesem zu langweilig wurde und er sich trollte. Na vielen Dank auch! Früher hatte man ihn für viel gefährlicher gehalten. Man hatte ihn eingesperrt, oder angekettet, oder sogar beides und nun ließ man ihn einfach liegen? Die Dinge hatten sich eindeutig geändert. Aber gut… dann nichts wie hinter her.

„Die Ranch?“ fragte Stefan als müsste er sich erst wieder daran erinnern. „Ach das war früher einmal. Seit Klaus mir gezeigt hat, wie viel Spaß man hier haben kann, sehe ich das anders.“ Stefan dirigierte Elena weiter durch die Straßen, in denen es immer voller wurde. „Weißt du… ich zeige dir wie viel Spaß man hier haben kann. Vielleicht siehst du dann Vieles anders. Meine Tür steht dir immer offen.“ Wobei …. Er hatte ja gar nicht vor, Elena einfach wieder gehen zu lassen.
Damon brauchte eine ganze Weile, bis er Stefan und Elena in inniger Umarmung von hinten sah. Er zog eine Eisenkraut Spritze auf und versteckte sie in seinem Ärmel. Weil die Straßen jetzt wesentlich belebter waren, konnte er sich auch an einen Vampir heranpirschen. Gekonnt rammte er Stefan von hinten die Spritze in den Hals und dieser ging ratzfatz zu Boden. „T´schuldige…. Falls es gerade romantisch wurde“, sagte er zu Elena und zwinkerte. „Bist du in Ordnung?“ fragte er sie und prüfte ob Stefan wirklich weg getreten war. Die Leute blieben stehen und Damon zog Stefan mit sich in die Höhe. „Schlimm wenn junge Leute in dem Alter nur noch Alkohol im Kopf haben“, sagte er zu einer Frau die den Kopf schüttelte. „Bringen wir ihn ihns Hotel“, sagte er dann aber zu Elena und hoffte, dass sie ihm half. Stefan war ganz schön schwer und Damon kein Vampir mehr mit Superkräften.

„Abgemacht“, nickte Hailey und würde die Idee mit dem Schiff so schnell nicht vergessen. Technische Details wurden ausgetauscht und Hailey wusste jetzt schon mit wem er in Zukunft diese Dinge erläutern würde. „Ich denk, dass es funktionieren wird.“ Hailey sah das positiv und in den letzten hundert Jahren hatte sich ganz schön was getan. „Oh das tue ich schon“, antwortete Hailey als sie meinte, er sollte doch selbst ein wenig forschen. „Ich teste einen neuen Motor im Sägewerk und auch in der Brennerei überlege ich mir wie wir effizienter arbeiten können. Du kannst es dir gerne mal ansehen, wenn es deinem Bein besser geht. Kann ich da eigentlich etwas für dich tun. Ich kann gut massieren, sagt man“, eröffnete er einladend und dachte gar nicht darüber nach, dass es eine Anmache sein könnte. Er wollte Nicki nur gerne etwas Gutes tun. „Durch die ungewöhnliche Belastung versteifen sich die Muskeln in deinen Schultern, im Rücken und in den Armen und das andere Bein wird auch stärker belastet. Ich interessiere mich nicht nur dafür wie Maschinen funktionieren, sondern auch wie Menschen funktionieren.“ Dass sie langsam flirteten merkte aber auch er. Cooper saß nun sabbernd neben Nicki und Hailey schnitt ihr ein großzügiges Stück von seinem Steak ab, damit sie auch ja satt wurde. Mit scheinbar ernster Miene sah er zu Cooper. „Und wenn du noch einmal so tust, als würdest du verhungern…. Setze ich dich auf Diät. Einen ganzen Tag lang!“ Falls er das selbst übers Herz bringen würde.
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Elena Gilbert

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BeitragThema: Re: New Orleans   Sa 13 Aug 2016, 22:03

Schneller als Elena lieb war bekam sie jetzt eine Stadtführung der anderen Art. Das war schon ein sehr seltsames Gefühl. Früher -oder eben in der Zukunft- hatte Elena viel mit Stefan unternommen und sie hatte sich immer wohl gefühlt. Jetzt war das vollkommen anders, aber Stefan war auch nicht wieder zu erkennen. Dieser kühle Ausdruck in seiner Stimmte und dieses seltsame dunkle Leuchten in den Augen. Alle Instinkte sagten einem da Gefahr an, aber flüchten konnte Elena eben nicht. "ich glaube wir haben unterschiedliche Auffassungen von Spaß!", stellte Elena bei der Gelegenheit mal fest. Was Stefan da andeutete klang nicht besonders verlockend wenn man wusste, womit er sich die Zeit so vertrieb. So schnell gab sie aber nicht auf. "Was ist denn so toll daran?", wollte sie es ein bisschen genauer wissen. "Vermisst du gar nichts aus deinem Leben früher? Erinnerst du dich überhaupt daran?", fragte sie weiter. Vielleicht brachte es ja irgendwas, zumindest verschaffte es ihr Zeit. Fieberhaft überlegte Elena, wie sie dieser Situation entgehen konnte, als Stefan plötzlich zu Boden ging. Erschrocken drehte Elena sich um, als sie Damon entdeckte. So locker wie er war sie aber lange nicht. "Ein Glück!", stellte Elena erleichtert fest und umarmte ihren Mann zumindest kurz. "Wie hast du uns gefunden?", wollte sie wissen, während er Stefan hoch zog und sich eine Ausrede einfallen ließ. Elena verstand was er vorhatte und nickte leicht, ehe sie Stefan auf der anderen Seite stützte. So fielen sie vermutlich nicht mal weiter auf. "Hast du einen Plan?"; fragte sie Damon mal noch vorsichtshalber.
Im Hotel wurde Stefan so gut es eben ging auf dem Bett gefesselt, aber darauf waren sie nun wirklich nicht vorbereitet. Elena zappelte herum und Damon sah aus, als hätte er es sich genau so vorgestellte. Früher als gedacht wachte Stefan dann aber wieder auf und nach einem kurzen Moment der Orientierung verfinsterte sich sein Gesichtsausdruck gewaltig. "In solchen Hotels steige ich nicht ab!", erklärte er seinem Bruder als erstes. Dann traf sein Blick Elena. "Schade aber auch .... wenn du mich ins Bett kriegen willst, musst du es nur sagen!", klang aber auch eher ärgerlich. "Also gut .... entweder du machst mich jetzt sofort los oder du wirst es bitter bereuen!", drohte er Damon als nächstes.

Als Hailey von seinen Versuchen berichtete Veritas ökonomischer zu gestalten, wurde Nicki gleich hellhörig. Da kam die Einladung sehr gelegen. "Das würde ich mir sehr gerne mal ansehen!", versicherte sie sofort. Bei Haileys nächstem Angebot sah sie ihn allerdings eher skeptisch an, weil Nicki nicht genau wusste ob das nun ein ziemlich plumper Versuch war ihren Oberschenkel zu betatschen oder ob er das einfach nur nett meinte. Sie entschied sich für letzteres, weil er es ja noch ein bisschen ausführlicher erklärte. So recht wusste Nicki aber nicht, was sie davon halten sollte. "Wer sagt das denn?", wollte sie ein bisschen genauer wissen und grinste dabei aber schon wieder. "Ich weiß ja nicht .... ich gehöre nicht zu den Mädchen, die sich einfach antatschen lassen!" Das musste ja auch mal gesagt werden.
Beim Thema Hund witzelten sie weiter, aber immerhin bekam Nicki nun auch was ab. Noch aß sie fleißig weiter, was man bei ihrer Figur eigentlich gar nicht glauben sollte. Cooper machte trotzdem einen bemitleidenswerten Gesichtsausdruck, um nochmal etwas abzustauben. "Hast du das gehört? So eine Gemeinheit!", Nicki verbündete sich mit dem Bernhardiner und kraulte ihm das Fell. "Woher hast du ihn?", wollte sie von Hailey wissen.
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Damon Salvatore

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BeitragThema: Re: New Orleans   Sa 13 Aug 2016, 22:37

„Was so toll daran ist?“ fragte Stefan als wäre Elena unterbelichtet. „Alles! Keine Pflichten, nur Vergnügen. Alles was gut ist im Leben habe ich rund um die Uhr“, sagte Stefan scheinbar begeistert über sein neues Leben. Das wars dann aber auch schon, denn Damon schaltete ihn aus. Elena umarmte ihn und für einen Moment fühlte er sich wieder wie der Held der er früher gewesen war, nur mit Vampirkräften. Elena stand die Erleichterung ins Gesicht geschrieben, aber noch war es nicht geschafft. „Ich habe mir überlegt wie ich an Stefans Stelle handeln würde, so selbstsicher wie der gerade ist. Rein ins Getümmel und siehe da…. Schon hab ich euch.“ Leider hatten sie aber Stefan noch nicht im Zimmer. Zusammen schafften sie es und fesselten ihn gewissenhaft mit Eisenkrautgetränkten Fesseln. „Der Plan ist ausnüchtern und zur Vernunft bringen… falls das klappt.“ Damon schnaufte genervt, weil Stefan damit echt mal wieder den Vogel abschoss. „Ich frage mich wirklich was in seinem kranken Hirn vor sich geht.“ Aber dazu musste man wohl selbst Ripper sein, um es zu verstehen und nicht mal als Vampir war Damon das gelungen.
Lange ließ Stefan nicht auf sich warten. Schon maulte er wieder los. „Oh ich zittere vor Angst!“ Damon machte unbeeindruckt sein Augenbrauen Dings und deutete auf Elena. „Ich wäre dir aber zu Dank verpflichtet, wenn du nicht weiter meine Frau anbaggern würdest.“ DAS gefiel Damon nämlich gar nicht. „Stef Stef… wir nüchtern dich aus… mit einer netten kleinen Eisenkraut Kur und wenn du brav und wieder normal bist, nehmen wir dich vielleicht sogar wieder mit nachhause. Du bekommst ein eigenes Zimmer und eine Holzeisenbahn…. Vielleicht sogar ein Kätzchen. Klingt das nicht nett?“ Damon konnte es nicht lassen etwas zu sticheln, er gab ihm eine Eisenkrautspritze und schon war wieder Ruhe. „Ich hoffe nur, dass es nicht Wochen dauert, bis er wieder genießbar ist.“ So viel zum netten Ausflug nach New Orleans.

„Na dann sieh es dir an, sobald du wieder laufen kannst…. Oder reiten? Oder wir sehen zu, dass wir einen Wagen bekommen und holen uns erst die Erlaubnis von Doc Gilbert.“ Hailey wollte ja nicht, dass es ihr schadete. Leider kam sein Massageangebot nicht geradewegs gut an. Aber von seinen Künsten in dieser Hinsicht war er sehr überzeugt. „Ich will dich auch nicht antatschen, ich will dich massieren. Das ist ein Unterschied“, belehrte er sie und sah zumindest so aus als wüsste er genau was er da tat. „Also Damon könnte es dir bestätigen, wenn er wieder hier war. Er hat immer einen furchtbar steifen Nacken und linksseitig im Rücken Verspannungen. Und nein, du musst mir nun nicht erklären wie sonderbar es ist, dass ich Damons Rücken so genau kenne.“ Hailey musste selbst lachen. Aber was war schon dabei? Ein Freund hatte Verspannungen und er konnte sie lösen.
Schnell war aber Cooper wieder im Mittelpunkt. Hailey grinste aber nur und gönnte es dem Rüden, dass er etwas verhätschelt wurde. „Ich habe ein paar Boiler bei einem Farmer repariert. Der hatte auch eine Brennerei. Leider hatte er kein Geld um mich zu bezahlen, aber seine Bernhardiner Hündin hatte Welpen. Er bot mir als Gegenleistung einen Welpen und ich nahm an. Ist keine dramatische Geschichte, ich weiß…. Aber so war es eben.“ Frauen liebten ja eher tragische Stories mit gutem Ende, vor allem wenn Tiere involviert waren. „Als, darfs Nachspeise sein? Oder doch eine Massage? Oder beides?“ So lautete zumindest sein Angebot.
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Elena Gilbert

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BeitragThema: Re: New Orleans   So 14 Aug 2016, 16:13

Im Grunde genommen freute Elena sich ja immer Damon zu sehen, aber in manchen Momenten kam er einfach genau richtig. Jetzt zum Beispiel. Stefan ging zu Boden und Elena war ihrem Ritter sehr dankbar, auch wenn er weder Rüstung noch Schimmel hatte. Wäre aber auch unpraktisch. Gemeinsam schafften sie es Stefan ins Hotel zu bringen und erstmal so zu fessel, dass er nicht fliehen konnte. Elena hatte ein ungutes Bauchgefühl dabei, aber nun war es so und das konnten sie auch nicht mehr ändern. Damon hatte zumindest einen Plan und Elena nickte leicht, auch wenn sie noch nicht so richtig wusste wie das gehen sollte. Fürs erste hieß es aber abwarten, Stefan wurde jedoch recht schnell wieder wach. Das hieß wohl auch, dass er erst vor Kurzem größere Mengen Blut getrunken hatte und deswegen das Eisenkraut besser verarbeiten konnte. Würde sich nun wohl aber ändern. Die Brüder gifteten gleich fleißig weiter und Elena entschied, sich da einfach rauszuhalten. "Wieso denn? Deine Frau hätte vielleicht auch gerne mal einen richtigen Mann!", da wurde Stefan nun langsam ein bisschen ausfällig. Auch mit den Plänen seines Bruders war er natürlich nicht einverstanden, aber Damon schaltete den Vampir schnell wieder aus. Die nächsten drei Tage funktionierte das auch gut und so langsam wurde Stefan schwächer, doch dann passierte es. Unbemerkt hatte Stefan es geschafft seine Fesseln zu lösen. Elena und Damon saßen am Tisch, als Stefan plötzlich aufsprang und sich Elena schnappte, noch bevor die begriff was los war. Der Schmerzensschrei ertönte, als Stefan ihren Arm in Richtungen bog, die anatomisch nicht möglich waren. Es knackte gleich mehrmals und Elena wurde schwindelig. Stefan dagegen grinste seinen Bruder an. "Ich hab dir ja gesagt das wirst du bereuen!", zischte er, dann rammte er die Zähne in Elenas Hals. 
Trotz des großen Durstes trank Stefan aber nicht viel, stattdessen ließ er die bewusstlose Elena einfach fallen. Sie landete auf dem Boden, wo sich schnell das Blut auf dem Teppich verteilte. Als nächstes schnappte er sich Damon, trat einmal gegen jedes Bein, damit die Knochen brachen. So setzte er ihn auf einen Stuhl. "Viel Spaß beim Zusehen!", wünschte Stefan mit diabolischem Grinsen. Es würde eine Weile dauern, bis Elena verblutet war und Damon würde nur hier sitzen und zusehen können.....

Auch wenn sie es nicht zugeben konnte freute Nicki sich durchaus darüber, dass es Hailey scheinbar so wichtig war ihr die Neuerungen auf Veritas zu zeigen. Deswegen lächelte sie nun und nickte dann sogar leicht. "Ich spreche mal mit Grayson!", versicherte sie, dann würden sie ja sehen. Gleich darauf berichtete Hailey aber von seinen Massageerfahrungen und auch wenn er Nicki damit zum Lachen brachte, klang es doch recht professionell. Ob es sich doch lohnte das mal auszuprobieren? Nun ging es aber erstmal um den Hund und die Geschichte passte ja irgendwie zu den beiden. "Ich wollte auch immer mal einen Hund haben!!", stellte Nicki fest. Bisher hatte sie es sich aber einfach nicht leisten können, aber wenigstens hier auf der Ranch hatte es ja genügend Hunde, mit denen auch Nicki sich manchmal beschäftigen konnte. Scheinbar hatte Hailey sich vorgenommen sie ein bisschen zu verwöhnen und da zögerte Nicki nun auch nicht lange. "Na also wenn du so fragst.... dann nehme ich beides!", entschied sie mal mutig. Konnte ja eigentlich nicht schaden.
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Damon Salvatore

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BeitragThema: Re: New Orleans   So 14 Aug 2016, 17:39

Kaum hatte Stefan das gesagt, dass Elena einmal einen richtigen Mann brauche, da hatte Damon ihm auch schon eine gescheuert. Wehrlos oder nicht, aber so was hatte er nicht zu sagen. In den nächsten drei Tagen versorgten sie Stefan immer wieder mit Eisenkraut in der Hoffnung ihn zu entgiften. Sonderlich romantisch war dieser Urlaub also nicht. Aber es sollte noch schlimmer kommen. Stefan schaffte es sich zu befreien und vor Damons Augen brach er Elena mehrfach den Arm und trank ihr Blut. Dabei spie er noch eine deftige Warnung zu Damon. Dieser ließ sich davon aber nicht aufhalten und stürzte sich auf seinen Bruder. Leider war es unmöglich als Mensch unvorbereitet einen Vampir auszuschalten. Es kam wie es kommen musste und Stefan brach Damon die Beine, so dass er geschockt und regungslos zum zusehen verdammt war. Dabei hatte Damon Schmerzen wie nie zuvor in seinem Leben. Die gebrochenen Knochen bohrten sich durch sein Fleisch, aber er ließ sich auf den Boden fallen, sah Stefan hasserfüllt an und robbte zu Elena. Er nahm ihre Hand, streichelte ihre Wange und ignorierte den eigenen Schmerz. „Elena?“ fragte er verzweifelt… wenn sie schon starb, sollte sie dabei nicht alleine sein.
„Wie niedlich“, knurrte Stefan und ging zur Tür, doch als er sie öffnete stand schon jemand davor. Lexi! Damon war schätzungsweise zum ersten Mal in seinem Leben froh diese Vampir Lady zu sehen. Zack und schon ging Stefan mit gebrochenen Genick zu Boden. Lexi zögerte nicht lange und betrat das Zimmer. Sie biss sich selbst ins Handgelenk und zwang Elena zu trinken. Dann tat sie das Gleiche bei Damon. „Sucht nicht nach Stefan… er wird euch finden wenn es so weit ist…aber diesmal wird es Jahre dauern“, sagte Lexi und es war das Einzige was sie sagte, ehe sie zu Stefan ging, ihn auf die Beine zog und mitnahm. Damon fühlte wie seine gebrochenen Beine heilten, aber Elena war noch ohne Bewusstsein, er legte ihren Kopf in seinen Schoß und wartete darauf, dass sie aufwachte. Dabei streichelte er immer wieder ihre Wange und weinte, weil das wirklich verdammt knapp gewesen war und weil sie Stefan vermutlich für sehr lange Zeit verloren hatten.

„Ja mach das. Ich hoffe Grayson weiß, dass dir etwas frische Luft gut tun würde.“ Hailey gab in dieser Sache so schnell nicht auf, zumal es Nicki wirklich zu interessieren schien. Über seine Massageerfahrungen lachte sie …noch. Hailey würde ihr schon das Gegenteil beweisen. Wen auch immer er einmal massiert hatte, kam garantiert wieder und bat darum. Vor allem Damon… wobei seit er hier war, hatte er ihn noch nicht gebeten. Vielleicht konnte Elena das ja auch?
„Was für einen Hund hättest du denn gern?“ fragte Hailey um noch etwas mehr über sie zu erfahren. „So einen kleinen weißen Puschel, über den man ständig stolpert? Oder lieber einen großen, eleganten Windhund?“ fragte er weil er sie in dieser Hinsicht nicht einschätzen konnte. Sie kam ihm dann aber entgegen und nahm beides. Nachtisch und Massage. „Gut, dann gibt es Busch-Nachtisch a´la Hailey“, verkündete er stolz. Er nahm zwei Bananen, ritzte die Schale längs ein und stopfte Schokoladenbrökelchen hinein. Dann legte er sie an den Rand des Grills. „Das habe ich mir immer gemacht, wenn ich unterwegs war, oder beim Militär. Es sieht nicht schön aus, aber dafür lässt du jeden Pudding stehen“, prophezeite er. Wenig später war es soweit. Er legte die nun schwarze Banane auf den Teller von Nicki und gab ihr einen kleinen Löffel. „Nun kannst du es auslöffeln.“ Und das tat er auch. Es schmeckte cremig und schokoladig und ziemlich süß.
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Elena Gilbert

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BeitragThema: Re: New Orleans   So 14 Aug 2016, 18:23

Was passierte bekam Elena kaum noch mit. Die Schmerzen waren einfach zu übermächtig und ihr Körper versuchte sich mit der Bewusstlosigkeit zu schützen. Sie hörte noch, wie Damon ihren Namen sagte, wollte seine Hand drücken, aber die Kraft reicht dazu kaum noch. Im Grunde genommen wäre es genau jetzt vorbei gewesen, wäre Lexi nicht exakt in diesem Moment aufgetaucht. Elena spürte, wir ihr jemand etwas auf den Mund drückte, aber viel Gegenwehr konnte sie nicht aufbringen. Das Vampirblut verteilte sich in ihrem Körper, die Schmerzen in ihren Arm ließen langsam nach und die Wunde an ihrem Hals verheilte ebenfalls. Trotzdem dauerte es noch eine Weile, bis sich ihr Körper von dem Nebel befreien konnte, der sie im Moment umgab. Vorsichtig blinzelte Elena ein paar mal ins Licht, tastete vorsichtig nach ihrem Hals und spürte, dass die Wunde fast schon ganz verschwunden war. Jetzt erst sah sie Damon, der völlig aufgelöst neben ihr auf dem Boden saß. Elena hustete und versuchte sich aufzurichten. "Was ist passiert?"; wollte sie wissen. Mit Damons Hilfe schaffte sie es in eine sitzende Position. Noch immer fühlte sie sich schwach, aber die Schmerzen waren weg und ihr Körper würde sich mit Sicherheit erholen. "Wo ist Stefan?", nur wage erinnerte Elena sich, was nach dem Angriff passiert war und dann war sowieso alles schwarz. Weil Damon aber immer noch völlig fertig aussah, nahm Elena jetzt seine Hand und strich mit dem Daumen die Tränen von seiner Wange. "Schon gut, wir schaffen das schon. Wir finden Stefan wieder!", versicherte sie in der Annahme, dass Damon vor allem so aufgelöst war, weil er seinen Bruder nun wieder verloren hatte.

Von der Technik ging es nun zu den Hunden. Scheinbar hatten sie da schon zwei gemeinsame Themen, die sie beide interessierten. Bei Haileys Vorschlägen lachte Nicki wieder. "Wenn es in eine Handtasche passt, ist es kein Hund!", stellte sie da gleich mal klar. Mit den kleinen Tieren, die sich vor allem die eleganten reichen Damen hielten, konnte sie so gar nichts anfangen. "Ich will einen Hund, der zu mir passt!", stellte sie dann fest. Wie der aussah konnte sich nun jeder selbst überlegen, aber so ein paar Vorstellungen hatte Nicki dann schon. "Er soll groß genug sein, um auch bei einem Ritt mitzuhalten und was im Köpfchen haben, er soll auf mich aufpassen können ...." dieser Wunsch kam nicht nur durch den Überfall vor kurzem zu Stande ".... und ein bisschen verschmust sein!" Bei den letzten Worten grinste sie und knuddelte Cooper gleich nochmal. Der erfüllte ja eigentlich schon einige ihrer Vorstellungen und anhänglich war er eh, sobald es was zu futtern gab. Vom Nachtisch bekam er aber nichts ab. Da hatte Hailey sich etwas ganz besonderes ausgedacht und Nicki sah neugierig zu, wie er die Bananen präparierte. "Woher kannst du so gut kochen?"; fragte sie, weil er das nun ja schon häufiger unter Beweis gestellt hatte. Sie nahm sich den Löffel und probierte natürlich gleich. In dem Fall hatte Hailey aber auf jeden Fall nicht zu viel versprochen. "Wie lange warst du beim Militär?" Auch Nicki hatte eine Zeit lang im Lazarett gearbeitet und einiges gesehen, was man wohl lieber nicht sehen wollte. Aber einen Kampf hatte sie zum Glück nicht erleben müssen.
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